Psychische Erkrankungen - Was bedeutet das für den Alltag

09.03.2017
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Welche Auswirkungen haben die gängigsten Krankheiten auf den Alltag? Zu den am häufigsten Krankheiten zählen Erkrankungen des Bewegungsapperates, der Haut, des Herz-Kreilaufsystems sowie psychische Erkrankungen und Darmerkrankungen.

Erkrankungen des Bewegungsapparats, der Muskeln und Gelenke

Erkrankungen, die den Bewegungsapparat betreffen, sind die häufigste Ursache für Fehlzeiten im Beruf. Auch ein beträchtlicher Teil der krankheitsbedingten Frühpensionierungen geht auf das Konto dieser Erkrankungsgruppe. Chronische Rückenschmerzen beeinträchtigen aber auch das Freizeitverhalten. Geliebte Sportarten können oft nicht mehr oder nur eingeschränkt ausgeübt werden.

Muskel- und Gelenksbeschwerden des rheumatischen Formenkreises sind ein häufiger Faktor, wenn es um den Krankenstand geht. Hier ist oft die Beweglichkeit der Finger eingeschränkt. Wer einen manuellen Beruf ausübt, ist dadurch großen Einschränkungen ausgesetzt. Aber auch die Arbeit am Computer leidet, wenn rheumatische Erkrankungen den Fingergelenken zusetzen.

Wer an rheumatoider Arthritis leidet, muss häufig Schmerzmittel einnehmen. Das kann etwa die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen oder zu Konzentrationsproblemen und Problemen mit den Nieren führen.

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Erkrankungen der Haut

Schuppenflechte, Neurodermitis und Co. sind auf dem Vormarsch. Wer darunter leidet, hat in der Berufswelt oft mit Problemen zu kämpfen. Im Kundenkontakt oder im Kollegenkreis kann es dadurch zu Schwierigkeiten kommen, da vielen Menschen nicht bewusst ist, dass diese Erkrankungen nicht ansteckend sind. Gerade wer in einem medizinischen Beruf arbeitet, ist durch Hauterkrankungen oft negativen Rückmeldungen ausgesetzt, da sich dieses Leiden im Gegensatz zu anderen Erkrankungen meist nur schwer verbergen lässt. Auch im Privatleben können soziale Kontakte leiden. Viele Betroffene reagieren mit sozialem Rückzug auf ihre Erkrankung. (Quelle)

 

Herz- und Kreislauferkrankungen

Herz- und Kreislauferkrankungen zählen nach wie vor zu jenen Leiden, die die Lebensqualität am stärksten beeinflussen. Die Leistungsfähigkeit kann massiv darunter leiden, was zu Schwierigkeiten bei der Bewältigung der beruflichen Aufgaben führen kann. Auch Privatleben ist oft mitbetroffen. Wer aktiv und sportlich war, muss im Zuge der Krankheitsentwicklung oft auf geliebte Tätigkeiten wie Sport oder Gartenarbeit verzichten. Auch das Sexualleben kann negativ betroffen sein, was mitunter zu Problemen in der Partnerschaft führt. (Quelle)

 

Psychische Erkrankungen

Eine psychische Erkrankung kann sich in vielfältiger Weise auf den Beruf und das Privatleben auswirken. Zu den häufigsten psychischen Erkankungen zählen mit 16,20 % die Angstsörungen und mit 11,20 % Alkoholstörungen. (Quelle)

Psychische Erkrankungen haben Einfluss auf das Verhalten. Was Menschen, die unter einer psychischen Beeinträchtigung leiden, gleichermaßen trifft, sind Einschränkungen beim Abschluss einer Lebensversicherung.

Chronische Darmerkrankungen

Morbus Crohn und andere chronische Darmerkrankungen lassen sich häufig nur dann mit einer geregelten Arbeit vereinbaren, wenn der Arbeitnehmer auf Arbeitsausfälle bei einem Schub Rücksicht nimmt. Besonders belastend wird die Erkrankung bei einem künstlichen Darmausgang (Stoma). Dieser ist auch im Privatleben oft Anlass für Rückzug und soziale Isolation. Wer betroffen ist, benötigt ein vertrauensvolles, stabiles Umfeld und ist häufig auf die Möglichkeit einer Teilzeitarbeit angewiesen.

 

Bilder: CC0 Public Domain

Artikel letztmalig aktualisiert am 23.03.2017.

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