Aber: Ist das ein Schmerzmittel?

15.10.2016
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Abendverkauf. Es ist ziemlich ruhig. Das Pärchen im mittleren Alter stellt mir eine Tube Zahnpasta auf die Theke, die sie sich vorher sorgfältigst aus unserem reichen Angebot ausgesucht haben. Außerdem übergibt er mir einen blauen Zettel mit wichtigem (und .. etwas misstrauischem?) Gesichtsausdruck. „Kennen Sie das?“


Lachesis D30

Steht auf dem Zettel.


Pharmama: „Hmm, ‚kennen‘ ist etwas zu viel gesagt, aber das ist ein homöopathisches Mittel.“

Auch wenn ich weiß, dass mir das nicht viel bringt, suche ich es in unserem Apothekensystem.

„Für was braucht man das?“ fragt mich jetzt die Frau.

Pharmama: „Da bin ich etwas überfragt … bei homöopathischen Sachen ist das nicht so einfach zu sagen – Ich habe das auch nicht hier, wenn Sie wollen kann ich es ihnen bestellen.“

Es folgt eine kurze leise Diskussion der beiden, die in folgende Frage an mich kumuliert:

Er: „Wie teuer ist das?“

Pharmama: „19 Franken 50“

Sie: „Und ist das ein Schmerzmittel?“

Pharmama: „Das … würde ich so nicht sagen. Das wird als homöopathisches Mittel vielleicht gegen Schmerzen verwendet, aber … “

Ich sehe ihren jetzt total verwirrten Gesichtsausdruck, deshalb frage ich nach:

„Haben Sie eine Ahnung von Homöopathie?“

Doppeltes Kopfschütteln. Offenbar noch nie gehört. Aber jemand hat ihnen das Mittel aufgeschrieben.

Er: „Es wurde uns empfohlen für die starken Rückenschmerzen der Großmutter.“

Pharmama: „Okay. Vielleicht erzähle ich ihnen ein bisschen was davon?“

Doppeltes Nicken.

Pharmama: „Also, Homöopathie gehört zu den sogenannten alternativen Behandlungen. Es beruht auf dem Prinzip der Ähnlichkeit … also, wenn man etwas behandeln will, dann sucht man ein Mittel, das selber diese Beschwerden verursacht … und verdünnt dieses Mittel dann, bis praktisch nichts mehr nachweisbar ist. Ich nehme an, dass Lachesis also etwas ist, das selber Schmerzen verursacht, wenn man das an sich anwendet, aber ich weiss nicht, was es ist. (Ich hatte übrigens recht: Lachesis ist die Bezeichnung für eine Giftschlangenart … ). Man sucht für die Beschwerden das für die Person und Situation am besten passende Mittel. Am Schluss hat man jedenfalls kleine Kügelchen oder Tropfen, die dem Körper die Informationen geben sollen, damit man die Beschwerden behandeln kann.“

Er: „Aber ist das ein Schmerzmittel? Wirkt das gegen Schmerzen?“

Pharmama: „Es ist kein Schmerzmittel wie zum Beispiel Aspirin oder Paracetamol oder so – wenn es das ist, was sie wissen wollen.“

Die Kollegin, die hinten mithörte meinte nachher, ich hätte sagen sollen: „Wenn Sie ganz fest daran glauben!“ – Aber die besten Antworten fallen einem immer erst danach ein.

Sie wollten es dann nicht – respektive erst mal mit der Grossmutter selber besprechen. Was ich vernünftig finde.

Selbst wenn sie sich am Schluss für etwas Homöopathisches entscheidet: da gibt es eine Riesenauswahl, was man alles für Rückenschmerzen einsetzen könnte: außer dem Schlangenextrakt oben hätten wir da noch Daumennagel des Pferdes (Castor Equi), Giftsumach (Toxicodendron), Brechnuss (Nux vomica), Biene (Apis), Knoblauch (Allium cepa) und noch viele mehr …

Ich wäre wirklich dafür, auch die deutschen Bezeichnungen auf die Mittel zu schreiben, das wäre vielleicht für manche auch ein Augenöffner.

Artikel letztmalig aktualisiert am 02.11.2016.

