Medizinischer Einsatz von Cannabis bei ADHS

05.02.2017
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Im folgenden Post erläutere ich, warum ich gegen den medizinischen Einsatz von Cannabis bei ADHS bin und warum ich nicht möchte, dass die Krankenkasse dafür zahlt.

Seit einigen Monaten lese ich in einer Facebook-Gruppe zum Thema Medizinischer Einsatz von Cannabis. Keine Ahnung, wer mich in diese Gruppe eingeladen hat.

Um es klar zu stellen: Ich halte den medizinischen Einsatz von Cannabisprodukten bei Tourette und chronischen Schmerzen nach Ausschöpfung von anderen Optionen und unter Abwägung der Risiken für vertretbar. Auch wenn ich die bisherige Studienlage nicht so überzeugend finde. Aber immerhin, offen sollte man sein.

Bei ADHS sehe ich das grundlegend anders. In der Facebook-Gruppe werden nun zwei ärztliche Kollegen (Dr. G. und Frau Dr. M) quasi als Bezugsquellen genannt. Passenderweise stellen die beiden privatärztlich tätigen Ärzte auf ihren jeweiligen Webseiten dann gleich Unterlagen zur Antragstellung zur Verfügung bzw. scheinen sich mit einer „Studie“ mit positiven Berichten quasi gleich selber die Berechtigung zu bescheinigen, dass Sie eine gute Sache betreiben.

Das Gehirn eines ADHSlers ist sowieso vulnerabel

Nun könnte man ja der Meinung sein: Wer heilt, hat recht. In Sachen ADHS wissen wir, dass gerade Jugendliche und Erwachsene in einem extrem hohem Maß Cannabis konsumieren. Je früher man kifft, desto höher die Gefahr einer drogeninduzierten Psychose. Aufgrund der Entwicklungsverzögerung des ADHS-Gehirns bzw. der neurobiologischen Abweichungen (u.a. im Dopamin-System) weisen ADHSler nun sowieso eine erhöhte Gefahr für Psychosen auf.

Es ist also keine besonders sinnvolle Idee, dieses vulnerable Gehirn dann mit Cannabis zu belasten. Ob nun medizinische Cannabinoide da wirklich ungefährlicher sind, steht in den Sternen. Immerhin müssen diese Produkte nicht so getestet werden, wie wir es für ein Arzneimittel fordern würden. Damit haben sie erstmal natürlich auch keine Nebenwirkungen. Sehr praktisch.

Nun behaupten die Befürworter der Cannabis-Anwendung bei ADHS, das es hilft. Das mag ja sein. Es gibt dafür aber so gut wie überhaupt keine Belege oder wissenschaftliche Erkenntnisse.

Was wir aber wissen, ist, dass Cannabinoide Schaden anrichten können. Aber auch das sei erstmal dahin gestellt.

Wird jetzt die Krankenkasse Cannabis bei ADHS verschreiben?

Mit dem Beschluss des Bundestags wird die Verschreibung von Cannabis zunehmen. Es wird wesentlich einfacher sein, die Präparate an die Frau oder an den Mann zu bringen. Das mag ja auch okay sein.

Interessant wird aber sein, ob dann die Krankenkassen diese umstrittene Maßnahme auch bezahlen. Denn von sich aus leisten kann sich das kein ADHSler. Weshalb sie ja dann auch meist wieder „auf der Straße“ Haschisch besorgen.

Aber jetzt soll ja wie gesagt die Krankenkasse dafür zahlen. Ich hoffe, dass sie das bei ADHS auf keinen Fall macht!

Auch wenn eine ärztliche Begründung gegeben sein muss, warum Cannabinoide als Therapie eingesetzt werden, so verfügen die beiden genannten Kollegen G. und M. meiner Ansicht nach nicht über die Kompetenz, bei etlichen Krankheitsbildern zu entscheiden, ob andere Behandlungsoptionen wirklich ausgereizt sind. Das sollte nach meiner Meinung wirklich Schwerpunktpraxen oder Uni-Ambulanzen vorbehalten sein.

In der Facebook-Gruppe ist ziemlich klar zu lesen, dass sich die Betroffenen eigentlich einen legalen und von der Krankenkasse bezahlten Weg zum Cannabis wünschen. Wünschen darf man ja gerne ...

Cannabis: Selten die allerletzte Option

Aber ich kann – bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen – meist nicht erkennen, dass die therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft wären.

Zumal bei einigen der dort aktiven Schreiber in den Sternen steht, ob eine ADHS-Diagnose überhaupt korrekt gestellt wurde.

Im Kern reicht ja, wenn man zu einem der beiden Kollegen fährt, dort seine Behandlungsgebühr abdrückt und dann sagt: Ich habe ADHS, ich bin nicht behandelbar, schreib mir Cannabis auf. Unterstützen sollte man das aus meiner Sicht aber nicht.

Es ist ein kontroverses Thema. Auf Diskussion bin ich gespannt.

 

Bildquelle: David Vega, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 13.02.2017.

