Warum ich nicht mehr an Homöopathie glaube

29.06.2017
Teilen

Vielleicht kennen Sie meine Geschichte schon, aber da die Diskussion um die Homöopathie derzeit wieder so tobt, möchte ich Ihnen gerne erzählen, was mich überzeugt hat, mit der von mir heißgeliebten Homöopathie „Schluss zu machen“.

Der wichtigste Schritt war wohl, zu erkennen, was Medizin, Wissenschaft und insbesondere Naturwissenschaft überhaupt bedeuten.

Meine Suche nach dem Gegenbeweis

Wie viele Homöopathen und auch Heilpraktiker war ich der Meinung, damit sei etwas Schlechtes, Böses gemeint. Ich begann also ein Buch zu schreiben, um „Beweismaterial“ für die Homöopathie und gegen die Wissenschaft zu sammeln. Wie viele Homöopathen dachte ich, die Beweise würden nur zurückgehalten oder verfälscht, um nicht die ganze Kraft (und damit Gefahr für die normale Medizin) dieser Heilmethode zu offenbaren. Und ich dachte natürlich auch, andere Homöopathen seien einfach nur schlechter als ich – wenn die es nicht hinbekommen, Patienten zu heilen, sei es kein Problem der Methode.

Ich war auch der Meinung, dass Pharmakonzerne die Magazine wie den Spiegel kauften oder positive Forschungsergebnisse boykottierten, dass Wissenschaftler einfach „keinen Bock“ auf die Forschung über Homöopathie hätten, weil damit bestehendes Wissen bedroht wäre. Ich war mehr als alles andere davon überzeugt, dass das Wissen, dass die Homöopathie erklären würde, einfach noch nicht gefunden sei. Das Buch „Die Homöopathie-Lüge“ von Christian Weymayr und Nicole Heißmann habe ich noch als üble Diffamierung der Homöopathie gesehen. Und ich wollte den Gegenentwurf liefern.

Was daraus geworden ist, sehen Sie ja an meinem Buch.

Und an meiner Praxisaufgabe. Wie kam es dazu? Das Wichtigste für mich war, folgende Dinge zu erkennen:

  1. Wissenschaftler sind nett. Sie haben ein ehrliches Interesse daran, die Wahrheit (oder eine bestmögliche Annäherung daran) methodisch herauszufinden. Auch wenn diese ihrem bisherigen Wissen widersprechen würde – es würde sie erst recht ermutigen, eine Hypothese zu prüfen. Wissenschaftler wollen wissen, was die Homöopathie kann. Wissenschaftler sind auch unbestechlich, was ihre Methoden betrifft (damit sind jetzt nicht alle als Menschen gemeint). Unendlich viel Mühe ist in die Methodik gelegt worden und diese wird keineswegs in Stein gemeißelt, sondern weiter und weiter entwickelt. Neues Wissen wird integriert, wo immer dies begründet werden kann. Der Anspruch ist Erkenntnis. Die Wissenschaft ist nicht etwa ein Weltbild, sondern eine Methode, die sich dazu verpflichtet hat, herauszufinden und einfach beschreiben zu können, was ist – und nicht, was wir gerne hätten.
  2. Wer die Homöopathie umarmt, schließt die Wissenschaft aus
  3. Naturwissenschaft dient z. B. dazu, die natürlichen Vorgänge im Menschen als Teil der Natur zu erforschen. Und diese Vorgänge sind heute (im Gegensatz zu Hahnemanns Zeiten) gut bekannt und werden mit Biologie, Physik, Chemie und Physiologie immer besser beschrieben. Wäre die Homöopathie wahr, so wären all diese Gesetze und all dieses Wissen falsch. Es liegt also nicht daran, dass wir noch nicht wissen, wie die Homöopathie funktioniert. Wenn sie so funktionieren würde, wie Homöopathen sich das vorstellen, würde nur alles andere, was wir täglich erfahren (und wissenschaftlich überprüfen können), nicht stimmen.
  4. Etwas verkürzt: Die Schwerkraft ist eine Tatsache, die Lebenskraft ist eine Idee von vor 200 Jahren, die heute widerlegt ist. Die Schwerkraft gäbe es auch ohne uns Menschen, die Lebenskraft aber ist eine Vorstellung im Menschen, keine Naturgröße. Hahnemann hat sie postuliert, was wissenschaftlich gesehen einer Hypothese entspricht, wir haben sie 200 Jahre lang überprüft, und können heute mit Sicherheit behaupten: Eine solche Kraft gibt es im Menschen nicht. Wir können uns eine solche Kraft vorstellen, aber sie wird dadurch nicht zu einer Tatsache.
  5. Was Hahnemann nicht wusste
  6. Die (Natur-)Wissenschaft hat sich seit Hahnemann extrem weiterentwickelt: Bakterien, Viren, physiologische Zusammenhänge, Hormonregulation, DNA-Sequenzierung, psychologische Zusammenhänge, die Psychosomatik – das alles und vieles mehr kannte Hahnemann nicht.
  7. Und während keiner von uns heute auf Handy, Computer, Internet, Schlaganfall-Therapie oder Notfallmedizin verzichten möchte, tun wir bei der Homöopathie so, als seien ihre Erkenntnisse „up to date“. In vielem war Hahnemann zweifellos ein Vordenker seiner Zeit und allein seine Abkehr von der sogenannten heroischen Medizin war ein Segen für viele Menschen und die Medizin insgesamt. Dafür gebührt ihm auch heute noch Ehre. Aber die drei Hauptsäulen seiner Homöopathie, die er als Gegenmodell entwickelte, sind heute wissenschaftlich widerlegt: Es gibt kein Ähnlichkeitsprinzip, die Potenzierung macht keinen Sinn und die Arzneimittelprüfung ist alles mögliche, aber keine Prüfung.
  8. Der große Wunsch, Einhörner zu finden
  9. Homöopathen werfen den Wissenschaftlern ja immer vor, sie sollten erstmal nachweisen, dass die Homöopathie nicht funktioniert. Das war ja auch der aktuelle Auslöser der TK-Homöopathie-Debatte. Man nennt das ach Beweislastumkehr. Es kann jedoch leider nie bewiesen werden, dass etwas nicht funktioniert/vorhanden ist. Es gibt dazu ein berühmtes Beispiel: Sie werden nicht beweisen können, dass es Einhörner nicht gibt. Denn in irgendeinem Keller könnte ja theoretisch eins eingesperrt sein oder Sie gucken gerade am falschen Ort. Sie müssten aber andererseits, wenn Sie behaupten, es gibt Einhörner, eines vorweisen können.
  10. Ihre Anhänger behaupten also nun, dass die Homöopathie wirkt – über einen Placebo-Effekt hinaus – kann es aber nicht vorweisen/nachweisen. Im Gegenteil: Jede seriöse Studie zeigt, dass ihr Effekt dem Placebo-Effekt entspricht. Darüber hinaus kann die Homöopathie nach den Maßstäben unserer heutigen Wissenschaft noch nicht einmal sagen, wie sie wirken könnte. Das macht die Sache eigentlich klar. Doch die Homöopathen behaupten konsequent etwas anders und tun so, als müssten die Kritiker das Einhorn (das nicht da ist) endlich anerkennen.
  11. „Aber es hat doch geholfen …“
  12. Den Punkt „Ich sehe doch, dass es geholfen hat“, den kenne ich auch nur zu gut. Ich habe „Wunderheilungen“ erlebt bei Kindern, Schwerstkranken, Aufgegebenen. Nicht täglich, aber weitaus häufiger als ab und zu. Und es ist unheimlich schwer gewesen, einzusehen, dass und warum zwischen Globuligabe als Arzneimittelgabe und einer Verbesserung kein Zusammenhang, keine Kausalität, hergestellt werden kann. Auch hier musste ich erst den Begriff und die Bedeutung der Kausalität verstehen und warum empirische Erhebungen oder persönliche Erfahrungen nicht dazu geeignet sind, eine Aussage über die Wirksamkeit der Homöopathie zu machen.
  13. Anekdoten vs. Empirie
  14. Was mir wohl am schwersten gefallen ist, war zu akzeptieren, dass Anekdoten komplett wertlos sind, wenn es darum geht, ein Verfahren und seine Wirksamkeit zu beurteilen. Natürlich macht es Eindruck, wenn man meint, an seinem Baby eine wundervolle Heilung „durch“ Homöopathie erlebt zu haben. Oder wenn einem die Nachbarin erzählt, dass sie nach dem Gang zum Homöopathen ihre langjährige Neurodermitis endlich und völlig überraschend losgeworden sei.
  15. Solche Geschichten bleiben auch hängen und es fällt schwer, ihnen nicht automatisch Glauben zu schenken. Mir ist es jedenfalls schwer gefallen, zu erkennen, dass einzelne Erfahrungen immer auch Zufall sein oder andere Gründe haben können. Und dass diese Erklärungen zwar weitaus weniger spektakulär, aber viel wahrscheinlicher sind, um die Homöopathie und ihre „Erfolge“ zu erklären. Um genau solche Fehler zu vermeiden, haben wir in der Medizin ja die Studien. Sie lassen Beurteilungen zu, ob ein Verfahren nur zufällig Einzelnen hilft, oder ob eine Wirksamkeit über einzelne Zufälle und Placeboeffekte hinaus vorhanden ist. Bei der Homöopathie ist dies nachweislich (mehrfach!) nicht der Fall. Das hat mich letztlich überzeugt.

