Essstörung: Tierfreie Problemzone

16.03.2017

In meiner Arbeit auf einer Schwerpunktstation für Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen muss man in Hinblick Ernährung auf alle möglichen Dinge vorbereitet sein.

In den vergangenen zwei Wochen habe ich wieder zwei Mädchen aufgenommen, die sich mit Billigung (oder ggf. auf Wunsch) der Eltern ausschließlich vegan ernähren. Das eine Mädchen mit einem Body-Mass-Index von 14,5 kg/m2, das andere Mädchen mit einer Bulimie. Ihre Mutter brachte eine ganze Tüte voller Nahrungsergänzungsmittelchen mit, immerhin auch mit dem Hinweis darauf, wie wichtig die Kontrolle der Vitamin B12-Spiegel sei. Ich frage mich dann immer, ob die ganzen Pillchen nun wirklich so vegan sind, wie die Mama annimmt. 

Wir sind in der Klinik schon lange daran gewöhnt, dass die überwiegende Mehrzahl der Mädchen mit Essstörungen sich vegetarisch ernährt. Dagegen ist ja wenig zu sagen, der Verzicht auf Fleisch kann ja nicht so ganz verkehrt sein, wenn man ein wenig aufpasst. Im Zusammenhang mit dem Thema Essstörungen bzw. restriktivem Essverhalten ist aber eben auffällig, dass die ständige Beschäftigung und (selektive) Auswahl von Lebensmitteln eben bei einigen prädisponierten Mädchen (und Jungs) die Entwicklung einer Magersucht fördern kann. Häufig nicht zuletzt aus der Sorge, sich eben nicht „konsequent“ an die vegetarische Ernährung gehalten zu haben. Und der übermäßigen emotionalen Bewertung des Themas Essen oder Nicht-Essen am Esstisch.

Passend zu diesem Thema auch die folgende Meldung: Essstörungen bei Jugendlichen nehmen zu

 

Bildquelle: Jodimichelle, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 24.03.2017.

