PR: Brustkrebs – der Krebs, den Frauen fürchten

29.09.2016
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Rund 70.000 Frauen in Deutschland erkranken jedes Jahr an einem Mammakarzinom und nicht jede dieser Frauen hat auch eine gute Prognose, den Brustkrebs zu überleben. Warum Brustkrebs entsteht, ist bis heute noch nicht vollständig erforscht, aber es gibt bestimmte Risikofaktoren, die ein Mammakarzinom begünstigen. Das Alter spielt bei dieser Art der Krebserkrankungen ebenso eine entscheidende Rolle wie auch die genetische Veranlagung. Hormonelle Einflüsse sind möglich, aber auch ein ungesunder Lebensstil kann den Krebs auslösen, den Frauen besonders fürchten.

Die Definition Brustkrebs

Ein Mammakarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung an der weiblichen Brustdrüse, der die ganze Brust betreffen kann. Um die Häufigkeit der betroffenen Bereiche definieren zu können, ist es hilfreich, sich die Brust als Kreuz vorzustellen, mit der Brustwarze als Zentrum. Von diesem zentralen Mittelpunkt aus wird die Brust oberhalb und unterhalb in je zwei Bereiche oder vier Quadrate aufgeteilt. Besonders häufig ist der obere Quadrant außen betroffen, auf diesen Bereich entfallen ca. 55 % aller Fälle von Brustkrebs. Jeweils 15 % entfallen auf das Zentrum, also die Brustwarze und den oberen Innenquadranten. Der innere und äußere Bereich unten ist mit fünf Prozent (unten innen) und zehn Prozent (unten außen) relativ wenig oft betroffen.

Welche Symptome gibt es?

Das Mammakarzinom ist eine tückische Krebsart, denn es gibt im frühen Stadium so gut wie keine Symptome. Allerdings treten vielfach Beschwerden auf, die auf einen Tumor hindeuten. Zu den typischen Anzeichen eines Tumors gehören:

Diese Symptome deuten nicht automatisch auf ein Mammakarzinom hin, wenn diese Symptome aber auftreten, dann muss ein Arzt die Ursache abklären. Wenn der Brustkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium ist, dann kommt es zu starkem Gewichtsverlust, die betroffenen Frauen fühlen sich abgeschlagen und müde. Außerdem kommt es zu Schmerzen im Rücken und in den Gliedern, wenn der Brustkrebs bereits Metastasen in den Knochen gebildet hat.

Die Möglichkeiten der Diagnose

Wenn es den Verdacht gibt, dass es sich um ein Mammakarzinom handeln könnte, dann muss die Diagnose schnell gestellt werden, denn jede Verzögerung erschwert die Erfolgschancen einer Therapie. Um eine Diagnose stellen zu können, untersucht der Arzt die betroffene Brust zunächst mittels Ultraschall und Mammographie. Um jedoch endgültig bestimmen zu können, ob es sich um einen bösartigen Tumor oder um eine gutartige Veränderung handelt, gibt es verschiedene Verfahren:

Bei diesem Verfahren werden mit einer dünnen Nadel einzelne Zellen entnommen.

In diesem Fall wird unterstützt durch eine Röntgenüberwachung, eine drei Millimeter dünne Hohlnadel mit einem winzig kleinen Hochgeschwindigkeitsmesser in den betroffenen Brustbereich gestochen und eine Gewebeprobe entnommen.

In seltenen Fällen wird eine auffällige Stelle herausgeschnitten und anschließend von einem Pathologen histologisch untersucht. Handelt es sich um ein Mammakarzinom, dann erfährt der Arzt alles über den Tumortyp und auch wie aggressiv dieser Tumor ist.

Mit einer Hohlnadel entnimmt der Arzt Gewebeproben, das Ultraschallgerät dient in diesem Fall als Kontrollinstrument.

Wie wird therapiert?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um ein Mammakarzinom zu therapieren. Zu den gängigen Therapien gehören die Chemotherapie, die Strahlentherapie und der operative Eingriff, vielfach kommen alle drei Therapieformen zum Einsatz. Wenn der Krebs hingegen früh genug erkannt wird, dann reicht oft eine Strahlen- oder Chemotherapie aus, damit die Brust erhalten werden kann. Besteht jedoch die Gefahr eines rezidiven Tumors, dann ist eine sogenannte Mastektomie, also die Entfernung der betroffenen Brust, die einzige Möglichkeit, um zu verhindern, dass der Krebs streuen kann.

Urheber: gesundheits-frage.de

Bildquelle: © Depositphotos.com / OtnaYdur

Artikel letztmalig aktualisiert am 29.09.2016.

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Medizin, Innere Medizin
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