Die Gesundheitssklaven - Teil II

09.07.2017
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Ohne Murren schreiben Ärzte unzählige Briefe nach Feierabend und am Wochenende, ohne dafür bezahlt zu werden. Solange es sie gibt, wird angenommen, die Arbeit ließe sich in der zur Verfügung stehenden Zeit gut erledigen. Was muss sich ändern?

Es ist 6 Uhr morgens. Das Handy von Chirurg Dr. Levi   summt erneut wegen unerledigter Briefe und reißt den Arzt aus seinem kurzen Schlaf. Ein neuer Tag beginnt. Beziehungsweise er wiederholt sich immer und immer wieder. Genau durch diesen Teufelskreis aus ermüdender und frustrierender Arbeit verlieren Ärzte wie Dr. Levi den Bezug zum Leben. Sie verlieren die Kontrolle über ihre Tage und sie verlieren auch familiäre Unterstützung. Sie haben keine Zeit, mit Kollegen über ihr Leben zu sprechen. Sie haben keine Zeit, die sie mit der Familie verbringen können. Sie haben keine Zeit, sich mit Freunden zu treffen. Man bekommt den Eindruck, dass soziale Verbindungen verloren gehen, sobald sich die Ärzte für das Medizinstudium entscheiden.

Auch Dr. Levi hat so schon eine Zahl von wichtigen Lebensereignissen verpasst: Geburtstage, Hochzeitstage, Klassentreffen, die ersten Schritte seines Sohnes. Nur sein drittes Kind brachte er mit seinen eigenen Händen zur Welt, weil die Geburtshelferin im Stau steckte. Doch bereits am nächsten Tag musste er schon wieder zur Arbeit, da sonst 12 Patienten nicht operiert worden wären und zwei Anästhesisten und acht OP-Schwestern ihr Gehalt nicht bekommen hätten. Aber viel wichtiger noch: Die Verwaltung wäre über die gestrichene OP-Liste sauer, da sie einen großen finanziellen Verlust für das Krankenhaus bedeuten würde. Theoretisch weiß Dr. Levi, wo er sich seine Unterstützung und innere Kraft holen kann, doch die Frage ist, wann hat er die Zeit, das zu tun? Wann soll er bei seinem vollen Kalender noch Quality Time mit Familie und Freunden verbringen? Der Chirurg weiß es nicht..

Industrialisierung der Medizin statt Streben nach Heilung

Was viele Ärzte zusätzlich verzweifeln lässt, ist ein gewisser Bedeutungsverlust der Medizin. Die heroische Bedeutung, die sie früher einmal hatte, gibt es nicht mehr. Für Dr. Levi ären die oben beschriebenen physischen und emotionalen Stressfaktoren sogar noch vernünftig handhabbar, wenn er wüsste, dass er dafür eines erntet: das Gefühl, seinen Patienten wirklich geholfen und eine besondere Beziehung zu ihnen aufgebaut zu haben. Der Arzt kennt seine körperlichen und geistigen Grenzen. Und obwohl die Stresssituationen ihn zur Erschöpfung treiben, bringt ihm die Aufregung seiner Arbeit und der intellektuelle Anspruch immer noch persönliche Zufriedenheit.

Natürlich ist er manchmal erschüttert, wenn er beispielsweise sterbende Krebspatienten behandelt oder Notfälle, denen er nicht mehr helfen kann oder ziemlich kranke Kinder. Aber er übersteht das. Was Dr. Levi wirklich Sorgen bereitet und an den Rand der Verzweiflung bringt, ist der unnachgiebige administrative Druck, der ihm die bedeutungsvolle Bindung zu seinen Patienten nimmt. Medizin war einmal ein sinnvolles Streben nach Heilung von kranken Menschen. Aber heutzutage ist sie zu einer lästigen und ermüdenden Industrie verkommen. Die Freude, das Ziel und die Bedeutung der Medizin wurde verändert, sterilisiert, reguliert, industrialisiert und streng reglementiert. Ärzte sind gefangen in einem Netz aus Wirtschaftsinteressen und folgen nicht mehr einer noblen Berufung. Der Altruismus der jungen Ärzte wurde ersetzt durch die Fesseln der Effizienz, Produktivität und Fallpauschalen.

Vermessen, erfasst und bewertet

So wie bei Dr. Levi, der bei der Erstellung der OP-Liste nun nichts mehr zu sagen hat, obwohl er doch derjenige ist, der am Besten über seine Patienten sowie Eingriffsart und -dauer Bescheid weiß. Sogar die Befugnis, die Reihenfolge der OP-Liste zu verändern wurde dem Chirurgen genommen. Das, was ihm am meisten Spaß macht – das Operieren und Patienten behandeln – wird immer mehr vermessen, erfasst und bewertet. Die Stationen werden überbelegt, um Profit zu machen. Die Schreibarbeit für jeden Patienten wird jedes Jahr mehr. Es gibt so viele nichtklinische Einrichtungen im Krankenhaus, die den Ärzten sagen, was sie tun sollen und wie sie es am besten machen. Dabei zählt nur Kosteneffektivität und erhöhte Produktivität. Das Wohl des Patienten bleibt dabei aber auf der Strecke.

Dr. Levi war bewusst, dass er viel opfern muss für die Gesundheit seiner Patienten. Was er aber erst heute realisiert, ist, dass ein Arzt in der modernen Medizin nichts anderes ist als ein winziger vordefinierter Baustein einer komplexen Industrie. Es geht nicht mehr um den Patienten. Es geht um die Wirtschaftlichkeit der Krankenhäuser. Und das hat Folgen. Dr. Levi ist durch die erschöpfende Arbeit ohne Zeit zur Regeneration häufig unwirsch zu den Patienten. Er kann seine Emotionen bei der Arbeit oder zu Hause oft nicht kontrollieren und lässt ihnen freien Lauf. Der Arzt würde sich grundsätzlich nicht als beleidigende oder unhöfliche Person bezeichnen, aber er ist ein Mensch, der im Krankenhaus an seine Grenzen gebracht wird.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er durch die Umstände, die das Unternehmen Krankenhaus generiert, bricht. Levi ist hier kein echter Chirurg mehr. Er ist nur ein Angestellter. Überarbeitet, ausgebrannt und ersetzbar. Die Kräfte, die den Arzt dazu bringen, manchmal die Beherrschung zu verlieren, bringen andere Ärzte dazu, im Extremfall Suizid zu begehen. Der einst noble Ansatz der Medizin wurde durch die bürokratische Kraft der medizinischen Industrie erstickt.

Gegensteuern?

Doch was können wir tun, um wieder mehr Menschlichkeit in die abgestumpfte und auf Profit ausgelegte „Abfertigung“ von Patienten zu bringen? Gibt es überhaupt etwas, das unser Gesundheitssystem revolutionieren kann?

Zumindest ändert sich nichts, wenn wir weiter machen wie bisher. Wenn junge Ärzte die Situation akzeptieren wie sie ist, kann es nicht besser werden. Es gibt häufiger Aufrufe, man müsse sich gegen die jetzige Ausbeutung der Ärzte wehren. Und das fängt mit einer Forderung nach sinnvoller Work-Life-Balance und einer angemessenen Entlohnung der Arbeit an. Viele junge Kollegen verbringen stundenweise unbezahlte Überstünden mit administrativen Aufgaben, anstatt die Zeit mit ihren Familien und Freunden zu verbringen.

Ein Grund ist auch, dass es immer mehr Vorgaben einzuhalten, Formulare auszufüllen und Arbeit zu dokumentieren gibt, auf die der medizinische Arbeitsplatz aber nicht ausgelegt ist. Eher gibt es halbherzig aufgezogene IT-Systeme, die bei weitem nicht in der Schnelligkeit, Einfachheit und vor allem Bedienungsfreundlichkeit glänzen, die sie bräuchten. Allein schon deren Verbesserung und die Unterstützung der Ärzte in administrativen Angelegenheiten durch Einstellung zusätzlichen nicht-ärztlichen Personals würde einen großen Beitrag leisten und ihnen helfen, mehr Erfüllung aus dem Beruf ziehen zu können. Es könnte wieder vermehrt die medizinische Tätigkeit im Vordergrund stehen und auch die Qualität und Quantität der Pflege würde stark davon profitieren.

Zusammen wären sie stark

So lange die Ärzte ohne Murren unbezahlt Briefe in ihrer Freizeit oder sogar am Wochenende schreiben und andere Dokumentationsarbeit leisten, für die sie eigentlich bezahlt gehören, wird angenommen, dass sich die Arbeit in der zur Verfügung stehenden Zeit gut erledigen lässt. Ändern wird sich sicherlich nichts.

Alex Crandon, australischer Arzt, hatte irgendwann keine Lust mehr, für nichts zu arbeiten und einigte sich mit seinen Kollegen darauf, gemeinsam aufzuhören, Dokumente nach Feierabend fertig zu schreiben. Als die Verwaltung fragte, warum die Schreibarbeit nicht wie bisher von ihnen erledigt wird, gab er zur Antwort, sie sollten ihm sagen, wann er sie denn während der Arbeitszeit sinnvoll erledigen soll. Das konnten sie natürlich nicht und entschieden, dass es besser wäre, dass sie zumindest ein paar der Überstunden der Mediziner bezahlen, da sonst keine Papierarbeit mehr erledigt worden wäre. Das ist natürlich ein Einzelfall.