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Pharmazie
Ulli Maas
# 109 - Frau Knabe, der Herr Becker hat ja schon vermutet, dass Sie meinen Beitrag nicht richtig verstanden haben oder verstehen wollten. Sei es, wie es sei. Worauf ich mit einem Einwurf hinweisen wollte: Es gehört zur klassischen Verdummungspraxis der Branche, die Homöopathie (trotz der gesamten Bandbreite des Unfugs) als so eine Art erweiterte Phytotherapie zu verkaufen, die auch noch den unschätzbaren Vorteil hat, "hochwirksam" aber "nebenwirkungsfrei" zu sein. Dass dabei ziemlich schamlos latente Ängste vor tatsächlich wirksamen Medikamenten nicht nur ausgenutzt, sondern durchaus erzeugt werden - ist letztlich verantwortungslos. Verantwortungsvoll wäre es, Erkrankten nach wissenschaftsmedizinischer Diagnose (und nicht nach homöopathischer Anamnese) ggf. zu erklären, dass die Erkrankung keine Medikamente erfordert - anstatt des Patienten vermeintliches Bedürfnis nach einer Pille durch die Verordnung eines Placebos zu bedienen - und damit den Irrtum "cum hoc ergo propter hoc" zu provozieren.
#116 am 01.11.2016 von Ulli Maas (Gast)
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Ulli Maas
#119 Frau Knabe, dass im nordhein-westfälischen Hinterland, wie häufig in der Fläche, die ärztliche Versorgung etwas problematisch ist, das mag ja sein, dass sie aber so schlecht ist, dass erst eine Heilpraktikerin sich der Sache annehmen muss, damit ein Diabetes diagnostiziert wird, wer soll Ihnen die Geschichte abnehmen? Über welche Diagnosemöglichkeiten verfügen Sie, von denen ein Arzt nichts weiß? Davon ab: Das Klinikum Lüdenscheid als Akademisches Lehrkrankenhaus der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, dürfte an der Diagnose eines Diabetes genauso wenig scheitern, wie die Diabetologen im Olper St. Martinus, im KH Plettenberg oder im Gummersbacher Klinikum. Mit dem Pkw ist alles in max. 1/2 Std. erreichbar. erreichbar.
#115 am 01.11.2016 von Ulli Maas (Gast)
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Stefan
@Christian 123: Hatte ich mir so gedacht, verstehe ;-) Das ist bei Diskussionen in diesem Sektor immer ein riesiges Problem wie man mit so etwas umgeht. Meist fehlt einfach Verständnis auf allen Ebenen. Das fängt schon bei einem ganz einfachen Verständnis darüber an, dass man sich mit n=1 keine Urteile über Wirkung in biologischen Systemen bilden kann. Fängt man ganz unten an, kommt man nicht mehr zum diskutieren über das eigentliche Thema. Lässt man es weg, ist man gezwungen Anderes stehen zu lassen. Mir ist klar, dass diese Diskussionen eigentlich niemanden etwas bringen. Bärbel zeigt ja auch, dass sie eigentlich gar nicht daran interessiert ist, auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren und reagiert bestenfalls beleidigt auf Fakten. Ich sehe so etwas eher als amüsantes Hobby an ;-)
#114 am 01.11.2016 von Stefan (Gast)
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Christian Becker
@Gast 122 Ja, das ist mir sehr wohl klar, aber 1. hatte ich keinen Platz wegen der 1000 Zeichenbegrenzung und 2. ging es mir darum ein für eine Heilpraktikerin, die unten gesagt hat, dass sie mit Ausleitung arbeitet, gut nachvollziehbares Beispiel zu bringen, mit dem sie sich vielleicht indentifizieren kann. Das wollte (und konnte, wegen der 1000 Zeichen) ich nicht durch eine Ablehnungshaltung gefährden, die ein Hinweis auf meine Ansichten zur Ausleitung vermutlich mit sich gebracht hätte. @Fr. Knabe: Ja, mittlerweile haben Sie schon mehrfach Ihr Nichthomöopathentum bekundet. Keiner bezeichnet Sie als solche. Missstände in anderen Bereichen machen Missstände im HP-Bereich nicht besser. Wenn Sie selbst ein weißes Schaf sind, ist das doch gut.
#113 am 01.11.2016 von Christian Becker (Gast)
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Gast
@120 Christian Becker, dir ist aber schon klar, dass eine Ausleitung genauso wie die Homöopathie keinerlei Nutzen hat und auf mittelalterlichen Vorstellungen beruht, von denen man heute eigentlich wissen sollte, dass sie vollkommener Unsinn sind. Sollten sich Giftstoffe im Körper ansammeln (etwa bei einer schweren Nieren Erkrankung) schwebt der Patient in Lebensgefahr und hat bei einem Heilpraktiker nichts mehr zu suchen. Hier kann nur noch eine Dialyse den Tod verhindern.
#112 am 01.11.2016 von Gast
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Christian Becker
Mal von der potentiellen Selbstüberschätzung abgesehen, Frau Knabe, schadet die Homöopathie nur in einem sehr direkten Sinne nicht: Die Einnahme der Mittel wird, von Niedrigpotenzen abgesehen, keine Nebenwirkungen haben oder Vergiftungen verursachen. Der indirekte Schaden kann groß sein, wenn man im Vertrauen auf die Scheinmedikamente eine echte Therapie zu spät oder gar nicht wahrnimmt (bzw. die Kinder und andere zur Sorge überlassene nicht behandeln lässt). Stellen Sie sich vor, sie empfehlen jemandem dringend eine Ausleitung und diese Person sagt, das sei nicht nötig, weil sie ja Methode X (von der Sie wissen, dass sie wirkungslos ist, die aber auch nicht direkt schadet) schon anwende. Dann müssten Sie eigentlich vehement versuchen, diese Person umzustimmen. Das ist der Grund, warum hier immer so heftig diskutiert wird, wenn es um Homöopathie geht - und da sich hier immer wieder HPs auch als Homöopathiefreunde etc. geben, werden HPs auch angegriffen; Ausnahmen mögen existieren.
#111 am 01.11.2016 von Christian Becker (Gast)
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Stefan
@113: Ob Wirksubstanzen ohne Verschreibung zugänglich sein sollten, darüber lässt sich prächtig streiten. Wenn man aber am Boden bleibt, wird man sehen, dass die NSAR Nebenwirkungen regelrecht lächerlich gegen die Nebenwirkungen von z.B. übertriebenem Zucker Genuss, Alkohol oder gar Tabak sind. Und solange man dort dem Menschen eine gewisse Eigenverantwortung zutraut, muss man auch nicht verlangen, dass er immer gleich zum Arzt rennen muss, wenn es mal wo zwickt und er nur mal schnell ein Aspro einwerfen will.
#110 am 01.11.2016 von Stefan (Gast)
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Christian Becker
Zum Punkt Ibuprofen etc. gebe ich Ihnen teilweise recht und auch zum Bewerben von Medikamenten. Ich weise die Kunden allerdings immer darauf hin, dass man z.B. Schmerzmittel, abschwellende Nasentropfen etc. nicht längerfristig anwenden soll. Die Probleme mit OTC-Medikamenten machen allerdings die Homöopathie auch nicht besser.
#109 am 01.11.2016 von Christian Becker (Gast)
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Christian Becker
Die Aufregung - eben weil meist keine Substanz mehr nachweisbar ist, weil (egal ob noch nachweisbar oder nicht) IRGENDWAS als Homöopathikum verkauft wird, ohne Wirksamkeitsnachweis, sogar ohne einen plausiblen Mechanismus, wie eine Wirksamkeit zustande kommen sollte, weil den Kunden (oder Patienten) suggeriert wird, dass es ein echtes Medikament ist, weil suggeriert wird, dass es natürlich ist, weil suggeriert wird, dass es sich um was Pflanzliches (per se gut in der Wahrnehmung Vieler) handelt, weil durch Scheinmedikamente einerseits eine notwendige echte Behandlung verzögert wird, andererseits der Kunde dazu erzogen wird, bei jedem Wehwehchen was einzuschmeißen. Daneben ist es (mir) sehr unangenehm, wenn ich Personen ein Homöopathikum verkaufen soll und dann ähnlich wie bei Pharmama die Frage kommt "Ist das ein x-mittel?" Was soll man da ehrlich drauf antworten?
#108 am 01.11.2016 von Christian Becker (Gast)
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Stefan
@107: Was die Aussage zu NSAR zeigt ist, dass du leider wie viele andere Heilpraktiker auch nicht einmal eine Idee von Medizin oder im weiteren Sinne Biologie hast. Alles was wirkt, muss auch Nebenwirkung haben. Somit auch NSAR. Deshalb verschreibt sie ein Arzt auch nur bei Risiken / Nutzen Abwägung. Da die Risiken aber statistisch überschaubar sind, gibt es keinen Grund Menschen unnötig leiden zu lassen. Der nächste Punkt der das zeigt ist, dass du glaubst bei Versuchsgrößte n=1 beurteilen zu können, was dir geholfen hat. Du könntest noch nicht einmal feststellen ob dir ein Antibiotikum geholfen hat, wäre es nach dem Ersten wieder gut gegangen. Da sagen es nur groß angelegte Untersuchungen, deshalb kann man davon ausgehen (solang der Infekt bakteriell ist und keine Resistenzen gegen das Antibiotikum hat). Du musst das alles nicht verstehen. Aber es wäre schön, wenn du dann auch nicht Menschen Ratschläge gibst, sie ängstigst oder Unsicherheit schürst. Das kann schlimm enden.
#107 am 01.11.2016 von Stefan (Gast)
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Frau Knabe, hier das Quecksilber als lächerlich zu bezeichnen, zeigt, dass Sie Herrn(?) Maas' Beitrag nicht verstanden haben. Es geht nicht um das Quecksilber als solches, sondern darum, dass sich die Homöopathie gerne ins natürliche Phytomäntelchen kleidet und für viele Uninformierte Phytotherapie und Homöopathie das Gleiche sind. Dass das nicht stimmt, wollte Herr Maas zum Ausdruck bringen. Die Substanzen sind meist ja ohnehin nicht mehr nachweisbar. Quecksilber wurde übrigens nie "pfundweise" sondern maximal grammweise in die Zähne geschmiert - wobei es auch nicht reines Quecksilber war, sondern ein Amalgam. Aber sie schrieben ja selbst "wurde". Heutzutage eher nicht mehr. Die Homöopathie klebt dagegen weiterhin an (sehr verdünnten) Quecksilber, Kaliumdichromat, Arsentrioxid und dergleichen. Natürlich sind auch manche echten Medikamente mit Vorsicht zu genießen - deshalb müssen sie von einem echten Arzt verschrieben werden und während der Therapie die Patienten überwacht werden.
