Was bleibt eigentlich von der Homöopathie übrig, wenn man die Globuli weglässt?

13.02.2017
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Natürlich enthalten homöopathische Globuli keinen Wirkstoff. Mit der Ärztin Dr. Natalie Grams unterhalte ich mich im aktuellen PsychCast über ihr Umdenken bezüglich der Homöopathie und darüber, was man vielleicht doch davon lernen kann.

Ja gut, wir Schulmediziner haben es schon immer gewusst:

So weit, so einfach. Aber warum sind die Patienten dann eigentlich so verrückt nach Homöopathie? Warum vertrauen viele sehr viel mehr auf ihren Homöopathen als auf ihren Allgemeinarzt, Psychiater oder Psychotherapeuten?

Was steckt hinter dem homöopathischen Wirkprinzip?

Im aktuellen PsychCast unterhalte ich mich mit der Ärztin Dr. Natalie Grams, die bis vor kurzem in Heidelberg eine sehr erfolgreiche eigene Praxis für Homöopathie betrieben hat. Doch mit den Jahren ging ihr die Frage, welches Wirkprinzip nun wirklich hinter der Homöopathie steht, nicht mehr aus dem Kopf. Um der eigenen „intellektuelle Redlichkeit“ willen machte sie sich daran, dem Wesen der Homöopathie auf den Grund zu gehen.

In unserem Gespräch beschreibt Natalie Grams, wie eine homöopathische Anamnese abläuft, wie das passend scheinende Präparat ausgesucht wird und wie der Ablauf der homöopathsichen Behandlung aussieht. Dabei geht es nicht darum, Werbung für eine unwissenschaftliche Methode zu machen. Aber es ist doch interessant, zu verfolgen, welche psychologischen Wirkfaktoren vielleicht dazu beitragen könnten, dass so viele Patienten sich bei einem Homöopathen so gut aufgehoben fühlen und letztlich auch häufig über Verbesserungen berichten. 

Außerdem sprechen wir über die Gefahren der Homöopathie, insbesondere die Gefahr, wirksame Methoden nicht anzuwenden und eine falsche Heilserwartung dem Homöopathen gegenüber aufzubauen.

Aus Überzeugung wurden Zweifel

Natalie Grams hat ihren Weg von der überzeugten Homöopathin zur kritischen Zweiflerin in ihrem sehr lesenswerten Buch „Homöopathie neu gedacht“ beschrieben. Wer sich für das Thema Homöopathie interessiert oder wer mitverfolgen will, wie Natalie Grams ihr eigenes Paradigma veränderte, sollte es unbedingt lesen.

Ihr könnt das Gespräch entweder wie üblich beim PsychCast als Audio-Datei anhören oder einen Mitschnitt des Skype-Telefonats hier als Video sehen.Viel Spaß dabei!
 

Bildquelle: Alan Levine, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.02.2017.

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@ 113 u. 117 Die Avogadro-Konstante war für diese Auslegung gar nicht gedacht… Ein interessanter Einwand, aus z. B. (http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/widersprueche/43-dynamisierung-potenzierung-versus-verduennung), welcher aber nicht die Vernichtung der Urtinktur (Atome) bei D24 erklärt, sondern nur hypothetisch Schlussfolgert. Die rechnerische Endanzahl erläutert nur das bei weiterem Verdünnen es nicht bekannt ist wo der Aufenthaltsort der restlichen Atome ist, in Abhängigkeit von der angewandten Verdünnungsmethode. Beim Zuschütten von neuer Lösungssubstanz in die schon vorhandene potenzierte Substanz lösen sich die Ursubstanzatome ja hoffentlich nicht in Luft auf oder atomisieren sich selbst…das wären Neue Naturgesetze
#137 am 20.02.2017 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
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@ 113 u. 117 Die Avogadro-Konstante war für diese Auslegung gar nicht gedacht… Fortsetzung.... Eine unzureichende Formulierung… Bisweilen wird fälschlicherweise angenommen, das Avogadrosche Gesetz werde dadurch wiedergegeben, dass das Volumen der Stoffmenge proportional sei, V/n = const. Dies folgt zwar aus dem Gesetz von Avogadro, ergibt sich aber auch ganz einfach, wenn das Gas als homogen, also durch und durch gleichförmig angenommen wird. Aus dieser Annahme folgt sofort, dass zwei gleichgroße Volumen auch dieselbe Stoffmenge enthalten. Da die Beziehung V/n = const für ein homogenes Gas selbst-verständlich ist, ist dies ein triviales, einfaches Gesetz. Avogadros Gesetz geht aber weit über diese Aussage hinaus, wie oben gezeigt wurde, und ist damit weder trivial noch offensichtlich…Aus: http://www.chemie.de/lexikon/Avogadrosches_Gesetz.html vom 20-02-2017 10-45 Uhr
#136 am 20.02.2017 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
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@113-121 Dynamisieren/Potenzieren in z. B. 10 er Schritten ist lt. Duden verdünnen ((Medizin) diluieren, potenzieren)... http://www.duden.de/rechtschreibung/verduennen Behauptungen sind eben keine Fakten...
#135 am 20.02.2017 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
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Monika Jansen Homöopathin
UUUps, hier sind wieder gravierende Fehler, wie ich gerade beim drüber schauen festelle, sorry
#134 am 20.02.2017 von Monika Jansen Homöopathin (Gast)
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Monika Jansen Homöopathin
Zu 131 und 132: Sehr geeherter Gast, ich gestehe gerne ein das ich bezüglich der Satzzeichen und Satzstellung Mängel aufweise. Ich bitte mir das nachzusehen. Es ist schade, daß wenn es um so ein ernstes Thema wie Krankheiten geht, sich man belustigt fühlt, das war nicht meine Absicht. Ich behaupte auch nicht das Schulmedizin böse und Homöopathie gut ist. Ich denke man sollte mehr zusammen arbeiten. Ich würde auch NIEMALS zu einem Krebspatienten sagen wir würden das alles ohne Schulmedizin schaffen. Aber die beiden Therapieformen sollten sich einander ergänzen und alles positive was beide zu bieten haben für die Patienten ( die Leidenden) annehmen. Ich möchte kurz eine meiner Geschichten erzählen: Ein Hautarzt diagnostizierte weißen Hautkrebs, ein Basaliom an der Nase und es wurde operiert. Die Stelle befand sich direkt unter dem Auge. Der histologische Befund ergab, das nicht bis ins gesunde Gewebe weg geschnitteln wurde. Aufgrund der Tatsache das es so nah am Auge war wollte der Hautarzt die 2te OP aber nicht mehr selber übernehmen und überwies mich in eine Fachklinik. Bis ich den Termin in der Fachklinik bekam vergingen wegen Terminmagel 3 Monate und ich sah das das Basaliom weiter wuchs. Es wurde ein Termin zum Aufnahmegespräch sowie ein OP-Termin vereinbart. Wegen der mangelnden Termine und dem Wissen das weißer Hautkrebs nicht dazu neigt Metastasen zu bilden und schnell zu wachsen, sollte der Termin in 4 Monaten statt finden. Zu diesem Zeitpunkt kam ich zur miasmatisch arbeitenden Homöopathie. Ich nahm eine Arznei und nach 1,5 Wochen war ( auch zu meinem Erstaunen ) das Basaliom weg. Das hat mich natürlich begeistert. Den OP Termin sagte ich daraufhin ab, bat aber darum das Geschehen weiter zu beobachten. Da ich den Arzt nicht mit Homöopathie belästigen wollte, läuft die Geschichte nun unter " Spontanheilung". Das gibt es sicherlich. Die Homöopathie wirkt woanders, beweisbar ist sie nicht. Aber daran glauben muss ich auch nicht, ich weiß. Sollten wir, die sich mit Patienten beschäftigen, nicht einfach in ihrem Sinne und für sie handeln, wenn eine Therapie unter Umständen funktionieren kann. Ich finde es schade das ich nur Heilpraktikerin bin und würde mir wünschen ich könnte, wenn ich etwas nicht weiß oder verstehe auf das Wissen von jemand anderen zurückgreifen. Denn es ist unbestritten das ein Studium in der Medizin viel mehr Wissen vermittelt als eine Heilpraktikerausbildung. Bei meinen Fortbildungen sind, " Gott sei Dank" auch immer wieder Ärzte die sich die Mühe gemacht haben, einmal zu schauen was es mit der Homöopathie auf sich hat und was sie kann. Wenn Sie Onkologe sind, dann sehen sie es doch wohl tagtäglich in ihrer Praxis, das es viele Ihrer Patienten gibt wo der Krebs trotz aller Bemühungen zurück kehrt. Warum ist das so? Ich sage: das weg schneiden eines Symptoms ist keine Heilung. Irgendetwas im inneren des Organismus`hat es doch wachsen lassen und dieses "etwas" ist keinesfalls durch eine OP günstig beeinflußt. Sollte man nicht hingehen und die OP machen und dann versuchen dieses " etwas" = innere Störung = Miasma, zusätzlich zu beeinflußen? Für die Patienten. So kann ich nur mit dem Wunsch enden, das man im Sinne der Patienten handelt und sich für sie einsetzt, denn das ist doch der Urgedanke: wir möchten doch den Menschen helfen. freundliche Grüße PS:
#133 am 20.02.2017 von Monika Jansen Homöopathin (Gast)
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Gast
Forts. v. 131. Und zitieren einen Buchtitel von Loddar Hirnschleim, oder wie der Mann heißt. Jetzt bin ich aber derartig fertig. Kurze Stilkritik zum Ende: Das mit der Häme hat in Ihrem Beitrag nicht so recht geklappt, das mit dem Durchdenken der Argumente auch nicht. Das ganze war ein wenig - plump? Peinlich? Aber Sie haben auf jeden Fall sehr viel Potential mich (und hoffentlich auch den einen oder andren Mitleser) zu belustigen. Jedenfalls war es mir eine Freude Ihnen zu antworten - gerne wieder!
#132 am 19.02.2017 von Gast
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Gast
Hoch verehrte Frau Jansen, wie ich sehe, sind Sie ja von einer Sanftmut fast schon besessen, sodaß das mit der Häme noch nicht recht funktioniert. Trotzdem möchte ich Ihnen gerne antworten: Zunächst bin ich ja ein Freund der Zeichensetzung. In Ihrem Beitrag wird jedoch Ihre emotionale Beteiligung durch das Fehlen der Punkte im ersten Satz sehr schön prononciert. Kleiner Tip: Eine Steigerung durch Weglassen der Wortzwischenräume ist noch möglich. Dann verlassen Sie allerdings das Thema und verwirren mich. Auf die Gefahr hin, daß ich jetzt noch trotteliger als zuvor erscheine: Was WAR denn nun im Frühjahr 2016? WELCHE bedeutende Personen wurden WIE behandelt? Und was hat das mit Homöopathie zu tun? Was ist das überhaupt für ein eigenartiges Spiel - Schulmedizin ist böse, daher ist Homöopathie gut? Das eine hat mit dem anderen nix zu tun. Und dann geben Sie mir aber sowas von aufs Dach (Woher wußten Sie eigentlich, daß ich Onkologe bin?)! (Fortsetzung folgt)
#131 am 19.02.2017 von Gast
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Monika Jansen Homöopathin
Dann möchte ich zur Häme auch etwas beitragen obwohl ich es verabscheue Wie wurden denn die bedeutenden Personen behandelt die am Krebs verstorben sind, war da nicht im letzten Frühjahr sowas? Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe. (freundliche Grüße)
#130 am 19.02.2017 von Monika Jansen Homöopathin (Gast)
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Gast
Bin ich ein Neurologe oder neurobiologischer Grundlagenforscher? Nicht umsonst heißt es "idiopathisches" Parkinsonyndrom. Schauen Sie selber bei pubmed nach. Nichtsdestoweniger ist Hahnemanns Miasma "Syphilis" auch kein gutes Beispiel für die geistig emotionale Ebene. Außerdem ist der Begriff des Miasmas in den letzten 150 Jahren auch deswegen ersetzt worden, weil er so entsetzlich schwammig ist, wie Sie selber gerade bewiesen haben. Wenn die psychischen und somatischen Ursachen einer Erkrankung bekannt sind, dann soll man sie nennen. Und wenn wir sie nicht kennen, sich bitte nicht hinter dem Begriff "Miasma" verstecken. Unabhängig von dieser recht amüsanten wissenschaftsphilosophischen Diskussion ist der Erwerb von Globuli und Tropfen immer noch herausgeworfenes Geld. Ich empfehle stattdessen Hagelzucker und Rum. Damit kann man wenigstens Süßspeisen verfeinern.
