Ich bin Lieschen Müller

27.02.2017
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Seit ein paar Jahren arbeite ich in einer Klinik als Ärztin in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Ich habe einen sogenannten „Opt-Out“-Vertrag unterschrieben. Normalerweise arbeite ich zwischen 54 und 100 Stunden in der Woche. 54, wenn ich nur einen 24-Stunden-Dienst habe. 100, wenn ich drei 24-Stunden-Dienste habe.

Wenn ich drei Stunden geschlafen habe, weiß ich, dass ich den nächsten Tag überleben kann. Ich befinde mich seit ein paar Jahren in einer Parallelwelt, in der alle dasselbe tun, um zu überleben: arbeiten. Ich weiß, wann ich das letzte Mal ausgeschlafen habe. Vor zwei Monaten, im Urlaub.

In dieser Parallelwelt sind alle Gesichter müde. Es sind erhitzte, wutschnaubende Gesichter auf übergewichtigen Körpern. Müde, blasse Gesichter auf untergewichtigen Körpern. Diese Körper haben verdammt kurze Nervenenden, jederzeit bereit, zu explodieren oder zu implodieren. Natürlich würde das keiner zugeben, wir sind ja Ärzte. Unser Leben ist unsere Arbeit und unsere Arbeit ist unsere Berufung.

Manchmal sind auch Ärzte krank

Heute bin ich eine kranke Ärztin. Ich hänge vor der Mittagsbesprechung über der Toilette im Arztzimmer. Brechdurchfall. Zwei Kollegen haben sich bereits krankgemeldet. Vier Zimmer auf der Station sind gesperrt. Alles kotzt. Ich gehe zur Besprechung und sage einem Kollegen, dass es mich wahrscheinlich auch erwischt hat.

Zwei Wochen später schlafe ich in der 24-Stunden-Schicht in der Notaufnahme um 01:00 Uhr fast ein. Ich bin ungewöhnlich müde und schlapp. Mir ist schlecht. Meine Brüste spannen. Mir wird heiß und kalt und ich fange an zu zählen ... Wann war die letzte Periode? Keine Ahnung. Dienst, frei, Dienst, frei, Dienst, Dienst. Welchen Tag haben wir heute überhaupt? Freitag? Sonntag?

Ich untersuche mich kurzerhand selbst

Als um 04:50 Uhr gerade mal kein Patient da ist, schnappe ich mir das Ultraschallgerät und halte es auf meinen Unterbauch. Da ist eine Fruchthöhle in meinem Unterbauch. Ich bin Ärztin, in der Weiterbildung im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie. Und schwanger.

 

Bildquelle: m.a.r.c., flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 27.02.2017.

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Medizin, Chirurgie, Orthopädie
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Gast
Herzlichen Glückwunsch, ich hoffe, sie schonen sich zu Liebe ihres zukünftigen Kindes und zu Ihnen selber etwas, damit auch alles gut geht. Jetzt heißt es entschleunigen! Auch wenn man immer denkt, ohne einen bricht das System zusammen, (habe ich auch immer gedacht, bis ich zusammen gebrochen bin!) freuen sie sich auf die schöne Zeit, und haben sie kein schlechtes Gewissen, ihr kleines Baby wird es Ihnen danken. :-)
#61 am 13.05.2017 von Gast
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Georg Maus
primum: Alles Gute – so Sie wollen - Gottes Segen für Ihr Kind secundo: - wenig beacht wird das Risiko der belastungsbedingten Behandlungsfehler - die Überschreitung der zulässigen Arbeitszeit birgt die Möglichkeit des Tatbestandes des Übernahmeverschulden, das zu einer Beweislastumkehr führen kann - ein Einzelfall (Notsituationen) kann ein Tätigwerden trotz Müdigkeit rechtfer- tigen, dabei ist entscheidend, was von einem ordnungsgemäß und pflichtbewusst handelnden Arzt in gleicher Lage erwartet werden kann - es steht die Frage eines Organisationsverschuldens des Klinikträgers, der ist als Arbeitgeber des Arztes zur Einhaltung der Vorgaben des ArbZG verpflichtet ist, er seine Klinik so zu organisieren hat, dass die Vorgaben des ArbZG eingehalten werden, sich auch nicht mit ökonomischen Argumenten exculpieren kann - Dem Krankenhaus obliegt die grundsätzlich Pflicht in der Gewährleistung im Arzt-Patientenverhältnis, dass alle behandelnden Ärzte körperlich und geistig in der Lage sind, ihre ärztlichen Aufgaben lege artis vorzunehmen.
