PR: Multiple Sklerose Symptome - daran lässt sich die Krankheit erkennen

16.11.2016
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Multiple Sklerose ist eine tückische Krankheit, die eine exakte Diagnose sehr schwer macht. Nicht umsonst wird MS auch als die „Krankheit mit den tausend Gesichtern“ bezeichnet, denn es gibt eine Vielzahl von Symptomen, die auftreten können. Welche Multiple Sklerose Symptome es gibt, das richtet sich immer nach der Größe der Entzündungsherde im Gehirn und im Rückenmark. MS ist eine chronische Erkrankung, bei der das gesamte zentrale Nervensystem betroffen ist und je nachdem, in welchem Bereich die Entzündungen zu finden sind, gibt es auch die entsprechenden Symptome.

Wie aus heiterem Himmel

Die ersten Multiple Sklerose Symptome treten meist plötzlich und völlig ohne Vorwarnung auf. Die Betroffenen fühlen sich wohl und müssen auf einmal mit Beschwerden leben, die sie vorher nicht kannten. In den meisten Fällen entwickeln sich die Anzeichen sehr schnell innerhalb von nur wenigen Stunden oder Tagen. Nur bei einer kleinen Zahl von Betroffenen beginnt die Krankheit mit weniger starken Beschwerden und sehr langsam. Viele spüren gar nicht, dass sich etwas verändert hat, denn die Multiple Sklerose Symptome sind so schwach ausgeprägt, dass sie nicht wahrgenommen werden. In der Regel sind diejenigen, die an MS erkranken, zwischen 20 und 40 Jahre alt, wenn sich die ersten Symptome zeigen.

Welche Multiple Sklerose Symptome sind möglich?

Es gibt Multiple Sklerose Symptome, die besonders häufig auftreten. Dazu gehören Gefühlsstörungen in den Beinen, die Betroffenen haben das Gefühl, dass ihre Beine taub und kalt sind. Auch eine übergroße Müdigkeit kann ein Anzeichen für MS sein, ebenso wie ein unsicheres Gehen und Stehen. Probleme mit der Verdauung können auf Multiple Sklerose hindeuten und auch Sehstörungen, die meist nur ein Auge betreffen. Bei zehn Prozent der Patienten kommt es zu Gefühlsstörungen in den Armen und zu Muskelverkrampfungen, die das Gehen erschweren. Schmerzen sind hingegen eher selten und auch eine halbseitige Lähmung oder Sprachstörungen treten nur in zwei Prozent aller Fälle auf.

Welchen Verlauf nimmt die Krankheit?

So wie jeder Betroffene die Multiple Sklerose Symptome anders empfindet, so nimmt die Krankheit auch bei jedem Patienten einen anderen Verlauf. In der Regel verläuft die MS jedoch in Schüben, das heißt, nach einem Schub mit heftigen Beschwerden folgt eine Phase der Ruhe, wo die Betroffenen vollkommen beschwerdefrei sind. So kann es passieren, dass nach dem ersten heftigen Schub die Beschwerden entweder teilweise oder sogar komplett verschwinden. Beim nächsten Schub kommen dann Beschwerden hinzu, die beim ersten Schub noch nicht da waren. In eher seltenen Fällen sind die Multiple Sklerose Symptome gleich von Anfang an sehr stark und einzelne Schübe lassen sich nicht mehr ausmachen.

Symptome im Verlauf von MS

Mehr als 50 % der Patienten haben im Verlauf ihrer Krankheit Probleme mit dem Gehen oder leiden unter starken Gleichgewichtsstörungen, ebenso häufig kommt es zu Muskelspasmen. Symptome, die besonders oft auftreten, sind auch Schwächegefühle in den Armen und Beinen. Bei männlichen Patienten kann es zu Erektionsstörungen kommen, und drei von vier Patienten haben Sehstörungen und sehen unter anderem alles doppelt. Jeder Zweite hat Unsicherheiten, wenn es um gezielte Bewegungen geht oder psychische Probleme wie zum Beispiel Depressionen. Viele klagen im weiteren Verlauf der Erkrankung an Kopfschmerzen, sie haben Lähmungserscheinungen im Gesicht und die Arme fühlen sich kraftlos an. Nicht jedes Symptom trifft auch jeden, der an Multipler Sklerose erkrankt ist, manche bleiben relativ lange ohne große Beschwerden, andere brauchen hingegen schon sehr früh einen Rollstuhl.

Multiple Sklerose ist bis heute nicht heilbar. Eine Behandlung zielt daher immer nur darauf ab, die Symptome und Beschwerden der Krankheit zu lindern. Neben Medikamenten kommen dabei Ergotherapien und physikalische Therapien zum Einsatz, die den Betroffenen das Leben mit MS erträglicher und vor allem Dingen auch einfacher machen.

Urheber: gesundheits-frage.de

Bildquelle: © Depositphotos.com / nevenova

Artikel letztmalig aktualisiert am 16.11.2016.

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Medizin, Neurologie
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