#129 am 19.02.2017 von Gast
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Monika Jansen Homöopathin
zu 126 aus Wikipedia: Definition: Miasma (das, gr. μίασμα) bedeutet so viel wie „übler Dunst, Verunreinigung, Befleckung, Ansteckung“. Dabei ist der Bedeutungsumfang dieses Begriffs nicht rein auf den biologisch-medizinischen Effekt der „Krankheitsübertragung“ (miasmatische Infektion[1]) beschränkt, sondern kann auch im übertragenen Sinne auf die geistig-emotionale Ebene angewandt werden. ICH: also Miasma = Verunreinigung, Befleckung, Ansteckung Hier haben wir also lediglich die Ursache für etwas gefunden. Und die Ursache ist das was zu behandeln ist, oder zumindest immer mit berücksichtigt werden sollte. Im übrigen hab ich in einem vorangegangenen Beitrag schon erwähnt, daß Heilpraktiker gewiße Infektionskrankheiten NICHT behandeln dürfen. Eine Frage hätte ich noch: was kann denn ihrer Meinung nach die Ursache für Parkinson sein. Ich bin dankbar für Neues. freundliche Grüße
#128 am 19.02.2017 von Monika Jansen Homöopathin (Gast)
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Gast
Fortsetzung v. 126. Beide unterscheiden sich in ihrer Symptomatik deutlich voneinander. Aber selbst wenn sie es nicht täten: Dass unterschiedliche Ursachen ähnliche oder gleiche Schäden an Organen verursachen können, ist ja nichts neues. Im Gegensatz zur Hömoöpathie wird aber die Allopathie nicht nur versuchen, die Symptome, sondern auch die Ursachen spezifisch zu behandeln.
#127 am 19.02.2017 von Gast
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Gast
Das war jetzt aber mal ein wirklich fachmännischer Kommentar zum Thema Depression. Frau Jansen, was Sie uns hier weis machen wollen ist also, daß man Miasmen mit Vererbung gleichsetzen kann. Zunächst einmal ist das nicht von Hahnemann, sondern von J. H. Allen zum ersten Mal postuliert worden. Hahnemann selbst hatte weder bezüglich der Genetik, noch bezüglich der Infektiologie. Syphilis ist eine diaplazentar übertragbare Erkrankung, so daß selbstverständlich ohne Erbgang Kinder einer infizierten Mutter erkranken können (ich hoffe, daß Ihnen das noch aus Ihrer Prüfungsvorbereitung bekannt ist, nebenbei dürfen Heilpraktiker keine Geschlechtskrankheiten behandeln). Auch sind Hahnemanns weitere Miasmen Psora (Krätze) und Sykosis (Feigwarzen) als übertragbare Erkrankungen vollkommen ungeeignet, um seine Miasmenthese als Genetik umdeuten zu wollen. Zu guter Letzt muß ich zugeben, daß ich Ihren Vergleich von Parkinson und Neurosyphilis nicht verstanden habe:
#126 am 19.02.2017 von Gast
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Gast
Eine Erkältung dauert mit Behandlung ein Woche und ohne Behandlung sieben Tage. Hier ist es vollkommen gleich was man tut. Bei einer Lungenentzündung ist es nicht so. Da hilft auch kein Placebo und wahrscheinlich auch kein Globuli. Da würde ich mich auch nicht drauf verlassen. Bei einer Depression hat die beste Langzeitwirkung Gespräche mit einem guten Freund, trotzdem verpasst die Schulmedizin den Menschen Placebos die abhängig machen. Die Schulmedizin macht mindestens genauso viel falsch wie der Heilpraktiker.
#125 am 19.02.2017 von Gast
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Erstens habe ich nicht behauptet mit pflanzlichen Mitteln eine Erkrankung wie Parkinson heilen zu wollen. Zweitens finde ich die Suche nach den Ursachen ebenfalls wichtig. Bei Parkinson gestaltet sich das allerdings (aufgrund noch unvollständigem Wissen über Hirnphysiologie und Epigenetik) schwierig. Eine seriöse naturheilkundliche Behandlung konzentriert sich daher auf die KOMPLEMENTÄRE Therapie der neuromuskulären und/oder psychosozialen Auswirkungen bzw. auf die Verbesserung des Allgemeinzustandes, mit dem Ziel über eine optimierte Homöostase, auf den Krankheitsverlauf mildernd einwirken zu können.
#124 am 19.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Monika Jansen Homöopathin
Zu 122: .............natürliches Heilmittel zu finden, dessen Wirkspektrum/Charakter zum Typ des Patienten und seinen Problemen passt........... Wie schon bereits gesagt, die Homöopathie besteht aus verschieden Lehren. Eine dieser Lehren ist die Lehre der einseitigen Erkrankungen. Das bedeutet, das eine definierte Krankheit wie z.B. Parkinson, bei allen daran leidenden die gleichen Symptome und Folgeerscheinungen aufweisen. Da braucht man nicht mehr groß zu fragen welchen Charakter der Patient aufweist oder welche Probleme er gerade hat. Man MUSS nach der Ursache suchen: nehmen wir hier noch einmal die Miasmentheorie auf: Auszug aus Wikipedia über Neurolues = 4tes Stadium = Spätfolge der Syphilis: Bei der Neurolues kommt es zu fortschreitenden Abbau von Nervengewebe (Degeneration, Atrophie) im Gehirn oder Rückenmark. Mögliche Folgen des Gewebsuntergangs im Gehirn sind Wesensveränderungen bis hin zur Demenz, Wahnideen (klassisch: „Größenwahn“, d. h. Größenideen), mitunter Raptus-artige Anfälle und häufig Halluzinationen. Eine syphilitische Schädigung des Rückenmarks bewirkt oft Gangstörungen (Ataxie) und einschießende (sogenannte lanzierende) Schmerzen. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wo befinden wir uns denn dann?? ist es nicht die Miasmatik? welche auch die Genetik, also auch die Vererbarkeit beinhaltet? dann sind wir doch bei Hahnemann und seinen Nachfolgern Aus: www.parkinson-web.de Kann Parkinson vererbt werden? Stand August 2012 | Kathrin Brockmann, Daniela Berg und Thomas Gasser; Universität Tübingen, Abteilung für Neurodegenerative Erkrankungen Es ist der Wissenschaft im Verlauf der letzten 10 Jahre gelungen, familiär vererbte Formen der Parkinson Erkrankung zu identifizieren. In diesen Fällen wird die Erkrankung durch einen Defekt (Mutation) in einem einzelnen Gen verursacht. Meist handelt es sich dabei um einen einzigen Baustein, der an einer bestimmten Stelle durch einen anderen vertauscht ist. Dieser Gendefekt wird an einen Teil der Nachkommen weitergegeben, die dann ebenfalls ein hohes Risiko tragen, an Parkinson zu erkranken. Insgesamt sind diese genetischen Formen in Europa relativ selten und machen ca. 5-10% aller Parkinson Erkrankungen aus. Im 2ten Stadium der Syphilis kann man finden: Hautausschläge jeglicher Art, fleckförmiger Haarausfall = Alopezia areata: Das sind doch die Symptome die die heutigen Patienten schildern. Sagt man nicht, wenn es auch die Eltern schon hatten, ja es ist die Genetik. Wo sind wir denn dann? Dann sind wir doch bei Hahnemanns Miasmentheorie. Man kann weiter so fortfahren mit vielen Erkrankungen. Aber wie schon gesagt, die Symptome die wir finden sind immer nur Endsymptome einer Erkrankung ( Miasma) Oder woher soll denn die Parkinson Erkrankung kommen? Wenn es allerdings eine sekundäre Parkinson Erkrankung ist, d.h. eine iatrogen ( vom Arzt hervorgerufen) dann benötigen wir in der Homöopathie auch dafür ein entsprechendes Arzneimittel. Gegebenenfalls, die Parkinson Erkrankung sei auf diesem Wege entstanden, dann gibt es auch die Möglichkeit das spezielle Arzneimittel in homöopathisch aufbereiterer Form zu geben. Definition" Potenz" aus Wikipedia: Potenz (lateinisch potentia ‚Macht, Kraft, Vermögen, Fähigkeit‘) Hahnemann sagt uns also, um zu heilen bedarf es lediglich der kleinsten Gaben freundliche Grüße
#123 am 19.02.2017 von Monika Jansen Homöopathin (Gast)
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Richtig an der Homöopathie ist, dass vor allem Heilpflanzen, auf welche ja die meisten der homöopathischen Mittel zurück gehen, ein großes Wirkspektrum (aufgrund der vielfältigen Inhaltsstoffe) haben. Sie haben, im Gegensatz zu synthetischen Arzneimitteln, quasi Charaktere. Die Idee, ein natürliches Heilmittel zu finden, dessen Wirkspektrum/Charakter zum Typ des Patienten und seinen Problemen passt, finde ich schön und nachvollziehbar therapeutisch potent. Ich spreche natürlich von klassischer Pflanzenheilkunde. Verstehe nicht wirklich, warum nachweislich wirksame Pflanzenpower durch phantastische Verdünnung kaputt gemacht wird. Wie bereits erwähnt, liegt es wohl an der inneren Ästhetik der Homöopathie und an dem unbewussten Wunsch nach Mystifizierung der Natur. Das Wunder aber spiegelt sich in der perfekt konstruierten Anatomie, Biochemie und Physik der Natur wider. Je tiefer man hinein schaut, desto weniger bedarf es mehr als dieses.
#122 am 18.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Norbert Aust
und schließlich: Herr Peschel, wenn Sie übrigens ein Verdünnen als ein Potenzieren sehen - wir Homöopathiekritiker können das nachvollziehen, wenn wir uns normalerweise auch anders herum ausdrücken - dann wird überall potenziert. Nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Küche. Oder im Handwerk: ´denken Sie mal an den Maler, der seine Farbe potenziert ... Aber, wie schon an anderer Stelle in ähnlichem Zusammenhang gesagt: Dass es ein paar ganz wenige Stoffe gibt, die auch in D6 eine spezifische Wirkung entfalten mögen (wobei dies für D6 Globuli von Botulinumtoxin noch zu prüfen wäre) bedeutet das mitnichten, dass irgendwelche Allerweltsmittel bis in die aberwitzigsten Verünnungen hinein die vielfältigen Wirkung zeitigen, die die Homöopathen ihnen in ihren Repertorien zuschreiben.
#121 am 18.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Norbert Aust
2. Fortsetzung: Herr Peschel, wissen Sie, was die Grundvoraussetzung dafür ist, überhaupt sinnvoll über einen Tellerrand hinwegzudenken, ohne dabei völlig in die Phantasterei abzurutschen? Das sind Verfahren und Vorgehensweisen, wie man Dinge unterscheiden kann, die zutreffend sind, möglich oder unmöglich. Ansonsten kommen Sie außerhalb Ihres Tellers ganz schnell in das Land der Fabeln und Märchen und merken es nicht.
#120 am 18.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Norbert Aust
1. Fortsetzung: Herr Peschel, Sie schreiben richtig, dass heute viele Techniken eingeführt sind, die man vor 30 Jahren noch nicht kannte. Ja, und? Wollen Sie daraus ableiten, dass es mit der Homöopathie auch so gehen wird? Das könnten Sie nur, wenn Sie aufzeigen könnten, welchen Therapieverfahren in den letzten 50 Jahren eingeführt wurden, die den Naturwissenschaften glatt widersprochen haben. Sie führen viele Wechsel im Erkenntnisstand auf, die Sie als Paradigmenwechsel bezeichnen - und was sollen wir daraus ableiten? Dass irgendwann einmal so ein Paradigmenwechsel auch die Homöopathie betreffen könnte. Nun, seit Trump scheint ja vieles möglich zu sein, aber, solange Faktenzählen, wird das wohl nicht passieren.
#119 am 18.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Norbert Aust
Herr Peschel, da Sie den gleichen Denkfehlern zu unterliegen scheinen, die die Ausbreitung der Homöopathie vorantreiben, möchte ich nun doch zu Ihren Äußerungen Stellung nehmen. Gast#103 bezog sich auf den Aderlass BEI ALLEN MÖGLICHEN GEGEGENHEITEN, Sie heben hervor, dass es EINE Indikation gibt, bei der der Aderlass oder vergleichbare Eingriffe sinnvoll sind. Das entkräftet das Ausgangsargument doch in keiner Weise. Der Eingriff bleibt in 999 von 1000 Fällen Unsinn. - Fortsetzung folgt -
#118 am 18.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Gast
Ach ja und noch etwas zum Botox: Ich bin kein Toxikologe, aber lt. Wikipedia ist nicht nur im Menschen- oder Tierversuch, sondern auch molekularbiologisch das Botulinumtoxin in den Medikamentenchargen nachweisbar. Das trifft auf homöopathische Hochpotenzen ja nicht zu, und auch bei mittleren Potenzen ist zwar (Avogadro läßt wieder grüßen) rechnerisch noch Substanz enthalten, jedoch sind die Nachweisverfahren oft nicht nicht mehr sensitiv genug. Ihr Beispiel ist daher auch aus diesem Grunde ungeeignet, Herr Peschel.
#117 am 18.02.2017 von Gast
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Ein weitere wichtiger Unterschied: Geben Sie 100 Leuten eine Dosis Botulinumtoxin (von mir aus in D6, wenn es denn stimmt) und beobachten Sie 100 mal die Selbe spezifische Wirkung. Geben Sie dann 100 mal Arnika in D6 und beobachten Sie das Gegenteil.
#116 am 18.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Für alle, die es nicht wissen: das ist ein normaler Schritt in der Herstellung homöopathischer Arzneien.
