Segelohren sind nicht psychogen

06.11.2016
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Unerklärlich gilt nicht. Früher glaubte man, die Pest sei eine Strafe der Götter. Weil es keine bessere Erklärung gab. Mit der Entdeckung des gramnegativen Stäbchenbakteriums Yersinia pestis ist Gott von der Bühne der Pestentstehung aber sang- und klanglos abgetreten.

Im Mittelalter waren es dann die Säfte. Schwindsucht? Ein Mangel an Gallenflüssigkeit. Hier ging der Punkt allerdings im letzten Jahrhundert ans Mycobacterium tuberculosis.


Die 70er Jahre brachten uns dann den Stress als universales Erklärungsmodell. Sie haben ein Magenulcus? Ganz klar: Der Stress hat Ihnen auf den Magen geschlagen. Erneut zog ein Bakterium an allen hartnäckig vertretenen Erklärungen vorbei. Am Schluss musste man dem unscheinbaren Helicobacter pylori die Deutungshoheit übers Magenulcus überlassen.


Der zweite Frühling des HB-Männchens


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Das Allzweck-Erklärungsmodell des einundzwanzigsten Jahrhunderts lautet „psychisch“. Psychisch, das ist praktisch Stress Plus.

Ausschlaggebend ist hierfür nicht mal mehr das fehlende somatisches Erklärungsmodell. Nein, auch bei etablierter und eindeutig somatischen Sachlage, muss die Psyche herhalten.

Nehmen wir das Beispiel des Herzinfarktes. Jeder weiß, dass dieser eine Folge verschlossener Herzkranzgefäße ist. Egal. Das frühere Erklärungsmodell, der Herzinfarkt sei stressbedingt, hat einfach die Zeit überdauert. Nun halt angereichert mit: „Ja, wenn man viel Stress hat und sich immer so viel abverlangt, dann schlägt das halt aufs Herz. Es gibt sicher unbearbeitete Konflikte, die kann man doch nicht leugnen. Eine Psychotherapie kann auf jeden Fall nicht schaden.“


Natürlich ist es tatsächlich so, dass Stress die Beschwerdesymptomatik einer Herzgefäßerkrankung verstärken kann, und daher kann auch Psychotherapie sinnvoll sein. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, muss man aber anerkennen, dass der handelsübliche Herzinfarkt schlicht und ergreifend vom verschlossenen Herzkranzgefäß kommt. Und das verschließt sich eher als eine Folge der Arteriosklerose nach langem Rauchen als infolge von Stress, was auch schon mal zu einem kurzfristigen Arterienspasmus führen kann.

Warum falsche Erklärungsmodelle schlecht sind

1. Die Wahrheit hat ein Recht an sich


Die Welt ist vor allem deshalb ein besserer, angstfreierer und angenehmerer Ort geworden, weil sich im Laufe der Zeit eben die Wahrheit durchgesetzt hat. Selbst, wenn die Wahrheit mal unwillkommen ist, hat sie aus sich heraus ein natürliches Anrecht auf Gehör. Das nennt man Aufklärung und ist eine gute Sache.


2. Nur die richtige Erklärung macht den Weg für die richtige Therapie frei


Beispiel Herzinfarkt: Nur die Erklärung „Gefäßverschluß“ macht den Weg frei, dem Patienten zu erklären, dass er das Rauchen aufgeben muss, abnehmen soll und seinen Bluthochdruck einstellen lassen sollte.

Gäbe man sich mit der Erklärung „Stress“ zufrieden, müsste er all diese Anstrengungen nicht auf sich nehmen und könnte es bei einem Achtsamkeits-basierten Yoga-Kurs belassen.

Natürlich kann ein Herzinfarkt extreme Ängste, auch Todesangst, verursachen; und diese Ängste können ja absolut realistisch und angemessen sein. Und natürlich können in diesem Fall Psychotherapie, Entspannungsübungen und Yoga helfen. Aber sie helfen in diesem Falle nicht ursächlich, sondern begleitend.


