Depot-Neuroleptika in der Abendsprechstunde

31.10.2016
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Die Entwicklung moderner Depot-Neuroleptika hat die Lebensqualität schizophrener Patienten zum Teil deutlich erhöht.

Neulich, bei der Praxisbesprechung:
 Wir sind immer bemüht, die Sprechstunde in unserer Praxis zu strukturieren und effizient zu gestalten. Für die Patienten bedeutet das kurze Wartezeiten und übersichtliche Abläufe. Nachdem uns aufgefallen war, dass die Patienten, die eine Depot-Spritze bekommen, bisher in einem Zeitfenster einbestellt wurden, in dem dann doch Wartezeiten aufgetreten sind, haben wir auch hier nach Abhilfe gesucht und feste „Spritzenzeiten“ eingeplant.


Spritzenzeiten in den Abendstunden

Depot-Spritzen sind Neuroleptika, also Medikamente zur Behandlung von (meist schizophrenen) Psychosen. Diese Applikationsart, nämlich das Medikament intramuskulär zu verabreichen, hat den großen Vorteil, dass der einzelne Patient etwa einmal im Monat zum Termin erscheint und seine Spritze bekommt. Er muss also nicht auf tägliche Einnahme achten, kann seine Medikation nicht vergessen und hat einen gleichbleibenden Wirkspiegel.

Als wir die Patienten durchgegangen sind, die zum „Spritzentermin“ einbestellt werden sollen, kam der Hinweis, dass wir für einige auch einen Termin in den Abendstunden bereitstellen müssen, weil diese Patienten nach ihrem Arbeitstag dann noch in der Praxis vorbeikommen können, um sich die Spritze geben zu lassen.

Behandlung mit Neuroleptika früher

An dieser Stelle bin ich bei unserer Besprechung gedanklich etwas abgeschweift. Ich dachte zurück an meine Anfangsjahre in der Psychiatrie und an die damaligen Patienten mit Depot-Neuroleptika. Ich kann mich heute an keinen dieser Patienten erinnern, der in der Lage gewesen wäre, einem Beruf nachzugehen. Das lag zum einen natürlich an der Erkrankung, zum anderen aber auch an den Nebenwirkungen der Medikamente.

Wer früher mit einem Neuroleptikum behandelt wurde, dem hat man es meistens angesehen. Die Steifigkeit der Glieder, das reduzierte Mitschwingen der Arme aufgrund des medikamentös bedingten Parkinsonoids, das gelegentliche „Auf-der Stelle-Trippeln“ durch die sogenannte Akathisie, ein vermehrter Speichelfluss, all das waren in vielen Fällen untrügliche Anzeichen einer neuroleptischen Behandlung.

Undenkbar, dass jemand in diesem Zustand einer Arbeit hätte nachgehen können.

Heute sieht man's den Patienten nicht mehr an

Gewirkt haben diese „alten“ Neuroleptika auch, aber was die Nebenwirkungen anbelangt, so ist durch die Entwicklung neuer, nebenwirkungsarmer Medikamente ein großer Schritt nach vorne erzielt worden.

Heute besprechen wir mit unseren Patienten, wie es ihnen in ihrer Arbeitssituation geht. Einige bringen ihren Partner mit zum Termin. Früher waren diese Patienten oft nicht in der Lage, eine Partnerschaft zu führen. Die Behandlung mit einem Neuroleptikum sieht man ihnen in den allermeisten Fällen nicht mehr an.

Auch wenn die Fortschritte einem manchmal langsam erscheinen, so hat sich doch viel getan in der Behandlung schizophrener Frauen und Männer.


Eine Abendsprechstunde für Patienten mit Depot-Neuroleptika anbieten zu müssen, weil diese es auf Grund ihrer Arbeitszeiten nicht anders einrichten können, ist ein gutes Zeichen.

Peter Teuschel

 

Bildquelle: Gino Santa Maria - Fotolia.com

Artikel letztmalig aktualisiert am 14.11.2016.