Viele junge Kollegen fürchten sich vor negativen beruflichen Konsequenzen, ja vielleicht sogar einer Nichtverlängerung des Arbeitsvertrages, würden sie sich eine solche Reaktion erlauben. Aber solange Ärzte unbezahlte Überstunden machen, solange erwartet die Krankenhausverwaltung das auch von ihnen. Und wo früher stapelweise Bewerbungen auf dem Tisch der Chefs lagen und man sich einfach den Bewerber rauspicken konnte, der das ohne Widerrede aushält, ist es heute in vielen Bereichen so, dass jeder angestellte Arzt im Krankenhaus wirklich benötigt wird. Das stärkt auch die Verhandlungsposition.

Viele Kliniken haben sich lange Zeit auf den Altruismus und die Professionalität der Ärzte verlassen, ihnen immer mehr Arbeit aufs Auge gedrückt und ihnen zusätzlich auch noch die Autonomie der eigenen Entscheidungen weggenommen. Sie waren sicher, dass keiner der Ärzte es wagen würde, aufzubegehren oder wie Alex Crandon und seine Kollegen eine Art Streik provozieren würde.

Stärkung der Verhandlungsposition

Doch in unserer heutigen Zeit könnte der Widerstand von Erfolg gekrönt sein. Das Problem ist aber, dass Mediziner nicht typischerweise zu der Art Menschen gehören, die gemeinsam zusammenhalten, um sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr zu setzen. Und der Einzelne hat oft kaum eine Chance. Dabei ist die Verhandlungsposition der Ärzte gegenüber der Klinikleitung gar nicht immer so schlecht. Wie der Fall des Chefanästhesisten der Universitätsklinik des Saarlandes zeigt.

Er beschwerte sich, dass der Personalschlüssel auf der Intensivstation viel zu niedrig sei und so keine ausreichende Patientenversorgung möglich wäre. Als ihm kein weiteres Personal bewilligt wurde, schloss er kurzerhand Teile der Station. Daraufhin gingen die Patientenzahlen im OP zurück, die wirtschaftlichen Erträge sanken und die Klinikleitung knickte schließlich ein und stockte die Personalzahlen auf. An anderen Kliniken wäre das Verhalten des Chefarztes wohl als Arbeitsverweigerung aufgefasst worden und ihm hätte wohl die Kündigung gedroht. Doch der Fall zeigt, dass man etwas verändern kann, wenn man es denn probiert.

Verantwortung der Politik

Ein weiterer Ansatz wäre, die Politik einzuspannen, um dem Unternehmen Krankenhaus zum Wohle des Patienten rechtliche Grenzen zu setzen. Hilfreich wären beispielsweise stets verbindliche Personalschlüssel für Ärzte und Pflegekräfte. Viele Stationen sind mit beiden Berufsgruppen erheblich unterbesetzt. Für jedes Flugzeug ist gesetzlich geregelt, wie viele Piloten und Flugbegleiter an Board sein müssen, aber in Kliniken wird das dem wirtschaftlichen Kalkül überlassen.

In der Folge herrscht beinahe überall Personalmangel, da so der Gewinn gesteigert wird. Während international oft verbindliche Pflegeschlüssel gelten und die USA so durchschnittlich auf 5,3 Patienten pro Pflegekraft kommen, Schweden auf 7,7 und die Schweiz auf 7,9, muss sich in Deutschland laut internationaler Pflege-Vergleichsstudie RN4CAST eine Krankenschwester im Schnitt um 13 Patienten kümmern. Gesteigert wird so auch die Arbeitsbelastung, besonders wenn andere Kollegen wegen Krankheit ausfallen und sowieso schon überbelastete Ärzte oder Schwestern deren Arbeit auffangen müssen. Dass das alles andere als dem Patientenwohl und der Zufriedenheit des Personals dient, muss einem keiner mehr erklären.

Doch auch die bessere Kontrolle der ärztlichen Arbeitszeit könnte ein Rädchen im Getriebe zu humaneren Arbeitsbedingungen sein. Die Politik denkt, längst wäre alles mit umfangreichen Tarifverträgen und Arbeitszeitgesetzen geregelt. Und natürlich, heute würde keiner mehr offen verlangen, dass Ärzte mehr als 24 oder sogar 36 Stunden am Stück arbeiten. Wieso passiert es dann trotzdem noch?

Viele Assistenzärzte wagen es nicht, ihre wahren Überstunden aufzuschreiben und die Chefs und Krankenhausverwaltungen ignorieren diese einfach. Mit einer Stechuhr an Klinikpforten könnte die Arbeitszeit jedoch gut erfasst werden, genauso wie dies auch in vielen Behörden geschieht. Doch Krankenhäuser blockieren häufig eine vernünftige Zeiterfassung für Ärzte, sie halten diese lieber im Dunkeln – und damit auch unbezahlt.

Prioritäten richtig setzen

Auch die Verwaltungen selbst sind ein Punkt, den man genauer hinterfragen könnte, um den Fokus zurück auf das Heilen von Patienten zu lenken. Manche sehen das bürokratisch überwuchtete Verwaltungssystem als Wurzel allen Übels, manche die hunderten Seiten an Dokumentationsarbeit und andere auch die Kultur des Mobbings, Belästigungen und Beleidigungen, die in manchen Krankenhäusern herrscht.

Es gibt vielfältige Probleme in unserem System und an allen Ecken könnte man etwas verbessern. So auch im Bereich der medizinischen Verwaltung. Man braucht diese – ganz klar – doch man sollte sich fragen, ob die Prioritäten hier richtig gesetzt sind. Wenn ein Patient ins Krankenhaus kommt, möchte er möglichst schnell einen Arzt sehen und behandelt werden. Das ist das primäre Ziel und die ganze Klinik existiert eigentlich nur zu diesem einen Zweck. Also sollte dieses Ziel auch oberste Priorität haben und die bürokratische Arbeit oder Restriktionen diesem untergeordnet sein.

Tatsächlich ist es aber häufig andersherum. Immer, wenn ein neues Computerprogramm installiert wird, ein neuer Prozess angestoßen wird oder ein neues System vorgestellt wird, sollten die Ärzte gefragt werden „Ist das gut für den Patienten?“ und wenn dem nicht so ist, sollte es überarbeitet werden. Stattdessen aber versinken die Ärzte in unermüdlicher Papierarbeit, unhandlicher Krankenhaussoftware und unrealistischen Zielvereinbarungen, sodass das eigentliche Patientenwohl untergeht.

Ein System, in dem der Patient im Mittelpunkt steht, dann die Ärzte kommen und erst am Ende der Hierarchie die Verwaltung, deren Aufgabe es wäre, Ärzte darin zu unterstützen, ihre Arbeit ungehindert durchführen zu können – das wäre sehr viel effizienter. Es müssten alle – vom CEO angefangen, über den Chefarzt und Assistenzarzt, der Krankenschwester bis hin zur Küchenhilfe und dem Hausmeister dafür arbeiten, dass der Patient im Mittelpunkt steht. Selbstverständlich darf man die Ökonomie dabei nicht aus dem Blick verlieren, doch sie sollte nicht über der Humanität in der Medizin stehen.

Industrialisierung vs. Humanität

Es gäbe noch zahlreiche andere Baustellen in unserem Gesundheitssystem, die angegangen werden müssten. Erwähnt seien nur die zahlreichen Fehlanreize, die das System heute setzt, wie Boni-Verträge, Zielvereinbarungen, merkantil ausgerichtete Anwendungsstudien oder die Optimierung der Verschlüsselung von Krankheiten. Sie alle führen zu übertriebenem diagnostischen und therapeutischen Aktionismus, zu Eingriffen und Untersuchungen, bei denen die eigentliche Tugend wäre, das Unnötige zu unterlassen.

Man mag all die genannten Entwicklungen begrüßen oder nicht, für unvermeidlich halten oder nicht, sie sind alle Ausdruck der Industrialisierung der Medizin. Und nicht alles daran ist schlecht. Längst bietet es Vorteile, dass Patienten sich nicht mehr auf die „ärztliche Kunst“ verlassen müssen, sondern nach Guidelines und Algorithmen behandelt werden. Oder, dass alles dokumentiert wird und so auch Behandlungsfehlern leichter nachgegangen werden kann. Sogar die zunehmende Kosteneffizienz hat selbstverständlich viele Vorteile und ist in unserer Gesellschaft unabdingbar.

Jene Ärzte, die mit Hingabe und „Leib und Seele“ für ihren Beruf und für das Patientenwohl arbeiten, wird es dagegen in diesem System aus Leistung und Gegenleistung immer weniger geben. Und wer eine solche Medizin nicht möchte, muss sich überlegen, ob es sich nicht lohnt, dafür zu kämpfen, die Medizin nicht allein der Ökonomisierung zu überlassen, sondern eine soziale Form der Zuwendung zu behalten. Unser Gesundheitssystem hat nur eine Chance, wenn wir Ärzte dem Patientenwohl verpflichtet sind und Humanität, Heilen und Helfen über die Industrialisierung gestellt werden. 

 

Bildquelle: muammerokumus, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 12.07.2017.