3. Man wird dem Betroffenen nur mit dem richtigen Erklärungsmodell gerecht


Wenn man einen durch langes Rauchen ehrlich erworbenen Herzinfarkt, ein bakteriell verursachtes Magenulcus oder eine erbliche Neurodermitis hat, dann weiß jeder Nachbar, jeder Angehörige und jeder Therapeut sofort genau, dass das natürlich eine „massive psychische Komponente“ hat.

Wenn der Betroffene dann etwas verlegen guckt und behauptet, er habe gar nicht so viel Stress, es gehe ihm psychisch eigentlich ganz gut, dann wird er mit einer Mischung aus Besserwissen, Mitleid und Überführung angeguckt und die Replik lautet in 100 Prozent der Fälle: „Das willst Du jetzt natürlich nicht wahrhaben, aber Verdrängung hilft hier gar nichts. Frag dich doch mal, ob Du nicht doch irgendwo Stress hast.“ 

Ja, natürlich hat jeder immer auch Strsess. Aber das ist ja nicht zwingend die Ursache für seine Segelohren oder alle anderen Erkrankungen. Und falsche Erklärungen werden dem Betroffenen einfach nicht gerecht, so schön sie für den Erklärenden auch klingen mögen.

Gebt dem Körper, was des Körpers ist und der Psyche, was der Psyche ist

Vorschlag zur Güte:

Können wir uns darauf einigen?

 

Bildquelle: Marie Hale, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 14.12.2016.