Alles in allem war das ein schwerer Weg, denn es ist so viel leichter, eine Meinung ohne wirkliche Ahnung zu haben, als sich eine Ahnung von Wissen zu erarbeiten.

Zum Weiterlesen klicken Sie hier.

 

Bildquelle: detcos, pixabay

Artikel letztmalig aktualisiert am 07.07.2017.

214 Wertungen (4.31 ø)
28414 Aufrufe
Norbert Aust
Frau Mahlke (#104): Es gibt relativ viele Möglichkeiten dafür, dass sich das Befinden des Tieres unter einer homöopathischen Therapie verbessert, die nicht auf die Wirkung des Mittels zurückzuführen sind. Das Immunsystem kann aktiv geworden sein, es gibt die Regression zur Mitte. Die vermehrte Aufmerksamkeit des Halters für das kranke Tier kann zu einer Verbesserung der Pflege führen. Man kann sich irren, sowohl bei dem Befund als auch bei der Beurteilung des Erfolgs. Es könnte sich um spät einsetzende Effekte vorher durchgeführter Therapieversuche handeln. Oder schlicht um Zufall. Vielleicht gibt es noch ein paar mehr. Wenn Sie die sicher eingetretenen Verbesserungen im Befinden der Tiere auf das Homöopathikum zurückführen wollen, müssten Sie alle diese Möglichkeiten ausschließen. Wie haben Sie das gemacht?
#113 am 07.07.2017 von Norbert Aust (Gast)
  15
Norbert Aust
Gast (#95): Auch destilliertes Wasser enthält Verunreinigungen. Auch das Wasser für medizinische Zwecke. Siehe zum Beispiel hier: http://www.wittig-umweltchemie.de/aquadest.php. Für die Herstellung von Medikamenten kommt nach die Forderung der Keimfreiheit hinzu - was auch nicht 0 ist sondern weniger als 100 Keime pro Liter.
#112 am 07.07.2017 von Norbert Aust (Gast)
  3
Norbert Aust
Herr Kägi (#93): "Der Therapeut muß hier wirklich verantwortungsvoll handeln." Das höre ich öfter. Wobei mir überhaupt nicht klar ist, wie das im Endeffekt aussieht. Wie drückt sich "verantwortungsvolles Handeln" aus? Wie machen Sie das konkret? Rechtzeitiges Weiterreichen zum richtigen Arzt, wenn es wirklich bedrohlich wird, ist für mich kein Ausdruck eines hinreichend verantwortungsvollen Handelns.
#111 am 07.07.2017 von Norbert Aust (Gast)
  6
Norbert Aust
Herr Stute (#92): Sehr schöne Demagogie von Ihnen: "nicht jeden 2. Deutschen ab 2030 an Krebs sterben zu lassen". Ich möchte vermuten, dass auch die Homöopathie nicht verhindern kann, dass wir irgendwann einmal sterben werden (wenn sie es könnte, müsste man sie sofort verbieten!). Irgendwie ist Sterben hierzulande immer ein pathologischer Befund. Auch wenn jemand mit über 100 Jahren stirbt, weil die Uhr einfach abgelaufen ist, muss eine Todesursache im Totenschein vermerkt werden, die über mehrere Stufen dann in der entsprechenden Statistik erscheint. Folge: Sie, Herr stute, stellen damit eine unlösbare Aufgabe. Wenn es gelingt, dass die Menschen nicht mehr an Krebs sterben - dann sterben sie an etwas anderem. Herz/Kreislauf vielleicht? Womit dann Leute wie Sie wieder aufbegehren können, nein, ziemlich sicher aufbegehren werden, dass die Medizin noch nicht einmal in der Lage ist, Herz/Kreislaufprobleme zu überwinden.
#110 am 07.07.2017 von Norbert Aust (Gast)
  3
Hier wurde gechummelt bei den Zählern der Gefällt-mir-Buttons !!!
#109 am 07.07.2017 von Dr. Kirsten Mahlke (Tierärztin)
  43
Gast
#106 stimmt nicht. Dazu gibt es Studien.
#108 am 07.07.2017 von Gast
  2
Lieber Leser, wir schließen nun die Kommentarfunktion, da es für uns als Redaktion bei der Fülle von Beiträgen schwierig wird, unserer Aufgabe als Moderator gerecht zu werden. Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge und die überwiegend konstruktiven Kommentare.
#107 am 07.07.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
  19
Norbert Aust
Herr Stute (#89): Sie haben in Ihrem Schwall an wissenschaftlich klingenden Vokabeln die Bosonen, Higgs-Teilchen, Gravitationswellen, Neutrinos und noch viele andere vergessen. Die haben zwar nichts mit Homöopathie zu tun, das, was Sie da aufzählen allerdings auch nicht.
#106 am 07.07.2017 von Norbert Aust (Gast)
  7
Homöopathische Medikamente sind SEHR preiwert!!!
#105 am 07.07.2017 von Dr. Kirsten Mahlke (Tierärztin)
  31
Gast
Es wird immer nur von Einzelerfolgen gesprochen. Warum kann dann nicht mal jemand die Wirkung in einer Studie belegen. Ist doch nicht so schwer! Bis zum Beweis sind es Einzelerfolge, Spontanheilungen etc. Geben Sie doch mal doppelblind randomisiert 1000 Patienten Placebo oder Verum. Dann sieht man doch, ob es eine Effekt gibt. Bisherige Studien haben bisher niemals einen Unterschied gezeigt. Also ist es keine wirksame Therapie außer vielleicht der Zuwendung. Aber dafür muss man nicht noch viel Geld für Therapeutika ausgeben, an denen sich die Homöopathie- Pharma- Mafia dumm und dämlich verdient.
#104 am 07.07.2017 von Gast
  7
Ich glaube nicht an Einhörner, aber auch nicht an so viele "Zufälle" , die mir durch Homöopathie passieren. Es ist nicht zu glauben, dass der Verfasser dieses Artikels wirklich Homöopathie betrieben hat. Ich wende Schulmedizin und Homöopathie parallel ein und habe Hochachtung vor der Wissenschaft und ihren Neuerungen. Wenn ich meinen Patienten aber homöopathische Tropfen oder Tabletten mitgebe(Homöopathie gibt es nicht nur als Globuli! ich habe eine eigene Apotheke alsVeterinärmedizinerin) und sie wirken, dann wusste der Patient -das Tier oder sein Besitzer nicht, ob ich homöopathisch oder allopathisch gearbeitet habe. Keine Einbildung oder Glaube also. In 25 Jahren habe ich so viele "zufällige" Heilungen mit der angefeindeten Homöopathie gesehen,dass ich nicht mehr an Zufälle glaube. An Einhörner auch nicht .
#103 am 07.07.2017 von Dr. Kirsten Mahlke (Tierärztin)
  39
Gast
Wenn man das nicht betreuen kann sollte man kein Forum betreiben.
#102 am 07.07.2017 von Gast
  2
Gast
für mich betreiben Sie doppelte Abzocke
#101 am 07.07.2017 von Gast
  13
Gast
Ich werde meine Ärzte künftig vorher fragen, ob Sie an Homöopathie glauben. Wenn ja, werde ich um Hilfe-schreiend die Praxis im Laufschritt verlassen und mich in med. Fragen von meinem Friseur beraten lassen.
#100 am 07.07.2017 von Gast
  17
Gast
Ich glaube ich muss meinen Glauben an das Medizinstudium grundlegend revidieren. Hier sind soviele Ärzte unterwegs, die an Homöopathie glauben, dass man dieses Studium in jedem Fall neu bewerten muss. Lernt man denn da keine Physik, Chemie, Mathematik?
#99 am 07.07.2017 von Gast
  19
Gast
Zu 94 Sie haben das mit der Potenzierung leider nicht verstanden. Hahnemann hatte ursprünglich noch Arzneistoffe von solcher Konzentration das davon Nebenwirkungen auftraten. Diese Nebenwirkungen wollte er verringern und er begann die Arzneistoffe zu bearbeiten, er verrieb und verschüttete die Ausgangssubstanz. Das Ergebnis sind "potente" Arzneistoffe, also Arzneistoffe die es möglich machen, durch Information etwas in Gang zu setzen.