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Medizin, Politik Wirtschaft
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Gast
Dieser Artikel trifft die Realität haargenau. Eine Ergänzung erlaube ich mir allerdings noch: Denn auch wenn ein Großteil der User, die sich auf dieser Plattform hier bewegen sich das unter Umständen nach Jahren bis Jahrzehnten, die sie inzwischen als Teil dieses Systems dahinsiechen, gar nicht mehr vorstellen können - aber es gibt auch außerhalb der Medizin zahlreiche Berufe und Branchen sowie Geschäftsideen, die nur darauf warten dass sie von klugen Köpfen entdeckt und bereichert werden. Und wenn man mit einem Auge dann mal in Richtung PJler und im weitesten Sinne auch noch Assistenzärzte schielt, dann stellt man sehr schnell fest, dass es in so ziemlich jedem erdenklichen Berufsfeld (ausgenommen davon natürlich die Mediziner) für diese Leute möglich wäre, mit harter Arbeit Fortschritte zu erzielen und damit sogar Geld zu verdienen (mit der passenden Idee, dem richtigen Maß an Risikobereitschaft und der notwendigen Hartnäckigkeit sogar mehr als im Arztberuf überhaupt möglich).
#91 am 03.08.2017 (editiert) von Gast
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Gast
Zum Glück hatte Dr. Levi genug Zeit, sein drittes Kind selbst zu zeugen, oder nicht?!
#90 am 01.08.2017 von Gast
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Gast
Habe grade geschrieben bin bei vielem dabei... Bezieht sich eher auf die Beiträge mit tatsächlichem Inhalt auf die Thematik bezogen und nicht das "Du bist doof - nein Du..." zwischen Arzt und Patient, was unabhängig davon höchst amüsant ist :D
#89 am 01.08.2017 von Gast
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Gast
Bin bei vielem dabei, was hier geschrieben wird! Vergesst nicht, dass ein selbstständiger Physiotherapeut 70h Arbeit für die Hälfte der Kohle macht... An sich aber dasselbe Problem was viele hier andeuten: Qualität in der Medizin/Pflege/Therapie entsteht nicht aus Wirtschaftlichkeit. Wen gute Gedanken dazu interessieren: Prof. Dr. med. Giovanni Maio bringt zu genau dieser Thematik sehr interessante Beiträge!! Lasst uns dranbleiben, denn im Endeffekt isses egal was wir verdienen und ob die Ärzte mehr oder weniger als die Pflege / Physios, ist alles egal, denn im Endeffekt isses eh immer zu wenig (Mal Hand aufs Herz) und wir machen den Job in erster Linie weil er uns gefällt und ausfüllt, der Rest ist "Love it, Leave it or Change it".
#88 am 01.08.2017 von Gast
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Gast
Das ist eine Change.org (o.ä.) Kampagne wert!
#87 am 29.07.2017 von Gast
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Gast
Es müsste eine bessere Arbeitsteilung geben: in ärztliche Arbeit, pflegerische Tätigkeit (wozu auch Blutabnahme meiner Meinung nach gehört), pflegerische Hilfstätigkeiten wie Waschen und Verpflegung sowie Dokumentation. Auf dem Papier gibt es die natürlich, aber meist gibt es eine Halbtagskraft als Dokumentationsassistenten und auch die pflegerischen Hilfskräfte sind rar und müssen oft mehrere Stationen gleichzeitig betreuen. So landet die Arbeit dann doch wieder bei den Schwestern/Pflegern und den Ärzten.
#86 am 29.07.2017 von Gast
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Gast
Es unheimlich unökonomisch, dass die teuren Arztstellen nicht ausschließlich für ärztliche Tätigkeit genutzt werden würden. Denn natürlich leidet die Reputation und damit langfristig auch die Wirtschaftlichkeit eines Hauses, wenn die Ärzte überarbeitet sind. Die Patienten kriegen es natürlich mit, wenn Ärzte keine Zeit und keinen Nerv mehr für sie haben. Außerdem bleiben die Assistenzärzte durch schlechte Arbeitsbedingungen oft nicht lange an einer Stelle und es ist keine Seltenheit, dass ein Berufsanfänger, der seit einem halben Jahr Arzt ist, der dienstälteste Assistenzarzt (plus ein Stationsarzt und zwei OÄ) in einem Team ist. Wie soll da noch gute Medizin UND Weiterbildung gemacht werden? Es ist absolut richtig, dass sich so schnell nichts wird, solange wir Ärzte uns nicht gemeinschaftlich zur Wehr setzen.
#85 am 29.07.2017 von Gast
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Gast
Ich finde, dass ein Krankenhaus zwar keine Miese machen sollte, aber Gewinne sollten in Personal oder Ausstattung investiert werden, anstatt abgeschöpft zu werden. Dadurch wird eine Entwicklung hin zu besseren Arbeitsbedingungen und besserer Parientenversorgung von vorneherein verhindert. Die Allgemeinheit zahlt in die Krankenkassen ein, um dafür die Versorgung im Kankheitsfall zu gewährleisten - nicht um Gewinn erwirtschaften zu lassen. Ich glaube auch, dass die Bevölkerung sich um die Zustände, unter denen wir arbeiten müssen, nicht bewusst ist. Anders kann ich mir nicht erklären, warum am Wochenende der Patient mit Aua im Handgelenk (das seit Wochen besteht) in die NA kommt und beinahe stolz berichtet, dass er lieber jetzt kommt weil er dann nicht so lange warten muss!
#84 am 25.07.2017 von Gast
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Gast
https://de.wikipedia.org/wiki/WEIT._Die_Geschichte_von_einem_Weg_um_die_Welt https://www.youtube.com/watch?v=KwNASyvE5jE und dann mit 70 Jahren nach 40 Jahren Dienst am Patienten vielleicht kapieren die "Halbgötter in Weiß" , dass die Welt und das Leben noch so viel mehr zu bieten gehabt hätten, als im Popo von alten Männern nach Prostatakarzinomen zu tasten. Bloß mit 70 Jahren ist es dann für vieles schon zu spät und der Zug dafür abgefahren.
#83 am 22.07.2017 von Gast
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Gast X
Volle Zustimmung! Besonders "dringliche" Vorstellungen wegen harmloser Befindlichkeitsstörungen die in vielen Fällen selbstlimitierend sind nehmen überhand.
#82 am 21.07.2017 von Gast X (Gast)
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Gast
Viele Patienten haben ein Anspruchsdenken jenseits von Gut und Böse. Das ist Fakt. Punkt. Aus. Und wegen jeder noch so nebensächlichen Kleinigkeit wird sich beschwert, weil man 5 Minuten länger warten musste, als erwartet, weil man erst 2 Tage später als gewünscht einen Termin bekommen hat und vor allem nimmt man wegen jeder Lapalie (Kratzer am Bein, Tochter hat Kopfschmerzen) den Gang in die Notaufnahme in Anspruch. Auch wenn man das dem Patienten gegenüber so nicht direkt sagen darf: auch die Patienten stellen einen problematischen Faktor im Gesundheitssystem dar.
#81 am 20.07.2017 von Gast
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Gast
@Frau Dr. Becke, nachdem ich für die Krankenpflege sehr vorzeitig unbrauchbar wurde, fühle ich mich jetzt auf der Patientenseite meist so gar nicht verhätschelt, sondern eher als Unkostenfaktor. Habe ich ein Wahrnehmungsproblem?
#80 am 20.07.2017 von Gast
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Leider gibt es keinen (schon gar keinen fachgruppenübergreifenden) organisierten Widerstand, und von den von uns verhätschelten Patienten, die durch unser Verhalten ja den Mangelzustand (noch?) nicht wahrnehmen, bekommen wir auch keine Unterstützung. Ich denke nur an den kleinen Ansatz von ärztlicher Öffentlichkeitsarbeit Ende des letzten Jahrzehnts. Gefühlt wurden wir ausgelacht ("Jammern auf höchster Ebene"). Wegen der fehlenden Unterstützung der Mehrheit der Ärzteschaft und der Bevölkerung verlief das dann auch wegen des Zeit-Faktors im Sande. Schade um unseren eigentlich schönen Beruf! Unsere Arbeitsumstände sorgen nämlich auch dafür, dass wir zunehmend ernsten Nachwuchsmangel haben. Und wenn sich die Bedingungen tatsächlich ändern sollten, dauert es Jahre, bis die Maßnahmen greifen und junge Ärzte "nachwachsen".
#79 am 20.07.2017 von Dr. med. Sabine Becke (Ärztin)
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Gast
Na aus Bulgarien, Rumänien und Griechenland, oder auch aus Indien. Die Welt ist ja schließlich groß und es gibt immer endlos arme Schlucker, denen es noch schlechter geht und für die die Ausbeutung im Gesundheitssystem in Deutschland ein Plus an Lebensqualität darstellt. "No countries , no borders, no welfare" oder "Offene Grenzen als zentrale Forderung des Neoliberalismus" (Oscar Lafontaine) . So zynisch ist eben die Realität.
#78 am 19.07.2017 von Gast
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Gast
Im Zeitalter des Ärzte-und Pflegekräftemangels erscheint es mir ein bisschen wie Blendwerk, wenn nach höheren Personalschlüsseln gerufen wird. Wo sollen die Mitarbeiter denn herkommen?die Antwort sollte http://www.192-168-1-1.co
#77 am 19.07.2017 (editiert) von Gast
