Gesund bauen und wohnen

24.03.2017
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Das Größte im Leben ist, sich zuhause in Sicherheit zu wägen, zu entspannen und Wohlzufühlen. Zahllose Häuser sind durch Schadstoffe belastet, welche sich in Möbeln, Fußböden oder Wänden befinden. Sie bringen die Gesundheit der Bewohner in Gefahr. Während der Bauzeit ist nicht ausschließlich auf das Aussehen des Neubaus zu achten, es ist unumgänglich auf eine positive Wohngesundheit hinzuarbeiten. Damit ist der Bauherr auf der sicheren Seite, denn „Nur wer gesund baut, kann später auch gesund wohnen“.

Einfamilienhaus


Das Wichtigste beim Neubau ist Wohngesundheit


Besonders in älteren Häusern ist zu bemerken, dass beim Bau auf Wohngesundheit keinen Wert gelegt wurde. Die Lebensqualität schwindet mit der Zeit und die Bewohner erkranken. Da wir uns die meiste Zeit unseres Daseins in geschlossenen Räumlichkeiten aufhalten, ist Wohngesundheit eine wichtige Thematik. Gerade für unsere Kinder sind Schadstoffe im Zuhause unbedingt zu vermeiden. Sie sind für belastete Raumluft genauso anfällig wie Chemikaliensensitve oder Allergiker.


Schadstoffe bewusst vermeiden


Schadstoffe stecken in Möbel, Fußböden und Wänden, sie sind nicht sichtbar, aber riechen unangenehm beim Ausdünsten. Leidtragende Bewohner nennen Konzentrationsschwäche, Schwindel und Müdigkeit, Hautausschläge, Kopfschmerzen oder Asthma als Argumente für die Schadstoffbelastung. Treten die Beschwerden aufgrund der belasteten Raumluft auf, sind die Analyse der Ursachen und deren Beseitigung nicht nur sehr schwierig, sondern auch kostenintensiv.

Um die Schadstoffe vorbeugend zu vermeiden, ist für ein wohngesundes Gebäude die richtige Wahl der Baustoffe erforderlich. Wer sich beim Kauf der Baustoffe und Materialien dahingehend ausgiebig beraten lässt, kann sicher sein, dass er gesund baut. Im Sentinel Bauverzeichnis finden Bauwillige Hinweise zu Experten für gesundes Bauen, ebenso zu Planern und ausgebildeten Handwerkern in der näheren Umgebung. Sie verarbeiten die zertifizierten, emissionsarmen Baustoffe.

 

Natürliche Baustoffe gewährleisten gesundes Wohnen


Erheblichen EInfluss auf den Wohlfühlfaktor, die Raumluft und nicht zuletzt auf die Wohngesundheit hat die Auslese der fachgemäßen Werkstoffe. Besonders Baustoffe, mit denen wir in unmittelbarer Berührung stehen, sollten mit Überlegung ausgesucht werden. Für den wohngesunden Hausbau, wie ihn beispielsweise viva-haus.de durchführt, eignen sich diverse natürliche Baustoffe: Natursteine, keramische Werkstoffe, Kalk- oder Lehmbaustoffe, Holz-, Hanf- und andersartige Pflanzenfasern oder tierische Produkte wie Schafwolle. Jedes von ihnen bewirkt ein positives Raumklima, allerdings ohne Garantie. Wenn beispielsweise ein natürlicher Baustoff mit Holzschutzmittel oder Insektenschutzmittel behandelt wurde, ist ein gesundes Raumklima nicht mehr gewährleistet.

Es gibt wohngesunde, schadstoffgeprüfte und emissionsarme Baustoffe mit Zertifikat, die die Bauherren unterstützen, das Schadstoffniveau ihres Hauses zu minimieren. Leider gibt es bisher keine einheitlichen, gesetzlichen Regelungen für die Öko-Zertifizierungen von Baustoffen. Bauherren sollten die folgenden wichtigsten relevanten Prüfzeichen und Umweltsiegel kennen: Emicode, natureplus, Blauer Engel, RAL-Gütezeichen und das EU Eco-Label. Wichtig sind TÜV-Zertifikate wie zum Beispiel das TÜV-ASG Siegel.


Wohngesundheit für nur geringe Mehrkosten


Eine langfristige Garantie für gesundes Wohnen wird durch konsequentes, wohngesundes Auswählen von Baustoffen für den gesamten Bau erreicht und zwar für innen und außen. Die Mehrkosten dafür sind gering, vergleichsweise ist eine 130 Quadratmeter Wohnfläche mit wohngesundem Innenausbau circa 300 Euro teurer. Den Mehrbetrag investiert der Bauherr für die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Familie.


Tipps für den Einkauf von wohngesunden Baumaterialien


• Kleber und Bodenbeläge sind inzwischen als emissionsarme und gesundheitsverträgliche Werkstoffe im Angebot.
• Farben und Putze auf Kalk-Basis wirken schimmelhemmend und bauen Schadstoffe ab. Sie sorgen für den Feuchtigkeitsausgleich zwischen Wand, Putz, Innenraumluft und Farbe, somit für ein gesundes Raumklima.
• Ökologisches Baumaterial und mineralische Dämmstoffe schützen vor Schimmel und bieten Schalldämmung, sie regulieren die Feuchtigkeit und erreichen damit geringere Heizkosten mit hohem Wohnkomfort.
• Einrichtung und Möbel aus ökologischem Vollholz gehören natürlich in ein schadstofffreies Haus. Sie sind eventuell etwas teurer, aber es lohnt sich!
• Farbe und Licht wirken ebenfalls auf das Wohlbefinden. Eine erfolgreiche Beratung über die neuesten Erkenntnisse der Farbpsychologie verbindet die Gesundheit der Bewohner und eine fühlbare Energieeinsparung.

 

Bild: CC0 Public Domain

Artikel letztmalig aktualisiert am 06.04.2017.

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