249 Wertungen (1.64 ø)
8877 Aufrufe
Medizin, Psychiatrie
Gast
#91 - Sie zwingen hier dem ganzen Forum ihre Sichtweise auf Drogen auf, ohne auch nur im geringsten auf den Inhalt des Artikels einzugehen! Es geht dem Autor ganz sicher NICHT um Fragen des Drogenmissbrauchs sondern schlicht um die Frage der Sinnhaftigkeit von Cannabis bei ADHS. Darum sollte sich die Diskussion drehen und nur darum! Weiters schreiben sie "Jeder weiss, dass der Hintergrund hier das große Drogengeschäft ist und dass wir den USAmerikanern sowieso jeden Blödsinn nachmachen. Dort boomt (nicht nur) Cannabis und auch bei uns steigt inzwischen die Zahl der Drogentoten, nur weiter so." Wie korreliert ihrer Meinung nach die steigende Zahl der Drogentoten bei uns mit dem Cannabis-Boom in den USA? Ich verstehe nicht den Zusammenhang, den sie hier konstruieren wollen, zumal durch Cannabis keine Drogentoten zu beklagen sind und die Einstiegsdrogen-Theorie spätestens seit der Kleiberstudie, welche Horst Seehofer von der CSU in Auftrag gegeben hat, wissenschaftlich widerlegt ist. LG.
#97 am 12.02.2017 von Gast
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Gast
Wenn man sich den Forums-Verlauf genau durchließt, fällt schon auf, dass genau diejenigen als erstes beleidigend und ausfällig wurden und das eigentliche Thema verlassen haben, die dieses Forum dazu genutzt haben um Cannabis-Nutzer als ausgefallene, komische und suspekte Versager, Hartz-IV Empfänger, faule arbeitsscheue Gammler, etc. hinzustellen (man muss es nur nachlesen)! Diese Menschen haben das Ziel des Autors eine sachliche Diskussion zur Sinnhaftigkeit von Cannabis bei ADHS mit ihrer persönlichen Sichtweise auf Cannabis und Cannabisnutzer Ad Absurdum geführt. Dass sie entsprechend verärgerte Reaktionen von den diffamierten Hanffreunden bekommen haben, kann da nicht wirklich verwundern! Aus der Hanf-Community kamen da schon viel ernsthaftere Bemühungen zu einer sachlichen Diskussion zum Thema ADHS und Cannabis als Medizin, als von den... ich würde fast sagen erbitterten Gegnern dieser Menschen! Warum werden diese eigendlich derartig angefeindet?
#96 am 12.02.2017 von Gast
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Gast
Wissenschaft: Cannabis wirksam bei der Behandlung des Tourette-Syndroms und der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) Deutsche Wissenschaftler der Universitäten Göttingen, Hamburg und Dresden berichteten von der Behandlung eines 15-jährigen Jungen mit behandlungsrefraktärem Tourette-Syndrom (TS) und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), die zu einer starken körperlichen und psychosozialen Beeinträchtigung führten. Die Gabe von THC resultierte in einer deutlichen Verbesserung der Tics, ohne Nebenwirkungen zu verursachen, und erlaubte eine parallele Behandlung der ADHS mit Stimulanzien. Durch die THC-Behandlung wurde die intrakortikale Hemmung, also die Übertragung von Nervenreizen in der Hirnrinde, verstärkt. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20520294
#95 am 12.02.2017 von Gast
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Gast
Menschen suchen nicht die Wahrheit, Menschen suchen Bestätigung...und der eine oder andere Kiffer kannen es vielleicht auch gar nicht ertragen, dass er mit seiner objektiv nicht gerade beneidenswerten Existenz als Faulenzer und Sofagammler bzw. mit seinem "alternativen Lebensentwurf" von der großen Mehrheit der Bevölkerung eben eher verachtet wird und er nach objektiven Kriterien vielleicht doch auf dem Holzweg ist...ich meine damit keinen der Kommentar-Schreiber und Diskussionsteilnehmer hier...
#94 am 12.02.2017 von Gast
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Gast
https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150205122733.htm Auch ganz interessant : Belegt dafür, dass es bei Kindern mit Entwicklungsstörungen und ADHS keinerlei Hinweis oder Rechtfertigung für den Einsatz von medizinischem Cannabis gibt. Wohl aber ziemliche Risiken und Gefahren. Leider nehmen die Befürworter von Cannabis immer nur die Artikel zur Kenntnis, die ihrem Glauben entsprechen und sehen die dann als Weltliteratur an. Die bestehende Forschungslage ist aber mehr als dürftig in Hinblick auf ADHS. Das sagt dann nicht, dass es nicht andere Anwendungsgebiete von Cannabispräparate geben kann
#93 am 12.02.2017 von Gast
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Gast
zu#89 Das Parlament hat die Zulassung als ärztlich verschreibungspflichtiges Medikament zugelassen, nicht mehr und nicht weniger.
#92 am 12.02.2017 von Gast
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Gast
Zu "Meinungsfreiheit" gehört eigentlich nicht die Beschimpfung Andersdenkender! Das ist die erste Regel, die hier missachtet wird. Bei jedem banalen Medikament geht es auch um "Nebenwirkungen". Darauf hinzuweisen ist das Normalste von der Welt und genau das VERSÄUMT doccheck! Jeder weis, dass der Hintergrund hier das große Drogengeschäft ist und dass wir den USAmerikanern sowieso jeden Blödsinn nachmachen. Dort boomt (nicht nur) Cannabis und auch bei uns steigt inzwischen die Zahl der Drogentoten, nur weiter so.
#91 am 12.02.2017 von Gast
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Ich habe mich vor Wochen an die ´Doccheck Redaktion gewandt mit der Beschwerde darüber, dass die Kommentare immer flacher, unwissenschaftlicher, emotionaler und unsachlicher werden. Dies hat man dahingehend kommentiert, dies sei so gewollt, jeder Laie, jeder nicht-Doc dürfe im Sinne der Meinungsfreiheit absondern, was ihm gerade durch die - ja soll ich jetzt auch mal ausfallend werden? - durch seine verpeilte Birne zuckt. Man kann also entweder ausklinken oder, einfacher, keine Kommentare mehr lesen.
#90 am 12.02.2017 von Dr. med. Irmela Eckerlin-Wirths (Ärztin)
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Gast
#87 Aha da nun doccheck offensichtlich auch glasklar erkennt, dass sie mit ihren verbalen Absonderungen nicht von Vernunft und Mitgefühl, sondern von Hass und Vorurteilen getrieben sind und nun aufgrund ihrer haltlosen Behauptungen, sowie ihren beleidigenden, diskriminierenden, unmenschlichen und gehässigen Sermons entsprechend eingreifen muss, ist docchek also auch ein phöser, phöser Rauschgift-Werber, der zu der ganzen "weltfremden Bande von Spinnern" dazugehört? Solche bösartigen Hass-Postings gehören völlig zurecht entfernt! Dass sie dann gleich ganz empört geifern müssen, auch doccheck stünde unter einer vermeintlichen Hanf-Käseglocke und mache Cannabis-Werbung zeigt ihre "geistige Reife" ganz wunderbar auf und sie sollten sich spätestens jetzt fragen, wer hier grundsätzlich falsch liegt. Nochmal, kriegen sie sich ein, lernen sie mit der Realität klar zu kommen und bilden sie sich, das hilft ihnen besser weiter, als ihre ganzen ausgefallenen, komischen und suspekten Wortmeldungen!
#89 am 12.02.2017 von Gast
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Gast
#86 naja immerhin haben 100% der Parlamentarier im Bundestag sowie im Bundesrat das was sie hier so vehement kritisieren und mit allen irgendwie greifbaren und längst widerlegten Klischees von vorvorgestern garnieren, einstimmig zugunsten der Patienten beschlossen. Also, wer ist hier realitätsfremd? Vermutlich denken sie jetzt der gesamte Bundestag und Bundesrat leben deshalb auch nur unter dieser phösen Hanf-Käseglocke... Lernen sie mit der neuen Realität klar zu kommen und bilden sie sich, sie haben es wie hier schon mehrfach erwähnt wurde bitter nötig!
#88 am 12.02.2017 von Gast
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Gast
nun zur permanenten Cannabis-Reklame gehört jedenfalls auch doccheck, hier wird sogar gelöscht wenn was negatives zu Cannabis auftaucht.
#87 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
@ #85: ich denke, dass das Personen, die außerhalb der Käseglocke...äh...sorry, Hanf-Glocke leben, mehrheitlich nicht so sehen...
#86 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
#84 Ich berichtige SIE "Viele der Äußerungen von Hanf-Befürwortern in dieser Diskussion wirken" FÜR SIE "ausgefallen, komisch und suspekt...", weil SIE die Erfahrungen von Patienten nicht ernst nehmen und weil sie bei dem Thema völlig zu machen. Warum sie damit so ein Problem haben, sei dahingestellt! Auch ich kann ihnen nur sage, bilden sie sich weiter sie, das hilft auch ihnen!
#85 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
...man kann es nur wiederholen: Viele der Äußerungen von Hanf-Befürwortern in dieser Diskussion wirken ausgefallen, komisch und suspekt...
#84 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
