Produkte aus Hanf sind hilfreich und gewinnen in der Schulmedizin immer mehr an Akzeptanz

19.05.2017
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Dass der Wirkstoff Hanf bei unterschiedlichen Krankheiten und Krankheitssymptomen immer mehr eingesetzt wird, liegt nicht nur daran, dass er rein pflanzlich ist. Die Wirkung von Cannabis bei verschiedenen Krankheiten ist nachgewiesen heilend und lindernd.

Selbst bei Krankheiten wie Epilepsie und Morbus Crohn werden immer häufiger Medikamente verabreicht, die unter anderem auch den Inhaltsstoff Cannabis enthalten. Erkrankte Patienten greifen sogar selbst zur Eigentherapie mit Hanf, da sie sich dessen Eigenschaften bewusst sind und eine deutliche Linderung der Schmerzen erfahren können.

Die kontrollierte Einnahme von Cannabis wird aus schulmedizinischer Sicht immer häufiger von unterschiedlichen Ärzten attestiert und verschrieben. Besonders eben bei "austherapierten" Krankheitsfällen und Verläufen, die weder durch ganzheitliche Therapien mit Naturheilprodukten, noch durch medikamentöse Betreuung mittels starker, chemisch zusammengesetzter Medikamente aus der Schulmedizin geheilt werden konnten. Geschweige denn, dass diesen Patienten eine Linderung ihres bevorstehenden Leidensweges attestiert werden konnte. Der Wirkstoff Cannabis lindert bewiesenermaßen und immer mehr Mediziner halten eine kontrollierte medizinische Betreuung von Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen für die einzig sinnvolle Therapie, diesen Menschen noch eine einigermaßen angenehme und erträgliche Lebensqualität zu ermöglichen.

Dass Hanf hilft, ist nichts Neues

Schon seit über 5.000 Jahren wurde Hanf als Heilmittel zur Linderung von starken Schmerzen erkannt. Von aphrodisierend bis narkotisch und angenehm positiv, sind die Beschreibungen von Patienten, die medikamentös mit Cannabis-Produkten versorgt werden. Aber in erster Linie berichten sie über eine eindeutige Linderung der vorherrschenden Schmerzen, die ihren bisherigen Alltag bestimmten, begleiteten und beherrschten. Alleine deshalb ist die Medikation mit Hanf eine ganz schwerwiegende und wichtige Therapie für diese vom ewigen Leid geprägten Menschen. Die berühmten Rauschzustände, die der Einnahme von Cannabis nachgesagt wird, sind nur dann gegeben, wenn eine Einnahme nicht kontrolliert und streng nach Plan eingenommen wird.

Dank der noch sehr seltenen und untypischen Verschreibungsform und Rezeptpflicht ist die medikamentöse Behandlung mit Cannabis noch sehr selten und steckt quasi noch in ihren Anfangsschuhen. Fakt ist jedoch, dass immer mehr Ärzte dazu übergehen, austherapierten Patienten eine Einnahme von Cannabis rezeptieren. Die Vergabe des Medikamentes erfolgt im Anschluss ebenfalls wiederum unter starker Kontrolle und Aufsicht eines Apothekers in der jeweiligen Apotheke. Die Wogen der in der Vergangenheit immer wieder auftretenden Streitigkeiten über Sinn und Unsinn bei der Vergabe von Cannabis-Produkten und Medikamenten haben sich im Laufe der Zeit geglättet. Denn selbst bei der Anwendung von Cannabis auf ganz anderer Ebene und in völlig unterschiedlichen Zusammenhängen hat sich dieses Produkt aus der Natur bewährt gemacht.

Das CBD ÖL beispielsweise ist ein ausgesprochen hilfreiches Öl, welches immer häufiger Akzeptanz bei der Bekämpfung des immer häufiger auftretenden Krankheitserreger MRSA eingesetzt und verwendet wird. Die antibakterielle Eigenschaft des Cannabis wurde schon vor Jahrtausenden genutzt, um diverse Heilungsprozesse von Erkrankungen und auch akuter Verletzungen zu fördern und zu beschleunigen.

Entzündungshemmend, antibakteriell und entkrampfend

Die Wirkung des Cannabis zeigt sich immer mehr in ganz unterschiedlichen Bereichen. In der Medizin ist es allerdings immer häufiger hoch erfolgreich und nützlich für jedwede Heilungsprozesse und Linderungen verschiedener Leiden. Ganz besonders in der Therapie bei Menschen, die an einem Krebsleiden leiden, ist die Behandlung und therapeutische Unterstützung mit Cannabis immer öfter im Gespräch und findet immer mehr Anwendung.

