Impfgegner: Sachlich währt am längsten

21.04.2017
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„Geimpft? Nein, das ist meine Tochter nicht.“ In der Notaufnahme steht eine Mutter mit ihrer 3-jährigen Tochter Luna vor mir. Die Handflächen und Knie sind aufgeschürft, aus der Platzwunde an der Stirn tropft Blut, Luna ist von oben bis unten mit Dreck und Schlamm bespritzt. Ein Sturz vom Laufrad.

Das Mädchen ist tapfer. Wir säubern alle Wunden, die Platzwunde kann geklebt werden. Sie bekommt eine Spritze und eine Tapferkeitsurkunde überreicht. Ihre Mutter hält die Notfall-Arnika-Kügelchen schon bereit. Ich frage noch einmal nach dem Impfpass.

„Es gibt keinen. Luna hat keinerlei Impfungen erhalten. Ich bin Impfgegnerin. Ich hoffe, Sie informieren sich noch einmal, bevor Sie Ihrem Kind so etwas antun.“

Sie deutet auf mein mittlerweile deutlich sichtbares Bäuchlein unter den Scrubs. Auf Impfgegner treffe ich häufig, Patienten die aus religiösen Gründen Bluttransfusionen ablehnen oder Menschen, die die Wirkung von Antibiotika verteufeln. Patienten, die damit missionieren gehen, ausgerechnet bei Ärzten, habe ich bisher noch nicht getroffen. Ich schüttle den Kopf.

„Wenigstens die Tetanusimpfung?“

„Das habe ich. Mein Kind wird nach den Leitlinien der STIKO geimpft, wenn es auf der Welt ist. Sind Sie sicher, dass wir nicht wenigstens die Tetanusimpfung geben dürften?“

„Kommt nicht in Frage. Haben Sie vielleicht schon mal einen Patienten mit Tetanus gesehen?“

„Ja, das habe ich leider. Ich habe einige Zeit in Indien gearbeitet. Das verzerrte Gesicht, die erstarrte, verkrampfte Gestalt werde ich nie im Leben vergessen. Der Junge war 14 Jahre alt und ist daran gestorben. Er ist erstickt. Dort habe ich auch sehr viele Menschen mit Polio behandelt. Ausgestoßen aus der Gesellschaft, aufgrund ihrer körperlichen Verfassung zum frühen Tode verurteilt. Möchten Sie hierzu vielleicht auch einige Details hören? Wenn Sie die Impfung ablehnen, müssen Sie hier unterschreiben. Sie tragen die Verantwortung für ihr Kind, das die Entscheidung leider noch nicht selbstständig treffen darf.“

Da werde ich wohl wieder eine Stellungnahme schreiben müssen

Die Mutter schüttelt ihren hochroten Kopf, murmelt etwas von „Unverschämtheit. Immer das Gleiche. Unmöglich“ und unterschreibt den Wisch. Sie verlassen die Notaufnahme und Notfallschwester Super neben mir kriegt ihren geöffneten Mund nicht mehr zu. „Der hast du aber die Meinung gesagt. Warum machst du das nicht immer so? Stimmt das?“

„Ja.“ Aber trotzdem ärgere ich mich über mich selbst. Scheiße. Morgen werde ich mal wieder eine Stellungnahme schreiben müssen, weil ich meine Klappe nicht halten konnte. Das Thema regt mich mehr auf als sonst. Die Durchimpfungsraten in Deutschland werden schlechter. Überall steht es wieder in den Zeitungen: „Masern-Alarm in Deutschland!“

Es fällt mir zunehmend schwer, sachlich zu bleiben

Bisher habe ich mit den Eltern sachlich argumentiert. Aber jetzt werde ich emotional, weil ich weiß, dass mein eigenes Kind irgendwann auf diese Kinder treffen wird. Vielleicht ist mein Kind dann schon drei Jahre alt und geschützt. Vielleicht ist es aber auch erst sechs Monate alt und noch nicht geimpft, wenn es auf ein Kind trifft, das gerade die Masern hat.

Ich hoffe, mein Kind wird auch irgendwann Spaß daran haben, Laufrad zu fahren. Aber es wird einen Fahrradhelm tragen. Zum Schutz.


 

Bildquelle: Roscoe Myrick, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 25.04.2017.

