„Emotionale Schmerzen in den Schultern“

27.02.2017

Was die Medizin bis heute nicht geschafft hat, ist einem Online-Magazin nun gelungen: In einem Artikel werden sämtliche Schmerz-Codes entschlüsselt. Wo es weh tut, gibt konkret Aufschluss über das jeweilige psychische Problem. Wirklich?

Die Schnittstelle von Körper und Psyche treibt die Menschen um: „Wie funktioniere ich?“
 Leider kursiert das ein oder andere Gerücht zur Psychosomatik, das sich gewaschen hat. Der Wunsch nach klaren Antworten auf komplexe Fragen ist groß, das ist in der Medizin nicht anders als in der Politik.

Da MUSS man einfach klicken

Am 23. Februar 2017 erschien im Onlinemagazin www.wunderweib.de der Artikel „8 emotionale Schmerzen und was sie bedeuten“. Das Portal aus dem Hause Bauer Mediengruppe mit über 740.000 Abonnenten (!) bei Facebook schreibt dazu:

„Das Spannende: Der Ort der Schmerzen kann uns etwas darüber verraten, woher die psychische Belastung rührt.“

Oh, wow. Jetzt klick ich aber mal. Das klingt ja super spannend, würde Tante Lisbeth da sicher sagen. Das heißt ja, ich hab vielleicht Schmerzen, kein Arzt konnte mir bisher sagen, wie das kommt und warum das nicht weggeht, und nun steht hier vielleicht, woran das liegt. Also:

„Psychosomatische Schmerzen werden durch emotionalen Stress verursacht. Daher lässt sich sogar am Schmerzpunkt erkennen, welche Art emotionale Verspannung vorliegt.“

„Schmerzen im Nacken deuten auf Starrköpfigkeit hin.“ – aha.

Krass, cool. Also das guck ich gleich mal, was mich betrifft. Ich hab halt dauernd Nackenschmerzen. Ah, die stehen gleich auf Nr. 1:

„Schmerzen im Nacken deuten auf Starrköpfigkeit und mangelnde Flexibilität hin. Das Problem kann in einer zu festgefahrenen Denk- und Lebensweise liegen. Auch psychischer Druck und das Gefühl, es jedem recht machen zu müssen, können dahinterstecken.“

Ohje, das klingt ja gar nicht gut. Starrköpfig. Festgefahrene Denkweise. Psychischem Druck nicht gewachsen. Hab ich’s doch gewusst. Ich brauche gar keine Massage und keine Schmerztablette. Mein ganzes Leben ist ein einziger Katzenjammer. Aber was haben denn die anderen Schmerzpunkte zu sagen?

Ein Mix aus Ferndiagnose und Horoskop

„Emotionale Schmerzen in den Schultern sprechen dafür, dass das Leben zur Last geworden ist.“

„Die Wirbelsäule steht für Stabilität. Im emotionalen Sinne lassen sich psychosomatische Schmerzen hier häufig auf einen Mangel an Unterstützung zurückführen.“

„Schmerzen in der Hüfte lassen sich häufig auf Entscheidungsprobleme in Zukunftsaspekten zurückführen. Zudem kann das Gefühl, im Leben nicht voran zu kommen, Hüftschmerzen verursachen.“

„Der Ellbogen ist ein sehr flexibler Körperteil. Er steht für etwas Positives: Der Ellbogen zeigt Veränderungen im Leben und deren Akzeptanz an.“

… und die Erde ist eine Scheibe!

Ich erlaube mir an dieser Stelle, auf die Erde als Kugel zurückzukommen. (Ja, ich weiß, Ellipsoid.) So schön, so verführerisch es klingen mag, endlich Antworten auf den verspannten Nacken zu bekommen. Das ist die größte Quacksalberei. In den Artikel noch zu schreiben „unsere Psyche hat einen unterschätzten Einfluss auf unsere Gesundheit“ ist wirklich böse, denn dazu sagt Tante Lisbeth: Ja, aber das stimmt doch schließlich!
 Doch kann hier die Antwort nicht sein, den "unterschätzten Einfluss" mit solchem Nonsens aufzufüllen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, das Ganze etwas sachlicher darzustellen:

