Und, Familienplanung abgeschlossen?

19.05.2017
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Kürzlich beim Personalgespräch mit meinem Chefarzt: „Liebe Frau Schneider, wie sieht es eigentlich mit Ihrem Kinderwunsch aus?“ Mir war klar, dass er nicht wissen wollte, ob ich als Kind eigentlich Primaballerina oder doch schon immer Ärztin werden wollte.

Insgeheim wünschte ich mir ein Gespräch zwischen einem Mann der Wissenschaft und einer Frau der Wissenschaft (mir), in dem es darum ging, sachlich das Für und Wider von Geschwisterrangfolgen, reinen Jungenhaushalten und Impfproblemen zu diskutieren. Immerhin hatte er ein Thema angesprochen, das sich mir immer wieder ins Bewusstsein drängt.

Immer wenn ich winzige Bodys in Kartons verpacke und gegen Boxershorts ersetze, stellt sich mir die Frage: Verkaufen? Oder aufbewahren für das nächste Kind? Bin ich schon im nächsten Lebensabschnitt, in dem ich eine Finca auf Mallorca als Alterssitz plane oder in den letzten Zügen der Stinkwindel-welcher-ist-der-beste-Windeleimer-Phase? Charlie Chaplin wurde noch mit 74 Jahren Vater, weil er wahrscheinlich, so wie ich auch, noch nicht in einer Finca sterben wollte.

Dabei gibt es nicht nur die üblichen Fragen zu klären, die ich mit mir selbst hätte aushandeln können: Bin ich in der Lage, einen Bus rückwärts einzuparken? Wieviele Badezimmer sind ein Minimum? Gibt es Militärs, die als Nanny einen Zweitjob suchen? Ist der Garten groß genug zur Selbstversorgung mit tierischem Eiweiß?

Zeitstress als Ursache für Nicht-Impfung?

Nein, es geht auch noch um viel brisantere Fragestellungen. Ich schätze die Meinung meines Chefs sehr und hätte gerne gewusst, wie er die Problematik einschätzt, dass rein statistisch mit zunehmender Anzahl der Kinder die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass diese nach STIKO geimpft sind bzw. gegen überhaupt irgendetwas geeimpft sind. Die Wahrscheinlichkeit für eine Masernimpfung sinkt mit jedem Kind immerhin um ca. 20 Prozent.

Vielleicht ist es „nur“ eine Frage der Zeiteinteilung, da man sowohl den Japanischkurs des Thronfolgers als auch die muskalische Früherziehung des Zweitgeborenen berücksichtigen muß. Vielleicht ist es aber auch der einfachen Tatsache geschuldet, dass ein Kind durchschnittlich zehn fieberhafte Infekte im Jahr durchmacht, das Ganze mit drei multipliziert, mit der Anzahl der Eltern im Quadrat gerechnet, in Klammern und hoch fünf mit der Schlafmangelskala-MUEDE2 (1-10) aufgerundet.

Nachzügler habens schwerer

Rein mathematisch betrachtet ergibt sich also, dass für ein drittes Kind kein gesundes Intervall zur Impfung verbleibt. Wenn dieses Kind es also unbeschadet bis zum Auszug der älteren Geschwister schaffen sollte, kann man eine Impfung höchstens noch nachholen falls man es nicht vergisst – so wie das Foto vom ersten Zahn, das erste Klatschen, den Moment, als das Kind zum ersten Mal allein auf seinen Füßen stand, windelfrei war oder wie Kevin allein zu Haus beim Durchzählen einfach nur vergessen wurde. Nachzügler haben es einfach schwer.

Für ein drittes Kind hätte ich wohl auch die falsche Facharztweiterbildung angestrebt. Nehmen wir an, das dritte Kind wäre nun wirklich wieder ein Junge, dann hilft es nichts über formschöne T-Wellen philosophieren zu können. Es wäre viel nützlicher, zu wissen, ob ich lieber mit Pattex oder Uhu die Platzwunden kleben sollte. Geht man mit drei Kindern, davon eins mit Platzwunde, in eine Notaufnahme, kommt man mit Magen-Darm, Scharlach und Hand-Mund-Fuß wieder nach Hause. Wobei sich da wieder der Kreis zu den Impfungen schließt.

