Lieber Gott, warum tust du das?

23.11.2016
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Nachmittags um drei geht mein Pieper. „Bewusstloses Kind, 6 Monate, Forsthaus XY“. Das will kein Notarzt lesen! Da musst du beim Lesen fast brechen! Das ist die Hölle!

Wir rasen mit Affentempo über scheinbar endlose Landstrassen durch die Wälder des Mittelgebirges bis Karl – mein heutiger NEF-Fahrer – irgendwann in einen Forstweg einbiegt. Anfangs noch Asphalt, dann über Stock und Stein, bis wir nach einer Ewigkeit endlich am Forsthaus angelangt sind. Wir sind die Ersten. Der RTW ist noch nicht da.

Die Haustür steht auf. Ich rufe. Ein Mann, der Kleidung nach der Förster, kommt mir mit einem Bündel von Kind entgegen gelaufen. Schlaff wie ein nasses Badetuch hängt der Säugling in den Armen des Mannes.

Als mir der Förster gegenübersteht, höre ich den Rettungswagen vor das Forsthaus rollen. Ich stelle mich in Sekundenschnelle vor und nehme das Kind entgegen, das mir der Mann, wohl der Vater, mit Tränen in den Augen übergibt.

„Ralf ist nach dem Mittagsschlaf nicht aufgewacht“, sagt er mir noch, bevor es mit großen Schritten rasch zum Krankenwagen geht. Tür auf, rein ins Auto, Säugling sanft auf die Trage. Der Kopf ist blitzeblau. Fast violett. Kein Puls. Keine Atmung. Die Pupillen seiner strahlend blauen Augen sind weit. „Hubschrauber“, rufe ich Karl zu.

Schnell den Kinder-Notfall-Koffer! Mit der kleinsten Beatmungsmaske drücke ich Luft durch Nase und Mund in den kleinen Menschen, während Thorsten sofort mit der Herzdruckmassage beginnt: Zwei Finger drücken ab jetzt gut 120 Mal pro Minute auf das winzige Brustbein. Karl zerschneidet den Strampelanzug, nachdem er über Funk einen Rettungshubschrauber angefordert hat und klebt die EKG-Elektroden auf die Brust. Nix. Nada. Scheiße. Null-Linie ... Ich sage Michael, dem zweiten Mann aus dem RTW, dass er die Beatmung übernehmen soll.

Wir brauchen einen Zugang! Der kindliche Körper benötigt das Stresshormon Adrenalin, wenn sein Herz wieder anfangen soll zu schlagen. Karl gibt mir auf Ansage die Bohrmaschine. Damit wird eine Knochenmark-Kanüle in Windeseile in das Schienbein gebohrt. Die verabreichten Medikamente resorbiert der Körper genauso gut aus dem Knochenmark. Gesagt, getan. Während Thorsten und Michael weiter im Wechsel drücken und beatmen, spritze ich die erste Dosis Adrenalin. Nach einer Minute ein Blick auf das EKG. Nix. Weiter drücken.

In der Zwischenzeit mein erster Versuch einen Beatmungsschlauch in die Luftröhre zu legen. Der geht in die Hose. Der Schlauch landet in der Speiseröhre. Der zweite Versuch gelingt. Das Beatmungsgerät ist bereits von Karl auf „Säugling“ eingestellt, sodass der Wechsel vom Beatmungsbeutel zur Maschine flott vonstattengehen kann. Die nächste Dosis Adrenalin. Weiter drücken. Abwarten. Kurze Pause. Blick auf das EKG. Nix. Weiter drücken.

Wieder Adrenalin. Weiter drücken. Pause. Blick auf das EKG. Null-Linie. Weiter drücken.

Nach circa 30 Minuten trifft die Hubschrauberbesatzung ein. Sie mussten abseits landen und noch eine Strecke zu Fuß absolvieren. Das Wesentliche ist schnell berichtet, sodass ich den Hubschrauberarzt bitte, sich mit dem Vater zu unterhalten, um weitere Hintergründe zu erfahren.

Adrenalin. Weiter drücken. Kurze Pause und rascher Blick auf das EKG. Null-Linie. Weiter drücken.

Mein Kollege kommt wieder. Der Junge sei ein halbes Jahr alt und wurde nach seinem Fläschchen zum Mittagsschlaf gebettet. Als die Mutter gegen halbdrei nach ihrem Sohn sah, habe er nur noch regungslos dagelegen. Der Vater habe das Kind dann die ganze Zeit beatmet. Wesentliche Vorerkrankungen habe der kleine Ralf nicht, die Schwangerschaft sei normal verlaufen.