    1. Psychosomatik funktioniert nicht wie Bauernregeln

Bestimmte Symptom-Kombinationen weisen nicht auf spezifische innere Konflikte hin, wie der Artikel von wunderweib.de uns hier erklären möchte. Also „mir schmerzt das Bein – meine Beziehung ist nicht fein“ oder „Schmerzen am Becken – ich werde bald verrecken“ reimt sich zwar, hat aber mit medizinischen Zusammenhängen nichts zu tun. Habe ich mir nämlich gerade erst ausgedacht. Ach ja, dabei ist es gleichgültig, wie oft man man da „Psychosomatik“ darüberschreibt – es bleibt ein Hokuspokus. Also ich hab die Nase voll davon, das ist doch wirklich zum Kotzen, oder? Merke: Die mögliche Symbolik eines Symptoms kann nur gemeinsam mit dem betroffenen Individuum entwickelt und verstanden werden, weil es dabei um Subjektivität geht.

    2. Es gibt keine gültige Tabelle für alle

Schmerzen des Bewegungsapparates haben sehr wohl einen Bezug zum psychischen Erleben. Jedoch entsteht die Bereitschaft, an bestimmten Beschwerden zu leiden sowohl durch biographische Ereignisse (zum Beispiel: Schmerzmuster von anderen Personen als Ausdrucksform emotionaler Belastungen kennenlernen und verinnerlichen), wie auch durch die biologisch-somatische „Schwachstelle“ z. B. durch vorhergehende Erkrankungen oder Operationen, die dann unter „Stress“, wie es der Artikel so schön nennt, schmerzt oder andere Symptome zeigt. Diese Entwicklungen sind individuell und können nicht in einer allgemein gültigen Tabelle gepostet werden. Äh, ach doch, gepostet werden können sie. Stimmt aber trotzdem nicht.

    3. Was zuerst da war, ist meistens unklar

Eine Depression und Schmerzen treten gehäuft zusammen auf. Wer zuerst da war, ist oft nicht so ganz klar. Die Verarbeitung belastender Emotionen und die Schmerzverarbeitung beeinflussen sich im Gehirn sehr stark gegenseitig. Bei Schmerzbehandlungen sollte das psychische Erleben deshalb mitberücksichtigt werden. 
Übrigens: Menschen mit einer Depression erleben sich oft schuldig für die missliche Lage, in der sie sind. Ist natürlich blöd, wenn man dann liest: „Deine Nackenschmerzen kommen, weil du so starrköpfig bist!“

    4. Einschränkungen definieren hilft

Hilfreich ist die Leitfrage: Woran wird man durch den Schmerz gehindert? In einer echten psychosomatischen Diagnostik würde man sich zum Beispiel angucken, was der Betroffene durch den Schmerz im Nacken nicht mehr tun kann. Nicht mehr arbeiten? Nicht mehr aus dem Bett aufstehen? Nicht mehr am PC sitzen? Nicht mehr wunderweib.de lesen? Hier ist eine ganz reale Schnittstelle vom Schmerz hin zur Bedeutung des Symptoms für den Betroffenen. Man versucht also die „Funktion der Dysfunktion“ (nach Stavros Mentzos) zu betrachten, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Alles, was nach Horoskop klingt, deutet nicht auf Medizin hin

Schulter, Hüfte, Knie und Bein, 
die Ursachen können VIELFÄLTIG sein. Was wir über Psychosomatische Medizin wissen, ist vielleicht zu komplex für einen Lifestyle-Blog. „Schmerz-Codes“ zu entschlüsseln, ist nicht easy peasy.

Als Alternative so ganz falsche Behauptungen zu verbreiten, die durch hunderttausende Timelines flimmern, scheint mir nicht optimal zu sein. Noch eine Erkenntnis: Alles, was nach Horoskop klingt, deutet nicht auf Medizin hin. Und was selten verkehrt ist, wenn der Nacken, die Hüfte, der Ellenbogen, das Bein wehtut: den Hausarzt oder Orthopäden zu fragen!

zuerst erschienen auf: Die Erde ist keine Scheibe

Quellen:

 

Bildquelle: anika, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 06.04.2017.