Der ewige Kreislauf des Arztlebens

Ein wichtiger und häufig unterschätzter Aspekt ist zudem der Altersabstand zwischen den Geschwisterkindern. Chaplin konnte das ja in die Länge ziehen und halten wie er wollte, uns Frauen macht die Biologie irgendwann einen Strich durch die Rechnung, außer man möchte wochenlang Aufhänger aller Titelseiten der Bildzeitung sein.

Gründet man nicht im Studium eine Familie und möchte man erst einmal im Beruf Fuß fassen, erst einmal ein bisschen drin sein und die nächste Zwei-Jahres-Vertragsverlängerung abwarten, erst einmal den Facharzt haben ... Irgendwann ist man wieder am Anfang, weil man einen neuen Mann sucht, der diesen Irrsinn mitmacht, weil der andere nun doch keine Lust mehr auf eine Frau hatte, die „Karriere“ macht, weil sie an „Wochenenden und im Schichtdienst arbeitet“.

Ganz so war es dann nicht bei Familie Schneider, aber der Altersabstand wäre bei allen Kindern dennoch unter drei Jahren und schwere Geschwisterrivalitäten wären damit quasi vorprogrammiert. Diese würden erst zu einem untrennbaren Band der Liebe wachsen, wenn man selber nichts mehr davon hat. Irgendwann werden die Kinder älter, haben keine Lust mehr auf meine mit Spucke benetzten Taschentücher, mit denen ich immer irgendwas aus ihren Gesichtern wischen muss und sie ziehen aus. Zusammen aufwachsen bedeutet Verbundenheit, ein Leben lang, auch wenn man sich seine Geschwister nicht aussuchen kann. Aber wie gesagt, alles nur rein statistisch.

Geschwisterrangfolge – ein schwieriges Thema

Der Erstgeborene würde also erneut ein schweres Entthronungstrauma durchmachen müssen. Am Anfang ist man nämlich alleine und genau das ist der neuralgische Punkt. Die anderen lernen von Anfang an zu schlichten, sich durchzusetzen und sich zu arrangieren. Für das erste Kind muss man am besten früh in eine Therapie investieren. Das Mittelkind wäre ein Mittelkind, das sagt bereits alles.

Die Geschwisterrangfolge ist dabei signifikant prägender als die Gemeinsamkeit, unter einem Dach zu wohnen, in ein und demselben sozialen Umfeld groß zu werden und sich die Hälfte aller Erbanlagen zu teilen. Eineiige Zwillinge, die getrennt voneinander aufwachsen, sind sich letztendlich ähnlicher, als wenn sie zusammen aufgewachsen wären. Die Familie ist nicht für alle gleich und gerecht, auch wenn wir das als Eltern noch so sehr versuchen und das Erbe auf Heller und Pfennig bis 28 Stellen nach dem Komma aufteilen. Die Wahrnehmung der Kinder ist hier eine ganz andere. Ein Kind wird zum Lieblingskind, meist das Jüngste, eins ist immer der Schuldige und eins, na das vergisst man irgendwie immer.

Die letzten werden die Dümmsten sein?

Initial wirken die Nachzügler zwar klüger und können schon alle Schimpfworte, bevor sie aufrecht stehen können oder mit dem BMX-Bike die Straße unsicher machen, noch bevor der Nuckel am Schnullerbaum in die Unerreichbarkeit verschwindet, das relativiert sich aber spätestens im Erwachsenenalter. Zunächst ist das Niveau zwar durch die jüngeren Geschwister gedrückt und es wird Sandmädchen statt Ninjago im Fernsehen gesehen, dafür ist der Erstgeborene Lehrer und Erklärer für seine jüngeren Geschwister. Das Gelernte festigt sich beim künftigen Familienoberhaupt, indem er den jüngeren Geschwistern erklärt, wie man den Chemiebaukasten zum brennen bekommt und es nicht mehr selber machen muss. Dies spiegelt sich im Erwachsenenalter häufig in einem höheren IQ im Vergleich zu seinen Geschwistern wider.

Aber nicht nur die Geschwisterrangfolge, sondern auch die Geschlechterkonstellation prägt den Familienbetrieb. Der Zug, mit zwei bis drei Mädchen Einhornhaar zu striegeln, heimlich Tagebücher zu lesen, Liebeskummer zu besprechen, Pyjamapartys zu feiern und nächtelange Gespräche zu führen, in denen alle kooperativ und weiblich miteinander umgehen, ist bei uns irgendwie abgefahren.