182 Wertungen (4.43 ø)
36901 Aufrufe
@Donata Schiffels und was beinhaltet dieses jetzige Wissen? ( natürlich nur, wenn Sie mögen )
#103 vor 29 Tagen von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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G. Emmrich----Heilpraktikerin
Vielen Dank Frau Kollegin! Sie sprechen mir aus der Seele- es geht ums Helfen- jeder mit seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten! Mit Abitur oder ohne. Es geht um Menschen und um einen anständigen Umgang miteinander. Ich muss gestehen, das ich mich gestern habe hinreißen lassen, auf dieses wiederholte Geplänkel einzusteigen. Danke
#102 vor 30 Tagen von G. Emmrich----Heilpraktikerin (Gast)
  4
Gast
Nochmal genau, was spricht gegen Impfen?
#101 vor 30 Tagen von Gast
  4
Gast
#100 vor 30 Tagen von Gast
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Ich kann dieses ewige gegenseitige "Abschlachten" von HP und Arzt wirklich nicht mehr ertragen! Die Hoffnung, dass irgendwann klar wird dass wir alle Menschen helfen wollen und uns vielleicht besser ergänzen sollen werde ich wohl beerdigen müssen... Zum eigentlichen Thema kann ich nur sagen, wer jemals einen Patienten mit Tetanus gesehen hat- und das habe ich und zwar nicht irgendwo sondern hier in München in der Klinik- der weiß warum auch diese Impfung so wichtig ist! Die Patientin hat übrigens nicht überlebt.
#99 vor 30 Tagen von Bettina Lemberger-Jakob (Heilpraktikerin)
  6
Gast
#Brigitte Miller Hätte ich mein jetziges Wissen bereits vor den Kindern gehabt, hätten beide Jungs keinerlei Impfungen erhalten. Das Problem ist, dass ich keinerlei Anlass sah, Impfungen anzuzweifeln. Mein Vater war selbst Allgemeinmediziner mit eigener Praxis und hat nach STIKO geimpft. Selbst er, ein sehr kritischer Mann und im Grunde mehr Wissenschaftler als Arzt gewesen, hat das Procedere nicht in Frage gestellt.
#98 vor 30 Tagen (editiert) von Gast
  54
Wussten Sie, dass in MV und Brandenburg die Masern quasi besiegt sind, weil es hier eine über 95%ige Masernimpfrate gibt
#97 vor 30 Tagen von Prof. Dr. Horst Liebmann (Arzt)
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Versuchen Sie es doch einmal alternativ: Hahnemann, als Begründer der Homöopathie, behandelte Erkrankungen mit dem auslösenden Agens (oder einer Substanz, die krankheitsähnliche Symptome hervorzurufen vermag) in einer hohen Verdünnung. Nichts anderes ist eine Impfung mit einem abgeschwächten Keim oder einem Hüllprotein eines Virus/Bakteriums. Impfen ist mithin eine homöopathische Behandlung, deren Wirksamkeit jeder wissenschaftlichen Prüfung standhält.
#96 vor 30 Tagen von Dr. med.univ. Helmut Benda (Arzt)
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@122 und zu welchem Schluss sind Sie nun gekommen?
#95 vor 30 Tagen von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
  2
Gast
Vor etwa einem Monat noch nahm ich selbst das Wort Impfpflicht in den Mund, im Zuge einer seit Jahren geführten Diskussion mit meiner Nachbarin, welche "Impfgegnerin" ist. Meine beiden Jungs sind nach STIKO-Empfehlung geimpft. Nachdem ich mich nun mit der Materie intensiv beschäftigt habe, muss ich leider sagen, dass mir dies sehr leid tut und ich mir wünschen würde, dass ich die Problematik vor zehn Jahren begriffen hätte.
#94 vor 30 Tagen (editiert) von Gast
  39
Vielen Dank für den erschreckenden Einblick. Auf sowas nicht emotional zu reagieren ist fast unmöglich. Vielleicht hat die Einstellung mancher Eltern etwas damit zu tun, dass die Krankheitsbilder in Vergessenheit geraten sind. Wie Sie beschrieben haben, kennt Tetanus kaum noch jemand, es ist zu einem Phantom geworden, da es hierzulande so selten ist. Sich dieses oder andere Krankheitsbilder tatsächlich mal vor Augen zu führen, würde vielleicht ein paar Impfgegner umstimmen.
#93 vor 30 Tagen von Dr. rer. nat. Mandy Laube (Biologin)
  4
Gast
#92 vor 30 Tagen von Gast
  5
Ärztin
Wirklich schade. Hätte mal wieder eine interessante Debatte werden können, denn die Geschichte die sich hier abgespielt hat wirft einige relevante Fragen auf und dami meine ich nicht ausschließlich die Impfung... Dumm nur dass hier mal wieder jegliche Gesprächskultur abhanden gekommen ist. Schlagabtausch auf persönlicher Ebene, nutzlose sich wiederholende Spambeiträge, Abschweifen in völlig themenfremde Gefilde, ... und nicht zuletzt die dämliche, völlig überflüssige N***-Keule... damit wird die Redaktion ja quasi gezwungen einen Teil der Beiträge zu löschen und die Diskussion zu beenden! Genau wie bei der Impfdebatte muss hier die Allgemeinheit die Folgen des Fehlverhaltens Einzelner tragen. Gut gemacht, herzlichen Dank auch!
#91 vor 30 Tagen von Ärztin (Gast)
  3
Im vorliegenden Fall ist zu überlegen, was der Vater denkt. Wurde er einbezogen. War er erreichbar. Wie ist das Sorgerecht geregelt ? ? ? Kann das Kind dem Arzt im Gesundheitsamt vorgestellt werden, wenn es noch nie geimpft wurde. Ich würde das Jugendamt informieren, da ich eine Gefährdung des Kindeswohl sehe, wenn die Mutter selbst Tetanus-Impfungen bei Verletzungen wie diese ablehnt. Klare Stellung beziehen. Das wurde getan. Danke
#90 vor 30 Tagen von Dr. med. Reinhard Kahmann (Arzt)
  11
Gast
Schade das sich hier in den Kommentaren so zwischen Ärzte und Heilpraktiker aufgestachelt wird, nach gründlichen lesen des Artikels und einiger Kommentare. Mal etwas zum Artikel, ich denke man sollte bei der Aufklärung über Impfungen was ändern damit Eltern besser entscheiden können, was wirklich wichtig ist zu Impfen. Den immer weniger Wissen was für folgen eine Erkrankung haben kann und damit ist nicht nur der Tod gemeint. Viele Folgeschaden die es früher gab und erst spät erkannt werden sind den meisten heute unbekannt. Gerade in Zeiten der Globalisierung ist es wichtig darüber informiert zu sein. wo Krankheiten die es nicht mehr gab wieder kommen. Aus nicht geimpften Kindern werden nicht geimpfte Erwachsene und dann ist das Geschrei Groß wen etwas passiert, den hier gibt es mehr Komplikationen. Unfruchtbarkeit nach Masern, Röteln und Fehlbildung beim Kind in Schwangerschaft nach Infektion der Mutter während dieser.