#115 am 18.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Muss Botulinum-Toxin auch drei mal Richtung Erdmittelpunkt aufgeschlagen werden, damit es dann als Injektionslösung wirksam werden kann?
#114 am 18.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Gast
Ist leider eine Falschdarstellung, Herr Peschel. Ich will ja gar nicht die Paradigmenwechsel in der Schulmedizin negieren (denken Sie z.B. daran, daß es früher hieß, daß im Magen keine Bakterien gedeihen können - die Entdeckung von H. pylori und die daraus resultierenden Konsequenzen wurden mit dem Nobelpreis gewürdigt). Trotzdem sagt das nichts über die Homöopathie aus. Was das Botuliumtoxin angeht: Natürlich ist es in einer sehr niedrigen Dosis noch wirksam. Aber weder wird es dynamisiert durch zehnmaliges Stoßen auf eine Unterlage, noch wird es potenziert im klassischen Sinne. Vor allem aber scheinen Sie den Wikipediaartikel zur Homöopathie nicht richtig gelesen zu haben: Ab der D6 übersteigt die Menge der Verunreinigungen im Lösungsmittel die Menge der noch vorhandenen Urtinktur. Nicht mehr nachweisbar ist der Stoff ab der D24 aufgrund der Avogadrokonstante. Nice try...
#113 am 18.02.2017 von Gast
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@107 Der Aderlass ist nur ein Beispiel von Unkenntnis eines vermeintlich Wissendender eben eine unzutreffende Aussage getätig hat, das wollen Sie scheinbar nicht wahr haben oder verdrängen diesen Punkt einfach, Fakt ist eben ein Fakt. Nun aber noch ein Fakt aus der Schulmedizin: Die Potenzierung von Arzneien wird auch im schulmedizinischen Bereich vorgenommen aber scheinbar als bessere Sache verdrängt, und zwar in - D6 - Verdünnung wo behauptet wird es gibt keinen Wirkstoff mehr ..., z. B. Botulinumtoxin, bitte gerne um Gegendarstellung falls ich hier eine falsche Behauptung aufgestellt haben sollte, denn Fake-News scheinen In zu sein.
#112 am 18.02.2017 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
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Zur Weiternen Erläuterung, selbst Hahnemann räumte ein das einige chronische Krankheiten nicht nur auf der Basis der Homöopathie zu therapieren sind, siehe Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie#Kritik_an_der_Hom.C3.B6opathie,%2006-02-2015. Auch oder gerade in der Schulmedizin gab es viele Paradigmenwechsel, ausruhen keine Bewegung - heute Bewegung, die Einführung der Hygiene, das Händewaschen - 1846 wurde Ignaz Semmelweis Assistenzarzt...-Nonivasive Beatmung ohne Tubus Ende der 90er, heute Stand der Technik. Vor ca. 100 Jahren in New York Immuntherapie gegen Krebs, wurde durch andere Mächte, Medizin und Pharma (Monetäre? ) verhindert heute neuer Trend etc. Ein Tellerrand übergreifendes Denken wäre sicherlich angemessener und im Sinne der Patienten...
#111 am 18.02.2017 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
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@108: Es gibt wirklich erstaunlich viele studierte Mediziner, die Homöopathie und ähnliches erstaunlich unreflektiert anwenden. Das mag auch daran liegen, dass die Homöopathie über eine innere Schönheit und Ästhetik verfügt, der man verfallen kann. Ich denke: Man kann auch nicht-evidente Verfahren sinnvoll und ethisch korrekt praktizieren. Möglicherweise auch die Homöopathie. Das setzt aber Vernunft und Redlichkeit voraus. Auch in der konventionellen Medizin sind viele etablierte Verfahren wenig evident. Sie sind aber immer vernunftsmäßig erklärbar. Das heißt, sie widersprechen nicht grundsätzlich gesicherten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Auf dieser Basis kann man konventionelle wie alternativmedizinische Verfahren anwenden/kombinieren. Am Ende gibt es dann nur dumme oder intelligente Medizin, nicht aber gute (Naturheilkunde) oder böse (Schulmedizin).
#110 am 18.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Gast
@101 die Heilpraktiker richten bei weitem nicht soviel Schaden an wie die Kaffeesatz Leser in der Psychiatrie. Wer über Heilpraktiker herzieht sollte mit der gleichen Vehemenz den Ausschluss des Gros der Psychiater aus der Ärzteschaft fordern
#109 am 18.02.2017 von Gast
  3
Gast
Ach, noch etwas zum Thema Heilpraktikern-auf-die Zwölf-geben: Herr Menzel beweist gerade, daß Heilpraktiker (so sehr ich diesen Beruf auch sonst fragwürdig bis überflüssig finde) nicht zwangsläufig Homöopathen sein müssen und zur kritischen Auseinandersetzung fähig sind. Wenn ich hingegen manchen Arzt erlebe (nicht nur die verblichene Frau Carstens, sondern auch z.B. Frau Bajic, oder auch die Ärztekammern i.a., die Homöopathie als ZW anbieten), ist vollkommen klar, daß dieser Teil der Studierten den Heilpraktikern rein gar nichts voraus hat.
#108 am 18.02.2017 von Gast
  2
Gast
Ja und, Herr Peschel, was hat denn ein solches Verfahren mit einer nachvollziehbaren Intervention mit dem homöopathischen Lehrgebäude von Potenzierung und Verdünnung zu tun? Zudem gibt es ja nun diverse auch gutgemachte Studien, die eben keine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung der Homöopathie zeigen. Bei allem Verständnis für Ihre Empörung gegenüber schlechter Wissenschaft und vorgefaßten Meinungen, Sie fabrizieren hier erstens einen Logikfehler, vergleichen zweitens Birnen mit Äpfeln und ignorieren drittens die Fakten (auch wenn ich weiß, daß das ja gerade schrecklich modern ist, würde ich es dennoch nicht empfehlen).
#107 am 18.02.2017 von Gast
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Ja was der „Arzt“ und „Gastikus“ nicht kennt das gibt es auch nicht…hier bei zeigt sich in all diesen Diskussionen das es nicht nur um Fakten, sondern mehr um Glaube, Wünsche oder Standesdünkel geht… Vor mehr als 30 Jahren wurde NIV Beatmung, also nonivasive Heimbeatmung auch für unmöglich gehalten und heut ist die selbige Stand der Technik. Die Wissenslücke und Unkenntnis können wir zumindest zum Aderlass schnell schließen! Je mehr Aderlass, desto niedriger der Blutdruck 292 Blutspender, davon 146 mit einem Blutdruck von über 140/90 mmHg, wurden ein Jahr lang hinsichtlich ihres Blutdruckverhaltens beobachtet. Gemessen wurde jeweils mehrfach im Sitzen vor und nach der Blutspende… http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/bluthochdruck/article/904270/blutspende-aderlass-hypertonie.html Randomisierte Pilotstudie mit ähnlichem Resultat Hinzu kommt, dass Michalsen und Kollegen den Blutdruckeffekten von Aderlässen vor einigen Jahren schon einmal in einer mit 64 Teilnehmern allerdings sehr kleinen, randomisierten Studie nachgegangen sind (BMC Med. 2012; 10: 54)…
#106 am 18.02.2017 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
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Ulli Maas
Hallo Redaktion, um Beitrag #101 einen kleinen goldenen Rahmen zeichnen, und unverrückbar an die erste Stelle der Beiträge stellen.
#105 am 18.02.2017 von Ulli Maas (Gast)
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Schade, habe gerade das Interview gehört und bin sehr enttäuscht. Beide Gesprächspartner hinterlassen bei mir das Gefühl fehlender Professionalität. An unpassenden Stellen wird gelacht und dadurch entsteht Lächerlichkeit, die dem Thema und den erfolgreichen Ärzten und Therapeuten nicht gerecht wird. Frau Grams sucht sich ein neues Betätigungsfeld, weil sie nicht erfolgreich therapiert hat? Wie lange mussten ihre Patienten und Geldgeber denn leiden? Sie befand sich im Zwiespalt und hat weiter damit Geld verdient. Das widerspricht dem Eid , den sie gelesen und womöglich nicht verinnerlicht hat. Ihr Gesprächspartner hat das Wesen und die Idee der homöopathischen Heilkunde nicht verstanden. Da reichen nicht 45 Minuten aus. Erfreulich ist grundsätzlich eine Beschäftigung mit fachfremden Heilmethoden, wenn man sich offen und unvoreingenommen (schwierig) der Materie nähert. Wer hilft, sogar heilt und nicht schadet, hat meinen Respekt.
#104 am 18.02.2017 von Dr. med. Susanne Strauss (Ärztin)
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Arzt
#99 verwechseln Sie Psychiatrie mit Psychologie? Homöopathie war nie eine Wissenschaft, ebensowenig wie der Aderlass bei allen möglichen Gelegenheiten (Fieber).
#103 am 18.02.2017 von Arzt (Gast)
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Gast
Hallo Redaktion Bitte Kommentar Nummer 101 wegen Hetze und Beleidigung sperren. Danke
#102 am 18.02.2017 von Gast
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Gastikus
Wenn man hier liest an welchen Quatsch Heilpraktiker glauben und wie unreflektiert und naiv sie hier ihre unbewiesenen Anekdoten erzählen und veraltetem Wissen blind hinterherhächeln, dann verstehe ich gut, warum Kritiker die Ausbildungssituation der Heilpraktiker für katastrophal halten und diesen Pseudoberufsstand am besten verbieten lassen würden. Wie erklären sich Heilpraktiker eigentlich, dass es sie in der Form wie bei uns, nur in Deutschland gibt? Sind die anderen Länder schlauer? Ich befürchte ja. Zumindest lassen sie nicht jeden pseudokompetenten Quacksalber auf Patienten los. Wer denkt eigentlich an die Patienten und deren Schutz?
#101 am 18.02.2017 von Gastikus (Gast)
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Ulli Maas
Zu #60, 80, 85, 88 „Seine Definitionen von von den natürlichen „chronischen Krankheiten“ als miasmatisch verursachte, dauerhafte und stetig progrediente Krankheiten, welche ohne medizinische Behandlung lebenslang im Körper bestehen bleiben und niemals von selbst weichen, findet jedoch keine Bestätigung mehr… „Hahnemanns drei chronische Krankheiten „Syphilis“, „Sykosis“ und „Psora“ haben als „miasmatisch“ verursachte Krankheiten heute keine Berechtigung mehr. “Hahnemanns monokausales Modell der Entstehung chronischer Krankheiten fordert in großen Teilen aufgegeben zu werden, und durch plurikausale Modelle der modernen Medizintheorie ersetzt zu werden. Dieses Ergebnis korrespondiert mit der Meinung Wischners, dass Hahnemann seine Krankheitslehre in eine Sackgasse steuerte.“ Quelle: Anne Carolin Medam (geb. Ulrich) Ärztin und Referentin i.d. Hahnemann-Klinik Tübingen: "Die chronischen Krankheiten" - Hahnemanns Lehre aus Perspektive der Medizintheorie des 21. Jahrhunderts (2007)
#100 am 18.02.2017 von Ulli Maas (Gast)
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Gast
Gegen die Psychiatrie ist die homemopathie auf jeden Fall eine Wissenschaft. Sie richtet zumindest keine iatrogene Schäden an wie dies Zunft der kkaaffeesatzleser.
#99 am 17.02.2017 von Gast
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Ach ja - und ich halte das Experiment mit Sulfur C30 tatsächlich für potenziell gesundheitsgefährdend (und würde es deshalb nicht durchführen). Aber nicht, weil ich glaube, dass Sulfur C30 mich direkt biochemisch beeinflusst, sondern weil ich darum weiß, wie jedwede Handlung, sei sie auch noch so rational durchleuchtet, unbewusste psychologische Reaktionen hervor ruft, insbesondere dann, wenn diese mit bestimmter Bedeutung belegt wurde. Sie sehen, ich habe Respekt vor Homöopathika - aber nicht aus den Selben Gründen wie Sie, Frau Pesch.
#98 am 17.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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..nicht FRAU Menzel. Ansonsten lege ich auf förmliche Anrede keinen gesteigerten Wert.
#97 am 17.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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By the way: ich bin HERR Menzel ;-)
#96 am 17.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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@ Tesla Driver: Offensichtlich verstehen Sie nicht viel von Placebo-Forschung. Aber grundsätzlich haben Sie damit recht, dass es der Kügelchen AN SICH nicht bedarf. Man muss sie nicht benutzen um Placebo therapeutisch zu nutzen - aber man kann.
#95 am 17.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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@ Fr. Pesch: Ich habe zu keiner Zeit behauptet, das Homöopathie Humbug sei. Ich habe lediglich festgestellt, dass der Grund, warum so viele Menschen durch Homöopathie Hilfe und Heilung erfahren, nachweislich nichts mit verdünnten Ausgangssubstanz zu tun haben kann. Wäre es so, könnte man es experimentell überprüfen. Ich sehe die Schwierigkeit im unvernünftigen Glauben an einen pharmakologischen Effekt. Ich verweise nochmals auf das faszinierende Forschungsfeld der Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie (https://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie) - hier werden wir in Zukunft vielerlei Respekt und Anerkennung für Placebo-Reaktionen entwickelt. Auch die Wirkung von Symbolen hat hier einen Platz und Homöopathie kann ein tolles Werkzeug sein dies therapeutisch zu nutzen. Offenlegung voraus gesetzt.
#94 am 17.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Tippfehler, natürlich Thuja. Seine Anmerkung zu seiner eigenen Krankengeschichte:" In diesem Fall können wir auch feststellen, daß Sykotiker keine Manipulation vertragen. Die schlimmsten Reaktion auf Manipulationen, Operationen stammen aus der miasmatischen Kombination von HEREDITÄRER TUBERKULOSE MIT ERWORBENER SYKOSE. Weiter schreibt er: "Während meiner 48-jährigen homöopathischen Laufbahn bin ich acht mal um die Welt gereist und traf Hunderte von Homöopathen(Seminare, Konferenzen, Kongresse), aber in der ganzen Welt fand ich nur eine Handvoll von Homöopathen, die nach der erfolgreichen Hahnemannschen Miasmenlehre arbeiteten. Alle andere, die ich "durchschnittliche" Homöopathen nenne, die eine allgemeine Homöopathie betreiben, verpassen das Ziel der Heilung der chronischen Miasmen".
#93 am 17.02.2017 von Margit Pesch (Heilpraktikerin)
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Weiter zu unten (90) Zur Untermauerung der Miasmen-Theorie möchte ich das Beispiel von Dr. Patel aus Indien anführen, welcher an einem Spindelzell-Fibro-Sarkom erkrankt war und mehrfach im Zeitraum von 1946 - 1966 daran operiert wurde. Er suchte erfolglos die berühmtesten Chirurgen und homöopathischen Ärzte seiner Zeit auf und war u.a. auch bei Dr. P. Sankaran in Behandlung. Nichts half. Patels (selber homöopathischer Arzt) Beobachtung war, jedesmal nach dem der Tumor entfernt war, wuchsen die Warzen im Gesicht und der Achselhöhle. Da ging ein miasmatisches Licht auf. Er erkundigte sich in seiner Familie nach weiteren Fällen von Warzen, und siehe da, jede Generation hatte solche filiformen Wucherungen. Er nahm Thula, ein sykotisches Mittel in XM 2 x pro Monat und seit dieser Einnahme 1994 hatte er keinen Tumor-Rückfall mehr gehabt und die vorher diagnostizierten Metastasen in der Lunge waren verschwunden. Dieses generationsübergreifende sykotische Miasma wurde gelöscht!!!
#92 am 17.02.2017 von Margit Pesch (Heilpraktikerin)
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Frau Menzel, Sie beschreiben es treffend, Homöopathie ist nicht nur eine einfache Therapiemethode, sondern eine Heilkunst. So hat es der Meister Dr. Hahnemann verstanden, daher hat er für sein Standardwerk über die Homöopathie auch den Titel: "Organon der Heilkunst" gewählt. Ihn hat es damals nicht interessiert einen wissenschaftlichen Beweis anzutreten warum die Homöopathie wirkt. Wichtig war nur, dass sie wirkt. Glauben Sie wirklich, wenn alles nur "Humbug" wäre, hätte sich diese Heilmethode über 200 Jahre gehalten? Allen Skeptikern empfehle ich wie unten bereits Gast Nr. 45 vorgeschlagen hat, Sulphur C 30 3 x täglich 5 Globuli über 2-3 Wochen zu nehmen - oder noch besser Sulphur C 1000 !!! (Weil da ja noch weniger als "Nichts" drin sein kann.) Ich glaube dann würde sich die ganze Diskussion über Placebo-Effekt erübrigen. Der Meinung von Frau Jansen über die Miasmen-Therorie möchte ich mich anschließen. Sie ist ein grundlegender Aspekt bei der Behandlung von chronischen Krankheiten.
#91 am 17.02.2017 von Margit Pesch (Heilpraktikerin)
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TeslaDriver
Für den Placeboeffekt brauchen wir keine verschieden etikettierte Zuckerkügelchen, Herr Menzel. Das ist postfaktische Verarschung und Betrug.
#90 am 17.02.2017 von TeslaDriver (Gast)
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Wir zweifeln nicht die Existenz eines "alten Schadens" an, welcher die Gesundheit möglicherweise nachhaltig beeinträchtigt. Wir zweifeln auch die Wirkung homöopathischer Intervention nicht an. Wir zweifeln den Grund an, wie ihn klassische Homöopathen postulieren, warum und wie die Homöopathie wirkt. Wir zweifeln an, dass die Wirkung der Homöopathie etwas mit der verdünnten Ausgangssubstanz zu tun hat. Wenn dies der Fall ist, ist Homöopathie die Kunst, den Placebo-Effekt auf spezifische Probleme hin therapeutisch anzuwenden. Gleichzeitig werden die naturgemäßen Grenzen der Homöopathie klar und deutlich. Wenn man Homöopathie in diesem Sinne vermitteln und anwenden würde, gäbe es keinen medizin-ethischen Konflikt und die Patienten könnten einerseits erkennen, dass Homöopathie durch psychosomatische Mechanismen wirkt und andererseits auch eigenverantwortlich entscheiden, ob sie dies bei ihrem Problem versuchen wollen.
#89 am 17.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Monika Jansen
Sehr geehrter Herr Aust, kurz möchte ich Ihnen sagen das Sie sich nicht angesprochen fühlen sollten. Es ist mir noch ein Vergleich eingefallen: Nehmen wir an ein Auto hatte einen Unfall mit massivem Blechschaden. Es musste geschweißt und gespachtelt werden, aber es wird wieder sehr gut hergestellt. Als es wieder aus der Werkstatt kommt sieht man gar nichts mehr. Es vergeht einige Zeit und das Auto wird in der Nähe des alten Schadens wieder beschädigt. Jetzt bricht die "alte Stelle" wieder ganz auseinander und bröckelt auseinander. Dann ist der alte Schaden das Miasma. Das ist der Grund warum das Auto nach dem neuen Unfall, der wesentlich milder war, viel beschädigter aussieht. Aber wie sagt ein Sprichwort: eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Aber vorher sah das Auto doch ganz intakt ( gesund) aus. (:)) Vielleicht hinkt der Vergleich, aber bleibt etwas zum schmunzeln. Lachen ist gesund freundliche Grüße
#88 am 16.02.2017 von Monika Jansen (Gast)
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Flüchtiger Leser
Vor 200 Jahren hat jemand erkannt wie man alle Krankheiten heilen kann! Und seit 100 Jahren laufen die undankbaren Patienten der neu entstandenen Pharmaindustrie hinterher, weil sie immer noch von Schmerzen, Infektionen und Geschlechtskrankheiten, Tuberkulose etc geplagt werden. Was sagt dies über die Wirksamkeit der Homöopathie aus?
#87 am 16.02.2017 von Flüchtiger Leser (Gast)
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Norbert Aust
Frau Jansen, "Wissenschaftliche Belege stehen uns allerdings nicht zur Verfügung, nur beschriebene Heilungen." - also gibt es keine Bestätigung, dass die Überlegungen Hahnemanns und Allens ein zuverlässiges, die Realität treffend beschreibendes Gedankengebäude ergeben haben. Gedankengebäude, die in sich durchaus schlüssig sein können, bedürfen, auch wenn sie scheinbar reale Beobachtungen treffend beschreiben, einer Überprüfung durch experimentelle Befunde. Beispielsweise entbehrt die Götterwelt im antiken Griechenland durchaus nicht einer inneren Logik und konnte auch das Auftreten von Blitzen erklären. Aber ohne einen Nachweis, dass es die Götter überhaupt gibt, ist das nicht sehr tragfähig. Sollten Sie übrigens mich mit Ihrem Hinweis meinen, dass offenbar nicht alle hinreichend freundlich und offen kommunizieren, dann sollten Sie überlegen ob "ist meiner Meinung" ein wesentliches Kriterium dieser Beurteilung ist. Sonst weiß ichs nicht.
#86 am 16.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Monika Jansen
An:@81: Widersprechen Sie sich da gerade nicht selbst? "Tripper ist keine Entzündung"-......diese Infektion führt Entzündungserscheinungen. Das ist es doch was ich geschrieben habe ........ Selbstverständlich wird diese Erkrankung heute antibiotisch behandelt. Aber manchmal reicht es nicht aus und die Erkrankung schreitet weiter fort oder es gibt mittlerweile auch hier therapieresitente Erreger. Aber es infiziert sich auch nicht jeder unbedingt bei einem Kontakt, das Terrain ist entscheidend, und dann sind wir wieder bei den schwer zu verstehenden Phänomenen. Antwort an Herrn Aust: Ich kann Ihnen nur die alte Literatur wärmstens empfehlen, dort ist alles beschrieben. Wissenschaftliche Belege stehen uns allerdings nicht zur Verfügung, nur beschriebene Heilungen. Dort finden Sie auch Beschreibungen welche Symptome, Krankheiten bzw. Merkmale die jeweiligen Miasmen hinterlassen. Ich möchte mich nun aus diesem Dialog abmelden, da es manchen Menschen scheinbar nicht gegeben ist, freundlich und offen mit anderen Menschen zu kommunizieren. Ich wünsche Ihnen allen alles Gute und vor allen Dingen Gesundheit
#85 am 16.02.2017 von Monika Jansen (Gast)
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Gast
@ #81 Mo Eigentlich ist es einfach Homöopathie zu verstehen. Das erlernen all dieser Lehren ist dann wiederum sehr viel Arbeit. Ich möchte es einmal versuchen zu erklären: Nehmen wir an ein Mensch zieht sich eine Gonorrhoe/ Tripper zu. Diese Erkrankung bewirkt im akuten Zustand eine Entzündung der Harnwege die sich im weiteren Verlauf ausbreitet auf die folgenden Organe: Frau: Blase, Eierstöcke, Gebärmutter, Nieren und noch später den gesammten Organismus in Mitleidenschaft zieht indem sämtliche Schleimhäute angegriffen ......." Tripper ist keine Entzündung sondern eine schwere Infektion mit Bakterien! Diese Infektion führt Entzündungserscheinungen . Das sind dann Symptome. Wer eine Belehrung anzettelt, sollte wenigstens wissen, worüber er referiert!
#84 am 16.02.2017 von Gast
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Norbert Aust
Hallo Frau Jansen, wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann beruht die Miasmentheorie, wie Sie sie propagieren, auf Überlegungen Hahnemanns und Allens. Darin liegt genau das Problem, das ich mit meiner Frage angesprochen haben wollte: Wie wurde überprüft, dass diese Ableitungen auch zutreffen, dass sie geeignet sind, ein (chronisches) Krankheitsbild zutreffend zu beschreiben und sinnvolle Maßnahmen daraus abzuleiten? Mit welchem Experiment wurde die Existenz immaterieller Miasmen bestätigt? Gibt es Studien über die Wirksamkeit der miasmatischen Behandlungsweise? Oder sonst irgend etwas Nachprüfbares?
#83 am 16.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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#83 aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass gerade Babies und Tiere auf Stimmungen stark reagieren. Das Baby wohl vor allem durch die beruhigte hoffnungsvolle Mutter, die Tiere durch die vermehrte Aufmerksamkeit. Ein ganz wichtiger Punkt ist die Beobachtung durch den Besitzer , der die kleinste Verbesserung, echt oder vermeintlich, sofort bemerkt und der H. zuschreibt. Diese Beobachtung machte ich bei mir selber ( Hunde und Pferde ) und anderen. Echte Verbesserungen kamen durch die Selbstheilungskräfte zustande, bei einigen durch die vorangegangenen medizinischen Behandlungen. Da diese Verbesserung nicht sofort eintrat sondern zeitverzögert, wurde sie dann der Methode zugeschrieben, die als letzte angewendet wurde, der Homöopathie, wie es so oft passiert, dann sagt man: nichts hat geholfen ausser der Homöopathie! Bei Gonorrhoe würde ich übrigens dringend Antibiotika empfehlen..
#82 am 16.02.2017 von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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Mo
Eigentlich ist es einfach Homöopathie zu verstehen. Das erlernen all dieser Lehren ist dann wiederum sehr viel Arbeit. Ich möchte es einmal versuchen zu erklären: Nehmen wir an ein Mensch zieht sich eine Gonorrhoe/ Tripper zu. Diese Erkrankung bewirkt im akuten Zustand eine Entzündung der Harnwege die sich im weiteren Verlauf ausbreitet auf die folgenden Organe: Frau: Blase, Eierstöcke, Gebärmutter, Nieren und noch später den gesammten Organismus in Mitleidenschaft zieht indem sämtliche Schleimhäute angegriffen sind. Nur als Beispiel: eine latente chronische Entzündung der Eierstöcke kann zu Sterilität führen. Wenn also eine erworbene oder ererbte gonorrhoische Belastung zu finden ist, so muss man DAS behandeln. Das ist die Krankheit, die innere Störung, nicht die Sterilität als solches sondern die Ursache muss gefunden werden. Im weiteren Verlauf der Störung führt eine Gonorrhoe dazu das sich Gelenke entzünden. Wenn also jemand Kniegelenk Beschwerden hat, und die Ursache ist dort zu finden, dann ist DAS die Krankheit. Hahnemanns Nachfolger gaben diesem Miasma den Namen: Sykose. Dann kommen wir hiermit zu den Lehren der Homöopathie: ( nur um einige zu nennen) Lehre der Unterdrückungen Lehre der Miasmen Lehre der Arzneimittel, die eingeteilt sind in Anti-psorische Anti- sykotische Anti-syphilitische Arzneimittel. So sollte eine homöopathische Behandlung aussehen. Ich weiß auch und finde es sehr schlimm und schade, dass die Homöopathie meist auf das Ähnlichkeitsgesetz beschränkt wird und daher viele Menschen glauben sich mit kleinen homöopathischen Ratgebern selbst helfen zu können. Aber wenn es so einfach wäre, dann wäre ich echt traurig warum ich solange schon lerne. Ich beschäftige mich seit ca. 20 Jahren mit der Homöopathie und fertig, wirklich fertig zu lernen wird man nie. Es gibt so viel Wissen welches uns die alten Homöopathen hinterlassen haben. Angefangen bei Hahnemann über seine Nachfolger und Schüler, J.H. Allen, J.H. Clarke, J.T. Kent, J.C. Burnett uvm. Zum Thema Placebo-Effect kann ich nur beisteuern, das weder Tiere noch kleine Babies die Zuwendung durch die Erstanamnese schätzen können, und wenn dem so wäre, müßte auch jede länger dauernde Anamnese zu einer Besserung der Beschwerden führen. Dies ist aber leider nicht der Fall. Wenn die ausgewählte Arznei den „ FALL“ , nicht abdeckt hilft es nicht oder führt lediglich zu einer palliativen Wirkung. So bleibt mir dann ein Wunsch gestattet: das es in Zukunft noch Menschen geben wird, ( seien es Ärzte oder auch Heilpraktiker) die die geniale Entdeckung Hahnemanns und seiner Nachfolger verstehen, damit diese tolle und sanfte Heilmethode unseren Kindern und Kindeskindern erhalten bleibt.
#81 am 16.02.2017 von Mo (Gast)
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Monika Jansen
Sehr geehrter Herr Aust, Selbstverständlich kommt die Theorie aus Hahnemanns Erforschungen und seinem Gedankengut. Auszug aus dem Organon: 6te Auflage § 228: Bei den durch Körper-Krankheit entstandenen Geistes- und Gemüths-Krankheiten, welche einzig durch homöopathische, gegen das innere MIASM gerichtete Arznei, nächst sorgfältig angemessener Lebensordnung zu heilen sind, muß allerdings auch, ........................... Dies ist nur eine Stelle wo Hahnemann die Miasmen erwähnt. Hier schreibt Hahnemann über die Geistes- und Gemütskrankheiten. Aber Sie haben recht, Hahnemann wusste zu seiner Zeit lediglich um die erworbenen Miasmen, und das auch noch nicht so viel. Sein Nachfolger John Henry Allen hat Hahnemanns Arbeit hinterfragt und festgestellt das Hahnemann Fehler in seinem Denken hatte. Er hat nämlich aus Unkenntniss fälschlicherweise viele gefundene Symptome dem Miasma der Psora zugeordnet aber eigentlich gehören sie zu anderen Miasmen. Er hatte demzufolge viel mehr entdeckt als ihm dies bewußt war.Ich kann Ihnen die beiden Bücher von John Henry Allen zum Verständnis sehr empfehlen. Ich muss gestehen das auch ich lange gesucht habe nach einer Homöopathieschule die dies unterrichtet, ich habe auch eine Schule besucht die mir sagte: nein Miasmen, das brauchen sie nicht zu lernen, ich war froh, denn ich verstand nix. Im späteren Verlauf stieß ich aber durch einen Zufall, wegen einer eigenen Erkrankung ( weißer Hautkrebs) auf diese Arbeitsweise und war und bin begeistert. Da verschwand der bisher wieder wachsende Tumor doch auf einmal. Leider ist diese Heilmethode nach naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht beweisbar, aber es hat auch noch nie ein Chirurg eine Seele gefunden, und es hat auch noch nie ein Tier oder ein Baby an die Homöopathie geglaubt. Naja, ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen. PS: an alle: ich würde mir doch sehr wünschen das hier alle respektvoll miteinander umgehen. Es würde mir fern liegen irgend jemanden anzugreifen. Wenn ich sage das es schade ist, daß Frau Grams von den Miasmen nichts weiß, dann meine ich das auch so. Denn diese Heilmethode braucht junge Leute die es in Kauf nehmen und die Intelligenz mitbringen so viel zu lernen um weiterhin bestehen zu können.
#80 am 16.02.2017 von Monika Jansen (Gast)
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@Karin Metzler Sie sagen es richtig, die Medizin verändert und entwickelt sich. Hahnemann selbst , würde er noch leben, stünde wohl kaum am gleichen Punkt wie vor über 200 Jahren. Die Homöopathie heute ist eine Art Religion, deshalb hält sie sich so lange. Sie wirkt über die Zuwendung und den Placeboeffekt. und wer hier ( nicht Sie ) über Nathalie Grams herzieht, sollte obiges Video schauen oder ihr Buch lesen, um zu verstehen, welche Entwicklung s i e durchgemacht hat, um zu ihren Erkenntnissen zu gelangen. Dass sie die H. nicht richtig verstanden habe, ist ein schlechter Witz, sie hat sie durch und durch verstanden und die Veränderung resultiert aus dem Wunsch nach intellektueller Redlichkeit.
#79 am 16.02.2017 von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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Gähn!!!! Chronisches Gähnen machen solche Artikel. Aber nur weiter so. Beste Methode das Interesse an der Homöopathie wach zu halten. Das klappt ja nun schon seit fast 300 Jahren ungebrochen. Welche Methode hat eigentlich in der echten Schulmedizin solange durchgehalten? Die Trepanation und das Starstechen sind glaube ich älter, gelle.
#78 am 16.02.2017 von Karin Metzler (Heilpraktikerin)
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Ulli Maas
#78 Sicher, Herr Meyer, aber so was von. Wir sollten deshalb auch zügig, ach was, zügigst, ins veterinärmedizinische Curriculum die "Betreuung von Drachen, Einhörner und anderen magischen Geschöpfen" einführen, interdisziplinär scheint eine Zusammenarbeit von Veterinär- und Humanmedizinern bei „Krankheiten von Sphinxen, Nixen, Zentauren und anderen Zwitterwesen“ geboten. Man weiß ja nicht, was die Dinge zwischen Himmel und Erde noch so hergeben - aber wir sollten doch auf alles vorbereitet sein, oder?
#77 am 16.02.2017 von Ulli Maas (Gast)
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Was soll dieser Streit. Die einzige Frage die meines Erachtens steht, ist doch wohl, Hilft es dem Patienten. Wenn ja, sollte es in Ordnung sein. Schwarze Schafe gibt es sowohl in der Schulmedizin wie auch in der Homöopathie. Vielleicht gibt es zwischen Himmel und Erde noch Dinge, die wir mit unserem heutigen Wissen nicht erfassen können? Siehe unsere Geschichte der Menschheit, wo vorausschauende immer von sogenannten "Wissenschaftlern" verfolgt wurden. Ich denke, dass etwas Mäßigung bei diesem Problem von beiden Seiten angebracht wäre.
#76 am 16.02.2017 von Stefan Meyer (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Zu 73: Sehr gute Idee endlich die Psychotherapeuten abzuschaffen die den richtigen Ärzten ins Handwerk pfuschen und noch nicht einmal ein armseliges Schlafmittel verordnen dürfen! Da bin ich ganz bei Ihnen.
#75 am 16.02.2017 von Gast
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Ulli Maas
# 62 Ist klar, Frau Jansen, ver- und ererbte nichtstoffliche Syphilis oder Krätze, und, um den Miasmen-König Sankaran nicht zu vergessen, natürlich auch noch nichtstoffliche(r) Lepra, Krebs, Malaria, Ringworm, Tuberkulose und Typhus... Ich würde ja gerne Ihren Beitrag kommentieren, aber Harry Rowohlt war schneller: "Töne wie aus einer undichten Gummizelle!”, und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.
#74 am 15.02.2017 von Ulli Maas (Gast)
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Hallo Herr Aust, ich werde mich bemühen Ihnen morgen zu antworten. Für heute melde ich mich ab, das Bett ruft. Gute Nacht
#73 am 15.02.2017 von Homöopathin Monika Jansen (Heilpraktikerin)
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ps zu 72#: Ich habe in einer Klinik mal einen Chef Prof. Dr.med Dr. phil. erlebt, der eine sehr warme und verständnisvolle Persönlichkeit war - jemand, dem sowohl Patienten wie auch Mitarbeiter gern vertrauten. - Einmal wurde er abends von einer Patientin an ihr Bett gerufen, die ihm erzählte, dass sie nicht einschlafen könne. Er hörte ihr geduldig zu, während er ihre Hand in seine Hände nahm. Der Herr Prof. gab ihr nun eine Tablette, auf der 2,0 mg stand. "Ich habe noch niemanden erlebt, der damit nicht schon nach ganz kurzer Zeit in tiefen Schlaf fiel. Also, gute Nacht, Frau..." Nach 20 Minuten fragte er eine Schwester, ob Frau XY schläft, und die Schwester erzählte ihm, dass sie schon nach wenigen Minuten eingeschlafen war. Beide Male Placebos, was ethisch vielleicht nicht so ganz in Ordnung war. Aber es hatte großartigen Erfolg!
#72 am 15.02.2017 von M.... Schmidt (Psychotherapeut)
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Ich habe mit Homöopathie nie was zu tun gehabt und verspüre auch keinen Reiz, mich da intensiver einzuarbeiten. Aber ich weiß gut um die Wirkung von Placebo, von verständnisvollem Eingehen auf Patienten ohne Zeitdruck. Dieses Unwort "Schulmedizin" sollte man endlich mal vollkommen streichen, denn es gibt nur Medizin, für die man sehr gut ausgebildet sein sollte. Und da gerade Anamnese für die Diagnose so wichtig ist, sollte man m.E. auch gleich diesen merkwürdigen Berufsstand "Heilpraktiver" endlich abschaffen! Wenn Homöopathie so wirksam ist, wie ihre Vertreter behaupten, braucht es doch gerade dann eines gut ausgebildeten Arztes, der aufgrund aufgrund von Gespräch, Untersuchungen und gründlicher Anamnese eine fachkundige Diagnose stellen kann. Heilpraktiker sind dafür m.E. nicht qualifiziert! Und: Ärzte können ja durchaus Homöopathika zur Anwendung bringen, wenn sie zu dem Ergebnis gekommen sind, dass "nur" eine funktionelle Störung vorliegt.
#71 am 15.02.2017 von M.... Schmidt (Psychotherapeut)
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#19 Menopause? #57 Ganz Ihre Meinung
#70 am 15.02.2017 von Jean-Jacques Sarton (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Die Homöopathen verstehen alles vom Nichts und heilen mit Nichts. Nur die verstockten Lehrbuchmediziner sind noch nicht so weit mit Nichts zu heilen. Mediziner können ohnehin nur mit etwas Materiellem behandeln und das ist eben kein Heilen. Behandeln kann man alles irgendwie, das aber ist zu wenig. Homöopathen können mehr. Sie heilen aber nicht nur von den Krankheiten, die die verbildeten naturwissenschaftshörigen Mediziner als Ursache völlig unnotwendigerweise gefunden und aufgeklärt haben, sondern sie erlösen uns darüberhinaus von allen Übeln der Zivilisation und des modernen krankmachenden Leben. Nach dieser Erlösung werden wir wieder so gesund und biologisch und natürlich wie früher im Paradiese leben. Wir werden von den modernen chemischen, technischen Miasmen erlöst. Credo in unum Hahnemann Amen in Potenzia et Simile eterna!
#69 am 15.02.2017 von Gast
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Norbert Aust
Jetzt ist es aber spät .... ich meinte 68 ... (ich schreibe heute besser nichts mehr)
#68 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Norbert Aust
Dieses Teil merkt sich meinen Namen nicht ... #67 bin auch ich...
#67 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Gast
Gast#67: Auch an Sie die Frage, welche Anhaltspunkte Sie für Ihre Aussagen haben? Insbesondere die Sache mit dem Gezerre um Patienten würde mich da interessieren. Oder diese Dispute in den Fachkreisen.
#66 am 15.02.2017 von Gast
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Gast
es gehört doch bekanntlich fast zur Normalität, dass selbst bei hoch- und höchstrangigen plazebokontrollierten Studien, hohe RESPONSE unter PLAZEBO auftritt und dann stets heftige Dispute in Fachkreisen auslöst. Noch immer fast nur über Selektionskriterien und Studienparameter. Dabei gibt es in puncto PLAZEBOFORSCHUNG längst einen wissenschaftlichen Erkenntnisstand der so manchen omnipotenten Verächter zum Stillen Nachdenken veranlassen könnte. Wo bleiben spannende Artikel und Diskussionen zu DIESER therapeutisch so wichtigen Thematik? Warum beständig nur die längst gähnend langweilige Anti-Homöopathie-Laier? Eine unendliche Geschichte, durch die sich wie der Rote Faden, ohnehin zumeist nur das rein ökonomisch intendierte Gezerre um Patientenklientel zieht. Ganz nebenbei werden dann Responder-Patienten - kollateral - auch noch mit atemraubender Anmaßung abgewertet.
#65 am 15.02.2017 von Gast
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Norbert Aust
Frau Jansen, gibt es für das, was Sie da von nicht materiellen Miasmen schreiben auch nur irgendeinen experimentell zu überprüfenden Hinweis? Was stützt Ihre Aussage außer, dass es vielleicht schön wäre, wenn sie zuträfe? Da Hahnemann Bakterien und Viren nicht kannte, hat er das durchaus zutreffend beobachtete Geschehen von Infektionen als Miasmen gedeutet. Dies wäre der erste Punkt gewesen, den die Homöopathen nach der Entdeckung von bakteriellen und viralen Krankheitserregern hätten kritisch hinterfragen müssen. Ich denke, Hahnemann selbst - der gewiss kein Dummkopf war - würde Ihnen die Miasmenlehre heute um die Ohren hauen, wenn er heuteleben würde.
#64 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Gast
Gast#61 Danke für Ihren sehr informativen Beitrag.
#63 am 15.02.2017 von Gast
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Gast
'Ein ererbtes Miasma ist immer von nicht materieller, nicht stofflicher Art'. Sind Gene Immateriell??
#62 am 15.02.2017 von Gast
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AlexvonZobelstein
@stefanaust, Post #30:bei der Homöopathie haben wir Schopenhauers Stufe der Lächerlichkeit schon überwunden:-). Lesen Sie Ihre eigenen Posts und Ihrer Kollegen....dann wissen sie wir sind in Stufe 2, der Bekämpfung der Methode. Jedoch werden weder Sie noch ihre Mitstreiter der Homöopathie schaden. Ganz im Gegenteil, reden Sie überall möglichst viel darüber. Das reicht schon völlig aus um die Heilmethode immer bekannter werden zu lassen.
#61 am 15.02.2017 von AlexvonZobelstein (Gast)
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Die Homöopathie setzt sich aus verschiedenen Lehren zusammen. Es scheint mir das Frau Natalie Grams einige dieser Lehren nicht kennt, was sehr schade ist, denn dann würde sie vielleicht verstehen was sie bisher gemacht hat und erreicht hat wenn die Arzneien halfen. Eine dieser Lehren ist die Miasmenlehre. Das bedeutet, das eine Ursache zu suchen und auch zu finden ist, für die Beschwerden des kranken Menschen. Die Miasmen können erworben wie auch vererbt werden und hinterlassen je nach Miasma eine gewisse Bereitschaft zu bestimmten Erkrankungen. Ein ererbtes Miasma ist immer von NICHT-MATERIELLER; nicht stofflicher Art. So ist es logisch, das man auch mit NICHT-MATERIELLEN; nicht stofflichen Arzneien Linderung, bzw. Heilung herstellen kann. Das ist es doch was Frau Grams und viele andere zweifeln läßt. Die Krankheit ist nicht stofflich, sie findet im Inneren statt und schreitet immer weiter fort, sie ist chronisch. Schlussfolgernd schlossen Hahnemann und besonders seine Nachfolger daraus das es auch nur mit nichtstofflichen, potenzierten Arzneien zu einer Verbesserung kommen kann. Das was die Schulmedizin als Krankheit bezeichnet sind jeweils nur Endprodukte von der eigentlichen Krankheit. Homöopathen setzen KUNSTKRANKHEITEN; d.h. der Körper bekommt einen Reiz, worauf der Körper reagiert. Dieser Reiz muss stärker sein als die momentane Krankheit. Miasmen können erworben werden durch Unterdrückung bzw. nicht Ausheilung von Infektionskrankheiten. Daraus schließt die Homöopathie eine übrig bleibende chronische Innere Störung. Diese Störung belastet die Lebenskraft, die eigentlich nur dazu da ist den gesunden Organismus zu bedienen. Wegen dieser Störung aber nun kann sie nicht mehr richtig arbeiten und versucht die Störung zu beheben wozu sie aber nicht in der Lage ist. Die Arzneimittel die in der Homöopathie eingesetzt werden regen die Lebenskraft an. Schade das Frau Grams von all dem nichts zu wissen scheint.
#60 am 15.02.2017 von Homöopathin Monika Jansen (Heilpraktikerin)
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Gast
Ueberhaupt wenn man selber zur einer Zunft gehört deren Diagnostik nicht valide ist
#59 am 15.02.2017 von Gast
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Norbert Aust
Gast#58: Ich denke, wir sollten hier in diesem Thread das Fass "Heilpraktiker" nicht aufmachen. Das ist hier nicht Thema und würde zu sehr ablenken.
#58 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Gast
Herr Aust ich bin auch Heilpraktiker und habe mit esoterischen Heilmethoden nix am Hut auch wenn Herr Lanzenot das gern hätte. Auch als Heilpraktiker können Sie evidenzbasiert arbeiten das klappt hervorragend.
#57 am 15.02.2017 von Gast
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Ist der Glaube an die Globuli aus rationaler Perspektive völlig unzugänglich? Die überraschende Antwort: nicht unbedingt. Denn auch wenn die verdünnten Medikamente nicht im naturwissenschaftlich-materiellen Sinne wirksam werden, kann die homöopathische Behandlungsmethode doch eine Wirkung entfalten. Dafür sind vor allem zwei Dinge verantwortlich: der Zufall und die Erwartungshaltung der Patienten. Allein der Glaube daran, wirksam behandelt zu werden, führt oft zu einem messbaren Effekt.Bei der Homöopathie ist die vertrauensbildende Maßnahme die Anamnese. Diese hat mehr Wirkung als jedes Medikament, das die Homöopathen verwenden.
#56 am 15.02.2017 von Monika Geissler (Weitere medizinische Berufe)
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Gerne möchte ich z.B. an Freiherr C.M. von Bönninghausen (1785-1864) erinnern, der 1828 an eitriger Schwindsucht erkrankte und von Dr. Weihe von seiner Tuberkulose homöopathisch geheilt wurde. Bönninghausen warJurist, aber durch seine Heilung war er so von dieser Heilmethode gefesselt, dass er sie mit Begeisterung erlernte und meisterhaft ausübte, so dass er 1848 vom preußischen König die Erlaubnis zur eingeschränkten Ausübung der Heilkunde erhielt. Er war somit der erste homöopathische Heilpraktiker, denn er hatte ja kein Medizinstudium absolviert. Am Anfang der Geschichte standen also Dr. Hahnemann der Arzt und Freiherr von Bönninghausen, der Heilpraktiker. Ebenso Dr. med. Hering, der die Homöopathie wissenschaftlich widerlegen wollte, dabei aber aufgrund eigener Versuche von einem "Saulus zum Paulus" bekehrt wurde und ein glühender Verfechter der Homöopathie wurde. Was haben wohl Bönninghausen und Dr. Hering verstanden, was Frau Grams entgangen ist?
#55 am 15.02.2017 von Margit Pesch (Heilpraktikerin)
  16
Gast
Da fällt mir ein, dass sogar mein Auto für den Placebo Effekt empfänglich ist. Tanke ich V-Power bemerke ich eine deutlich stärkere Leistung als bei normalem Sprit. Die lässt sich ja auch nicht wissenschlich erklären.
#54 am 15.02.2017 von Gast
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Es läuft einiges schief in der konventionellen Medizin. Das tangiert aber das Problem mit der Homöopathie nicht. Das die konventionelle Medizin besser wäre, wenn sie deutlich mehr Zeit und Ruhe für den einzelnen Patienten aufbringen könnte, ist eine Tatsache. Das Nebenwirkungen und Komplikationen mit dem Grad des sich-verstanden- und ernst-genommen fühlens abnehmen, ist ebenfalls bekannt. Vertrauen in den Arzt/Therapeut, gute Beratung und die gemeinsame Entscheidung für eine bestimmte Therapie-Strategie verbessern den Heilungserfolg enorm. Es gibt es viel Verbesserungspotenzial. Auch bezüglich der Neigung der konventionellen Medizin chronische Erkrankungen lediglich pharmakologisch zu managen anstatt den Versuch einer echten Heilung zu unternehmen (Folge: Multiple Medikamentenabhängigkeit). Der Einsatz von Homöopathie könnte das bestehende System verbessern, wenn deren wahre Wirkprinzipien (Placebo) ehrlich umgesetzt würden. Stichwort: PNI-Forschung.
#53 am 15.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Dieser Streit zwischen Homöopathie und Schulmedizin war schon zu Hahnemann`s Zeiten und dauert seit über 200 Jahre an. Möglicherweise wird sich dies auch in absehbarer Zeit nicht ändern, weil es einerseits ein akademisches Umdenken erfordern würde und andererseits die Homöopathie nach Frau Dr. med. Veronika Carstens: " So billig ist, dass es ihr schadet...!" Meiner Meinung nach, kann die Wirkung der Homöopathie aber nicht durch einen Placebo-Effekt oder eine längere Gesprächsdauer und damit verbunden einer größeren Aufmerksamkeitszeit für den Patienten erklärt werden. Wenn dies alleine ausreichen würde, um Heilerfolge zu erzielen, wäre es doch ökonomisch sinnvoll unser überteuertes Gesundheitssystem zu entlasten durch Placebo, Zeit, Empathie und Zuwendung in den Praxen. Wäre das nicht großartig? (Darauf beruht laut Frau Grams S. 88 ff der Erfolg der Homöopathie). Mhhh, ich denke, der Pharmaindustrie würde das aber gar nicht gefallen.
#52 am 15.02.2017 von Margit Pesch (Heilpraktikerin)
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Norbert Aust
Nochmal Gast#47: Meine Beweggründe liegen liegen weniger in einer Angst, dass die Homöopathie doch wirken könnte - was hätte ich in diesem Fall eigentlich zu befürchten? - sondern weil die Ausbreitung der Homöopathie eine negative Entwicklung für unsere Gesellschaft ist. Schauen Sie sich mal die Argumente der Impfgegner an, der Verfechter für die Germanische Neue Medizin oder für MMS des James Humble. Sie werden erstaunliche Parallelen zur Argumentation für die Homöopathie finden.
#51 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Norbert Aust
Gast#47: Wurde auch Zeit, dass dieses "Argument" kommt. Ich gehe sofort auf Ihre Anregung ein, wenn Sie notieren was passieren müsste, wenn ich drei Wochen lang Sulfur nehme. Versiegeln Sie das in einem Umschlag und hinterlegen das bei einem Notar. Dann schauen wir nach drei Wochen, ob Ihre Voraussage eingetroffen ist. Dass sich irgendwelche Veränderungen in meinem Gesundheitszustand einstellen, ist ja durchaus wahrscheinlich. Erkältungskrankheiten springen einen an, man bekommt Zahnschmerzen oder was auch immer. Ob ich die Zuckerkügelchen nun nehme oder nicht. Erst wenn Sie spezifische Vorhersagen machen können, was eintreten müsste, und das tatsächlich auch eintrifft, könnte man eine Kausalität für möglich halten.
#50 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Flüchtiger Leser
Globuli werden ja nicht vom Homöopathen bzw einem Apotheker im dunklen Hinterzimmer für den individuellen Patienten handgeschüttelt, sondern von einem Zweig der Pharmaindustrie hergestellt. Wie sieht es da eigentlich mit der Qualitätskontrolle aus? Wie kann meine Vermutung, dass hinter allen 2000 oder mehr Etiketten aus Kostengründen dieselben Zuckerkügelchen stecken, widerlegt werden?
#49 am 15.02.2017 von Flüchtiger Leser (Gast)
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Gast
C30 entspricht einer Verdünnung von 1: 1000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000. Auf dieses Experiment würde ich mich einlassen.
#48 am 15.02.2017 von Gast
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Norbert Aust
Herr Menzel (#46): Da sind wir uns völlig einig.
#47 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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@47 Hervorragendes Beispiel, wie man eine Bedeutungs-Erwartungs-Reaktion vorbereiten kann. In Ihrem Fall eine Nocebo-Reaktion. Ich bin mir sicher, dass ich mich nach Ihrer subtilen Warnung sehr schlecht fühlen werde, sollte ich mich auf das Experiment mit Sulfur C30 einlassen wollen (dasselbe gilt im übrigen auch für meine Katze oder Kinder).
#46 am 15.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Gast
Liebe Ungläubige, wenn in der Homöopathie kein Wirkstoff enthalten und die Wirkung Glaube ist - warum lassen Sie die Leute nicht in Frieden? Weil Sie Angst haben, dass es ja doch helfen könnte. Um ein für allemal sicher zu gehen schlage ich folgenden Selbsttest vor: Nehmen Sie 3 Wochen lang jeden Tag 3 mal täglich eine C30 Sulfur. Wenn Sie nach 3 Wochen keinerlei Anzeichen irgendeiner Wirksamkeit an sich feststellen können, können Sie sich entspannen: Sie sind nicht gefährdet jemals ein Homöopathieanhänger zu werden. Andernfalls, naja...überlegen Sie mal... Mit den besten Wünschen...
