Medikamente zu Hause aufbewahren - was ist zu beachten?

11.10.2016
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Nicht nur Menschen die Medikamente im Rahmen einer Behandlung zu sich nehmen müssen bewahren diese bei sich in der Wohnung auf. In einen guten Haushalt gehört auch eine gut ausgestattete Notfallapotheke. In fast jedem Haushalt lassen sich also Medikamente finden. Es gibt jedoch einiges zu beachten, um die Medikamente sicher und vor allem ordnungsgemäß aufzubewahren.

Es ist schnell passiert - ein kleines Missgeschick in der Küche oder bei der Gartenarbeit, unerwartet eintretende Kopf- / Gliederschmerzen oder Ähnliches: Der Griff in die Notfallapotheke verschafft schnelle Hilfe. Doch nicht immer sind die Medikamente überhaupt richtig gelagert. Als Erstes sollte man daher einen sicheren Aufbewahrungsort wählen.

Richtiger Aufbewahrungsort

Das richtige Aufbewahren ist aus unterschiedlichen Gründen sehr wichtig. Zum einen um Unbefugte, vor allem Kindern den Zugriff auf die Medikamente unmöglich zu machen, zum anderen auch um die Medikamente ordnungsgemäß zu lagern. Ein verbreiteter Fehler besteht beispielsweise darin, die Medikamente im Badezimmer aufzubewahren. Dort ist es jedoch für viele insbesondere empfindliche Medikamente zu feucht. Besser ist es da, sie beispielsweise in der Küche in einem passenden Schrank zu lagern. Im besten Fall handelt es sich dabei um einen speziellen Gefahrstoffschrank, der gesondert gesichert ist.

Richtig aufbewahren

Darüber hinaus ist es wichtig, die Medikamente richtig aufzubewahren. Dazu gehört zunächst einmal die Temperatur, die meisten Medikamente sind bei Zimmertemperatur am besten aufgehoben. Weiterhin ist es zu empfehlen, die Medikamente in ihrer Originalverpackung und mit dem originalen Beipackzettel zu lagern. So können die Medikamente einerseits nicht so leicht verwechselt werden und zudem hat man schnellen Zugriff auf Informationen, Gefahrenhinweise und Nebenwirkungen.

Selbstverständlich sollte man spezielle Lagerungshinweise beachten, manche Medikamente müssen beispielsweise bei einer ganz bestimmten Temperatur gelagert werden. Es lohnt sich zudem die Medikamente regelmäßig auf ihr Ablaufdatum hin zu kontrollieren und sie gegebenenfalls sicher zu entsorgen, etwa bei einer Apotheke. Mindestens einmal im Jahr sollte man seine Bestände kontrollieren und bei Bedarf erneuern.

Was gehört in eine gut ausgestattete Hausapotheke?

Was im Einzelnen in eine Hausapotheke gehört, unterliegt keinen gesetzlichen Vorschriften, sondern es sollten Medikamente für die am häufigsten Auftretenden Erkrankungen und Co. vorhanden sein. Im Einzelfall kommen noch individuelle Medikamente hinzu. Neben den Verbandsstoffen gehören folgende Medikamente in eine gut ausgestattete Hausapotheke:


Notfallrufnummern nicht vergessen

Zudem ist es sinnvoll einige Notfalltelefonnummern in der Hausapotheke zu hinterlegen. Dazu gehören neben der Nummer des nächstgelegenen Krankenhauses vor allem die Giftnotfallnummer sowie Notfallnummern von Apotheken sowie die des ärztlichen Notdienstes. So hat man diese Nummern im Ernstfall schnell zur Hand ohne kostbare Zeit zu verlieren. Weiterhin lohnt es sich, den Inhalt seiner Hausapotheke zusammen mit seinem Hausarzt oder Apotheker des Vertrauens abzustimmen.
 

Artikel letztmalig aktualisiert am 25.10.2016.

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Medizin, Allgemeinmedizin
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