Wieder Adrenalin. Weiter drücken. Wieder Blick auf das EKG. Null-Linie. Weiter drücken. Wir sind jetzt seit 45 Minuten dabei. Wir verabreichen zusätzlich ein anderes Medikament.

Weiter drücken.

Wieder Adrenalin. Weiter drücken. Kurze Pause und rascher Blick auf das EKG. Null-Linie. Weiter drücken.

Neuerliche Pause beim Drücken. Da! Zacken auf dem EKG! Ganz deutlich. Ein schwacher Puls in der Leiste.

Michael setzt sich ans Steuer des RTW. Wir rumpeln über den Waldweg zu der Wiese, wo der Hubschrauber steht. Schnell ist das ganze medizin-technische Gedöns umgeladen, da dröhnt auch schon die Turbine des Helikopters. Abflug in die Uni-Kinderklinik.

Die Jungs sind euphorisch als sie den RTW aufräumen, total aufgekratzt. Ich auch!

Sollte das wirklich noch geklappt haben? Bevor wir abfahren erkläre ich dem Försterehepaar, wo sie sich in der Uniklinik melden sollen. Die beiden bedanken sich mit rot geweinten Augen.

Zurück auf der Rettungswache sitze ich ziemlich mitgenommen allein in meinem Bereitschaftszimmer. Am Abend ein Anruf. Der Hubschrauberarzt meldet sich aus der Uniklinik. Der kleine Ralf hat es nicht geschafft. Ist auf der Intensivstation verstorben.

Leere. Mir laufen die Tränen.

Lieber Gott, warum tust du das?

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Bildquelle: Armin Linnartz, Wikimedia

PS: Wie ich Wochen später erfahren habe ist Ralf tatsächlich am bereits vermuteten plötzlichen Kindstod gestorben. Eine schicksalhafte Erkrankung, bei der Säuglinge im Schlaf ohne äusseren Anlass plötzlich aufhören zu atmen und sterben. Die Ursache ist noch unbekannt.

PPS: Die „Merkel-Raute“ im Titelbild habe ich gewählt, um eine Eselsbrücke für die Wiederbelebung von Säuglingen und Kleinkindern zu geben.

Das Kind am Brustkorb mit der „Merkel-Raute“ umfassen und dann mit beiden Daumen gleichzeitig zudrücken und wieder loslassen. Circa 120 Mal pro Minute (in etwa der Takt von „TNT - it‘s dynamite“ von ACDC).

Mehr auf meinem Blog.

Und bei Facebook.

Bildquelle: narcah, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 24.11.2016.

