Mönchspeffer – in Teilen anerkannt

16.12.2016
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Der Mönchspfeffer wird schon seit langer Zeit als bewährtes Mittel bei Menstruationsstörrungen, bei Schmerzen während der Regelblutung, bei schmerzhaft geschwollener Brust und beim sogenannten ...

Prämenstruellen Syndrom verschrieben. Durch Studien ist der Mönchspfeffer als wirksames Medikament bei diesen Frauenbeschwerden anerkannt und damit reiht er sich in die medizinischen Anwendungsgebiete ein. Es gibt aber auch andere Wirkweisen des Mönchspfeffers, die nicht hinreichend durch Studien belegt sind und bei denen lediglich die ärztlichen Erfahrungen als Hinweise verwertet wurden. Bei Beschwerden während der Menopause, den sogenannten Klimakterischen Beschwerden, bei Impotenz und erektiler Dysfunktion, kann Mönchspfeffer ebenfalls ganz traditionell  eingesetzt werden. Bei den Einstufungen hinsichtlich dieser Anwendungsgebiete liegen aber keine ausreichenden Beweise und Ergebnisse aufgrund von Studien vor.

 

Mönchspfeffer – traditionelles Medikament

 

In Bezug auf Depressionen, bei Unfruchtbarkeit und zur Steigerung der Milchproduktion nach der Geburt wird der Mönchspfeffer ebenfalls gerne verwendet. Bei diesen Anwendungsgebieten gibt es keine gesicherten oder positiven Ergebnisse aus Studien.  Auch die traditionelle Anwendung von Mönchpfeffer hat für diese Erkrankungen oder Beschwerden den experimentellen Status noch nicht überschritten. Der Mönchspfeffer hat aber eine lange Tradition und ist als Heilpflanze in der Naturheilkunde schon lange im Einsatz.

 

Störungen des Hormonhaushaltes korrigieren

 

Der Mönchspfeffer kann das gestörte Gleichgewicht zwischen den weiblichen Hormonen Progesteron und Estrogen wieder herstellen und so die Symptome wie Brustspannen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Nervosität und Depressionen lindern. Eine Besserung  wurde in 57 Prozent der Patientinnen bei Studien belegt. Da sich auch bei anderen Erkrankungen des Hormonhaushaltes, wie zum Beispiel Depressionen, mangelnder Libido und ein reduzierter Testosteronspiegel durch Mönchspfeffer eine Besserung einstellte, wird angenommen, dass der Mönchspfeffer spürbar und ausgleichend in die Hormone eingreifen kann. Klinische Studien müssen in Zukunft aufzeigen, dass diese Beschwerden dadurch wirklich gebessert werden können.

 

Das Medikament Mönchspfeffer kann innerlich angewandt werden in Form von alkoholischen Auszügen oder als Mönchspfeffer Trockenextrakt. Meist muss die Therapie mit Mönchspfeffer über einen längeren Zeitraum, mindestens drei Monate, hingezogen werden, damit sich eine spürbare Wirkung zeigen kann. 

Bildquelle: pixabay.com @KRiemer

Artikel letztmalig aktualisiert am 22.12.2016.

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