Als Globuli-Gegner wird man nicht reich

27.06.2017
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Viele Anhänger der Homöopathie sind der festen Überzeugung, ich hätte mich von der Pharmaindustrie korrumpieren lassen und sei nur deswegen plötzlich ein Gegner der Alternativmedizin.

„Hallo Frau Grams,

wir sind von der Pharmaindustrie und möchten Ihnen gerne Geld überweisen (viel Geld!). Wir haben mitbekommen, dass Sie sich gegen Homöopathie und andere Pseudomethoden aussprechen und das kommt uns zu Gute, weil wir gerne an kranken Menschen Geld verdienen möchten – durch Homöopathie werden die aber reihenweise gesund und das passt uns nun so gar nicht. Mit Ihrer Kritik an der Homöopathie helfen Sie uns also, weil ... na, Sie wissen schon.

Möchten Sie uns einfach Ihre Kontoverbindung mitteilen?

Benötigen Sie sonst noch etwas, womit wir uns erkenntlich zeigen könnten? Ein Auto? Heimkinoanlage? Ein paar Goldbarren?

Benutzen Sie einfach den beiliegenden Freiumschlag!

Beste Grüße,
Ihre Pharmaindustrie“

So oder ganz ähnlich stellen sich Homöopathie-Anhänger Schreiben vor, die ich nach deren Fantasie wohl täglich erhalten muss. Denn dass ich mich gegen Homöopathie ausspreche, kann nur einen Grund haben: Ich werde dafür bezahlt!

Die Argumentation ist mir sehr vertraut

Ich kenne das – nur allzu gut. Denn leider habe ich früher genau diesen Satz auch reflexartig von mir gegeben, sobald sich jemand kritisch über die Homöopathie geäußert hat. Irgendwie kann (oder will) man sich als Homöopathie-Anhänger einfach nicht vorstellen, dass Kritiker recht haben könnten. Da passen derartige Vermutungen oder auch ganz direkte Vorwürfe so wunderbar in den eigenen Kram und sind zudem ja auch so bequem: Macht es das Totschlagargument, das Gegenüber sei gekauft, doch überflüssig, sich mit den Argumenten, die Kritiker vorbringen, auseinanderzusetzen, dem kritischen Blick eine Chance zu geben und das bisher fest Geglaubte in Frage zu stellen. Vielleicht eigene Überzeugungen zu hinterfragen, Unsicherheiten zuzulassen, Zweifel auszuhalten.

Zum Glück ist es mir irgendwann gelungen, genau das alles zu tun, die Zweifel an der Homöopathie stärker werden zu lassen als meinen „Bezahlt-Reflex“ auszuspielen. Und nein, deshalb fühle ich mich auch nicht irgendwie moralisch überlegen – auch so ein Vorwurf, der ausgesprochen und unausgesprochen an der Stelle von sachlichen Argumenten immer wieder auftaucht.

Überzeugungen sollten nichts mit Geld zu tun haben

Dazu gibt es ganz einfach nur Folgendes zu sagen: Ein Weltbild, in dem man Überzeugungen nur für Geld ändert, halte ich für reichlich schräg.

Es gibt sehr gute Argumente, warum ich mich mittlerweile gegen die Homöopathie ausspreche (zum Beispiel hier nachzulesen) und warum ich entschied, als Homöopathin aufzuhören – obwohl ich dadurch meine lukrative Praxis aufgeben musste, mich also gegen das bequeme Geld entschieden habe.