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Gast
#15 #15 Das Phänomen der Hexenschüsse nach Streit oder Wutausbrüchen habe ich auch schon wahrgenommen. Es lässt sich aber gut mit - Homöopathiehasser bitte nicht weiterlesen- Chamomilla D 30 in den Griff bekommen. Falls man nach einem hitzigen Streit auch noch durch Verdunstungsschweiß ausgekühlt war und sich ruckartig gedreht hat , gleich noch Rhus tox. und Bryonia hinterher.
#33 am 29.04.2017 von Gast
  1
Gast
Wenn Nackenschmerzen von Starrköpfigkeit ausgelöst werden, bin ich anscheinend immer besonders starrköpfig, wenn mein Tsh-Wert zu hoch ist.
#32 am 29.04.2017 von Gast
  0
Die Astrologie ist eine Wissenschaft unter der Astronomie mit logischen Erkenntnissen verknüpft die von Menschen thematisiert und katalogisiert und den Auslegungen der Logik unterworfen sind. Das es aber keine 100 Prozentigen Diagnosen sondern allgemeine Möglichkeiten sind , muß die Einzeldiagnose hier im medizinischen abgeklärt werden also nur allgemein zu Verstehen es könne sich so verhalten... als Denkanstoss zur Hilfe nicht als alleinige Möglichkeit zu verstehen.
#31 am 14.03.2017 von Bürgerin Marina Bausmer (Nichtmedizinische Berufe)
  1
Mona
Oder den physio oder heilmasseur ;)
#30 am 11.03.2017 von Mona (Gast)
  0
Gast
Dass in Boulevard- und Lifestylemagazinen, Frauenzeitschriften usw. viel Schrott geschrieben wird ist nun wirklich nichts neues.
#29 am 11.03.2017 von Gast
  1
Ärztin
Wer sagt denn dass die Schulmedizin diese Aspekte ignoriert, aber "Strarrköpfigkeit" allein ist keine Basis für ein Behandlungskonzept. Was sollen wir machen? Dem Pat. sagen er soll mal eben seinen Charakter ändern? Der würde uns was erzählen... Davon abgesehen gibt es auch noch andere Aspekte. Die Frage: Wieviele Stunden sitzen Sie täglich am PC? liefert oft mehr Hinweise... Nach Ausschluss einer invasiv zu behandelnden Erkrankung oder Verletzung geht die Reise erst los... Physio, manuelle Therapie, bei Bedarf medikamentöse Schmerztherapie, Fango, Akupunktur, Muskelaufbautraining, Vorstellung beim Ostheopathen, Evaluation der Arbeitshaltung/ Sitzposition/ Matratze/ Kopfkissen/ Schuhwerk/ Ganganalyse.... derjenige der es sich hier einfach macht und kleingeistig ist ist "Wunderweib" wenn die tatsächlich denken es sei damit getan dem Pat. zu sagen er hätte die Schmerzen durch seine Persönlichkeit selbst verursacht.
#28 am 07.03.2017 von Ärztin (Gast)
  1
Und ich dachte immer, Schmerzen im Ellenbogen deuten auf mangelnde Durchsetzungsfähigkeit hin. Oder doch eher auf übermäßigen Gebrauch auf der Karriereleiter? Aber ernsthaft: Wenn alles so wunderbar einfach wäre, gäbe es schon heute so viel weniger Schmerzpatienten... Redensarten wörtlich zu nehmen oder zu interpretieren mag ja bei Eulenspiegels Streichen amüsant und klug sein, hier ist es lediglich Verdummung von Patienten und nicht mal hilfreich bei der psychotherapeutischen Analyse der Schmerzursachen.
#27 am 07.03.2017 von Prof. Dr. Stefan Dove (Biochemiker)
  4
Was vergibt sich eigentlich die Schulmedizin solche Aspekte mit einfließen zu lassen? Schade, daß Kleingeist und Starrheit im Denken immer noch befördert wird.
#26 am 07.03.2017 von Reiner Ostermayer (Gesundheits- und Krankenpfleger)
  12
Hausarzt
Den vielen Kommentarschreibern hier ist aber klar, dass es nicht um Versorgungsaspekte geht, sondern um Kritik an einer problematischen medialen Darstellung von Medizin oder ?