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Ein guter Text! Fasst das zusammen, wie unser medizinisches System durch die Ökonomisierung immer mehr nach kapitalistischen Kriterien geführt wird, was bei einem Heilberuf einfach nicht geht! Lasst uns uns wehren und unsere Stellung als hochqualifizierte Berufsgruppe wieder ausbauen. Früher sprach man von der Heilkunst und das ist das, was wirklich Spaß macht! - und das geht nicht ohne Zeit und ausreichende Leistungserbringer, seien es jetzt ÄrztInnen, Schwestern, Pfleger, KöchInnen... Die Medizin muss wieder menschlicher werden!
#76 am 18.07.2017 von Dr. med. Wiltrud Kling (Ärztin)
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#68 Wovon träumen Sie?
#75 am 16.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
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Gast
@ #72: ob das ein wunderbarer Beruf ist, ist eine Frage des Standpunkts und der Art und Weise.
#74 am 15.07.2017 von Gast
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KKH-Arzt
Es treffen 2 wesentliche Faktoren zusammen, die die Arbeit im Gesundheitssystem inzwischen nahezu unerträglich machen: 1.: die Ökonomieiserung (siehe Artikel und viele Kommentare) 2.: die Anspruchs- und Erwartungshaltung Jeder, der im Gesundheitssystem arbeitet, kennt die Erwartungen vor allem der Generation Y, keine Leidensfähigkeit und alles bitte sofort und umsonst. Das Sozialgesetzbuch § 12 konstatiert: "Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen" Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Es bedeutet, jeder Kassenpatient darf nur eine Behandlung erfahren, eren Leistung in der Schule die Note 4 erhalten hätte. Damit ist keiner zufrieden (auch wir Ärzte nicht), also wird mehr geleistet, aber natülich nicht bezahlt.
#73 am 15.07.2017 von KKH-Arzt (Gast)
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Krhs- Arzt
An #71: Ihr Vergleich mit Nazi- Ärzten tut den heutigen Ärzten nicht nur Unrecht, sondern ist ..... (kann ich gar nicht in Worte fassen!!). Wenn Sie Ärzten vorwerfen, sie seien in Ihrem Helfersyndrom verfangen oder oft leichtgläubig in der formellen Art, endlich Ihrer Berufung nachkommen zu können, kann ich Ihnen folgen. Aber das als preußisches Gehorsamsdenken zu bezeichnen mit Bezug auf Massenmörder in Nazi- Deutschland, disqualifiziert Sie abschreckend leicht. Weil ich mich im Krankenhaus mehr für meine Patienten und meine Karriere engagiere, als es der Gewerkschaft lieb sein kann, hätte ich wohl aus Ihrer Sicht die Qualifikation als KZ- Arzt locker bestanden. Schlimm, solche Diffamierungen diesen wunderbaren Berufs. Schämen Sie sich!!!
#72 am 15.07.2017 von Krhs- Arzt (Gast)
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Gast
Ein wesentliches Problem ist das Preußische im System. So wie es von Heinrich Mann in "Der Untertan" beschrieben wurde. Waren es nicht Ärzte, die im 3. Reich die Berufsgruppe mit dem prozentual höchsten Anteil an NSDAP-Mitgliedern waren und die willfährig bzw. aus "Pflichtbewusstsein" ihren "Dienst" für "Führer und Vaterland" verrichteten und die Befehle ausführten ohne diese Befehle zu hinterfragen. "Ich führte nur Befehle aus und tat meine Pflicht" zitiert Hannah Arendt in "The Banality of Evil". Natürlich tut man heutigen Ärzten mit dem Vergleich Unrecht, aber es ist ein abschreckendes Beispiel, wohin preußisches Gehorsamsdenken führen kann.
#71 am 15.07.2017 von Gast
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Gast
Wir Ärzte haben Vertreter in den Kammern!! Was tun diese, um solche Missstände zu bereinigen? Ich habe noch nie erlebt, das eine Klinik wegen unethischem Verhaltens gegenüber ihren Ärzten sanktioniert wurde. Wenn ein Arzt irgendwas verbockt ( auch durch solche Missstände ), dann sind die tollen Funktionäre ( meist Oberärzte in Teilzeit ) mit großem Getöse dabei, diesen abzukanzeln. Ich glaube, ich werde es mir zum 2. Hobby machen, Missstände zu sammeln , und die Kammer dann wegen Untätigkeit zu verklagen.
#70 am 14.07.2017 von Gast
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Gast X
@56: da haben Sie irgendwie schon recht, allerdings würden Ihre Anmerkungen vielleicht eher ins Schwarze treffen wenn der Beitragszahler das alles direkt finanzieren würde. Tut er aber nicht. Ich wage zu behaupten dass tatsächlich nur ein verschwindend geringer Anteil der Beiträge die unsereiner für Kranken-, Pflege-, Renten- und all die anderen -kassen allmonatlich aufbringt direkt dem Verwendungszweck zugeführt werden. Der größte Teil dürfte auf halber Strecke versickern... für Verwaltung, Management, Gewinne (!) der Krankenkassen, MDK und der ganze Rattenschwanz (Gutachten, Verfahren,) Werbung, Vetternwirtschaft, Wasserköpfe, Fehlinvestitionen, Aufwendungen für Leute die ihrerseits nie einbezahlt haben...kurz gesagt: Zweckentfremdung jeglicher Art. Ich denke sehrwohl dass ein anständiges Gesundheits- und Pflegesystem finanzierbar wäre wenn sich tatsächlich ALLE Nutznießer auch an der Finanzierung beteiligen würden und nicht soviele Zweckentfremdungen der Mittel gestattet wären.
#69 am 14.07.2017 von Gast X (Gast)
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Ich bitte die zukünftigen KollegInnen für die mögliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen abzustimmen: https://www.openpetition.de/petition/online/bundesweit-einheitliche-und-branchenuebergreifende-30-stunden-woche-als-vollzeitarbeit Die Senkung der gesetzlichen Vollzeitarbeit auf 30 Stunden pro Woche würde folgende Vorteile bringen: Verbesserung der Work-Life Balance Verbesserung der Chancen zur Weiterbildung Verbesserung der Erholung zur Qualitätssicherung der Arbeit Ausgleich der für die heute länger gewordenen Arbeitswege benötigten Zeit Auch daran muss man denken.
#68 am 14.07.2017 von Nadezhda Syrkina (Studentin der Humanmedizin)
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Gast
Nummer 56 bringt es auf den Punkt, danke dafür und danke für diese beiden Artikel. Es muss ein radikaler, und wahrscheinlich für alle Beteiligten schmerzhafter Wandel, her, alles andere bringt nix. Siehe die aktuelle Diskussion zum Thema Neustrukturierung/Bürgerversicherung/einheitliche Gebührenordnung usw. usf. Nutzt alles nichts wenn die Neustrukturierung nicht radikal genug ausfällt. Die Krankenversicherung ist nun bald 150 Jahre alt, in diesen Dimensionen muss auch bei der Neustrukturierung gedacht werden(mindestens). Da muss ALLES auf den Tisch und ALLE an den den Tisch. Politik und nachhaltiges ganzheitliches Denken............ich weiß *hustet* Viele Grüße
#67 am 14.07.2017 von Gast
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@ Nr. 63: Exakt darüber, wobei es ja vielleicht auch den einen oder anderen ganz netten und brauchbaren gibt, mit einem war ich mal befreundet, der ist allerdings keine 50 geworden. Konnte im Urlaub am Gardasee nicht mehr schlucken, ging dann nach Ravensburg ins Krankenhaus, wo man ihm sogleich den Dünndarm an die Gurgel gehängt hat. Das ging nicht lange gut...
#66 am 14.07.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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Ich hatte selbst über jahre in der Weiterbildung (1985 bis1991) im Durchschnitt 70 bis 80h Wochen zusaätzlich psychotherapeutische Weiterbildung in der Freizeit bei 40h Gehaltsbezahlung versteht sich und Bereitschaftsdienstpauschale Kollegensolidarität an diesem Zustand was zu ändern - Fehlanzeige Hoffnung auf Marburgerbund damals erwies sich als Lachnummer (Hoppe Hoppe Reiter) Fazit: Frühzeitig weg von der Klinik ala Hirschhausen und Co oder in die KVen über MarburgerbundmitgliedschafCDU
#65 am 14.07.2017 von Dr. med. Joseph Andreas Schmitt (Arzt)
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Gast
#53 Was verstehen Sie unter " überschießenden Gehaltsvorstellungen des Personals" ? Ist es unlauter, wenn ein angestellter Zahnarzt so viel verdienen möchte wie ein Grundschullehrer?
#64 am 14.07.2017 von Gast
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Gast
#62 Wie jetzt? Als Angestellter der Pharmaindustrie regen Sie sich über Apotheker auf?
#63 am 14.07.2017 von Gast
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@ Nr. 57: Bei Rückenschmerzen am Samstag morgen gehe ich weder in die Apotheke noch rufe einen Arzt und schon gar keinen Notarzt. Schmerzmittel hat man vorrätig, nicht nur für mich, auch für meine Hunde (Rimadyl). Nehmen würde ich die eher nicht, habe erst neulich 5 Wochen auf den Termin für die 6 Anwendungen beim Physiotherapeuten gewartet, bin sogar mit Rückenschmerzen noch mit Frau und Hunden in den Westerwald zum wandern gefahren. Was solls? Das Rezept hatte ich übrigens sofort vom Orthopäden, ohne ihn gesehen zu haben, nur bis zur Behandlung hat es dann gedauert. Ein Guter hält's aus - geht ein Schlechter kaputt ist's nicht schlimm... ...war mal das Motto eines Vorgesetzten in der Pharmaindustrie, habe ich von dem übernommen, Wolfgang O. aus B. unter Kollegen auch bekannt als der "Brackenheimer Brüller", wegen seiner cholerischen Ader...