#98 am 07.07.2017 von Gast
  16
Gast
Zu #86 Bei Krankheiten wo der Körper Zellen zerstört hat, kann auch die Homöopathie diese Toten Zellen nicht wieder lebendig machen, sie kann bestenfalls die weitere Zerstörung beeinflußen. Ich finde, das ist doch schon mal was.
#97 am 07.07.2017 von Gast
  26
Gast
Rechtschreibkorrektur zu Beitrag 95: Leider ließ mein Tablet ( oder Ihr System ) keine Bearbeitung des von mir geschriebenen Textes zu. * - durch gereinigtem/destilliertem Trinkwasser hergestellt /- durch gereinigtes/destilliertes Trinkwasser hergestellt.
#96 am 07.07.2017 von Gast
  7
Gast
An #64 Ich habe ein Problem, den Beitrag zu verstehen. Sie schreiben: "Die 'Potenzierung' wird mit gereinigtem/destilliertem Trinkwasser und Ethanol durchgeführt. In Trinkwasser sind von Natur aus allerhand Stoffe in einer Konzentration enthalten, ... Arsen beispielsweise in C4 bzw. D8 nebst allerhand anderen Mineralien und Schwermetallen." Destilliertes Wasser (auch: Aquadest, von lateinisch: aqua destillata) ist Wasser (H2O), das durch Destillation von den im normalen Quellwasser oder Leitungswasser vorkommenden Ionen, Spurenelementen und anderen Verunreinigungen befreit wurde. In Medizin, Pharmazie, Chemie und Biologie wird es unter anderem als Lösungs- und auch als Reinigungsmittel verwendet. Im Europäischen Arzneibuch heißt es aqua purificata. Ihre Kritik richtet sich gegen Trinkwasser, aber homöopathische Mittel werden doch - laut Ihrer eigenen Aussage - durch gereinigtem/destilliertem Trinkwasser hergestellt. Ich bin keine Chemikerin und bitte um Klarstellung.
#95 am 07.07.2017 von Gast
  5
Vielen herzlichen Dank für diesen mutigen Artikel, der sicher nicht einfach gefallen ist. Bei den Verdünnungen, die in der Homöpathie angegeben werden, reicht ja schon ein Schluck aus dem Atlantik, um sämtliche Leiden loszuwerden. Alle Gifte, Schwermetetalle, die in der Homöpathie denkbar sind, sind doch in zigmillionenfacher "Potenzierung" im Ozean. Dann sauft aus der See, das ist billiger als ein Rezept beim Homöopathen.
#94 am 07.07.2017 von Dr. med. Martin Lorenz (Arzt)
  30
Ich finde es lustig wie sich hier Gegner und Befürworter "bekriegen". Mit Sicherheit kann die Homöopathie nicht alle Krankheiten heilen oder lindern. Ich würde sie auch nicht bei bedrohlichen KH einsetzen. Dennoch halte ich es für möglich, dass in Einzelfällen Heilungen möglich sind. Der Therapeut muß hier wirklich verantwortungsvoll handeln.
#93 am 07.07.2017 von Christoph Kägi (Heilpraktiker)
  33
zu Herrn Aust : "Herr Schneider (#56): zu einem wirkungsvollen Therapieverfahren gehört auch eine reproduzierbare Methode zum Auffinden der passenden Arznei und der zweckmäßigen Dosierung davon. Wenn die Homöopathie das nicht leisten kann, dass jemand, der darin ausgebildet ist, nach wenigen Versuchen das richtige Mittel in der richtigen Dosierung findet, dann ist das auch ein Versagen der Homöopathie. " Jetzt ersetzen Sie mal HM durch "Krebsmittel auswahl ". Stehend freihändig nur Standardwirkungschema -sog. Leitlinien _ wird therapiert. Wo ist da eine Individualität ???: JEDER Tumor hat eine eigene Entität !! !Es wird ja noch nicht mal ein Chemosensitivitätstest durchgeführt . Also laßt jedem seinen Glauben , bis es endlich gelingt Viren , Tumoren , Rheuma , Polyneuropathie usw. rucki-zucki - evidencebasiert zu heilen u. nicht jeden 2. Deutschen ab 2030 an Krebs sterben zu lassen .
#92 am 07.07.2017 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
  24
Ich finde diesen Artikel einfach nur arrogant und anmaßend. Es wird immer Dinge geben in der Natur, die wir nicht mit wissenschaftlichen Methoden beweisen werden. Es ist so wie mit Gott, man glaubt an die Kraft und sie WIRKT, oder man läßt es sein. Herr "Schreiberling" lassen Sie es gut sein.
#91 am 07.07.2017 von Christoph Kägi (Heilpraktiker)
  53
Gast
#20 (Rainer Quilitzsch) trifft den Nagel auf den Kopf: "Die Medizin ist keine exakte Wissenschaft." Also auch nicht die Homöopathie.
#90 am 07.07.2017 von Gast
  5
n den hohen Potenzen bewegen wir uns im Bereich der Nanotechnologie ,in der aber problemlos Elemente nachgewiesen werden können . Wer hat sich den in der Medizin mal endlich aufgemacht u. und das gilt für alle Medikamente jeglicher Couleur Quantenphysik, Elektronen- u.Ionenphysik ,zeitgelöste Elektronenbewegung, Licht- Materie-Wechselwirkung,Strahlenphysi,Spin/Drehimpulsphysik, Mikroskopie u. Spektroskopie in der Atom-,Molekül- u. Oberflächenphysik auf einer >Nenner zu bringen u.Beziehungen ( Beweise wäre hier schon Überforderung ) hier wenigstens anzudenken . dazu habe habe ich auch von Herrn Aust ( Ingenieur ) u. seiner Gruppe der HM- Gegner nichts gelesen
#89 am 07.07.2017 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
  35
.ich warte immer noch auf den Neunmal-KLugen , der mir erklärt wie sich Leben aus den derzeit bekannten Grundkräften entwickelt , erklärt u. endlich einen Grashalm sui generis schafft u. wachsen läßt . Welche Energieform ist denn LIebe oder Furcht ? --alles "schwarze Löcher" . die Wirkung oder Nichtwirkung läßt sich relativ einfach wissenschaftlich erfassen , indem z. B. die Veränderungen bekannter Immunparameter fortlaufend unter der HM- Therapie analysiert werden . Nur niemand tut es - will das Geld dafür ausgeben , selbst HM- Hersteller nicht u. jeder gibt den oft anerlesenen u. kolportierten "Senf" weiter ohne eigene Erfahrung zu haben .Es gibt noch nicht einmal Meßgeräte für alle bekannten Wellenformen, inbes. keine ,die schnell genug sind alle biologischen Prozeße zeitgerecht u. wirkungsbezogen zu erfassen
#88 am 07.07.2017 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
  34
Gast
Mir schwirrt von diesen ganzen alternative Facts der Kopf. Ich hätte meine Drarbeit auch über Homöopathie geschrieben, aber mir fällt leider kein Mechanismus ein, den man beweisen könnte, und doppeltverblindete Wirksamkeitsstudien verpassen ja irgendwie immer jedes Evidenzniveau...
#87 am 06.07.2017 von Gast
  5
Gast
Gast #81: Und? Kann die Homöopathie diese Krankheiten heilen? Wenn nein: was soll das Argument? Wenn ja: Wieso kann man das nicht nachweisen?
#86 am 06.07.2017 von Gast
  0
Norbert Aust
Gast #12 "[die Homöopathie] darf nicht den Stellenwert haben wie evidenzbasierte Medizin": Aber genau da ist doch das Problem! Wenn die oberste Homöopathin Deutschlands, die Vorsitzende des DZVhÄ, also des Vereins, der sich auch in der Ausbildung homöopathischer Ärzte die Maßstäbe setzt, auf ihrer Praxishomepage schreibt, dass ein gut gewähltes Mittel alle Krankheiten, Chronisch oder akut, auch Infektionskrankheiten schnell, sicher und dauerhaft heilen kann, auch in Fällen, in denen die konventionelle Medizin am ende ist, dann ist genau das eine grandiose Irreführung. Wenn die Homöopathie nur dafür beworben werden würde, den Patienten die Wartezeit des Nichtstun buchstäblich zu versüßen, dann hätte ja niemand was dagegen. Dieser Anspruch, wonach man der konventionellen Medizin mindestens gleichwertig, wenn nicht gar überlegen ist, der ist falsch und durch nichts gerechtfertigt.
