Cannabis als Medizin Gesetz - Endspurt beginnt diese Woche mit einem Änderungsantrag

17.01.2017
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Der laut Zeitplan noch in diesem Frühjahr zu verabschiedende Gesetzesentwurf, der Cannabis verschreibungsfähig machen soll, scheint auf der Zielgeraden zu sein. Bereits am 19. Januar soll über die letztendliche Fassung abgestimmt werden. Es liegt aktuell noch ein Änderungsantrag von CDU/SPD vor, der auf einige Verbesserungen bezugnehmend auf die Kostenerstattung für Patienten zielt.

 

Am 19. Januar 2017 soll im Deutschen Bundestag das Gesetz zu Cannabis als Medizin beraten und verabschiedet werden.  Aus der Tagesordnung  der kommenden Sitzung am 19. Januar geht hervor, dass die 2. und 3. Lesung in dieser Sitzung erfolgen soll. Im Anschluss wird der Bundestag über das Gesetz abstimmen. Eigentlich sollte die 2. Lesung bereits im Dezember 2016 stattfinden.

 

Hintergrund für diese Verzögerung könnte in einem „Änderungsantrag” der Fraktionen CDU/ CSU und SPD zum Entwurf des Gesetzes zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften – Drucksache 18/8965, liegen. Der ACM (Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin)  sowie auch der Hanfblättchen Redaktion, (Anmerkung der Redaktion - die Informationen sind mittlerweile öffentlich - BT Drucksache 18/10902 ) mittlerweile liegt dieser Antrag vor. Demnach sollen noch einige Verbesserungen am Gesetzesentwurf vorgenommen werden.


Folgende Änderungen sind laut eines der ACM vorliegenden Änderungsantrag betreffend dem 6. Absatz  des § 31 SGB V im Gesetzentwurf geplant:


Nummer 1: Danach sollen die Kosten einer Behandlung nicht mehr nur von den Krankenkassen übernommen werden, wenn „eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung im Einzelfall nicht zur Verfügung steht“, sondern auch wenn eine solche Leistung „im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung der behandelnden Vertragsärztin oder des behandelnden Vertragsarztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter Berücksichtigung des Krankheitszustandes der oder des Versicherten nicht zur Anwendung kommen kann“.

Nummer 2: Der Satz „Die Leistung bedarf bei der ersten Verordnung für eine Versicherte oder einen Versicherten der Genehmigung der Krankenkasse, die vor Beginn der Leistung zu erteilen ist“ soll wie folgt geändert werden: „Die Leistung bedarf bei der ersten Verordnung für eine Versicherte oder einen Versicherten der nur in begründeten Ausnahmefällen abzulehnenden Genehmigung der Krankenkasse, die vor Beginn der Leistung zu erteilen ist.“

 

Nummer 3: Zusätzlich soll eine Regelung zur schnellen Kostenübernahme im Bereich der Palliativmedizin geschaffen werden, sodass ein neuer Satz in den Gesetzestext eingefügt werden soll: „Verordnet die Vertragsärztin oder der Vertragsarzt die Leistung nach Satz 1 im Rahmen der Versorgung nach § 37b, ist über den Antrag auf Genehmigung nach Satz 2 abweichend von § 13 Absatz 3a Satz 1 innerhalb von drei Tagen nach Antragseingang zu entscheiden.“

 

Begründung zu den Änderungsanträgen

Zu Nummer 1

Die Begründung des Gesetzentwurfs macht bereits deutlich, dass die in Nummer 1 formulierte gesetzliche Voraussetzung des Leistungsanspruchs nicht bedeutet, dass eine Versicherte oder ein Versicherter langjährig schwerwiegende Nebenwirkungen ertragen muss, bevor die Therapiealternative eines Cannabisarzneimittels genehmigt werden kann. Durch den neu eingefügten Zusatz wird klargestellt, dass die Voraussetzung der Nummer 1 sowohl erfüllt ist, wenn eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung für eine bestimmte Erkrankung oder Symptomatik schon nicht vorhanden ist (Buchstabe a) als auch dann, wenn im konkreten Fall zwar abstrakt noch andere, allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistungen in Erwägung gezogen werden könnten, die behandelnde Vertragsärztin oder der behandelnde Vertragsarzt aber im konkreten Fall zu der begründeten Einschätzung kommt, dass diese anderen Leistungen unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter Berücksichtigung des Krankheitszustandes der oder des jeweiligen Versicherten nicht zur Anwendung kommen können (Buchstabe b).

Zu Nummer 2

Die Versorgung von Versicherten mit schwerwiegenden Erkrankungen soll durch den Anspruch auf Versorgung mit Cannabis nach Satz 1 verbessert werden. Die Genehmigungsanträge bei der Erstverordnung der Leistung sind daher nur in begründeten Ausnahmefällen von der Krankenkasse abzulehnen. Damit wird auch der Bedeutung der Therapiehoheit des Vertragsarztes oder der Vertragsärztin Rechnung getragen.

Zu Nummer 3

Die Palliativversorgung dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen, die an einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung leiden, zu erhalten, zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod zu ermöglichen. Um Versicherten in dieser Situation die Betreuung in der vertrauten Umgebung des häuslichen oder familiären Bereichs zu ermöglichen bzw. die Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen entsprechend zu ergänzen, hat der Gesetzgeber in § 37b einen Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung geschaffen.

Auch diesen Versicherten soll die Therapie mit Cannabisarzneimitteln zur Linderung der Symptome nach der hier neu geschaffenen Regelung zur Verfügung stehen. Da es sich um Versicherte handelt, deren Lebenserwartung begrenzt ist, ist die im Regelfall vorgesehene Frist zur Entscheidung über Genehmigungsanträge nach § 13 Absatz 3a Satz 1 von höchstens drei bzw. fünf Wochen bei Einholung einer gutachterlichen Stellungnahme, insbesondere der Einschaltung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, nicht angemessen. Die Regelung verkürzt diese Frist daher für Versicherte, denen die Leistung im Rahmen einer Versorgung nach § 37b verordnet wird, auf einen Zeitraum von bis zu drei Tagen. Den Umständen des Einzelfalles angemessen haben Krankenkassen zügig zu entscheiden.

 

Zur Verdeutlichung hat die Hanfblättchen Redaktion den betreffenden Gesetzestext (§ 31 SGB V Abs. 6)  aus dem Gesetzesentwurf nach den vorliegenden  Informationen einmal in Verbindung gesetzt. Sollte dem Änderungsantrag von CDU/SPD zugestimmt werden, würde  der Entwurf für den Gesetzestext bezüglich der Kostenerstattung wie folgt aussehen:


 

Artikel 4

Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch

 

§ 31 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung – (Artikel 1 des Gesetzes vom 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477, 2482), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 12 des Gesetzes vom 17. Februar 2016 (BGBl. I S. 203) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

 

1. Die Überschrift wird wie folgt gefasst:

 

㤠31

Arznei- und Verbandmittel, Verordnungsermächtigung“.

 

2. Folgender Absatz 6 wird angefügt:

 

„(6) Versicherte mit einer schwerwiegenden Erkrankung haben Anspruch auf Versorgung mit Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten in standardisierter Qualität und auf Versorgung mit Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon, wenn

 

  1. eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung
    a) nicht zur Verfügung steht oder

    b) im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung der behandelnden Vertragsärztin oder des behandelnden Vertragsarztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter Berücksichtigung des Krankheitszustandes der oder des Versicherten nicht zur Anwendung kommen kann,

     

  2. eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome besteht.
     