#60 am 05.03.2017 von Georg Maus (Gast)
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Immer noch zu viel Freizeit..... ;->
#59 am 02.03.2017 von Bernd Brüggemann (Student)
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Gast
Eine wunderbare Geschichte, wenn sie neben der frohen Erwartung nicht auch die Hintergrund-Infos zum beruflichen Dasein unserer Kollegin enthielte. Übrigens Koll. Eysselein, die relevante Botschaft ist evtl. diese: Dr. Durchschnitt gibt in meinem Bundesland (Sachsen-Anhalt) mit rund 71 Jahren sein Stethoskop ab - und das endgültig! Diese Zahl entstammt eigener Erhebung (das Ärzteblatt druckt ja halbjährlich unter "Wir trauern um unsere Kolleg(inn)en" Geburts- und Sterbedatum ab) und ist seit 2006 relativ konstant und belastbar. Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich glaube nein! Die Beiträge hier offenbaren ja die Gründe dafür zur Genüge und sage mir keiner, dass das nicht maßgeblich (auch) am Beruf und dessen eigenartiger Schieflage von work-life-balances liegt. Na gut, lieber 71 Jahre gelebt (aber wie?) als 85 Jahre dagewesen mag mancher sagen. Eine Umbenennung der Ärzteversorgungswerke in Hinterbliebenen-Versorgungswerke hätte einen gewissen Charme.... Gute Nacht.
#58 am 01.03.2017 von Gast
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Wo ist die relevante Botschaft?
#57 am 01.03.2017 von Dr. med. Gernot Dr. Eysselein (Arzt)
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Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Möge diese unverbereitete Situation tolle Perspektiven für die Zukunft bieten: Geregelte Arbeitszeiten, Nachtdienst ade, Infektionsschutz... Da wird der Kopf frei für andere Dinge. Und war das bisherige Leben doch so cool: Ärztinnen und Ärzte sind eine stark umworbene Berufsgruppe. Danke für die Story, und ... als Frau immens wichtig: Vorsorge im Auge behalten, damit keine Rentenlücken entstehen ;)
#56 am 01.03.2017 von Martin Teuschel (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Gast
Ich musste gerade so lachen. Bei mir war es genauso. Ich war im Dienst (allgemein- und gefäßchirurgisch, schön strahlenintensiv) und hielt mir in der Nacht den Schallkopf auf den Unterbauch und dachte nur "..oh.."
#55 am 01.03.2017 von Gast
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Danke für den schönen Text. Wie immer interessant was das für eine Diskussion auf den Plan ruft. Naja, alles wie immer ;-). Leider ja in den meisten medizinischen Sparten sehr unbefriedigende Arbeitsbedingungen. Da muss man schon ordentlich suchen und ein bisschen Glück haben, um medizinisch befriedigende Arbeit mit Lebensqualität verbinden zu können. Ich hoffe jedenfalls, Sie können Schwangerschaft und Baby genießen. Der Facharzt läuft nicht weg... Viele Grüße
#54 am 01.03.2017 von Dr. Anna Webel (Tierärztin)
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ch kenne übrigens genug Häuser, in denen nachts ein Arzt für die NA und sämtliche Stationen zuständig ist. Da könnte man denken, weniger als einer geht nicht und der wäre wirklich entlastet, wenn die Bagatellfälle zu Hause blieben. Das gilt aber nur, bis das benachbarte KH geschlossen wird, denn spätestens dann hat der nachts wieder die Bude voll.
#53 am 01.03.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Schuld sind diejenigen, die ungeeignete Strukturen schaffen. das betrifft das Gesundheitssystem, aber auch das Bildungssystem und die Medien. Wenn Patienten sich nicht gut fühlen und zu einem Arzt möchten, dann sollten sie zu jedem Zeitpunkt kompetente Hilfe bekommen können. Die einzige Anlaufstelle, die derzeit 24/7 erreichbar ist und mit großer wahrscheinlichkeit kompetente Hilfe bietet, sind nunmal die Notaufnahmen. Das Probem ist also selbstgemacht. Die "erzwingen" oder "rechtfertigen" den Mißbrauch zwar nicht, aber sie bedingen ihn. das muß erkannt werden, will man etwas ändern. Änderungsvorschläge habe ich in dem verlinkten Thread bereits einige gemacht.
#52 am 01.03.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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:) gut so die Hauptsache das Baby kotzt d... Sie nicht an .Alles Gute der Streß wird vergehen!
#51 am 28.02.2017 von Heilpraktikerin Petra Donau (Heilpraktikerin)
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Gast 7+24
wer ist Schuld am "Fehlverhalten bei der Nutzung" wenn nicht der Nutzer? wer ist der Nutzer? Der Patient. Lesen Sie sich ihren Komm Nr. 26 vollständig durch... die Behauptung es gäbe nicht mehr Ruhezeiten wenn weniger "Laufkundschaft" kommt ist falsch. Die Behauptung dass bei weniger Bagatellfällen nachts in der NA der Dienstarzt mehr Stationsarbeit leisten müsste ist auch falsch. Das entspricht auch nicht der Wirtschaftslogik. Eine Notaufnahme ist NIE wirtschaftlich rentabel! Überlastung durch ambulante Bagatellfälle steigert das Verlustgeschäft sogar noch. Auch bei weniger Bagatellfällen wird die NA trotzdem voll besetzt weiter betrieben ohne dass die Klinik dadurch zusätzlichen wirtschaftlichen Schaden erleidet (es gibt mehr als genug echte Patienten!), damit wird die Qualität der Versorgung verbessert und der Ruf des Hauses. Ich habe nie an Ihrer Diffenziertheit gezweifelt, mit den Strukturen haben Sie schon Recht, aber die erzwingen oder rechtfertigen IMHO keinen Missbrauch.
