AMD: Antikörper als Augenöffner

07.07.2017

Das erste Medikament zur Behandlung von trockener altersabhängiger Makuladegeneration (AMD), einer häufigen Ursache für schweren Sehverlust im Alter, geht in die letzte Prüfungsrunde. Bei trockener AMD kommt es zu einem fleckförmigen Untergang von Photorezeptoren im Bereich der Makula. Forscher fanden heraus, dass eine Überaktivierung des Komplementsystems zur Krankheitsentwicklung beiträgt. Bislang gab es keine wirksame Therapie, doch das neue Medikament Lampalizumab scheint vielversprechend. Der monoklonale Antikörper hemmt einen Schlüsselfaktor des Komplementsystems, den Faktor D. Er reduzierte den Sehverlust bei Patienten um bis zu 44 Prozent. Sollte die Phase-III-Studie keine unerwünschten Langzeitfolgen aufdecken, kann für Lampalizumab eine Zulassung beantragt werden.

Quelle: Erich Strauss et al / livescience

Bildquelle: National Eye Institute / flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 07.07.2017.

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Samuel H.
In erster Linie tragen verschiedene Faktoren schon zur Prävention einer AMD bei: - Vermeiden von Rauchen - die Augen mit einer guten Sonnenbrille vor übermäßigem Sonnenlicht schützen - stetige körperliche Aktivität - vitaminreiche und ausgewogene Ernährung - regelmäßige Kontrolle des Homocysteinspiegels durch den Hausarzt Wen natürlich bereits vom Hausarzt festgestellt wurde, dass der Patient eine solche Erkrankung bekommen könnte, sollte als nächster Schritt die Einnahme eines Mikronährstoff-Präparats wie z.B beh® Makula ( http://www.bioenergy-healthcare.com ) erfolgen. Häufig zur diätetischen Behandlung von altersbedingter Makuladegeneration (AMD) und von Homocystein-assoziierten Durchblutungsstörungen eingesetzt, kann es schon ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Behandlung sein. Wenn allerdings das Präparat Lampalizumab schon zugelassen ist, wäre das auch sehr erfolgversprechend! Hoffentlich gibt es in Phase III keine Komplikationen...
#1 am 04.08.2017 von Samuel H. (Gast)
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