#89 vor 30 Tagen von Gast
  2
SN
#97 Lieber "Heilpraktiker-Gast," vielen Dank - Sie sprechen mir aus der Seele. Auch ich schäme mich schon die ganze Zeit fremd!
#88 vor 30 Tagen von SN (Gast)
  4
Gast
Nachdem Sie über zog Kommentare genannte Quellen ignorieren und zwanghaft falsche oder frei erfunden Fakten behaupten,hatten wir alle Zeit uns ein gründliches Urteil über Sie zu bilden.
#87 vor 30 Tagen von Gast
  5
ich habe hier niemanden ernannt, nur kritisch hinterfragt, ob eine generelle Maulkorb-Politik wünschenswert sei - und das mit einer Metapher.
#86 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  21
Heilpraktiker
Jemanden hier zum Gauleiter zu ernennen ist eine Frechheit, Herr Hollweg! Sie sind eine Schande für unsere Zunft. Und dann haben Sie noch nicht mal die Courage sich zu entschuldigen. Das Letzte! Aber Sie schaden sich hier nur selbst und freuen sich wahrscheinlich diebisch, die anständigen Ärzte und Therapeuten zu schockieren. Werden Sie erwachsen!!
#85 vor 30 Tagen von Heilpraktiker (Gast)
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@#94: schämen sollten sich alle, die vorschnell urteilen.
#84 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  29
@#92: die Unsachlichkeit von #74 habe ich kritisiert - es ist genau anders herum... #86: es waren die Nazis die den Beruf ausrotten wollten, sie haben ihn nicht "erfunden" - Sie zeigen dieselbe Ignoranz und Unwissenheit.
#83 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  27
Lieber Herr Hollweg, Ob sie sich gegen eine Tetanus Impfung entscheiden, ist für die Allgemeinheit nahezu irrelevant( abgesehen von den Kosten, die sie eventuell als GKV Versicherter im Fall einer Erkrankung verursachen würden)- schließlich können Sie niemanden anstecken. Das ist eine Form von Privatvergnügen, dass man so akzeptieren muss. Anderen Menschen, die aufgrund Ihrer Berufsbezeichnung davon ausgehen, dass Sie Ahnung von dem hätten, was Sie behaupten, von einer Impfung abzuraten, ist grob fahrlässig. Sie sollten sich schämen!
#82 vor 30 Tagen von Eva Julia Fischer (Zahnärztin)
  7
G. Emmrich----Heilpraktikerin
#88 Außerdem ist das Thema nicht: Alle Heilpraktiker sind Scharlatane und bekommen ihre Erlaubnis zur Ausübung des Heilpraktiker- Berufes geschenkt-- sondern das Thema "Impfung ".
#81 vor 30 Tagen von G. Emmrich----Heilpraktikerin (Gast)
  13
SN
Ich möchte doch höflichst darum bitten, nicht allen Heilpraktikern ein Impfgegnertum zu unterstellen. Heilpraktiker sind - meiner Meinung nach - eine sehr gute ERGÄNZUNG (kein Ersatz) zur Schulmedizin.
#80 vor 30 Tagen von SN (Gast)
  14
G. Emmrich----Heilpraktikerin
#88 Augen auf- am besten vor dem Abklatschen! Die Fragen die Sie hier anführen, sind ein Auszug der schriftlichen Prüfungen. Und herzlichen Glückwunsch wenn Sie der Überzeugung sind, diese Fragen oder ähnliche, aus dem Stehgreif beantworten zu können!!! Sie Glücklicher. Und nochmal- Diese Fragen sind nur ein Bruchteil der Überprüfung. Weiter geht's mit der Amtsarzt- Prüfung vor dem Gesundheitsamt. Mündlich und praktisch. Es gibt aber durchaus Menschen die mit Ignoranz geschlagen sind oder einfach nur stänkern wollen . Soviel zum Thema: lasst uns anständig mit einander umgehen Oder ist es Neid? Haben Sie die Überprüfung nicht mit Erfolg abgeschlossen?
#79 vor 30 Tagen von G. Emmrich----Heilpraktikerin (Gast)
  32
Liebe Frau Emmrich, die sog. Heilpraktikerprüfung ist ein schlechter Witz. Und ja, aus dem familiären Umfeld ist mir bekannt, was dafür verlangt wird.
#78 vor 30 Tagen von Michael Riediger (Arzt)
  12
Gast
#82: Machen Sie sich nicht lächerlich. Ihre "Abschlussprüfung", die ja verfügbar ist (z.B. hier: http://www.paracelsus.de/ausbildung/pruef/pf_main.asp) besteht jeder Vorklinikstudent aus dem Stehgreif.
#77 vor 30 Tagen von Gast
  13
@ Gast #11 Sie sagen: "Meine Onkel (Zwillinge) verstarben im Alter von 6 Monaten nach der "Zwangspockenimpfung". Mein Vater (84) wurde deswegen nicht geimpft, ebensowenig wie er meine Geschwister (56, 55) und mich (53) impfen ließ". Wenn Ihr 84-jähriger Vater deshalb ungeimpft blieb, war das vor 1933! Sie (53) bzw. Ihre Geschwister (56, 55) sind gesund geblieben, weil Andere um Sie herum durchgeimpft waren und sind. "In Deutschland verpflichtete das 1874 eingeführte Reichsimpfgesetz alle Deutschen, ihre Kinder im Alter von 1 und 12 Jahren gegen die Pocken impfen zu lassen...In der Bundesrepublik bestand in den Jahren 1949 bis Ende 1975 eine durch das Bundesverwaltungsgericht 1959 bestätigte allgemeine Impfpflicht gegen die Pocken". (mod. nach WIKIPEDIA). Bedaure, aber ein vor 1933 behaupteter, doppelt tödlicher Impfschaden hat mit der aktuellen DocCheckCommunity-Diskussion von 2017 über Impfmanagement, Schutzimpfungen, Gegner und Befürworter einfach inhaltlich nichts mehr zu tun. MfG
#76 vor 30 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  10
Gast
#79: Dann nennen Sie doch ihre Quellen einfach mal. Können wir allerdings lange drauf warten, denn es gibt sie nicht.
#75 vor 30 Tagen von Gast
  1
Gast
#78: Und wenn Sie nicht verstehen, wie die Tetanusimpfung wirkt, dann empfehle ich Ihnen es nachzulesen anstatt aus ihrer Unwissenheit darauf zu schließen, dass nicht funktionieren kann was Sie mit ihrer eingeschränkten (Aus-)Bildung nicht verstehen.
#74 vor 30 Tagen von Gast
  7
Gast
#78: Ihre Zahlen sind gefälscht. Hören Sie doch endlich auf, mit solchen unlauteren Methoden zu argumentieren. Hier noch einmal ein direkter Link zu den Zahlen der WHO. (http://apps.who.int/immunization_monitoring/globalsummary/timeseries/tsincidencettetanus.html)