94 Wertungen (3.14 ø)
2875 Aufrufe
Medizin, Psychiatrie
Immer wieder erlebt man Patienten, die in die psychische Schublade geraten. Ein aktueller Fall zeigte, dass im CT nichts zu sehen war. Bei der Arthroskopie zeigte sich ein sollständig zerstörtes Gelenk. Es lebe die Einfachheit. Wenn ich nicht bereit bin vom Schema F abzuweichen, dann ist es eben psychisch
#23 am 15.11.2016 von HP Annette Uebach (Heilpraktikerin)
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Gast
Wenn also jemand raucht, weil er psychische Probleme hat, und dann aufgrund des Rauchens eine Cardiopathie entwickelt, ist die dann psychosomatisch oder somatisch? Wenn jemand trinkt, weil er psychisch labil ist, und aufgrund des Alkohols eine Leberzirrhose entwickelt, aufgrund der Schmerzen dann vermehrt zu Alkohl greift... ist die Lebererkrankung dann somatisch oder psychosomatisch bedingt? Leider ist die Welt nicht so einfach gebaut, wie Sie es in dem Artikel glauben machen wollen.
#22 am 14.11.2016 von Gast
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Gast
Natürlich ist nicht alles psychisch bedingt. Natürlich ist nicht alles somatisch bedingt. Und oft genug ist nicht zu unterscheiden was Henne und was Ei ist bei einer Erkrankung. Erkrankungen können psychische Ursachen haben oder psychische Erkrankungen verursachen und vice versa. Es können auch psychische und somatische Auslöser parallel als pathogene Faktoren wirken. Mal mit der einen, mal mit der anderen Gewichtung. Ihre Sichtweise finde ich grob simplifizierend. Es handelt sich um ein hochkomplexes Zusammenspiel aus Umweltfaktoren, Genexpression, epigenetischen Manifestationen, neurosekretorischen Vorgängen, emotionalen und kognitivne Bewertungen, etc. Und wir sollten nicht dem Hochmut anheim fallen, dieses dynamische Zusammengreifen auch nur annähernd vollumfänglich überschauen zu können. Wir können uns darauf einigen, dass der Körper ein Ganzes ist. Ohne Wenn und Aber. Körper und Seele (Psyche) sind nicht zu trennen.
#21 am 14.11.2016 von Gast
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Gast
@19 Das was sie beschreiben ist kein Einzelfall. Wenn mal Sie mal eine Psychiatrische Diagnose, werden sie nicht mehr ernst genommen, Alle was sie dann haben ist dann Teil der psychiatrischen Krankheit.
#20 am 12.11.2016 von Gast
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Wer es nicht glaubt, es gibt noch schlimmere Fälle: “Ein Krankenhausarzt stufte die Bauchschmerzen eines Patienten als „seelische Probleme“ ein und verweigerte eine weitere Behandlung. Nachdem der angebliche Simulant mehrere Tage lang Luftnot, Erstickungsgefühle und Todesangst ertragen musste, starb er folglich an einem durchgebrochenen Magengeschwür. Die Hinterbliebenen bekamen ein Schmerzensgeld von 15.000 Euro (OLG Koblenz) Quelle http://www.datentransfer24.de/Schmerzensgeld-Behandlungsfehler.html
#19 am 11.11.2016 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Alles stressbedingt oder psychisch bedeutet dann auch "nicht behandelbar". Der dennoch leidende Patient wird nach Hause geschickt und konsultiert dort - wie in einem anderen Artikel beschrieben - erstmal das Internet. Dann wird er auch noch dafür gescholten, sich an Doctor Google zu wenden. Ich habe übrigens einen extremen Fall aus eigener Erfahrung. Gefühlsstörungen im linken Bein UND Arm wurden - nach Ausschluss eines ischiämischen Geschehens - als " Zönästhesie diagnostiziert und mir NL verschrieben. Leider ging das aber nicht weg davon. 2 Wochen später wurde meine "Körperhalluzination" operiert. Ich hatte einen Bandscheibenvorfall L1 L2 und H WS 6/7.
#18 am 11.11.2016 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
"Millionen von Patienten mit unklaren und wechselnden Schmerzen, Müdigkeit und Erschöpfungsgefühl, Schlafstörungen, Globusgefühl, Hitzewallungen, Panikattacken, Angstzustände" Das liegt an der desolaten Kenntnis über Schilddrüsensymptome.
#17 am 11.11.2016 von Gast
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Gast
Danke. Als jemand, der für Gleitwirbel, Endometriose und Muskelrheuma jahrelang mit der Diagnose "alles psychisch" Spießrutenlaufen musste, begrüße ich diesen Artikel zutiefst.
#16 am 11.11.2016 von Gast
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Alles gut und richtig, nur eine kleine Ergänzung: Bluthochdruck ist nur in sehr wenigen Fällen eindeutig organisch bedingt. In den allermeisten Fällen dürfte es sich um eine Form dysfunktionaler Stressverarbeitung handeln.
#15 am 11.11.2016 von Dr. med. Ines H?nicke (Ärztin)