#25 am 07.03.2017 von Hausarzt (Gast)
  0
Es heißt nicht umsonst: wer heilt, hat recht. Wer solche abstrakten Diskussionen führt hat sicher noch niemals wirklich schmerzgeplagten Patienten geholfen. Es gibt kein entweder-oder, sondern immer die Einheit von Körper, Geist und Seele. Ist eine Seite verstimmt und wird dies nicht korrigiert, kann keine erfolgreiche Therapie erfolgen. Man muss sich also oftmals gemeinsam mit dem Patienten auf die Suche begeben. Das kann Zeit kosten, verlangt Einfühlung und viel Wissen auf verschiedenen Gebieten. Der Ton dieses Artikels ist nicht achtungsvoll und die Polemik geht am Problem vorbei.
#24 am 07.03.2017 von Dr. Gabriele Otto-Melzer (Heilpraktikerin)
  16
"Hunde, die bellen, beißen nicht." Warum bekommen derartige Artikel in online- Magazinen oder wo auch immer so viel Zuspruch? Vielleicht, weil die Menschen, die dies lesen, es verstehen oder sich eventuell sogar verstanden fühlen oder einfach auch nur über sich nachdenken. Bin ich wirklich so ein Starrkopf, dass dies und das letztlich schmerzt? Ein dezenter Schritt, sich ein Stück zu fühlen, was die meisten verlernt haben, da dies Andere für sie übernehmen.Ja und wie einfach, wenn wir unsere Sprache wörtlich nehmen, mit der Angst im Nacken, dem zu Kreuze kriechen, mir platzt der Schädel, sprachlos sein, einem die Luft weggeblieben ist...Wenn dann trotz Selbstreflexion der Mensch immer noch Schmerzen hat und mit viel Stringenz einen Termin beim Hausarzt bekommt, möglichst nicht zum Ende des Quartals, wenn er nicht privat versichert ist, dann kann die Schulmedizin alles Andere erst einmal ausschließen und in einer Schmerzkonferenz der Spezialisten anhand der Befunde, natürlich ohne den störenden Patienten, Therapien beschliessen. Alles entsprechend des Goldstandards nach reflektierten Doppel-BLIND-studien. Ups, das war zuviel des Kritischen. Wenn wir uns über Andere erheben, sollten wir mit unseren Strategien mindestens ein bisschen besser sein, Zeit haben, den Menschen, der vertrauensvoll unsere Kompetenz sucht, wahrnehmen zu können und Mut besitzen, schulmedizinische Glaubenssätze zurückzustellen, wenn unkonventionelle Vorgehensweisen hilfreicher sind. Ich habe größten Respekt, was schulmedizinisch in der Akutmedizin geleistet wird. Doch es gibt auch Behandlungswege, die nicht Jedem erschlossen sind und manchen Schmerzpatienten nach langem Leidensweg beherzt und zeitnah ein neues Lebensgefühl ermöglichten. Hier vermisse ich ein wenig Demut für die Wunder in unserer Welt.
#23 am 06.03.2017 von Annemarie Dr.Braun (Arzt)
  6
Ärztin
Man kann nur noch den Kopf schütteln angesichts dieser Diskussion. Die Realität ist doch: "Nackenschmerzen" sind ein absolut alltägliches und unspezifisches Allerweltssymptom, genauso wie "Müdigkeit", "Rückenschmerzen"usw. Sie können gehäuft oder sporadisch auftreten, minutenlang oder wochenlang andauern, mit einem schwerwiegenden organischen Problem vergesellschaftet sein oder auch ganz plötzlich ohne ersichtlichen Grund auftreten und auf genauso unerklärliche Weise auch wieder auch wieder verschwinden. Also könnte jede mögliche der hier genannten Ursachen auf zumindest einen Teil der Pat. zutreffen oder auch nicht... manche legen sich auch ihre eigene Therorie zurecht und nennen es dann "Wetterfühligkeit", "Stress" oder sagen sie hätten "einen Zug abbekommen". Im Endeffekt ist es egal, da es nur darauf ankommt unsere Pat. dabei zu unterstützen sich besser zu fühlen. Bei starken, gehäuften Beschwerden sollte man zuerst Ernsthaftes (z.B. Bandscheibenvorfall der HWS usw.) ausschließen.