#82 welche permanente Drogenreklame? Oder meinten sie gar Rauschgiftwerbung? Ich kann hier keine Rauschgiftwerbung oder Drogenreklame erkennen. Es geht doch eigendlich um ADHS und das für und wieder einer Behandlung desselben mit dem Arzneimittel Cannabis, sowie um Hanf als Medizin allgemein und nicht um Rauschgiftmissbrauch und seine Auswirkungen, oder? Das eine hat doch mit dem anderen eher weniger zu tun, oder liege ich da falsch?
#83 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
#75 Sie haben das jetzt leider nicht selbst geklärt, aber ich vermute, das Sie auch die permanente Drogenreklame kritisieren.
#82 am 11.02.2017 von Gast
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Cannabis Patient
@#80 Ich kapiere schon , dass sie es nicht wahrhaben wollen, dass Dr. Grotenhermen recht hat und nicht sie, wenn er Patienten mit ADHS behandelt. Ich hab alles versucht um ihnen etwas Menschlichkeit näher zu bringen, scheinbar sind sie dagegen leider resistent... Eine Subgruppe von Patienten wird bereits seit einigen Jahren erfolgreich mit Cannabis gegen ADHS behandelt und dass es keinerlei Studien dazu gäbe, ist eine glatte Lüge (siehe Links weiter unten)! Bitte bilden sie sich, sie haben es nötig!
#81 am 11.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Gast
@ Cannabis Patient: Sie kapieren es einfach nicht...Cannabis mag bei bestimmten Krankheitsbildern seine Berechtigung haben...bei ADHS eben gerade nicht...
#80 am 11.02.2017 von Gast
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Cannabis Patient
@#78 Dann werden sie sicher das Israelische Arzneihanf-Programm auch als extremistisch ansehen, da dort Cannabis bei verschiedensten Krankheitsbildern sogar im Altersheim und im Kinderhospiz verwendet wird. Hier ist eine kurze Doku der ARD vom 07.10.2013 zur medizinischen Nutzung von Cannabis im Altersheim und im Kinderhospiz... https://www.youtube.com/watch?v=aLR6ILW4e3s Viel Spaß beim Weinen!
#79 am 11.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Gast
...die Ärzte, die in der Schweiz Omis und Opis einschläfern, sind auch mitfühlende Menschen...mitfühlende Menschen mit extremistischen Ansichten...
#78 am 11.02.2017 von Gast
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Cannabis Patient
@ #74 Sie meinen vermutlich Ansichten, die sich mit jenen von Dr. Grotenhermen decken und die ihren eigenen Ansichten diametral zuwider laufen :D Bitte schauen sie sich dieses Video von Dr. Grotenhermen an und sie werden feststellen dass er ein mitfühlender intelligenter Mensch ist, der selbst (an ALS) leidet und kein Drogen-Zombie oder ähnliches! https://www.youtube.com/watch?v=KtxcCOhhIIU Er hat sich mit seiner Meinung und seinen Wünschen beim Gesetzgeber in 2016/17 letztlich durchgesetzt. Gut So!
#77 am 11.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Gast
@#65 "...ich glaube, man sollte den Dr. G. mal melden bei der entsprechenden Ärztekammer...." -> Ich halte ihre Meinung zu Dr. G. für einfältig und engstirnig, aber viel Spaß beim Melden, sie werden dafür maximal ausgelacht! Dr. Grotenhermen bei der Anhörung im deutschen Bundestag zu verschiedenen Fragen der Cannabis-Medikation aus der Sicht eines Experten: Frage an Dr. G.: Bei welchen Indikationen kommt Cannabis als Medizin in Frage? Antwort von Dr. G.: https://www.youtube.com/watch?v=Td8NmXM8B9k Frage an Dr. G. zum Thema Austherapiertheit für den Einsatz von Cannabis als Medizin? Antwort von Dr. G.: https://www.youtube.com/watch?v=iCE2mdZ5nq8 Frage an Dr. G.: Versorgungsprobleme durch Belastung des Arztbudgets durch Cannabis als Medizin? Antwort von Dr. G.: https://www.youtube.com/watch?v=4Nyo20hkyfI Warum Dr. Grotenhermen bei der Anhörung liegt? Weil er ALS hat!
#76 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
Sensationelle Diskussion! Das erbämliche Niveau der hier sich äußernden Mediziner (!) unterbietet tatsächlich noch das Niveau der hier gerne herangezogenen Bahnhofs-Junkies und Hartz-IV-Bezieher. Was im übrigen an Diskriminierung und Menschenverachtung auch nicht zu unterbieten ist, diese Gruppe an wirklich nicht zu beneidenden Menschen als Negativ-Beispiel heranzuziehen. Ehrlich, ich bin entsetzt! Ein bisschen mehr Menschlichkeit und Nächstenliebe würde den Herren und Damen sehr gut tun, offenbar haben Sie, ähnlich wie Politiker, vollkommen den Bezug zur harten menschlichen Realität verloren.
#75 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
...Personen mit ADHS haben häufig eine Veranlagung zu Psychosen...so gibt es auch genetische Überlappungen zwischen ADHS und Schizophrenie...Cannabis triggert bei gegebener Veranlagung den Ausbruch der Erkrankung (der Psychose)...ob man die Veranlagung dazu hat, weiß man vorher nicht....es tummeln sich hier in dieser Diskussion übrigens so einige Personen aus einer gewissen Ecke, sagen wir aus einer politischen Randgruppe...ich meine mit letzterem nicht die ganzen Kiffer und Drogen-Junkies hier sondern Personen mit eher ausgefallenen, ziemlich komischen Ansichten...
#74 am 11.02.2017 von Gast
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Cannabis Patient
Wissenschaft: Cannabis wirksam bei der Behandlung des Tourette-Syndroms und der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) Deutsche Wissenschaftler der Universitäten Göttingen, Hamburg und Dresden berichteten von der Behandlung eines 15-jährigen Jungen mit behandlungsrefraktärem Tourette-Syndrom (TS) und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), die zu einer starken körperlichen und psychosozialen Beeinträchtigung führten. Die Gabe von THC resultierte in einer deutlichen Verbesserung der Tics, ohne Nebenwirkungen zu verursachen, und erlaubte eine parallele Behandlung der ADHS mit Stimulanzien. Durch die THC-Behandlung wurde die intrakortikale Hemmung, also die Übertragung von Nervenreizen in der Hirnrinde, verstärkt. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20520294
#73 am 11.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Cannabis Patient
Häufigere psychotische Symptome bei Patienten mit ADHS werden nicht durch Cannabis verursacht - In einer Studie mit 7403 Teilnehmern gab es einen Zusammenhang zwischen stärkeren ADHS-Symptomen einerseits und Psychosen, Paranoia und Halluzinationen andererseits. Analysen widersprechen der traditionellen klinischen Sichtweise, dass die Haupterklärung für Menschen mit ADHS-Symptomen, die Psychose entwickeln, illegale Drogen sind. Medizinische Fakultät, Universität von Warwick, Großbritannien. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26235475
#72 am 11.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Cannabis Patient
SUCCESSFUL THERAPY OF TREATMENT RESISTANT ADULT ADHD WITH CANNABIS: EXPERIENCE FROM A MEDICAL PRACTICE WITH 30 PATIENTS Eva Milz, Franjo Grotenhermen Medical Practice for Psychiatry and Psychotherapy, Berlin, Germany; Nova-Institute Hürth/Rheinland, Germany; Medical Practice, Rüthen, Germany http://cannabis-med.org/nis/data/file/abstractbook.pdf -> Ab Seite 85
#71 am 11.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Cannabis Patient
Cannabis verbessert Symptome der ADHS Peter Strohbeck-Kühner, Gisela Skopp, Rainer Mattern Institut für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin, Kliniken der Universität Heidelberg, Voss Str. 2, 69115 Heidelberg, Deutschland, peter.strohbeck@med.uni-heidelberg.de https://www.cannabis-med.org/data/pdf/de_2008_01_1.pdf
#70 am 11.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Gast
Zu #46 Cannabis Patient: Vielen Dank für die sachlich richtige Stellungnahme. Ergänzung zur Zuckersucht: Zucker ist unser Hauptenergielieferant mit etwa 50 % Anteil an aufgenommenen Kalorien, selbstverständlich einschließlich des Stärkezuckers. Der Problemzucker ist der niedrigmolekulare süße Zucker, der schnell verdaut wird und dabei in größerer Menge im Blut aufputschend wirkt wie eine Droge bis der Blutzuckerpegel wieder sinkt, u.a. durch Umwandlung in Fett. Auf Dauer dämpft der Organismus die Wirkung durch Insulinresistenz einiger Organe. Die insulinunabhängigen Nerven sind aber der Zuckerschwemme immer ausgesetzt. Bei den zappeligen Kleinkindern ist die Wirkung am unmittelbarsten zu erkennen. Die Zuckersucht ist eine Basis für viele spätere Süchte. Für die Zuckerlobby (zu der wir auch alle wegen unserer Liebe für Süßes gehören) und für viele Ärztefunktionäre ist jedoch das Thema Zuckersucht tabu. Ritalin oder Cannabis lösen deshalb das Kernproblem bei vielen ADHS-Patienten nicht.
#69 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie von ADHS mit Stimulantien: belegt ! Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabis bei ADHS: nicht belegt bzw. teilweise sogar das Gegenteil belegt ! Dass Sie keine Kenntnisse und keinen mentalen Zugang zur Evidenzbasierten Medizin haben und daher nicht einschätzen können , was daraus folgend als belegt und was als nicht belegt gilt, ist Ihr Problem.