#106 am 01.11.2016 von Christian Becker (Apotheker)
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weiter im Text: und während bei der Phytotherapie sehr oft durch Extraktionsverfahren versucht wird, möglichst VIEL aus den Pflanzen rauszuholen, machen die Homöopathen das Gegenteil (mal abgesehen davon, dass es nicht immer Pflanzen sind). Patente haben auch nichts mit Wirksamkeit zu tun. Viele wirksame und gute Medikamente werden eingesetzt, obwohl die Patente schon vor Jahren oder Jahrzehnten abgelaufen sind. Dass neue, patentierte Arzneistoffe zum Teil als besser hingestellt werden, liegt häufig daran, dass sie es auch sind. Die Entwicklung hat viel Zeit und Geld gekostet - das muss wieder rein und Gewinn möchte man vielleicht auch machen.
#105 am 01.11.2016 von Christian Becker (Apotheker)
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Liebe Frau Knabe, ich bezweifle "nach dem mindest. 20 ten Antibiotika" (müsste übrigens Antibiotikum heißen); außer mit "mindest." ist eigentlich "gefühlt" gemeint, so wie im Englischen "literally" oft das genaue Gegenteil ausdrückt. Wenn aber die Antibiotika nicht halfen (Resistenzen gibt es nun mal - wobei 20 (hoffentlich verschiedene) Antibiotika da doch irgendwie hätten wirken sollen), war es vielleicht eine virale Infektion. Da sind Antibiotika suboptimal. 1 Dosis Lachesis hat dann die Mandeln gerettet... na das ist ja toll. Glückwunsch. Wer aber sagt, dass es die Lachesis war? 20 Antibiotika nimmt man ja nicht an ein paar Tagen, sondern über wochen, wenn nicht gar Monate. Also sind die Tonsillen vielleicht auch so geheilt und nicht durch Lachesis. Das Problem, das die meisten hier mit Homöopathie haben ist nicht, dass die Sachen nicht patentierbar oder verschreibungspflichtig sind, sondern dass sie meist wirkstofflos sind. Pflanzen können durchaus eine Wirksamkeit haben;
#104 am 01.11.2016 von Christian Becker (Apotheker)
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Ulli Maas
@#100 - Nachtrag - Homöopathische Mitteln heilen nicht. Wer vermeintlich wegen einer Globuli-Therapie gesundete, hatte in den allermeisten Fällen einfach nur das Glück, an einer selbstlimitierenden Erkrankung (Begriff googeln) zu leiden. Und genau das spiegelt sich auch im statistisch belegte Anwendungsbereich der Homöopathie: Laut einer Umfrage von Allensbach aus dem Jahr 2014 geben 56 Prozent der Verwender unter anderem Erkältungen und grippale Infekte an, 30 Prozent Stärkung des Immunsystems und 24 Prozent Insektenstiche/ Sonnenbrand an. 22 Prozent sagten, dass sie Homöopathika erfolgreich bei Kopfschmerz genommen haben, gefolgt von Verdauungsbeschwerden (21 Prozent) sowie Schlaflosigkeit und Magenbeschwerden (jeweils 19 Prozent).
#103 am 01.11.2016 von Ulli Maas (Gast)
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Ulli Maas
@#100 - Meine Herrn, die ewige Leier von der Gänseblümchen-Homöopathie. Haben Sie mal einen etwas längeren Blick in die Materia medica geworfen? Da ist längst nicht alles Bellis perennis & Co. - da finden Sie beispielsweise solche "natürlichen" Heilmittel wie „Acidum hydrocyanicum“, „Acidum hydrofluoricum“ oder „Acidum hydrochloricum“, also Blausäure, Fluorwasserstoffsäure oder Salzsäure, „Antimonpentaoxid“ und „Arsentrioxid“ (zu gleichen Teilen), „Atropinsulfat“, „Quecksilbercyanid“, „Kupferarsenit“, „Bariumchlorid“, „Thalliumsulfat“ oder „Salpetersaures Strychnin“... (Der Platz hier reicht leider nicht aus, um den ganzen durchweg toxischen Kram der Homöopathen aufzulisten, der schon seit Ewigkeiten in Gebrauch ist). Dazu kommen mittlerweile Substanzen wie Uran oder Plutonium, und selbst Antimaterie ist zu Globuli verarbeitet. Glauben Sie, dass Homöopathen das irgendwo auf ´ner Wiese gefunden haben?
#102 am 01.11.2016 von Ulli Maas (Gast)
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Stefan
@100 Nachtrag: Aber bitte Bärbel bedenke vor der Anzeige, dass im Prinzip jedes wirkende Medikament in höherer Dosis ein Gift ist. Das bringt Wirkung mit sich, dass ein zu viel der Wirkung nicht gut ist. Globulis kannst du allerdings so lange esssen, bis du mit dem Zucker Probleme bekommst. Weil außer Zucker ist halt nichts drinnen. Das probiert man dir hier klar zu machen: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/02/04/1023-eine-kollektive-homoopathische-uberdosis/
#101 am 31.10.2016 von Stefan (Gast)
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Gast
@100: Wer heilt, hat natürlich nicht recht, weil gar nicht so leicht festgestellt werden kann wer geheilt hat. Das ist das Ding mit Korrelation und Kausalität. Siehe etwa hier für nähere Erklärung: http://derstandard.at/2000018659912/Alternativmedizin-Wer-heilt-hat-recht Um Gift oder nicht Gift geht es hier auch nicht. Es geht darum, dass die Homöopathie nichts als verdünntes Verdünnungsmittel auf Zucker geträufelt ist. Neben dieser Tatsache kann sie natürlich auch nicht glaubhaft eine Wirkung die über Placebo geht nachweisen (und da wäre ein ordentlicher Nachweis notwendig um des Kaisers neue Kleider glaubhaft zu machen). Somit werden hier ganz einfach Kunden für dumm verkauft. Ein wohl tuender Tee tut auch seinen Placebo und schmeckt nebenbei noch gut. Bärbel, wenn du irgendwo Gift in Medikamenten festgestellt hast, das dafür dient Menschen zu vergiften anstatt sie zu heilen, dann solltest du das aber dennoch unbedingt zur Anzeige bringen!
#100 am 31.10.2016 von Gast
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Gast
@95: Zum Glück kann im Internet jeder (Arzt) hinter seinen Namen schreiben. Ich hoffe aber, dass einem Arzt sehr wohl bewusst ist, dass eine Impfung nicht besser funktioniert, je kleiner die Dosis an Antigenen / Antikörpern ist. Genau genommen wirken sie ab einer gewissen Dosis gar nicht mehr, genau so wie es bei jedem Wirkstoff ist. Bei einem attenuierten Lebendimpfstoff dient die Attenuierung ausschließlich dazu, dass die Krankheit nicht ausbricht. Die für die Immunantwort wichtigen Komponenten (z.B. Hüllproteine) bleiben dadurch voll erhalten. Ich hoffe, dass ich das nicht gerade wirklich einem Arzt erkläre. Ansonsten sollte die Ausbildung zu diesem Berufsstand einmal ordentlich überdacht werden. Ein Arzt muss keine Impfungen herstellen können. Er sollte aber sehr wohl wissen, was eine Impfung ist. Er sollte auch wissen wie Homöopathie funktionieren will, bevor er darüber Aussagen trifft oder sie gar einsetzen will. Ich denke das ist in der Realität tatsächlich problematisch.
#99 am 31.10.2016 von Gast
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Ich schätze Ironie, Satire, Sarkasmus und dergleichen ja sehr, Herr Hansen. Da im Internet der Tonfall fehlt, wäre es günstiger gewesen, Sie hätten wenigstens ans Ende ein ;) oder so gesetzt.
#98 am 31.10.2016 von Christian Becker (Apotheker)
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Gast
Ich bin selber Heilpraktiker und lehne esoterische Heilmethoden vollständig ab. Es gibt sehr viele, evidenzbasierte Heilmethoden, die man als Heilpraktiker hervorragend anwenden kann. Ich habe mich auf rationale Phytotherapie und Aromatherapie spezialisiert und komme ganz ohne Esoterik aus.
#97 am 31.10.2016 von Gast
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Ulli Maas
Entschuldigen Sie bitte, Herr Hansen, wenn ich kurz frage, bevor ich - mit Schaum vor dem Mund - eine Antwort schreibe: Ist Ihr Beitrag tatsächlich ernst gemeint?
#96 am 31.10.2016 von Ulli Maas (Gast)
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warum denke ich immer an den aktuellen amerikanischen Wahlkampf, wenn ich Kommentare von Ärzten und Heilpraktikern zum Thema Homöopathie lese. Der Schaum vorm Mund tropft förmlich auf die Seiten. Gleich vorneweg: Ich betreibe keine Homöopathie, glaube auch nicht an die Wirkung des berühmten Moleküls aus dem Pazifik als WirkSUBSTANZ - aber: Eine ansonsten unschuldige Graspolle kann dosisunabhängig eine heftige allergische Reaktion auslösen. Bei Schutzimpfungen werden kranheitsauslösende Mikroorganismen (in abgeschwächter Form - verdünnt?) zur Auslösung immunologischer Prozesse gegeben. Auch hier wirkt meher eine Information als eine Substanz. Kann die homöopatische Therapie nicht auf einer Information beruhen, die dann bestimmte Prozesse auslöst?? Wir leben schliesslich im Datenzeitalter, in dem Informationen auch nur aus vielen Einsen und Nullen bestehen - ohne stoffliche Eigenschaften. Nur so mal eine Frage.
#95 am 31.10.2016 von dipl. med. Rainer Hansen (Arzt)
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@F.-J. Focke Sehr geehrter Kollege, das ist doch Teil der typischen Homöo-Apologie: Wenn es nicht wirkt, dann war der Homöopath nicht erfahren oder es war halt nicht das richtige Mittel. Das spricht doch sehr dafür, dass das "Medikament" Nebensache ist. Wenn Sie (unerlaubterweise) einem Patienten mit erhöhtem Blutdruck Ramipril geben (also ohne Verschreibung), dann wird sich sein Blutdruck senken - obwohl Sie kein erfahrener Arzt sind (nehme ich mal an, da Sie als Apotheker tätig sind). Wenn ich als unerfahrener (nicht mal Homöopath) jemandem Lachesis C200 gebe und es hilft nichts... dann liegt das natürlich an mir, nicht an den Globuli. Hm... ach so.