#73 vor 30 Tagen von Gast
  4
G. Emmrich----Heilpraktikerin
Oh, lieber Himmel. Gehen so erwachsene Menschen miteinander um? Schade. Und von wegen "Pseudo- Ausbildung ( oder so ähnlich) Anscheinend kennen Sie nicht im geringsten die Anforderungen der Heilpraktiker-Prüfungen. Schriftlich- mündlich-praktisch. Genau wie Ärzte müssen wir Heilpraktiker alles über Physiologie- Anatomie- Psychologie etc. wissen. Vom Handauflegen werden wir sicher nicht satt und auch nicht geprüft. Vielleicht besser , sich vorher genauer zu erkundigen/ vielleicht nicht unbedingt via Internet. So kommen genau dieses Vorurteile zu Stande. Zudem würde ich mir einen sachlicheren/ friedlicheren Umgang miteinander wünschen.
#72 vor 30 Tagen von G. Emmrich----Heilpraktikerin (Gast)
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Und natürlich wieder blödsinnige Äußerungen von einem Heilpraktiker. Wird Zeit, dass man diesen Scharlatanen mal das Handwerk legt.
#71 vor 30 Tagen von Michael Riediger (Arzt)
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Es gibt genügend Quellen, die deutlich belegen, dass die Tetanusimpfung unsinnig ist. Ganz abgesehen davon, dass die Begleitsubstanzen (Booster) ihrerseits nie ohne Wirkung bleiben. Sie haben immer eine Wirkung. Entweder stark oder schwach. Es gibt darum auch keine Nebenwirkungen, die man mal hat oder auch nicht, sondern nur Wirkungen.
#70 vor 30 Tagen von Heilpraktiker Gerhard Hildebrandt (Heilpraktiker)
  46
Das Überstehen einer Tetanuserkrankung führt nicht zu einer Immunität. - Wie soll dann eine Schutzimpfung vor Tetanus schützen? Bei der Tetanusimpfung wird das abgeschwächte Toxin des Tetanuserregers verabreicht. Gift?! Kann man gegen Gift immunisiert werden. Wird man gegen Arsen immun, wenn man es in kleinen Dosen verabreicht bekommt? Der Körper wird nicht immun gegen Gift, er wird höchstens anfälliger gegen alles Mögliche! Darüber hinaus ist Tetanus nicht ansteckend. Von Herdenschutz zu sprechen ist absurd. Tetanuserreger können sich nur bilden in nicht-blutenden Wunden z. B. tiefen Stichverletzungen (Tritt in die Mistgabel), welche sich ohne zu bluten schließen, denn: der Tetanuserreger benötigt ein anaerobes Millieu. - Es ist äußerst unwahrscheinlichan Tetanus zu erkranken. Sterbefälle durch Tetanus betrugen laut statistischem Bundesamt 1995:2,1996:1,1997:2,1998:4,1999:2, 2000:2. –
#69 vor 30 Tagen von Heilpraktiker Gerhard Hildebrandt (Heilpraktiker)
  46
@#75: grosser Irrtum ;)))
#68 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  14
Über Impfungen sollte man überhaupt nicht diskutieren können dürfen. Wird gemacht und gehört zu den vorschriftsmäßigen, ärztlichen Untersuchungen der Kinder. Diese Exoteneltern verlassen sich drauf, daß die "gewissenlosen Normalos" ihre Kinder impfen lassen (oh Schande!!!), worauf ihre eigenen Blagen gesund bleiben, wenn sie Glück haben. Sowas geht nicht.
#67 vor 30 Tagen von Dipl. Ing. Bernd H.K. Hoffmann (Nichtmedizinische Berufe)
  18
@#68 dochjg: wer keine Ahnung von den Qualifikationsmöglichkeiten eines naturheilkundlich arbeitenden Arztes hat, sollte lieber schweigen und sich erst einmal informieren. Ein Abi ist keine Garantie für Kompetenz, leider ;)
#66 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
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#48: jetzt werden auch schon Quellenangaben disliked - super sachlich, Leute!
#65 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  22
Gast
#61: Nein, aber wie Sie sicher einfach selbst errechnen können, nehmen wir ein Vielfaches der Menge, die durch Impfungen eingebracht wird, jedes Jahr enteral zu uns. Selbst wenn wir nur ein Zehntel davon aufnähmen, wäre das immer noch jedes Jahr so viel, wie die beschriebene Menge durch die Impfungen der Kinder. Dass Thiomersal Autismus auslöst ist im übrigen widerlegt. Ausreichend Quellen bzw. Studien dazu finden Sie z.B. bereits auf dem Wikipediaartikel zu Thiomersal verlinkt.
#64 vor 30 Tagen von Gast
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@#64: Die geringe Anzahl der erfolgreich prozessierenden Eltern liegt an der Beweislast-Umkehr zugunsten der Pharma und der Wissenschafts-Zensur in diesem Land. Und diese Eltern lassen sich nicht von Google verleiten, sondern haben schwer geschädigte oder tote Kinder, also bitte!
#63 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  33
Gast
#59: Die Anzahl von Eltern, die eine Erkrankung ihres Kindes auf eine Impfung zurückführen ist aber nun mal keine Größe, mit der man gegen Impfungen argumentieren kann. Interessanter ist doch hier die Zahl der Eltern, die tatsächlich einen sogenannten "Impfschaden" nachweisen konnte. Da wirds dann eng. Dass viele Eltern sich zu so etwas verleiten lassen liegt übrigens auch daran, dass die ganzen ersten Seiten Google-Treffer zu diesen Themen von esoterisch-unseriösen Seiten dominiert werden, die ganz wie hier von einigen Kommentierern demonstriert wild eigene Behauptungen zu Fakten erklären ohne eine einzige belastbare Quelle zu nennen.
#62 vor 30 Tagen von Gast
  6
@#60: Trinkwasser wird aber nicht intramuskulär unter Umgehung aller Abwehrmechanismen verabreicht...
#61 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  18
Gast
#57: Rechnet man das mal aus, z.B. anhand Daten aus dem New England Journal 2007, hatte dort ein Kind innerhalb der sieben ersten Lebensmonate 112,5ug Thiomersal durch Impfungen bekommen. In Thiomersal macht Quecksilber ziemlich genau die Hälfte der Molmasse aus (400g/mol, das enthaltene Atom Quecksilber liegt bei 200g/mol), wir sind also bei 56ug Quecksilber. Der Grenzwert für Quecksilber im Trinkwasser liegt bei 1ug/l. Hätten die gleichen Kinder also 250ml eines am Grenzwert mit Quecksilber belasteten Trinkwassers pro Tag zu sich genommen, hätten sie in der gleichen Zeit schon die gleiche Menge auf diesem Weg aufgenommen. Mal ganz außen vorgelassen, wie viel sie in ihrem weiteren Leben aufnähmen. Bei 1,5l Trinkmenge pro Tag eines Erwachsenen wären das ca. 550ug pro Jahr, und damit ein Vielfaches der Menge die man evtl. über Impfungen aufnimmt.