#50 am 28.02.2017 von Gast 7+24 (Gast)
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#46 Das sind zwei unterscheidiche Aussagen, die Sie da gleichsetzen wollen. Die Aussage: "es gäbe kein Fehlverhalten bei der Nutzung von Notdiensten und Notaufnahmen". ist keineswegs bedeutungsgleich mit: "Schuld sind nicht die Patienten, sondern die Verwaltung". Verständnishilfe für Sie: Ja, es gibt Fehlverhalten bei der Nutzung von Notdiensten, aber nein, das ist nicht die Schuld der Patienten. Die Patienten reagieren nur auf die Strukturen, die Ihnen vorgesetzt werden. Auf den Rest gehe ich jetzt nicht einzeln ein, da haben wir uns gleichermaßen behakelt. Der geneigte Leser hat übrigens auch nicht mehr "klargestellt", als ich es bereits im januar in dem verlinkten Beitrag. Aber offenbar möchten Sie das nicht nachlesen, um nicht wohlmöglich noch festzustellen, daß meine Ansichten differenziert und folgerichtig sind.
#49 am 28.02.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Gast
Ganz einfaches Spiel: dem Gewerbeaufsichtsamt anonym einen Tipp über die Arbeitszeiten geben. Und sollte der Chef meinen, wer aufmuckt kommt nicht mehr in den Op: die Ärztekammern überprüfen inzwischen, ob die Weiterbildungen so laufen wie sie sollen. Auch mit Befragungen und Bescheinigungen (!) der weiterzubildenden Ärzte. Wenn die Ärztekammer mitbekommt, dass hier Druck im Spiel ist, bedeutet das ganz schnell den Verlust der Weiterbildungsermächtigung und damit kaum noch Assistenten. Ich habe in meiner Assistenzarztzeit ebenfalls solche Zeiten erlebt. Damals gab es noch das Druckmittel des Chefs, wenn sie nicht wollen, es gibt ja genug Ärzte die sie ersetzen. Heute ist das zum Glück anders. Aber es ist und bleibt menschenverachtend. Und daher muß alles unternommen werden, dass dies aufhört. Zum Wohle der Ärzte und der Patienten!
#48 am 28.02.2017 von Gast
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Gast 7+24
Back to topic: wie kommen eigentlich alle darauf dass es sich hierbei um eine ungewollte/ungeplante Schwangerschaft handelt? Viele Ärztinnen haben einen Kinderwunsch. Aber wie viele andere müssen Sie oft jahrelang warten bis es endlich klappt... und in der Zwischenzeit wird eben ganz normal weiter gelebt und weiter gearbeitet. Ist es da so schwer vorstellbar dass eine Schwangerschaft eine Frau auch einmal unvorbereitet überraschen kann wenn man gerade viel um die Ohren hat gerade nicht damit rechnet?
#47 am 28.02.2017 von Gast 7+24 (Gast)
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Gast 7+24
@Frau Diederichs: Doch genau das haben Sie getan mit ihrem Kommentar 26 als sie schrieben: "...Schuld sind nicht die Patienten, sondern die Verwaltung..." und in ihrem Kommentar Nr.35 behaupten sie sogar ich würde nur auf "Meinungsmache" "hereinfallen"... Ich habe habe meinerseits nie die Existenz der von Ihnen angesprochenen Probleme negiert, ich habe Sie nie als naiv bezeichnet oder Ihnen unterstellt Sie würden auf etwas hereinfallen... und ich habe auch nie unterstellt Sie wären des Lesens nicht mächtig... Ich habe lediglich klargestellt dass es sehrwohl "mehr Ruhezeiten gäbe wenn weniger "unnötige" Laufkundschaft kommt" weil ich es aus erster Hand bezeugen kann... im Gegensatz zu Ihnen. Der geneigte Leser hat freundlicherweise klargestellt was mir wohl nicht gelungen ist: es gibt mehrere Schrauben an denen man drehen muss um die Missstände zu beheben... das Nutzungsverhalten der Patienten ist eine davon.
#46 am 28.02.2017 von Gast 7+24 (Gast)
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Manchmal ist ein Baby eine Hilfe Entscheidungen zu treffen. Es ist klar, dass das Leben so nicht weiter gehen kann. Man kann nur selber etwas ändern. So eine Arbeitssituation ist unmöglich. AllesLiebe!
#45 am 28.02.2017 von viola hemm (Heilpraktikerin)
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geneigter Leser
Lieber Gast 7 + 24! Ganz alter Fehler, den Sie da machen: Sie glauben, dass die Suche nach Problemlösungen differenziert erfolgt. Aber es ist doch viel einfacher, nach plakativen und einfachen Lösungen zu suchen. Also lieber persönlich werden und Ärzte und Konzerne anprangern. Macht auch mehr Spaß als eine differenzierte Betrachtung eines Trends in der Gesellschaft. Mitdenken, Eigenverantwortung? Hihi, klasse!! Ironiemodus aus!
