Allergien in den Wintermonaten

28.11.2016
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Wer an Allergien denkt, verbindet dieses Krankheitsbild häufig zuerst mit umherfliegenden Pollen zur Frühlingszeit. Doch Frühling und Sommer sind nicht die einzigen Jahreszeiten, zu denen Betroffene von unangenehmen Begleiterscheinungen der Allergien heimgesucht werden. Auch der Winter kann für Allergiker unangenehme Reaktionen bereithalten.

Hausstaubmilben erzeugen eine verstopfte Nase 
 
Auch wenn es im ersten Moment unvorstellbar erscheint: doch Winterallergien treten wesentlich häufiger als vermutet auf. Besonders riskant sind die sogenannten Hausstaubmilben, auf die gemäß Expertenaussagen jeder zehnte Deutsche allergisch reagiert. Verursacht der Kot der unerwünschten Spinnentiere für eine verstopfte Nase und verquollene Augen, verstärkt die warme Heizungsluft die Symptome sogar im Winter. Deshalb sollten Betroffene Schlafräume so kalt wie möglich halten und dafür sorgen, dass sich in den eigenen vier Wänden so wenig Staub wie möglich ansammelt. Kurzes und häufiges Lüften ist angesagt. 
 
Weihnachtlich schlemmen: aber mit Bedacht
 
Tragen allergikergeeignete Matratzen ebenfalls zu einem besseren Wohlgefühl zur Winterzeit bei, ist von weihnachtstauglichen Gaumenfreuden bei einer bestehenden Allergie Abstand zu nehmen. Denn nahezu alle Köstlichkeiten, die auf einen Nikolausteller gehören, können zu allergischen Reaktionen führen. Äpfel lösen Allergien bei vielen Heuschnupfenbetroffenen aus, die eine Kreuzallergie mit Kernobst haben. Auch Nüsse sind für ihre überdurchschnittlich hohe Allergenlast bekannt, tauchen aber sehr oft in Weihnachtsgebäck auf. Insbesondere Haselnüsse führen schlimmstenfalls zu lebensbedrohlichen Zuständen. Denn keine Nusssorte ist so hochallergen wie diese Nussart. 
 
Glühwein: lecker und prall gefüllt mit Allergenen 
 
Wer sich öfters einen edlen Tropfen gönnt, muss bei erhöhtem Allergierisiko ebenfalls mit unangenehmen Folgen rechnen. Das in Weinen enthaltene Histamin ist nach Alkoholgenuss oftmals der Grund für eine gerötete, verstopfte Nase. Noch gefährlicher ist Glühwein, der Gewürze wie Zimt, Anis oder Kardamon enthält. Diese brisante Mischung verursacht relativ schnell unangenehme Allergiesymptome und kann den Genuss von Glühwein kräftig vermiesen. Auch der Weihnachtsbaum ist für Allergiker nicht ganz ungefährlich. Dünstet Baumharz Terpentine aus, können sich zwischen den Tannennadeln Pilzsporen und Pollen verstecken. 

Artikel letztmalig aktualisiert am 12.12.2016.

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Medizin, Allgemeinmedizin
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