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Gast
#36 am 29.05.2017 von Gast
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Gast
Sehr bewegend! R.I.P. Kleiner Ralf. Den Eltern und der Familie wünsche ich ganz viel Kraft
#35 am 13.12.2016 von Gast
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Gast
Traurig. Das habe ich in 31 Jahren Rettungsdienst ähnlich schon erlebt.
#34 am 13.12.2016 von Gast
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Gast
Danke für den Bericht. @Rita Gühne: Staying alive hat 100 bpm und kann bei der Erwachsenenreanimation hilfreich sein. Für Säuglinge wird eine Frequenz von mindestens 120 benötigt.
#33 am 11.12.2016 von Gast
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Gast
der Bericht ist sehr Bewegend ...
#32 am 04.12.2016 von Gast
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Gast
So ein dummer Unsinn. Wie kann man denn in der heutigen Zeit, in dieser aufgeklärten Zeit, noch Impfgegner sein?! Unfassbar dieser Kommentar. Der gemeine Mensch ist schlichtweg dumm!
#31 am 04.12.2016 von Gast
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Gast
...und sicherlich war das Kind '"vorbildlich" geimoft.... wann findet endlich mal eine Studie Zusammenhang plötzlicher Kindstot und Impfungen statt?
#30 am 04.12.2016 von Gast
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Gast
Der Bericht ist sehr bewegend und steht vorbildlich für das, was viele tausend Ärzte jeden Tag leisten, egal ob an den kleinen oder großen Patienten. Die Bilder, die man sieht, die schlimmen, sie brennen sich in die Seele ein. Keiner fragt danach, keinen interessiert das. Umso schlimmer ist es, wie oft es zu einer massiven Herablassung des Arztberufes kommt, wie wenig Respekt diesen Menschen entgegnet wird.
#29 am 04.12.2016 von Gast
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Rita Gühne-Tierärztin
Chapeau Herr Kollege der Humanmedizin! Ihr Durchhaltevermögen setzt in meiner persönlichen Zielsetzung neue Maßstäbe! Vielen Dank für Ihren fachlichen Beitrag! Wem es eine Hilfe ist... "Staying alive..." von den Bee Gees lässt sich ebenso gut als Rhythmushilfe verwenden....man muss nur richtig zählen ;-)
#28 am 01.12.2016 von Rita Gühne-Tierärztin (Gast)
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Gast
Danke für den berührenden Beitrag! Ich glaube, daß es zu überlegen wäre, mehr Supervisionsangebote einzurichten, um nach solchen Extremsituationen Hilfestellung geben zu können. Aus meiner Weiterbildung ist mir eine Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz in Erinnerung geblieben: Ein Ehepaar brachte einen Säugling krank durch Infekt in die Notaufnahme, insgesamt ging es dem Kind aber nicht dramatisch schlecht und nichts deutete auf eine schwerwiegendere Erkrankung hin. Einige Stunden nach Entlassung aus der Rettungsstelle kamen die Eltern zurück - mit dem Kind tot in ihren Armen. Ursache: Foudroyante Meningokokkensepsis! Selten war es in der M&M so still, wie nach der Schilderung des Oberarztes. Wir alle waren betroffen, und es konnte auch im Nachgang nur festgestellt werden, daß beim Erstkontakt alles korrekt verlaufen war und nichts auf eine solch furchtbar verlaufende Erkrankung hindeutete. An solchen Schlägen nicht zu zerbrechen - und auch nicht abzustumpfen, ist die Herausforderung.
#27 am 28.11.2016 von Gast
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Gast
vielen dank Frau Dr. C. Schroeder. Ihre Kollegin stellte aber eine Impfkausa her.
#26 am 26.11.2016 von Gast
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SID = sudden infant death!
#25 am 26.11.2016 von Dr. Cornelia Schroeder (Biochemikerin)
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Gast
#21 Sie meinten sicherlich SIDS b Sudden Immunisation Death Syndrom, der plötzliche Impftod. Das wird im Netz unter impfkritik.de geschürt. "Schnellleser" kopieren und lehrern dies dann....!
#24 am 26.11.2016 von Gast
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Gast
#22 Guten Tag Frau Diederichs, Stellvertertend erfrage ich für den "Impfkandidaten" (finde ich auch furchtbar) was Sie mit SID meinen?
#23 am 26.11.2016 von Gast
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#21 Solcherart Vermutungen sind erwiesenermaßen Unsinn: Es besteht kein statistischer Zusammenhang und es gibt auch keine stichhaltigen Nachweise für einen Kausalzusammenhang zwischen Impfungen und SID. So etwas dann trotzdem in einem derartigen Kontext zu behaupten, zeugt nicht bloß von fehlender Sensibilität, sondern ist schlicht verachtenswert.