#44 am 28.02.2017 von geneigter Leser (Gast)
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#37/38 Wer lesen kann, ist klar im Vortei: Ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, "es gäbe kein Fehlverhalten bei der Nutzung von Notdiensten und Notaufnahmen".
#43 am 28.02.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Erschreckend, dass so ein Bericht als Anlass für Ärzte-Bashing herhalten muss.
#42 am 28.02.2017 von Christoph Tsirigiotis (Arzt)
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Gast 7+24
@geneigter Leser: Danke
#41 am 28.02.2017 von Gast 7+24 (Gast)
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geneigter Leser
Als Leser dieser Kommentare kommt man unweigerlich zum Ergebnis, dass an vielen Thesen hier etwas dran ist. Aber einige wollen die einzige Wahrheit dieses beschriebenen Problems für sich allein beanspruchen. 1. Es gibt immer noch Ausbeutung im Krankenhaus, 2. einige (auch Frauen) wollen sich im System beweisen, 3. die Notaufnahmen sind überlastet mit Lappalien, 4. das Gesundheitssystem will durch Sparen alles reduzieren, 5. das flatrate- Anspruchsdenken der Patienten steigt unheimlich, 6. die Mitarbeiter im Gesundheitswesen lassen sich von Ökonomen und Politikern beherrschen und wehren sich nicht, denn ein Streik z.B. ginge zulasten der Patienten und das ist wider unsere Natur. Dass KiTa- Personal oder Piloten streiken, wird aber hingenommen. Schon schräg!!
#40 am 28.02.2017 von geneigter Leser (Gast)
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Gast
Da fragt man sich: wie hat´s Lieschen Müller geschafft, schwanger zu werden...
#39 am 28.02.2017 von Gast
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Gast 7+24
Also erzählen Sie nicht immer wieder und wieder es gäbe keinen Missbrauch... ich sehe es JEDEN Tag! Leute die in die Notaufnahme kommen wegen einer Kleinigkeit die sie z.T. seit Wochen mit sich herumschleppen, mit der sie jederzeit zum Hausarzt hätten gehen können und mir dann brühwarm erzählen dass sie darauf keine Lust hatten... dass sie deshalb nachts oder am Wochenende kommen um möglichst nicht warten zu müssen obwohl eine längere Wartezeit für sie zumutbar wäre... Klar gibt es Triagesysteme um zu vermeiden dass diese Leute zuerst behandelt werden, aber das ändert nichts an der unnötigen Mehrbelastung.
#38 am 28.02.2017 von Gast 7+24 (Gast)
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Gast 7+24
Fr. Diederichs: Ja, ich stimme Ihnen zu, unser Gesundheitssystem ist eine Katastrophe, was hier das Problem darstellt ist meist nicht das "Gewinnstreben" der Kliniken > die kämpfen ums Überleben: eine schwarze Null ist Grund zum feiern, während die GKVs die Beiträge einstreichen und zweckentfremden... aber nur deshalb zu behaupten es gäbe kein Fehlverhalten bei der Nutzung von Notdiensten und Notaufnahmen ist Schwachsinn. Auch wenn sie sich ad infinitum wiederholen davon wird es nicht wahr... Die Einmischung des MDK in die stationäre Versorgung durch das aberwitzige Streichen von angemessener Vergütung ist eine völlig andere Baustelle als die Überlastung von Notaufnahmen und Bereitschaftspraxen durch Missbrauch wegen Lappalien. Und zu unterstellen man würde den armen Patienten die Schuld geben ist ebenso verfehlt: wer sich gegen den Missbrauch von Notdiensten engagiert schützt damit seine "richtigen" Patienten! Deren Wohlergehen hat für mich Priorität!
#37 am 28.02.2017 von Gast 7+24 (Gast)
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Dr. med. Wurst
Wer jetzt wieder darauf reinfällt und das alte Lied vom grundsätzlich bösen, das Notfallsystem missbrauchenden Patienten und den guten, 24-Stunden-empathischen Arzt, der unfehlbar ist und ohne den überhaupt nichts läuft, anstimmt, hat das gesamte Prinzip der systematischen Ausbeutung und Verarschung von medizinischen Fachkräften durch medizinische Nichtfachkräfte (auch Ökonomen genannt) nicht verstanden. Ach ja, und an die Beitragserstellerin: Das lebensfeindliche Umfeld großer Kliniken, besonders solcher, die in der Hand internationaler Investoren sind, ist, von den genesungsfeindlichen Bedingungen für kotzenden Kollegen und Pateinten einmal abgesehen, für Schwangere praktisch die Garantie für Risikoschwangerschaften und Burnout. An Ihrer Stelle würde ich handeln.