Die Leistung bedarf bei der ersten Verordnung für eine Versicherte oder einen Versicherten der nur in begründeten Ausnahmefällen abzulehnenden Genehmigung der Krankenkasse, die vor Beginn der Leistung zu erteilen ist. Verordnet die Vertragsärztin oder der Vertragsarzt die Leistung nach Satz 1 im Rahmen der Versorgung nach § 37b, ist über den Antrag auf Genehmigung nach Satz 2 abweichend von § 13 Absatz 3a Satz 1 innerhalb von drei Tagen nach Antragseingang zu entscheiden.  Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wird mit einer bis zum ... [einsetzen: Datum des letzten Tages des auf das Inkrafttreten folgenden 60. Monats] laufenden nichtinterventionellen Begleiterhebung zum Einsatz der Arzneimittel nach Satz 1 beauftragt; über diese Übermittlung ist die oder der Versicherte vor Verordnung der Leistung von der Vertragsärztin oder dem Vertragsarzt zu informieren.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte darf die nach Satz 5 übermittelten Daten nur in anonymisierter Form und nur zum Zweck der wissenschaftlichen Begleiterhebung verarbeiten und nutzen.

Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, den Umfang der zu übemittelnden Daten  das Verfahren zur Durchführung der Begleiterhebung einschließlich der anonymisierten Datenübermittlung sowie das Format des Studienberichts nach Satz 8 zu regeln.  Auf der Grundlage der Ergebnisse der Begleiterhebung nach Satz 4 regelt der Gemeinsame Bundesausschuss innerhalb von sechs Monaten nach der Übermittlung der Ergebnisse der Begleiterhebung in Form eines Studienberichts das Nähere zur Leistungsgewährung in den Richtlinien nach § 92 Absatz 1 Satz 2 Nummer 6. Der Studienbericht wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf seiner Internetseite veröffentlicht. “

 

 

Sollten diese Änderungen im kommenden Gesetz übernommen werden, wäre dies eine deutliche Verbesserung zum bisherigien Gesetzesentwurf. Für Ärzte und Patienten bedeutet dies mehr Rechtssicherheit und eine breitere Versorgung. Die Krankenkassen dürften demnach nur noch in begründeten Ausnahmefällen die Kostenübernahme verweigern.  Das Gesetz wird wahrscheinlich im März verkündet und wird einen Tag nach der Verkündung greifen. Interessant sind auch die Aussagen der Drogenbeauftragten Marlene Mortler. Bisher betete die CSU Frau immer wieder gebetsmühelnartig zum Thema die Aussage, dass Cannabis nur  für Schwerkranke verfügbar sein solle, in einem DPA Interview vom 16.01.2017 kam nun die überraschende Aussage: "Cannabis als Medizin ist mit Sicherheit kein Wundermittel - aber jeder soll das Recht haben, dass es bezahlt wird, wenn es hilft".

 

Das Hanfblättchen wird weiter berichten.

 

Die Sitzung findet am 19.01.2017 ab ca 12:00 Uhr Im Bundestag statt und wird auch im Bundestag.tv Livestream übertragen.

 

Anmerkung der Redaktion im Nachinein:
Die Änderungen wurden genau so in den verabschideten Gesetzestext übernommen, welches am 19.01.2017 verabschiedet worden ist und zum 10.03.2117 in Kraft trat

Autor:
Dr. Franjo Grotenhermen

Redaktionelle Überarbeitung fürs Hanfblättchen

Jan Elsner

 

Artikel letztmalig aktualisiert am 30.07.2017.