#94 am 31.10.2016 von Christian Becker (Apotheker)
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@73 Dass manche Wirkstoffe so hochwirksam sind, dass sie verdünnt werden müssen, ist nichts Neues und hat mit Homöopathie nicht das mindeste zu tun. Wenn Sie Botulinumtoxin (ich habe jetzt ihre D6 nicht nachgerechnet, kommt aber so ungefähr hin - und wir reden hier vom stärksten der Menschheit bisher bekannten Gift in einer für Homöopathen eher niedrigen Potenz - die Relation sollte man sich mal vor Augen halten: Calcium Carbonicum D6 (Kalk 1:1000000) soll z.B. eine Wirkung haben, denn Botox D6 wirkt ja auch... Vergleich Äpfel und Orangen (absichtlich nicht Birnen, denn Äpfel und Birnen sind ja so unterschiedlich nicht)) nicht verdünnen, dann wirkt es genauso, wie wenn Sie es verdünnen, nur deutlich stärker und hat den Tod zur Folge. Der Wirkmechanismus ist aber der selbe und nachvollziehbar. Und wenn wir das Botox noch weiter verdünnen, dann wirkt es immer schwächer und irgendwann dann gar nicht mehr. Das ist eine typische Dosis-Wirkungs-Beziehung.
#93 am 31.10.2016 von Christian Becker (Apotheker)
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Gast
Glücklicherweise lese ich Kommentare zu einem Artikel heute zum ersten Mal. Soll sich jeder seine Gedanken machen und es im besten Fall bei einem eigenen Artikel besser machen
#92 am 31.10.2016 von Gast
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Stefan
#89 "Von Verunglimpfung, Polemik und Beleidigungen ganzer Berufsgruppen ganz zu Schweigen." Ich bin äußerst froh um diese rauhe Stimmung. Bisher konnte eine Berufsgruppe mit kaum Gegenwehr ihr Unwesen treiben. Es gibt keinen anderen Sektor in dem man derart sorglos und ungestraft vollkommen wirkungslose Produkte unter Vortäuschung von Wirksamkeit an den Käufer bringen kann. Wenn man einem Kind "Des Kaisers neue Kleider" vorliest, kann es nicht glauben wie leicht die Leute übers Ohr gehauen werden können. In der Realität passiert das aber täglich ständig und überall. Warum? In der Medizin gibt es keinen so deutlichen Ursache - Wirkungs Zusammenhang wie man ihn hat, wenn man keine Kleidung trägt - man kann es sehen, ertasten, riechen und fühlen. In der Medizin glauben das zwar viele "ich bin ja gesund geworden", leider ist das aber ein Fehlschluss. War es der Wirkstoff oder etwa doch nur die körpereigenen Abwehrkräfte? Das wird schamlos missbraucht. Das muss ein Ende haben!
#91 am 31.10.2016 von Stefan (Gast)
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Ulli Maas
Fassen Sie sich, Frau Thonke, kommen Sie runter vom Kronleuchter, finden Sie Ihre Mitte wieder! Die Atmosphäre ist einfach in Aufruhr, wenn Feuerwehrleute auf Brandstifter treffen, Astronomen auf Astrologen, Evolutionsbiologen auf Kreationisten, Geologen auf Wünschelrutengeher, Meteorologen auf Chemtrailgläubige, oder eben Ärzte auf Hexosenheiler.
#90 am 31.10.2016 von Ulli Maas (Gast)
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Ich bin entsetzt, auf welche Art und Weise hier kommentiert wird.
#89 am 30.10.2016 von Gabriele Thonke (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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Gast
Allium cepa ist die Küchenzwiebel, nicht der Knoblauch. Dies wäre Allium sativum. Leider ist der Artikel und die Kommentare unter jedem Niveau und ohne jeden Informationsgehalt. Ich würde es für die Zukunft begrüßen wenn DocCheck sinnvolle Fakten liefert, dafür gern seltenere Artikel, aber mit Qualität! Auch eine Ausblendung der Kommentarfunktion würde mir sehr helfen. Es ist teilweise unerträglich was Ärzte und heilpraktische Kollegen hier für eine Gesinnung zeigen. Von Verunglimpfung, Polemik und Beleidigungen ganzer Berufsgruppen ganz zu Schweigen.
#88 am 30.10.2016 (editiert) von Gast
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TeslaDriver
C30-Globuli sind nachweislich wirkungsloser Zucker. Wozu eigentlich Studien? Hier werden alle vermeintlich für die H. positiven Studien auseinandergenommen: http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?page_id=505
#87 am 30.10.2016 von TeslaDriver (Gast)
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Ulli Maas
Ich hätte an den Apotheker Focke auch noch zwei Frage: Worin genau besteht eigentlich die "homöopathische Bildung" - außer dem sturen Auswendiglernen von Symptomen, deren Herkunft und Begründung allenfalls absurden Arzneimittelprüfungen (ohne Placebokontrollen) entstammen, die wenigstens genauso oft aber einfach nur erfunden wurden? Außerdem hätte ich gerne eine Expertise des Fachmanns zum Prozess der Informationsübertragung auf α-D-Glucopyranosyl-(1-2)-β-D-fructofuranosid bei der Herstellung von Globuli aus Imponderabilien. Konkretes Beispiel: Wie stellt ein Apotheker fest, das "unbeladene" Globuli z.B. mit "Luna", also mit "Mondlicht", so ausreichend gesättigt sind, um sie weiterverarbeiten zu können?
#86 am 30.10.2016 von Ulli Maas (Gast)
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TeslaDriver
Herr Focke, erklären Sie uns bitte einmal als Apotheker, warum nachweislich völlig wirkungslose Zuckerkügelchen in die Hand eines Fachmanns gehören. Wollen Sie uns veräppeln?
#85 am 30.10.2016 von TeslaDriver (Gast)
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Lanzelot
#83 Zitat "Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte: Ich bin gar kein Heilpraktiker, nur interessierter Laie.".............. Frau Janke, ich kann sie beruhigen, das ist im Prinzip das Gleiche. Also alles gut.
#84 am 29.10.2016 von Lanzelot (Gast)
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Ulli Maas
Was angehende Heilpraktiker an homöopathischen Ausbildungsinhalten erwarten dürfen, wenn sie sich an einem bedeutenden Lehrinstitut in der Bundeshauptstadt anmelden, „um im alchimistischen Kochtopf der Samuel-Hahnemann-Schule zu wirklichem Heilertum heranzureifen, und sich dem Abenteuer der eigenen Wandlung, Heilung und Befreiung hinzugeben“, das kann man bestens nachvollziehen, wenn man sich mal 20 Minuten vom Schulleiter volldozieren lässt. Live on Stage: Andreas Krüger, Leitwolf oder -drache (was ihm gerade durchs Hirn tobt) der Samuel-Hahnemann-Schule im Fachverband Deutscher Heilpraktiker – Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., mit seiner Ode an die Elefantenmilch! https://www.youtube.com/watch?v=SF5MALBGY3U Bestes und unfreiwillig ehrliches Zitat: „Ich habe in meiner homöopathischen Zeit, in der ich ja Zehntausende von Verordnungen jemacht habe, Hunderte on Wundern erlebt – bei mir selbst und bei meinen Klienten…“ Erfolgsquote also 1%. Hurra!
#83 am 29.10.2016 von Ulli Maas (Gast)
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Susanne Janke
Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte: Ich bin gar kein Heilpraktiker, nur interessierter Laie.
#82 am 29.10.2016 von Susanne Janke (Gast)
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Ihr Artikel ist sehr schrecklich. Homöopathie hat mit glauben nichts zu tuen. Eine gute Beratung sieht so aus, dass gerade homöopathische Mitte in die Hand eines Fachmannes (Frau) gehören. Hier tut eine Auseinandersetzung mit den Mitteln Not. Die verschreibungspflichtigen Mittel geben Sie ja auch nicht ohne Fachmännischen Rat einfach über den Handver- kaufstisch ab. Oder? Vor der Bildung kommt die Ausbildung!
#81 am 29.10.2016 von Franz Josef Focke (Apotheker)
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Zum Thema "evidenzbasierte Wissenschaft" möchte ich dem geneigten Leser (und auch dem nicht geneigten) die Lektüre des Buches "Der Hund, der Eier legt" von Hans-Peter Beck-Bornholdt und Hans-Hermann Dubben ans Herz legen.
#80 am 29.10.2016 von Susanne Janke (Heilpraktikerin)
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Gast
Bravo! Artikel und die meisten Kommentare erreichen Trump-Niveau. Es freut mich fast, dass diejenigen, die tatsächlich etwas von Homöopathie verstehen, sich hier schon gar nicht mehr äußern.
#79 am 29.10.2016 von Gast
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Lanzelot
In der Tat, so kurz vorm 11.11, wird erheiterndes geboten. Wenn Unheilpraktiker und Homöo-Schwurbler, also die fleischgewordene Kontraindikation, jedweder Form von Kompetenz und Qualifikation, Begriffe wie Fach..,Experte.. und Niveau benutzen. Mit der unbedarften, leichtfüßigen und schlichten Eloquenz, mit dem das den Nicht-Wissenden von der Hand geht.. Auf der anderen Seite hat die Dame natürlich auch Recht. Aber über welches Fach und auf welchem Niveau, sollte man denn bitte schön mit einem HP diskutieren. Wenn er von seinen Heldentaten erzählt, von denen Ärzte nur träumen können.. Anmaßend und selbstherrlich, bis zur absoluten Peinlichkeit.... Glauben sie immer noch, dass Mediziner mit ihnen auf Augenhöhe diskutieren?? Es gibt wohl keine Berufsgruppe in diesem Land, die ein derart groteskes Selbstbild vermitteln will.
#78 am 29.10.2016 von Lanzelot (Gast)
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TeslaDriver
"erfahrungsfreie Meinung..." #mussmannwissen Das Beste ist ja, dass die Unheilpraktiker immer ganz schnell solchen Stuss abwerfen und sich dann aus der Diskussion verpissen. Klar: dann kommen die Argumente, die den Zuckerkügelchen-Blödsinn ganz schnell ad absurdum führen.
#77 am 29.10.2016 von TeslaDriver (Gast)