#60 vor 30 Tagen von Gast
  8
Gast
@#50: völlig unsachlich, dieser Vergleich mit einer Blinddarm-OP; wie "fanatisch" finden Sie denn die ca. 8000 Eltern pro Jahr, die einen Impfschaden-Prozess vor Gericht bringen?
#59 vor 30 Tagen (editiert) von Gast
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@#51: vielen Dank für diesen sachlichen Support ;)
#58 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  15
@#56… Thiomersal wird im Organismus zu Thiosalicylat und Ethylquecksilber metabolisiert. Das Ethylquecksilberkation blockiert über Bindung an Thiol-Gruppen in den Eiweißstrukturen von Enzymen deren Aktivität. Daraus resultieren in niedrigen Dosen die antimikrobielle Wirkung und in hohen Dosen eine nerven- und nierengiftige Wirkung. Ende der 1990er Jahre kamen Zweifel an der Unbedenklichkeit von Thiomersal auf: einerseits aufgrund zunehmender Meldungen von unerwünschten Wirkungen, insbesondere Überempfindlichkeitsreaktionen, andererseits auch wegen der kumulierenden Quecksilberbelastung von Kindern durch die routinemäßigen Kinderimpfungen, aufgrund derer neurologische Störungen wie z. B. Autismus befürchtet wurden. Kontaktallergie ist ein weiteres "Potential" - soweit die Chemie
#57 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  28
Da müsste auch noch mal Nachhilfe in Sachen Chemie erfolgen. Aus meinem Grundstudium sind da rudimentäre Kenntnisse vorhanden. Bei Thiomersal handelt es sich um eine Quecksilberverbindung. Ähnlich wie bei Amalgam. Die Wirkung und Nebenwirkung der chemischen Verbindung entspricht nicht immer der Wirkung der Grundsubstanzen. Eines meiner Lieblingsbeispiele ist eine Verbindung aus super giftigem Chlor und hochgiftigem Natrium (Alkalimetall). Natriumchlorid ist als Verbindung beider in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden und auch erwünscht. Aber in Sachen Chemie bin ich alte Orthopädin immer gerne für Nachhilfe zu haben.
#56 vor 30 Tagen von Dr. med. Christine Aresin (Ärztin)
  5
@#54: ebenda: keine Fälle in Germany
#55 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  17
Gast
Dieser Beitrag eines ""Veterinär-Arztes" könnte zur Versachlichung beitragen: "https://www.facebook.com/profile.php?id=100007627488621" - Auch wenn "Tier-Versuche" ethisch nicht erlaubt seien, eine gewisse Wahrscheinlichkeit gibt es wohl doch? - Widerspruch ist ausdrücklich erbeten! -
#54 vor 30 Tagen von Gast
  1
Gast
#49: Dann klicken Sie doch in dieser Ihnen bekannten Quelle mal ganz einfach auf den Reiter "Tetanus (neonatal)" und hören auf zu erzählen, es würden keine Kinder erkranken.
#53 vor 30 Tagen von Gast
  5
@#49: ich kenne diese Quelle - darin steht nicht das Alter der Betroffenen, das findet sich woanders (auch RKI) - bei genauer Ansicht fällt auf, dass es sich bei der prozentualen Verteilung der Fälle bei den stark betroffenen Ländern immer um Länder handelt, die als "3. Welt" bezeichnet werden und von der "1. Welt" ausgebeutet und arm gehalten werden.
#52 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
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Statistik deutsches Grünes Kreuz: "In Deutschland wurden in den vergangenen Jahren weniger als 15 Tetanusfälle jährlich registriert, überwiegend bei älteren Menschen. Mit Tetanus-Bakterien infizierten sie sich meist bei der Gartenarbeit durch leichte Verletzungen oder durch andere Wunden, die im höheren Alter häufig sind. Solche sind ein "offenes Bein", entzündetes "Hühnerauge" oder schlecht heilende Wunden wegen Zuckerkrankheit. In den letzten Jahren waren es durchschnittlich 2 Tote p.a." Sicher nicht, weil ganz deutschland durchgeimpft ist und wenn sich - niedrig angesetzt - jedes jahr ca 25.000 menschen (sich oder die kinder) nicht impfen lassen, sind das in 20 jahren ca, 500.000 Da sind sicher genug dabei, die auch ohne faradhelm unterwegs sind ... so wie es aussieht, ist es auf der fahrt zum impfen zu sterben doch erheblich gefährlicher als die impfung oder Tetanus selbst. hmmm, das sollte doch auch mal zu denken geben.
#51 vor 30 Tagen von Dr. med. Inge Eisenmann-Stock (Ärztin)
  17
Ärztin
Natürlich gibt es bei Impfungen potentielle Nebenwirkungen, die gibt es immer: ich könnte auch an einem Tic Tac ersticken! Die Frage ist: wie wahrscheinlich ist das Auftreten von Nebenwirkungen und wie groß ist der Schaden der dadurch entstehen kann, im Verhältnis dazu wie wahrscheinlich ist die Erkrankung, welche Komplikationen und Schäden können daraus entstehen? Um hier differenziert und klar zu diskutieren darf man nicht alles durcheinander werfen! Tetanus ist keine "Kinderkrankheit". Pocken, Windpocken, Masern, Polio, Keuchhusten usw. sind nicht dasselbe. Wer generell alle Impfungen aus Prinzip ablehnt mit der Begründung eines möglichen Impfschadens ist in meinen Augen ein undifferenzierter Fanatiker, das ist als würde man aus Prinzip ALLE operativen Eingriffe ablehnen mit der Begründung das Herz könnte stehen bleiben und damit letztlich riskieren an einer Appendizitis zu sterben... der einzige Unterschied: an der Appendizitis stirbt man selbst aber keine unschuldigen Mitmenschen.
#50 vor 30 Tagen von Ärztin (Gast)
  7
Gast
Das ist schon wieder schlichtweg falsch. Hier ist der Link zu den Daten der WHO. (http://apps.who.int/immunization_monitoring/globalsummary/timeseries/tsincidencettetanus.html) Jede weitere (quellenlose) Behauptung, Tetanus käme ausschließlich in Tropenländern oder nur über 50 vor, wird dann wohl wirklich langsam lächerlich.
#49 vor 30 Tagen von Gast
  4
Quelle: RKI
#48 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  17
@#44: ja aber alle über 50 Jahre alt ;))