Rezeptpflichtig wird Cannabis Menschen verschrieben, deren Heilungschancen gen null sind, oder denen eben nicht mehr aus schulmedizinischer Sicht geholfen werden kann. Dass Cannabis bei Krebsleiden hilft, ist allerdings noch immer wissenschaftlich nicht untermauert und findet demnach auch genügend Skeptiker, die an der Wirksamkeit zweifeln. Das Wissen über die Cannabinoide ist nur anhand diverser Zellstudien und Tierversuche nachgewiesen, die aber nur wenig Erfolge aufweisen konnte, aber dennoch immerhin in einigen Fällen. Nach einer Studie, die 2006 in Madrid an neun schwersterkrankten Krebspatienten durchgeführt wurde, die an aggressiven Hirntumoren litten, stellte sich bei einigen Patienten heraus, dass nach der direkten ins Hirn verabreichten Vergabe von THC, ihr Tumorwachstum verringerte und dass keine Nebenwirkungen auftraten. Diese Studie, deren Ergebnisse und weitere Resultate etlicher Forschungsarbeiten auf dieser Basis wurden im British Journal of Cancer veröffentlicht und sorgten für Tumult in der medizinischen Fachwelt.

Fakt ist dennoch, dass immer mehr Cannabis oder Cannabinoide bei ganz unterschiedlichen Krankheitsbildern- und Symptomen verabreicht werden. Auch Medikamente, die nur einen Bruchteil an Cannabinoiden vorweisen, werden eingesetzt. Die Frage, warum Cannabis nicht viel häufiger und effektiver in der Schulmedizin Anwendung findet, ergibt sich aus der Frage, warum sie in manchen Ländern schon sehr lange und vielfältig erfolgreiche Anwendung findet und warum dies nicht positiv angerechnet wird und angesehen wird? Der bittere Nachgeschmack der Cannabispflanze ist es wahrscheinlich und auch die zu große Angst davor, dass ihre Anwendung unter Umständen zu sehr missbraucht wird und es schnell zu illegaler Verwendung kommt, deren Ausgang und Werdegang unter Umständen nicht mehr kontrollierbar sein könnten. Die Chance aber, dass vielleicht durch den Wirkstoff Cannbinoid etliche Leiden gelindert werden können und es den jeweiligen Patienten bei ihrem überaus fatalen und ausweglosen Leidensweg geholfen werden kann, steht noch immer nicht im Vordergrund. Die Schattenseiten, die der eventuellen Abhängigkeit des Wirkstoffes, überwiegen noch immer.

Cannabis immer mehr positiv in den Schlagzeilen

Derzeit wird über die Legalisierung von Cannabis hierzulande erneut scharf diskutiert. Immer wieder kommt dieses Thema zurecht auf den runden Tisch und es wird das Für und Wider klar aufgeführt, gegenübergestellt und verglichen. Für Krebskranke Menschen, die womöglich alle therapeutischen Maßnahmen haben über sich ergehen lassen. Denen nach allen erdenklichen Chemotherapien und Bestrahlungen keine weitere Hilfe aus der medizinischen Sicht mehr eingeräumt werden kann. Für diese leidgeplagten Menschen kann Cannabis eine kleine Türe der Hoffnung öffnen und sie auf ihrem Leidensweg begleiten. Denn bekanntlich stirbt die Hoffnung immer zuletzt und in solchen schier ausweglos scheinenden Situationen, kann der Griff nach dem selbst kleinsten Strohhalm wichtig sein.

Besonderheit des Cannabis

Was Cannabis für die Medizin an sich so besonders macht, ist seine stark antibakterielle und vor allem auch die antiataktische Wirkung. Denn Hanf wirkt sich bei Patienten, die an Epilepsien oder auch an Erkrankungen leiden, die zu gestörten Bewegungsabläufen führen, äußerst positiv auf den weiteren Krankheitsverlauf aus. Auch die gleichzeitig antispastische Wirkung ist hier elementar für den Heilungsprozess und auch für die Linderung und Minimierung der krampfartigen Anfälle beispielsweise bei bekannten Epilepsien. Die Inhaltsstoffe Cannabinodiol und Tetrahydrocannabinol sind hier die wichtigsten Träger und Substanzen der Hanfpflanze, die im Übrigen noch einen wichtigen Vorteil gegenüber chemischen Medikamenten hat: Medikationen mit Hanf weisen in der Regel keinerlei Nebenwirkungen auf. Sie schädigen weder Herz-, Nieren- oder Leberfunktionen und sie sind äußerst nachhaltig, da die Pflanze an sich bei relativ einfacher Haltung sehr schnell nachwachsen kann.
 

Artikel letztmalig aktualisiert am 31.05.2017.

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Medizin, Allgemeinmedizin
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