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Gast
Bisher durfte Cannabis nur mit einer Ausnahmegenehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte eingesetzt werden, etwa um Schmerzpatientinnen und Patienten zu helfen. Die nicht unerheblichen Kosten mussten diese in der Regel selbst tragen. Staatliche Cannabis-Agentur Der Vertrieb erfolgt durch Apotheken. Eine staatliche Cannabis-Agentur soll Anbau und Vertrieb koordinieren und kontrollieren. Um die genaue medizinische Wirkung der Cannabis-Arzneimittel zu erforschen, ist eine wissenschaftliche Begleiterhebung vorgesehen. Sie darf Patientendaten aber nur anonymisiert erheben und analysieren. Bundesrats-Forderung aufgegriffen Der Bundestag hat mit dem Gesetz auch Anregungen des Bundesrates aufgegriffen. Dieser hatte in der Vergangenheit mehrfach die Zulassung von Cannabis für Schwerkranke gefordert. Verkündung und Inkrafttreten Das Gesetz wurde bereits im Bundesgesetzblatt (BGBl I Nr. 11 (09.03.2017)) verkündet und trat am 10. März 2017 in Kraft. Stand: 10.03.2017
#25 am 11.04.2017 von Gast
  0
Gast
Beschluss Bundesrat billigt Cannabis-Therapie für Schwerkranke Schwerkranke Patientinnen und Patienten erhalten künftig auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung Arzneimittel, die aus Cannabis-Blüten und –Extrakten hergestellt sind. Der Bundesrat billigte am 10. Februar 2017 einen entsprechenden Bundestagsbeschluss vom 19. Januar 2017. Eigenverantwortliche Entscheidung Danach dürfen die behandelnden Ärzte eigenverantwortlich entscheiden, ob eine Cannabis-Therapie sinnvoll ist, auch wenn im Einzelfall noch andere Behandlungsoptionen bestehen. Die Betroffenen müssen also nicht "austherapiert" sein, bevor sie einen Anspruch auf ein Cannabis-Rezept haben. Krankenkassen dürfen die Genehmigung einer Cannabis-Therapie nur in begründeten Ausnahmefällen verweigern. Auch in der Palliativversorgung kann Cannabis künftig helfen, das Leiden der Schwerkranken auf ihrem letzten Lebensweg zu lindern.
#24 am 11.04.2017 von Gast
  0
Gast
Der Bundesrat wird sich in seiner 953. Sitzung am 10.02.2017 ab 09:30 Uhr mit dem Gesetz auseinandersetzen.
#23 am 02.02.2017 von Gast
  0
Liebe Leser, bitte beachtet in euren Beiträgen die Netiquette und diskutiert sachlich und themenbezogen. Zunehmend unfreundliche Kommentare werden gelöscht. Eure DocCheck News Redaktion
#22 am 19.01.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
  0
Jonathan Länge
Tag zusammen, Ich finde es lächerlich, dass hier Leute die Rechtschreibung anprangern. Was zählt ist doch der Inhalt und da scheinen sich die Autoren Mühe zu geben! Alles in Allem ist die Seite sehr informativ. Lasst die Leute einfach in Ruhe und macht euren eigenen Blog, wenn ihr meint es besser zu können.
#21 am 18.01.2017 von Jonathan Länge (Gast)
  1
Tatjana Risse
Es wird höchste Zeit, dass ein neues Gesetz kommt. Die Legalisierung ist längst überfällig in Deutschland, genau wie die Homo Ehe!
#20 am 18.01.2017 von Tatjana Risse (Gast)
  0
Stefan Albrecht
Sehr geehrte Redaktion, danke für die vielen Infos. Ich werde Ihr Hanfblättchen weiterhin verfolgen und bin gespannt, wie sich die Gesetzgebung in Deutschland hoffentlich zum positiven verändern wird. Schön, dass sich jemand dem Thema annimmt! Viele Grüße S. Albrecht
#19 am 18.01.2017 von Stefan Albrecht (Gast)
  0
W.Herlumkommentarfehlfunktionf