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Gast
Danke für diesen Beitrag. Er regt an sich damit auseinanderzusetzen, ob eine idealistische Ernährungsweise Essstörungen verursachen kann, weil es durch Verbote oder Gebote zu einer unangemessenen Bewertung des Essverhaltens führt. Als Mutter vermute ich, dass es wichtig ist, mein Kind nach Appetit essen zu lassen, auch wenn es nicht immer zu meinen Idealen passt. Ich versuche den Mittelweg zu finden, indem ich ökologisch produzierte Lebensmittel favorisiere, die ich dann gegebenenfalls nicht täglich auf den Tisch bringen kann.
#30 am 23.03.2017 von Gast
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Anders herum wird dann der zweite Schuh draus: In meiner Familie gibt es eine inzwischen Mittzwanzigerin, die seit mehr als zehn Jahren mit Essstörung lebt - ihr hat eine hauptsächlich vegane Ernährungsweise geholfen, ihre Zwänge erst zu verschieben und dann allmählich abzubauen, indem sie ihren Fokus verschob auf eine vollwertige Ernährung (was mittels Veganismus ja schon komplex werden kann). Inzwischen ist sie so gefestigt, dass sie sich ritualmäßig einmal pro Woche einen Auflauf oder eine Pizza mit dick Käse gönnt. Natürlich stehen dahinter auch Jahre der ambulanten und stationären Therapie. Will sagen: Die Kausalität Ernährungsweise macht Ernährungsstörung ist kurzsichtig und wenig hilfreich. (Ich esse übrigens omnivor, bin also kein militanter Veganist ;) ) (Leseempfehlung: Fettlogik überwinden v. Dr. Nadja Hermann)
#29 am 23.03.2017 von Jehanne Jenkins (Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technische Assistentin)
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Gast X
Es ist immer leicht sich ein Urteil über Eltern zu bilden, die ihren Kindern die Vegane Ernährung "ermöglichen", "erlauben" bzw. "durchgehen lassen" oder wie hier schon mehrfach angedeutet wurde "aufdrängen".Meine Erfahrungen mit den Eltern essgestörter Kinder ist hauptsächlich die dass zu Beginn gehofft wurde es sei eine Phase (viele erklären sich den Eltern auch mit: "ich möchte das mal eine Weile ausprobieren...."). Nachdem die Eltern anfänglich im guten Glauben die erbetene Unterstützung gewährt hatten mussten sie dann mit Entsetzen die Entwicklung der Essstörung beobachten und waren oft froh wenn das Kind "überhaupt noch etwas isst". Hier beginnt oft eine tragische Entwicklung voller Streit, Versuche zu verhandeln bis hin zur Erpressung ("... entweder ich esse vegan oder überhaupt nichts..."). Eine große Anzahl Bekannter haben sich andererseits ebenfalls phasenweise vegetarisch oder vegan ernährt... (mehr oder weniger mit Rückhalt der Familie) und trotzdem keine Essstörung entwickelt.
#28 am 21.03.2017 von Gast X (Gast)
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Gast
...ich sagte doch: Wenn Eltern ihre Kinder zu veganer Ernährung animieren oder sie sogar dazu anhalten, dann grenzt das entweder an Kindeswohlgefährdung oder es ist Kindeswohlgefährdung...da wäre eine Bewertung durch die Gerichte mal angebracht...
#27 am 20.03.2017 von Gast
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Die Veganer sollten sich (im Internet?) über Funikuläre Myelose und Vitamin B12 - Mangeldemenz informieren. Nach meiner Meinung ist es schon kriminell Kinder vegan zu "ernähren".
#26 am 20.03.2017 von Dr. med. Günter Gremmler (Arzt)
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Ich denke, man muss hier Ursache und Wirkung unterscheiden. Ich habe vor ca. 15 Jahren, als das Thema vegane Ernährung noch ein echtes Nischenphänomen war, schon mit einer Anorexie-Patientin diskutieren müssen, ob denn die zwangsweise zugeführte Sondenkost auch vegan sei, und ihre Mutter hat sie (m.E. im Sinne einer Co-Abhängigkeit) in ihrer veganen Lebensweise unterstützt. Ich denke, die vegane Ernährungsweise wird lediglich instrumentalisiert, um das Nicht-Essen gegenüber dem Umfeld zu begründen. Wenn man dann noch "Bio" und "Nachhalltig" hinzufügt, kann man ohne weiters 4/5 aller im Handel befindlichen Lebensmittel aus "gutem" Grund ablehnen.
#25 am 20.03.2017 von Christian Scheer (Arzt)
