Für Mittel- und Südamerikareisen reichen die Standardimpfungen oft aus

31.01.2017
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Fern im Westen von Europa locken aufregende Reiseziele wie Mexiko, Argentinien, Brasilien und die karibischen Inseln mit ihren natürlichen sowie kulturellen Reichtümern Urlauber an. So manch einer gerät vor der Reisebuchung jedoch ins Grübeln, da er sich über die gesundheitlichen Risiken Gedanken macht.

Umso erstaunter werden diese Personen sein, wenn sie sich verlässliche Informationen vom deutschen Tropeninstitut oder vom Auswärtigen Amt einholen: Für die meisten Reiseregionen reichen bereits die Standardimpfungen aus, um sorglose Ferien zu verbringen.

Vor Reiseantritt Standardimpfungen checken

Bevor es nach Mittel- oder Südamerika geht, sollte ein Blick in den Impfpass erfolgen. Sind meine Standardimpfungen noch aktiv? Zu den Standardimpfungen für Erwachsene gehören Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), gegebenenfalls Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Ergänzend dazu ist ein Gang zum Hausarzt empfehlenswert, um sich durchchecken zu lassen. Wer bereits daheim regelmäßige verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt, sollte zudem überprüfen, ob diese in hinreichender Menge noch vorhanden sind.

Impfung gegen Hepatitis A ist eine gute Idee

Hepatitis A ist eine Infektionskrankheit, die sich durch eine akute Entzündung der Leber bemerkbar macht, nie chronisch verläuft und zumeist ohne Komplikationen völlig ausheilt. Sie kann durch verunreinigtes Trinkwasser oder kontaminierte Nahrungsmittel leicht übertragen werden. Obgleich es keine schwerwiegende Erkrankung ist, kann es ratsam sein, sich vor ihr mit einer einfachen Impfung zu schützen. Dies kann noch einen Tag vor Abreise geschehen, sodass ein Impfschutz auch für Personen möglich ist, die last minute in ihren Urlaub starten. Der Impfschutz besitzt eine Wirksamkeit nach vollständiger Grundimmunisierung von bis zu zehn Jahren. Häufig besteht er sogar für rund 25 Jahre. Mit Nebenwirkungen ist nicht zu rechnen. Vor allem für Vielreisende ist die Hepatitis-A-Impfung daher eine gute Idee.

Abenteurer treffen gesonderte Vorkehrungen

Wer mit einem Reiseexperten eine aufregende Individualreise bucht, die in feucht-tropische Regionen wie den Regenwald Brasiliens führt, der sollte über eine Gelbfieberimpfung nachdenken. Das deutsche Tropeninstitut und das Auswärtige Amt führen akribisch auf, für welche Reiseregionen Lateinamerikas dieser Impfschutz ratsam ist. Auch die Mitnahme einer Malaria-Prophylaxe kann empfehlenswert sein. Dies ist allerdings nur bei wenigen Gebieten in Süd- und Mittelamerika erforderlich. Die meisten Reisenden gelangen in ihren Ferien nicht in diese Zonen. Diesbezüglich haben ebenfalls die beiden genannten Quellen verlässliche Informationen parat.

Es ist damit viel einfacher, als viele Europäer glauben, über den Atlantik zu spannenden Destinationen aufzubrechen. Sollte es vor Ort zu einem medizinischen Notfall kommen, stehen den Urlaubern internationale Kliniken in großen Städten zu Verfügung. Ab ins Abenteuer Lateinamerika!
 

Artikel letztmalig aktualisiert am 13.02.2017.

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