#22 am 25.11.2016 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Gast
Vermutlich gibt es einen äußeren Anlass: I M P F U N G Dafür kann Gott nix, aber die Medizin!!!
#21 am 25.11.2016 von Gast
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Gast
Bei allem Respekt zum Glauben. Höhere Macht hin oder Her. Wenn man den Eltern keinen Tox. Abusus unterstellt, hatte d. kleine Wurm verm. ein angeborenes Long-QT-Syndrom. Tendenziell immer noch das Korpus Delikti. Die Kardio hat wahnsinnige Fortschritte in d. Symp. und Therapie hinter sich. Die Letalitäts und Mortalitätsraten innerhalb d. ersten 52 Wochen sind immer noch zu Hoch. Die Forschung ist hier gefragt, weniger die Kirche.
#20 am 25.11.2016 von Gast
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Gast
Der Bericht geht sehr unter die Haut! Kein Elternpaar und Retter möchte so etwas erleben müssen. Bei Kindern nicht helfen können, trifft auch die Retter doppelt hart. Nur, was wäre von diesem kleinen lebhaften Säugling übrig geblieben, wenn er nach 60 Min "tod" überlebt hätte? Ich war des öfteren auf der Kinderstation mit solchen wiederbelebten Kindern. Es ist ebenso traumatisch. Einfach nur grausam! Es scheint die Wahl zwischen Pest und Cholera zu sein. Hier hat eine höhere Macht entschieden. Verstehen kann so etwas nie jemand. Auf das WARUM gibt es hier auf Erden keine Antwort. Ihnen hilft das Berichten hoffentlich auch ein Stück weit, dass Erlebte zu verarbeiten. Vielen Dank für denn Tipp mit der Raute. So kannte ich es nicht und ich hoffe, es nie gebrauchen zu müssen.
#19 am 25.11.2016 von Gast
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Danke für's Teilen, ich denke das haben viele in der Notfallmedizin so oder ähnlich schon erlebt, egal ob als Sani oder als Doc, das ändert nichts daran dass es weh tut und dass die Tränen laufen und man sich fragt was man besser hätte machen sollen und warum Gott so etwas zulässt. Mir haben in solchen Situationen zwei Dinge geholfen - gute Kolleginnen und Kollegen mit denen man sich austauscht und mit denen man seine Sorgen teilt, und der Glaube an Gott der so viel größer ist als ich selbst und dem ich vertraue auch wenn ich die Gründe für sein Handeln nicht verstehe. "Seine Wege sind nicht unsere Wege ..."
#18 am 25.11.2016 von MBA Markus Decker (Rettungsassistent)
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Gast
Das ist das Lod der Notfallmedizin. Da hilft es nicht, dass man tausend mal helfen kann. Das tut weh.
#17 am 24.11.2016 von Gast
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Ein Trost kann sein, zu wissen, dass man sein Bestes gegeben hat.
#16 am 24.11.2016 von Ulrike Beerkotte (Tierärztin)
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Gast
Als erstes: Respekt vor Ihrer Leistung und der Herzenswärme die Sie haben. Das macht einen guter Arzt aus und kein 1,0 Abitur und ein summa cum laude in der Dissertation. Leider gibt es nur einen Gott und das ist der Tod. Gleichwohl wie der Tod us alle ereilen wird und unser Leben beenden wird, so ist er doch der tägliche Begleiter im Auto, im OP, im RTW und in allen Gesundheitsberufen. Ich wünsche uns allen viel Kraft und mögen Ihre seelischen Wunden schnell heilen, Freund.
#15 am 24.11.2016 von Gast
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Ich habe selten einen so lebensnahen und packenden Artikel aus der Praxis eines Rettungsmediziners gelesen. Hut ab vor der täglichen Leistung, die hier von Menschen aus Fleisch und Blut vollbracht wird und die leider nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Mit dem Schmerz stehen nicht nur die Eltern des Säuglings allein da. Das Warum werden wir wohl nie verstehen.
#14 am 24.11.2016 von Dr. Andreas Bohlen (Weitere medizinische Berufe)
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Ihre Frage nach dem "Warum?" wird sich niemals beantworten lassen. Manche schlimmen Dinge passieren enfach so und niemand kann es verhindern.
#13 am 24.11.2016 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Ihre Notfallversorgung war erstklassig, absolut tadellos und wenn das Kind nur die gerigste Chance gehabt hätte, zu überleben, dann hätten Sie ihm diese Chance gesichert. Ungücklicherweise kam in diesem schicksalshaften Fall ganz offenbar jede Hilfe zu spät, der kleine Wurm war schon zu lange tot und dieser Zustand konnte sebst mittels optimaler mediznischer Versorgung nicht mehr umgekehrt werden; die Brücke zurück ins Leben war irreparabel abgerissen und er konnte nicht mehr zurück, obwohl sein kleiner Körper es in einer letzten Anstrengung mit Ihrer Hilfe noch versucht hat. Daß er zwischenzeitlich doch wieder einen Puls hatte, ist Fluch und Segen zugleich: Einerseits ist es ein Beleg dafür, daß Sie exzellente Arbeit geleistet haben bei der notfallmedizinuischen Versorgung dieses Säuglings. Andererseits hat es Ihnen und den Eltern Hoffnung gegeben, die die Sie in eine bittere Enttäuschung geführt hat.