#62 am 13.07.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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@44: Möglicherweise ist so manches auch vom Bundesland abhängig - ich erlebe meinen Arbeitsalltag durchweg positiver (NRW). Aufgrund einer Ausführung habe ich noch nie Probleme gehabt.
#61 am 13.07.2017 von Dr. Heike Schütt (Ärztin)
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Lieschen Müller
Danke für diesen tollen Artikel. Leider sind zu viele Ärzte Einzelkämpfer und verlieren das eigentliche Team aus dem Blick. Zum Leidwesen der Familie, der Patienten, der Gesundheit. Ein schlimmer Trend unserer Gesellschaft.
#60 am 13.07.2017 von Lieschen Müller (Gast)
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Ja, ja für diesen ganzen Schreibkram den die Politiker eingebrockt haben und der nichts bringt außer Verdruß, zerbrochene Familien und Vereinsamung hat man mal voller Enthusiasmus angefangen zu studieren Abgründe tun sich auf, wie Herr Schätzler richtig konstatiert hat.
#59 am 13.07.2017 von Dr. Christoph Truckenbrodt (Tierarzt)
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Gast
@#41: Preußischer Militärarzt: Befehlston, Befehlsemofänger, nicht denken sondern die Befehle von Prof. Dr. ausführen, spießig, engstirnig, kurzer Horizont, kurzum: die menschlich abstoßenden und übetrieben hierarchischen und nicht mehr zeitgemäßen Strukturen in der deutschen Ärzteschaft.
#58 am 13.07.2017 von Gast
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Lehmann
Herr Wöhrle hat es nicht verstanden! Oder er ruft z.B. bei Rückenschmerzen am Samstag Morgen einen Notarzt, anstatt sich in der Apotheke rasch selbst zu versorgen. Oder er wartet mit den Läusemitteln für die Kindern bis nächste Woche! Glückwunsch!!!
#57 am 13.07.2017 von Lehmann (Gast)
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Krhs- Arzt
Jetzt mal ganz ehrlich: Glaubt hier wirklich jemand, dass ein Gesundheitssystem auch nur im Entferntesten finanzierbar wäre, wenn wir: - die Anzahl an Haus- und Fachärzten erhöhen (jeder kommt immer sofort dran und muss nicht weit fahren!) - die stationäre Versorgung ausbauen (keine Wartezeiten für Krankenhausbehandlung) - Personal in den Kliniken erhöhen (35 Stundenwoche für alle und nur an einem Wochenende pro Monat Dienst) - 100 %- Medizin bis ins höchste Alter - in Seniorenheimen nur Einzelzimmer mit genug Fachkräften, die mehrmals täglich Ergo-, Physio- und Logopädie mit den Bewohnern machen - Medikamente nur im Inland hergestellt - Erforschung neuer Therapien und Medikamente auf staatliche Veranlassung und auch finanziert - und, und, und Das sind alles vollkommen nachvollziehbare Wünsche. Im ersten Semester habe ich auch von diesen Idealen geträumt (ich habe nie Drogen genommen!!) Mit der realen Welt hat das alles nur wenig zu tun. Leider! So und jetzt alle auf mich!!!
#56 am 13.07.2017 von Krhs- Arzt (Gast)
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@ 39: Der Notdienst von Doc Morris funktioniert natürlich gar nicht, 2-3 Tage Laufzeit braucht es schon. Kein vernünftiger Chroniker braucht einen Notdienst, denn er weiß ja was er hat und er hat da was er braucht. Für Notfälle gibt es den Notarzt, der hat mit, was er im Notfall braucht. Alles andere ist kein Notfall.
#55 am 13.07.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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Das Problem jedoch besteht seit mehr als hundert Jahren. Das es immer noch ungelöst ist, macht nicht gerade Hoffnung. Allerdings liegt es nicht an der Bezahlung der Überstunden. Zeit läßt sich nicht bezahlen. Sie ist kein handelbares Gut. Die Gesundheit ebenso wenig. Auch wenn wir begonnen haben, Patienten als Kunden zu sehen, verkaufen wir nicht Gesundheit sondern Ratschläge, wie diese zu erhalten oder zu verbessern sei. Allenfalls können Chirurgen handwerklich eingreifen. Und ich erinner mich noch sehr gut an die Operationen um drei Uhr morgens. Die EU hat dankbarerweise ein Arbeitszeitgesetz durchgesetzt. Die Überwachung ist in den Kinderschuhen. Aufweichungstendenzen aufgrund maroder wirtschaftlicher Situationen werden des öftern kolportiert. Vielleicht sollten Staatsverwaltungen ein Fehler- und Verhütungsmanagement aus dem Strassen- oder Luftverkehr übernehmen, mit strikten Kontrollen und ebenso harten Strafen.
#54 am 13.07.2017 von Dr. med.univ. Helmut Benda (Arzt)
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ich kann dem nur beipflichten, das ist in der Zahnmedizin genauso, es steht technischer Druck( wie finanziert) und Qualitätsforderungen auf dem Krankenhausniveu an bei steigeneder Bürokratie und Fachkräftemangel bzw. überschiessende Gehaltsvorstellungen des Personals bei gleichbleibenden Bezahlungen der Kranenkassen und "Empfehlungen" für die Patienten an Billiglabore bzw. Ausland....
#53 am 13.07.2017 von Magdalena Otremba (Zahnärztin)
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hk (medizintechniker)
nachtrag: ich bitte meinen vorherigen beitrag nicht negativ bezüglich der ausländischen ärzte zu verstehen, die übrigens allermeistens einen sehr guten job gemacht haben.
#52 am 13.07.2017 von hk (medizintechniker) (Gast)
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hk (medizintechniker)
moin. ich habe hier immer wieder gelesen, dass viele deutsche ärzte dem entgegenwirken, indem sie ins ausland gehen. soweit so gut.... leider scheint mir dabei vergessen zu werden, dass es auch sehr viele ausländische ärzte nach deutschland zieht, die dies wieder ausgleichen. ich habe meine oma bis zum tod zuhause gepflegt und auch bei mehreren klinikaufenthalten begleitet. viele deutsche assistenz- und stationsärzte habe ich nicht zu gesicht bekommen. vielmehr hatte ich es mit ärzten aus ungarn, der ukraine aus dem irak und ich glaube ein arzt aus dem senegal war auch dabei (wenn ich mich recht erinnern kann). solange klinikleitungen und ökonomen auf diese arbeits"ware" zurückgreifen kann, wird sich leider nicht viel ändern. trotz den arbeitsbedingungen hier, verdienen diese ärzte sicher immer noch ein vielfaches als zuhause und auch die technischen bedingungen sind bei uns besser....
#51 am 13.07.2017 von hk (medizintechniker) (Gast)
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Gast
Wie ich sehe, hat sich in den letzten 25 Jahren nicht viel geändert. Es ist ein Déja-Vu, das alte Wunden wieder schmerzen lässt. O-Ton meines damaligen Chefs: "Wir sind eine Hochleistungsklinik, zur Not arbeiten wir Tag und Nacht durch. Und wenn es Ihnen nicht passt, ich habe 50 Bewerbungen auf dem Schreibtisch liegen." Den drohenden psychophysiologischen Crash habe ich bald darauf durch einen Wechsel der Fachrichtung und späteren Gang ins Ausland abwenden können.
#50 am 13.07.2017 von Gast
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@11: So wunderbar treffend formuliert. Danke für Ihren Beitrag.
#49 am 13.07.2017 von Alfred Geißler (Arzt)
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Gast lieber Beamter
ad 40) Und da ist wieder die Grundhaltung, die zu der zunehmenden Servicewüste Deutschland führt: alles möglichst billig, lieber eine Pferdelasagne zu 1 Euro statt etwas Vernünftiges zu 3 Euro. - Gut, in heutigen Zeiten muss jeder sparen, auch Ärzte und Apotheker. Wenn ich an meinen Hausapotheker denke, der durch Praxisaufgaben in der Nähe seiner Apotheke umstrukturieren und zusätzlich eine zweite Apotheke in einem anderen Ort übernehmen mußte, aber am Hauptort wieder keine weitere Apothekerin bekommt, da die Standardgehälter zu niedrig sind...Ergebnis: Burnout und ein Resteinkommen wie ein höherer Beamter der gesicherten A-Besoldung (A 15), dafür aber volles Geschäftsrisiko. - Wenn nun immer mehr Apotheken ausfallen, wer liefert im Notfall? Wer versorgt uns im Notfall mit Medikamenten an Feiertagen und Wochenenden? Doc Morris? - Weit gefehlt. Es gab schon mal ein langes Wochenende, an dem wir einen befreundeten Anästhesisten und die Krankenhäuser beleihen mußten, denn die Vorratshaltung der Apotheken geht auch zurück. - Stell dir vor, es ist Samstag abend, und du bist krank. Ein Arzt kommt, wenn überhaupt, und drückt dir dann ein Bestellformular für Doc Morris in die Hand...(bei Privatpatienten vorfrankiert)
#48 am 13.07.2017 von Gast lieber Beamter (Gast)
