Johanniskraut wurde erforscht

16.12.2016

Schon sehr früh wurde im Altertum das Johanniskraut für die Wundheilung und bei Verbrennungen verwendet. Später erst erkannte man die Eigenschaften und die Wirkweisen des Johanniskrautes bei leichten bis mittelschweren Depressionen und begann an diesem Punkt weiter zu forschen.

Die Heilpflanze Johanniskraut hat einen antidepressiven Effekt und beruhigt die Nerven. Bei diesen Vorgängen wurde erkannt, dass Flavonoide, welche im Johanniskraut enthalten sind eine Rolle spielen. Um die Eigenschaft das Johanniskraut nachweisen zu können, wurden wissenschaftliche Studien durchgeführt, die beweisen sollten, in welcher Weise das Johanniskraut die Regulierung wichtige Botenstoffe im Nervensystem steuert oder beeinflussen kann. Neben den im Johanniskraut enthalten Terpenen, die Eigenschaften bei der Wundheilung vorweisen, wird auch das antibakterielle Wirkung des Hyperforin genannt.

 

Zahlreiche Anwendungsgebiete möglich

Das Johanniskraut wurde schon über Jahrhunderte hinweg bei Verbrennungen und entzündeten Wunden, sowie bei Darmentzündungen erfolgreich angewandt, was nun wissenschaftlich inzwischen bestätigt wurde. Johanniskraut besitzt in medizinischer Hinsicht antivirale Fähigkeiten. Was noch zu beweisen wäre, sind die Einflüsse des Johanniskrauts auf Viruserkrankungen. Hier werden noch weitere Untersuchungen folgen. Johanniskraut wird als Trockenextrakt in Kapseln, Tabletten oder Dragees angeboten, kann als Teezubereitung getrunken werden oder in alkoholischen Auszügen als Tropfen verabreicht werden. Daneben gibt es eine Uhrtinktur aus Johanniskraut und auch einen Saft aus der frischen Pflanze. Das Johanniskraut Öl kann für äußere medizinische Anwendungen wunderbar eingesetzt werden.

 

Depressive Verstimmungen und Depressionen

Johanniskraut ist bei depressiven Störungen und Depressionen medizinisch anerkannt. Es wird in hochdosierter Form eingenommen und ist als fertig dosiertes Arzneimittel erhältlich. In der traditionellen Anwendung werden Johanniskrautpräparate in Form von Tee, Kapseln oder Tabletten gegen Nervosität, Schlaflosigkeit und leichte Depressionen oder Angstzustände eingenommen.

Bildquelle: pixaby

Artikel letztmalig aktualisiert am 22.12.2016.

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Allgemeinmedizin
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