#85 am 06.07.2017 von Norbert Aust (Gast)
  9
Norbert Aust
Herr Keller (#40): Woher wissen Sie, was passiert wäre, wenn Sie keine Globuli genommen hätten? Wenn Sie das nicht wissen: Woraus schließen Sie dann auf die Wirksamkeit des Homöopathikums?
#84 am 06.07.2017 von Norbert Aust (Gast)
  4
Norbert Aust
@ Gast #43 und #45: Beruht auch nur etwas davon, was Sie schreiben, auf iregndwelche nachprüfbaren Fakten?
#83 am 06.07.2017 von Norbert Aust (Gast)
  3
Norbert Aust
Herr Schneider (#56): zu einem wirkungsvollen Therapieverfahren gehört auch eine reproduzierbare Methode zum Auffinden der passenden Arznei und der zweckmäßigen Dosierung davon. Wenn die Homöopathie das nicht leisten kann, dass jemand, der darin ausgebildet ist, nach wenigen Versuchen das richtige Mittel in der richtigen Dosierung findet, dann ist das auch ein Versagen der Homöopathie. Warum wird immer so betont, dass der Erfolg einen erfahrenen Homöopathen erfordert - und was passiert mit den Patienten, bei denen der Homöopath seine Erfahrung sammelt? "Good decisions come frome experience - experience comes from bad decisions."
#82 am 06.07.2017 von Norbert Aust (Gast)
  3
Gast
Zu# 5 Wo hat sich denn die Schulmedzin weiter entwickelt? Gut: in der Diagnostik, und das ist auch wunderbar das es so ist. Dadurch kann man wirklich dann auch messen wenn sich z.B. Die Leberwerte Nach einer homöopathischen Behandlung verbessert haben. Aber was ist mit all den chronischen Erkrankungen? Die Homöopathie nennt sie " einseitige Krankheiten", Kann die Schulmedizin Diabetes heilen? Nein: es wird fehlendes substituiert Kann die Schulmedizin Rheuma heilen? Nein, es gibt immunsupressiva, Anti- Entzündung, verlangsamte Zellteilung/ Kortison......mit all Ihren Nebenwirkungen Kann die Schulmedizin Krebs heilen? Oder Warzen? Nein: sie schneiden es weg: Das weg schneiden eines Symptoms ist aber keine Heilung Gut, es gibt noch die Chemotherapie und die Bestrahlung. Aber warum ist Herr Westerwelle gestorben, warum sterben die Menschen in meinem Umfeld an Krebs? Trotz Schulmedizin.? Was macht, das diese Krankheiten entstehen? Erklärung: miasmatische Homöopathie
#81 am 06.07.2017 von Gast
  28
Gast
Frau Grams bleibt nur zu wünschen, dass sie auf ihrem weiteren Lebensweg ihre nächsten Entwicklungsschritte gehen darf. Nicht zu wünschen ist ihr, dass sie einmal am eigenen Beispiel erfahren muss, dass wissenschaftliche Medizin nicht alles zur Gesundung beitragen kann. Vielleicht wäre ein Miteinander von Naturheilkunde und Schulmedizin dann besser für den Patieten als dieses ewige Gegeneinander. Aber um das Wohl des Patienten geht es leider in unserem System schon lange nicht mehr...
#80 am 06.07.2017 von Gast
  28
Gast
Und wie sieht es mit den wissentschaftlich untersuchten Arzneimittel Tamiflu aus. Laut den Studien(Pharmaindustrie) sollen diese toll wirken. Was nicht der Wahrheit entspricht. Das zum Thema Wissenschaft und Wirkung von Arzneimitteln
#79 am 06.07.2017 von Gast
  13
Gast
Ich brauche nicht glauben, ich WEIß Mein weißer Hautkrebs/ Basaliom, ein Rezidiv nach voran gegangener OP war nach 1,5 Wochen homöopathischer Einnahme einer Arznei verschwunden
#78 am 06.07.2017 von Gast
  22
Gast
Hallo Frau Grams, Sie fragen: wo wird denn im Artikel auf ein Buch hingewiesen? Antwort: sie weisen im 4. Satz des Artikels darauf hin.
#77 am 06.07.2017 von Gast
  2
Gast
dieser Beitrag hat wohl eher mit Inkompetenz zu tun!
#76 am 06.07.2017 von Gast
  24
Gast
@Ellen Jürgens: Wow, ein atemberaubender Mix aus nicht verstandener Wissenschaft (Nanotechnologie), Patientenverachtung ("Die brauchen keine Wissenschaft, die sollen machen, was ich ihnen sage ...) und Wissenschaftsverachtung ("Mund zu Mund Propaganda tut's auch ...). Unglaublich, wer heutzutage als Tier-"Ärztin" praktizieren darf. Wie haben Sie Ihr Examen bestanden? Zu Ihrer "Nanotechnologie": http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:Nanopartikel
#75 am 06.07.2017 von Gast
  11
#70 Meines Erachtens wird Homöopathie zu oft mit Naturheilkunde verwechselt oder aber gar nicht verstanden.Für die similar to similar Therapie wurde bereits ein Wirkmechanismus erkannt ( oxidativer Stress als Anschub für das Immunsystem). Die Wirksamkeit der “Potenzierung“ konnte meines Wissens bislang noch nicht wissenschaftlich belegt werden. Einige veterinärmedizinisch genutzte homöopathische Zubereitungen funktionieren auf der endokrinologischen Schiene (z.B. suis Zubereitungen) und sind doch eher naturheilkundlich zu verstehen. Da gibt es einigen begrifflichen Kuddelmuddel. Das wird wohl auch der Hauptgrund für die vielen Kontroversen bzgl “Homöopathie“ sein. Meiner schwerkranken Katze geht es dank eines homöopathischen Medikamentes , niedrig dosiert, objektiv deutlich besser. Natürlich habe ich dazu eine Idee. Die lässt sich aber klar pharmakologisch erklären.
#74 am 06.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
  10
Weiter unten schon festgestellt. Homöopathie ist Schamanismus. Schamanismus kann erstaunliche Heilungen bewerkstelligen. Auch die erwähnte "Abwartestrategie" ist aller Ehren wert. Solange man sich darüber klar ist, was man tut, ist Homöopathie eine wertvolle Bereicherung der therapeutischen Toolbox.Das Problem ist, dass die Anhänger der H. so erpicht darauf sind, dass ihre Globuli "richtige AM" sind, auf die konsequenterweise das AMG Anwendung finden muss, natürlich wegen der Kassenleistungen. Was zu so abstrusen Regelungen wie einem Verbot von "nichts" für lebensmittelliefernde Tiere oder zu Wartezeiten auf Fleisch und Milch für "nichts" führt. Ich arbeite mit Homöopathie, auch Hochpotenzen, aber ich weiß genau, wann und warum. Erstaunliche , häufig gemachte Beobachtung ist die, dass Katzen und Pferde offenbar Hochpotenz-Globuli unterscheiden können und bestimmte eine gewisse Zeit freiwillig aufnehmen, während sie andere angebotene vehement ablehnen.
#73 am 06.07.2017 von Dr. med. vet. Cornelia Ehreiser-Schmidt (Tierärztin)
  16
Dipl. Phys. Hans Pfeufer
