PsychCast: Was gute Psychotherapeuten tun

22.01.2017

Was gute Psychotherapeuten eigentlich tun? Schwer zu sagen. Wir versuchen dennoch, insgesamt zehn Punkte zu entwickeln, die unter anderem wichtige Kommunikationsstrategien umfassen, um mit unseren Patienten in einen gelungenen Kontakt einzutreten. Was macht eurer Meinung nach, einen guten Psychotherapeuten aus?

Im der 37. Ausgabe des Medizin-Podcasts PsychCast sprechen Jan Dreher und ich darüber, was gute Psychotherapeuten eigentlich tun. Da es hierzu nun unzählige Theorien, Modelle und Methoden zu berichten gäbe, haben wir versucht, das Ganze zu vereinfachen: Vor der Aufnahme der Sendung haben wir ein kurzes Brainstorming veranstaltet, bei dem jeder seine ganz subjektiven Top-Fünf-Verhaltensweisen für Psychotherapeuten notiert hat. Wobei keiner behauptet, dass irgendjemand diese immer und jederzeit umsetzt.

Was solten gute Psychotherapeuten eurer Meinung nach tun?

Unser Ergebnis hört ihr im Podcast oder lest es in dieser kleinen Zusammenfassung aller zehn Punkte:

 

Ein absoluter Lesetipp für alle angehenden oder erfahrenen Therapeuten ist das Buch „Der Panama-Hut“ von Irvin Yalom – kurz und bündig präsentiert er sprachlich genial unheimlich hilfreiche Praxistipps für Psychotherapeuten. Auch für Laien ein wunderbar zu lesendes und hochinteressantes Buch.

 

Bildquelle: Alan Levine, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 27.01.2017.

42 Wertungen (4.83 ø)
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Gast
#9,#10,#12 Ist doch gar nicht so unlogisch wenn die Zahl der Psychotherapeuten drastisch steigt, müssten doch die entsprechenden Krankheiten drastisch sinken und nicht genauso steigen, wie die GKV meldete. ich denke #8 hat recht, zumal mir ein Psychiater, Dr.med. Oberarzt versichert hat, dieses "burn out" gibt es nicht als Krankheit. Also bitte etwas rationaler antworten.
#13 am 02.02.2017 von Gast
  3
Gast
Es gibt die psychischen Störungen nicht? Das muss ich meinen Patienten sagen, dann können wir uns die ganze Therapie sparen. Manchmal ist es einfach *ironieoff*. So einen Schwachsinn hab ich hier selten gelesen.
#12 am 02.02.2017 von Gast
  2
Gast
Das Stichwort ist ENTSCHLEUNIGUNG der Gesellschaft dann würde es Allen besser gehen.
#11 am 02.02.2017 von Gast
  0
An Gast#8 Wenn es soviel psychisch kranke Menschen gibt , dann stimmt definitiv etwas mit unserer Gesellschaft nicht.
#10 am 30.01.2017 von Reinhard Volland (Arzt)
  1
Gast
Ansonsten geht es Ihnen gut, Gast#8??? Das ist eine Unverschämtheit sowas zu schreiben. Anscheinend haben Sie Null Ahnung von psychischen Erkrankungen und welche Leidensweg diese Menschen durchmachen müssen.
#9 am 30.01.2017 von Gast
  2
Gast
Das ist deshalb so schwierig, weil viele dieser Erkrankungen nicht existieren. Eine nicht existierende Krankheit kann man schlecht heilen. Inzwischen vermelden die Krankenkassen, dass Psychoerkrankungen zur Nr1 in der Krankschreibung aufgestiegen sind: will nicht mehr / kann nicht mehr arbeiten. Die anderen Menschen sollen das jetzt bitte für mich tun.
#8 am 30.01.2017 von Gast
  33
Nee, ich fühle mich auch angesprochen, wenn nicht gegendert wird.
#7 am 28.01.2017 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
  1
Gast
Ein guter Therapeut ist .... eine Person, der klar ist, dass Sprache Bilder im Kopf erzeugt, bewusste oder unbewusste. Und dass "Therapeut" uns folglich nur das innere Bild eines Mannes sehen lässt. Wo aber bleiben die vielen guten Therapeutinnen? Wie wäre es abwechseld? "Ein guter Therapeut ist ... "Eine gute Therapeutin ist ... " , " ..., wenn die Patientin ..." , "wenn der Patient ..." ?
#6 am 28.01.2017 von Gast
  5
Gast
Ich bin Borderline Patientin und ich kann nur sagen, dass ist eine Horror-Erkrankung. Ich fühle mich von den meisten Mitmenschen Total Unverstanden
#5 am 27.01.2017 von Gast
  1
"Warum ist es eigentlich so schwierig Borderline Patienten zu behandeln?" Bin keine Therapeutin, habe es aber miterlebt: Borderline- Patienten sind per Definition emotional instabil und dazu oft sehr intelligent. Sie schicken den Therapeuten durch ein Wechselbad der Gefühle , indem sie ihn abwechselnd vergöttern oder hassen. Wenn dann der Therapeut mit Übertragung reagiert und sich in diesen Gefühlstrudel hineinziehen lässt....dann geht alles nach hinten los. Dabei wünscht sich der Borderline- Patient doch eigentlich Sicherheit, jemand, der ihm zu verstehen gibt: "Ich bin bei dir, egal, was geschieht." Ganz schlimm wird es, wenn ein Therapeut mit narzistischer Störung auf einen Borderliner trifft. Wie gesagt, der Therapeut sollte fachlich sehr gut und menschlich sehr gefestigt sein, wenn er einen Borderlinepatienten behandeln möchte.
#4 am 27.01.2017 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Sehr richtig und gut alles. Gelten diese ethischen Anforderungen nur für Psychotherapeuten oder auch für Psychiater ?
#3 am 27.01.2017 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Sehr gut zusammen gefasst. Vielen Dank!
#2 am 27.01.2017 von Rafaela Qarout (Heilpraktikerin)
  0
Gast
Warum ist es eigentlich so schwierig Borderline Patienten zu behandeln?
#1 am 27.01.2017 von Gast
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