Werter Blog-, Redaktions- und Medizinjournalismus-Betreiber, Herr Elsner. Konkrete Frage, bitte um konkrete Anwort: Wenn es denn nur "fortlaufende Unterstellungen" gewesen sind, welche nicht weiter befeuert werden sollten, wieso ist dann auf diesbezügliche Kritik hin die unsinnige Eingangsformulierung des obigen Artikels sofort geändert worden? Hat die Redaktionskonferenz das so entschieden oder der Chefredakteur ? Vielleicht sollten noch viele, viele andere talentlose Hobbyschreiberlinge den "Autor werden"-Button der DocCheck-Seite anklicken, ein paar kurze Angaben machen und sich dann "Medizinjournalist" nennen...Macht die ganze Sache bestimmt sehr seriös und glaubwürdig. (Kann Spurenanteile von Sarkasmus und Zynismus enthalten.)
#18 am 18.01.2017 von W.Herlumkommentarfehlfunktionf (Gast)
  10
Das ganze ist leicht zu erklären und liegt in einer Fehlfunktion der Kommentarfunktion... nach einer Bearbeitung des Kommentar wird der Kommentar als anonym veröffentlicht.. Da mir sehr daran gelegen war als Blogbetreiber erkenntlich zu sein, um Ihre fortlaufende Unterstellungen nicht weiter zu befeuern, habe ich den Kommentar nocheinmal gepostet. Ihre Unterstellungen weise ich von der Hand... Ich merke jedoch an, dass diverse Kommentare verschiedener Gast Poster Ihrerseits(?) die gleiche Wortwahl haben (z.B. v.d. Gast-Gast, Walterherlumfeigesynonym ) ... auf weitere Diffamierungen gibt es keine Antwort...
#17 am 18.01.2017 von Jan Elsner (Medizinjournalist)
  0
Herlum Walter, h.c.
Herr Elsner, Sie schreiben Kommentare zu Ihrem Blog als "Medizinjournalist" und veröffentlichen 2 Minuten zuvor den gleichen Wortlaut als "Gast"...? Wie das? Scheint es sich also doch um - wie in # 14 angemerkt - um einen Troll zu handeln, der hier sein Unwesen treibt? In beiden Kommentaren finden sich übrigens deutlich (identische) Rechtschreib(schwäche)-Parallelen zu übrigen "Gast-"Kommentaren. In derselben Liga wie Sie zu schreiben oder zu lektorieren würde demnach vergleichsweise bedeuten, eine weitere Liga vor Absolvieren der Amateurliga einzuführen. Daran kann weder mir - noch der schreibenden Zunft gelegen sein.
#16 am 18.01.2017 von Herlum Walter, h.c. (Gast)
  11
@ Walter Herlum als Mitverantwortlicher dieses Projektes biete ich Ihnen gerne die Mitarbeit an, um Beiträge künftig zu lektorieren. Ansonsten finde ich den Kommentar #6 eines an dem Blog beteiligten Mitarbeiter sehr gut. Die anderen Kommentare stammen weder von mir oder von einem anderen am Projekt beteiligten. Allerdings bezweifle auch ich das Walter Herlum ein Realname ist und die Kommentare nicht als gerechtfertigte Kritik zu verstehen sind, als denn vielmehr dazu dienen persönlichen Frust abzubauen. Leider ein weit verbreitet leidiges Thema in sozialen Netzwerken oder Kommentarfunktionen. Wir werden deswegen aber nicht die Kommentarfunktion abschalten. Wir vertrauen auf das Differenzierungsvermögen unser Leser und werden auch keine weitere Stellungnahme zu diesem Thema abgeben. Wir bitten aber höflich um einen anderen Umgang miteinander und darum die Kommentarfunktion für eine sinnvolle auf die Themen beschränkte Diskussion zu nutzen. Vielen Dank
#15 am 18.01.2017 von Jan Elsner (Medizinjournalist)
  0
Gast
Irgendwie scheint hier ein Troll sein Unwesen zu treiben @ Hanfblättchen - vielleicht besser die Kommentare abschalten....
#14 am 18.01.2017 von Gast
  1
v.d. Gast-Gast
Ist es nicht toll, wenn man der Herrscher eines eigenen Blogs ist und sich selbst beste Wertungen geben kann und Rücken stärkende Kommentare, "Herr Redaktion"? Ess sieht wenigstens danach aus, als wenn man ernst genommen würde....