#36 am 28.02.2017 von Dr. med. Wurst (Gast)
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#28/29 Sie sind offenbar voll drauf reingefallen. Ernsthaft zu gauben, es läge nicht an der Organisation des Gesundheitswesens, wenn Ärzte überarbeitet sind, sondern an den Patienten, ist ein Beleg für den Erfolg von Meinungsmache. Ich habe ausreichend Kenntnis über die Situation in Krankenhäusern, aber eben auch über die Situation in anderen Branchen, um solche Probleme einzuordnen. Der aktuelle Trend ist rücksichtsloses Gewinnstreben, wozu auch die maximale Ausnutzung von Humankapital zählt. Einsparungen gehören natürlich immer dazu, darum falls es Sie interessiert, warum mehr Menschen zu Ihnen kommen, schauen Sie bspw. auf https://www.mydrg.de/kliniksterben/index.html Was ich sonst noch dazu wichtig finde, habe ich neulich dort geschrieben: http://news.doccheck.com/de/156710/mit-schnupfen-in-die-notaufnahme/
#35 am 28.02.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Gast
@33: Das ist leider das problematische an diesen Diskussionen. Es sollten sich nicht die Falschen angesprochen fühlen! Diejenigen, welche sich zu Recht und aus gutem Grund in der Notaufnahme vorstellen sollten nicht unter dem Missbrauch leiden müssen der durch andere betrieben wird. Sie sollten auf leistungsstarkes, motiviertes und konzentriertes Personal treffen und nach einer vertretbaren Wartezeit optimal versorgt werden... ohne sich über etwas anderes Gedanken machen zu müssen als schnell wieder gesund zu werden. Aber genau deshalb müssen wir darüber reden, denn diejenigen welche Missbrauch betreiben schaden nicht nur dem Personal und den Praxen und Kliniken, sie schaden den wirklich kranken Patienten.
#34 am 27.02.2017 von Gast
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Gast
Wenn man das hier Alles so liest möchte man kein Patient sein schließlich möchte man keine EXTREME Belastung sein.
#33 am 27.02.2017 von Gast
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Gast
Herzlichen Glückwunsch. Wahrscheinlich kommt die Einsicht sich vom Wahnsinn abzukehren mit einem Kind eher. Solange man/frau sich den Belohnungsdope/-kick noch geben kann, tauchen die Sinnfragen kaum auf. Man kann sich auch super hinter Aktionismus und guten Argumenten verstecken. Doch irgendwann hält das nicht mehr. Vielleicht ist der Zeitpunkt dann günstiger den naturwissenschaftlichen Verstand tatsächlich Mal einzuschalten, anstatt von der Wiege bis ins Grab zu funktionieren. Wie wollen Sie die Zeit mit sich/ihrem Kind verbringen. Gibt es nur das Burnoutmodell?
#32 am 27.02.2017 von Gast
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Gast
@ Lieschen Müller: Den perfekten Zeitpunkt für ein Baby gibt es eher selten - es gibt nicht wenige, die darauf warten nur um irgendwann festzustellen, daß es zu spät ist. Darum, auch wenn es ungeplant und so ziemlich unpassend erscheint, gerade jetzt schwanger zu sein: ich freu mich für Sie und Ihr Kleines und wünsche ihnen alles Gute. Ja, die Kollegen werden genervt sein - na und? Sie sind fertige Ärztin, diese Ausbildung kann Ihnen so schnell keiner nehmen, bis zum Facharzt dauerts halt ein bisschen länger. @ Monika Roos - auch Verhütungsmittel verhüten nicht zu 100% eine Schwangerschaft, schon gar nicht bei so einem so unregelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus oder bei einem Infekt. Ich kenne genügend Beispiele dafür ... Die Lösung für ungeplante Schwangerschaften sehe ich übrigens nicht in der Abtreibung des KIndes sondern in der Unterstützung der Mutter, z.B. dadurch daß man die Arbeitsbedingungen humaner gestaltet - davon hätten alle was.
#31 am 27.02.2017 von Gast
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Die Subtilität liegt im Dienstverhältnis von Lieschen Müller: Arzt in Weiterbildung. Und ich denke mal, wer mit der Facharztausbildung eines Tages fertig werden will, der malocht so wie man das von ihm erwartet. Oder wer gar eine Stelle möchte, der unterschreibt das eben. So richtig freiwillig ist das nicht. Oder eben 1O Jahre Haken halten, ständig um Operationen betteln für den Katalog wenn man aus der Reihe tanzt ? Schwer zu verstehen für Ausstehende, denke ich mal. Als Facharzt hat man da mehr Spielraum, wenn das Pendel von Angebot und Nachfrage zugunsten des Arbeitnehmers schlägt. Die Lösung wäre die Arbeitszeit für Ärzte in Weiterbildung zu beschränken, oder zB die Ausbildung an Universitäten anzugliedern mit einer gesicherten Ausbildung ohne Arbeitsvertrag, ein Studium also, um aus dem Abhängikeitsverhältniss mit dem Arbeitgeber herauszukommen. MfG
#30 am 27.02.2017 von Stefan Blasig (Arzt)
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Gast 7+24
Fortsetzung: oder machen Sie selbst auch nur einen einzigen Wochenenddienst und dann erzählen Sie mir noch einmal ich sei naiv! Schauen Sie sich doch einmal an was am Wochenende in den Bereitschaftspraxen los ist und wieviele neue Bereitschaftspraxen direkt an die Notaufnahmen angegliedert werden um den völligen Kollaps zu vermeiden... und wie will man mir mehr Stationen für die Nacht zuteilen? Ich bin bereits für ALLE Stationen meines Fachbereichs alleine zuständig und die könnte ich auch problemlos versorgen, wenn nicht die Notaufnahme wäre, natürlich dann würde man eben sparen > sprich keine zusätzliche Rufbereitschaft mehr (wir wären froh). Also erzählen Sie mir nichts über Wirtschaftslogik wenn Sie keine Ahnung haben was an der front los ist.