#12 am 24.11.2016 von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Gast
Habe als RA auch schon versucht einen Säugling nachts um 5.oo h zu reanimieren, 15 min ohne NA - war eine lange Zeit. Ihr Beitrag hat alle Erinnerungen wieder hervorgeholt, sowas vergisst man nicht mehr (auch wenn ich heute nicht darunter leide). Ich denke mir dann, dass ich es nicht in der Hand hatte und trotzdem mein Bestes gegeben habe. Und ich war genauso betroffen. Danke für den Beitrag. Geholfen hat mir nach dem Einsatz meine Gefühle mit verständnisvollen Menschen zu teilen.
#11 am 24.11.2016 von Gast
  1
Gast
War jahrelang Notarzt. Gott sei Dank ist mir sowas erspart geblieben. Wer hier nachher keine Emotionen hat oder haben will, hätte nicht Arzt werden dürfen!
#10 am 24.11.2016 von Gast
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Ich bin kein Arzt oder dergleichen, sondern Erste Hilfe Ausbilder bei einer grossen HiOrg. Ich versuche bei jedem Kurs die Säugling und Kleinkinder Reanimation zu zeigen und üben zu lassen. Bin jedes mal erschrocken wie wenig die Teilnehmer über dieses Thema wissen. Ihr Bericht berührt mich sehr.
#9 am 24.11.2016 von Reinhard Greune (Nichtmedizinische Berufe)
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Ein toller Bericht , spannend und mitreißend, professionell reagiert und gerade das Mitgefühl macht Sie zu einem wunderbaren Arzt.
#8 am 24.11.2016 von Martina Riepold (Heilpraktikerin)
  0
Gast
Sie sind gewiss AUCH ein guter (späterer) Autor ! ganz ohne zweifel, habe am vorigen Weihnachtsabend (Geschenk) "Ich kam sah und intubierte" gelesen (keine Werbung)! ...heute habe ich hier wieder geheult. http:// firstaideducation.de
#7 am 24.11.2016 von Gast
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Gast
Danke, dass Sie Ihr Erlebnis mit uns geteilt haben. Sie haben einen guten Job gemacht. Arzt sein, heißt eine große Verantwortung zu haben und es heißt, dass Ihnen großes Vertrauen entgegengebracht wird. Aber Sie sind immer noch ein Mensch und eben nicht Gott. Danke - dafür, dass es Sie gibt.
#6 am 24.11.2016 von Gast
  0
Gast
Sehr geehrter herr dr. med. christoph schenk. Vielen herzlichen dank für Ihren Beitrag. Arbeite mich gerade durch Ihren Blogg. Selbiger ist (gewiss) genau so wertvoll, wie Sie und Team es sind! Grüsse http://firstaideducation.de
#5 am 24.11.2016 von Gast
  6
Gast
ad#3 "Teilen des Schmerzes mit den Eltern des Jungen": Auf keinen Fall!!! Bleiben oder werden Sie professionell. Nur als Profi können Sie den nächsten Patienten helfen. Die Eltern brauchen Freunde und Familie.
#4 am 24.11.2016 von Gast
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Gast
Mein Mitgefühl. Fühlen Sie sich gehalten. Ich wünsche Ihnen viel Kraft. Es braucht Demut, solche Erlebnisse zu verarbeiten. Und Menschen, die Ihnen gut tun. Vielleicht hilft auch das Teilen des Schmerzes mit den Eltern des Jungen ...
#3 am 24.11.2016 von Gast
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Das hatte ich vor 25 Jahren auch einmal: alles zu spät gekommen. Das Kind hatte allerdings auch schon Livores. Geht unter die Haut. Balint: "Und wer hilft den Helfern?"
#2 am 24.11.2016 von Christoph Junge (Arzt)
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Das ist der Super Gau für Eltern und Notarzt. Habe über das Thema promoviert. Ich kann das sehr sehr gut nachvollziehen. Dass da Tränen fliesen auch bei den professionellen Helfern ist ganz normal, mir wäre es nicht anders ergangen und ich denke, dass es auch wichtig ist, dass wir hier Gefühle zeigen dürfen. Die sogenannte professionelle Distanzierung führt wohl eher zum Burnout bei Helfern, als Empathie und Mitfühlen wie ich zuletzt im Buch Time to Care von Robin Youngson gelesen habe. Übrigens eine sehr empfehelenswerte Lektüre; erschienen dieses Jahr im Mabuse Verlag in deutsch .
#1 am 24.11.2016 von Dr. med. MBA Jochen Hahn (Arzt)
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Wir haben Sommer. Kurz nach eins an einem Freitagmittag, als es piept. Heute haut mir das Schicksal voll auf die mehr...
Ich bin gespannt ... Über Land geht es durch die Nacht in das kleine norddeutsche Dorf. Am Bauernhof angekommen, mehr...

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