#47 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  29
jetzt wird sogar schon Rechtschreibung disliked, (#36) ihr seid toll!!!
#46 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  30
Gast
#44: Quelle? Ihre Aussage ist schlicht und einfach falsch. Auch in Deutschland kommt es nach wie vor jedes Jahr zu Tetanus-Erkrankungen, wenn auch relativ wenige. (Quelle: RKI)
#45 vor 30 Tagen von Gast
  1
@#39: die Fälle beziehen sich ALLE auf die Tropen... wie gesagt, Hygienezustände, ausgebombte Kliniken, alles klar?
#44 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  41
Gast
#42: Dann sein Sie doch sachlich. Nennen Sie doch einfach mal die Quellen für Ihre Behauptungen, Masernenzephalitis käme in Wirklichkeit von Ibuprofen, Tetanusinfektionen nur von Schussverletzungen und Hexavac bringt die Kinder um. Werden Sie natürlich nicht. Weil Sie keine Quellen haben. Sachlich vorgebrachte, aber leider herbeifantasierte Argumente bleiben eben trotzdem unsachlich.
#43 vor 30 Tagen von Gast
  5
@#37 - darf ich an den Titel dieses Artikels erinnern?
#42 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  26
Gast
#40: Das ist vermutlich richtig, aber in wie fern stellt das ein Argument gegen Impfungen dar? Wenn wir ein nützliches Werkzeug haben, um Krankheit und Leid zu verringern sollte man das doch wohl einsetzen, auch wenn die Weltbevölkerung vermutlich auch ohne Impfungen wachsen würde...
#41 vor 30 Tagen von Gast
  2
Gast
Auf der Erde leben 7 Milliarden Menschen . 2050 vielleicht 9 bis 10 Milliarden Menschen. Ob mit oder ohne Impfung !
#40 vor 30 Tagen von Gast
  24
Gast
Ja. 290.000 pro Jahr, davon 250.000 neonatal. Soviel zu ihrer Behauptung, es träfe Kinder nicht. Sind aber bestimmt alle durch Schusswunden infiziert worden. Ist ja ganz logisch. (Zahlen aus dem Jahr 2006: Siehe RKI)
#39 vor 30 Tagen von Gast
  5
@#34: natürlich gibt es Tetanus-Fälle: in Asien heutzutage im 1. und 2. Weltkrieg auch in Europa in allen Altersgruppen - wegen der Schussverletzungen, der Nähe der Pferde als lebendes Kriegsgerät und der miserablen Hygiene und Wundversorgung in Gefangenenlagern und (ausgebombten) Hospitälern
#38 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  39
Gast
Hören Sie doch auf, solchen Blödsinn zu erzählen! Sich zur eigenen verqueren Meinung passende Fakten auszudenken ist wirklich allerunterste Schublade!
#37 vor 30 Tagen von Gast
  9
"nicht die Masern machens", sollte es heißen - blöde Autokorrektur
#36 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  18
@#28: Genau: eine wichtige Nebenwirkung vom Nurofen-Saft: Hirnhautentzündung! Nicht die Masern machend, sondern die hektische Fieberbekämpfung mit Ibu bei kleinen Kindern...
#35 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
  57
Gast
Meine Güte, als ob man es nicht schwer genug hätte, manchen Leuten den Sinn von Impfungen zu erklären, kriechen dann auch noch die Quacksalber aus ihren Löchern, die nach einer Schmalspurprüfung, die einem schlechten Witz gleicht, so tun als hätten sie Ahnung von irgend etwas und mit Fachwörtern um sich werfend Unsinn erzählen... Aber Hauptsache man fängt sich die Skeptiker ein und hält sie sich in seiner Nische fürs Geldverdienen fest, koste es was es wolle. #24: Ihrer Argumentation nach kann es Tetanus-Infektionen also gar nicht geben? Auch nur eine Erfindung der Pharma-Mafia-Weltverschwörung?
#34 vor 30 Tagen von Gast
  21
@#32 sagen Sie das auch den Eltern der an Hexavac verstorbenen Kinder? Sie haben ihre Kinder für das Gemeinwohl geopfert! Super
#33 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
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Vor dem Eigenwohl gibt es eben auch das „#8 Gemeinwohl, was zu beachten ist.“ Die „militanten“ Impfgegner*innen [sorry] erinnern mich irgendwie an die veganen Allergiker, die einen garantiert „veganen“ Nasenspray verlangen oder an diejenige Dame, die mit ihrer Klage gegen das Abspielen des Kinderliedes „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ vom Limburger Rathausturm zunächst Recht bekam. Das Verbot des inkriminierten Liedes ist allerdings jetzt wieder aufgehoben. Wie erwähnt: es gibt noch ein Gemeinwohl: Immungeschwächte, Multimorbide, Behinderte, die nicht geimpft werden dürfen. Deshalb eine Bitte; auch an diese Menschen denken und sich – so man gesund ist – impfen lassen.
#32 vor 30 Tagen von Dr. phil. Kirsti Brachtel (Ärztin)
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Als Ex-Hausarzt und Gross-Vater darf ich meinen: "Sie müssen Ihr Kind nicht impfen lassen", es sei denn Sie wollen es vor Schaden oder gar einem frühen Tod bewahren. - Es gibt keine randomisierte Doppelblindstudie zum Thema Fallschirm. Allerdings gibt es doch gute Gründe für selbigen. - Impfgegner bitte ich um Widerspruch. -
#31 vor 30 Tagen von Eugen Rehm (Arzt)
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@#26 -ignorieren ist auch kein Zeichen von Sachverstand -wie lautet nochmal der Titel dieses Artikels?
#30 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
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@27: wie alt sind denn im Durchschnitt die Menschen in Deutschland, die an Tetanus erkranken? 52 - kein Kind dabei... hat mit den Begleitumständen zu tun: vernachlässigte Wunden, keine Wundversorgung, Schusswunden (!). Wird das eurem Kind passieren?
#29 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
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Der Artikel spricht mir aus dem Herzen! Es ist egoistisch aufgrund des (geringen) Risikos SEIN Kind nicht zu impfen und es vom Herdenschutz auf Kosten anderer profitieren zu lassen. Wenn es aber fiebert und Globuli versagen, wird sofort der Nurofensaft mit allen Risiken und Nebenwirkungen rein gepumpt. Jedes Medikament hat Nebenwirkungen auch die Impfung, nicht alle treten ein und der Nutzen steht über dem Risiko.