#29 am 27.02.2017 von Gast 7+24 (Gast)
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Gast 7+24
@ Fr- Diederichs: Woher wollen Sie das wissen, arbeiten sie als Tierärztin in der Notaufnahme? Ich hingegen arbeite seit Jahren fast durchgehend in der Notaufnahme der gleichen Klinik, der gleichen Stadt. Ich kann mich noch an Bereitsschaftsdienste erinnern (vor 5 Jahren, nicht vor 15 Jahren!) an denen man sich abend um 23 Uhr nach seiner letzten Runde über die Stationen hinlegen konnte. Wurde man öfter als 3x in die NA gerufen war das eine "unruhige" Nacht und die meisten Patienten die kamen waren auch wirklich schwer krank. Vor einigen Jahren wurde die Bereitschaft zugunsten eines Volldienstes abgeschafft weil die Ruhezeiten nicht mehr eingehalten werden konnten und seit diesem Jahr gibt es zusätzlich zum Volldienst noch eine Rufbereitschaft die von Zuhause kommt wenn ein Arzt nicht mehr recht... mein Arbeitgeber tut was er kann um das nötige Personal zu stellen! Lesen sie sich doch die ganzen Zeitungsberichte über überlastete Notaufnahmen einmal durch oder...
#28 am 27.02.2017 von Gast 7+24 (Gast)
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Gast
Als Ärztin und Mutter von 5 Kindern kann ich nur feststellen - alles ist vereinbar, wenn man sich gut organisiert, nicht überall perfekt sein will und die nötige Gelassenheit entwickelt. Dazu gehört auch die Trennung von ausbeutenden Kliniken, unverständigen Chefs und vielleicht der Weg in die Niederlassung. Man kann beides sein : gute Mutter und guter Arzt .
#27 am 27.02.2017 von Gast
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#24 ich wiederhole mich: Schuld sind nicht die Patienten, sondern die Verwaltung und man muß schon arg naiv sein, um zu glauben, man hätte mehr Ruhezeiten, wenn weniger Laufkundschaft kommt. Das war noch nie so und das wird auch niemals passieren. Also nein, wenn weniger Patiernten nachts wegen irgendwelcher Lappalien in die Notaufnahme kommen, dann bekommt der diensthabende Arzt kurzerhand mehr Stationen für die Nacht zugeteilt. Nur so und nicht anders kann es laufen nach der herrschenden Wirtschaftslogik.
#26 am 27.02.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Es ist ein Glück für Sie, das dieses Kind Sie zwingt, endlich kürzer zu treten und sich nicht mehr länger selbst zugrunde richten und an dieser alle medizinischen Mitarbeiter wie auch die Patienten gefährdenden, kassenfinanzierten Sauerei mitzuwirken. Reduzieren Sie ihre Dienste mithilfe ihres Gynäkologen auf ein Minimum und suchen Sie sich später für den Wiedereinstieg etwas besseres.
#25 am 27.02.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Gast Nr 7
@Gast 15: Dienstgeil soso... so ein Kommentar kann nur von jemandem kommen der keine Ahnung hat. Ärzte halten sich nicht für unverzichtbar... sie SIND unverzichtbar! Und wieso? Weil unsere Patienten ein Anrecht auf eine 24/7-Rundum-Betreuung haben. Das wäre normalerweise auch alles kein Problem und wenn wir uns nur um die "wirklich" kranken Leute kümmern müssten könnten wir während einer 24h-Bereitschaft auch meistens unsere 6h Schlaf bekommen und könnten uns frisch und fit auf unsere Arbeit konzentrieren... da aber neuerdings immer mehr Leute mit Flatrate-Mentalität meinen um 2:30 Uhr Nachts wegen irgendwelcher Lappalien in die Notaufnahme kommen zu müssen arbeiten wir durch oder wir werden nachts aufgeweckt um eine übriggebliebene Zecke der letzten Beachparty vom Hodensack eines Betrunkenen entfernen zu dürfen... oder jemandem eine Pipiette Otriven gegen seinen Schnupfen zu geben. Wir brauchen nicht mehr Personal! Wir brauchen weniger Missbrauch!
#24 am 27.02.2017 von Gast Nr 7 (Gast)
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Weiß man als Ärztin-egal in welchem Fachgebiet - nicht, wo die Babies herkommen, bzw. wie sie gemacht werden?? Kann man auch nach googeln. Und dann kann man auch herausbekommen, was man macht, um eine im Moment ungünstige Schwangerschaft zu verhindern. Oops, ich bin schwanger. Na ja, dann ist die Kotzerei jedenfalls keine Magen-Darmgrippe!