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TeslaDriver
Heilpraktiker reden von Fachdiskussion auf Expertenniveau.... #mademyday Tja, und kann man eben nicht mit Pseudowissenschaft übers Ohr hauen ;)
#76 am 29.10.2016 von TeslaDriver (Gast)
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Dies ist sicher keine Fachdiskussion auf Expertenniveau. Schade. Wer seine persönliche, erfahrungsfreie Meinung der Welt glaubt kundtun zu müssen, wäre auf einem Portal der Schlagzeilenpresse sicher ganz gut aufgehoben. Schönes Wochenende Ihnen allen!
#75 am 29.10.2016 von Isabell Kaul-Hofmann (Heilpraktikerin)
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Skepti
#73 leider ist ihr Kommentar etwas sinnfrei. Selbstverständlich gibt es in der Pharmakologie Verdünnungen. In der, nur in der Fantasie der Homöopathen existierenden,Vorstellung, wirkt ein immer stärker verdünntes Mittelchen immer stärker. Dieser Mechanismus ist Aberglaube, waere er wahr, gäbe es Nobelpreise. Homöopathen können nicht mal theoretisch herleiten, warum nur die Urtinktur potenziert (also für Nicht-Homöopathen verdünnt wird) und all die anderen Bestandteike im Alkohol usw. Empirische Studien bzw die Gesamtwürdigung geben den Skeptikern Recht. http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/
#74 am 29.10.2016 von Skepti (Gast)
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Selbst die evidenzbasierte Medizin nimmt Verschüttungen vor z. B. bei Botulinumtoxin, wird in der Neurologie in der Verdünnung 1:1.600.000 eingesetzt, entspricht D6 C3 Verdünung/Mischung von 1:1.000.000... aber hier zeigt die Mixtur eine Wirkung, oder? Wenn wir einen Reisverschluß von endlicher Länge haben und ein Metallzahn verschiebt sich kommt am Ende eine andere Stellung an auch wenn man es nicht gleich sehen kann da das Ende zu weit entfernt ist..., früher wurden alle Patienten ruhig gestellt und heute möglichst früh mobilisiert, was damals richtig war ist heute falsch und nun? Also konstatieren wir das Hochpotenzen in der Schulmedizin wirken wie auch sinnvoll und in anderen Bereichen Quatsch und Scharlanterie sind...eigenartige Diskussionen und Ansätze mit offentsichtlich tiefen Gräben zum Nachteil aller derer die eigentlich auf Erkenntnisgewinn hoffen.
#73 am 29.10.2016 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
  34
Neckischer Frager
Es gibt Homöopathie für alle Unannehmlichkeiten des Lebens z.B. http://gesund.co.at/homoeopathische-sexuelle-muntermacher-11589/ http://wahrscheinlichkeit-schwangerschaft.de/homoeopathie-zum-schwanger-werden/ Gibt es auch was zur Verhütung? Semen D30 z.B? Wie wendet frau die Globuli an, oral wahrscheinlich nicht.
#72 am 29.10.2016 von Neckischer Frager (Gast)
  4
Gast
Wem nutzt dieser Artikel?
#71 am 29.10.2016 von Gast
  2
Ulli Maas
Die von Pharmama aufgegriffene Idee, Homöopathen sollten doch Abstand nehmen vom Kauderwelsch und den kryptischen Kürzeln, mit denen sie sich krampfhaft um den Eindruck bemühen, es handele sich bei dem diversen Gewölle tatsächlich um „Arzneien“, hat schon etwas Bestechendes – nämlich einen deutlichen Zuwachs an Entscheidungskompetenz beim Patienten, weil dieser durch eine eindeutigere Etikettierung wenigstens genau wüsste, wessen Geisteskraft in ihm gerade wirkt, wenn schon kein Wirkstoff mehr vorhanden ist. Wichtiger ist aber noch, dass der naive Patient endlich erkennen könnte, welcher Geist in seinem Homöopathen so wirkt, wenn ihm dieser, nach ausführlicher Würdigung sämtlicher Lebensumstände, dann „Sekret aus den Afterdrüsen des Stinktiers“, „Eiter aus dem Urogenitaltrakt von Tripperkranken“ oder „Sekrete syphilitischer Geschwüre“ verschreibt. Den derzeitig verwendeten Verklausulierungen „Mephitis putoris“, „Medorrhinum“ oder „Luesinum“ fehlt einfach das Plakative.
#70 am 29.10.2016 von Ulli Maas (Gast)
  6
Gast
zu Rudi ... Chamomilla .. Matricaria chamomilla .... wenn die Mutterliebe fehlt ... weitere Überlegungen zum Thema und Situation überlasse ich Ihnen
#69 am 29.10.2016 von Gast
  1
Gast
Jeder hat Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten. Es ist nun mal so , dass Homöopathen ihre Erfahrungen als Fakten verkaufen wollen. Wer ein bisschen Ahnung hat von evidenzbasierten Wissenschaft redet nicht von "informiert die mal" oder "habe mich damit auseinander gesetzt". Der folgt ganz klar wissenschaftliche Vorgänge.
#68 am 29.10.2016 von Gast
  6
Flüchtiger Leser
Erzähl mir was vom Pferd Pro Homöopathie wird oft argumentiert, bei Tieren (insbesondere Pferden) gäbe es keinen Placebo-Effekt. Diese (schul-)veterinärmedizinische Studie über Selen-Salben bei Pferden http://edoc.ub.uni-muenchen.de/3248/1/Freismuth_Alexandra.pdf bestätigt das Fehlen des Placebo-Effektes. Uninformierte Beobachter sahen keine Verbesserung durch eine Selen-Salbe oder ein Placebo gegenüber einer Nichtbehandlung. ABER die Halter, die der Meinung waren, ein wirksames Medikament angewendet zu haben, beharrten aggressiv auf einer Wirkung . Bei Haustieren gehört eben der Menschen mit zum System. Denn der kann Reden, wie eine englische Studie zeigt. Homeopathy has clinical benefits in rheumatoid arthritis patients that are attributable to the consultation process but not the homeopathic remedy: a randomized controlled clinical trial http://rheumatology.oxfordjournals.org/content/early/2010/11/08/rheumatology.keq234.full
#67 am 28.10.2016 von Flüchtiger Leser (Gast)
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skepti
Ich wäre ja für homöopathiefreie Apotheken. Zauberzucker für Esoteriker gehört in den Drogeriemarkt http://blog.gwup.net/2015/10/01/homoopathiefreie-apotheke-fernab-von-jeder-realitat/
#66 am 28.10.2016 von skepti (Gast)
  9
@52: Es geht hier nicht um Meinungen. Es geht um die Propagierung einer seit 200 Jahren unbewiesenen unwissenschaftlichen Methode, die skandalöserweise Eingang in das deutsche Gesundheitssystem, im sogenannten "Binnenkonsens", gefunden hat. Die Position, dass diese Methode unwirksam ist, wird -wie gesagt- von 99 Prozent der weltweiten Wissenschaftscommunity geteilt und ist damit von der Begrifflichkeit "Meinung" weit entfernt. Meine Qualifikation dürfen Sie ruhig anzweifeln, ich trete hier mit offenem Visier auf. Dafür müssen Sie aber auch die Frage aushalten, wie Sie als beruflich im Gesundheitswesen Tätiger die Augen vor den Fakten zur Homöopathie verschließen können. Ich jedenfalls kann so vorurteilslos die Fakten zur Kenntnis nehmen, dass ich eine klare Position einnehmen und vertreten kann. Dazu brauche ich nur die Befähigung, Evidenzen beurteilen und Fakten bewerten zu können. Eine "Meinung" zu medizinischen Themen erlaube ich mir nicht.
#65 am 28.10.2016 von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
  10
Gast
Ich kann hinzufügen, dass ich in der Vorlesung Pharmazeutische Technologie an der Universität in Leipzig 1969 gehört habe " mit Homöopathie kann man Erkrankungen heilen, die von selbst heilen, aber eines psychischen Anstoßes bedürfen." Das nicht die Lösung aller Dinge, aber eine Möglichkeit.
#64 am 28.10.2016 von Gast
  30
Roland
Arrogantes und ignorantes Mediziner-Pack. Bah. Menschlichkeit wird an der Uni nicht gelehrt oder? Naja kein Wunder. ICD-Diagnosen verschärfen, die Patienten kränker machen und 10€ extra kassieren. PFUI
#63 am 28.10.2016 von Roland (Gast)
  63
Gast
Heftig wie sich hier die Mediziner aufspielen. Die nach unten Daumen sind ja herrlich. Ich verliere so langsam den glauben an tolerante und anständige Mediziner. Aber schön gegen andere schießen. Helden....
#62 am 28.10.2016 von Gast
  60
Bettina
#59, würde mich auch interessieren, wer denn Ihrer Meinung nach Ahnung hat.
#61 am 28.10.2016 von Bettina (Gast)
  1
TeslaDriver
#59 dann lassen Sie uns mal an ihrer "Ahnung" teilhaben. Ich will mal was zu lachen haben.
#60 am 28.10.2016 von TeslaDriver (Gast)
  6
Gast
Warum äußern sich hier Leute über Themen von denen sie überhaupt nichts verstehen und erlauben sich dann auch noch ein Urteil? Da kann doch nichts konstruktives, sprich Gescheites rauskommen....Gääääähn!!!!
#59 am 28.10.2016 von Gast
  40
TeslaDriver
#56 Und Sie als Apotheker haben eigentlich die Pflicht, das aufgeklärte Denken zu respektieren und ihren Kunden nicht diesen Stuss mit den Zuckerkügelchen als wirksam zu verkaufen. Kein Wunder, dass in Deutschland solcher Humbug institutionalisiert werden konnte, wenn solche Apotheker als Multiplikatoren fungieren.
#58 am 28.10.2016 von TeslaDriver (Gast)
  11
Bettina
Guter Artikel - danke! Dafür sind die meisten Kommentare hier unterirdisch. Nix drin, nix dran an der Homöopathie, aber Anhänger en masse. In über 200 Jahren konnte kein Wirknachweis erbracht werden, was Anhänger aber nicht groß stört. Der Glaube versetzt Berge und das muss reichen. Leider muss die Allgemeinheit diesen Schwachsinn mitfinanzieren und da hört sich dann der Spaß auf.
#57 am 28.10.2016 von Bettina (Gast)
  10
@52 " Irgendwie frage ich mich, was eigentlich die hier vertretenen Homöopathie-Anhänger und -Anwender bei einem Portal wie DocCheck suchen...?" Zum größten Teil wohl den Austausch, nehme ich an und schließe damit von mir auf andere. Und dazu gehört nun einmal, auch Meinungen zur Kenntnis zu nehmen, die mit der eigenen nicht übereinstimmen. BTW: Die Mehrzahl der hier schreibenden Forenten dürften allerdings der Materie weitaus näher stehen als ein Dipl.-Verw.-Wirt und diesbezüglich darf ich die Eingangsfrage daher zurück geben!