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Medizin, Psychiatrie
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Gast
#26 am 20.12.2016 von Gast
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Danke, Herr Dr. Teuschel, für die freundliche Auskunft.
#25 am 17.11.2016 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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@#22/23 Zahlen kann ich Ihnen leider nicht nennen. Den Vorteil sehe ich, wenn ich auf meine psychiatrische Laufbahn zurückblicke. Allerdings war ich naturgemäß die ersten Jahre in der Klinik und dort wohl auch mit den "schwereren Fällen" befasst. Mein Vergleich betrifft vor allem die alten Depots wie z.B. Haldol Decanoat. Und "anderweitig bedingtes Weglassen" bedeutet neben Ausschleichversuchen ohne Absprache vor allem tägliche Ambivalenz des Patienten ("soll ich die Tabletten nehmen oder nicht?") oder auch Tablettenlücken, weil man vergessen hat, sich ein neues Rezept geben zu lassen, die Schachtel im Urlaub zu Hause liegen gelassen hat etc. Was die Rückfallraten angeht, so sind diese wohl um so günstiger, je länger die Depotwirkung des Medikaments andauert. Bei dem neuen Depot Trevicta, das nur einmal im Vierteljahr gespritzt werden muss, sollen sie demnach am besten sein. Genaue Zahlen weiß ich im Moment nicht.
#24 am 16.11.2016 von Dr. med. Peter Teuschel (Arzt)
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Zu Beitrag 11: Ich bin einer der der Patienten, die sich damals gegen Depot ( vorgeschlagen war Clozapin) entschieden haben. Ich wollte die Verfügungsgewalt über meine Medikation nicht aus der Hand geben. "Anderweitig motiviertes Weglassen" damit bezeichnen Sie vermutlich Ausschleichversuche ohne vorherige Aussprache. ich wollte noch fragen, ob NL aiuch als Depot erfolgreich ausgeschlichen werden können, ob es einen Unterschied zu den Patienten gibt, die Tabletten nehmen und wie hoch die Quote des Absetzens ( mit erfolgreich meine ich, mindestens 2 Jahre ohne neuroleptische Behandlung) im allgemeinen ist? Danke.
#23 am 16.11.2016 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Danke, Herr Dr. Teuschel,."Einige unserer Depot-Patienten sind in EU-Rente, einige arbeiten ehrenamtlich oder auf 450€-Basis, aber es gibt auch einige, die in ihrem erlernten Beruf tätig sein können. Da sehe ich durchaus einen Fortschritt in den letzten 10 Jahren." Mich würden Zahlen interessieren: Ist das ein Fortschritt, wenn man diese Anzahl mit den Menschen vergleicht, bevor es NL gab? Oder wenn man ihn mit der Zeit vergleicht, in der die Patienten mit sehr hohen Dosen behandelt wurden und das sozialpsychiatrische System noch nicht ausgebaut war? Beitrag 20/ Gast. Ein Drittel aller Erkrankten hat eh nur eine einzige Episode im Leben. Wenn man es dann auch noch schafft, nach 6 - 18 Monaten die NL auszuschleichen, steht einer weiteren auch akademischen Berufslaufbahn nix mehr im Wege, das trifft leider nicht auf die Menschen zu, die dauermediziert werden.
#22 am 16.11.2016 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
@gast 20 Und wie lange hat sie welche Dosis genommen? Es gibt solche Fälle, ich kenne die auch, aber das ist die Ausnahme. In der Regel sind Menschen mit der Diagnose F.20.0 und Neuroleptikaeinnahme nicht im ersten Arbeitsmarkt. Siehe auch: https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-forschungsergebnisse-zur-neuroleptika-behandlung.html
#21 am 16.11.2016 von Gast
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Allg./PT