#68 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
Sie sind also dafür das adhsler lieber Ritalin nehmen sollen ? Wissen sie was es da für Nebenwirkungen gibt ? Zb. plötzlicher Tot,Deppresionen, Herzinfarkte, Aggresionen und noch vieles mehr. Aber das böse Cannabis ist das Problem. Meiner bescheidenen Meinung nach sind sie ein Idiot oder Pharmasklave. Oder beides.
#67 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. https://www.cannabis-med.org Hier wird ihnen von Experten aus aller Welt weitergeholfen... Bildung ist der Schlüssel zum Verstehen!
#66 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
dass Cannabis bei ADHS eine sinnvolle Therapie-Option wäre, ist nicht im Geringsten wissenschaftlicher Konsens, sondern eine krasse Außenseitermeinung, die durch quasi keinerlei Studien und sonstige harte Fakten gedeckt ist. Aber Studien und sonstiges Klein-Klein scheinen die Cannabis -Gurus wie den Dr. G. wohl nicht zu interessieren. Was der Herr Dr. G. macht, kann übrigens mitunter als "Kunstfehler" angesehen werde angesichts der schädlichen Effekte von Cannabis auf Personen mit ADHS, die Martin Winkler hier aufgeführt hat...da wäre eine juristische Klärung doch mal interessant....ich glaube, man sollte den Dr. G. mal melden bei der entsprechenden Ärztekammer....
#65 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
Manche haben echt ein meterdickes Brett vor ihrem Schädel. Weil in einer e-mail Adresse das furchtbar phöse C.-Wort enthalten ist, gilt diese den entsprechenden Protagonisten in ihrer eingeschränkten Weltsicht natürlich sofort als unseriös. Die Domain dieser Adresse gehört der IACM (Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin). Dort wird ihnen auch als Mediziner gerne von echten Experten aus Medizin, Wissenschaft und Forschung weitergeholfen, wenn sie nicht völlig vernagelt im Schädel und bereit sind sich weiterzubilden sind :)
#64 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
Wenn jemand die E-Mail-Adresse @cannabis-med.org führt, dann ist das eher eine ungwöhnliche E-Mail-Adresse....das zumindest wirkt irgendwie suspekt...
#63 am 11.02.2017 von Gast
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Gast
Sehr geehrter Verfasser. Cannabis als Medizin wirkt bei mir und aufgrund der mittlerweile 3 Jährigen Therapie sind bei mir Erfolge sichtbar und werden, von Dr. Grotenhermen sowie 2 anderen Ärzten bestätigt. Sehr gerne gebe ich Ihnen einen Einblick in meine Krankengeschichte. Denn ich habe in den vielen Selbsthilfegruppen und den Gesprächen gestgestellt, dass jeder ADHSLER anders ist. Da sie augenscheinlich die Nützlichkeit eines Wirkstoffes bei allen Menschen mit ADHS über einen Kamm scheren, empfinde ich persönlich, mit Verlaub" als sehr einfach gedacht. Möglicherweise haben sie Interesse an einem Austausch über dieses Thema. Mein Name ist Marc Ziemann, ich bin selbst Patient und Betroffener. Sie können mich über die Emailadresse marc.ziemann@cannabis-med.org kontaktieren.
#62 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
Glaube der Arzt hat zu viel Ritalin geschnüffelt,,, Cannabis behandelt sehr gut ADHS, und der Oxidative Stress der andauernd bei ADHS auftritt, wird durch Cannabis abgebaut, andernfalls enstehen andere Krankheiten.
#61 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
ADHS wird in der USA erfolgreich mit Cannabis behandelt. Es müssen keine Neuroleptika immer genommen werden die Impotenz herbei fügen oder sonstige schwere Nebenwirkungen. Dies auf kosten der Erkrankten
#60 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
"Aufstrebende globale Hanfwirtschatz"....:D ....das bringt auch so viel gesellschaftlichen Mehrwert mit sich....ich bin dafür, dass Deutschland zusätzlich Thailand als weltweit größte Destination für Sex-Touristen ablösen sollte...mit Berlin statt Pattaya als weltgrößtem Puff...diese Art von Industrie brächte genau denselben gesellschaftlichen Mehrwert wie die "Hanf-Industrie"...
#59 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
@#57 Eigendlich geht es hier um ADHS... aber Ok, wenn sie die Zeichen der Zeit nicht erkennen können/wollen, ist das ihr Problem und nicht das der aufstrebenden globalen Hanfwirtschaft. Deutschland ist halt eine intelligente Wirtschaftsmacht, das wird wohl auch etwas damit zu tun haben, warum ausgerechnet jetzt ein schwarzer Gesundheitsminister Cannabis auf Rezept einführt... Man wittert jetzt schon langsam die Milliarden und dann ist eine generelle Legalisierung auch nicht mehr weit. Die Freigabe von medizinischem Hanf hat laut neuen Erkenntnissen aus den USA übrigens zu einigen interessanten positiven Effekten geführt. So ging die Zahl der tödlichen Intoxikationen mit opioiden Schmerzmitteln in Staaten mit einem medical Marijuana Program signifikant zurück, weil Patienten lieber das weniger gefährliche Cannabis als Opiate nehmen! http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/cannabis-in-usa-legalisierung-bringt-milliarden-steuereinnahmen-a-982424.html
#58 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
dass die legale "Hanf-Wirtschaft" ein auch nur ansatzweise relevanter Wirtschaftszweig mit der Schaffung von Arbeitsplätzen in nennenswerten Ausmaß werden kann, ist genau so illusionär, wie die eher hilflose aber sehr modische (noch!) Hoffnung, dass die Start-Up-Branche Arbeitsplätze in nennenswertem Ausmaß schaffen könne...und was die gesellschaftlichen Folgen einer unkritischen Befürwortung und Legalisierung von Cannabis angeht, so im Voraus unterschätzen und verharmlosen sollte man das auch nicht...eine Gesellschaft, die zu relevanten Teilen aus kiffenden Rastafaris, Hippies und diversen Faulenzern besteht, die im Park herumgammeln, kann nicht auf Dauer funktionieren...das aktuell in Deutschland bestehende Wohlstandsniveau wird man damit jedenfalls nicht auf Dauer halten können...
#57 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
@#55 Keine Sorge die passenden Jobs denen viele Cannabis-Freunde gerne nachgehen werden sind gerade am entstehen. Die Expertiese bringen diese ja mit :) Sie haben gar keine Ahnung wie groß die Aufbruchstimmung in diesem aufstrebenden Wirtschaftszweig mit jährlichen Umsätzen von zig Milliarden bereits jetzt ist und wir sind erst am Anfang dieser globalen Entwicklung. Wie man in Colorado und Washington State, etc. gesehen hat ist genau gar nichts von den ganzen an die Wand gemalten Befürchtungen passiert. Die Welt geht davon nicht unter. In den nächsten Jahren werden im Bereich der Hanfwirtschaft weltweit zigtausende Jobs entstehen, die riesige Steuereinnahmen bewirken, welche statt Verbrechern Staaten mit einer fortschrittlichen Drogengesetzgebung zugute kommen. Wo gehen wohl die vielen Drogen-Milliarden jetzt hin? Wer profitiert wohl vom aktuellen Status Quo am meisten? Eines ist klar, dieses Milliardengeschäft funktioniert nur, weil alles sehr gut gemschmiert ist.
#56 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
...das mit dem Dasein als kiffender Hartz4-Empfänger mag nicht für alle das Kiffen verteidigende Schreiber hier gelten, aber für viele schon...und um überhaupt nen Job zu bekommen, sollte man das Kiffen vielleicht erst mal sein lassen...und was das memmenhafte Gejammer mit "Es gibt doch gar keine Jobs." angeht, das mag vor 15 Jahren noch der Fall gewesen sein, heute gilt jedoch: Wer wirklich arbeiten will und sich nicht vom Staat verhalten lassen will, der findet auch einen Job...und wenn es sein muss, als Klomann...letzteres ist immer noch würdevoller, als dauerhaft Hartz4 zu beziehen...
#55 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
@ #53 Ich brauche keinen Job, weil ich in meiner wohlverdienten Rente bin und meinen Beitrag für die Gesellschaft in Form von 3 gesunden intelligenten und vor allem bildungshungrigen Kindern geleistet habe. Aber Fragen muss ich sie nun doch noch was: Fühlen sie sich jetzt besser, weil sie einen verbalen Kübel Mist über mich auskippen durften? Aber nur zu, ich kann ihre kleingeistigen Auswurf problemlos vertragen. Ihr Posting sagt übrigens mehr über sie und über ihr verqueres Weltbild aus als über mich ;)
#54 am 10.02.2017 von Gast
  2
Gast
@ #52: Apropos Stagnation!....wenn Sie nicht weiter stagnieren wollen, bewerben Sie sich doch für einen Job versuchen Sie, herauszukommen aus dem Dasein mutmaßlich als "Kiffer" und Hartz4-Empfänger...und werden Sie damit ein vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft...jemand, der Hartz4 bezieht, somit auf Kosten anderer lebt, sich aber mutmaßlich nicht bemüht, da raus zu kommen ist eben genau das nicht: ein vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft...
#53 am 10.02.2017 von Gast
  31
