PR: Impingement Hüfte – Ein neuer Behandlungsansatz ohne OP

09.05.2017
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Ein wohlbekanntes Szenario

 

Viele Sportler kennen es. Eifrig gehen sie Ihrer Leidenschaft nach. Sie sind schon früh morgens auf den Beinen, um ein paar Runden um den Block zu laufen, stemmen schwere Gewichte oder sind ein nicht wegzudenkender Teil einer Sportmannschaft. Für ein ausreichendes Dehnen der beanspruchten Muskelgruppen bleibt häufig keine Zeit. Der Fokus liegt auf der Performance auf Kosten der Funktionalität. Doch irgendwann kommt es zu einem stechenden Schmerz im Rücken, einer antrainierten Schonhaltung oder einer eingeschränkten Mobilität. Während einer sportlichen Laufbahn kommt es häufig zu Verletzungen, Bewegungseinschränkungen und muskulären Dysbalancen. Eine immer häufiger festgestellte Diagnose ist das sogenannte Hüftimpingement.

 

Die gängige Behandlungsmethode: Arthroskopie

 

Aus schulmedizinischer Sicht handelt es sich dabei um eine unzureichende Taillierung des Oberschenkelknochens (Cam Impingement) oder eine verstärkte Überdachung der Hüftpfanne (Pincer Impingement). Durch diese Anomalie kommt es zu einem Engpass im Gelenkspalt. Dadurch entstehen Reibungen zwischen den Knochen und im späteren Verlauf zu einem Reißen der Gelenklippe. Um einer weiter fortschreitenden Degeneration des Hüftgelenkes und damit die Entstehung einer Coxarthrose zu vermeiden wird von Ärzten in der Regel eine sogenannte Hüftarthroskopie empfohlen. Dabei handelt es sich um ein minimal-invasives Verfahren, bei dem eine Kamera in das betroffene Gelenk eingeführt wird. Dadurch können eventuelle Schäden festgestellt werden. Anschließend werden diese durch spezielle Messinstrumente behoben. So wird beispielsweise mit einer Knochenfräse etwas Knochenmaterial abgetragen, um eine ausreichende Taillierung des Oberschenkelknochens wieder herzustellen.

 

Hüftimpingement – wirklich ein Problem der Knochen?

 

Über die Jahre kommt es zu immer Kontroversen bezüglich dieser Diagnose. Die aktuelle Studienlage lässt vermuten, dass es sich bei diesem Phänomen viel mehr um ein funktionelles Problem der Muskeln handelt, als um eine Anomalie der Knochenform. Es wurde beispielsweise herausgefunden, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen den Schmerzen im Hüftgelenk und einem mit bildgebenden Verfahren diagnostizierten Hüftimpingement gibt. Des Weiteren führte die Hüftarthroskopie laut einer Studie zu einem nicht befriedigenden Ergebnis für die Patienten. So lässt sich daraus schließen, dass das eigentliche Problem – eine muskuläre Dysbalance - nicht behandelt wurde und die Probleme früher oder später zurückkommen.

 

Der Lösungansatz – Eine Kombination aus Faszientraining, Stretching und korrigierenden Übungen

 

Im Laufe der Jahre hat sich eine neue Behandlungsmethode etabliert. Durch eine gezielte Lösung von Triggerpunkten am Muskelansatz der Hüfte lassen sich verkürzte Strukturen allmählich wieder lockern. Somit hat der Oberschenkelknochen wieder mehr Platz im Gelenkspalt. Durch die Aktivierung und Kräftigung der posterioren Muskulatur (Gesäßmuskulatur, Abduktoren und Beinbeuger) wird der Femur wieder in seine natürliche Position gebracht. Es kommt zu einer Stabilisierung der Hüfte. Der Körper ist nicht mehr gezwungen durch eine chronische Verkürzung der Hüftbeuger die Schwäche der Gesäßmuskulatur zu kompensieren, um somit die Hüfte zu stabilisieren. Nach Vollendung der Behandlung ist die Hüfte wieder voll funktionsfähig. Der gesamte Bewegungsspielraum ist wieder hergestellt und die Knochen reiben nicht mehr aufeinander.

Artikel letztmalig aktualisiert am 09.05.2017.

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Medizin, Orthopädie
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