  1. Intellektuelle und moralische Redlichkeit waren für mich schon immer die höchsten Güter. Ich kann mich nicht erinnern, je gehört zu haben, dass die Pharmaindustrie bekannt dafür wäre, eben jene Werte zu unterstützen. Lobeshymnen auf die Pharmaindustrie habe ich meines Wissens nirgendwo angestimmt.
  2. Die Hersteller von Homöopathika sind Teil der Pharmaindustrie und haben bisher gut verborgen, dass Globuli nicht auf Bio-Bäumchen wachsen, von denen sie heruntergestreichelt werden. Nein, Leute, mit Homöopathie verdient man ordentlich Geld – und mit man meine ich die Pharmaindustrie.
  3. Das große Geld steckt im Sachbuch?
  4. Ich erhalte übrigens auch kein Geld aus anderen Quellen. Man sagt mir ja mittlerweile auch öffentlich nach, dass ich nur „Aufträge“ annehme, die „viel Geld bringen“.
  5. Für Interviews bekomme ich nichts bezahlt und mir wird auch nicht vorgeschrieben, was ich sage und was nicht.
  6. Für TV-Auftritte bekomme ich eine Reisekostenerstattung und manchmal eine Aufwandsentschädigung von um die 100–150 Euro (die bei mir meist für Kinderbetreuung draufgehen).
  7. Vorträge halte ich in aller Regel kostenlos.
  8. Wer immer noch glaubt, man verdiene mit einem kleinen Sachbuch nennenswert Geld, der möge selbst eines schreiben. Nur zu!
  9. Mmmh, werden Sie nun vielleicht denken. Die Grams, die gibt das nur alles nicht zu und taucht daheim wie Dagobert Duck durch die Goldwogen. Dann beglückwünsche ich Sie zu Ihrer ersten Self-made-Verschwörungstheorie und dem Verlassen der Realität. Guten Flug! Können wir jetzt wieder über die Homöopathie reden?
  10. Artikel zuerst erschienen hier.


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Bildquelle: librarianfinsen, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 29.06.2017.