#23 am 27.02.2017 von Monika Roos (Nichtmedizinische Berufe)
  68
Gast
Weniger - Bürokratie
#22 am 27.02.2017 von Gast
  0
Gast
Tja, was soll man dazu noch sagen. Wir sind so was von am Arsch mit dieser Gesellschaft. Kinder, Kranke und Alte haben keinen Stellenwert mehr in dieser Gesellschaft. Das Personal in diesen Bereichen wird regelrecht verheizt. Jeder íst ja nur eine Nummer im System, die kann auch gelöscht werden, wenn sie nicht mehr benötigt wird und Nachschub gibt es immer (noch !). MfG auch jenmand der in diesem Gesundheitssystem nach 20 Jahren noch versucht menschlich zu bleiben, ohne das ihm die Sicherungen durchglühen. Es wird einem immer schwieriger gemacht!
#21 am 27.02.2017 von Gast
  2
Gast
Liebes Frl. Müller, vielleicht will Ihnen das Schicksal ja hier etwas mitteilen? Schon bedenklich, dass vor lauter Arbeit/-sbelastung/-einsatz die Veränderungen am eigenen Körper gar nicht so richtig wahrgenommen wurden, oder? Zu Ihrer Weiterbildung: es wird immer Mittel und Wege geben, beides zu vereinbaren! Checken Sie niedergelassene Kollegen /MVZ etc. nach Weiterbildungsermächtigungen, um Optionen für Ihren Wiedereinstieg nach der Babypause auszuloten! Lassen Sie sich vor dem Mutterschutz ein Zwischenzeugnis ausstellen von Ihrem jetzigen Chef, seien Sie gründlich beim OP-Katalog- im Zweifel "feilschen"?! PS: vielleicht auch nochmal ein kleines Lob: finde es bemerkenswert, dass Sie so schön die Diagnose gestellt haben (eine Geschichte zum "Später- bei- der- Hochzeit-des-Kindes- Erzählen"). Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg- schreibt Ihnen eine Kollegin aus anderem Fachgebiet, die Kind 1+2 in der Weiterbildung bekommen hat (was auch hier sehr unüblich war)
#20 am 27.02.2017 von Gast
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Liebe Bloggerin, ich bin so was von erschüttert. Klar, den Arztberuf wählt frau auch, um zu HELFEN. Aber da ist das Arbeitszeitgesetz, das in kaum einer Klinik eingehalten wird. Das schlimmste kam zum Schluss: die bis dato noch nicht wahrgenommene Verantwortung für das Leben Ihres Kindes. Mutterschutz! Letzthin entschied der Bundesgerichtshof, dass eine Richterin, die eigentlich im Mutterschutz zu sein hat, nicht an Entscheidungen ihrer Kammer mitwirken kann, selbst wenn sie es wollte, dass die Kammer dann fehlerhaft besetzt ist. Ich glaube, Sie brauchen jemanden, der Sie und Ihr Kind beschützt. DRINGENST!
#19 am 27.02.2017 von Dr. Helen Sarah Maaß (Mitarbeiterin med. Verlage)
  2
Shit (or Life) happens. Manchmal muss man auch als Arzt egoistisch und nach sich selbst schauen ( oder nach dem kleinen Menschlein). Es nützt fast niemanden ausser der Klinikdirektion sich völlig kaputt zu arbeiten.
#18 am 27.02.2017 von Stephan Brockenauer (Student der Humanmedizin)
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Hey, Auch ich als MTR arbeite in Schichten und 24 std Dienste während der Woche. Am Wochende absolvieren wie auch 10 std alleine für etliche Abteilungen. Nach 24 std ist man fertig, gerädert und braucht den freien Tag zum erholen. Erst am darauffolgenden Tag könnte man einiges erledigen doch da ist man wieder in der Klinik. Ich frage mich oft ob das gerechtfertigt ist. Je älter ich werde desto extremer wird es. Fachärzte oder auch Oberärzte haben nur noch Rufbereitschaft während ich mit Mitte 50 noch immer Dienste absolvieren muss. Ich fühle mich oft nur noch als halber Mensch, doch wer wird etwas dagegen tun? Die Regierung? Alle schauen weg, doch die Krankheitsrate steigen bei vielen Beschäftigten in Krankenhäuser! Es muss sich grundlegend etwas ändern undzwar schnell.
#17 am 27.02.2017 von Sita Nost (Medizinisch-Technische Assistentin)
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Jod nicht vergessen! ;-) Gaaaaaaaanz wichtig.
#16 am 27.02.2017 von Mona Ziegler (Heilpraktikerin)
  20
Gast
Einfach nur dienstgeil. Und unverantwortlich gegenüber den Patienten und sich selbst. Warum glauben alle Chirurgen immer, sie seien unentbehrlich? Natürlich muss die Arbeit erledigt werden. Aber dafür hat der Arbeitgeber ausreichend Ärzte einzustellen. Das macht er natürlich erst, wenn die Chirurgen sich weigern, 100 oder auch nur mehr als 60 Stunden pro Woche zu arbeiten. Solange alle mitspielen, tut sich gar nichts.