#45 am 15.02.2017 von Gast
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@Norbert Aust: Exakt. Die hochgradig spannende Placebo-Forschung würde die wissenschaftliche Grundlage für den Wirkmechanismus der Homöopathie bilden. Meines Wissen schwächt nach aktueller Studienlage das Wissen um den Placebo-Effekt dessen Wirkung kaum ab. Man könnte also sehr offen damit umgehen (gegenüber den Patienten). Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie wären damit deutlicher erkennbar, sogar für den Laien.
#44 am 15.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Norbert Aust
Jetzt habe ich vergessen, meinen Namen einzutragen: Gast#44 bin ich.
#43 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
  0
Gast
Gast #39: Ich wünsche Ihnen, dass Sie in Ihrem Leben nie an einen Punkt kommen, an dem Sie Ihre bisherigen Überzeugungen und Lebensinhalte überdenken. Und wenn Sie dahin kommen, wünsche ich Ihnen, dass Sie zu dem Schluss kommen, alle Entscheidungen absolut richtig und optimal getroffen zu haben. Alles Andere ist nämlich recht schmerzhaft.
#42 am 15.02.2017 von Gast
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Gast
Lebensgenießer: Nein meine erste Frage war nicht rhetorisch. Ich bin tatsächlich für eine Antwort offen. Meine zweite Frage war, ob man Stellen in Hahnemanns Werk nennen könnte, die als überholt angesehen werden könnten. Sie antworten mit "Ja". Nun, welche sind das? - Nur weil man etwas nicht weiß, bedeutet es nicht, dass es das nicht geben kann, das ist völlig richtig. Es ist aber völlig falsch ein solches Nichtwissen mit beliebigem Unsinn zu füllen, der dem bisherigen wissenschaftlichen Kenntnisstand glatt zuwiderläuft. - Nein, Wissen ist nicht notwendigerweise überholt wenn es ein bestimmtes Alter erreicht hat. Aber: Wenn sich Wissenschaft stürmisch entwickelt, wie die Medizin die letzten 150 Jahre, dann ist es äußerst verwunderlich, dass eine komplexe Heilslehre, die auf Sichtweisen vor dieser Zeit aufbaut, nicht kritisch überprüft wird.
#41 am 15.02.2017 von Gast
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Gast
Die wissenschaftliche/ universitäre oder auch evidenzbasierte Medizin führt im Idealfall zu einer exakten Diagnose, der Betroffene wird (oder kann sich auch selbst) genau über die Prognose und den Verlauf der Erkrankung informieren. Ebenfalls über Medikamente und deren Nebenwirkungen. Dies kann ua. bei schweren Erkrankungen hart sein. Der alternativ/ pseudo- Mediziner findet eine banale Erklärung für die Symptome und empfiehlt Wirkstofflose 'Medikamente' ganz ohne Nebenwirkungen. Was ist dem Betroffenen wohl lieber, mit was fühlt er sich besser? Aber wie sieht es in ein paar Jahren aus, wenn ernsthafte Erkrankungen nicht behandelt wurden?
#40 am 15.02.2017 von Gast
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Lanzelot
Uih, eine eigen Beobachterin, so was wünsche ich mir zum nächsten Geburtstag. Aber klar, DAS ist natürlich eine sinnvolle Beschäftigung und Lebensinhalt. Kann man nichts dagegen einwenden. Und den Spaß lassen bei Menschen gesund machen... was genau macht Spaß, ohne Kompetenz und substanzielle Ausbildung gesunden Menschen erzählen dass sie krank sind? Sie haben Spaß dass glaube ich gerne. Nur ist die Gesundheit von Menschen kein Spielplatz für Möchtgern-Heiler und Druiden aller Art. Eine richtige Ausbildung im Gesundheitswesen, das wäre was. Aber das macht keinen Spaß, sondern Arbeit. Und Fr. Grams hat meinen Respekt, dass sie sich offen diesem Ausmaß an Niedertracht immer wieder auf's neue stellt.
#39 am 15.02.2017 (editiert) von Lanzelot (Gast)
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@ Gast #20: Die Hormonthese der Homöopathen ist uralt - und schon lange widerlegt. Das Hormonargument ähnelt auch dem Argument, dass intensive Gerüche (wie z.B. Moschus) noch in Verdünnungen wie D12 wahrgenommen werden können. Die aber gelangen ohne jedes Resorptionsproblem direkt an die Zellrezeptoren der Nasenschleimhaut, und schon eine leichte Schleimschicht macht den Effekt zunichte. Ich wundere mich immer wieder, dass die Resorption über einen -möglicherweise gestörten- Magen-Darm-Trakt bei Homöopathika so gar keine Rolle spielt... Was in die völlig ungelöste Dosierungsproblematik hineinreicht.
#38 am 15.02.2017 von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Bei der Kritik an Frau Grams haben Sie unsauber gelesen, nochmal für die Anti-Homöoapthie-Jünger zum langsamen Nachlesen: Frau Grams hat sich nach mehreren Jahren der Homöoapthie-Tätigkeit dazu durchgerungen, sich doch einmal tiefer mit der Thematik Homöopathie zu beschäftigen...Wenn Sie diese Tatsache noch nicht beunruhigt, dann folgende Erklärungsversuch: Beschäftigt man sich als intelligenter Zeitgeist nicht vorab mit einer Methode intensiv um zu entscheiden, ob es passt oder nicht? Finden Sie nicht, dass man deshalb schon kritische Fragen stellen darf in Richtung Frau Grams? Finden Sie nicht, Wikipedia-Quellen in einem Buch sind flach recherchiert? Diese beiden Argumente sind bei weitem nicht persönlich beleidigend. Vielleicht antwortet mal jemand der Anti-Homöopathie-Jünger genau auf diese Argumente. Vielleicht Herr Endruscheit, der Frau Grams doch am nähesten steht in dieser Runde.
#37 am 15.02.2017 von Gast
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Norbert Aust
Herr Menzel, genau dann, wenn das was Sie schreiben, bei den Homöopathen Allgemeingut wird, dann endet auch viele Kritik. Denn dann käme niemand auf die Idee, Homöopathie bei ernsthaften Beschwerden anzuwenden oder beispielsweise als Malariaprophylaxe. Oder als Krebstherapie. Oder bei der Behandlung von Infektionskrankheiten. Die Kritik, die auf dem physikalisch/chemischen Nicht-Vorhandensein eines Wirkstoffes beruht wäre dann erledigt. Welche Wirkung die Kügelchen dann erreichen können, ist eine Fragestellung in einem anderen Fachgebiet.
#36 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Gast
Herrlich wie die Homöopathie Jünger sich langsam Sorgen machen. Die persönliche Angriffe Richtung Frau Gramm, zeigen ja eindeutig, dass es immer noch keine wissenschaftliche Beweise FÜR die Homöopathie gibt. Bei fehlenden Argumente wird man halt persönlich.
#35 am 15.02.2017 von Gast
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Gast
@#19 "Die Pharmakovigilanz betrifft homöopathische Mittel eben grad nicht.": das ist falsch. Erkundigen Sie sich bitte einmal beim BfArM. Der Aufwand für homöopathische Arzneimittel ist enorm hoch, verglichen mit dem Risiko.
#34 am 15.02.2017 von Gast
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Norbert Aust
Gast #20: Was hat das mit der Homöopathie zu tun, dass Hormone noch in der Konzentration D12 wirken? Eben: Nichts. Diese Tatsache liefert keinen Hinweis darauf, warum mittlere und hohe Potenzen wirken sollen (D12 ist für homöopathische Verhältnisse ja noch hochkonzentriert). Dass Hormone eine spezifische Wirksamkeit entfalten bedeutet nicht, dass die Allerweltsmittel, die in der Homöopathie eingesetzt werden, eine Wirkungen entfalten, schon garnicht die vielen, die ihnen von der Homöopathie zugeschrieben werden.
#33 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Norbert Aust
Stefan Kaa, AlexvonZobelstein: finden Sie nicht, dass das Absprechen der Qualifikation von Frau Grams etwas zu weit geht? Wenn Ihre Behauptung nicht auf irgendwelche nachprüfbaren Fakten beruht, könnte man dies glatt für eine üble Nachrede halten. Sind Sie so schnell am Ende Ihrer Argumentationsmöglichkeiten angelangt, dass Sie persönlich werden müssen?
#32 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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@Endruscheit-Beobachterin: Welche Ehre! Eine eigene Beobachterin! Können Sie sich nicht vorstellen, dass sich jemand engagiert, weil er das Thema für wichtig hält? Was hat das mit "andere in Ruhe lassen" zu tun? Wir diskutieren hier über einen Teil des öffentlichen Gesundheitswesens! Einen, dessen Irrationalität offen zutage liegt! Der potenziell geeignet ist, Schaden anzurichten an Leib und Leben von Menschen! Ich bin nicht bereit, dies zu akzeptieren. Nicht, weil ich eine Manie auslebe, nicht, weil mir das Spaß macht. Und zu Ihrer Beruhigung: Die Homöopathie ist nicht das einzige Thema, mit dem ich mich zu Wort melde. Beispielsweise hat mich in letzter Zeit die Impfgegnerschaft weitaus mehr beschäftigt. So, und nun können Sie hier mit Ihren Sachargumenten pro Homöopathie kommen. Ich warte.
#31 am 15.02.2017 von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
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Norbert Aust
Herr von Zobelstein, Sie schrieben: "Schopenauer hat es treffend so formuliert: "Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen."" Haben Sie auch eine Angabe, wie viele angebliche Wahrheiten auf diesem Weg ausgesondert wurden, um im Bild zu bleiben, nicht über das Stadium der Lächerlichkeit hinauskamen? Es ist nun einmal so: Jeder Regentropfen, der mich trifft, war vorher in einer Wolke. Aber nicht jeder Regentropfen aus dieser Wolke trifft mich.
#30 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Lebensgeniesser
@NorbertAust: Ihre 1 Frage ist a)rhetorischer Natur und b)deshalb nicht zu beantworten. Sie meinen ja, die Antwort bereits zu kennen. Ihre 2 Frage ist selbstverständlich mit einem zweifelsfreien JA zu beantworten. Logisch arbeiten akutell Homöopathen an der Weiterentwicklung. Bedenken Sie: Nur, weil man etwas nicht weiß bedeutet es nicht, dass es nicht sein kann ;-). Merke: Finden Sie ganz ehrlich wirklich, dass die Tatsache "150 Jahre alt " in irgeneiner Form dafür spricht, dass es heute nicht mehr gelten kann??? Finden Sie 150 Jahre sind eine lange Zeit betrachtet man unsere Geschichte? Welche Logik steckt dahinter? Alles was älter als "x" ist gilt nicht mehr, weil zu alt??? Puhhhh, schwierige Diskussionen. Glauben Sie ernsthaft daran, dass heute niemand an der Weiterentwicklung der Homöopathie arbeitet? Manchmal bin ich fassungslos....
#29 am 15.02.2017 von Lebensgeniesser (Gast)
  20
Norbert Aust
Herr von Zobelstein, auch das Buch von Götzsche muss man mit Vorsicht genießen. Meiner Meinung nach sind einige seiner Schlussfolgerungen nicht tragfähig. Ganzschlimm: Aus den Ergebnissen einer (!) Untersuchung an einem norwegischen Krankenhaus extrapoliert er die Sterberaten infolge Therapiefehler auf die ganze Welt.
#28 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
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Norbert Aust
Herr Quilitzsch: Die Schulmedizin wird als solche bezeichnet, weil jemand dies als Schimpfwort eingeführt hat. Eine "Schule" zum Erlernen der Medizin absolvieren vielleicht Heilpraktiker. Ärzte, so wie Sie, studieren an einer Universität. Daher möchte ich diesen Zweig doch lieber Hochschulmedizin oder Universitätsmedizin nennen. Und da schwingt dann Forschung mit, mit deren Hilfe altes Wissen und alte Verfahren entweder bestätigt oder überholt und ausgesondert wird. Aber wenn Sie sich lieber nur als Schulmediziner sehen ...
#27 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
  7
Endruscheit-Beobachterin
@Herr Endruscheit: Und wieder und immerwieder und wirklich überall erfahren wir von Ihrer Anti-Haltung der Homöopathie. Kümmern Sie sich doch bitte um eigene Lebensinhalte, um irgendetwas, was ihr Leben schöner macht. Lassen Sie uns "Homöopathie-Spinnern" doch den Spaß, Menschen gesund zu machen. Und Sie machen an anderer Stelle einfach Ihr Ding. Was halten Sie davon?