Gast
Genau Frau @Diederichs, nur sie sind Schlau, haben die Weißheit mit dem Löffel gefressen. Alle anderen sind Dumm und können nicht lesen. HAHAHA! Armseliges Statement für eine vermeintliche Bildungsbürgerin, die dann leider doch keine ist. Sie verweilen bei ihrer vorgefertigten und einbetonierten Meinung, sowie bei ihrem verqueren Weltbild. Sier sind in keiner Weise bereit neue Erkenntnisse zu Cannabis zu akzeptieren und etwas dazu zu lernen! Wissen sie wie man das nennt. Stagnation! Diese setzt dort ein, wo man nicht bereit ist sich weiterzuentwickeln!
#52 am 10.02.2017 von Gast
  4
Cannabis Patient
@ #49 Was hat das jetzt mit ADHS zu tun??? :D Naja egal, ich werde trotzdem erwidern. Jedenfalls sind sie eine ganz besondere Leuchte in Gottes großem Tiergarten! Erst diskreditieren sie Menschen die Cannabis konsumieren pauschal als unproduktive Dummköpfe (sie differenzieren überhaupt nicht zwischen medizinischem Konsum und Konsum zu Entspannungszwecken, sondern vermischen in ihrer Engstirnigkeit weiter beides ohne Sinn und Verstand) und dann kranke Menschen auch noch blöd von rechts anmachen. Echt schwach! Das sie mir einen möglichen Nutzen der Pflanze zusprechen ändert nichts and er Tatsache, dass sie mich und ALLE Schmerzpatienten, welche eine Dauermedikation mit Cannabis haben mit ihren Aussagen diskreditieren weil sie eben ALLE Cannabis-Konsumenten pauschal als unproduktiv und dumm bezeichnen! Da fühlt man sich als (medizinischer) Dauerkonsument natürlich angesprochen. Entsprechend ist meine Reaktion auf sie!
#51 am 10.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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#49 Die können alle nicht lesen, wie man an den Beiträgen sieht. Da wird sich echauffiert über Behauptungen, die hier gar nicht aufgestellt wurden, was erhebliche Desorientiertheit offenbart.
#50 am 10.02.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
  34
Gast
@ #48: können Sie nicht lesen oder was?....ich hatte doch hier bereits geschrieben: "@ #44: medizinisches Cannabis bei Fällen wie ihrem mag absolut berechtigt und sinnvoll sein..."
#49 am 10.02.2017 von Gast
  35
cannabis Patient
q #45 Das sie und Dr. W. Cannabis als Therapie bei ADHS als Problem ansehen, ist ihre Meinung. Die wirklichen Experten in der Cannabismedizin wie Herr Dr. Franjo Grotenhermen werden diese Meinung nie mit ihnen teilen. Sie schreiben weiter "THC dimmt den Geist und macht dumm und unproduktiv und sonst nichts..."! Ist ihnen klar dass sie mit dieser diskriminierenden Aussage auch einen Stab über Schmerz-Patienten wie mich brechen, die ihr Cannabis täglich brauchen um überhaupt noch am Leben teilhaben zu können? Ich fühle mich durch meine Medikation weder dumm noch unproduktiv. Obwohl ich nun schon seit 8 Jahren legaler Cannabis Patient bin kann ich ihre Behauptungen schlicht nicht bestätigen... Im Gegenteil ärgert mich ihr unqualifiziertes Pauschalurteil weil mich Hanf erst wieder aktiv am Leben teilhaben lässt! ...und bitte unterlassen sie das Mischen von Cannabis als Arznei mit der generellen Legalisierung. Das hat nichts mit einer evidenzbasierten Betrachtungsweise der Materie zu tun!
#48 am 10.02.2017 von cannabis Patient (Gast)
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Gast
...was massenhafter Drogenkonsum mit einer Gesellschaft anrichten kann, sieht man z.B. an Jemen, Somalia und benachbarten Ländern...in Jemen und Somalia ist jeweils quasi das gesamte Land im kollektiven Kath-Rausch...im Jemen wird statt Weizen nur noch Kath angebaut, sämtliches Getreide muss importiert werden...was das aggressiv machende Kath an Förderung des Terrorismus und islamistischer Strömungen in genannten Ländern alles "geleistet" hat, sollte nicht unterbewertet werden...nun ist Kath zwar nicht direkt mit Cannabis vergleichbar, aber eben ein Beispiel, wie die kulturelle Akzeptanz einer Droge diese Gesellschaft zu Grunde richten kann.... ...anderes Beispiel: der massenhafte, kulturell dort akzeptierte Genuss des "Wässerchens" in Russland...die durchschnittliche Lebenserwartung in Russland ist nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion um 20 Jahre gefallen...ein hauptsächlicher "Verdienst" des Alkohols...
#47 am 10.02.2017 von Gast
  4
Cannabis Patient
@Erich Dengler ihrer Behauptung mit der Zuckersucht als mögliche Ursache von ADHS kann ich einiges abgewinnen! Die Frage ist, wäre ADHS dann ein chronifiziertes Resultat der Zuckersucht? Zur Differenzierung beim medizinischen Gehalt (ich nehme an sie meinen das Verhältnis der Cannabinoide zueinander in der Blüte, oder in Extrakten) ist zu sagen, dass hier vor allem bei Patienten eine intensive Auseinandersetzung mit der Materie stattfindet. Es sind ja nicht ohne Grund bereits jetzt 15 Cannabis-Sorten mit verschiedenen klar definierten Wirkstoffzusammensetzungen von deutschen Apotheken beim Großhandel abrufbar... Das hat natürlich damit zu tun, dass unterschiedliche Krankheiten und unterschiedliche Individuen mit verschiedenen Blüten behandelt werden (müssen) hier fehlt in Deutschland beim Fachpersonal weitestgehend das Wissen welche Blüte bei welchem Krankheitsbild am Besten geeignet wäre! Ich hoffe hier kommt die Regierung noch mit Programmen zur Weiterbildung der Ärzteschaft!
#46 am 10.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
  1
Gast
@ #44: medizinisches Cannabis bei Fällen wie ihrem mag absolut berechtigt und sinnvoll sein...medizinisches Cannabis gegen ADHS ist - wie Martin Winkler hier bereits ausgeführt hat - ein Problem und nicht die Lösung... ....und nochmal: massenhaftes Gekiffe und Konsumieren anderer Drogen betrachte ich als kulturellen Verfall einer Gesellschaft....und während Stimulantien in therapeutischer Anwendung gegen ADHS die Produktivität einer Gesellschaft klar fördern, bewirkt Cannabis genau das Gegenteil....im Übrigen: wenn seit tausenden von Jahren alle Menschen standardmäßig kiffen würden, dann wären wir immer noch in der Steinzeit, weil so Fortschritt nicht möglich wäre...und es sage mir hier keiner, THC fördere die Kreativität...das stimmt nicht...THC dimmt den Geist und macht "dumm" und unproduktiv und sonst nichts...
#45 am 10.02.2017 von Gast
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Cannabis Patient
@ #42 können sie nicht lesen? Nochmal, ich habe ihnen gerade geschrieben dass mein Kommentar als Erwiderung auf vorhergehende kritische Kommentare zu sehen ist, die auch nichts mit ADHS zu tun haben, sondern nur mit primitiver, ungerechter Polemik und auch nicht auf den obigen Artikel eingehen. Warum haben sie da nicht nachgefragt? Hier wird eine ganze Bevölkerungsgruppe wegen ihrem Konsumverhalten diskreditieren, das hat nichts mit ADHS zu tun und ist nach meinem Dafürhalten primitiv und inhuman. Cannabiskonsumenten sind genausowenig schlechte Menschen wie Alkoholkonsumenten, nur weil sie gelegentlich etwas rauchen, oder ein Glas Wein trinken... Aber das beantwortet vermutlich auch nicht ihre Frage was mein Post mit ADHS zu tun hat... Jedenfalls mehr als der einer gewissen Tierärztin, die sich grade so richtig blamiert hat, weil sie so schön mit ihrer Unwissenheit zum Thema glänzt! Ist sie deshalb besser, als die vielgescholtenen Kiffer? Vielleicht selektive Wahrnehmung ihrerseits?
#44 am 10.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Erich Dengler
Für die Diskussion um Cannabis wäre eigentlich eine Differenzierung beim medizinischen Gehalt notwendig. Für solche Feinheiten interessiert sich aber die Cannabis-Lobby herzlich wenig. Seit jeher trickst diese schon beim Begriff der Süchtigkeit und erfindet die „körperliche“ Sucht, zu der angeblich Cannabis nicht führt, obwohl jede stoffliche Droge auch physische Folgen nach sich zieht, wie auch psychisch beeinflusst. Das Thema ADHS muss ebenfalls von dieser Seite betrachtet werden. Ich behaupte, die Ursache für ADHS ist sehr oft ein übermäßiger Zuckergenuss, das heißt eine Zuckersucht, von der heute vermutlich schon mehr als zwei Drittel der Kleinkinder mehr oder weniger angefixt sind. Deshalb sind Ritalin und Cannabis nur eine Art homöopathische Gegentherapie. In medizinischen Lexika findet man jedoch an Stelle von Zuckersucht trotz chemischer Nähe zu Alkohol meistens nur den Begriff Fettsucht, obwohl die Wissenschaft noch keinen Fettstoff als Suchtstoff ausweisen kann.
#43 am 10.02.2017 von Erich Dengler (Gast)
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Gast
@ #41: das beantwortet nicht die Frage, was das mit Cannabis bei ADHS zu tun hast....plus: wenn du hier kritisierst, dass sich hier eine Tiermedizinerin geäußert hat: die ganzen Kiffer, die sich hier äußern, die sind ja auch so viel kompetenter...
#42 am 10.02.2017 von Gast