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Solange Vegetarier und Veganer im Auto sitzen und alles unter die Reifen nehmen was sie nicht sehen, lügen Sie sich selbst in die Tasche. Sind Regenwürmer, Ameisen, Kröten usw. keine Tiere, oder weniger wert als die schnuckeligen Kälbchen? Liebe Veganer, wenn ich euch ernst nehmen soll lauft barfuß, damit ihr merkt was ihr alles zermalmt.
#24 am 20.03.2017 von Iris Lemp (Studentin der Humanmedizin)
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Gast
Sicherlich ist der soziale Druck durch die virtuellen Medien heute sehr viel größer als noch vor 20 Jahren, trotzdem kann so eine Essstörung über Umwege des exzessiven Veganismus jeden treffen, so auch meine 62 jährige Schwägerin. Nicht immer ist die "spät gebärende Borderline-Gender-Mutter" schuld. Nicht zu fassen, was manche Leute so absondern.
#23 am 18.03.2017 von Gast
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EEs ist eher umgekehrt: Nicht die Beschäftigung mit Ernährung führt bei der Vegetarierin zur Magersucht, sondern vegetarische und vegane Ernährung werden gerne gewählt, um die Essstörung zu verstecken, um zum Beispiel eine Entschuldigung zu haben, am Familienbuffet oder im Restaurant nicht mit zu essen. Das Problem "Essstörungen" hat ohnehin mit "Essen" nicht allzu viel zu tun, Essen ist das Vehikel, mit dem innerpsychische Konflikte nach außen getragen werden. Es geht um Autonomie und Reifung. Wenn dann das Mädel in der Klinik sagt, sie kann leider nicht mit essen, weil sie sich nicht sicher sein kann, dass das Klinikessen auch 100 % vegan ist - und ein Psychologe /Psychiater nimmt das 100% für bare Münze und notiert das so - offen gesagt ist er/ sie sein Gehalt nicht wert!
#22 am 18.03.2017 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast X
Danke Frau Schuster: ich auch, deshalb habe ich mich über Kommentar 13+15 auch so geärgert. Essstörungen kann jeder entwickeln, so etwas kommt in den besten Familien vor. Immer gleich auf die Eltern loszugehen ist weder angebracht noch zielführend.
#21 am 18.03.2017 von Gast X (Gast)
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Ich finde den Seitenhieb auf alleinerziehende spätgebärende Mütter äußerst unangebracht und diskriminierend.
#20 am 18.03.2017 von Silke Schuster (Ärztin)
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ambulanter Operateur
Veganer und strenge Vegetarier - also weder Milch, noch Eier, noch Fisch - operiere ich nicht ambulant. Ich kläre sie auf über Wundheilungsstörungen und gebe ihnen keinen OP-Termin, bevor sie mich überzeugt haben, daß sie ihr Eßverhalten geändert haben. Wenn sie nach Abschluß der Wundheilung wieder vegan o.ä. leben wollen, sei es ihnen unbenommen.
#19 am 18.03.2017 von ambulanter Operateur (Gast)
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Gast
"Essstörungen bei Jugendlichen nehmen zu" ...und zwar nicht nur Essstörungen, sondern auch diverse weitere Psychischen Auffälligkeiten: http://www.zeit.de/2017/09/generation-k-jugendliche-zukunft-angst-grossbritannien-usa bzw. "Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Zahl der Selbstverletzungen unter britischen Jugendlichen als Folge psychischer Erkrankungen in den letzten zehn Jahren um 70 Prozent gestiegen. "In den Jahrgängen nach 1995 sind Verhaltensstörungen und klinische Depressionen so weit verbreitet wie nie zuvor" ...bei weiterem Interesse dazu: http://www.jetzt.de/meine-theorie/generation-k-und-die-angst-vor-der-zukunft (Schuld an der Angst ist aus meiner Sicht nicht die Weltwirtschaftskrise – sondern Social Media.) und http://nytlive.nytimes.com/womenintheworld/2015/04/21/generation-k-who-are-they-and-what-do-we-know-about-them/ und worauf ich hinaus will: die Abgründe von Internet u. Social Media dürften auch eine Rolle bei der Zunahme von Essstörungen spielen...
#18 am 18.03.2017 von Gast
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So ein Unsinn, vegetarische und auch vegane Ernährung hat keinerlei Zusammenhang mit einer Essstörung. Den ökologischen Impakt dieses Geseiers können sie wohl locker ignorieren, und ganz souverän jede wissenschaftliche Studie zum Thema auch.
#17 am 17.03.2017 von Stefan Lorengel (Chemiker)
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Gast
Wo fängt eigentlich Kindesmisshandlung an? Soll doch jeder Essen was er möchte, einem Kind das gesunde Essen nicht zu vermitteln wäre ein solcher Fall, denn was bei Erwachsenen noch funktionieren mag muss nicht bei Kindern gesund sein....