#15 am 27.02.2017 von Gast
  29
Gast
Liebe Kollegin, ....es gibt auch ruhigere Fächer wie Haut oder Augen ev. auch HNO.... Beste Grüsse
#14 am 27.02.2017 von Gast
  11
Gast
Auf der website www.OPidS.de finden schwangere Chirurginnen, ihre Vorgesetzten und andere beteiligte Klinikakteure umfassende und notwendige Informationen und Handlungsempfehlungen zu den Aspekten Recht, Röntgen, Strahlenschutz, Infektionsrisiko und Narkose. Zum Download stehen hilfreiche Tools wie beispielsweise eine Checkliste zum strukturierten Vorgehen oder ein Musterbeispiel für eine individuelle Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung. Durch ihr Projekt, das sie gemeinsam mit dem Jungen Forum der DGOU und dem Perspektivforum Junge Chirurgie betreiben, haben sich Niethardt und Donner zu bundesweiten Expertinnen für das „Operieren in der Schwangerschaft“ gemacht. Allein 2014 führten die beiden Fachärztinnen für Orthopädie und Unfallchirurgie rund 20 individuelle Beratungsgespräche. Ihr Fazit: Schwangere, aber auch Vorgesetzte haben großes Interesse daran, die heutigen Voraussetzungen zum Operieren in der Schwangerschaft nutzbar zu machen.
#13 am 27.02.2017 von Gast
  2
Nachtrag: Natürlich trotzdem die besten Wünsche für die Zukunft an "Lieschen Müller" ;-)
#12 am 27.02.2017 von Oliver Meckes (Medizinfotograf / Designer)
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Ja, solche Aussagen- Überstunden, Stress in der Klinik höre ich (nicht-Mediziner) häufig. Habt Ihr mal die Krankenhausmanager gefragt wie viele Stunden die arbeiten, und vor allem was die verdienen? Da hat garantiert KEINER eine 100-Stunden Woche. Aber der Verdienst liegt vermutlich höher...Und die sind massgeblich verantwortlich für diesen Zustand.
#11 am 27.02.2017 von Oliver Meckes (Medizinfotograf / Designer)
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mhhmm...das ist wohl Burn-Out auf Raten...ich wünsche Ihnen einen angenehmeren Arbeitsplatz
#10 am 27.02.2017 von HP Florian Hoffmann (Heilpraktiker)
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Das ist der schönste Grund und ein wahres Glück aus dieser Mühle raus zukommen. Alles Gute und für die Zukunft ein menschenwürdiges Leben!
#9 am 27.02.2017 von Annette Brillat (Arzthelferin)
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Gast
Der wichtigste Mensch in Ihrem Leben - das sind Sie selbst! Gehen Sie daher genauso sorgsam mit sich um, wie mit Ihren Patienten. Sie haben ein Recht dazu. Ihnen beiden alles Gute!
#8 am 27.02.2017 von Gast
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Gast
Herzlichen Glückwunsch! Kann nur empfehlen die Klinik zu wechseln, bei diesem Arbeitspensum ist eine 24h-Bereitschaft nicht mehr vertretbar, deshalb wird in vielen Kliniken jetzt wieder Volldienst geschoben. Kein Bereitschaftszimmer mehr und meistens auch keine Pause, aber frei ist dann auch wirklich FREI
#7 am 27.02.2017 von Gast
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Gast
Herzlichen Glückwunsch.Alles wird gut .
#6 am 27.02.2017 von Gast
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Ich würde mich mit einer netten Kollegin niederlassen.....Alles Gute für das Baby....freuen Sie sich drauf
#5 am 27.02.2017 von rechtsanwältin Hedda Hoffmeister (Wirtschaftswissenschaftlerin)
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Dann drücke ich mal die Daumen und gebe als Vater zweier Kinder deren Eltern Ärzte sind einen Rat: Sobald der geringste Ärger im Busch ist, die Schwangerschaft betreffend: Berufsverbot! Dabei nicht zimperlich sein, denn von den Kollegen wird hinterher niemand sagen: "Danke, dass du dein Kind für unsere Patienten geopfert hast." Wir hatten Glück, aber ich kenne ich auch Kollegen denen es nicht so ging.
#4 am 27.02.2017 von Matthias Pollin (Arzt)
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Gast
Warum? Wofür lebt man so ein Leben? Heutzutage bekommt man auch woanders eine Stelle... Wehrt Euch! Macht sowas nicht mehr mit! 100-Stunden-Woche und keinerlei Verbindung mehr zum eigenen Körper! Sie tun mir leid, aber Sie können da raus!!! Kündigen Sie!
#3 am 27.02.2017 von Gast
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Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst! Die zweite Häfte des Satzes ist die wichtigere!!
#2 am 27.02.2017 von Dr. med. Hans-Günther Büsch (Arzt)
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Gast
Nett... aber WANN konnte das bloß passieren? ;-)
#1 am 27.02.2017 von Gast
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