#13 am 18.01.2017 von v.d. Gast-Gast (Gast)
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Walterherlumfeigesynonym
Schön, dass sie wenigstens lernfähig zu sein scheinen und kritisierte Stellen fix umschreiben, bevor die Angelegenheit in Peinlichkeit ausartet. Sie sollten - wenn die Chef-Redaktion es absegnet - allerdings auch ihren kommentierenden Satz >>Die subjektive Definition was eine Redaktion ist oder auch nicht ist nicht rechtlich geschützt.<< noch einmal überdenken, weil jeder weiß - Entschuldigung: Jeder wissen sollte - dass subjektive Definitionen in aller Regeln nicht rechtlich geschützt werden. Dummerweise auch nicht die Komma-Setzung und sei sie noch so falsch und oder fehlend.
#12 am 18.01.2017 von Walterherlumfeigesynonym (Gast)
  11
Gast
Tztz Walter Herlum und co. ..... wie kleinkariert muss man sein?
#11 am 18.01.2017 von Gast
  1
Dr. Wolf Meyer
@Walter Herlum..... beschäftigen Sie sich doch besser mit den Inhalten des Beitrags als mit überflüssigen der Sache nicht dienlichen Kommentaren.... Ich denke die Macher des Blogs haben durchaus das Recht Ihre Arbeit so zu definieren wie sie es wünschen. Die subjektive Definition was eine Redaktion ist oder auch nicht ist nicht rechtlich geschützt.... Es gibt weitaus größere Redaktionen großer Medienhäuser die weitaus schlechtere Texte (vor allem in der Recherche) verfassen.... Ich finds Klasse - wie Ihr das hier macht.... Liebe Hanfblättchen Redaktion - macht weiter so - lasst Euch die Laune von chronischen Nörglern wie "Walter Herlum" (was sicherlich ein feiges Synonym ist) nicht verderben.... Viele Grüße ein treuer Leser
#10 am 18.01.2017 von Dr. Wolf Meyer (Gast)
  1
Walter Herlum
Hallo Redaktion des Hanfblättchens >>Redaktion (lat.: redigere, „zurückbringen/-treiben, in einen Zustand bringen“) bezeichnet die Gesamtheit der Redakteure eines Medienbetriebs, deren Büro, und ihre Tätigkeit, das Redigieren. Eine Redaktion hat die Aufgabe, Informationen in eine zur Veröffentlichung geeignete Fassung zu bringen. Die Redaktion ist die Abteilung in einem Zeitungs- oder Zeitschriftenverlag, die die journalistische Arbeit erbringt. Sie kann sich aus mehreren spezialisierten Unterabteilungen (Ressorts) zusammensetzen. Dann wird die Konferenz der Redakteure auch „die Redaktion“ genannt.<< Die Aufgabe, Informationen in eine zur Veröffentlichung geeignete Fassung zu bringen, kannn hier als misslungen betrachtet werden, wenn nicht einmal die fürs Blättchen angeblich ehrenamtlich tätigen Journalisten oder Ärzte, die zitiert werden, die schreiberisch mangelhafte Qualität der Beiträge monieren und abändern.
#9 am 18.01.2017 von Walter Herlum (Gast)
  15
Gast
Danke für diesen tollen informativen Artikel!
#8 am 18.01.2017 (editiert) von Gast
  0
Gast
Korregiert und direkt wieder falsch geschrieben, der Text trotzt vor Fehlern. Leider absolut unprofessionell auch unter der genannten ,grundsätzlich löblichen , Einbindung von Legasthenikern in die Redaktion, so wird jeder ernsthaft Interessierte schnell den Glauben an die Seriösität verlieren und das Weite suchen, sowas muss Korrektur gelesen werden vor Veröffentlichung. Warum hat nicht ein Journalist Korrektur geschrieben und auf Herrn Herlum's Frage geantwortet? Die Antwort an Herrn Herlum strotzt ebenfalls vor Fehlern.....Für Professionalität muss man sich nicht schämen. Oder aber sie schreiben explizit dabei, dass es sich um einen semiprofessionellen Blog handelt und erklären, warum keine Korrektur gelesen wird, dann wäre diese Katastrophe zumindest nachvollziehbar