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#47 am 29.06.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Arzt
Schon schwierig in dieser Diskussion einen roten Faden zu finden. Viele werfen Homöopathie, Naturheilkunde, Alternativmedizin, TCM und anderes wild durcheinander als wäre es dasselbe. Das ist es NICHT. Hier geht es nur um Homöopathie. Es gibt Ärzte die an Homöopathie glauben und solche die das nicht tun, es gibt auch Heilpraktiker die an Homöopathie glauben und solche die das nicht tun, es gibt auch Naturheilkundler (sowohl unter Ärzten als auch unter Heilpraktikern) die von Homöopathie nichts halten. Also kein Grund hier einen Streit zwischen den Gruppen zu provozieren. Vom wissenschaftlichen (in diesem Fall dem pharmakologischen) Standpunkt aus gibt es keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Ausnahmslos ALLES was ich einem Körper zuführe kann abhängig von Dosis und Zusammensetzung sowohl erwünschte als auch unerwünschte Wirkungen haben, sogar unverzichtbare Stoffe wie Wasser, Salz, Sauerstoff... Also etwas das keinerlei "Nebenwirkung" hat kann demnach auch nicht "wirken".
#46 am 29.06.2017 von Arzt (Gast)
  0
migrii
An "18" (und auch ein paar anderen) den Dank für einen sachlichen Beitrag. Alle anderen seien gebeten doch zwischen Hoch- und Tiefpotenzhomöopathie zu unterscheiden. Letztere IST in der Regel wirkstoffbasiert, entsprechende Studien (ja, doppelblind und placebokontrolliert) u.a. über die Carstens-Stiftung einzusehen.
#45 am 29.06.2017 von migrii (Gast)
  19
Gast
Es mag sein, dass Frau Grams in ihrer Praxis keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen konnte. Doch dies liegt bisweilen nicht an der Homöopathie, sondern am nicht ausreichend erfahrenen Homöopathen. Ich war erklärter Gegner alternativer Heilmethoden. Nachdem starke Lungenprobleme über 15 Jahre lang erfolglos schulmedizinisch behandelt worden waren, fuhr ich 1998 zu einem empfohlenen Homöopathen, dessen Behandlung bereits nach wenigen Monaten zum Erfolg geführt hat. Ich habe an die Behandlung (mit beeinflusst durch Chinesische Medizin) in keiner Weise geglaubt, sondern sie als lachhaft empfunden. Dennoch hatte sie Erfolg! Inzwischen bin ich - der ich nunmehr Dutzende kenne, bei denen Homöopathie zum Erfolg geführt hat (u.a. meine Oma, der Globuli ohne ihr Wissen (!) unter ihren Medikamentencocktail gemischt wurden oder Kinder, an deren Neurodermitis bzw. Warzenbildung lange erfolglos herumgedoktert worden war ) - von meiner krankhaften Alternativmedizinskepsis geheilt geworden.
#44 am 29.06.2017 von Gast
  52
#42: Ich kann im Kommentar von #37 nirgendwo die Behauptung finden, dass Heilpraktiker Alternativmediziner bedeute. Bitte erläutern Sie doch mal kurz, was Heilpraktiker denn bedeutet, wenn Ihnen so am Auseinanderhalten der Begriffe liegt.
#43 am 29.06.2017 von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
  3
#39: Zustimmung, aber unter Geraderücken Ihrer Perspektive. Was hat denn Frau Dr. Grams in ihrem Buch anderes vertreten, als die unhaltbare Hahnemannsche Globulilehre zu verwerfen und dazu aufzurufen, die große Erfahrung der Methode bei der Aktivierung von Selbstheilungskräften und Co. nutzbar zu machen? Sie ist damit doch ganz auf ihrer Seite und die letzte, die so etwas abtut. Nur die Homöopathen, die lehnen das völlig ab, wie die fachhomöopathischen Kritiken von Frau Grams' Buch praktisch alle zeigen. Zum Begriff komplementär: Was wirksam ist, ist auch nicht komplementär, nicht alternativ und nicht sonstwas: Es ist Medizin. Aber: Nur was NACHGEWIESEN wirksam ist. Alles andere ist einfach Nichts.
#42 am 29.06.2017 von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
  9
Gast
#37: Heilpraktiker bedeutet nicht Alternativmediziner. Lernen Sie die Begriffe doch erste einmal auseinander zu halten. Dann werden Sie auch verstehen, warum Konstrukte wie "FlugPRAKTIKER" Unsinn sind.
#41 am 29.06.2017 von Gast
  17
Gast
# 40 stimmt nicht: Alle noch da!
#40 am 29.06.2017 von Gast
  2
Gast
Alle elf Minuten wird ein Kommentar gelöscht... Sehr schön!
#39 am 29.06.2017 von Gast
  0
Gast
Diese Diskussion ist traurig und am Patienten vorbei. Wann lassen die Mitglieder der sich bekriegenden Berufsgruppen ihre Arroganz fallen umd kümmern sich um die, um derentwillen sie sich ganz freiwillig ihren Beruf ausgesucht haben? Hören sie auf, Menschen ihren Verstand abzusprechen und fangen die an, wie ein Mensch zu denken. In der Hospizarbeit beobachte ich, wie klassisch medizinische Versorgung mit komplementären Methoden bereichert wird, Patienten eine Symptombelastung am Lebensende Linderung erfahren. Am allerwenigsten verstehe ich, weshalb das Heilungspotential des eigenen Glaubens (wenn ich an etwas glaube oder eben nicht beeinflusst das in jedem Fall meine Heilungsbereitschaft) immer wieder abgetan wird. Wenn das alles Humbug wäre, würde sich die Psychoonkologie nicht mit z.B. Visualisierungsmethoden auseinandersetzen.
#38 am 29.06.2017 von Gast
  12
Gast
Ich frage mich immer wieder was Heilpraktiker auf Doc-check zu suchen haben, aber anyway, ich fliege auch nicht mit einem FlugPRAKTIKER. Und nur weil nicht alles bis jetzt erklärbar ist, heißt es nicht dass man 200 Jahre lang die Lücken mit Märchen füllen sollte und nein Alternativmathematik gibt es auch nicht, genau so wenig wie Alternativmedizin.
#37 am 29.06.2017 von Gast
  27
Gast
#35.........im Falle der H. muss es lauten: zu helfen scheint..........
#36 am 29.06.2017 von Gast
  13
Gast
Bis heute ist es mir ein Rätsel, warum über eine angeblich unwirksame Methode so viel diskutiert wird. Zum Glück darf ich als Patient selber wählen, welche therapie Methode für mich die richtige ist. Es lebe der mündige Patient, der sehr wohl entscheiden kann,was ihm bei der Heilung hilft.
#35 am 29.06.2017 von Gast
  19
Zu #5 Kommentar von Gast: Das kann ich gut verstehen, ich habe früher auch alle Homöopathie-kritischen Beiträge gemieden, Prof. Ernst regelrecht gehasst und den Spiegel erst recht. Ich habe Prof. Ernst übrigens nun kennengelernt - ein feiner, sehr herzlicher Herr. Und auch die Homöopathie-Kritik tut nur anfangs weh. Wenn man versteht, warum und inwiefern sie gerechtfertigt ist, dann geht es plötzlich wieder leichter mit der kognitiven Dissonanz. Insofern seien Sie mir bitte nicht böse. Ich bin nur der Überbringer der "schlimmen" Botschaft - ich möchte Sie nicht persönlich ärgern oder nerven.
#34 am 29.06.2017 von Dr. med. Natalie Grams (Ärztin)
  21
@flüchtiger Leser: Das kann ich verstehen, es war jedoch keine freiwillige Entscheidung nur privat zu behandeln. Ich hatte keinen Facharzt und nur die Zusatzbezeichnung Homöopathie. Um in dieser Konstellation abrechnen zu können, war nur ein private Praxis möglich. Allerdings hat mir das auch ein sehr freies und zeitintensives Arbeiten ermöglicht - und das ist meinen Patienten sich zugute gekommen.
#33 am 29.06.2017 von Dr. med. Natalie Grams (Ärztin)
  16
#19: Bevor Sie hier moralische Urteile absondern über Menschen, die Sie nicht kennen und über Umstände, von denen Sie nichts wissen, empfehle ich Ihnen erst einmal eine genauere Information. Die allgemein öffentlich zugänglichen Informationen über Frau Dr. Grams lassen erkennen, dass sie eine homöopathische (rein homöopathische) Privatpraxis geführt hat und nicht als approbierte niedergelassene (Allgemein)Ärztin tätig war. Damit war ihr der Weg zu Kassenpatienten verschlossen. Ich hasse unqualifizierte ad-hominem-Argumente, ganz nebenbei.
#32 am 29.06.2017 von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
  5
Gast
Seit wann gibt es "fachlichen Austausch" über Heilpraktiker? Hört endlich auf, dem Blödsinn ein seriöses Mäntelchen zu verpassen! Faken sind Fakten und Meinung bleibt Meinung.
#31 am 29.06.2017 von Gast
  13
Gast
Und nichts geht über den Alu-Hut :-)
#30 am 29.06.2017 von Gast
  13
Gast
Wenn Homöopathie funktioniert, bestehe ich darauf, dass es Chemtrails gibt.
#29 am 29.06.2017 von Gast
  11
Gast
#28 am 29.06.2017 von Gast
  3
Gast
Dasselbe gilt aber für alle anderen Religionen, Sekten und - last but not least - Gerald Hüther-Jüngern: www.weltanschauungsfragen.de/informationen/informationen-a-z/informationen-s/sinnstiftung/lange-version/
#27 am 29.06.2017 von Gast
  3
Gast
Wenn man Christen sagt, dass es keinen Gott gibt reagieren die ähnlich beleidigt, wie Homöopathen.
#26 am 29.06.2017 von Gast
  17
Gast
Und jeder hat ja im Zuge von Donald Trump mitbekommen, wie schwer es ist, mit rationalen Argumenten gegen Fake News und Verschwörungstheorien, seien sie auch noch so abstrus, anzukommen. Hillary Clinton ist der Kopf eines Kinderporno-Ringes, der aus einer Pizzeria in Washington DC betrieben wird, die Amerikaner waren gar nicht auf dem Mond usw. Das glauben leider mehr Leute als man denkt, und auch solche mit höheren Bildungsabschlüssen.
#25 am 29.06.2017 von Gast
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KunterbunterHund
Hier handelt es sich bei Artikel und Kommentaren wohl um das SOMMERLOCH, das gefüllt werden muss. Selten so viel Dünnsinn gelesen, v.a. von Nicht-Medizinischen Berufen, herzliches Beileid.
#24 am 29.06.2017 von KunterbunterHund (Gast)
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Woneher
4 Behandlungen it Globoli keine Wirkung
#23 am 29.06.2017 von Woneher (Gast)
  13
Gast
Der ärztliche Homöopath natürlich.
#22 am 29.06.2017 von Gast
  5
Gast
#20: Mich würde jetzt wundern, wenn der (nicht-ärztliche) Homöopath überhaupt AU-Bescheinigungen ausstellen dürfte. Aber ich bin natürlich weder Arzt noch Jurist.
#21 am 29.06.2017 von Gast
  4
Gast
Wenn man Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder Bescheinigungen für Prüfungsunfähigkeit im Studium braucht - wo bekommt man die am leichtesten? Gegen entsprechende Gebühr beim Homöopathen !
#20 am 29.06.2017 von Gast
  28
Flüchtiger Leser
Sehr geehrte Frau Grams, wenn ich das richtig verstehe haben Sie in Ihrer Praxis nur Privatpatienten akzeptiert. Ich würde nie zu einem Arzt gehen, der sich zu fein für die Allgemeinheit ist. Zu einem Homö sowieso nicht.
#19 am 29.06.2017 von Flüchtiger Leser (Gast)
  38
Gast
#15: Ein Homöopath kann ein Arzt, ein Heilpraktiker, ein Apotheker oder ein Laie sein. Homöopathie ist keine Naturheilkunde und sie hat auch nichts mit der Sparte "Naturprodukte" zu tun. Heilpraktiker sind nicht unbedingt Homöopathen oder Naturheilkundeler, ebenso wie Ärzte oder Apotheker. Am meisten Homöopathika (nach Umsatz) werden von Apothekern empfohlen. Weniger als ein Zehntel davon von Ärzten. Heilpraktiker verursachen den geringsten Anteil am Umsatz von Homöopathika, vielleicht 3 %.
#18 am 29.06.2017 von Gast
  2
Gast
#1 es gibt keine alternative Medizin. Nur Medizin oder eben Pseudomedizin.
#17 am 29.06.2017 von Gast
  16
Gast
Homöopathie ist wissenschaftlich betrachtet Humbug oder Pseudomedizin. Sie beschäftigt den Patienten solange, bis Heilung von selbst kommt. Endlich gibt es in einer breiteren Öffentlichkeit mal eine Diskussion darüber. Ich empfehle immer sehr dieses Video eines Fachmannes: https://www.youtube.com/watch?v=n94Y5jgE1Mk
#16 am 29.06.2017 von Gast
  23
Gast
Das Thema ist langweilig. Es gibt auf beiden Seiten genügend Scharlatane die mit dubiosen Dingen ihr Geld verdienen. Beides ist mitnichten zu tolerieren und trotzdem muss doch einiges an der Naturheilkunde auch gut sein, da die Menschheit vor langer Zeit nichts anderes als Naturprodukte zur Behandlung verschiedener Krankheiten hatte. Und da die Menschheit noch nicht ausgestorben ist, muss ja irgendetwas dran sein. Der Kollege oben hat recht: Wenn ein HP evident und ordentlich arbeitet und seine Grenzen kennt ist es doch in Ordnung. Die meisten Patienten die zum HP kommen, sind doch oft schulmedizinisch bestens untersucht und schulmedizinisch "austherapiert". Dann eine andere Betrachtungsweise als Therapie auszuprobieren ist doch kein Fehler. Also liebe Ärzte und HP's, gebt einfach Euer Bestes für die Patienten :-)
#15 am 29.06.2017 von Gast
  10
Der Artikel beleuchtet die Vorurteile der Homöopathie-Szene aus der Kritikerrichtung, was höchst angebracht ist (obwohl bezeichnenderweise gleich wieder eine Grundsatzdebatte über die Homöopathie entsteht). Ist doch ein, wenn nicht das Standardargument gegen die Homöopathiekritiker, sei seien ja eh alle von der Pharmaindustrie geschmiert (so blöd das auch ist in Anbetracht der Tatsache, dass die Globulihersteller zur Pharmaindustrie gehören, ihren Berufsverbänden angehören und diese Berufsverbände sich auch noch gegen die Streichung der Erstattung von Globuli durch die Krankenkassen ausgesprochen haben). Insofern wirklich mal ein Beitrag zur Versachlichung. Das steht sonst immer über Sachen, die mir dann doch die Haare zu Berge stehen lassen. Ach so, nebenbei: Homöopathie ist eine unwirksame Scheintherapie ohne spezifische Wirkung und wissenschaftlich so ungefähr seit Rudolf Virchow endgültig erledigt. Trotz "Wer heilt, hat recht" und "Meinem xxx (einsetzen) hats aber geholfen."
#14 am 29.06.2017 von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
  23
Norbert Aust
@ Gast Nr. 1 und andere: "Jedes hat etwas Gutes und was Negatives - nehmen wir doch von beiden Ansätzen das Gute." Flugzeuge bringen uns von einem Ort zum anderen. Teppiche stürzen nicht ab. Folge: Lasst Teppichknüpfer Flugzeuge bauen.
#13 am 29.06.2017 von Norbert Aust (Gast)
  17
Dominik Schneider
Liebe migraene-naturheilpraxis, drückt die Aussage "wer ernsthaft heilen will, empfiehlt..." nicht eben genau das Schwarz-Weiß-Denken aus, dass aus Ihrer Sicht unverantwortlich ist? Nur wer Ihre Therapierichtung empfiehlt, besitzt die "ernsthafte Absicht" zu heilen, alle anderen nicht?
#12 am 29.06.2017 von Dominik Schneider (Gast)
  5
Gast
Homöopathie "funktioniert" über Gefühle, Emotionen bzw. Glaube. Da hilft jede noch so schlüssige Argumentation auf rationaler Ebene nicht weiter. Wenn der Homöopathie-Anhänger glaubt, dann glaubt er eben. Fragen Sie mal die ganzen islamistischen Fanatiker, bei denen kommen Sie mit rationaler Argumentation auch nicht weiter.
#11 am 29.06.2017 von Gast
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@ #1 " - nehmen wir doch von beiden Ansätzen das Gute! " Das ist ja genau das, was die Kritiker für den Patienten wollen: Dass endlich einmal dieser Aberglaube an die Heilkraft reinen Zuckers überwunden wird und man seriös drauf schaut, __was denn an der Homöopathie__ den Patienten so gut tut. Es gibt ja zum Glück schon einige wenige Studien in diese Richtung. - Hier wird eine besprochen: http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/17/wirkt-homoopathie-und-wenn-ja-wie.html Und diese Arbeiten bestätigen deutlich, dass die Patienten vor allem die intensive Gesprächssituation schätzen; dass sich der Therapeut Zeit für sie nimmt; die Art, wie er nachfragt; dass sie sich in einer Art und Weise äußern dürfen, sich reflektieren dürfen, wie das in einem normalen (knappen) Arzt/Patienten-Gespräch gar nicht möglich ist. Da liegt der Ansatz, was die Medizin zum Wohle des Patienten von Homöopathie und anderen CAM-Verfahren lernen kann. Nicht im Zauberzucker.
#10 am 29.06.2017 von Ute Parsch (Nichtmedizinische Berufe)
  8
Johanna
Wenn jeder (Ärzte und Homöopathen) die Heilung/Besserung im Fokus hat - dann ist wäre doch klar, dass eines nicht das andere ausschließen, sondern ergänzen sollte. #1 - sehr richtig.
#9 am 29.06.2017 von Johanna (Gast)
  22
migraene-naturheilpraxis.de
Schwarz - Weiß - Denken ist unverantwortlich wenn es um oft verzweifelt Hilfe suchende Patienten geht. Wer ernsthaft heilen will empfiehlt gewissenhaft Allopathie/ Homöopathie - Fachärzte/ Heilpraktiker so wie es der Patient medizinisch benötigt. Mit solchem Netzwerk haben wir tausenden Patienten geholfen und werden es weiter tun!
#8 am 29.06.2017 von migraene-naturheilpraxis.de (Gast)
  28
Gast
Klar, werden Globuli auch von der Pharmaindustrie hergestellt, aber Globuli haben NULL Nebenwirkungen auf den Organismus. Und das die wissenschaftsbasierte Pharmaindustrie NICHT IMMER zum Wohle der Menschen forscht zeigt deutlich das Video von Plusminus: Methadon als Krebsmittel, das unter http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videosextern/methadon-als-krebsmittel-100.html geguckt werden kann. ES GEHT IMMER NUR UM MAXIMALEN FINANZIELLEN PROFIT !!!
#7 am 29.06.2017 von Gast
  24
Ajit
Aufwachen! Globuli werden von der Pharmaindustie hergestellt! @#1: es gibt weder "Schulmedizin" noch "Alternative Medizin"! Es gibt nur immer die individuell richtige Medizin.
#6 am 29.06.2017 von Ajit (Gast)
  0
Gast
Mein Lehrmeister, selber Heilpraktiker & Homöopath hat mir erzählt, daß er sich selbst via Homöopathie von seinem schweren 15 Jahre langen Rheuma geheilt hat. Das Rheuma war so schwer, daß er im Wechsel von je sechs Monaten das Bett hüten mußte und vor lauter Schmerzen noch nicht mal ein Bonbon vom Nachttisch aufheben und in den Mund stecken konnte. Von seinem Schulmediziner bekam er die Prognose: "Herr B. noch ein halbes Jahr, dann sitzen Sie im Rollstuhl." Literatur von Frau Grams LASSE ich im Buchladen LIEGEN, WECHSELE den Sender, sobald sie im TV Bild auftaucht oder SCHALTE AB. Gott sei Dank habe ich diese Wahlmöglichkeit.
#5 am 29.06.2017 von Gast
  50
Gast
Homöopathie wird doch seitens der Gegner bewußt SCHLECHT geredet, weil ein Patient, der ein homöopathisches Medikament, das KEINE Nebenwirkungen auf den Organismus hat und NOCH DAZU DIE SELBSTHEILUNGSKRÄFTE fördert, ein verlorener Patient für die Schul-Pharmaindustrie ist und diese somit NICHTS an ihm verdient. Ich selbst habe bis 2002 der Homöopathie und Globuli sehr kritisch gegenüber gestanden, DOCH MEIN LEBEN UND SCHICKSAL HABEN MIR GEZEIGT, DAß HOMÖOPATHIE AUCH FUNKTIONIERT UND HEILT, WENN DER PATIENT NICHT AN DIE WIRKUNG DER GLOBULI GLAUBT.
#4 am 29.06.2017 von Gast
  58
Gast
Ich kann Ihnen zu dieser Einstellung nur gratulieren. Überzeugungen zu verlassen ist ein Kennzeichen von Vernunft, wenngleich es wie (nicht nur) in Ihrem Fall mit schmerzlichen Einschnitten finanzieller und persönlicher Natur verbunden ist. Intellektuelle und moralische Redlichkeit macht selten reich, aber ist unbezahlbar. In diesem Sinne alles gute M. Pohly
#3 am 29.06.2017 von Gast
  10
Gast
Ich als einer der wenigen evident arbeitenden Heilpraktiker stehe voll hinter ihnen. Die Heilpraktikerschaft muss sich dringend von jeder Esoterik befreien!
#2 am 29.06.2017 von Gast
  14
Gast
Ich finde es sehr schade und traurig und auch arm, dass man nicht beide Ansätze (Schulmedizin und Alternative Medizin) nebeneinander stehen lassen kann und dass diese nicht endlich mal zusammenarbeiten können zum Wohle des Patienten. Jedes hat was Gutes und auch was negatives - nehmen wir doch von beiden Ansätzen das Gute! :-)
#1 am 29.06.2017 von Gast
  33
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Wir werden alle gelegentlich krank und brauchen dann manchmal Medikamente. Im besten Fall solche, die wirken. Doch mehr...
Schlimm genug, dass der Gesetzgeber auf diese Art und Weise mit der Nase auf das Problem gestoßen werden muss, mehr...
Wann immer ich mich gegen die Homöopathie positioniere, wird die Frage gestellt, ob ich denn nicht auch mal kritisch mehr...

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