Lieber Herr Kollege an Platz 2 der Kommentare, seien sie bitte vorsichtig mit solchen Beschreibungen der Situation von Menschen mit schizophrenen Psychosen. Diese decken sich nicht mit meinen Erfahrungen. Meine Frau war u.a. während der Studienzeit an einer Psychose (über 1 Jahr psychiatrische Fachklinik) mit Rezidiven erkrankt. Sie hat das Studium abgeschlossen und arbeitet heute als Lehrerin.
#20 am 16.11.2016 von Allg./PT (Gast)
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Ích habe auch eine Patien mit depot. Es funktioniert sehr gut. Nur manchmal wenn der Patient zu viel stress hat muss man die Spritze ein par Tage fruher machen. Das merkt er auch.
#19 am 16.11.2016 von Dr Ahmet Gönen (Arzt)
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Gast
Es ist wohl eher so dass, die meisten Menschen die Neuroleptika nehmen in irgendwelchen Werkstätten für Behinderte, für Billiglohn, irgenwelche Hilsarbeiten verrichten. Ich kenne kaum jemand der in der Lage ist unter Neuroleptika auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bestehen. Mit der "Grunderkrankung" hat das nichts zu tun. Dopamin ist zur Gedächtniskonsolidierung essentiel. Eine Blockade macht lernen so gut wie unmöglich. Ich habe ganz selten erlebt, dass jemand in der Lage war unter Neuroleptika zu studieren. Mit der Diagnose "Schizophrenie" ohne Neuroleptika schon.
#18 am 15.11.2016 von Gast
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@Remedias Cortes: Nicht alle Patienten sind dazu in der Lage. In erster Linie ist der berufliche Status immer noch vom Krankheitsverlauf als solchem abhängig. In manchen Berufen (z.B. feinmotorische Tätigkeiten, Publikumsverkehr) ist es aber auch entscheidend, dass keine nach außen störenden Nebenwirkungen (z.B. Tremor) erkennbar sind und behindern. Einige unserer Depot-Patienten sind in EU-Rente, einige arbeiten ehrenamtlich oder auf 450€-Basis, aber es gibt auch einige, die in ihrem erlernten Beruf tätig sein können. Da sehe ich durchaus einen Fortschritt in den letzten 10 Jahren.
#17 am 15.11.2016 von Dr. med. Peter Teuschel (Arzt)
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Ich bin wirklich erstaunt über diesen Artikel. Evtl. hat sich seit 2006 so viel getan? (ICh habe immer nur gelesen, dass die Entwicklung neuer Psychopharmaka stagniert) Oder wird anders dosiert? 2006 kannte ich keinen einzigen Mitpatienten, der auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten konnte. Aber sehr viele auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Auich die benötigen natürlich Abendstermine, eventuell Herr Teuschel, handelt es sich um diese Gruppe. Mich würde also interessieren, ob Ihre Depot-Patienten unter NL in der Lage sind, einen anspruchsvollen Beruf auszuüben?
#16 am 15.11.2016 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Meine Schwägerin ist seit ihrem 14. LJ an Schizophrenie erkrankt. Sie ist mittlerweile 70. Seit ca. 30 Jahren bekommt sie Neuroleptika als Depotspritze einmal im Monat. Seit 30 J. war sie nicht mehr in der Klinik. Sie lebt alleine, ist trotzdem in unserer Familie gut eingebettet. Natürlich hat auch sie Nebenwirkungen, die aber im Vergleich zu 30 Jahren selbständigem Leben zu vernachlässigen sind. Für sie und uns war und sind die Depotspritzen ein Segen!
#15 am 15.11.2016 von Gast
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Gast
#14 am 15.11.2016 von Gast