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Gast
Was soll denn diese unsinnige Künstliche Trennung von Körper und Psyche. Wenn ich Kreuzschmerzen habe, schlägt es mir auch auf die Psyche, mit Pech werden dann meine Kreuzschmerzen, weil ich angespannt, bin noch schlimmer usw. @13 Ich habe noch keinen Arzt erlebt der verhungert ist. Da geht es wohl eher um den Porsche.
#14 am 10.11.2016 von Gast
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Ihre Beispiele (Arteriosklerose, Magenulkus, Segelohren) sind schlecht gewählt, weil wir hier mit unseren technischen Methoden etwas feststellen können. Unser Hauptproblem in der Praxis sind doch die Millionen von Patienten mit unklaren und wechselnden Schmerzen, Müdigkeit und Erschöpfungsgefühl, Schlafstörungen, Globusgefühl, Hitzewallungen, Panikattacken, Angstzustände, usw. usw. Dass hier zu wenig diagnostiziert wird, kann ich nicht nachvollziehen, genau das Gegenteil ist der Fall, - es hängt eben vom Versichertenstatus und der Hartnäckigkeit des Patienten ab .Für die Bewältigung dieser Probleme braucht es nur selten offizielle Psychotherapie, viel wichtiger wäre Zeit und Zuwendung eines verständnisvollen Allgemeinarztes, der in dem Bewusstsein arbeitet, dass er für mindestens der Hälfte der geklagten Symptome trotz aller Diagnostik keine Erklärung finden wird. Genau dieses Vorgehen lässt unser Abrechnungssystem nicht zu. Wer zu viel redet, verhungert am ausgestreckten Arm.
#13 am 10.11.2016 von Prof. Dr. med. Hermann Füeßl (Arzt)
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Ich schließe mich absolut Ihrer Meinung an, gerade diese Undifferenziertheit macht es in der Praxis schwierig! Das "Psychogenisieren" hilft definitiv nicht, auch benötigt nicht jeder, der es meint eine lange Psychotherapie, keineswegs. Allerdings kann der Körper unter seelischer Belastung erstaunliche Symptome machen (eigene Erfahrung ), auch das gehört zur Wahrheit dazu. Und letztlich ist der Leidensdruck, egal wodurch er entsteht, entscheidend für die volkswirtschaftlichen Auswirkungen in einer immer anspruchsvolleren und immer weniger leidensfähigen Gesellschaft. Ich schließe mich da selber voll mit ein und darf es daher sagen ☺️.
#12 am 10.11.2016 von Dr. med. Marcus Riedel (Arzt)
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@Kollege Tsirigiotis: Absolut einverstanden!
#11 am 10.11.2016 von Dr. med. Peter Teuschel (Arzt)
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Sehr geehrter Herr Kollege Teuschel, leider erlebe ich als überwiegend psychotherapeutisch tätiger Psychiater in den letzten Jahren zunehmend das Gegenteil dessen, was Sie hier ansprechen. Nur allzu oft werden mir von somatisch tätigen Kollegen Patienten zugewisen, die angeblich ausschließlich psychogene Beschwerden haben. Beim Aufnahmen der Anamnese merke ich dann viel öfter, als mir lieb ist, dass die somatische Diagnostik garnicht oder unvollständig durchgeführt wurde. Es sind nicht immer die Psychotherapeuten, die alles als "psychisch" erklären wollen, vielmehr gibt es auch viele hausärztlich und fachärztlich/somatisch tätige KollegInnen, die das so tun.
#10 am 10.11.2016 von Christoph Tsirigiotis (Arzt)
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Gast
Stress kann nie als Entschuldigung dienen, da jeder selbst dafür verantwortlich ist wieviel Stress er sich macht bzw. machen lässt. Dass die Regulationssysteme die, eher auf kurze Stressphasen ausgelegt sind (fight, flight or freeze), für denn Dauerstress der heutigen Zeit, der die genannten Verhaltensmuster nicht mal zulässt, nicht ausgelegt sind ist keine Neuigkeit. Das wenn ich Regulationssysteme überlaste, irgendwann das schwächste Glied bricht ist auch eine Binsenweisheit. Natürlich haben Krankheiten auch andere Ursachen wie Stress. Stress ist aber immer ein Faktor den man aber auch immer vermeiden kann. Um leben zu können braucht man keine 60 Stunden Woche und keinen Job der einem keine Freizeit lässt.
#9 am 07.11.2016 von Gast
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Gast
(Fortsetzung von # 7) Die Tendenz heutzutage alles auf den Streß zu schieben, erinnert mich sehr an die "Therapiewellen" in den 60er/70er Jahren - und auch, wenn natürlich der Streß den Patienten einen ungesunden Lebenswandel führen läßt und dann am Ende eine somatische Erkrankung ausbricht, denke ich doch, daß wir uns es leicht machen, wenn wir den Streß als Entschuldigung vorschieben. Rauchen - das liegt am Streß, nur deswegen rauche ich - und so weiter und so fort. Allerdings gebe ich gerne zu, daß ich Segelohren auch lieber durch eine Psychotherapie, als durch eine Op anlagen lassen würde - ist halt weniger blutig...