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@42 & @all Mit den Füßen abstimmen - oder wie andere sagen: Davonlaufen. Flüchten. Ist das wirklich DIE Option? Ja! Haben es doch z. B. tausende Griechen vorgemacht: "Laut einer Studie, die im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erstellt worden ist, arbeiteten bereits 2014 mehr als 3.000 griechische Ärztinnen und Ärzte in der Bundesrepublik." Quelle: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59637 Die "Gesundheitssklaven" fliehen - global. Und in dieser endlichen Welt dürfen "Kleine Fluchten" auch mal geradewegs in 'ne JVA führen - endlich FREI. ;-)
#47 am 13.07.2017 von Karl-Heinz Schwarzkopf (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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..und Dank Tarifeinheitsgesetz wird sich keiner mehr um die Belange der Ärzteschaft qualifiziert kümmern können.
#46 am 13.07.2017 von PD Dr. med. Heimo Wissing (Arzt)
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Gast
ad 40: Ich sehe keine Ablehnung des Arztes in den "breiten Bevölkerungsschichten". Wir sind nur vom Halbgott zum Dienstleister degradiert worden und werden gerufen, wie man einen Schlüsseldienst oder eine Pizza bestellt. "Ach ich dachte, Sie bringen meine Tabletten gleich mit..." (Originalzitat eines jungen aktiven Patienten, der einen KV-Diensteinsatz bei Rückenschmerzen nach Fitness-Studio benötigte und bemängelte, dass ich nicht gleich eine Tube Schmerzgel und Antiphlogistika in Tablettenform dabei hatte. Spritze wollte er keine!) Ich bot ihm ersatzweise eine Pizza und eine Flasche Rotwein an, die ich vorher von einem befreundeten Gastwirt bekommen hatte, der als bekannter Bandscheibenpatient in seinem Keller lag und vor Schmerzen nahezu bewegungslos war. - Die Ironie hat der Fitness-Sportler nicht verstanden. - P.S. Schlüsseldienst wird pro Einsatz besser bezahlt, als wir Ärzte
#45 am 13.07.2017 von Gast
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Gast Knastarzt
#42: Willkommen im Strafvollzugsdienst, Frau Kollegin. Ich mache das jetzt seit über 30 Jahren und habe diese Wahl nur selten bereut. Dabei sind die Patienten allerdings das Harmloseste. Mittlerweile hat auch im ärztlichen Bereich die Verwaltung zugenommen und das Hinreinreden in ärztliche Belange. Jede Ausführung eines kranken Gefangenen zur Fachbehandlung ist eine zuviel. Der Arzt mit den wenigsten Ausführungen ist angesehen. Dann wird aber wieder gejammert, wenn die Anzeigen wegen mangelhafter ärztlicher Behandlung etc. kommen. Aber die meiste Arbeit hat der Arzt damit, also letztendlich kein Problem der Verwaltung. Zeiterfassung gibt es, meistens funktioniert sie auch, aber Überstunden dürfen nur gekürzt in den nächsten Monat übernommen werden. Abfeiern ist bei dem knappen Personalschlüssel nicht drin. Irgendwann hatte ich rein rechnerisch ohne Kürzungen um die 500 Überstunden (ich weiß, im KH nichts besonderes). - Aber man erfährt Wertschätzung und oftmals ein Danke seitens der Gefangenen, häufiger als vor den Mauern.
#44 am 13.07.2017 von Gast Knastarzt (Gast)
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Gast
Zusammenhalt und Zivilcourage bei Kollegen? Gibts nicht! Politische Vetternwirtschaft in Berlin, die vor allem aus Süddeutschland kommt. Ekelig. Söhnchen von Chefärzten bekommen an der Charite eine WB Stelle finanziert. Charite kassiert. Alter Hut. Dauerneider und praxisuntaugliche Mediziner in der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Unsinnig verbratene (Steuer-)Gelder an sinnlose Blabla Studien an Fachfremde, die im GW mitmischen...Leute ohne jeglichen Bezug zu medizischen Berufen oder zur Praxis. Auf einen Mediziner kommen gefühlt 100 Verwalter. Was will das ganze BWLer Pseudogesindel eigentlich in der ArztPatient Interaktion? Stasikonzern Vivantes und Co. Armes Deutschland. Das frisst Seelen.
#43 am 13.07.2017 von Gast
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Abstimmen kann man auch mit den Füßen. Wenn mir als Patienten die Persönlichkeit und das Benehmen eines Arztes nicht gefällt, dann kann ich einen anderen aufsuchen. Wenn mir als Arzt meine Arbeitsbedingungen nicht gefallen, dann sollte ich entweder versuchen eine Veränderung herbeizuführen oder mir einen anderen Arbeitsplatz suchen. Im Zeitalter des Ärzte-und Pflegekräftemangels erscheint es mir ein bisschen wie Blendwerk, wenn nach höheren Personalschlüsseln gerufen wird. Wo sollen die Mitarbeiter denn herkommen? Keine Frage, Geld / Bezahlung ist nicht unwichtig, aber wenn meine Arbeitsbedingungen nicht Stimmen, dann ist es ja eher Schmerzensgeld. Ich arbeite jetzt seit einigen Jahren in einer Justizvollzugsanstalt und bin dort sehr zufrieden, sowohl was die Wertschätzung meiner Arbeit als auch die elektronisch erfasste Arbeitszeit betrifft. Auch ist das Patientengut nicht so, wie man es aus dem Fernsehen kennt.
#42 am 13.07.2017 von Dr. Heike Schütt (Ärztin)
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Gast 35
@40: Wenn Sie wohl so lieb wären mir zu erklären was mit dem "Preußischen Militärarzt" denn gemeint sein soll wäre ich sehr verbunden. Denn wissen Sie, ich komme aus Bayern und dort bringt man uns im Studium das nicht bei...
#41 am 13.07.2017 von Gast 35 (Gast)
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Gast
@#35: die Abneigung breiter Bevölkerungsschicjten gegen einen nicht unwesentlichen Teil der Ärzteschaft kommt nicht von ungefähr. Das Problem ist der Preußische Militärarzt. Und wie man in den Wald hineinruft, so ruft es zurück. Das dürfen eben auch die Preußischen Militärärzte so erfahren und müssen sicht wundern, wenn die Patienten dann lieber zu irgend einem Rattenfänger unter den Heilpraktikern laufen.
#40 am 13.07.2017 von Gast
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Gast
@ Nr. 34 Wie genau funktioniert eigentlich der Notdienst von Doc Morris? Kommt da schon eine Drohne geflogen, oder fährt nachts extra jemand los und bringt einem die Medikamente? Geldgeile Supernixnutze? Das ist kein Alleinstellungsmerkmale von Apothekern, es betrifft eher 99,9% der Menschheit.
#39 am 12.07.2017 von Gast
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ich würde auch gern geldgierig sein u. wie unsere Brüssler Papier-,Staubsauger- u. Glühlampenproduzenten u. Geldverteiler gut 8000 @ Pension bekommen für ein paar Jährchen am gestellten Schreibtisch ....hat leider nicht geklappt ....
#38 am 12.07.2017 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
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Gast
Zu Nr 9: Dann sprechen Sie also der Phytomedizin die Wirkung ab? Nicht alle Heilpraktiker sind esoterische Spinner!
#37 am 12.07.2017 von Gast
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Verwaltigung der Ärzteschaft aus 4 Himmelsrichtungen: - Träger der Institution - Krankenkassen - Ärztekammern - Jurisprudenz
#36 am 12.07.2017 von Dr. Johannes Graf (Arzt)
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Gast
Was für eine nette Diskussion... "abartiger Altruismus" einerseits "Geldgier" und "Arroganz" andererseits... Langsam habe ich den Eindruck wir Ärzte müssen für soziemlich jedes Klischee, jede Wunschvorstellung und jede Abneigung herhalten, denn im Gegensatz zu allen anderen Menschen sind wir ja ach alle so furchtbar gleich. Wieso wird eigentlich immer gepredigt wir sollen gefälligst lernen die Patienten als Individuum wahrzunehmen nur wir dürfen keine Individuen sein... wir sollen gefälligst Vorurteile bedienen.
#35 am 12.07.2017 von Gast
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@ Nr. 33: Ich brauche sehr viele Medikamente, habe einen GdB von 90, unbefristet gültig und eine Menge auch schwerer Erkrankungen. Meine Medikamente beziehe ich AUSSCHLIESSLICH von Doc Morris, beste Beratung dabei inclusive. Bonus gibt es natürlich auch, Ware kommt versandkostenfrei ins Haus, rezeptfreie Medikamente sind bis zu 50 % rabattiert. Man verschone mich vom Geschwätz niedergelassener Apotheker. Für mich sind das geldgeile Supernixnutze. Behandelt werde ich von meiner Hausärztin (Diabetologin, Palliativmedizin, Internistin, Notfallmedizinerin) sowie Fachärzten. Die beraten mich auch, wenn ich Fragen habe. Habe ich aber oft nicht, Chroniker kennen sich oft selber gut aus, haben ja genug Zeit sich mit ihren Krankheiten zu befassen.
#34 am 12.07.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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Gast
@ Wolfgang Neher: 1 zu 1 abgeschrieben von DocMorris oder was?
#33 am 12.07.2017 von Gast
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1.Als erstes muss die Abwicklung Dv Internet genutzt werden, wie Amazon 2.Apotheken müssen in Wettbewrb eintreten bei Öffnungzeiten Preisen Rezepte müssen auf Krankekarte gespeichert werden und damit online an Apothken Übertragen werden 3. ÜBERWEISUNGEN MÜSSEN ONLINE ERFOLGEN ÜBER CHIP Krankekarte Hausarzt Prinzip abschaffen es is gröber Unfug z.b. ich muss alle 3 Monate zum Hautarzt. Muss mir dann beim Hausarzt jedes mal ein Rezept h8len und Fülle damit die Wartezimmer u nötig. Das lässt sich Baliebig lang beschreiben und ist Kosten irrsin