hier in der Diskussion ist zu lesen "man kann ein System nur verurteilen, wenn man es wirklich verstanden und praktiziert hat". Dem ersten Teil der Aussage kann ich mich anschließen, dem zweiten nicht. Denn wer die Homöopathie wirklich verstanden hat, kann sie nicht ernsthaft praktizieren. Sie kann gar nicht funktionieren. Das weiß man aber erst, wenn man sie wirklich verstanden hat. Früher habe ich auch gedacht, Homöopathie wäre was mit irgendwelchen Heilpflanzen drin oder etwas in der Richtung. Erst als ich mich damit beschäftigt habe, habe ich gesehen, was für ein hahnebüchner Unsinn das ist. Und um mit einem weit verbreiteten Gerücht mal aufzuräumen: nein, auch die Quantenmechanik erklärt nicht, dass Homöopathie wirkt, das Gegenteil ist der Fall. Und an so gewisse alternativen "Mediziner" gerichtet: Hören Sie bitte damit auf, die Quantenphysik zu bemühen, Sie wissen doch gar nicht was das ist.
#72 am 06.07.2017 von Dipl. Phys. Hans Pfeufer (Gast)
  16
Gast
Sorry an alle, die hier "argumentieren", ich würde nur mein Buch verkaufen wollen - wo wird denn irgendwie im Artikel auf das Buch hingewiesen oder gar eine Kaufempfehlung gegeben? Darf jetzt jemand, der mal ein Büchlein geschrieben hat, nie wieder einen anderen Text schreiben? Und gibts keine anderen Argumente oder Punkte, die man inhaltlich diskutieren könnte? *kopfschüttel Ich rate auch jedem mal ein kleines Sachbuch zu schreiben, um ermessen zu können, was man daran (nicht) verdient ;-) Und jetzt also zur Homöopathie. Fragen?
#71 am 06.07.2017 (editiert) von Gast
  22
Ellen Jürgens (Tierärztin)
Liebe Frau Schuster. Die Universitäten in Wien und München dulden mindestens Vorlesungen über Homöopathie. In den USA beschäftigt man sich in der Nanotechnologie bereits seit einigen Jahren mit homöopathischen Arzneimittel. Darüberhinaus interessiert Patienten die Wissenschaft wenig. Mund-zu-Mund-Propaganda von erfolgreich behandelten Patienten oder deren Halter (Tierbesitzer) tut es auch. Die Halter sollen ruhig weiter ihre überflüssigen Bücher bewerben und im Internet Tassen und T-Shirts verkaufen oder am Münchner Hauptbahnhof Plakate aufhängen. Stichwort: "Globuli- nein danke". Die haben die Homöopathie nie verstanden.
#70 am 06.07.2017 von Ellen Jürgens (Tierärztin) (Gast)
  22
Gast
Nee habe sie nur mal gegoogelt.
#69 am 06.07.2017 von Gast
  2
Ohhhh Gast - kennen wir uns?
#68 am 06.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
  2
Gast
ohhhh Frau Schuster.
#67 am 06.07.2017 von Gast
  6
Ärztin
Oh bitte Frau Sensendorf, gehen Sie noch einmal an die Uni und beginnen Sie in der Vorklinik mit Physiologie, bevor Sie uns hier mit dem Hinweis auf nachweisbare "Lebenskraft" im EKG blamieren. Wie kann man so nur durchs Examen kommen...?
#66 am 06.07.2017 von Ärztin (Gast)
  7
#64 Man muss ja nicht jeden Aspekt der klassischen Homöopathie befürworten. Es schadet aber nie Denkanstöße aufzugreifen und zu hinterfragen. Eine Methode wie z.B. die Irisdiagnostik mag obscur erscheinen, ermöglicht aber dennoch die Diagnose einer schweren Fettstoffwechselstörung, - durchaus auch eine schulmedizinische Blickdiagnose. In Summe wird in die Irisdiagnostik wahrscheinlich zu viel hineininterpretiert aber in einigen Fällen ist sie doch nützlich. So sollte man jeden Aspekt der Komplimentärmedizin hinterfragen. Manches ist gut, Anderes möglicherweise Blödsinn oder nur noch nicht verstanden. Gut, dass sich renommierte Universitäten dieses Themas annehmen.
#65 am 06.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
  13
Gast
Hier übrigens die logische Widerlegung der Homöopathie, sogar unter der falschen Annahme, dass die „Potenzierung“ funktionieren würde: Die "Potenzierung" wird mit gereinigtem/destilliertem Trinkwasser und Ethanol durchgeführt. In Trinkwasser sind von Natur aus allerhand Stoffe in einer Konzentration enthalten, die in der Homöopathie niedrigen einstelligen Potenzen entsprechen. Arsen beispielsweise in C4 bzw. D8 nebst allerhand anderen Mineralien und Schwermetallen. Außerdem ist in Wasser garantiert das gesamte Periodensystem der Elemente bis D22 enthalten. Sprich: mindestens ein Atom eines Elementes. Wie soll die "Potenzierung" eigentlich wissen, dass sie nur die Urtinktur "potenzieren" soll und nicht die anderen Stoffe im Wasser gleichberechtigt? Und wie stellt man eigentlich "arsenicum album C30" her, wenn bei jedem Schritt neues "arsenicum album C4" aus dem Trinkwasser hinzugemischt wird?
#64 am 06.07.2017 von Gast
  5
Die Komplimentärmedizin verdient es durchaus beachtet zu werden. Die Universtäten Heidelberg und Bern beschäftigen sich nicht grundlos mit dieser Thematik.
#63 am 06.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
  24
GRN Gesundheitszentren Rhein Neckar
#62 am 06.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
  5
Man sollte Naturheilkunde und Homöopathie nicht in einen Topf werfen: Naturheilkunde ist Medizin, Homöopathie ist Schamanismus (der ja auch wirkt - über die Psyche). - Aber seriöser wäre es, dann gleich Psychotherapie zu betreiben.
#61 am 06.07.2017 von Dr. med.dent. Horst Landau (Zahnarzt)
  12
Gast
GRN?
#60 am 06.07.2017 von Gast
  3
Zuvor nur 3 Beispiele dafür,dass sich auch renommierte medizinische Fakultäten mit Komplimentärmedizin abseits “religiöser“ Motivation beschäftigen. Nichts für ungut....
#59 am 06.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
  6
Gast
GRN?
#58 am 06.07.2017 von Gast
  3
www.uniforum-naturheilkunde.de
#57 am 06.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
  7
Warum hat bei Misserfolgen immer die Homöopathie Schuld? Über die Unfähigkeit des Therapeuten das passende homöopathische Mittel zu verordnen bzw. zu entscheiden, ob die homöopathische Therapie überhaupt als Therapie angezeigt ist, darüber spricht niemand!
#56 am 06.07.2017 von Dieter Schneider (Heilpraktiker)
  35
www.ikom.unibe.ch
#55 am 06.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
  9
Azkim.de
#54 am 06.07.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
  8
Gast
Ich bin gerne Fan von Frau Grams. Sie hat den Turnaround zur evidenzbasierten Medizin geschafft. Das packen die Wenigsten. Ich sage das als Patient und Naturwissenschaftler.
#53 am 06.07.2017 von Gast
  8
Gast
Liebe Trolle, Katholiken und Chemtrails waren schon dran, jetzt fehlen noch "Impfgegner", Gentechnik und Aluhut und das Hauptargument "Geschwurbel" Wer solch eine Fangemeinde wie Nathalie Grams hat, braucht keine Gegner.
#52 am 06.07.2017 von Gast
  23
Gast
Ich liebe es - da habe ich 2 Wichen lang Kügel heb vom Homöopathen gekriegt, die Entzündung ist aber nicht weggekommen... (klinisch dann spontan perforierter Abszess mit Leukozytose) .. zum Todlachen
#51 am 06.07.2017 von Gast
  3
Gast
Leider flacht es hier ab. Ich glaube ich geh doch vor den Fernseher.
#50 am 06.07.2017 von Gast
  3
Gast
... mmh, scheint mir feine Ironie zu sein... hahaha!
#49 am 06.07.2017 von Gast
  4