#7 am 18.01.2017 von Gast
  19
Gast
Sehr geehrter Walter Herlum, eine redaktionelle Tätigkeit zeichnet sich durch das auswählen und Anpassen der Inhalte aus. Die Hanfblättchen Redaktion setzt sich aus mehreren Leuten aus dem Umfeld der ACM zusammen. Da sind auch Patienten dabei die evtl. hier und da krankheitsbedingt ihre Konzentrationsstörungen haben. Die professionellen Autoren, zumeist Ärzte oder ehrenamtlich tätigen Journalisten tolerieren dies im Rahmen der Integration behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen. die sich hier an dieser Stelle engagieren. Die angesprochene Doublette ist im übrigen keine - bevor ein Gesetzesentwurf verabschiedet wird, muss darüber im Plenum abgestimmt werden. Gebetsmühlenartig wird natürlich klein geschrieben - wir haben dies korrigiert.
#6 am 18.01.2017 (editiert) von Gast
  0
Walter Herlum
Seit wann gibt es denn eine "Hanfblättchen-Redaktion"? Gibt es denn auf einmal mehrere Redakteure? Oder ist ein einzelner Blogger auch schon eine Redaktion? Wenn man Eure Seite gründlich studiert, kommt man schnell zu einem Ergebnis (siehe unten), denn... Vornehmlich werden in Euren Beiträgen Textbausteine verschoben und überwiegend Fremdmaterial aus anderer Feder verwendet. Was die Hanfblättchen-Redaktion ohne Korrekturlesen eigener Formulierungen schließlich veröffentlicht, mündet dann in Wortkreationen wie beispielsweise (sogar groß geschrieben) "Gebetsmühelnartig"... Ausgesprochen amateurhaft für eine Redaktion ist ebenso, im kurzen einleitenden Satz des obigen Artikels den sprachlichen faux pas ("Doublette") von "zu verabschiedende" und "Verabschiedung" zu begehen und darüber hinaus lediglich zu kolportieren: Der Gesetzentwurf, der im Frühjahr verabschiedet werden soll, scheint kurz vor der Verabschiedung zu sein. Schlimmer kann eine "REDAKTION" kaum hausen.
#5 am 18.01.2017 von Walter Herlum (Gast)
  17
Gast
Der Beginn der Beratung wurde von 10:50 auf ca. 12:00 verschoben. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw03-de-betaeubungsmittel/487044
#4 am 18.01.2017 von Gast
  0
Gast
Was wären denn denkbare "begründete Ausnahmen", bei denen die Krankenkasse die Genehmigung verweigern könnte?
#3 am 18.01.2017 von Gast
  0
woewe
Tja, was Patienten mit ihren penetranten Prozessen erwirken können: Jahrelang erfolgten Initiativen, Eingaben, Petitionen an Bundestag, BMG oder BfArM, nichts passierte. Erst als sich 3 Patienten vom Verwaltungsgericht Köln die Eigenanbauerlaubnis erstritten, wurde auf einmal das BMG, Frau Mortler, Herr Gröhe aktiv und huben an, ein Gesetz zu entwerfen, das diesen Eigenanbau wieder überflüssig machen könnte. Das heißt, diese Patienten haben die Reaktion des Gesetzgebers erzwungen, haben dieses neue Gesetz ausgerechnet auch der CDU/CSU abgetrotzt. Weder Mortler noch Gröhe sollen sich darauf etwas einbilden. Hoffentlich wird das Gesetz den Patienten, den 2 offiziell, den einigen von Gerichten tolerierenden inoffiziell, den illegal anbauenden, den 1000 aus der Apotheke beziehenden, den vielen illegalen, halblegalen und den vielen Patienten, die sich immer noch nicht getraut haben, gerecht.
#2 am 17.01.2017 von woewe (Gast)
  0
Gast
Gute Nachrichten!
#1 am 17.01.2017 von Gast
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