Schwestern, Annika und Pippi

Jungen profitieren von einer größeren Schwester, indem sie auch lernen, weibliche Lösungsstrategien anzuwenden. Der sanftmütige Augenaufschlag von unten, der zarte Händedruck und die kloßige Stimme im Spielzeugladen bringen einen deutlich weiter, als das zu Boden werfen und Ich-will-Geschrei.

Mädchen hingegen lernen kaum von einem älteren Bruder, außer solche Dinge, die die Eltern zur schieren Verzweiflung bringen und eine gute Hausratversicherung erfordern. Aus Annika wird in dieser Konstellation eher eine Pippi, dafür profitiert auch hier erneut der jüngere Bruder – meiner Meinung nach quasi beweisend dafür, wie großartig Frauen sind. Dazu aber mehr in meinem nächsten Artikel.

Gute Reflexe helfen den Eltern

Bei einem reinem Jungenhaushalt wie dem unserem, profitiert irgendwie keiner vom anderen – außer natürlich von mir. Diese Konstellation in Kombination mit dem geringen Altersabstand ist quasi der Supergau. Hier geht alles irgendwie körperlicher zu. Dort, wo die Dominanz eine Rolle spielt, muss man als Elternteil über gute Reflexe verfügen, denn wer sich regelmäßig zwischen raufende Körpermassen werfen muss, sollte unbedingt über gute Reflexe und eine einwandfreie Koordination verfügen. In einem Wochenend-Judokurs kann man bereits lernen, wie man sich mittels einer Judorolle am besten schmerzlos abrollt, ohne dass einem die Kniearthrose wieder so schlimm zu schaffen macht.

Temperament hingegen ist angeboren, ein schüchternes Kind reagiert auf ein dominantes Kind mit noch größerer Verschüchterung. Wenigstens etwas, für das die Eltern in der Aufzucht ihrer Kinder nicht verantwortlich gemacht werden können.

Eine Nische für jedes Geschwisterkind

Abgrenzung verhindert direkte Konkurrenz. Geschwister versuchen deswegen, unterschiedliche Nischen auszufüllen. Der eine ist sportlich, der andere musisch und der letzte kann mittels Zahnseide, dem Inhalt eines Apothekenschrankes und einem guten Chardonnay faszinierende Rauchwolken herstellen. Was wenn aber derselbe Bereich ausgefüllt wird und sie alle gut in allen Arten von Nahkampftechniken sind?

Vielleicht sollte man aber gar nicht so kleingeistig sein, immer über sich und die eigenen Probleme sinnieren und stattdessen mal in größeren Dimensionen denken. Vielleicht braucht es eine bestimmten Persönlichkeitsstruktur, um radikale Ansichten zu vertreten, diese umzusetzen und diese unsere Welt zu verbessern?

Und dann doch: Die Geschwisterrangfolge ist entscheidend

Dr. Frank Sulloway, seines Zeichens Geschwisterforscher, fand heraus, dass weder das Alter, noch der soziale Status ausschlaggebend für die Entstehung wissenschaftlich revolutionärer Gedanken war, sondern der Platz in der Geschwisterfolge. Befürworter des heliozentrischen Weltbildes, der Relativitätstheorie, der Traumdeutungsanalyse von Freud und von 28 weiteren wissenschaftlichen Revolutionen waren in der Geschwisterfolge ganz weit hinten. Es waren zumeist Dritt- bis Fünftgeborene.

Ich hätte gerne diese Gedanken mit meinem Chef geteilt und vielleicht hätte ein Mann der Wissenschaft einer Frau der Wissenschaft in der Entscheidungsfindung helfen können.

Stattdessen erzählte ich ihm, dass ich eigentlich früher Primaballerina werden wollte. Denn lieber Chef, wir leben in modernen Zeiten, die Relativitätstheorie wurde durchgewunken, das heliozentrische Weltbild zunächst auch, wurde dann jedoch abermals revolutioniert. Fragen wie diese sollten ebenfalls der Vergangenheit angehören.

 

Bildquelle: Freddycat1, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 22.05.2017.

