Katzenschnurren beruhigt die Psyche

31.05.2017
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Egal ob beim Reiten, dem Spaziergang mit dem Hund oder einer Kuscheleinheit mit der Katze, Tiere haben eine tolle und vor allem auch beruhigende Wirkung auf uns Menschen. Daher werden Pferde, Delfine sowie Hunde bereits seit vielen Jahren eingesetzt, wenn es darum geht, körperlich oder geistig eingeschränkten Personen zu helfen. Aber auch Katzen können in Krisensituationen wahre Wunder wirken.

Ihr Hausarzt auf vier Pfoten - so kann Katzenschnurren heilen


Egal ob beim Reiten, dem Spaziergang mit dem Hund oder einer Kuscheleinheit mit der Katze, Tiere haben eine tolle und vor allem auch beruhigende Wirkung auf uns Menschen. Daher werden Pferde, Delfine sowie Hunde bereits seit vielen Jahren eingesetzt, wenn es darum geht, körperlich oder geistig eingeschränkten Personen zu helfen. Aber auch Katzen können in Krisensituationen wahre Wunder wirken, allerdings ist darüber noch sehr wenig bekannt. Doch wie kommt es, dass Katzen so gut für unsere Psyche sind und warum ist vor allem das Schnurren dieser, das so beruhigend ist? Das alles und was Sie für Ihre Katze tun können, damit es ihr weiterhin gut geht, erfahren Sie hier. 
 

die Auswirkung von Katzenschnurren auf die menschliche Psyche

Jeder der eine Katze hat, kennt wahrscheinlich die folgende Situation: man sitzt nach einem langen und anstrengenden Tag auf der Couch, die Katze liegt angekuschelt und schnurrend neben einem und plötzlich scheinen die Probleme des Alltags ganz weit weg zu sein. Mittlerweile konnte diese besonders positive Auswirkung von Katzenschnurren auf die Psyche des Menschen bereits klinisch nachgewiesen werden, was wahrscheinlich keinen Katzenmenschen verwundern dürfte. Denn wo Katzen sind, ist es gemütlich und ihr weiches, kuscheliges Fell sowie ihr gleichmäßiges Schnurren tragen dazu bei, dass sich ihre ruhige Art auf den Menschen überträgt und er entspannen kann. Sieht man sich aber die Fülle an Erkrankungen und Spannungszuständen an, bei denen das Katzenschnurren ebenfalls angeblich helfen kann, ist dies dennoch mehr als erstaunlich. Wie Wissenschaftler herausfanden, ist das Schnurren der Katzen nämlich nicht nur ein Ausdruck von Zufriedenheit, die Frequenz von 22 bis 30 Herzt haben auch eine heilende Funktion auf Tier und Mensch. So wird dank diesem besonders gleichmäßigen Geräusch bei der Katze selbst und auch beim Menschen Serotonin im Gehirn freigesetzt. Dieses tolle Hormon ist für die Steuerung unseres Gemütszustandes, sowie des Schlafrhythmus zuständig und wenn wir genug davon besitzen, schlafen wir schneller ein, beziehungsweise fühlen uns im Ganzen einfach wohler und zufriedener. Das angenehme Geräusch ist daher ein echter Stresskiller, sowie ein ideales Mittel zur schnellen und effektiven Entspannung. 

Schnurren gegen Krankheit – so wird es eingesetzt

Immer mehr Psychologen, Homöopathen und auch Naturheilkundler setzen den entspannenden Ton darum ein, um Menschen zu behandeln, die unter Angstzuständen, Depressionen, oder auch Persönlichkeits- sowie Essstörungen leiden. Besonders gute Erfolge konnten bei Kindern erzielt werden, die mit Migräne oder einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS zu kämpfen haben. Zwar können sich die meisten Menschen zu Beginn der Therapie kaum vorstellen, dass diese wirklich anschlagen und ihnen Linderung verschaffen kann, doch die Ergebnisse nach einigen Wochen sprechen eine ganz andere Sprache. 
So berichteten Patienten, dass Sie, nachdem Sie regelmäßig Zeit mit dem Streicheln einer Katze verbrachten und sich nur auf das Schnurren dieser konzentriert hatten, auch im Alltag beziehungsweise stressigen Situationen ruhiger bleiben konnten und insgesamt ausgeglichener waren. Das wirkte sich natürlich auch auf den Blutdruck der Patienten aus, denn dieser konnte meist nachweislich gesenkt beziehungsweise stabilisiert werden, was dazu führte, dass weniger Medikamente eingenommen werden mussten. 
Auch in Therapiesitzungen wurde eine interessante Wirkung beobachtet, wenn sich Katzen ebenfalls in dem Zimmer befanden und sich der Patient mit diesen beschäftigte. So berichten Psychologen, dass die Patienten sich wohler fühlten, offener über ihre Probleme sprachen und auch schneller auf das Wesentliche zu sprechen kamen, wenn eine Katze da war. Besonders in Therapiesitzungen mit Kindern bzw. stark traumatisierten Personen, kann eine Katze in der Therapiesitzung eine echte Bereicherung darstellen. 

Warum Katzen besser geeignet sind als andere Tiere

Wie bereits anfangs erwähnt, gibt es viele verschiedene tiergestützte Therapien, wie zum Beispiel mit Delfinen oder Hunden, mit deren Hilfe tolle Erfolge erzielt werden können. Dennoch gibt es einen entscheidenden Vorteil, den Katzen gegenüber anderen Tieren beim Therapieeinsatz mit sich bringen. Pferde, Hunde und auch Delfine werden trainiert und abgerichtet, damit sie ein besonderes Verhalten zeigen und somit für den Therapiezweck eingesetzt werden können. Manche Patienten haben dann allerdings den Eindruck, dass diese nur Zuneigung zeigen, weil es ihnen beigebracht wurde und nicht, weil das Tier wirklich auf den Patienten reagiert. Wie wir alle wissen, ist das bei Katzen komplett anders, denn sie lassen sich nicht dressieren. Sie zeigen ihre Zuneigung ganz offen und interessanterweise meist der Person im Raum, die die Nähe der Katze gerade am meisten benötigt. 

die Freundschaft zwischen Katze und Mensch – eine Verbindung, die heilen kann

Sie sehen also, das entspannende und beruhigende Gefühl, dass Sie haben, wenn Ihre Katze neben Ihnen liegt und beruhigt schnurrt, ist keinesfalls nur Einbildung sondern mittlerweile mehrfach klinisch bewiesen. Der Freund auf vier Pfoten sorgt dafür, dass wir stressfreier durch den Alltag kommen, unser Blutdruck stabil bleibt und wir auch noch abends besser einschlafen können. Daher sollten wir auch etwas Gutes für unsere Katze tun, uns über Nährstoffreiches Futter für sie informieren
und sie mit dem guten Futter versorgen, dass unsere Samtpfote möglichst lange gesund und aktiv bleibt. So können Sie noch viele entspannte Stunden mit Ihrem Liebling verbringen.

Artikel letztmalig aktualisiert am 07.06.2017.

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