#16 am 17.03.2017 von Gast
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Gast
Ich kann nur den Kopf schütteln: woanders weinen Mütter, weil ihre Kinder vor ihren Augen verhungern und hier werden Vorurteile und Stereotypen bedient. Was ist jetzt wohl wirklich pathologisch?!
#15 am 17.03.2017 von Gast
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#14 am 17.03.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Gast
...und der Status als Einzelkind der spät gebärenden Mutter, deren Erwartungen das Girlie gefälligst zu erfüllen hat (und zwar mindestens Abitur mit Note 2,0...wenn schlechter, was sollen denn die Nachbarn denken), der tut dann sein übriges...es lösen also heutzutage neue Zwänge alte ab... eigentlich eine Binsenweisheit, die den meisten Menschen und Eltern ja ohnehin glasklar ist (aber eben längst nicht allen):...entscheidend ist die freie Entfaltung der Persönlichkeit!...
#13 am 17.03.2017 von Gast
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Gast
Hallo, der Zusammenhang zwischen veganer Ernährung (der Familie) oder anderer strikter Ernährungseinstellung der Mutter und Essstörungen der Töchter ist sicher nicht nur ein oder zweimal aufgefallen. So ist es für den Therapeuten selbstverständlich nachzufragen, welche Esskultur in der Familie herrscht, und ob diese die Essstörung der Kinder mit aufrecht erhält.
#12 am 17.03.2017 von Gast
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Gast
...Essstörungen gab es wohl auch schon in frühreren Jahrhunderten (Kaiserin Sissi soll an einer leichten Form der Anorexie gelitten haben), das ist also keine neue Sache im 21. Jahrhundert... ich glaube, der entscheidende Aspekt bei der Entwicklung von Anorexie und Bulimie ist die persönliche Unfreiheit in der Sozialisation...es fallen heute ja (glücklicherweise) immer mehr antiquierte kulturelle Zwänge...aber neue kulturelle Zwänge kommen hinzu...nach dem Krieg war man froh, wenn man überhaupt was zu essen hatte...heute haben die Leute überhaupt erst die Zeit, sind ständig mit dem Thema Essen zu beschäftigen...das geht dann bis hin zur Orthorexie...und heute darf man vieles nicht mehr, was man früher wie selbstverständlich durfte: Auto fahren (schlecht für´s Klima), Fleisch essen (auch schlecht für´s Klima), und schon mit 10 Jahren hat sich das Girlie gefälligst zu stylen und zu schminken, damit es auch in der Facebook-Gruppe der Schulklasse akzeptiert wird...
#11 am 17.03.2017 von Gast
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jetzt militanter Anti-Veganer
1. Affen essen durchaus Fleisch. Je größer die Affen, desto größer auch die Tiere, die sie jagen und essen (übrigens auch andere Affen). Und Kerbtiere sind auch Tiere. 2. Und das ist jetzt schon echt frech. Jetzt sind die Nicht-Vegetatier und Nicht-Veganer unter den Homo sapiens schuld, dass die armen Veganer psychosomatische Probleme haben. Aber sonst gibt's keine Probleme?
#10 am 17.03.2017 von jetzt militanter Anti-Veganer (Gast)
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Gast 2
Lieber Dr. Zissel (#7), da gebe ich Ihnen völlig recht. Ich hätte "fast vollständig" durch "auch oft" ersetzen sollen. Mein Kommentar war nur der Versuch, den aggressiven Ton von Gast 1, der die Affen und die Tierhaltung ins Spiel gebracht hatte, in eine Sachdiskussion zu überführen. Mein Punkt ist, dass wir als Menschen eben die Wahl haben und die Reduktion auf meine vom Affen vererbten Zähne, die mich zum Fleischkonsum zwingen würden, doch etwas in Frage zu stellen. Der Artikel suggeriert ja (Lediglich aufgrund zweier Einzelbeobachtungen) einen Zusammenhang zwischen Veganismus und Essstörungen. Das scheint mir doch etwas sehr hypothetisch. Hier wären Fallzahlen interessant. Ich kenne tatsächlich sehr viele omnivore Adipositas-Patienten. Daraus würde ich aber keine Kausalität ableiten wollen ... Mit Religion hat das jedenfalls hoffentlich gar nichts zu tun.
#9 am 17.03.2017 von Gast 2 (Gast)
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Gast