#56 am 28.10.2016 von Rolf K. Becker (Apotheker)
  36
TeslaDriver
Homöopathie ist und bleibt der größte Betrug der Medizingeschichte seit der Aufklärung. Reine Zuckerkügelchen wirken eben nicht jenseits des Placebo, da hilft auch alles Wunschdenken nicht gegen an. Erklärungsversuche verstoßen gegen grundlegende, unbegrenzt gültige Naturgesetze und die reine Logik.
#55 am 28.10.2016 von TeslaDriver (Gast)
  16
TeslaDriver
#50 und Sie wollen ausgebildeter Tierarzt sein und reden solchen Unsinn? Gott bewahre. Wo ist die Aufklärung geblieben?
#54 am 28.10.2016 von TeslaDriver (Gast)
  6
TeslaDriver
Und wie immer kommen die schlimmsten Kommentare von Unheilpraktikern, die keine Ahnung von Nichts haben.
#53 am 28.10.2016 von TeslaDriver (Gast)
  5
Glückliche Schweiz, wo Apotheker zur Homöopathie (noch) skeptisch sein dürfen, weil dieser Unsinn dort (noch) nicht im Gesundheitssystem geadelt worden ist! Leider findet das ab Mai 2017 ein Ende... Dann wird sich auch die geschätzte Pharmamama überflüssigerweise mit diesem längst wissenschaftlich erledigten Unsinn auseinandersetzen müssen. Sie macht das aber schon ganz gut. Es hat nur der Hinweis gefehlt, dass 99 Prozent der weltweiten Wissenschaftsgemeinde die Homöopathie als unwirksame Scheintherapie ansehen und sie deshalb in den meisten Ländern keinen Platz im öffentlichen Gesundheitssystem hat. Irgendwie frage ich mich, was eigentlich die hier vertretenen Homöopathie-Anhänger und -Anwender bei einem Portal wie DocCheck suchen...?
#52 am 28.10.2016 von Dipl.-Verw.-Wirt Udo Endruscheit (Nichtmedizinische Berufe)
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Selten so einen schlechten Artikel gelesen!!!
#51 am 28.10.2016 von Anita Suciu (Heilpraktikerin)
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Es ist wirklich schade, dass der Artikel so unsachlich und oberflächlich geschrieben ist; aber vielleicht hat das ja auch System; wer keine Ahnung hat, nicht mal von den Grundlagen, sollte lieber die Finger vom Schreiben lassen. Ich kriege da einen ganz schön dicken Hals. Ich habe selbst als Tierarzt 25 Jahre mit dieser Methode gearbeitet und Sie können mir glauben, auch erfolgreich, ohne Placebo.
#50 am 28.10.2016 von Dr. med. vet. Johann Georg Schilling (Tierarzt)
  50
Mit den Pflänzchen hapert's auch: Allium cepa ist die Küchenzwiebel, Knobi ist Allium sativum!
#49 am 28.10.2016 von Rolf K. Becker (Apotheker)
  24
Quantenphysik: wir bestehen zu 99,999999% aus Leere....habe hoffentlich genug 9er angefügt( Quellen Prof.Dürr,Dr.Warnke u.a)Sehr interessante und nachvollziehbare Erklärungen über Materie oder eben Nicht-Materie. Da ist dann vieles Unmöglich erscheinende möglich! Naturwissenschaftlich nicht bewiesen...warten wir mal die nächsten Jahre ab,es wird grosses Erstaunen geben
#48 am 28.10.2016 von Birgit Büchner (Heilpraktikerin)
  42
Wenn ich etwas nicht weiß, dann habe ich kein Problem, das auch dem Fragesteller offen zu sagen und ich muß mich nicht hinter irgenwelchen Ausreden verstecken. Auf die schlauen Kommentare von Ungläubigen oder Unwissenden, die sich hinter dem namenlosen Begriff Gast verbergen, kann ich getrost verzichten.
#47 am 28.10.2016 von Robert Wagner (Heilpraktiker)
  39
@Lanzelot (27) danke für Ihren humorvollen Beitrag, denn nur so ist der Wahnsinn zu ertragen. Die wissenschaftliche Methode zum Erkenntnisgewinn verliert an Boden und ein Esoterikgeschwurbel überzieht viele Bereiche des früher mal aufgeklärten Abendlandes wie Mehltau. Naturwissenschaftlich ausgebildete Apotheker und Mediziner „vergessen“ Ihr ganzes Wissen wenn es ein wenig mehr zu verdienen gibt. Vielleicht erhellen mich die Homöopathen, warum eine Überprüfung der obskuren Methoden auf Wirksamkeit nicht möglich sein soll. Ein paar hundert Patienten mit nicht schwerwiegenden Krankheiten, werden für eine Studie kostenlos von einem anerkannt guten Homöopathen behandelt. Er verschreibt jedem die passenden homöopathischen Mittel. Der an der Studie teilnehmende Apotheker verteilt nach dem Zufallsprinzip und selbstverständlich verblindet das verordnete Mittel oder ein anderes Placebo. Nach einiger Zeit schaut man sich das Ergebnis an und voila, schon sehen wir weiter.
#46 am 28.10.2016 von Wilfried Bucher (Medizininformatiker)
  9
Das Beeindruckende an der Homöopathie und ihren Anhängern ist doch, dass sie sich seit Hahnemann nicht einen Millimeter bewegt hat, von "Big Pharma" behauptet, unbeweglich zu sein. DHU und Co. sind genau so Goldgruben, nur ohne Forschungsaufwand. Ich war als Kind dank homöopthie-affiner Mutter immer krank. Das änderte sich, als ich zu einem "richtigen" Arzt wechselte.
#45 am 28.10.2016 von Lorenz von Haselberg (Arzt)
  13
Gast
Was soll die Aufregung? Von einem Apotheker ist eine sachliche Beratung zu erwarten, und nichts anderes wird oben geschildert, nämlich in zwei Sätzen die der Homöopathie zugrundeliegenden Thesen erklärt. Nur dass manch einer das natürlich lieber in einem Haufen Geschwurbel verpackt sieht, sonst könnte ja der Anwender plötzlich mithilfe seines gesunden Menschenverstandes darauf kommen, dass er sein Geld auch einfach in den Papierkorb werfen kann...
#44 am 28.10.2016 von Gast
  13
So macht sich die Apotheke selber überflüssig! Es war immerhin eine seriöse Fachfrage, die von den Kunden an die vermeintliche Fachfrau gestellt wurde! Hätten sie besser im Internet nachsehen sollen?
#43 am 28.10.2016 von Christa Fraatz (Selbstst. Apothekerin)
  22
Dem unwissenden Apotheker sei gesagt, dass Herr Samuel Hahnemann - Erfinder der Homöopathie - seinerzeit Medizin und Chemie studierte!! Also ist der Herr Dr. Hahnemann - vor mehr als 100 Jahren verstorben- dem "ìntelligennten Pharma" einiges oraus. Obwohl ich Ihre Artikel immer lese, bin ich nicht bereit, so einen Stuss zu lesen!
#42 am 28.10.2016 von Karin Marieluise Ziegler (Heilpraktikerin)
  45
Schade..dass sich ein Apotheker da nicht besser auskennt..:(
#41 am 28.10.2016 von Jutta Bussing (Heilpraktikerin)
  42
So langsam werden mir diese und ähnliche Artikel bei Doc Check zuviel. Ich kann mich nur anschließen, wer keine Ahnung hat, sollte das auch zugeben und nicht diffamieren. Sowas ist Schundpresse.
#40 am 28.10.2016 von Gabriele Hagendorf (Heilpraktikerin)
  44
Gast
Homöopathie hat kein Monopol auf Placebo! FSMoPathie bitte apothekenpflichtig machen! https://fsmosophica.org/fsmopathie Ramen.
#39 am 28.10.2016 von Gast
  3
Gast
Schlechter Artikel!! Man sollte nicht über Themen schreiben, worüber man sich nicht ausreichend informiert hat! Es gibt den Plazebo-Effekt auch bei Schmerzmitteln und andere Medikamente. Und es gibt bereits Studien, die die Wirkung von Homöopathie nachweisen können...(Siehe Seite der Vkhd)
#38 am 28.10.2016 von Gast
  55
Wer von der Homöopathie keine Ahnung hat – und das wird in dem Artikel betont – der sollte sich nicht in einer solchen Weise dazu äußern, und schon gar nicht mit dem Unterton der Polemik. Aber meistens reden die Unwissenden am lautesten. Was die Placeboeigenschaft homöopathischer Mittel betrifft, so gibt es durchaus auch viele unabhängige Studien, welche die Wirksamkeit dieser Mittel belegen.
#37 am 28.10.2016 von Norbert Stephan (Nichtmedizinische Berufe)
  58
Gast
#34 zum Recht haben gehört mehr als das, leider.
#36 am 28.10.2016 von Gast
  1
Stephanie
Man stelle sich vor einem Gegner der Homöopathie ist speiübel. Er hat nichts zur Hand was ihm schulmedizinisch helfen könnte. Jetzt kommt einer mit Nux vomica daher und bietet ihm an ihm damit zu helfen. Der von Übelkeit Gequälte willigt ungläubig ein und verdrückt ein paar Globuli und siehe da...es geht ihm viel besser! Würde er von diesem Moment an seine Meinung über die Wirksamkeit vielleicht ändern? Eigentlich geht es doch um leben und leben lassen. Jedem das Seine und bei nicht so "gefährlichen" Zipperlein darf man auch ruhig mal so offen sein und neue Wege ausprobieren. Schließlich wirkt auch nicht jedes Pharmakon bei jedem gleich stark und gleich gut.
#35 am 28.10.2016 von Stephanie (Gast)
  54
Gast
Wer heilt, hat recht!
#34 am 28.10.2016 von Gast
  56
Gast
Ich habe einen Vorschlag: Ich weise ihnen allen nach das ich Prof. Dr. Sauerbruch jr. bin. Dann erweisen mir alle Fachärzte hier die Ehre, mir meinen guten Namen in der Schulmedizin zu kennen. Ich gebe dann zum Besten das ich in Homöopathie mache. Das bringt einige Schulmediziner gegen mich auf. Ich beweise aber (mit einigen Krebsheilungen ) das ich der Superchef bin u. auch wenn ich meine Hose hochziehend und ins Behandlungszimmer komme, schon unterwegs mit Enzian D 100 3 Blinde wieder sehend gemacht habe. Was denken sie wie hoch kann ich meinen Placebo Kampfwert bringen?......achja ich bin tief gläubig u. zu jedem Feiertag öffnen sich die Stigmata an meinem Körper! Natürlich beteilige ich alle Kassenärzte hier an eventuellen Erfolgen und überweise im Streitfall nur an sie! Wie viele von ihnen sind dabei?
#33 am 28.10.2016 von Gast
  50
Gast
Homöopathie ist ein Placebo oder Nocebo, kein Pharmakon. Unabhängige Stidien zeigen das. Darüberhinaus gehende Heilsversprechen sind magischer Glaube.
#32 am 28.10.2016 von Gast
  48
Gast