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Cannabis Patient
@ #40 Mein Kommentar ist als erwiderung auf die vorherigen Kommentaren zu sehen und diese Kommentare haben nun auch rein gar nichts mit ADHS, sondern nur mit wiedergekäutem Blödsinn von Vorvorgestern zu tun, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren! Bezüglich ADHS denke ich, dass auch da Cannabis eine gute Therapie-Option sein kann, wenn sie ein erfahrener Mediziner begleitet! An erfahrenen Medizinern in diesem Spezialbereich haperte es allerdings noch sehr... Vor allem bin ich auch unbedingt der Meinung Tiermediziner sollten bei ihrem Fachgebiet bleiben, da können sie weniger Schaden anrichten und sie laufen nicht Gefahr sich mit ihrer unqualifizierten Meinung bis in die Knochen zu blamieren! ;)
#41 am 10.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Gast
@ #39: Und was hat das mit Cannabis bei ADHS zu tun?...
#40 am 10.02.2017 von Gast
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Cannabis Patient
Ich leide nun schon seit vielen Jahren an chronischen Schmerzen. Ursprung für meine Leidensgeschichte war eine Grippe. Meine Diagnosen seit 2000 kurz zusammengefasst: Grippe -> Perimyokarditis -> Herzinfarkt -> KHK -> umfangreiches embolische Vorgänge -> PAVK II b linkes Bein -> Niereninfarkt -> ausgeprägte Polyneuropathien in beiden Beinen -> Sulcus Ulnaris Syndrom links -> PTBS (aufgrund meiner albtraumhaften Krankengeschichte) -> Fibromyalgie... Ich gelte also als multimorbide und war aufgrund der vielen verschiedenen verordneten Medikamente (16 Stück) mit all ihren Neben- und Wechselwirkungen nicht mehr in der Lage am Leben teilzuhaben... Genauer gesagt bin ich fast am Leben verzweifelt! Ich konnte durch eine Kombination von Dronabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) auf die 7 Medikamente Oxycodon, Lyrica, Saroten, Tramal, Xanor, Trittico und Citalopram - allesamt mit teils schweren Neben- und Wechselwirkungen - verzichten! erst Cannabis hat mir mein Leben zurückgegeben! Bitte bilden!
#39 am 10.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Gast
Es kann ein Merkmal von Drogenkonsum sein, dass man sich im Rahmen eines messianischen Sendungsbewusstseins berufen fühlt, anderen Leuten die Vorzüge eben dieses Drogenkonsums klarmachen zu müssen. Drogenkonsum, egal ob Cannabis, MDMA, Koks, Opiate etc. bedeuten immer mehr oder weniger ein Siechtum der einzelnen Person, mehr noch aber einen kulturellen Verfall. Wer sich ein Leben als Bahnhofs-Junkie als das Nirvana vorstellt und diesen Weg für sich persönlich anstrebt...dann soll er doch...er muss sich dann aber nicht wundern, wenn er von der Mehrheitsgesellschaft nur verachtet wird, und letzteres völlig zurecht.
#38 am 10.02.2017 von Gast
  48
Gast
Cannabis ist nun mal Arznei, auch bei ADHS. Lernt damit klar zu kommen! Es ist lächerlich, wie hier manche ohne Sinn und Verstand auf ihrem Standpunkt beharren, dass es ganz böse ist und so süchtig macht, dass man es daher auf gar keinen Fall als Medizin einsetzen sollte... und natürlich wird auch das Klischee bemüht, dass die Leute ja eh nur (gratis) kiffen wollen... Um die Geschichte mit der Psychose mal auf den Punkt zu bringen. Cannabis kann unter Umständen eine latent vorhandene Psychose triggern, klar durch Studien bewiesen ist das aber noch lange nicht! Psychosen können auch durch Tabak, Alkohol oder andere Einflüsse von außen getriggert werden. Wer das also als Argument für einen Verzicht auf Cannabis als wertvolle Therapieoption her nimmt macht sich in meinen Augen völlig lächerlich! Eine kleine Frage dazu: Wieviele "anständige" Arzneimittel dürften wir dann nicht verwenden, weil sie ungünstige Nebenwirkungen auf die Psyche haben können?
#37 am 10.02.2017 von Gast
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Auch interessant: Die Detektiv-Bande hier, die notorische Realitätsflucht-Sucht durch Gebrauch eines Rauschmittels bei Patienten aufzudecken vermag. Danke, gut dass wir zumindest hoffen können, dass alle irgendwann wieder bereit sind, sich konform mit SchlagerBildBölkstoffZigaretten zu berieseln. Dieses Rauschgift macht so unerträglich kreativ, teils schon beinahe individuell! Einfach ätzend
#36 am 10.02.2017 von Florian Kunz (Medizinjournalist)
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Gast
Man kann hier manchen Diskussionsteilnehmern, und ich nenne hier keinen Beitrag speziell, nur raten, weniger zu kiffen...denn Kiffen mindert mutmaßlich das Urteilsvermögen...ob der Konsum von Cannabis bei manchen Diskussionsteilnehmern hier die Qualität ihrer Beiträge beeinflusst hat, lässt sich jedoch eben nur mutmaßen....
#35 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
@ #26: da du dich ja ganz offensichtlich bereits schlau gemacht hast über das nebenwirkungsarme THC, hast du sicher auch den Beitrag über Psychosen durch Cannabis-Konsum bereits gelesen, den ich dir hier hereinkopiere: " Eine Freundin von mir mit ADHS-Diagnose hat mit 32 Jahren das erste mal gekifft, nach eigenem Bekunden, um ihre Migräne selbst zu therapieren. Die Folge war bei ihr eine Cannabis-induzierte Psychose mit darauffolgendem monatelangem stationären Psychiatrie-Aufenthalt. Ein einziges Mal Kiffen hat bei ihr dafür ausgereicht...und das im Alter von 32 Jahren. Es besteht bei ihr bis heute, ein halbes Jahr später, eine Residualsymptomatik der Psychose... Das nur mal als abschreckendes Beispiel für die Cannabis-Enthusiasten unter den Schreibern hier..... #12 vor 18 Stunden von Gast "
#34 am 10.02.2017 von Gast
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im Leben dieser Menschen aus und das Eingliedern in unsere Leistungsgesellschaft wird dadurch zusätzlich erschwert. Solange jemand als Mediziner seine Lizenz fürs Arztsein riskiert, weil er davon überzeugt ist einem Menschen das Leben im gesamten so lebenswerter zu machen, ist das doch bewundernswert - und ja, so weit sind wir heut noch nicht... Aber wie sonst wollen wir denn mal irgendwo hinkommen -?
#33 am 10.02.2017 von Florian Kunz (Medizinjournalist)
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Hier kommt's raus - mir gefällt der Artikel sehr. Allerdings nicht des wissenschaftlichen Standpunkts wegen, sondern der polarisierenden Wirkung auf die Leser. Auch wenn den "Hanfgegnern"^^ selbst wohl noch nicht so ganz klar zu sein scheint, wie teils schon peinlich rückständig ihre Argumentierungen sind und sie als postfaktisch obsolet outen, sie werden schon noch sehen, wie ein Teil einer "Szene" plötzlich zum Fachkreis erwächst. Time will tell. Jedoch ist es doch wunderbar wenn eine Diskussion im noch relativ jungen Thema das Bewusstsein für Präzision im Hinblick darauf schärft, in welchen Fällen tatsächlich Bedarf für Cannabismedikation bei ADHS bestehen könnte. Aber zb multizykl. Antidepressiva zu akzeptieren (wird bei Betroffenen oft verwendet um depressive Symptome nach außen zu dämpfen, teils unterstützend zu MPH) und Cannabispräparate bzw THC als Gift zu bezeichnen, da liegt mMn der eigentliche Hund begraben. Denn durch chronisches Erleben von Situationen, wo man wieder mal versagt hat, baut sich der ADHSkomplex nur noch perfider
#32 am 10.02.2017 von Florian Kunz (Medizinjournalist)
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Hier kommt's raus - mir gefällt der Artikel sehr. Allerdings nicht des wissenschaftlichen stand
#31 am 10.02.2017 von Florian Kunz (Medizinjournalist)
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Bello
*hust* Frau Dietrichs, Sie als Tierärztin äußeren sich über cannabishaltige Arzneimittel und sprechen gleichzeitig vom Dunnig-Kruger-Effekt? Bei aller Liebe Sie haben echt Humor!
#30 am 10.02.2017 von Bello (Gast)
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Cannabiskonsum verringert die Fähigkeit zum kritischen Denken und erhöht die Risikobereitschaft. Dazu kommt noch der Dunning-Kruger-Effekt. Es nimmt nicht wunder, daß hier so viele Teilnehmer Cannabis als angeblich nebenwirkungsfreies Wundermittel hochjubeln.
#29 am 10.02.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Gast
Der logische nächste Schritt bei der Cannabis-Debatte wäre dann eben die Herstellung von standardisierten Arzneimitteln daraus, die den gleichen Anforderungen bei der Zulassung wie andere Medikamente auch unterliegen. Sprich anständige Zulassungsstudien müssen her. Es kann ja wohl kaum (außer bei Personen, die es als medizinisch "maskiert" legalisiertes Rauschmittel nutzen wollen) Ziel sein, dauerhaft Cannabis zu rauchen / Tees zu trinken oder sonstige Darreichungsformen die exakte Dosierung nicht zulassen zu nutzen. Kommt ja auch keiner auf die Idee, den Leuten statt Digitalis Fingerhuttee zu verschreiben weil das so bio ist...
#28 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