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@#14 Deshalb wird in der Einstellungsphase auch zwei Mal im Abstand von einer Woche injiziert, um schnell einen stabilen Wirkspiegel zu erhalten. Und dann: "Der Gesamtplasmaspiegel war nach Einleitung der Therapie mit Xeplion im Allgemeinen im gleichen Konzentrationsbereich, wie er auch mit 6-12 mg oralem Paliperidon mit retardierter Freisetzung beobachtet wird."
#13 am 15.11.2016 von Dr. med. Peter Teuschel (Arzt)
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zu # 13; Herr Dr. Teuschel. Ganz überwiegend bin ich mit Ihrem Block, so weit er de Praxis betrifft, völlig einverstanden. Nur auf "Seite 24" steht doch gleich zu Anfang, dass nach einer i.m.-Injektion die Plasmakonzentration stetig ansteigt und nach 13 ! Tagen ihren maximalen Höhepunkt erreicht. Die Halbwertszeit ist 25-49 Tage.
#12 am 15.11.2016 von Joachim Bedynek (Chemiker)
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@#10 http://www.janssen-cilag.com/content/literature/janssen-cilag.dk_dan/Xeplion_Produktmonographie.pdf Ab Seite 24 können Sie sich über die Pharmakokinetik informieren. Die Pharmakokinetik bei Xeplion ist bezüglich der Wirkspiegel gleich wie bei oraler Medikation (bei verminderter Variabilität des Wirkspiegels im Falle von Xeplion). Hinzu kommt, und das ist im Alltag oft entscheidend, dass Schwankungen vermieden werden, die durch Vergessen oder anderweitig motiviertes Weglassen der Tabletten entstehen. Diese Sicherheit eines gleichbleibend wirksamen Blutspiegels unter Ausschaltung externer Störfaktoren ist wohl der große Vorteil der Depot-Anwendung. Nahezu alle unserer Patienten sind mit der Umstellung ihrer oralen Medikation auf Depot sehr zufrieden.
#11 am 14.11.2016 von Dr. med. Peter Teuschel (Arzt)
  1
Gerade bei einer monatlichen Depotspritze als Voreil u.a. ausgerechnet einen "gleichbleibenden Wirkspiegel" anzuführen, erscheint mir doch von der Pharmakokinetik her etwas zu optimistisch - oder ? .
#10 am 14.11.2016 von Joachim Bedynek (Chemiker)
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Gast
Schöner Artikel, leider gibt es aber doch noch eine Vielzahl von schizzophren Erkrankten die unter erheblichen UAWs leiden und weiter nicht arbeitsfähig sind... ...aber es stimmt, es gibt tatsächlich viele positive Entwicklungen, wer hätte gedacht, dass ein ein Depot geben wird, das man nur 1Mal im Monat oder sogar alle 3 Monate gegeben werden muss...
#9 am 14.11.2016 von Gast
  0
Risperdal etwa ist ein Tod bringendes sogenanntes Medikament. Nebenwirkungen zeigen eindeutig auf maximal zu erwartende Lebenserwartung von max. 20 Jahren. Warum das so ist?!: Risperdal/Risperidon, frieren die Herzfrequenz auf < 50 vermutlich zwischen 40 und 50 ein. Der Blutvolumenumsatz senkt sich dadurch auf 2-2,5 Liter pro Minute. Dauermüdigkeit, 16 Stunden am Tag auf dem Sofa verbringen ist Standard. Ziemlich alle schweren Erkrankungen wie; DARMKREBES; NEURODERMITIS; NAGELPILZ; SCHLAGANFALL; sind Standard.
#8 am 14.11.2016 von franz laudenbach (Nichtmedizinische Berufe)
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Liebe Leser und Kommentatoren, vielleicht wundert ihr euch über den fehlenden Zusammenhang einiger Kommentare. Dieser entsteht dadurch, dass die News Redaktion sich gezwungen sieht, ständig wiederkehrende und inhaltlich identische Kommentare einzelner Nutzer zum Thema Psychiartrie zu löschen. Freie Meinungsäußerung ist dem Team der Redaktion äußerst wichtig. Genauso wichtig ist es uns aber, dass DocCheck nicht als Propaganda-Plattform für die Meinung Einzelner missbraucht wird. Wir schätzen es sehr, dass sich viele unserer User engagiert bemühen, diesen Kommentaren etwas entgegenzusetzen. Viele Grüße Eure DocCheck News Redaktion