#22 am 06.03.2017 von Ärztin (Gast)
  1
Gast
Leute, Leute, was für ein Quark hier erzählt wird! Und ich dachte immer, Mediziner hätten wenigstens etwas Naturwissenschaften abbekommen. Wenn ich dann so lese, was manche Mediziner so ablassen. Was für ein irrationales Geschwätz! Wie unterscheidet ihr Euch denn von den Heilpraktikern? Ihr erzählt genau den gleichen Schmäh. Und was das schlimmste ist: ihr glaubt auch noch dran! Arme Patienten!!
#21 am 06.03.2017 von Gast
  13
Was ich durch Beat Schaub (Swiss Iron Deficiency Initiative) gelernt habe ist: Bei Nackenschmerzen auf jeden Fall Eisenmangel ausschließen! Das geht aber nicht so einfach, wie meine Kollegen und ich bis jetzt geglaubt haben: Eine höhere Untergrenze für Ferritin muss zugrundegelegt werden, zusätzlich sind Transferrin-, Löslicher Transferrin Rezeptor- (LTR), und Hämoglobin-Bestimmung unverzichtbar, so dass die Eisen-Substitution bis auf 100mg genau erfolgen kann!
#20 am 06.03.2017 von Heinz Brettschneider (Arzt)
  6
Wir sollten in der Praxis besser beobachten und vor allem kausal denken! Nackenverspannungen müssen nicht auf Starrköpfigkeit hinweisen - es kann auch sein, dass der/die Betroffene nach einem "halt den Nacken steif" leben muß. Ich habe 40 Jahre selbständige Praxis Osteopathie/Chiotherapie hinter mir und immer wieder erfahren, dass z. B. Knieprobleme, Gonarthrosen bekam, wer sich im Leben nicht mehr so drehen und wenden konnte wie er/sie wollte, sich übermäßig viel Sorgen machte oder viel weinte. Patienten, die damit aufhörten hatten bald keine Beschwerden mehr. Natürlich waren für mich auch Gelenkregenerationsmittel und vor allem chirotherapeutische Skelettkorrektur und Zilgrei (Atemorthopädie) hilfreich einzusetzen. HMS, Dresden und Prag (bundesdeutsche Heilpraktikerzulassung von 1969).
#19 am 06.03.2017 von Hubert Schweizer (Heilpraktiker)
  11
Gast
Danke Frau Dr. Eckerlin-Wirths! Aber wie an die Erfahrung und gediegenes Wissen kommen, wenn Arroganz, Zeit und mangelnde Beobachtungsgabe den Blick im Alltag versperren?
#18 am 06.03.2017 von Gast
  5
Als - ja! - tatsächlich eine der wenigen Ärztinnen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit langjähriger ERfahrung wundere ich mich immer wieder über die Schwarz-Weiß-Malerei. Nur weil das eine (die Wortbilder aus dem Sprachschatz) richtig sind, muss das andere (die Mystifizierung der Schmerzregionen) ja nicht auch richtig sein. Ein gediegenes Wissen und viel Erfahrung helfen ungemein, das eine von dem anderen zu unterscheiden. Ehrlich!
#17 am 06.03.2017 von Dr. med. Irmela Eckerlin-Wirths (Ärztin)
  1
Ein koestlicher Artikel, der viele Wahrheiten - eigentlich nur - enthält. Und die Psychosomatik wird sogar noch erklärt, und ihre Bedeutung für die Allgemeinmedizin hervorgehoben.Aber das verstehen wohl nur die, welche den Unterschied zwischen -Scheibe und -Kugel verinnerlicht haben.
#16 am 06.03.2017 von Dr . med . Wolfgang Westphal (Arzt)
  0
Gast
Ist Ihnen mal aufgefallen, wieviele "Hexenschüsse" vorab einen Streit hatten? Oder wieviele Patienten mit "Schiefhals" keine Wahlmöglichkeiten in ihren Handlungen sehen? Statt hier zu verunglimpfen, sollten wir lieber im Alltag beobachten und Informationen sammeln.
#15 am 06.03.2017 von Gast
  14
Gast