@ #26 Mich freut es das du für dich ein nebenwirkungsarmes Medikament gefunden hast, aber Ritalin ist erstens kein Meth und macht auch nicht abhängig. Man sollte schon bei der Wahrheit bleiben, für Unwahrheiten ist immer noch Herr Martin W. zuständig!
#27 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
@#24 ich als Patient will lieber ein nebenwirkungsarmes, nicht süchtigmachendes Medikament. Ritalin (Meth) ist natürlich viel besser, oder? Mach dich erstmal schlau!
#26 am 10.02.2017 von Gast
  27
Gast
Diese Einstimmigkeit im Bundestag war eine Alternativlosigkeit. Den Eigenanbau von Patienten galt es zu verbieten.
#25 am 10.02.2017 von Gast
  0
Gast
Was die Drogen-Szene angeht...man kann nur mutmaßen, aber es drängt sich unvermeidlich der Eindruck auf, dass viele Schreiber und Leser hier gerade daher kommen: aus der Drogen-Szene...
#24 am 10.02.2017 von Gast
  37
Gast
...THC ist in der Tat kein Wundermittel...es mag eine begrenzte Berechtigung haben bei einigen neurologischen Krankheitsbildern...jedoch längst nicht in dem Ausmaß, wie es in jüngster Zeit medial und von Personen aus der Drogen-Szene gehyped wird...bei ADHS hat Cannabis dagegen schlichtweg rein gar nichts zu suchen.
#23 am 10.02.2017 von Gast
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Cannabis Patient
Hanf ist kein Wundermittel, aber eine wertvolle Therapie-Option für schwerkranke Menschen. Daher hat der deutsche Bundestag das neue Gesetz zur Versorgung dieser Patienten mit den medizinisch sehr wirksamen Cannabisprodukten auch EINSTIMMIG beschlossen. Dieser EINSTIMMIGE Beschluss ALLER deutschen Parteien (von links bis rechts) fiel sicher nicht wider besseren Wissens, bekommt das mal in eure Köpfe rein. Die Stigmatisierung und von Cannabis-Patienten wurde von der Politik EINSTIMMIG beendet, dieses unwürdige Schauspiel auf dem Rücken schwer kranker Menschen ist nun auch in der Gesellschaft abzuschließen und der neue Status Quo ist schlicht anzuerkennen und zu akzeptieren! Mein behandelnder Primar an der Schmerzambulanz hat schon vor Jahren zu mir gesagt, "sie brauchen sich wegen THC (dem Hauptwirkstoff der Hanfpflanze, der auch für den Rausch verantwortlich ist) keine Sorgen zu machen, da sie davon weder körperlich abhängig werden, noch sich damit tödlich überdosieren können".
#22 am 10.02.2017 von Cannabis Patient (Gast)
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Gast
Ich kann nur dazu aufrufen sich weiterzubilden, es schadet nicht, hat keine Nebenwirkungen und tut nicht weh! Das Wissensniveau, das hier manche selbsternannte Experten beim Thema Cannabis als Arznei zur Schau stellen ist gelinde gesagt einfach nur peinlich! Alleine Cannabis mit dem Knollenblätterpilz gleichzusetzen zeugt von einer unglaublichen Unwissenheit und einer engstirnigen Ignoranz gegenüber den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Pflanze und ihrem medizinischen Wert! Das grenzt schon an Dummheit und diesen Menschen empfehle ich dringend ihre ideologischen Scheuklappen abzulegen, wenn es um Hanf geht und endlich die Augen zu öffnen und sich zu bilden! Warum sondern Leute hier ihren Dung ab, wenn sie nicht wirklich wissen wovon sie sprechen. Wahrer werden diese verbalen Absonderungen von vorvorgestern dadurch trotzdem nicht und sie widersprechen zudem zum größten Teil sämtlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen die wir inzwischen zu Hanf haben!
#21 am 10.02.2017 von Gast
  1
Gast
Ich sage es mal so: "Kiffen, das wollen sie doch alle."
#20 am 10.02.2017 von Gast
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Gast
Lieber Herr "Doktor", ich besitze eine Ausnahmegenehmigung für Cannabis wegen ADHS. Vielleicht sollten Sie sich mit dem Thema nochmal sachlich auseinandersetzen. Ich finde es echt traurig, was Sie hier von sich geben.
#19 am 10.02.2017 von Gast
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PerVers
die studie von frau dr m und dr G ist weltweit anerkannt was bitte qualifiziert nun diesen arzt das anzuzweifeln das würde ja bedeuten die ganze welt hat unrecht aber er es der einstein dess jahrhunderts. dessweiteren bestimmt nicht dr G oder frau DR M wer austherapiert ist sondern dazu gibt es EU vorgaben und an diese halten sich BEIDE ärzte sonst dürften sie sicher nicht mehr praktizieren ein umstand der dem verfasser dieses textes eigentlich bekannt sein sollte. und dann gibt es abschliessend noch zu sagen das die eindeutige mehrheit der patienten die frau dr m oder herr dr G aufsuchen bereits austherapiert sind und einen ellenlangen leidensweg und facharzt besuche HINTER SICH HABEN und das alles OHNE ERFOLG WAR denn nur DAS hat einen bisher berechtigt ÜBERHAUPT cannabis als medizin aus den apotheken zu erhalten (bisher - ab märz 2017 gilt das neue gesetz) und dabei spielt es keine rolle ob ADHS oder zB ASTHMA .
#18 am 10.02.2017 von PerVers (Gast)
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Erich Dengler
Cannabis ist und bleibt eine hinterlistige Droge, weil der Mensch keine Enzyme zum Abbau besitzt. Deshalb kumuliert das THC-Gift schon bei einem Joint pro Woche. Die Wirkung ist dann bei fast keinem Konsumenten langfristig genau vorhersehbar. Vor allem Jugendliche sind wegen des noch intensiven Aus- und Umbaus des Nervennetzes besonders betroffen. Für Alkohol besitzt ein Großteil der Menschheit Enzyme zum Abbau, weil sich Alkohol im Verdauungstrakt durch Gärung aus vorhandenem Zucker sogar selbst bilden kann. Wegen der Freigabe sind die Schäden trotzdem riesig. Wäre aber diese Größe für eine Freigabe maßgeblich, wäre ja der Knollenblätterpilz ganz harmlos, "bei den paar Toten pro Jahr".
#17 am 10.02.2017 von Erich Dengler (Gast)
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Es gibt bereits ADHS Patienten in Deutschland die mit MPH ( Ritalin) und THC gut eingestellt sind. Insbesondere zur Behandlung der Schlafstörungen, die vielen ADHS Patienten erhebliche Probleme bereiten. Wenn Sie stattdessen Trizyklika oder Neuroleptika einnehmen besteht ein erhebliches Nebenwirkungspotential. Wohingegen Cannabis im Allgemeinen gut verträglich ist und eine vernachlässigbare Toxizität aufweist. Aufgrund der neuerlichen Erkenntnisse über den Einfluß von Cannabis auf die Hirnentwicklung, stellt es sowieso nur eine Option zur ADHS Behandlung im Erwachsenenalter dar. Überzufällig häufig findet man bei nicht therapierten ADHS Patienten Cannabis Konsum zur Symptomkontrolle. Therapie sollte auf wissenschaftlichen Erkentnissen basieren und nicht von Weltanschaungen und Ignoranz beeinflußt werden.
#16 am 09.02.2017 von Tobias Roth (Arzt)
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Gast
"Versager, Kiffer, Loser"... Ja genau, unbedingt das Bild vom verwahrlosten asozialen Kiffer bemühen... Ich halte es für sehr problematisch die zwei Themen "Medizinischem Cannabis für schwerkranke Menschen" mit dem Thema "Generelle Legalisierung" zu vermischen! Lächerlich ist das und es hat wenig mit der Realität zu tun! Barack Obama, Bill Gates, Steve Jobs, Jennifer Aniston, Morgan Freeman, Justin Timberlake, Susan Sarandon, Kirsten Dunst, Jan Josef Liefers, Maria Furtwängler, usw... Die Liste ließe sich endlos fortsetzen... Was all diese Personen gemeinsam haben? Sie sind höchst erfolgreiche Kiffer! Einige hier haben es bitter nötig, ihre ideologischen Scheuklappen abzulegen und sich bezüglich Cannabis weiterzubilden. Bildung schadet nicht und tut nicht weh geschätzte Damen und Herren!
#15 am 09.02.2017 von Gast
  4
Cannabinoide sollen bei Jugendlichen - ausser bei einigen therapierefraktären Epilepsien oder schweren frühkindlichen Hirnschäden - wegen der nachweislich negativen kognitiven Wirkungen nicht oder nur als 3rd line Therapie in Frage kommen. Aber deswegen die möglichen Nutzen wegen des "Drogenstatus" grundsätzlich zu verneinen, ist auch engstirnig. Wir machen sehr gute Erfahrung in der Behandlung von Spastik, Muskelkrämpfen und als add-on Besserung von Schlafstörungen und Appetit- Mangel gute Erfahrungen, z.B. bei der ALS. Die potentiell antidepressive Wirkung ist wohl auch nicht zu unterschätzen... ein THC-Antagonist als Appetit-Hemmer wurde vom Markt genommen, da die Patienten reihenweise depressiv wurden...
#14 am 09.02.2017 von Dr. Christoph Neuwirth (Arzt)
  0
Gast
...Im Übrigen gibt es in der Bundesrepublik wie auch anderswo in Europa und in USA eine bedenkliche Entwicklung, Drogenkonsum insgesamt als Lifestyle oder gar medizinische Wunderwaffe zu bejubeln...laut Statistiken steigt in den letzten Jahren die Drogen-Kriminalität an, auch die zunehmende gesellschaftliche "Akzeptanz" oder sagen wir Banalisierung insbesondere von Cannabis dürfte da ihren Anteil daran haben. Während man früher Cannabis . LSD. MDMA etc. überzogen kriminalisiert hat, scheint heute das gegensätzliche Problem zu bestehen, nach dem Motto: "Ist doch alles nicht so schlimm." Beides ist grundfalsch. ich denke nicht, das ein Dasein als unproduktiver "Versager, Kiffer, Loser" für das Individuum oder die Gesellschaft erstrebenswert sein sollte....