Meiner Meinung nach ein Versuch des Autors billig puplicity zu erhaschen.
#48 am 06.07.2017 von Katharina Heckler (Heilpraktikerin)
  40
Gast
Danke Frau Grams, das wird ein netter Abend.
#47 am 06.07.2017 von Gast
  2
Gast
Wenn Homöopathie wirkt, bestehe ich auf der Existenz von Chemtrails.
#46 am 06.07.2017 von Gast
  5
Gast
Teil 2, bitte unten anfangen ußerdem kam mir vor einiger Zeit eine "Idee", wie bzw. warum die Homöopathie hilft (natürlich nur begrenzt, ganz langsam, und nur, wenn das geeignete Mittel in der richtigen Potenz gefunden wird). Außerdem denke ich, dass nicht das Ähnlichkeitsprinzip gilt, sondern das Gleichheitsprinzip: Man heilt genau das Gift, das man in potenzierter Form einnimmt. Also sind es meiner Meinung nach auch immer Nosoden, die genau gegen das zugeführte Gift wirken sollen. Homöopathie in der hochpotenzierten Form beschwört also weder Geister noch gibt es eine materielle Wirkung, sondern wirkt informationstechnisch auf Selbstheilungskräfte, die (für die, die daran glauben) ganz geringe Infos von dem Gift dazu nutzen können, dasselbe aus dem Körper zu entfernen. Aber an solche "Glanzleistungen" eines Menschen zur Selbstheilung muss man erst einmal glauben können, für manche grenzt sowas wohl an Wunderheilung. Natürlich bringt die Homöopathie so keine Wunder, sondern immer nur ganz kleine Fortschritte. Allerdings kann man mit Komplex-Niederpotenz-Homöopathie einfach eine Alternative zu Kräutern oder Allopathika erhalten, die aber dann das Gegenteil der Hochpotenzhomöopathika bewirken. Zum Artikel: Was an Arzeimittelbildern unwissenschaftlich sein soll, weiß ich wirklich nicht: Man nimmt ein Gift ein, und beobachtet, was es für Symptome auslöst. Hat ein Kranker solche Krankheitssymptome, kann man allerdings schon vermuten, dass er genau diese Substanz aus seinem Körper lieber entfernen sollte. Es versteht sich von selbst, dass Homöopathie keine ausschließliche Therapie sein kann (außer jemand ist nur wenig krank). Es fehlen dazu immer die grobstofflichen Ausleitungstherapien + Giftvermeidung + Vermeidung/Heilung aller anderen Krankheitsauslöser, bzw. Therapien für Krankheiten anderer Genese. Unterstützend wird die Homöopathie allerdings meistens nützlich sein. Ein Placebo mit dem Namen des homöopathischen Mittels wirkt in meinen Augen ebenso gut wie ein homöopathisches Medikament, und ist für Energiemediziner "Homöopathie". Falls es solche Studien, wie im Beitrag erwähnt, gibt, wären diese sogar noch ein Beweis dafür, und der Schluss, dass Homöopathie nicht wirkt, müsste erst noch mit echten Placebos im Vergleich mit homöopathischen Placebos nachgewiesen werden. Solche wären im Niederpotzenzbereich dann wenigstens nebenwirkungsfrei.
#45 am 06.07.2017 von Gast
  36
Gast
An den Alkoholiker #35 D6 dürfte reichen.
#44 am 06.07.2017 von Gast
  2
Gast
Guten Tag! Also wissenschaftlich ist doch, dass in der Homöopathie unter einer bestimmten Potenz (C12 und D30) ein paar Moleküle der Substanz drin sind. Und genau deswegen hat für mich die Homöopathie auch "Nebenwirkungen", wenn man sie in diesen niedrigen Potenzen einnimmt. Energiemedizinisch könnte sie u.U. auch in hoher Potenz Nebenwirkungen haben. Also ich möchte hier dafür eine Lanze brechen, dass Homöopathie a) nicht ungefährlich ist, und b) kein Placebospielzeug darstellt. Auch gehöre ich nicht zu den "Teufelsverschwörern", die, nur, weil sie den Wirkmechanismus nicht verstehen, eine "satanische, magische" Macht dahinter wittern. Gemäß dem Motto: "Alles, was die Schulmedizin bis jetzt nicht kennt, und nicht expliziet in der eigenen Religion vorkommt, muss also einer fremden Religion angehören, und deswegen schlecht sein". Natürlich schließe ich mich ebenso den Kommentaren an, die endlich wollen, dass man für das zuviel an Krankheit im Land und für die viel zu wenigen Heilmöglichkeiten, die dagegen stehen, endlich eine (lebensverlängernde) Lösung finden sollte. Vllt. interessiert das niemanden hier, allerdings gebe ich hier noch meine eigene Meinung wieder: Homöopathie ist Informationsmedizin, man kann die Globuli (=Materie) auch durch eine reine Info ersetzen, also über C12 und D30 kann man dann genauso gut das Medikament weglassen. Und diese Information wirkt dann. Es wirkt auf die körpereigene Macht, selbst Krankheiten zu heilen.
#43 am 06.07.2017 von Gast
  35
Die " Lebenskraft " ist nur eine Hypothese??? Was ist dann bitteschön der biophysikalische Unterschied zwischen einem Körper 5 min vor und 5 min nach dem Tod??? Genau: die Energie ist weg... Sieht man ja deutlich am EEG und EKG! Das allein wäre schon Grund genug , die Existenz einer Lebenskraft zu postulieren. Und wieder wird nur ein Schuh draus, wenn man die physische Ebene mit der energetischen verknüpft und schon kann man wunderbar komplementär arbeiten: in Notlagen, wenn man das passende, wirsame homöopathische Arzneimittel leider nicht findet, greift man zum Antibiotikum / Cortison etc. Umgekehrt, wenn man schulmedizinisch in einer Sackgasse v.a. bei chronischen Krankheiten gelandet ist, darf man mit naturheilkundlichen Mitteln versuchen, dem Organismus zur Selbstheilung zu verhelfen. Ich kenne viele dankbare Patienten!
#42 am 06.07.2017 von Heike Sensendorf (Ärztin)
  35
Gast
Wann haben Homöopathen und Katholiken des gleichen Gesichtsausdruck? Wenn man ihnen sagt, das ihr Weltbid humbug ist.
#41 am 06.07.2017 von Gast
  22
Seit mind. 40 Jahren habe ich hie und da mal eine Blinddarmentzündung. Nach Gabe von Nr. 3 (oft mehrfach) ist sie mmer wieder verschwunden und ich musste mich nicht operieren lassen. Wer heilt hat recht!
#40 am 06.07.2017 von Roland B. Keller (Unternehmensberater)
  43
Gast
Alles Unsinn? Gott hat die Welt erschaffen in 7 Tagen, den Menschen nach seinem Ebenbild und natürlich auch die Homöopathie. Glauben sie es etwas nicht? siehe auch Mediathek Deutschlandfunk, eine Frage des Glaubens hören... noch Fragen? Eckehard von Hirschhausen hat es auch aufgegeben.Was eigentlich wirkt, ist die Zeit und die Hinwendung zum Patienten, Psychotherapie. Komisch nur das beim Homöopathen gut bezahlt wird bei uns weniger.
#39 am 06.07.2017 von Gast
  10
Gast
Die "wirkt auch bei Tieren"-Nummer, darauf habe ich gewartet.
#38 am 06.07.2017 von Gast
  12
Gast
