PR: Beschwerdefrei bei Refluxkrankheit durch flexibles Magnetband

09.11.2016
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Chirurgen der Universitätsmedizin Mainz setzen neues minimal-invasives OP-Verfahren zur Behandlung von chronischem Sodbrennen ein.

Wenn Schlucken zur Qual wird, dann leiden die Betroffenen in der Regel an der Refluxkrankheit. Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie (AVTC) der Universitätsmedizin Mainz bietet jetzt eine neue besonders schonende, minimalinvasive Methode zur Behandlung des Reflux an: Dabei setzt der Operateur ein flexibles Magnetband zwischen Speiseröhre und Magen ein. Dieses verstärkt den unteren Speiseröhrenschließmuskel aufgrund seiner magnetischen Eigenschaft und verhindert auf diese Weise den Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre. Besonders vorteilhaft ist, dass das Magnetband ohne Batterien oder verschleißanfällige Elektronik auskommt. Somit kann es lebenslang implantiert bleiben. Die Universitätsmedizin Mainz ist in Rheinland-Pfalz Vorreiter bei der neuen OP-Technik.

Ein starkes Brennen oder ein Klosgefühl im Hals oder Brustkorb sind die typischen Begleitsymptome der gastroösophagealen Refluxkrankheit. Dafür verantwortlich ist der krankhaft gesteigerte Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre. Hierzulande ist jeder fünfte von der Refluxkrankheit betroffen.

Lassen sich die Beschwerden auch mit magensäurehemmenden Medikamenten nicht ausreichend lindern, ist ein operativer Eingriff in der Regel unausweichlich. In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Mainz kommt jetzt ein neues minimal-invasives chirurgisches OP-Verfahren zum Einsatz. Dabei implantiert der Operateur ohne größeren Bauchschnitt ein Magnetband um die untere Speiseröhre. Genau genommen handelt es sich dabei um eine flexible, aus mehreren titanummantelten Magneten bestehende Metallkette. Diese wird zwischen Speiseröhre und Magen eingesetzt und dient dazu, den unteren Schließmuskel der Speiseröhre zu stabilisieren.

Zum Artikel auf unimedizin-mainz.de

Bildquelle: Thomas Böhm (Universitätsmedizin Mainz)

Artikel letztmalig aktualisiert am 10.11.2016.

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