#32 am 12.07.2017 von Wolfgang Neher (Weitere medizinische Berufe)
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Als
#31 am 12.07.2017 von Wolfgang Neher (Weitere medizinische Berufe)
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Gast
Und aufgrund dieser Arroganz und diesem Standesdünkel werden nämlich auc Kollegen, die gar nicht so sind, in Sippenhaft genommen.
#30 am 12.07.2017 von Gast
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Gast
Mich stört an Ärzten nicht die Geldgier (das sind ganz billige Unterstellungen mit begrenztem Weltbild) , sondern vielmehr die Arroganz und der Standesdünkel.
#29 am 12.07.2017 von Gast
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@#27 @#12 Ärzte generell als geldgierigste Berufsgruppe zu bezeichnen, ist übelriechendster Unsinn. Errechnet man den Nettolohn pro geleisteter Arbeitsstunde, kommt man auf eine unangemessen niedrige Bezahlung. Sie entspricht nicht im Mindesten der Ausbildung und der Verantwortung für die Behandlung der Patienten. Viele Ärzte (insbesondere im Krankenhaus) kommen nur durch absurde Bereitschaftsdienstzeiten und horrende Überstunden auf ein einigermaßen erträgliches Gehalt.
#28 am 12.07.2017 von Michael Heins (Arzt)
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An Nummer 12: Sie kennen also keine geldgierigere Berufsgruppe,ja? schonmal von Verwaltungsbeamten, Politikern, Managern und ähnlichen Nichtstuern für viel Geld gehört. Ich wette sie haben keine Ahnung vom Berufsalltag eines Arztes. Falls doch wundert es mich das sie glauben dass man mit dieser Menge an Verantwortung tatsächlich viel Geld verdienen kann. Ihr Beitrag ist einfach nur unqualifiziert und trotzt vor Naivität. Ich hoffe das nächste Mal wenn sie einen Arzt dringend benötigen dann sind sie nicht scheinheilig sondern stehen zu ihrer Meinung und suchen sich stattdessen selber die Heilkräuter im heimischen Garten zusammen.
#27 am 12.07.2017 von enderl frederike (Studentin der Humanmedizin)
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Es ist so, wie es in Vielen Beiträgen auf dem Punkt gebracht wurde: , Verwaltungsirrsinn macht uns unserer eigentlichen Berufung den Garaus, ich habe viele Klienten in meiner Praxis die genau dieses Problem als ihren eigentlichen Lebens und Berufskiller sehen.
#26 am 12.07.2017 von Peter Filter (Psychotherapeut)
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Roß und Reiter; dem Artikel und den allermeisten der Kommentare bisher kann ich nur zustimmen. Was noch nicht gesagt wurde: Der Fisch stinkt auch ganz weit oben am Kopf. Wir haben ein unbegrenztes Leistungsversprechen zusammen mit einem gedeckelten Budget. Dabei altert auch noch die vorhandene Bevölkerung und Merkel schafft großzügig neue Leistungsbezieher ins Land und damit ins Gesundheitssystem, die nichts zu deren Finanzierung beitragen (bei realistischer Betrachtungsweise werden sie das in naher Zukunft auch weiterhin nicht in nennenswerter Weise tun). Die Rahmenbedingungen, in denen das Gesundheitssystem operiert, verschlechtern sich also stetig. Zusätzlich gibt es Konzerne, die anstreben, unter diesen Bedingungen 12% Rendite für ihre Aktionäre zu erwirtschaften. Das diese Bedingungen nach unten durchgesetzt werden und zu einer Industrialisierung der Medizin führen, verwundert mich nicht.
#25 am 12.07.2017 von Michael Heins (Arzt)
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Gast
In einer Gemeinschaft wo sich jeder wertschätzt und wo man voneinander profitieren kann. Jeder einzelne Mensch hat Talente und ist gleich Wichtig, egal ob Professor oder Straßenfeger, wir können nur voneinander lernen.
#24 am 12.07.2017 von Gast
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Gast
Tja, liebe Mitmenschen, es könnte Alles so einfach sein: Sofortige Abschaffung unseres korrupten Geldsystems ,und das Ego klein halten, dann hätten wir ein Menschenfreundliches miteinander. Liebe Grüße, Eure spirituelle Heilerin
#23 am 12.07.2017 von Gast
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Sehr guter Beitrag. Mittlerweile geht alle Macht von der Verwaltung aus. Mediziner kommen nicht einmal mehr in der Krankenhausleitung vor. Die Verwaltung mischt sich permanent in die Medizin ein, schreibt sogar die Länge der Arztbriefe vor und bläst sich ungebremst immer weiter auf. Die Medizin steht mit dem Rücken zur Wand, personell so ausgedünnt und verheizt, keine Energie mehr, sich zu wehren - und das ist ja gewollt.
#22 am 12.07.2017 von Dr Bettina Müller (Ärztin)
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Ich mache mir schon seit ca. 10 Jahren Gedanken über die Entmenschlichung der Medizin als Folge deren Industrialisierung. Ich bin froh, dass ich jetzt im Ruhestand bin und relativ stressfrei noch in geringer Teilzeit als Facharzt tätig sein kann. Meine niedergeschriebenen Gedanken möchte ich hier wiedergeben (ich hoffe, dass der Platz ausreicht! Vielleicht wird mein Beitrag gekappt, weil die 1.000 Zeichen-Grenze überschritten sein könnte): Ich sehe, dass bei 1.000 Zeichen nur ca. 10% meines Artikels übrigbleiben. Bei Interesse kann der vollständige aktuelle Artikel als pdf-Datei über meine E-Mail-Adresse angefordert werden: hkffm@t-online.de . Ich finde es sehr gut, dass hier endlich einmal etwas in Bewegung kommt! Endlich beginnt ein Reflexionsprozess über die körperlich-seelische und soziale Gesundheit der Ärzte selbst. (Ein Arzt, der hart zu sich selbst ist, behandelt seine Patienten genau so!) Harald Knigge
#21 am 12.07.2017 von Dr. med. Harald Knigge (Arzt)
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Gast
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-06/interview-sinnsuche-karriere Die Generation Y ist ein in dem Ausmaß bisher nicht aufgetretenes weltweites Phänomen, dass als Tsunami über die Ärzteschaft hereinbrechen wird. Die Generation Y ist wohl auch keine vorübergehende Erscheinung, sondern eher eine kulturelle Revolution vergleichbar mit 68er-Generation, Antibaby-Pille und zuvor Renaissance, Reformation und Aufklärung. Das ist erst der Anfang und die globalen Folgen sind noch gar nicht absehbar.
#20 am 12.07.2017 von Gast
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R.Schulz Internist
Im Rahmen meiner mehr als 32-jährigen Tätigkeit als Arzt bzw. Internist im KH als auch eigener Praxis konnte ich leider nur feststellen,daß im Laufe der (Dienst)Jahre auf den Arzt immer mehr Verwaltungstätigkeit zukam. Die Zuwendung zum Patienten wurde dadurch regredient.In vielen KH´s ist es so, dass die Assistenten und OÄ ihre klaren Zeitvorgaben bis zB, 17:00 Uhr haben, und dieser so registriert werden, aber dann noch der ganze "Verwaltungskram" unbezahlt(!!!) anfällt. Überstunden gibt es nicht, wohl doch bei der Verwaltung. Der Doc sollte sich im Wesentlichen um den Pat, seine Arbeit wie Untersuchung , Dokumentation der Bef. Wertung,evtl. Eingriff- Therapie usw. kümmern können. Die Verwaltung ist in meinen Augen natürlich notwendig, jedoch nicht als Direktor sondern als unvermeidbares Adjuvans der der ärztlichen Tätigkeit einzustufen. Leider maßen sich in zunehmendem Maße Verwaltungen als auch Krankenkassen einen ihnen nicht zustehenden Dirigismus an. Ca 150 Krankenkassen mit deren ausufernden Kosten für Personal und Prachtbauten benötigt kein Patient sondern optimale effiziente und schnelle zielgerichtete Behandlung. Wartetermine für ÖGD,CT,MRT,usw. in einem Zeitfenster von ca. drei Monaten sind verwaltungstechnisch gewollt und unsozial
#19 am 12.07.2017 von R.Schulz Internist (Gast)
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Gast
Die beiden Artikel über die "Gesundheitssklaven" treffen die Problematik in wohl allen Kliniken sehr gut wieder. Ich habe laufend Ärzte gesehen, die im Grunde schon im Burnout waren, die jedem, der ihnen auf dem Flur entgegenkam, schon prophylaktisch zuriefen: "Ich habe keine Zeit!", auch wenn man gar nichts von ihnen wollte. In 10 Jahren in 3 Kliniken habe ich 4 Suizide bei Ärzten erlebt - und das nur in einem jeweils kleineren Bereich der Kliniken. Interessant war, dass nach 2 Tagen schon gar nicht mehr über den jeweiligen Suizid geredet werden durfte. Das war einfach tabu und eine enorme Störung. Man mußte ja weiter funktionieren und rackern, jedes Nachdenken über das "Warum" hinderte nur Abläufe. Ich denke, die Situation wird zur Zeit von Jahr zu Jahr immer schlimmer für Ärzte wie für Pflegeleute. Es muss ganz dringend das Ruder herumgerissen werden - zum Wohle aller: der Pflegenden, der ÄrztInnen und nicht zuletzt der PatientInnen.