Wen interessiert eigentlich warum die Autorin im Speziellen nicht an die Homöopathie glaubt - schon die Formulierung der Überschrift zeigt, dass sie der irrigen Ansicht ist, ihre Meinung zähle in irgendeiner Form mehr oder sei mehr von Interesse als andere. Das immer gleiche Totschlagargument, es wäre ja "auch so" weggegangen, selbst wenn die Menschen jahrelang keinen Erfolg mit der Schulmedizin hatten und unter homöopathischer Behandlung (teilweise sehr schnell) vollständig gesund werden, langweilt nur. Das Gleiche könnte man der Schulmedizin auch vorwerfen. Wie oft liest man dort, dass die "genaue Wirkungsweise" noch nicht geklärt ist, selbst bei den allergängigsten Medikamenten- und trotzdem greift jeder gerne zu den Pillen und schluckt sie, während man bei der Einnahme homöopathischer Mittel belächelt wird. Soll jeder selbst entscheiden was er mit sich machen lässt, aber bei homöopathischen "Anekdoten" stets den Zufall zu bemühen, ist doch total abgedroschen.
#37 am 06.07.2017 von Gast
  34
Gast
Wie lässt es sicher erklären, dass es z. B. Tieren (eigene Erfahrungen bei Katzen) hilft? Auch Placebo-Effekt? Wenn ich meine Frau ein Homöop. Komplex- Mittel für die Leber gebe... hat sie am Anfang vermehrte Ausscheidungen und danach besseren Stoffwechsel! Einbildung-Placebo-Effekt? Gerade bei mir selber schlagen z. B. Lymphmittel Lymphomyosot-Lymphaden gut an. Einbildung-Placebo-Effekt?
#36 am 06.07.2017 von Gast
  43
Gast
Ich bin Alkoholiker, mache eine Flasche Asbach D30 auf.
#35 am 06.07.2017 von Gast
  9
Gast
Ich hol schon mal Popcorn.
#34 am 06.07.2017 von Gast
  6
Gast
"wer heilt hat recht": totschlagargument von schamanen
#33 am 06.07.2017 von Gast
  17
Gast
Wer heilt hat recht - die alte Diskussion der etablierten Medizin immer recht haben zu wollen wird uns wohl immer begleiten. Aber keiner sollte sich davon abbringen lassen, seine eigene Überzeugung zu leben - vor allem wenn man bedenkt wieiviel Schaden die chemischen Medikamente schon angerichtet haben - Contergan - die irreversibel sind.
#32 am 06.07.2017 von Gast
  45
Gast
zu #25 - Das liegt wohl am Layout der Seite. Im Newsletter steht eindeutig "Ein Blogbeitrag von Natalie Grams", und wenn man auf den Namen klickt, landet man hier: http://news.doccheck.com/de/author/natalie-grams/
#31 am 06.07.2017 von Gast
  0
Meine Tochter uns Schwiegersohn sind davon überzeugt aus eigene Erfahrung nachdem sie ein baby bekommen haben, das homöopathie hilft........!! Bei Brüstentzündung Milchstau Fieber beim Baby usw......also Lass es doch mal so betrachten Sowohl als auch die Schulmedizin und die Homöopathie wirken, keiner nimmt dem Ander etwas weg.....oder doch €€€€
#30 am 06.07.2017 von monic flores (Psychologin)
  44
Gast
Ring frei: Wissenschaft gegen Religion
#29 am 06.07.2017 von Gast
  12
Gast
#27 Mit dem Unterschied, dass bei negativer Studienlage in der "konventionellen" Medizin der jeweilige Ansatz dann auch fallen gelassen wird. Dort wird in der Regel ein Medikament mit einem spezifischen Wirkmechanismus für eine Indikation getestet - wirkt es nicht wird es in dieser Indikation nicht weiter verfolgt oder gar nicht zugelassen. In der Homöopathie sieht das da leider ganz anders aus....
#28 am 06.07.2017 von Gast
  6
Gast
Es wird hartnäckig durch alle Medien verbreitet, alle Studien zeigen die Nichtwirksamkeit der Homöopathie. Hier werden oft Fakten verzerrt - z.B. wird der in den Medien zitierte Australian-Report derzeit offiziell durch die australische Regierung untersucht, weil er schwere Mängel aufweist und das Ergebnis angezweifelt wird. Die Hufelandgesellschaft - Dachverband der Ärztegesellschaften für Komplementärmedizin schreibt zur Homöopathie-Forschung: "...Die Prozentsätze an positiven, negativen und nicht eindeutigen Ergebnissen fallen für die konventionelle Medizin annähernd gleich aus. Allerdings muss man anerkennen, dass es einen großen Unterschied in der Anzahl der Forschungsarbeiten gibt (… 189 … homöopathischen Studien stehen 1016 Übersichtsarbeiten zur konventionellen Medizin gegenüber).“ -wenig verwunderlich angesichts der verschwindend geringen öffentlichen Finanzmittel für die Forschung der Homöopathie. http://www.hufelandgesellschaft.de/faq_homoeopathie.html
#27 am 06.07.2017 von Gast
  27
Chirurg und Unfallchirurg
Wie hier in den Kommentaren zu lesen ist wird zum Erhalt des Glaubens an die Homöopathie polarisiert und werden plakative Vorverurteilungen gegen das schulmedizinische System als "Pseudoargumente" vertreten. Die Diskussion ist müßig... Ich hoffe nur, dass sich ernsthaft erkrankte Patienten der Schulmedizin zuwenden. Und hoffentlich nicht nach langer "homöopathischer" Behandlung so dass es zu spät ist ...
#26 am 06.07.2017 von Chirurg und Unfallchirurg (Gast)
  15
Was ist das für ein komischer Artikel OHNE AUTOR...? Auch in dem englisch-sprachigen Verweistext kann ich keinen Autor finden. Sind da "Trolle" am Werk...?
#25 am 06.07.2017 von Dr. med. Herbert Schultz-Gora (Arzt)
  18
Gast
Ich denke einmal reicht Herr Boss...
#24 am 06.07.2017 von Gast
  0
Gast
Das Argument, jeder der etwas gegen Homöopathie oder sonstige esoterische Methoden sagt würde die Methoden ja nur nicht verstehen, ist kindisch. Nichts für ungut.
#23 am 06.07.2017 von Gast
  8
Gast
ich finde es ganz in Ordnung wenn Sie den Erlös Ihres Buches zur Erforschung der Wirksamkeit der Homöopathie zur Verfügung stellen. Homöopathie ist eine Heilkunst ! und wenn sie richtig angewendet wird kann sie schon ihre Wikung entfalten. Denn es macht keinen Sinn Betablocker zu verordnen die als Nebenwirkung Herzinfarkt haben. oder Schmerzmittel verordnen die als Nebenwirkung Demenz haben. Aber bei der Homöopathie ist viel Aufwand nötig um die richtigen Mittel zu finden. In der Schulmedizin auch ? Beides brauchen die Menschen zum Leben das eine und das andere. Und durch diesen Artikel zu unterstellen das mindestens 100 Millionen Menschen dumm sind ist schon eine Meisterleistung vielleicht ungewollt aber doch.
#22 am 06.07.2017 von Gast
  42
Meine größten Lehrer über all die Jahre waren Ärzte aus aller Welt, die sich ganz bewußt von der Schulmedizin abwandten und der klassischen Homöopathie zuwandten. Man kann ein System nur dann verurteilen, wenn man es wirklich kennt und ernsthaft praktiziert hat. Sie haben vermutlich keines der beiden absolut gegensätzlichen Systeme jemals wirklich begreifen können. Aber ihre Lobby ist leider stärker. Nichts für ungut.
#21 am 06.07.2017 von Tanja Matejka (Heilpraktikerin)
  50
Irgendwann wird man auch die Wirkung der Homöopathie "beweisen" können, die Wissenschaft ist nur (noch) zu dumm dazu. Die Medizin ist keine exakte Wissenschaft, was wissenschaftlich genannt wird ist nur Spielerei mit der Statistik.
#20 am 06.07.2017 von Rainer Quilitzsch (Arzt)
  48
Gast
Falls jemand tatsächlich an Fakten zur Homöopathie interessiert ist und nicht nur an Meinungen, der möge sich hier kundig machen: https://www.hri-research.org/ Achtung: Es könnte sein, dass ihre kritische Meinung zur Homöopathie in Wanken gerät.
#19 am 06.07.2017 von Gast
  39
Gast