#28 vor 30 Tagen von Ina Becker (Studentin der Pharmazie)
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Herr Hollweg, Clostridium tetani (der Tetanuserreger) kann Sporen bilden, um für ihn widrige Umweltbedingungen zu überdauern, bis er in einer tiefen Wunde dann günstige Bedingungen vorfindet. Ob dies bei einer Schürfwunde gegeben ist, würde ich auch bezweifeln. Bei der Platzwunde vielleicht eher.
#27 vor 30 Tagen von Christian Becker (Apotheker)
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Gast
Na, wenn Dr. Buchwald das sagt, wird das entgegen aller Wissenschaftserkenntnisse stimmen. War Ihre Äußerung "stänkern und keine Ahnung haben" in meine Richtung alles, was Sie an Sachlichkeit aufbringen können? Verlassen wir doch diese Ebene. Gast #16
#26 vor 30 Tagen von Gast
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Soll ich meine Kinder impfen lassen? Nur die, die Sie behalten wollen! Unsere Luxusgesellschaft hat vergessen, wie schlimm Polio, Tetanus etc. sind
#25 vor 30 Tagen von Birgit Baier (Ärztin)
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der anaerobe Tetanus-Erreger überlebt keinen Sauerstoffkontakt - wozu die Panik?
#24 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
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#16: schön anonym stänkern und keine Ahnung haben: Das Jahr 1977 wird als das Jahr der Ausrottung der Pocken gefeiert. Seitens der Impfindustrie wird behauptet, es läge an dem Erfolg der Impfungen. Genauer betrachtet: Da es nach den weltweit durchgeführten Massenimpfungen 1952, 1957, 1958, 1963, 1967, 1973 und zuletzt 1974, die von der WHO geleitet und ausgewertet wurden, immer wieder zu einem Anstieg der gemeldeten Pockenfälle kam, führte die WHO eine „modifizierte“ Pockenimpfung ein: Keine Massenimpfungen mehr, sondern: gezielte Überwachung, Isolierung und Quarantänisierung der Erkrankten und der Kontaktpersonen, sowie Desinfektion aller kontaminierten Gerätschaften und drastische Verbesserung der hygienischen Lebensumstände der Betroffenen. Erst mit diesem Programm gingen die Pockenerkrankungen weltweit zurück! Impfungen spielten dabei keine Rolle mehr! Der somalische Koch starb nach der Impfung! Quelle: Dr. med. G. Buchwald "Impfen, das Geschäft mit der Angst"
#23 vor 30 Tagen von Stephan Hollweg (Heilpraktiker)
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Gast
RKI: FAQ 14: "Impfstoffe enthalten gefährliche Chemikalien, mit denen die Kinder wissentlich vergiftet werden. (....) Vor einigen Jahren hatten zwei amerikanische Mediziner die These aufgestellt, der in den USA registrierte Anstieg von Autismusfällen hänge mit dem queck­silber­haltigen Konservierungsmittel „Thiomersal“ zusammen, der in manchen Impfstoffen vorhanden ist. Die Weltgesundheitsorganisation WHO, das US-ameri­kanische "Institute of Medicine" sowie die europäische Arznei­mittel­be­hörde EMA sind inzwischen allerdings unabhängig voneinander zu dem Schluss gelangt, dass die verfügbaren Studien gegen einen solchen Zusammenhang sprechen. Gleichwohl haben die Pharmahersteller auf die heftige Debatte reagiert: Für alle generell empfohlenen Schutzimpfungen sind inzwischen quecksilberfreie Impfstoffe verfügbar." Achja, das RKI ist ja von der Pharma- Industrie unterwandert. Zitat kenntlich gemacht!
#22 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
RKI: FAQ 14: Impfstoffe enthalten gefährliche Chemikalien, mit denen die Kinder wissentlich vergiftet werden. (....) Vor einigen Jahren hatten zwei amerikanische Mediziner die These aufgestellt, der in den USA registrierte Anstieg von Autismusfällen hänge mit dem queck­silber­haltigen Konservierungsmittel „Thiomersal“ zusammen, der in manchen Impfstoffen vorhanden ist. Die Weltgesundheitsorganisation WHO, das US-ameri­kanische "Institute of Medicine" sowie die europäische Arznei­mittel­be­hörde EMA sind inzwischen allerdings unabhängig voneinander zu dem Schluss gelangt, dass die verfügbaren Studien gegen einen solchen Zusammenhang sprechen. Gleichwohl haben die Pharmahersteller auf die heftige Debatte reagiert: Für alle generell empfohlenen Schutzimpfungen sind inzwischen quecksilberfreie Impfstoffe verfügbar. Achja, das RKI ist ja von der Pharma- Industrie unterwandert.
#21 vor 30 Tagen von Gast
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Willst Du die Impfung nicht, nimm die Krankheit.
#20 vor 30 Tagen von Birgit Baier (Ärztin)
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Gast
Hier der Link zu einem wunderbaren Artikel, in dem sich mein Kollege - wir sind von der Tiermedizinerfront und da ist es nicht besser um den Impfwillen der Patientenbesitzer bestellt! - sich mit dem Thema Impfungen auseinandersetzt... http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19120
#19 vor 30 Tagen von Gast
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Das immerwährende Motto lautet: Meine Meinung steht fest, verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!
#18 vor 30 Tagen von Annika Diederichs (Tierärztin)
  5
Gast
Ich lach mich schlapp. Einen Fahhradhelm mit einer Impfung zu vergleichen... Selbst als "Thiomersal-frei" deklarierte Impfstoffe dürfen mehr als die 300fache Menge Quecksilber enthalten als die empfohlene Obergrenze der Richtlinie für Trinkwasser. Mit den darin enthaltenen Emulgatoren wie Polysorbat 80 schleust man das Zeug via Blut-Hirn-Schranke direkt ins Hirn, wo es seine neurotoxische Wirkung entfalten kann. Quecksilber ist die giftigste, nicht-radioaktive Substanz im Universum.... Beim Impfkalender der Stiko kumuliert das Zeug und das Ergebnis kann man dann in unseren Kindergärten und Schulen beobachten.
#17 vor 30 Tagen von Gast
  80
Gast