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Ehemann, Vater, Arzt
Frotsetzung von #12: Was allerdings dringend diskutiert werden muss, ist die Wahrnehmung von Kindern in der Gesellschaft / Öffentlichkeit. Wenn wir als Familie unterwegs sind werden unsere Kinder häufig als Störfaktor wahrgenommen anstatt als Segen und Bereicherung. Geht das nur mir so?
#13 am 04.06.2017 von Ehemann, Vater, Arzt (Gast)
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Ehemann, Vater, Arzt
Warum muss man alles problematisieren? Priorisieren und mit der Entscheidung leben! Ich bin Ehemann, Vater von 3 Kindern, Arzt. Genau in dieser Reihenfolge. Deshalb stehe ich in der Hirachieleiter / Karriereleiter auch auf der untersten Sprosse und werde da bleiben. Na und? Dafür habe ich eine Familie, mit der ich sehr verbunden bin. Natürlich kommt in der Arbeit immer wieder Frust hoch, wenn man auf der Stelle tritt und eben nicht gefördert wird. Da mache ich mir bewussst, warum das so ist (weil ich meine Familie priorisiere!) und kann gut damit leben, denn ich weiß, was mich nach der Arbeit zu Hause erwartet: ein Haufen Chaos, Anstrengung, Weiterarbeiten bis 22 Uhr, bis die letzte Küchenarbeit getan ist nachdem die Kinder im Bett sind und der Hund gassi geführt, aber daraus echte, ehrliche Zuneigung und Zusammenhalt! Trefft eine Entscheidung und lebt damit und gebt nicht Anderen (voranging den chovinistischen Männern) die Schuld an eurer Unzufriedenheit!
#12 am 04.06.2017 von Ehemann, Vater, Arzt (Gast)
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Gast
Für die Kollegen, die mehr Zeit für ihre Familie haben möchten, wäre das hier eventuell interessant: http://openpetition.de/!30hw Eine Petition für die Verkürzung der Arbeitszeit beim gleichen Monatslohn - vielleicht ist es naiv, aber: mit einer Unterschrift (und Weiterempfehlen!) könnte man wenigstens helfen, eine öffentliche Diskussion zu starten... Bitte, verzeiht mir, wenn ich unter einigen thematisch passenden News dies schreibe - möglichst mehr Menschen aufmerksam zu machen wäre wünschenswert...
#11 am 23.05.2017 (editiert) von Gast
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Gast
Solche Schnuckel-Kids ,wie auf dem Bild ,hätte ich auch gerne.
#10 am 23.05.2017 von Gast
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Gast
Die "Fachärztin in spe", lieber Gast #5, ist bereits Fachärztin seit vielen Jahren.
#9 am 23.05.2017 (editiert) von Gast
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Gästin und Ärztin
Ich liebe Ihre Artikel sehr! Sie nehmen etwas, drehen es um, verändern die Sicht und packen es in hübsche Geschichten. Was ich aber noch viel mehr Liebe, die Kommentare wenn es mal wieder einer gar nicht verstanden hat....Humor hat man oder nicht. Ein Fan
#8 am 23.05.2017 von Gästin und Ärztin (Gast)
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Ärztin
Fortsetzung: dass weiterhin nicht nur Männer sondern auch ständig junge Frauen mit mutmaßlich noch nicht abgeschlossener Familienplanung eingestellt werden zeigt: man braucht uns! Die meisten kommen nach der Babypause zurück und machen da weiter wo sie aufgehört haben, allerdings verlängern viele die Ausbildung und verschieben die FA-Prüfung. Alles was man in ihre Ausbildung investiert hat war nicht umsonst. Bei den Männern sieht es da oft anders aus, sie stellen mehr Forderungen, erwarten oft mehr von der Ausbildung und wenn manchen nicht bereits vor der Facharztprüfung eine Oberarztstelle in Aussicht gestellt wird gehen sie einfach. Wir Mamas hingegen sind genügsam, wir verlangen oft nicht nach großartigen Karrierechancen, sind froh wenn man nach EZ unserem Teilzeitwunsch nachkommt und lassen uns dafür jahrelang als Dauerassistenzärztinnen ausnutzen. Ist doch für die Klinik perfekt: 5-10 Jahre Berufserfahrung und macht immer noch für ein Assigehalt Nachtschichten in der Notaufnahme.