Ich sitze hier ganz nachdenklich gestimmt und muss an folgende Aussagen denken: "Das geht mir an die Nieren". "Es hat mir das Herz gebrochen". "Situation X liegt mir schwer im Magen". "Das kann ich nicht verdauen!". Wer seinen Patienten genau (!) zuhört, findet den "Schlüssel". Von daher finde ich solche Berichte unangemessen. Meine Tante Lisbeth würde sagen: "Da mach' ich mir doch vor lauter Lachen in die Buxe!". Ich hingegen, achte und ehre die Spraches des Körpers und wünsche mir, dass mehr Therapeuten, Ärzte, HP die Spraache erlernen. natürlich im angemessenen Rahmen. Sonst: "stößt es uns immer wieder auf!".
#14 am 06.03.2017 von Gast
  8
Orthopäde fragen.....guter Witz :-)
#13 am 06.03.2017 von Annette Berger (Heilpraktikerin)
  25
Gast
Die Welt vereinfachen, dass es kracht und schauen wer mitmacht. So findet man die geistig zu kurz gekommenen. Funktioniert in Medizin, Politik...
#12 am 06.03.2017 von Gast
  3
Gast
Je lauter die Heilpraktiker schreien, desto eher weiß man dass man auf Quacksalberei gestoßen ist. Zuverlässige Methode :)
#11 am 06.03.2017 von Gast
  38
Sorry, aber da hat m.E. jemand gar keine Ahnung, was er schreibt. Auch ich bin Schulmedizinerin, habe aber persönlich was Schulter-/Nacken-/Rückenbeschwerden angeht mit paramedizinischen / erfahrungsmedizinischen Praktiken und Theorien deutlich bessere Erfahrungen als mit der verkopften Schulmedizin. Und ja - genau diese Theorien, die hier so lächerlich gemacht werden geben unter Umständen Hinweise, wo die eigentlichen Probleme sitzen und lassen sich so ganzheitlich langfristig eher lösen, als mit Tabletten/symtombezogenen Therapien. So einen Artikel zu veröffentlichen in so flapsiger Wortwahl ist zweitunterste Schublade, sorry...
#10 am 06.03.2017 von Dr. med. Marion Nürnberger (Ärztin)
  37
Gast
...ein Blick in die angegebene Literatur hilft weiter, denn Psychosomatik light richtet mehr Schaden an, als sie Hilfe bringt...
#9 am 06.03.2017 von Gast
  6
Herrlich! Ein wirklich unterhaltsamer Artikel. Danke an die Autorin/den Autoren!
#8 am 06.03.2017 von Falko Müller (Heilpraktiker)
  7
Nicht alles, was geschrieben steht, ist des Lesens wert, das gilt auch für manche Kommentare, aber trotzdem lohnt es sich, über das Eine oder Andere mal nachzudenken.
#7 am 06.03.2017 von Robert Wagner (Heilpraktiker)
  4
wer auch immer diesen Artikel geschrieben hat, bei der Person lässt sich ein fester Nacken vermuten.
#6 am 06.03.2017 von Heike Hessler (Heilpraktikerin)
  32
Gast
Amüsant geschrieben und dennoch schade, dass das Wissen in Anlehung an die Erkenntnisse, die man schon vor tausend Jahren gewonnen hat hier so verunglimpft wird.
#5 am 06.03.2017 von Gast
  14
Gast
Sicherlich richtig und wichtig den ganzen Menschen zu betrachten und gemeinsam zu überlegen, wie die Schmerzen behandelt werden können. Das würde vielen Patienten weiter helfen. Aber leider ist auch in der Medizin Zeit = Geld, die sprechende Medizin fällt oftmals der schnellen bildgebenden Diagnostik zum Opfer.
#4 am 06.03.2017 von Gast
  3
Ein schematischer Einblick ist immerhin besser als eine schematische symptomverdrängende Therapie, die leider die Norm ist.
#3 am 06.03.2017 von Dr. med. Manfred Doepp (Arzt)
  6
muss man ja nicht.
#2 am 06.03.2017 von Oliver Meckes (Medizinfotograf / Designer)
  0
Gast
Es ist trauig das man so ein Schwachsinn lesen muss
#1 am 06.03.2017 von Gast
  25
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