Ernährung ist die neue Religion! Leider haben Religionen auch ihre Kriege und die ursprüngliche Bedeutung geht verloren. So auch beim Essen. Und Essen ist wandelbar. Heute vegan, morgen Rohköstler, übermorgen Steinzeitkost. Den jungen Mädchen alles Gute!
#8 am 17.03.2017 von Gast
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Lieber Gast 2 "Affen" ernähren sich höchst unterschiedlich, da gibt es Laubfresser, Fruchtfresser und Mischköstler. Es ist bereits seit vielen Jahren bekannt, dass Schimpansen regelrecht auf die Jagd gehen (bevorzugte Beute: andere kleine Affen). Und Vogeleier bzw. Nestlinge werden von mehreren Arten gerne verspeist. Unter den Makis gibt es sogar reine Insektenfresser. Also: wenn vegan, dann bitte mit eigener Begründung und nicht auf die "Verwandtschaft" verweisen.
#7 am 17.03.2017 von PD Dr. rer.nat. Gernot Zissel (Biologe)
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Gast
Man sollte als junger, gesunder Mensch essen dürfen, was man will... entsprechend dem Konzept der Salutogenese als Gegensatz zur Pathogenese ... Nicht ich MUSS , sondern ich DARF ...die freie Entfaltung der Persönlichkeit sollte auch für die Ernährung gelten...
#6 am 17.03.2017 von Gast
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Gast 2
Affen ernähren sich ja mit Ausnahme des Homo Sapiens fast vollständig vegan. Eier, Milch, Käse und Quark wurde bei Affen auch noch nicht oft beobachtet. Affen haben keine Bulimie, sondern sind besonders sportlich und stark. Die Tatsache, dass wir Mischköstler sind, erlaubt uns ja gerade die freie Entscheidung nicht nur aus ernährungsphysiologischen, sondern auch aus ethischen Gründen zu treffen. Und die sogenannte artgerechte Tierhaltung ist nun einmal ein logischer Widerspruch in sich, der prinzipiell nie aufgelöst werden kann (man muss nur mal kurz über artgerechte Menschenhaltung nachdenken ... wird auch nix ...) Wenn Veganer nicht immer solche Angriffe ("das ganze Theater") erfahren müssten, würden die psychosomatischen Krankheiten vermutlich seltener. Ein wenig gegenseitige Toleranz und über den Tellerrand schauen wäre doch schön. Los, liebe Grillfreunde: macht mich argumentativ nieder! Ich freue mich schon drauf und werde beim Lesen eine Banane essen ... ;-)
#5 am 17.03.2017 von Gast 2 (Gast)
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Gast
Da lob ich mir Hildegard von Bingen: halte Maß und Essen soll Freude machen.
#4 am 17.03.2017 von Gast
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Gast X
Ich glaube nicht dass beim Thema Essstörungen hier primär die Frage nach den Aspekten einer fleischhaltigen oder fleischlosen Ernährung im Vordergrund steht... viele Essstörungen beginnen ganz einfach mit dem "weglassen" von etwas (egal was, egal mit welcher Begründung) die Hauptsache ist: es wird sich selbst etwas vorenthalten... ohne dass jemand dumme Fragen stellt. Vegetarismus oder Veganismus kaschiert das sich zur Mangelernährung hin verändernde Essverhalten relativ gut. Viele Angehörige übersehen so das eigentliche Problem und schöpfen erst spät Verdacht.
#3 am 17.03.2017 von Gast X (Gast)
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Was ich oft meine Patienten frage: Warum muss es unbedingt die XXL-Variante der fleischlosen Philosophie sein? Warum geht nicht auch vegetarisch? Und auch dann sollte das Therma Essen ein Genussthema bleiben, dass eher Neben- denn Hauptrolle spielen darf.
#2 am 17.03.2017 von Andreas Wischerhoff (Heilpraktiker)
  5
Gast
Soweit mir aus Biologie und Medizin bekannt ist (Gebiss) ernähren sich Menschen und andere Affen gemischt. Das ist eben so! Wir brauchen Fleisch. Nicht viel, aber doch. Warum das ganze Theater mit vegan? Wegen der Tiere? Verstehe ich gut. Hier ist bei der Fleischmenge und der Tierhaltung anzusetzen. Hat jemand schon mal versucht einen Löwen auf Müsli umzustellen? Ging nicht?! Nanu?
#1 am 17.03.2017 von Gast
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 Ich frage mich allerdings, wie Apotheker noch in den Spiegel schauen können, wenn Sie ihren Kunden dieses Zeug mehr...
Wer schon in der Jugend mit Schmerzen zu tun hat, wird vermutlich ein Leben lang unter Schmerzen leiden. 

Wie mehr...
Ein Leben ohne Handy erscheint vielen von uns gar nicht mehr vorstellbar. Das ständige Warten auf Nachrichten bzw. mehr...

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