Die entscheidende Pfeilrichtung

17.12.2016
Teilen

Der Tag war schon so viel zu lang gewesen und nachdem ich immer noch nicht heimgehen konnte, sondern stattdessen in den dritten Stock musste, schleppte ich mich lieber gleich zum Aufzug, statt meine Fitness mit einer großen Anzahl an Treppen zu malträtieren.

Ich drückte dann auch auf die Anforderungs-Pfeiltaste nach oben, denn da wollte ich ja hin und nicht in den Keller oder so.


Es stellte sich nun aber eine junge Mutter mit ihrem Kind dazu und starrte ärgerlich auf die leuchtende Pfeil-Nach-Oben-Taste und auf die Anzeige über dem Aufzug, die anzeigte, dass der Aufzug gerade noch im vierten Stock verweilte.

„Na, super!“, rief sie ärgerlich, „wer hat denn gerade auf die Nach-Oben-Taste gedrückt?! Der soll doch runter zu uns kommen, der Aufzug! Den darf man doch nicht nach oben schicken!“

Dann drückte sie noch auf die Anforderungstaste mit dem Pfeil nach unten, damit der Aufzug auch runterkäme und uns im Anschluss nach oben transportieren würde und ich fühlte mich sehr verwirrt.


Zum Blog
.
 

Bildquelle: Privatbild Zorgcooperations

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.12.2016.

34 Wertungen (4.68 ø)
2894 Aufrufe
Die maximale Zeichenanzahl für einen Kommentar beträgt 1000 Zeichen.
Die maximale Zeichenanzahl für ein Pseudonym beträgt 30 Zeichen.
Bitte füllen Sie das Kommentarfeld aus.
Bitte einen gültigen Kommentar eingeben!
Witzig
#7 am 21.12.2016 von Angela Leyrat (Physiotherapeutin)
  0
Treppenstufenabstand
Nach dieser Aussage hätte ich dann doch lieber die Treppe genommen!
#6 am 21.12.2016 von Treppenstufenabstand (Gast)
  0
Mir waren die Paternoster an liebsten. Der kam immer gleich und fuhr auch noch in die richtige Richtung weiter.
#5 am 21.12.2016 von DPGKS/ZWM Andrea Brückler-Wagner (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
  0
Gast
Das würde natürlich erklären, warum man nur zu oft in gefühlt jedem Stockwerk anhält, ohne das jemand zusteigen will...
#4 am 21.12.2016 von Gast
  0
Tja, heutzutage wird eben nicht mehr kommuniziert, was man selber tun möchte (nach oben fahren), sondern was der andere gefälligst zu tun hat (nach unten kommen).
#3 am 21.12.2016 von Annika Diederichs (Tierärztin)
  0
Christian Becker
Volle Zustimmung, Herr Dr. Schätzler.
#2 am 18.12.2016 von Christian Becker (Gast)
  5
Zu diesem Thema gibt es einen pfiffigen Elektronik-Trick: In einem großen Dortmunder Krankenhaus leuchten außen an den Aufzugtür-Anlagen immer b e i d e Anfoderungssignale für "aufwärts" und "abwärts" auf, e g a l welcher Knopf zuerst gedrückt wurde. Denn 90% aller ungeduldigen Liftbenutzer drücken, auch wenn sie eigentlich abwärts wollen, nach relativ kurzer Wartezeit überflüssigerweise und genervt zusätzlich den "aufwärts" Knopf. Damit irritieren sie jedoch die Steuerungselektronik der gesamten Aufzuganlage und provozieren zusätzliche Verzögerungen durch ihre Fehlanfoderungen. Das kann man übrigens hervorragend in Fortbildungs- und Konferenzhotels unter unseren akademisch gebildeten Kolleginnen und Kollegen beobachten, die damit Grundsätze der Lift-Logistik mit den Füßen treten. MfG
#1 am 18.12.2016 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  1
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!
Naja, dachte man sich dann: Herr Schdel nimmt ja alle Blutdruckmedikamente der Welt gleichzeitig. Vielleicht geht mehr...
Aha. Hm. Bei Eintreffen auf Station 11 erklärte mir die Schwester missmutig, der erst aufgenommene Patient, wäre mehr...
Erst der Hausarzt, dann die Aufnahmeschwestern, zwischendurch ihre zwei Töchter und nun wollte diese Aufnahmeärztin mehr...

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: