PR: Innerklinisches Notfallmanagement: Es gibt Handlungsbedarf

08.11.2016

Notfälle gibt es nicht nur außerhalb der Klinik - auch im Patientenzimmer kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Neben den Intensivstationen betrifft dies auch die Normalstationen, auf denen die Patienten nicht eng überwacht werden. Auch hier muss das Personal besonders aufmerksam sein, denn Notfälle kündigen sich mitunter durch bestimmte Symptome an.

Frau Prof. Koch, jährlich kommt es in deutschen Kliniken zu rund 93.000 Herz-Kreislauf-Stillständen. Ist man als Schwerkranker dort sicher?

Prof. Thea Koch: Man kann nicht sagen, dass man in Kliniken nicht sicher ist, aber es gibt Handlungsbedarf, was das Notfallmanagement angeht. Eine europäische Studie hat ergeben, dass die Patientensterblichkeit nach chirurgischen Eingriffen in Europa durchschnittlich bei vier Prozent und in Deutschland immerhin bei 2,5 Prozent liegt. Die Patienten, die versterben, liegen aber häufig nicht auf den Intensivstationen, sondern auf den Normalstationen. Dort werden Symptome, die auf eine Verschlechterung ihres Zustandes hindeuten nicht immer rechtzeitig erkannt. Deshalb brauchen wir sogenannte innerklinische Notfallteams oder MET, vom englischen "Medical Emergency Teams", die dann unverzüglich hinzugezogen werden und frühzeitig eingreifen können, wenn sich der Zustand eines Patienten verschlechtert. ...

Lesen Sie das komplette Interview mit Prof. Koch auf MEDICA.de!

 

Bildquelle: panthermedia.net/SimpleFoto

Artikel letztmalig aktualisiert am 08.11.2016.

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Aus: MEDICA
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