...kleines Beispiel in Sachen Glauben: Meine Tochter lag stationär im Herzzentrum Bad Oeynhausen zur Abklärung der Fragestellung Schrittmacherexplantation ja oder nein. Kurz zur Vorgeschichte: Mit 3 Lj. wurde bei ihr ein massiver Atriumseptumdefekt festgestellt. Seinerzeit war sie eine der ersten Patientinnen, wo der Zugang rechtsthorakal erfolgte und der Defekt mittels Pericardpatch verschlossen wurde. Leider stellte sich dann postoperativ ein Sick-Sinus Syndrom ein und schon ein halbes Jahr später war die Indikation für einen Schrittmacher gegeben und es wurde ihr ein Einkammersystem eingebaut. Im Laufe der Jahre besserten sich die Symptome, es kam zu immer häufigeren Konflikten zwischen dem eigenen Reizleitungssystem und der Schrittmacheraktivität, so dass die Fragestellung auftrat: reicht die eigene Leistung oder sollte auf ein Zweikammersystem ausgewichen werden. Sie betrieb mittlerweile Leistungssport (Rhönradturnen in der Bundesklasse) und erreichte Leistungsadaptiv mühelos Frequenzen bis 160 und mehr. Problematisch erschienen zu dem Zeitpunkt die noch immer extrem niedrigen Ruhefrequenzen, die nachts bis unter 40 gehen konnten. Meine Frau hatte der Kleinen nach den OP`s Globulis verabreicht, die das Herz stärken sollten. Ich kann mich heute nicht mehr an das Präparat erinnern, aber die Effekte waren damals so gut, dass ich von der Wirkung beeindruckt war. Jetzt saß ich nun mit meiner Tochter, die den SM so gerne los werden wollte in ihrem Zimmer auf der Kinderkardiologie und alle bisherigen Untersuchungsergebnisse waren nicht schlecht gewesen, ließen aber noch einige kleine Zweifel offen. Ein letztes Langzeit EKG sollte bei der Entscheidung helfen. Da fielen ihr die Globuli ein, die sie früher von der Mama bekommen hatte und sie bat mich, selbige dort vor Ort zu besorgen. Ich bin also losgezogen und habe versucht dieses Mittel zu bekommen, allerdings ohne Erfolg. In der Apotheke im Werretalcenter kaufte ich ein Gläschen Chamomilla in der Potenz D12. Ich bat den Apotheker um so ein kleines Pergamenttäschchen, schrieb einen Fantasienamen darauf (mir fiel damals nichts besseres ein als Cardiospermum), schüttete einige Kügelchen in das Tütchen und fuhr zurück in die Klinik. Dort gab ich ihr das Tütchen und sagte mit entsprechendem Ernst, dass sie nun bis zum Einschlafen im Zweistundentakt immer drei Stück davon unter die Zunge legen sollte. Ich wüßte zwar nicht ob das etwas bringen würde, aber warum nicht, sie sollte es einfach versuchen. Die Apotheker in Bad Oeynhausen würden sich ja, aufgrund des Herzzentrums, mit diesen Dingen sicherlich gut auskennen. Was soll ich sagen: Der Plan hat funktioniert. Im LZ-EKG zeigte sich fortan keine Frequenz schlechter als 48 (in der Tiefschlafphase) und mittlerweile ist die damals 12jährige eine gesunde junge Frau von 21 Jahren - ohne Schrittmacher. Was folgert also daraus? Entweder hat Chamomilla in der Potenz D12 tatsächlich auch eine Herzfrequenz steigernde Eigenschaft oder der Glaube spielt doch eine größere Rolle. Ist mir ehrlich gesagt aber auch egal. Der Zweck heiligte in dem Fall die Mittel und das mit dem schönsten Erfolg. In diesem Sinne ein schönes Wochenende, Rudi
#31 am 28.10.2016 von Gast
  48
Nicht lustig
#4 "Alle meine behandelten Tiere glauben daran"......" Mittlerweile gibt es die Biophotonenforschung" Wie jetzt, hat ein Pferd wiehernd genickt, als sie sich mit Nachbarins Katze darüber unterhalten haben? Und zum Thema Biophotonen hätte ich was: https://www.psiram.com/ge/index.php/Biophoton Vorm Lesen konsultieren sie bitte den Heilschwurbler ihres Vertrauens, zwecks beruhigender Pyramidenbestrahlung. Und den Gaul nehmen sie am besten gleich mit.
#30 am 28.10.2016 von Nicht lustig (Gast)
  22
Gast
Liebe #28, Sie haben recht. Der Ton macht die Musik. Allerdings geht es in diesem Fall im zwei völlig unvereinbare Weltbilder und um einen Allokationskampf. Also frei nach Karl R. Popper: lasst Ideen kämpfen und sterben, aber nicht Menschen :-) Nehmen Sie sich das alles nicht so zu Herzen. Aber leider muss um Ideen gekämpft werden, sonst verliert der Gerechte. Aber kämpfen mit Argumenten! ;-) Dr. Jean Baudrillard
#29 am 28.10.2016 von Gast
  27
Gast
...wenn ich das alles hier so lese, da schmerzt es mich schon ein wenig in meinem Innersten! Können wir nicht einfach ein "sowohl als auch" gelten lassen??? WARUM vergeuden wir unsere kostbaren ENERGIEN mit "urteilen", "verurteilen"... Mögen wir uns auch auf dem Bereich Schulmedizin und der Homöopathie einfach nur ein wenig annähern können...einfach, weil vielleicht ALLES SEINE Berechtigung hat???!!! Mögen sich die erhitzten Gemüter INNERLICH beruhigen...oder wie fühlt es sich an: ich hast recht und du hast unrecht...Akzeptieren wir die eine oder andere Seite, filtern deren wunderbare Essenz heraus und ziehen ALLE Nutzen daraus...Wollen wir im INNERSTEN nicht alle das Gleiche???... Versuchen wir einfach mal öfter auf das eigene Herz zu lauschen und sehen nicht in jedem anderen einen KONKURRENTEN... Ein wunderschönes und heilsames Wochenende für alle... LG E.S. ehemalige Apothekenangestellte
#28 am 28.10.2016 von Gast
  45
Lanzelot
"Es lebe die Ignoranz! Pharmagesteuerte Ignoranten die wie dumme Lemminge dem "heiligen Wort" der Phamrariesen hinterherlaufen... Ich könnte KOTZEN!" Uih.... Das nennt man nicht Ignoranz, sondern kompetent und realistisch. Sorry, wenn ich sie mit derart fremden Adjektiven belästige. Wäre den Alu-Hüten aus der Schwurbelbranche auch zu empfehlen. Ist halt Aufwand, tut aber nicht weh. Probieren sie es doch einfach mal mit richtiger Arbeit, dann müssten sie als Homöo-Lemming nicht den Schwurbel-Heil-Phrasen hinterherlaufen und bedeutsam nutzloses und wirkungsloses nachplappern-:) Ach so, bevor ich es vergesse, beim Kotzen immer schön Tüte nehmen. Aufbewahren, verdünnen auf D30 und lässt sich bestimmt wieder verwerten. Einen schönen lateinischen Name auswendig lernen. Ein paar Krankheiten aus dem Lexikon aussuchen und schwupp, da ist sie wieder, die um "Sachlichkeit" (ohne Sache) bemühte Heil-Fraktion. Wenn Tüten benötigt werden oder Taschentücher, um die Tränen zu trocknen, melden!!
#27 am 28.10.2016 von Lanzelot (Gast)
  17
Christian Becker
Herr Dr. Doepp, finden sie es ethisch vertretbar, jemandem im Vertrauen auf den Placeboeffekt ein Mittel zu verabreichen (wenn nicht z.B. gerade eine Notsituation herrscht, in der wirksame Mittel nicht vorhanden wären), für das es keinen Wirksamkeitsnachweis und auch keine schlüssige Idee, wie eine Wirksamkeit zustande kommen könnte. Natürlich ist der Placeboeffekt eine feine Sache und man sollte immer versuchen, ihn auszunutzen. Braucht aber ein Mensch wirklich ein Medikament, dann kann man sich nicht auf Placebo verlassen. Würden Sie einem Patienten mit starken Schmerzen ein wirkstofffreies Pflaster aufkleben statt Fentanyl? Immerhin ist bei Schmerzen der Placeboeffekt gut untersucht und sehr stark ausgeprägt?
#26 am 28.10.2016 von Christian Becker (Gast)
  6
...sorry, da war meine Korrekturfunktion wieder schneller.. ;-) Ich meinte natürlich Blog...
#25 am 28.10.2016 von HP Dirk-Rüdiger Noschinski (Heilpraktiker)
  24
Ein vollkommen unnützer Block, der offensichtlich als Pausenfüller für die ausgehenden Herbstferien genutzt wird. Schade...
#24 am 28.10.2016 von HP Dirk-Rüdiger Noschinski (Heilpraktiker)
  46
Christian Becker
@17 Was soll das denn? Den Preis für das Medikament macht ja Pharmama nicht selbst - auf jeden Fall nicht komplett - der Einkauf wird auch so um die 9 - 10 Franken gelegen haben. So, wie Apotheken organisiert sind, muss man auch mit Arzneimitteln einen Gewinn erwirtschaften, wenn ich persönlich das auch immer wieder etwas unpassend finde. Was das nun mit "Schulmedizin" zu tun hat, weiß ich auch nicht.
#23 am 28.10.2016 von Christian Becker (Gast)
  1
Gast
Zudem sollten pharmazeutische Präparate nur bei deutlich höherem Effekt als Placebo eingesetzt werden. Deshalb sind auch Kontrollinstanzen wie z.B. Clincaltrials.gov so wichtig. JB
#22 am 28.10.2016 von Gast
  16
Christian Becker
Da haben wir wieder das homöopathische Bullshit-Bingo: "Ganzheitlich" darf nicht fehlen, "Pharma(riesen)" auch nicht, "Bei Kindern und Tieren wirkt es auch", "Es gibt mehr Dinge...", "Noch nicht nachweisbar", "Billiger (1,5 g für 1,90 € ist recht teuer, wenn man bedenkt, dass die 10 g bei DHU 8,95 € kosten)", "Wenn sie es selbst bezahlen, sollen sie doch...". Das Beispiel mit den Gravitationswellen hinkt gewaltig. Diese wurden vorausgesagt, WEIL sie sich aus den Naturgesetzen bzw. Einsteins Relativitätstheorie ergeben. Bei Homöopathie ist es genau andersrum. OBWOHL naturwissenschaftlich betrachtet nicht fundiert, soll sie Wirksam sein. Und wenn sie wirksam wäre, dann könnte man das deutlich leichter Nachweisen als die Gravitationswellen (was wirklich eine Glanzleistung war) - der Wirkmechanismus wäre dabei erst einmal egal (ist auch nicht für alle allopathischen Präparate bekannt). Aber eine Wirksamkeit über Placebo hinaus ist eben nicht nachweisbar.
#21 am 28.10.2016 von Christian Becker (Gast)
  12
Gast
Wie kann man denn auch den Gläubigen ihr Tabernakel wegnehmen. Keiner der Homöopathie-Jünger würde sich zwar in ein Auto setzen, dessen Bremswirkung und Airbag-Funktion so getestet wäre, wie die "Wirksamkeit" des Glaubenselexiers. Möge die Sekte sich weiterhin von mir aus weiter selbst beglücken. Möge aber der Gesetzgeber endlich der vorsätzlichen Körperverletzung durch Heilpraktiker und viel schlimmer der Eltern an ihren Kindern gnadenlos das Strafrecht entgegen setzen.
#20 am 28.10.2016 von Gast
  25
Gast