Gähn.... wie oft wird die Sau noch durchs Dorf getrieben? Oder wurden noch nicht genügend Bücher verkauft? Es gibt so viele wichtige Themen in der Medizin. Statt immer wieder zu wettern, sollten Lösungen ernster Themen gesucht und angeboten werden. Aber dann wäre das Buch ja nicht mehr im Focus.
#18 am 06.07.2017 von Gast
  23
Von meinem 11. bis knapp 20. Lebensjahr hatte ich starkes Asthma. Zwei- dreimal wöchentlich musste nachts ein Arzt kommen und mich spritzen, mit Euphillin calcium und Brondilat, da ich zu ersticken drohte. Jahrelange Desensibilisierungen beim Lungenfacharzt griffen nicht. Die damalige Amtsärztin vermittelte einen Termin bei einem Kollegen im Allgäu. Sie war dort selbst in Behandlung. Der verschrieb acht Fläschchen Komplexhomöopathie, die speziell angefertigt werden musste. Sechst Monate lang tat sich nichts. Dann wurde es noch viel schlimmer. Aber nach ca. neuneinhalb Monaten war der Spuk von einem Tag auf den anderen vorbei. Ich habe eisern durchgehalten. Später konnte ich sogar Hauptmann d. R. beim Heer werden. Bis heute hatte ich keinerlei Symptome mehr. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich meine aber auch, dass viele Ärzte und viele Heilpraktiker das Thema nicht beherrschen. Zudem zeigt mir die Praxis, dass sich Medizin und Homöopathie sehr gut ergänzen. Ich brauche einfach beides.
#17 am 06.07.2017 von Horst Boss (Heilpraktiker)
  36
Antje Bellon
Aus einem Irrtum wird keine Wahrheit, auch wenn man sie noch so verbreitet, und aus einer Wahrheit wird kein Irrtum, auch wenn kein Mensch sie sieht. Mahatma Gandhi Ich bin dankbar und froh, zur Homöopathie gefunden zu haben. Für mich gibt es nichts Spannenderes. Die Frage, wie es wirkt, stellt sich mir nicht, solange ich sehe, dass jahrelange chronische Beschwerden sich bessern und im besten Fall gehen und der Mensch dahinter oft lebendiger und selbstbestimmter beginnt, sein Leben zu leben und notwendige Entscheidungen zu treffen. Gibt es etwas Schöneres?
#16 am 06.07.2017 von Antje Bellon (Gast)
  39
Was ich nicht verstehe ist, warum kann man für Körperverletzung belangt werden, wenn man als Laie jemandem Globuli gibt, wenn sie sowieso nicht wirken? Ich wäre dankbar für Antworten. Ich meine hier nicht die Verletzung von Vertrauen, das die Person dann mir gegenüber hat, sondern explizit Körperverletzng.
#15 am 06.07.2017 von ellen link (Heilpraktikerin)
  15
Gast
Interessant ist, dass bei vielen allopathischen Medikamenten der Placebo-Effekt nicht greift und diese ohne Wirkung bleiben. Hmmm...
#14 am 06.07.2017 von Gast
  14
Gast
Ist ein alter Artikel. warum nochmal hier auf Doccheck? Sinnlos dieses Thema breitzuschlagen.
#13 am 06.07.2017 von Gast
  19
Gast
Lassen wir der Homöopathie Ihren berechtigten Platz in der Heilkunde. Als eine zusätzliche Möglichkeit, um Befindlichkeitsstörungen zu behandeln. Es darf nicht den Stellenwert haben wie evidenzbasierte Medizin. Also ist dieses Buch und die Werbung dafür sinnvoll. Auf keinen Fall Bezahlung durch die GKV oder PKV.
#12 am 06.07.2017 von Gast
  17
Gast
Frau Grams, gegen Homöopathie-Gläubige anzutreten ist im Grunde sinnlos. An Fakten sind die nicht interessiert.
#11 am 06.07.2017 von Gast
  16
Homöopathische Arzneien sind in der Tat nebenwirkungsfrei, da v ö l l i g wirkungslos. Es ist unethisch, einem Kranken anerkannt wirksame Medikamente zu verweigern und ihn nach Schamanenart zu mißhandeln.
#10 am 06.07.2017 von Manfred Hermann (Arzt)
  32
Man bedenke immer: Der aktuelle Wissensstand ist der einer derzeitigen Unwissenheit.
#9 am 06.07.2017 von Dipl.-Med Chrisitan Albrecht (Arzt)
  9
Gast
Ja, schlimm, dass das sogar viele GKVen bezahlen.
#8 am 06.07.2017 von Gast
  27
Gast
Auch wenn Sie noch so nett für Ihr Buch werben, ich werde es nicht kaufen. Ich nutze zwar selbst keine Homöopathie, aber die Kreuzzüge gegen etwas, das im schlimmsten Fall nichts nützt, finde ich voll daneben, als ob es nichts wichtigeres gäbe, als als Menschen mit anderen Überzeugungen anzuprangern bei Informationsnetzwerk Homöopathie, GWUP,DKB, GBS ...
#7 am 06.07.2017 von Gast
  33
Die Therapie mit einem Placebo, das dann auch tatsächlich hilft, ist die höchste Form der Heilkunde. Sie entspricht den Forderungen von Hippokrates. Eine oft vertretene Meinung: "wirksame Mittel müssen auch Nebenwirkungen haben" widerspricht Hippokrates und ist unethisch.
#6 am 06.07.2017 von Dr. med. Manfred Doepp (Arzt)
  28
Gast
Hahnemann´s Verdienst seiner Zeit? Er hat mit seiner Theorie einen Gegenpol zu einer damaligen rabiaten Medizin gefunden. Es ist aber bei einer Theorie geblieben. Während sich die Medizin erheblich weiterentwickelt hat, sind diese "Lehren" auf dem damaligen Niveau verblieben. Schlimm, dass das einige Krankenkassen bezahlen. Dieses Geld sollte lieber in bessere Bezahlung und mehr Personal in den Pflegeberufen gesteckt werden.
#5 am 06.07.2017 von Gast
  25
Ärztin
@3: "Reinfallen" ist relativ... bei manchen ärztlichen Kollegen die zwar keine praktizierenden Homöopathen sind aber gerne einmal ein paar Kügelchen empfehlen habe ich den Eindruck sie tun es dem Placeboeffekt zuliebe und um bei den homöopathieaffinen Patienten einen gewissen Eindruck zu erwecken... insbesondere fällt mir das in der Pädiatrie und Gyn auf... in Situationen bei denen aus ärztlicher Sicht nicht unbedingt Handlungsbedarf besteht aber man den Patienten nicht mit leeren Händen gehen lassen möchte. Denn die oftmals medizinisch sinnvolle "Abwartemethode" erweckt manchmal den falschen Eindruck man würde die Patienten nicht ausreichend ernst nehmen. Ich denke dass viele homöopathische Therapien in Wirklichkeit Abwartestrategien sind.
#4 am 06.07.2017 von Ärztin (Gast)
  18
Gast
Was ich nicht verstehe: Ärzte sind doch Wissenschaftler, oder!? Wie kann man da auf Homöopathie überhaupt reinfallen?
#3 am 06.07.2017 von Gast
  23
Gast
Wenn die Doccheck Redaktion hier wieder Diskussions-Beiträge löscht und damit die Bezugnahme der Autoren untereinander zerstört, fände ich das sehr bedauerlich. Zumal viele Diskussions-Beiträge bei dem letzten Artikel durchaus witzig gemeint waren, was man in der DC-Redaktion aber wohl nicht verstanden hatte.
#2 am 06.07.2017 von Gast
  4
Gast
Homöopathie ist Pseudomedizin. Danke für den Artikel.
#1 am 06.07.2017 von Gast
  31
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!

Wir werden alle gelegentlich krank und brauchen dann manchmal Medikamente. Im besten Fall solche, die wirken. Doch mehr...
Schlimm genug, dass der Gesetzgeber auf diese Art und Weise mit der Nase auf das Problem gestoßen werden muss, mehr...
Wann immer ich mich gegen die Homöopathie positioniere, wird die Frage gestellt, ob ich denn nicht auch mal kritisch mehr...

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: