Ein ausgebrannter Fall II

20.06.2010
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Der Patient ist seit über 20 Jahren in meiner hausärztlichen Behandlung!!

Seitdem rede ich mit Engelszungen, drohe, halte vor Augen, überzeuge, nötige, biete weitere Hilfen an und prophezeie. Das Ergebnis ist in Teil I nachzulesen.

Kostenintensive Hilfen werden längst nicht immer direkt von mir in die Wege geleitet. Im Gegenteil, meistens gehen diese Dinge vom wochenendlichen oder nächtlichen Notdienst aus. Ich erfahre dann im Nachhinein, was wieder einmal alles passiert ist. Wieder Bypass, wieder stationäre Reha, oder, oder, oder.

Aber: Was hilft all der ärztliche Frust, wenn der Patient vor einem sitzt, nach Luft jappt und stärksten Brustschmerz empfindet? Soll ich dann sagen: Siehste!  

Wie heißt es so schön im House of God? Der Patient ist der Kranke. 

Bildquelle: pixabay.com

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2013.

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