@Herrn Sauer: Eine breite (Durch-) Impfung der Gesellschaft schafft keine Herdenimmunität? Ihr Ernst? Wie waren nochmal die Pocken ausgerottet worden? Impfen ist ein Abwägen von Risiken: des Individuums und der Bevölkerung. Aber was schert mich die Meningitis des immunsuppremierten Nachbarn, wenn mein nicht geimpftes Kind doch so schön die Masern durchmachen kann!
#16 vor 30 Tagen von Gast
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Zitat Albert Einstein: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher ! Hat er die Impfgegner damit wohl gemeint ?
#15 vor 30 Tagen von Hans Joachim Fichtler (Arzt)
  18
Gast
Eine Notaufnahme ist nicht der Ort für eine einfühlsame Aufklärung fürs Impfen. Das muss schon viel früher beim Kinderarzt erfolgen.
#14 vor 30 Tagen von Gast
  1
Gast
Die Stellungsnahme ist gerechtffertigt! Bei einer Aufklärung statt Schubladendenken (Ökos, Globuli und co) wäre ein anderes Resultat möglich gewesen. Die Mutter hat Angst! Wer kann es ihr verübeln, wenn die Aufklärung so schlecht ist und nur Gehorsam gefordert wird?
#13 vor 30 Tagen von Gast
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Es ist verständlich, dass Ärzte und Therapeuten, die im Krankenhaus arbeiten, mehr Krankheitsfälle von Kinderkrankheiten sehen. Aber bitte bleiben Sie sachlich. Durch Impfung wird das eigene Immunsystem auf einen Erreger. trainiert. Sollte eine Person nach der Impfung mit einem Erreger in Kontakt kommen, dann reagiert das Immunsystem schneller. Diese Person kann trotz Impfung erkranken. Diese Person kann auch den Erreger weitergeben. Dem ist eben nicht so, dass durch die Impfung die Herde geschützt ist oder die Gemeinschaft nicht erkrankt. Haben Sie die Mutter auch auf die Risiken einer Impfung aufgeklärt? Eltern tragen immer die Verantwortung. Lassen die Eltern Ihre Kinder impfen und haben einen Impfschaden, tragen die Eltern die Verantwortung, erkranken die Kinder, weil sie nicht geimpft sind, tragen die Eltern die Verantwortung. Ärzte und Therapeuten sind fein raus, da die Eltern für ihr Kind entschieden haben und unterschrieben haben. Wenn schon impfen, dann erst ab 3 Jahren.
#12 vor 30 Tagen von Heilpraktiker Karlheinz Sauer (Heilpraktiker)
  91
Gast
Was, lieber Dr. Gabriel, ist der Unterschied zwischen Zwangs- und Pflichtimpfung? Opa stirbt nicht weil die Schakeline Masern hat. Opa hatte garantiert in seiner Kindheit die Masern! Das ist wirklich übelste Stimmungsmache! Meine Onkel (Zwillinge) verstarben im Alter von 6 Monaten nach der "Zwangspockenimpfung". Mein Vater (84) wurde deswegen nicht geimpft, ebensowenig wie er meine Geschwister (56, 55) und mich (53) impfen ließ. Wir erfreuen uns allerbester Gesundheit und ja wir haben die Kinderkrankheiten alle durch.
#11 vor 30 Tagen von Gast
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#10 vor 30 Tagen von Dr. rer.nat. Stefan Graf (Biologe)
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Zwangsimpfung ist auch so ein böses Wort. Es geht aber um Pflichtimpfungen, die haben sich bewährt. Früher wurden wir in der Schule durchgeimpft. Dadurch entsteht, sorry für das Wort: HERDENIMMUNITÄT. Gut, jeder (volljährige) hat ein Recht auf seinen Tetanus, ist wirklich qualvoll, allerdings therapierbar. Alle anderen Impfkrankheiten sind viral und transmissibel, und da stirbt dann eben mal der Opa, wenn Jaqueline aus dem Kindergarten die Masern mitbringt, weil die Impfdecke zu dünn ist. Erfreulicherweise lassen mehr Leute ihre Hunde impfen ....
#9 vor 30 Tagen von Dr. med.vet. Stefan Gabriel (Tierarzt)
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Eigentlich sollte es für jedes Kind, das in Kita/Schule soll, eine Impfpflicht geben (s. USA). Es gibt eben auch das Gemeinwohl, was zu beachten ist.
#8 vor 30 Tagen von PD Dr. med. Martin Weihrauch (Arzt)
  24
Gast
#2 Was haben denn Globuli mit Öko zu tun? Da wirft aber jemand mit Pauschalurteile um sich herum! Nur noch zu Toppen mit dem Ruf nach Zwangsimpfungen. Zwänge gab es vor nunmehr 80 Jahren und brachte viel Leid! Solche Einstellungen helfen nicht weiter! Und nein- ich bin kein Impfgegner!
#7 vor 30 Tagen von Gast
  51
Gast
Aufregen lohnt nicht. Genauso können sie versuchen eine relligiös verblendete vom Atheismus zu überzeugen. Es wird nicht klappen und ist der Mühe nicht wert, denn es laufen vergleichbare Muster bei den Impfgegnern. Lächeln und einen gesunden Tag wünschen.
#6 vor 30 Tagen von Gast
  10
Gast
Warum eine Stellungnahme? Weil die Mutter eine Beschwerde abgibt?
#5 vor 30 Tagen von Gast
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#Hausarzt Sorry, Sie korrigieren zu müssen - nicht der Chef verlangt eine Stellungnahme, sondern voraussichtlich die Verwaltung oder die KV. Wenn sich ein Patient beschwert (wahlweise bei der Verwaltung des Krankenhauses, der KV oder der Ärztekammer) sind diese gehalten (rein formaljuristisch) vom Betreffenden eine Stellungnahme einzuholen.
#4 vor 30 Tagen von Michael Rost (Arzt)
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Unfallchirurg
Anschaulich-realistischer Stimmungsbericht. Schöne Neue Welt: Einerseits wird Impfschutz verteufelt, andererseits in Küche und Bad regelmäßig mittels Brachialchemie (vermeintlich) "99,99%-keimfrei" gekeult. Aufklärung notwendig!!!!
#3 vor 30 Tagen von Unfallchirurg (Gast)
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Danke! Ich finde diese Ökoeltern mit Globuli und ihrer Antihaltung gegen einen der wichtigstigen Parts der aktuellen Medizin für unsagbar selbstüberschätzend, durch googlen und stöbern in Mutti-Foren die Ksoten-Nutzen-Analyse dee Stiko zu missachten. Ich bin für Zwangsimpfungen.
#2 vor 30 Tagen von Alexandra Arnold (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
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Hausarzt
Der Chef, der für sowas eine schriftliche Stellungnahme abverlangt, gehört entlassen.
#1 vor 30 Tagen von Hausarzt (Gast)
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