#8 am 07.11.2016 von Gast
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Gast
Danke, Gast 5! Was der Blogautor meinen dürfte, ist, daß wir bei einer Pandemie heutzutage sicherlich nicht zu allererst den Würgeengel des Herrn als Erklärung heranziehen werden, sondern eine wissenschaftliche Erklärung suchen werden. Über das Vorhandensein einer Erstursache - oder auch deren Nichtvorhandensein - ist damit zunächst einmal nichts gesagt. Ob nun Gott existiert oder nicht, ob er sich nach der Erschaffung der Welt aus dieser zurückgezogen hat oder weiter in ihr wirkt, läßt sich schlicht und einfach nicht nachweisen. Die sog. Gottesbeweise halte ich für nicht überzeugend - letztendlich ist es eine Frage des (Nicht-) Glaubens oder flapsig gesgt: des persönlichen Geschmacks. Im übrigen sollten auch stramme Atheisten bedenken, dass sie selbst einer Ideologie anhängen, die ebenso wie jede andere philosophische oder religiöse Überzeugung nicht letztbegründbar ist.
#7 am 07.11.2016 von Gast
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Felipe
@#5 Ich stimme ihnen zu, dass der Mensch sich nicht so wichtig nehmen sollte und Platons Höhlengleichnis ist ein hervorragendes Beispiel ;)
#6 am 07.11.2016 von Felipe (Gast)
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Gast
@#4 Die Wissenschaft kann nur beschreiben, was da ist und versuchen nachzuvollziehen wie es zustande gekommen sein könnte. Wer aber aber entschieden hat, dass die bestimmte Anordnung der 4 Basensequenzen ein Bestimmtes "Gebilde" ergeben ist noch lange nicht raus. Glauben sie wirklich, dass dieser Affe mit dem etwas größeren Riechhirn, der seit ein paar Jahrtausenden diese Kugel bevölkert die schon zig Millionen Jahre durch das All fliegt, ist in der Lage wirklich hinter die Kulissen zu schauen. Schauen sie sich einfach an was vor 500 Jahren Stand der Wissenschaft war und überlegen dann was es in 500 Jahren sein könnte. Oder wie die Erde vor 50 Mio Jahre ausgesehen hat und überlegen wie sie in 50 Mio aussehen wird. Der Mensch sollte sich nicht zu wichtig nehmen. Das Höhlengleichnis von Platon z.B. beschreibt wie durch das Hinzufügen einer einzigen Dimension sich das ganze Weltbild komplett verändert. Ich bin im Übrigen nicht gläubig. Meine Gedanken mache ich mir allerdings schon :-)
#5 am 07.11.2016 von Gast
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Felipe
@#2: Wer ist denn ihrer Meinung der "Erfinder" des Yersinia pestis? Meinen Sie Gott? Ein Bakterium ist ein wissenschaftlicher Gegenstand und Wissenschaft ist mit Glaube an einen Gott nicht zu vereinen. Die Pest ist durch die "Natur" entstanden. Liefern Sie mal mehr ;-)
#4 am 07.11.2016 von Felipe (Gast)
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Sehr schön dargestellt. Das Problem scheint unter anderem zu sein, dass sich das Interesse mancher Therapeuten, bei allen Lebenslagen eine Psychotherapie durchführen zu wollen, mit dem Wunsch vieler Menschen deckt, alles durch Reden aus der Welt schaffen zu können. Natürlich gibt es auch sehr gute Psychotherapeuten, mit denen die Zusammenarbeit wirklich Spaß macht. Die würden aber auch niemand wegen psychogener Segelohren auf die Couch legen. Was mir an dem Text besonders gefällt, ist der Satz "Die Wahrheit hat ein Recht an sich".
#3 am 06.11.2016 von Dr. med. Peter Teuschel (Arzt)
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Gast
Und wer ist der "Erfinder" des gramnegativen Stäbchenbakteriums Yersinia pestis??? Damit können sie den Gottesbeweis nicht entkräften. Da müssen Sie schon etwas mehr liefern.
#2 am 06.11.2016 von Gast
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Gast
Was soll denn dieser Unsinn. Das vegative Nervensystem funktioniert noch so wie vor 10000 Jahren. Bei Stress steigt u.a. Blutzucker u. Fettspiegel. Wird das Zeug nicht direkt durch Bewegung abgebaut, was in der heutigen Zeit nicht möglich ist, kommt es irgendwann zum Verschluss der Herzkranzgefäße. Den Herzkranzgefäßen ist es vollkommen gleich warum sie sich verschließen, vom Tabakrauch oder von der Stressreaktion. Die Trennung von Körper und Psyche ist vollkommener Unsinn. Das Gehirn und damit die Psyche ist nur das Steuerungsorgan des Körpers und damit ein Teil desselben und es besteht eine ständige Wechselwirkung.
#1 am 06.11.2016 (editiert) von Gast
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