#26 am 15.02.2017 von Endruscheit-Beobachterin (Gast)
  25
Dr. Edmund Berndt
Und wieder eine endlose Diskussion um nicht vorhandene Fakten zur Wirksamkeit. Es gibt keine validen Nachweise, dass Homöopathie ursächlich stofflich kausal wirkt. Alle Erklärungsversuche a la Wassergedächtnis und dergl. mehr sind Nonsense. Und wie immer, so auch hier, werden nette Anekdoten erzählt, die noch netter mit dem Zusatz " ich bin Arzt" klingen. Fakt ist dass es keine Schulmedizin gibt sondern nur Medizin, die auch wirken soll. Alles, was sich als wirksam erweist, ist ehrliche Medizin. Medizin, die nicht wirkt, ist Pseudomedizin. Die Verschreibung von Placebos, eine der vielen gängigen Pseudorechtfertigungen, ist ethisch höchst bedenklich und nicht zu vertreten. Die Kollateralschäden an unbehandelten Kindern und Erwachsenen, weil wirksame Medizin im Glauben an die Allwirksamkeit der Homöopathie unterlassen wurde, sind enorm. Und last but not least, die auf Naturwissenschaft basierte Medizin vermag sehr wohl die Wirkung der Homöopathie sehr gut zu erklären.
#25 am 15.02.2017 von Dr. Edmund Berndt (Gast)
  18
Norbert Aust
Gast#22: Ganz einfach: zeigen Sie auf, welche Passagen aus Hahnemanns Schriften wissenschaftlich überprüft und dann als falsch bzw. überholt angesehen wurden. Wurde jemals etwas - nicht von ihm selbst, sondern in den späteren Jahren von seinen Nachfolgern - korrigiert und verbessert? Merke: Wenn ein Wissensstand von vor über 150 Jahren noch vollumfänglich gültig ist, spricht das nicht für eine Fortentwicklung.
#24 am 15.02.2017 von Norbert Aust (Gast)
  12
@ Hr. Endruscheit: was genau meinen Sie mit Scheinwissenschaftlichkeit bzw. in diesem Zusammenhang mit "mehr Forschung"? Ich bin kein Anhänger der Homöopathie, finde diese medizin-ethisch als sehr problematisch. Zumindest solange nicht offen mit der tatsächlichen Wirkung der Homöopathie umgegangen wird: eine Symboltherapie, welche durchaus starke Bedeutungs-Erwartungs-Reaktionen auslösen kann. Wenn man offen kommunizieren würde, dass es eben darum geht, im Globuli ein Symbol für den eigenen geistig-körperlichen Zustand rituell einzunehmen und es am Ende aber (biochemisch) keine Rolle spielt, welche Ausgangssubstanz tatsächlich verdünnt wurde, dann behielte die Homöopathie eine Daseinsberechtigung. Interessieren würde mich aber trotzdem, was genau Sie mit scheinwissenschaftlicher Forschung meinen, denn auch in anderen Bereichen der Naturheilkunde wird versucht mit Forschung deren Wissenschaftlichkeit zu belegen (Chiropraktik, Osteopathie, Orthomol. Med., Phytotherapie, Hypnose, etc.)
#23 am 15.02.2017 von Nikolai Menzel (Heilpraktiker)
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Was zeichnet die Homöopathie aus? Zwei Dinge: Erstens: Sie gilt 99,9 Prozent der weltweiten Wissenschaftsgemeinde als widerlegte Scheintherapie. Sie ist aus diesem Grunde aus dem öffentlichen Gesundheitssystem vieler Länder verbannt. Sie hat überlebt, weil ihre Proponenten es immer wieder verstanden haben, den Mantel der Scheinwissenschaftlichkeit ("mehr Forschung") über ihr auszubreiten. Zweitens: Das alles scheint in speziell in Deutschland der Vernebelungstaktik einer starken Lobby zum Opfer gefallen zu sein. Frau Grams? Sie spricht mit großer Freundlichkeit und vielfacher Wertschätzung von der Homöopathie, was ich sehr bewundere - lässt aber keinen Zweifel daran, dass sie als spezifische Arzneimitteltherapie seit jeher ein Irrweg war. Auch das bewundere ich. Warum beschleicht mich auch hier mal wieder gelegentlich das Gefühl, dass über Frau Grams' Buch geredet wird, ohne dass es gelesen wurde?
#22 am 15.02.2017 von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
@Gast#21: Können Sie Ihre Aussage bezogen auf die Homöopathie und deren angeblichen Stillstand auf irgendeine Art belegen?
#21 am 15.02.2017 von Gast
  6
Gast
Lieber Kollege Quilitzsch, die Schul-Medizin heißt deshalb so, weil sie sich immer wieder korrigiert, also lernt. Wohingegen bei der Homöopathie die Lehrmeinung quasi religionsartig unverändert weitergegeben wird.
#20 am 15.02.2017 von Gast
  21
Gast
Mir hat man mal Folgendes gesagt: die Hormonkonzentration im Blut entspricht einer homöopathischen Potenz von D12. Und Hormone wirken nunmal auch im Körper. Von Placebo kann meiner Ansicht nach keine Rede sein, wenn Tiere und Säuglinge geheilt werden können. Meine Hündin hatte stets starke Symptome bei und nach der Läufigkeit - stark geschwollene Zitzen und Milchleisten, aus denen Blut kam, absolute Antriebslosiggkeit uvm.... nach 6 Jahren habe ich es mit Homöopathie versucht, und ihre Beschwerden gingen gegen null. Ob das nun Zufall ist? Wer weiß das schon.
#19 am 15.02.2017 von Gast
  12
Gast
@14: Die Pharmakovigilanz betrifft homöopathische Mittel eben grad nicht.
#18 am 15.02.2017 von Gast
  1
AlexvonZobelstein
@RainerQuilitzsch: Die Notfallmedizin rettet Leben und ich bin total froh, dass wir sie haben. Was aber bei chronischen Krankheiten wie Neurodermitis? Was bietet uns die Medizin? Richtig: Unterdrückung durch Salben und das Ventil entlädt sich irgendwann an anderer Stelle. Aber: Die Macht der Pharmaindustrie (hoffe das ist nicht postfaktisch) ist zu groß, als dass sich an diesem kranken System zeitnah etwas ändern wird. Für "Postfaktik-Kritiker" wie "TeslaDriver" empfehle ich das Buch vom Schulmediziner Prof. Peter Gotzsche. Da werden Sie mit Fakten, Quellenverweisen und Studien überrannt und Ihre Augen öffnen sich eventuell.
#17 am 15.02.2017 von AlexvonZobelstein (Gast)
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AlexvonZobelstein
@TeslaDriver: Wissen Sie, der Ort hier ist wohl nicht optimal, um sich umfangreich über Fakten auszutauschen. Sonst möchte ich von Ihnen erwarten dürfen, Sie würden Ihre zugegeben etwas populistisch angehauchten Aussagen mit Futter statt Modewörtern schmücken. Besonders schön klingt "alternative Fakten". Das lese ich der Tage doch wirklich an jeder Ecke. "Postfaktisch" ist auch total "in". Klingt total professionell. Dafür mein Kompliment. Machen wir es so: Ich akzeptiere Ihre Kritik und sie lassen die Befürtworter leben. Was nicht geht ist Frau Grams, die sagt: Naja, nach einigen Jahren habe ich mich mal wirklich mit der Homöopathie beschäftigt.....Da würde ich auf Meinungsgleichheit hoffen, denn das ist einfach nur dämlich. Ebenso dämlich ist es, in einem Buch zu 99% auf Wikipedia-Quellen zu verweisen. Das sind doch Fakten genug, ob postfaktisch oder alternativ, oder?
#16 am 15.02.2017 von AlexvonZobelstein (Gast)
  11
Die Schulmedizin heißt Schul-Medizin weil sie noch viel lernen muß! Irgendwann wird es auch einen "Beweis" für die Wirksamkeit der Homöopathie geben. Was die Schulmedizin wissenschaftlich nennt ist doch nur Spielerei mit der Statistik, meist zugunsten der Pharmaindustrie.
#15 am 15.02.2017 von Rainer Quilitzsch (Arzt)
  27
Gast
Zur Frage, warum so viele Patienten auf Homöopathie abfahren... weil sie höchst erstaunliche Wirkungen erlebt haben. Häufig nach langen Versuchen, das Problem schulmedizinisch zu lösen. Ist es plausibel, dies als Placebo zu interpretieren, wenn verschiedenste schulmedizinische Therapien keine Wirkung, also auch keine Placebowirkung, verursacht haben? Ich finde es schade, dass die Berichterstattung über Homöopathie bei doccheck so einseitig und wenig differenziert stattfindet.
#14 am 15.02.2017 von Gast
  19
Gast
#13 am 15.02.2017 von Gast
  0
TeslaDriver
@AlexvonZobelstein Nein, unbelegte Meinungen, die zudem noch falsch sind, weil die postulierte Wirkungsweise von Homöopathie nun mal gegen bestehende Naturgesetze verstößt, sind nicht gleichberechtigt mit Fakten. Diese postfaktische Meinungsdiktatur mit "alternativen Fakten" ist eine gesellschaftliche Krankheit, deren Ausgeburt die Psuedomedizin darstellt.
#12 am 15.02.2017 von TeslaDriver (Gast)
  22
TeslaDriver
PD Dr. Egon Boenkendorf Ich denke eher SIE tappen noch im Dunkeln, Natalie Grams hat den Betrug hinterfragt, SIE nicht!
#11 am 15.02.2017 von TeslaDriver (Gast)
  21
Gast
immerhin eine mutige Frau Grams
#10 am 15.02.2017 von Gast
  9
Gast
#2 so ist es leider, denn die "Ideologie" heißt ja "gleiches mit gleichem" also z.T. sehr giftige Sache, die verboten sein sollten. Man lese einfach mal, was da drauf steht und gibt das bei Wiki ein. Ich hab selbst mitbekommen, dass eine Apothekerin DESHALB, nach tel. Rücksprache ein D4 in D12 umgetauscht hat, wo dann garantiert nichts mehr davon drin sein konnte. Ich hab ja nichts dagegen, nur bitte nicht auf Kosten der Allgemeinheit und der notwendigen Medizin. Das muss man Politikern, Richtern und Krankenkassen klar vorwerfen.
#9 am 15.02.2017 von Gast
  17
Gast
Mir ist immer noch nicht erklärt worden, wie der Homöopath bzw. der Hersteller bei so niedrigen Konzentrationen seinen Tiegel sauberbekommt?
#8 am 15.02.2017 von Gast
  19
AlexvonZobelstein
Lassen wir in einem Land mit der Möglichkeit der freien Meinungsäußerung doch sowohl Kritiker und Befürworter einer Methode Ihren Raum. Sollte die allzu häufig genannte Theorie des reinen "Plazebo-Effektes" in der Homöopathie tatsächlich der einzige Wirkmechanismus sein, so lasst uns viele Menschen davon bedienen. Natürlich ist dem nicht so und die klassische Homöopathie ist ein wirkliches Wunderwerk. Zumal der Gründer eben dieser ja nicht vorher Krötenforscher war sondern Schulmediziner. Dennoch sollen Kritiker ihren Raum bekommen. Schopenauer hat es treffend so formuliert: "Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen." Womit ich ein echtes Problem habe ist die Darstellung von Frau Grams - oder besser die Selbstdarstellung. Ich stimme "Stefan Kaa" uneingeschränkt zu: Sie kann nichts besonders gut und setzt das gut in Szene. Der Meister darin ist Donald T...
#7 am 15.02.2017 von AlexvonZobelstein (Gast)
  26
Gast
@4: Na ja, mit D3 hat @2 vielleicht unrecht. Aber ab D4 muss in der EU tatsächlich nichts geprüft werden, obwohl das auch schulmedizinisch je nach Wirkstoff eine beachtliche Dosierung sein kann.
#6 am 15.02.2017 von Gast
  5
Immer wieder lustig zu sehen wie die "aufgeklärte" Schulmedizin ihr "Living in a Nutshell" Prinzip aufrechterhält. Von Fr. Natalie Grams halte ich gar nichts, dass aber wohlbemerkt schon lange vor Ihrem Buch. Sie kann in diesem Sinne gar nichts, weder Homöopathie noch Schulmedizin. Irgendeine Nische zum Geldverdienen muss Sie ja jetzt bedienen und das kommt der Schulmedizin und den Medien grade recht. Sie erlebt grade einen etwas unfreiwilligen Hype.
#5 am 15.02.2017 von Stefan Kaa (Nichtmedizinische Berufe)
  26
Gast
@#2 "Nebenwirkungsstudien": Sie haben keine Ahnung von der heutigen Pharmakovigilanz ...
#4 am 15.02.2017 von Gast
  8
Vielleicht hat Frau Grams die Wirkungsweise der Homöopathie doch noch nicht verstanden!
#3 am 15.02.2017 von PD Dr. Egon Boenkendorf (Heilpraktiker)
  38
Gast
"In den homöopathischen Globuli ist kein Wirkstoff". Schön wäre es. Das glauben nämlich oft auch Homeöpathen. Gehen Sie in die Apotheke Ihrer Wahl und schauen Sie sich die Präparate mal genauer an. Nicht selten steht da D3, D5 etc. Weit entfernt von "kein Wirkstoff"! Warum der Gesetzgeber für solche Präparate allerdings nicht die gleichen Kriterien bezüglich Nebenwirkungsstudien verlangt, ist unerklärlich.
#2 am 15.02.2017 von Gast
  11
Gast
Sehr schöner Podcast, danke!
#1 am 13.02.2017 von Gast
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