#18 am 12.07.2017 von Gast
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Gast
So wie es den Ärzten in der Klinik geht, geht es uns in der Altenpflege! Stempeluhren werden nicht angeschafft, damit die Heimaufsichtsbehörde etc. nicht sieht, wie lange wir wirklich arbeiten. Überstd. werden nur sehr selten als solche akzeptiert. Es wird im Gegenteil noch das Team aufeinander gehetzt u. von oben mitgeteilt, dass man seine Zeit eben besser einteilen soll, dann würde man auch in dieser fertig! Frage mich, wann die Augen der Politiker endlich aufgehen u. derer die uns die engen Zeiträume für eine Arbeit u. die viele Bürokratie angeben endlich zur Vernunft kommen! Wie kann es sein, dass ein Porsche- Facharbeiter mehr verdient, als eine Pflegefachkraft /Therapeut etc......Wie kann es sein, dass hier in der Industrie mehr Personal akzeptiert wird u. in den Pflegeberufen nicht? Es muss endlich Kontrollen u. Strafen bei überschreiten der tarifl. Arbeitszeiten u. Anforderungen für das Pflegepersonal geben. Dies hilft auch Patienten im KH u. Bewohnern in Heimen!
#17 am 12.07.2017 von Gast
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Gast
Leider spiegelt der Artikel die Wahrheit wieder. Es geht nicht darum alles bezahlt zu bekommen. Ich will keine Überstunden machen müssen, weil es für die Verwaltung billiger ist als jmd. neues einzustellen. Ich werde auch ins Ausland gehen wie viele meiner Chirurgie Kollegen. Bye Bye Germany
#16 am 12.07.2017 von Gast
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Statt ellenlangem Lamento über die Situation würde es sicher besser helfen, mal kurz das Arbeitszeitgesetz durchzulesen. Man höre und staune: das gilt doch glatt in Deutschland, in allen Betrieben, sogar in Krankenhäusern. Man halte sich daran. Paßt das der Klinikleitung nicht - dann viel Spaß vorm Arbeitsgericht. Sollten wider Erwarten alle Stricke reißen - gute Leute sind gesucht, gegebenenfalls auch außerhalb von Deutschland.
#15 am 12.07.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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Stimmt absolut, immer mehr richtig gute Ärzte werfen das Handtuch und suchen andere Tätigkeitsbereiche oder gehen ins Ausland. Diese Ausbeutung kann nicht so weiter gehen
#14 am 12.07.2017 von Petra Mangold (Tierärztin)
  1
So von der Politik gewollt und den Gerichten sanktioniert, siehe aktuelles Urteil des Verfassungsgerichts zur Tarifeinheit, das den Ärzten ihre Vertretung nimmt. Mal sehen, ob irgendwann die einser-Abiturienten keinen Bock mehr auf den Mist mehr haben.
#13 am 12.07.2017 von Jürgen Rolfes (Arzt)
  0
Gast
Die meisten Ärzte sind ganz gerne Teil dieser Ökonomisierung und jammern auf hohem Niveau. Patienten interessieren nur marginal, für viel Geld machen die meisten Ärzte alles, ich kenne keine geldgierigere Berufsgruppe.
#12 am 12.07.2017 von Gast
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Wie unterschiedlich die Meinung von Ärzten zu Sachverhalten ist sieht man schon an den Antworten hier. Ärzte sind eine kluge, fleißige aber politisch feige und somit unfähige Population, die nicht auf gemeinschaftliches Handeln ausgelegt sind. Man schaue sich nur die unterschiedlichen Ansichten der Fachgruppen und da weiß man doch Bescheid. "Devide et impera", heißt das Motto in der Politik und das ist in der Medizin hervorragend verwirklicht. Selbst die stationäre und die ambulante Medizin, sprich niedergelassene Ärzte haben die Politik und die Kassen in Deutschland getrennt und aufeinander gehetzt, sehr zum Nachteil der Patienten, aber keiner ändert daran etwas. 150 gesetzliche Krankenkassen tun so, als würden sie sich zum Wohl der Patienten einsetzen und erzeugen einen Wirrwarr sondersgeichen. Die Ärzte in diesem Lande sind unfähig ihre Interesse und eine vernünftige Situation indiesem Gesundheitswesen durchzusetzen, und die Standesvertreter machen das alles mit. Also: Weiter so in den Niedergang des deutschen Gesundheitswesens.
#11 am 12.07.2017 von Dr. med. Lothar Markus (Arzt)
  0
Chinkgachdoc
Solange es Ärzte gibt, die sich das alles gefallen lassen und nicht bemerken, daß Ihre unbezahlte Mehrarbeit schon längst eine fest einkalkulierte Größe bei den Kostenträgern ist. Die sich das alles mit einem abartigen Altruismus schönreden... Solange wird sich nichts ändern, außer daß der Nachwuchs sich andere Berufsausübungsfelder und -Gegenden sucht.
#10 am 12.07.2017 von Chinkgachdoc (Gast)
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Gast
#7: "Therapeuten wie Physiotherapeuten, Osteopathen und Heilpraktiker?" Davon betreibt nur erstere Berufsgruppe nachweislich wirksame Therapie. Den Rest könnte man zum Wohl der Patienten tatsächlich mal abschaffen.
#9 am 12.07.2017 von Gast
  39
Gast
@7: So ein Blödsinn! Allein schon Physiotherapeuten und Heilpraktiker in einen Topf zu werfen geht völlig am Thema vorbei und dass wir Ärzte diese Berufsgruppen loswerden wollen ist auch Käse. Ganz im Gegenteil: ich für meinen Teil arbeite sehr gut mit den Kollegen der Physio, Ergo und Logo zusammen und habe schon vielen Patienten eine Vorstellung beim Osteopathen empfohlen. Ich weiß nicht warum andere den Kommentar Nr. 3 negativ bewertet haben, ich für meinen Teil habe es getan weil nachvollziehbarerweise eine Medizinstudentin die sich mit der Selbstmordrate ihrer Berufsgruppe und den Gründen dafür beschäftigt das Thema eher aus ärztlicher Sicht beleuchtet. Ich bin sicher wenn Physios oder Heilpraktiker einen ähnlich guten Artikel an die DocCheck-Redaktion schicken würden, wäre das Bild ausgewogener. Ich für meinen Teil würde auch gerne einmal Berichte von diesen Berufsgruppen lesen, von denen kommt hier aber leider nicht viel. Außer natürlich wenn es darum geht Ärzte zu beschimpfen.
#8 am 12.07.2017 von Gast
  3
Gast
Zu 3: Bitte ganz vorsichtig sein, Sie begeben sich auf blasphemisches Eis! Therapeuten wie Physiotherapeuten, Osteopathen und Heilpraktiker wird es bald nicht mehr geben dafür sorgen die Ärzte schon.
#7 am 12.07.2017 von Gast
  54
Gast
Ich bin seit 1990 freiberuflich als Zahnärztin tätig und habe schon viele "Gesundheitsreformen" mitgemacht, die für die Leistungserbringer immer schikanöser werden(ich sage nur Telemetrie als nächstes Ärgernis). Frei ist man also als Freiberufler keinesfalls, weil auf uns auch ein Heer von Kontrollettis angesetzt ist, von Betriebsprüfung bis Praxisbegehung, QM, Röntgen etc. Wenn ich aber sehe, wie meine Schwiegertochter, die seit einem Jahr als Assistenzärztin in der Unfallchirurgie arbeitet und schon über 300 Überstunden angehäuft hat(und das mit elektr. Zeiterfassung), dann würde ich mein Freiberuflerdasein immer wieder vorziehen. Sie hat einen Arbeitsvertrag, wo sie bis 52!! Stunden pro Woche arbeitet-ohne Freizeitausgleich. Nach 24-Stunden-Diensten sollen sie sich ausloggen und dann bei Bedarf weiter arbeiten...Das ist Sklaverei!
#6 am 12.07.2017 von Gast
  0
Gast
Ich bin dem Irrsinn der Ökonomisierung und der politischen Lügen im Gesundheitswesen entronnen, indem ich 5 Jahre vor Erreichen der Altersgrenze mit entsprechendem Verzicht des Rentenanspruchs aus dem System ausgestiegen bin. Als Chirurg wollte ich keine Marionette in diesem System mehr sein. Heute geht es mir gut
#5 am 12.07.2017 von Gast
  1
Dr. Hoeffner
Vielen Dank für den wichtigen Beitrag! Erschreckend wie weit die Ökonomisierung unsere Branche bereits gebracht hat. Es muss mehr darauf aufmerksam gemacht werden. Nehmt den Artikel und legt ihn den Verantwortlichen einmal vor, um sie auf die Missstände zu stoßen, die sie konsequent zu ignorieren versuchen.
#4 am 11.07.2017 von Dr. Hoeffner (Gast)
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Nur ein kurzer Einwurf. Zuerst hab ich nur von den Ärzten in ihrem Artikel gelesen, dann wurden die Pflegekräfte mit hinzugefügt. Aber wo bitte sind die Therapeuten in Ihrem Artikel zu finden? Gehören wir nicht mit zum Gesundheitswesen? Warum werden wir immer ausgegrenzt? Das Patientenwohl steht und fällt auch mit unserer Arbeit, der "therapeutischen Kunst"!
#3 am 11.07.2017 von Angelika Koster (Physiotherapeutin)
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Ärztin
Danke!
#2 am 11.07.2017 von Ärztin (Gast)
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Danke für den unverbrauchten und unverblümten Blick auf diese Problematik. In meinem medizinischen Bekanntenkreis, die anderen sind eher Kulturschaffende und Juristen, sehe ich viele Einzelschicksale, die auf Abgründe zusteuern.
#1 am 10.07.2017 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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