Lieber Dr. Doepp, sehe ich genauso. Und da verorte ich zurzeit noch die Homöopathie. Eine gute Ergänzung zur Behandlung unserer Patienten um die Selbstheilung durch Selbst- und Fremdsuggestion zu nutzen. So genau verstanden hat man den Placeboeffekt ja nicht. Grüße, Dr. Jean Baudrillard
#19 am 28.10.2016 von Gast
  26
Selbst wenn man an die Wirkungen von Informationsmustern nicht glaubt, so wäre dennoch eine Placebo-Wirkung in mancher Beziehung besser als eine nebenwirkungsreiche chemische Behandlung.
#18 am 28.10.2016 von Dr. med. Manfred Doepp (Arzt)
  31
Gast
19 Franken für ne D 30, unfassbar. Nichts davon halten, aber Kohle machen, das ist halt die Schulmedizin.
#17 am 28.10.2016 von Gast
  42
Gast
Hallo Heiler und Freunde des guten Lebens! Leider geht es bei diesen Themen am Ende vor allem um knallharte pekuniäre Verteilungskämpfe und um den Schutz von Patienten. Mit der naturwissenschaftlichen Methode ließen sich keine Effekte größer als Placebo nachweisen. Das ist ein Argument gegen eine finanzielle Übernahme der Kosten durch die Gemeinschaft. Bei der Homöopathie wie sie derzeit praktiziert wird, scheinen nicht alle Patienten völlig gesund zu werden und somit deutliche Vorteile zu bestehen. Sonst hätte industrielle Medizin keine Chance. Die Leute sind ja nicht doof - entgegen der Meinung vieler Menschen, die sich für klüger halten, worum auch immer. Wenn eines Tages Quantenheilung u.ä. technisch so gut funktioniert, dass alle gesund (auch geistig-kulturell) sind, umso besser. Was auch immer gesund für jeden einzelnen bedeutet. Dann können wir alle froh sein und wenigstens gesund alt werden. Wäre toll!!! Schönes Wochenende! :-) Dr. Jean Baudrillard
#16 am 28.10.2016 von Gast
  36
Wir stellen viele homöopathische Präparate her. Der Bedarf ist groß und am Ende des Tages ist es mir wichtig, dass dem Patienten geholfen wird - egal ob das wegen eines Placeboeffektes oder aufgrund einer bis heute nicht nachmeßbaren Wirkung passiert. Selbst bei Tieren scheint es zu funktionieren. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir (noch?) nicht erfassen können - trotzdem gibt es sie! Warum sich also aufregen?
#15 am 28.10.2016 von Margarete Heidl (Apothekerin)
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2/2 An alle die meine Homöopathie ist Humbug und Blödsinn möchte ich einen Vorschlag auf EIGENE GEFAHR unterbreiten. Kaufen Sie Aurum Metallicum in einer C200 oder C1000, schlucken Sie für ca. 25-30 Tage je 2x2 Globullis täglich. Nach ca. 21 Tagen dürften die meisten in eine sehr üble und heftige „Homöopathische Arzneimittelprüfung“ rutschen. Ich übernehme KEINE HAFTUNG. Wenn dann auf ihr eigenes Risiko. Fragen Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker….
#14 am 28.10.2016 von Stefan Kaa (Nichtmedizinische Berufe)
  47
In meiner lokalen Apotheke zahle ich für 1,5g Globuli nur 1,90€. Die Anti-Pseudofraktion sagt jetzt bestimmt, auch dieser Zucker ist sehr teuer ;-) Aber speziell im Internet werden 1,5g oft für 5€ und mehr angeboten. Das finde ich unverschämt. Zugegeben im Vergleich zur Chemie deutlich billiger, aber dafür ja nicht nachweisbar da ja angeblich Placebos aus Zucker. Was mir aber hier im Forum auffällt, hier herrscht echt Intoleranz und teilweise schon Wut und Hass. Mir ist es doch extrem egal ob meine Nachbarn jetzt Globuli und Chemie schluckt, er muss damit Glücklich sein, wenn er das aus seiner eigenen Kasse bezahlt.
#13 am 28.10.2016 von Stefan Kaa (Nichtmedizinische Berufe)
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Die Frage ob Wasser ein "Gedächtnis" hat wurde 2005 wissenschaftlich untersucht: "Ultrafast memory loss and energy redistribution in the hydrogen bond network of liquid H2O" (NATURE | VOL 434 | 10 MARCH 2005 | p.199-201). Fazit: im Prinzip ja, allerdings nur für 50 Femtosekunden, also 50 x 10^-15 = 0,00000000000005 Sekunden. Ich hoffe ich habe mich in Anbetracht der vielen Nullen nicht verzählt!?
#12 am 28.10.2016 von Dr. Thomas Quack (Tierarzt)
  5
Gast
Es lebe die Ignoranz! Pharmagesteuerte Ignoranten die wie dumme Lemminge dem "heiligen Wort" der Phamrariesen hinterherlaufen... Ich könnte KOTZEN!
#11 am 28.10.2016 von Gast
  58
Genau so ist es: Mit Glauben hat dies alles nichts zu tun. Kinder sind das beste Beispiel: Die Wirkung stellt sich ein, obwohl dem Kind die Einnahme des Mittels nicht bewusst war. Zur Frage des Nachweises: Wenn ein Nachweis nicht gelingt, so kann es durchaus auch daran liegen, dass noch kein wissenschaftlich geeignetes Nachweisverfahren existiert. Nur weil Nachweise misslingen, ist ein Vorgang noch lange nicht falsch.
#10 am 28.10.2016 von HP Harald Lotz (Heilpraktiker)
  53
Gast
"[...] und verdünnt dieses Mittel dann, bis praktisch nichts mehr nachweisbar ist." Dies ist korrekt für D30. Aber bitte beachten Sie, dass es auch viele Mittel in Konzentrationen von z.B. D4 oder D10 gibt, welche entsprechend schlecht verdünnt sind und ein mit der Konzentration korrespondierendes Nebenwirkungsspektrum haben.
#9 am 28.10.2016 von Gast
  27
welch ein Armutszeugnis. Ganzheitliche Therapien scheinen von ganz bestimmten Personen gern zerissen zu werden. Vor allem wenn sie keine Ahnung davon haben. Schade. Naturheilpraxis für klassische Homöopathie, Angelika Szymczak
#8 am 28.10.2016 von Angelika Szymczak (Heilpraktikerin)
  56
Gast
Es scheint als hätten Sie ein Problem mit alternativen Heilmethoden!! Sie sollten sich einwenig einlesen in die Placebo Forschung. Dort können Sie nachlesen, dass auch ein Tramadol wirkungslos sein kann wenn dem Patienten gesagt wird dass es nicht wirken wird. Genauso wirken Placebos mit der positiven Erwartungshaltung des Patienten für die Apotheke und Arzt zuständig sind. Es geht hier nicht um Glaube und Nicht-Glaube oder ppm.
#7 am 28.10.2016 (editiert) von Gast
  47
... nun hat es über 100 jahre gedauert, bis die Gravitationswellentheorie von Einstein wirklich messbar bewiesen werde konnte - mit riiiiiesigem aufwand. sowas investiert leider immer noch niemand in die erforschung von diversen grenzwissenschaften die vielen zu gute kommen könnten - schade da wäre das geld auch besser angelegt als millionenschwere kampagnen gegen rauchen zu starten oder nächtliches verkausverbot für harten alkohol wieder aufzuheben. ?? allopathie und homöopathie zusammen solltem dem patienten dienen und deren genesung mit den wenigsten nebenwirkungen verabreicht werden.
#6 am 28.10.2016 von Dr. med. Inge Eisenmann-Stock (Ärztin)
  52
JMB
Also der Artikel ist ja recht interessant und zeigt, wie wenig Ahnung noch viele Apotheker von Homöopathie haben. Leider ist das weit verbreitet. Der "Glauben" an das Mittel ist übrigens überhaupt nicht vonnöten. Ich habe lange nicht "geglaubt", sondern skeptisch getestet, und die Erfolge sprachen für sich. Das Problem ist, dass viele sich im Homöopathie-Dschungel überhaupt nicht auskennen, und deshalb oft das falsche Mittel herausgekramt wird (so wie vermutlich im Beispiel oben), und es dann nicht wirkt bzw. man tatsächlich glauben muss, dass es hilft, weil es schlicht das falsche Mittel für diesen speziellen Anwender ist. Wer keine Ahnung von Homöopathie hat, sollte sich da vielleicht ein bißchen zurück halten mit Kommentaren. Allopathie und Homöopathie können nebeneinander stehen und sich ergänzen. Wenn das nun noch alle Mediziner - Allopathen und Heilpraktiker etc - verstünden, wäre unseren Patienten am besten geholfen. Meinen Sie nicht auch?
#5 am 28.10.2016 von JMB (Gast)
  59
Gast
es ist eine Frage des Glaubens...Alle meine behandelten Tiere glauben daran , sowie alle Kinder in den letzten 20 Jahren... Mittlerweile gibt es die Biophotonenforschung und ich gebe die Hoffnung nicht auf , das es doch noch bewiesen werden kann:es wirkt !
#4 am 28.10.2016 von Gast
  57
DON
" ... das wäre vielleicht für manche auch ein Augenöffner.": was soll das für ein Augenöffner sein? Wenn auf dem Etikett "Gift der Buschmeisterschlange 0,0000000000000000000000000 ppm" steht, ist das auch nicht besser.
#3 am 28.10.2016 von DON (Gast)
  35
Sehr geehrter Gast, es hat auschließlich etwas mit Glauben zutun. Keine Studie könnte bisher die Wirksamkeit eines homöopathischen "Medikaments" gegenüber einem Placebo nachweisen. Auch ist aus der Logik heraus eine Wirkung der Medikamente aufgrund des geringen Wirkstoffspiegels unmöglich. Als ich neulich auf einer Homöopathischen Veranstaltung war, Veranstalter war übrigens die DHU, wurde mir als Allopathiker erklärt, dass ja nicht die chemischen Moleküle die Wirkung des Medikaments ausmachen, sondern die Energie, die durch die Verdünnungsprozesse erzeugt und verstärkt wird.(Weswegen die D200 "Medikamente" stärker sind als die D60 obwohl sie stärker verdünnt sind). Mit wissenschaftlichen objektiven Messgeräten lässt sich diese Energie jedoch nicht nachweisen. Tatsache ist doch, dass die Homöopathen auf der Stufe von Hahnemahn größtenteils steckengeblieben sind und daher nur auf Glaube und nicht auf Wissenschaft aufbauen können, wie es die Medizin tut.
#2 am 23.10.2016 von Philip Wiewecke (Gesundheits- und Krankenpfleger)
  55
Gast
Mit Glauben hat das nichts zu tun. Nur die Frage, ob es passt ist entscheidend. Lästern über Homöopathen ist ja beliebt hier im Blog. Mehr sachlichkeit wäre schön. Aber: Entweder man macht gute Homöopathie, oder man lässt es. Insoweit sollten die Kunden wirklich nicht einfach so für jemanden anderen kaufen. eine Apothekerin
#1 am 19.10.2016 von Gast
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