#7 am 23.05.2017 von Ärztin (Gast)
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Ärztin
In vielen Kliniken herrscht auch bei den Männern ein reges Kommen und Gehen. Wir Mamas kommen wenigstens in den meisten Fällen nach der Babypause zurück. Ist besser als einen Anfänger einarbeiten zu müssen. Als Mama und Ärztin einer Klinik in der aktuell ein regelrechter Babyboom ausgebrochen ist muss ich hier den Chef ein bisschen in Schutz nehmen. Chefs müssen auch planen, unsere Chefetage hat sehr flexibel reagiert und sich wirklich ins Zeug gelegt Schwangere zu entlasten und den aus der EZ zurückkehrenden Mamas und Papas eine gute Wiedereinarbeitung ermöglicht. Niemand hat eine Benachteiligung erfahren und man ist bei der aktuellen Assistenzarzt-Fluktuation froh um jeden der sich zurückmeldet. Natürlich ist es schon ziemlich indiskret so platt die Familienplanung abzufragen, aber Männer werden vom Chef auch gefragt wie lange sie vorhaben in der Klinik zu bleiben. Die sind oft nicht so fair das vom Kinderwunsch abhängig zu machen sondern wechseln den Arbeitgeber nach Lust und Laune.
#6 am 23.05.2017 von Ärztin (Gast)
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Gast
Ich wünsche mir, dass der Artikel nur aus Gründen der leichten Unterhaltung so geschrieben wurde und nicht mit der tatsächlichen Gemütslage der Fachärztin in spe übereinstimmt. Die eigenen Kinder als Vorurteile, Statistiken und Zerstörer von Gedanken an das Alter zu nutzen ist weit entfernt von menschlicher Zugewandtheit. Ich wünsche der Autorin die Zeit und die Aufmerksamkeit Ihre Kinder in ihrer Individualität kennen und schätzen zu lernen.
#5 am 23.05.2017 von Gast
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Nochmals ich, Entschuldigung für die vielen Fehler, aber ich liege im Bett ( Blase) und meine Tablettastatur hat irgendwo auch ne Meise. In der Regel beherrsche ich meine Muttersprache, Und, so schlimm sinnentstellend ist es wohl nicht....... wollte das nur richtig stellen wegen der vielen Fakes im Netz.
#4 am 22.05.2017 von Dr. Marianne Putlitz (Ärztin)
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Wenn hiee mal irgrndwo stehen wüde, wo1000 Zeichen enden, hätte ich mir meinen Erfahrungsbericht klemmen können.... ihn jetzt zu wiederholen, hab ich keinen,.Kurzfassung: dreiKinder imAbstand von 4-5 Jahren, Erstgeborener im 2. Studienjahr, 2. nach dem Studium und Mylady nach der Facharztprüfung. Alle Drei Super-Kinder mit allen Impfungen natürlich. Und da früh angefangen, haben alle noch ne Menge von ihren Grosseltern. Sowas muss man nicht mit dem Chef besprechen, sondefn aus dem Bauch heraus einfach tun, oder aber, beiso vielen Bedenken, lieber lassen.
#3 am 22.05.2017 (editiert) von Dr. Marianne Putlitz (Ärztin)
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Gast
Toller Artikel, witzig und treffend geschrieben und leider, leider, leider immer noch zu 100% realistisch. Und somit ist dieser Artikel halt leider auch ein Armutszeugnis. Für den Chef (der natürlich unter dem Zwang der Verwaltung steht), für die Verwaltung (die natürlich unter dem Zwang der Gesundheits-Ökonomie steht), für die Gesundheits-Ökonomie (die gesellschaftlich anscheinend so gewollt ist) und damit letztlich auch für uns, für die Gesellschaft. Wir leben in einer sozialpolitischen Endzeit, in der Kinder und Familien gegenüber dem Millionenheer der wählenden Rentner nicht den hauch einer Chance mehr haben. Schade eigentlich, zumindest ein Teil dieser Opas und Omas hätte sich vielleicht Enkel gewünscht....
#2 am 22.05.2017 von Gast
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Gast
Ich dachte schon, ich bin die einzigst Bekloppte ;-) Danke Dir!
#1 am 22.05.2017 von Gast
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