#7 am 10.11.2016 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
  31
Gast
@ #8: Haben Sie etwas besseres als ein Argumentum ad hominem? Auch Ceaușescu, Beate Uhse und Ivan Rebroff haben das Bundesverdienstkreuz erhalten. Daraus auf hohe Qualität zu schließen, ist doch etwas eigenartig... @ #6/9: Aus den widerwärtigen Kinderversuchen von vor 40 Jahren schließen Sie jetzt was genau für die moderne Psychiatrie?
#6 am 09.11.2016 von Gast
  22
Gast
Nun ja, tendenziöse Quellen oder irgendwelche Zeitungsartikel sind schon eigenartige Belege. Wie auch immer, der - in der Tat sehr interessante - Springer-Review beurteilt das Thema nicht einseitig, sondern weist auf die Notwendigkeit einer differenzierten und individualisierten Therapie hin. Ich kann mir denken, daß das bei manchem Psychiater noch nicht angekommen ist, aber werden die Antipsychiatrieaktivisten in ihrer ganzen Dogmatik jemals so denken?
#5 am 09.11.2016 von Gast
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@ anonymer Gast #1 Ihr 1. Zitat ist manipulativ, weil Sie die Fortsetzung weggelassen haben: " Es verbleiben 50 % der Patienten, bei welchen Neuroleptika zwar scheinbar eine Symptomverbesserung erzielen, jedoch zu keiner substantiellen Remission der Beschwerden führen. Ebensowenig wie Neuroleptika vermochten jegliche übrigen Ansätze zur intensiven Behandlung der schizophrenen Erstmanifestation, so z.B. das OPUS-Trial, das longitudinale Wirkungsmuster überwinden." Das gilt z. B. auch für die schwere Herzinsuffizienz NYHA III-IV, für die instabile Angina pectoris (AP) und noch viel mehr für die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH), um nur einige Beispiele zu nennen. MfG
#4 am 08.11.2016 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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@ anonymer Gast #2 Selbst bei den Key-Words der von Ihnen zitierten Veröffentlichung "Schlüsselwörter - Schizophrenie, Antipsychotika, Hirnvolumenminderung, Graue Substanz, Weiße Substanz" war von Ihrem "Loch" nicht die Rede. Und bei Langzeit-Studien treten bei sonst Gesunden ebenfalls Hirnatrophien bis zur frontotemporalen Demenz auf. MfG
#3 am 08.11.2016 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  1
Gast
Ist es keine gravierende Nebenwirkung wenn da wo vorher das Gehirn war auf ein mal ein Loch ist? Siehe: http://link.springer.com/article/10.1007/s00115-014-4027-5 Natürlich nicht von heute auf morgen.
#2 am 08.11.2016 von Gast
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Gast
Zitat: Es gibt eine Untergruppe von Patienten (20 %), welche von der Schizophrenie unabhängig von der Verordnung eines Antipsychotikums genesen. Für weitere 30 % ist die neuroleptische Behandlung, unhabhängig von der Wahl der Substanz, wichtig für eine ausreichende Genesung. Es verbleiben 50 % der Patienten, bei welchen Neuroleptika zwar scheinbar eine Symptomverbesserung erzielen, jedoch zu keiner substantiellen Remission der Beschwerden führen. Siehe: http://www.kfo241.de/schizophrenia_de.php Zitat: In einem Follow-up von 7 Jahren hatten sich vor allem diejenigen Studienteilnehmer besonders gut erholt, deren Antipsychotika reduziert worden waren. 40,4% dieser Patienten berichteten über eine funktionelle Erholung. Bei den Patienten mit Erhaltungstherapie waren es nur halb so viele (17,6%). https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-forschungsergebnisse-zur-neuroleptika-behandlung.html
#1 am 31.10.2016 von Gast
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