#13 am 09.02.2017 von Gast
  54
Gast
Eine Freundin von mir mit ADHS-Diagnose hat mit 32 Jahren das erste mal gekifft, nach eigenem Bekunden, um ihre Migräne selbst zu therapieren. Die Folge war bei ihr eine Cannabis-induzierte Psychose mit darauffolgendem monatelangem stationären Psychiatrie-Aufenthalt. Ein einziges Mal Kiffen hat bei ihr dafür ausgereicht...und das im Alter von 32 Jahren. Es besteht bei ihr bis heute, ein halbes Jahr später, eine Residualsymptomatik der Psychose... Das nur mal als abschreckendes Beispiel für die Cannabis-Enthusiasten unter den Schreibern hier.....
#12 am 09.02.2017 von Gast
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Gast
Hallo Frau Dr. Diederichs! Sie schreiben "Außerdem muß man sich nur mal anschauen, wie schlampig in Sachen Diagnose und Therapie von ADHS derzeit vielerorts gearbeitet wird. So lange das nicht entscheiden besser wird, wäre jede Freigabe einer derart riskante neue Therapien so oder so nicht zu verantworten." Ich habe das Gefühl, sie haben die Entscheidung des Bundestags verschlafen. Die wie sie schreiben "derart riskante" Therapie mit Cannabis zu verschreiben liegt nach der neuen Gesetzeslage im Ermessen des Arztes. Er kann auch bei ADHS Cannabis verordnen und das beste dabei, die Cannabis Therapie ist wesentlich harmloser als die Therapie mit Ritalin (Amphetamin). Noch zwei Fragen an Dr. W. hätte ich: 1. Meinen sie nicht, sie sollten dringendst nachjustieren, was den Forschungsstand zu Cannabis in der Medizin betrifft? Ich finde bei ihnen wäre diese dringend angeraten! 2. Denken sie ihre Einstellung ist zu 100% mit dem Genfer Ärztegelöbnis (früher Hippokratischer Eid) kompatibel?
#11 am 09.02.2017 von Gast
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Hi Martin, ich sehe das so wie Du und rate Menschen vom ADHS-Typus grundsätzlich zu erhöhter Vorsicht im Umgang mit Rauschmitteln. Dabei darf in dieser Diskussion nicht vergessen werden, daß es ein elementarer Unterschied ist, ob sich jemand eigenständig Gras besorgt und das eigenverantwortlich konsumiert, oder ob ein Arzt das rezeptiert. Es mag ja sein, das es irgendwann in der Zukunft möglich sein wird, die positiv zu bewertenden Anteile der Wirkung von Cannabisinhaltsstoffen so weit von den risikobehafteten zu trennen, daß man diese guten Gewissens für den therapeutischen Einsatz bei ADHSlern empfehlen kann. So weit sind wir aber noch nicht. Außerdem muß man sich nur mal anschauen, wie schlampig in Sachen Diagnose und Therapie von ADHS derzeit vielerorts gearbeitet wird. So lange das nicht entscheiden besser wird, wäre jede Freigabe einer derart riskante neue Therapien so oder so nicht zu verantworten.
#10 am 09.02.2017 von Annika Diederichs (Tierärztin)
  64
Gast
Über Cannabis ist Weltweit, vorreiter hier Israel, geforscht worden. Sie sollten mal nicht Patienten in die Kifferecke stellen nur weil sie Cannabis den chemischen Medikamenten vorziehen. An Medikamenten gibt es viel schlimmere Drogen auf dem Markt die viel leichtfertiger verschrieben werden als Cannabis überhaupt schaden kann. Und im übrigen halte ich sogar Alkohol für viel Schlimmer....
#9 am 09.02.2017 von Gast
  9
Gast
Herr Dr. Grotenhermen oder wie sie schreiben Herr Dr. G. ist ihnen in seinem Wissen über Cannabis als Arznei haushoch überlegen. Er wurde übrigens bei der Anhörung im deutschen Bundestag zum neuen Gesetz als Experte gehört: Können sie das auch nachweisen Herr... nennen wir sie einfach mal Herr Dr. W...? Im Übrigen gehe ich davon aus, dass sie sich nicht einmal vertiefend mit dem neuen Gesetz auseinandergesetzt haben (das ihnen scheinbar zutiefst zuwider läuft), da sie immer noch schreiben "Aber ich kann – bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen – meist nicht erkennen, dass die therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft wären". Dieser Passus hat glücklicherweise keinen Eingang ins neue Gesetz gefunden... Ärzte sollen also eigenverantwortlich entscheiden, ob eine Cannabis-Therapie sinnvoll ist, auch wenn im Einzelfall noch andere Behandlungsoptionen bestehen. Patienten müssen also nicht "austherapiert" sein, wie es anfangs hieß, bevor sie einen Anspruch auf ein Cannabis-Rezept haben. Gut so!
#8 am 09.02.2017 von Gast
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Viele wählen dabei (bewusst oder nicht) v.a. Sorten, die einen hohen CBD- und einen niedrigen THC-Gehalt haben, v.a. um besser Ruhe und Schlaf zu finden. Auf die Risiken des Konsums (inklusive Illegalität) ist hinzuweisen, er ist bei gutem Vertragen aber auch nicht zu dramatisieren. Erwähnung sollten auch neuroprotektive Effekte von Cannabis/Cannabinoiden finden. Als Alternative zu normalem Cannabis sollten aber auch auf die Einsatzmöglichkeiten von reinem CBD oder von THC-freiem Cannabis hingewiesen werden, wie er z.B. in der Schweiz rezeptfrei verfügbar ist.
#7 am 09.02.2017 von Dr. med. Carlos Gonzalez Hofmann (Arzt)
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Lieber Herr Kollege. Ihre bisherigen Blogs zeichnen Sie als kritische Geist aus. Sie sprechen sich allerdings sehr kritisch gegenüber Cannabis bei ADHS aus, ohne hier ausreichend zu differenzieren. In Kindheit und Pubertät ist das Gehirn vulnerabel und - abgesehen von Psychosen - kann Cannabis (a.e. THC) andauernde kognitive Störungen (z.B. Merkfähigkeitsminderung) verursachen. Bei einem ausgereiften Gehirn sieht das anders aus. Einige ADHS-Patienten (mit gesicherter Diagnose) profitieren von Cannabis als oft einziger verträglicher Alternative zu MPH.
#6 am 09.02.2017 von Dr. med. Carlos Gonzalez Hofmann (Arzt)
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Wenn Sie die medizinischen Grundsätze des Nicht-Schadens (durch den Arzt) und der Schadensminderung (für den Patienten) ernst nehmen, kann die einzig logische Konsequenz sein, dass - unter bestimmten Umständen - Cannabis bei Erwachsenen von den Krankenkassen übernommen wird, auch bei ADHS. Dem sollten Sie sich nicht verschliessen. Der von Ihnen geäusserte Wunsch nach kategorischem Ausschluss von ADHS-Patienten von einer (möglichen) Versorgung mit Cannabis, ist für mich weder aus der Behandlungserfahrung mit adoleszenten oder erwachsenen ADHS-Patienten noch aus medizinethischer Sicht nachvollziehbar.
#5 am 09.02.2017 von Dr. med. Carlos Gonzalez Hofmann (Arzt)
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Bezüglich der von ihnen aufgestellten Behauptung, dass es keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse gebe bezüglich den Nutzen von Cannabis bei ADHS verweise ich gerne auf "Subtypes of attention deficit-hyperactivity disorder (ADHD) and cannabis use" von M. Loflin sowie auf die Studie "Childhood and current ADHD symptom dimensions are associated with more severe cannabis outcomes in college students" von L. Bidwell, der damit letztlich die Selbstmedikationsneigung impulsiver ADHS-Patienten belegt. Ein Hauptproblem zahlreicher wissenschaftlicher Studien ist es, nicht zu differenzieren, ob es sich um THC- oder CBD-lastiges Cannabis handelt. Vielleicht mögen Sie sich diesem Thema wissenschaftlich annehmen?
#4 am 09.02.2017 von Dr. med. Carlos Gonzalez Hofmann (Arzt)
  3
Nicht lustig
Einfach nur der Versuch ein weiteres Syndrom zu missbrauchen, um Drogenkonsum durchzusetzen. Der Einsatz bei Schmerzen war schon nicht zwingend erforderlich. Gibt reichlich andere Optionen. Als ob es ein Argument wäre, weil eine Substanz legal zu erwerben ist, muss die andere auch.. populistische Gewalt. Viele Wege führen nach Rom. Sie werden (nicht) überrascht sein, wie viele plötzlich ADHS bei sich vermuten. Schlussendlich muss der Kiffer sich legal, mit der GUTEN Droge, zu Grunde richten dürfen, gleiches Recht für alle.-:)
#3 am 09.02.2017 von Nicht lustig (Gast)
  46
Gast
...wie Sie schreiben, frage ich mich, ob Sie wirklich Arzt sind. Verlieren Sie Ihre Objektivität nicht! :-)
#2 am 08.02.2017 von Gast
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Meph
Also weil in der Facebook Gruppe nicht alle 100% getest sind und noch nicht alles andere versucht haben ist die Idee falsch? Jeder kann Alkohol kaufen und konsumieren, aber Cannabis ist ein Verbrechen? Warum soll man die Entscheidung nicht den Fachärzten überlassen, immerhin verschreiben sie ja auch jetzt schon das "Betäubungsmittel" MPH. Warum den nicht ein Medikament das THC freisetzt?
#1 am 05.02.2017 von Meph (Gast)
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