PR: 2. Internationales Symposium zum Thema Resilienz-Forschung

27.09.2016
Teilen

Die Veranstaltung bietet interessierten Bürgern Gelegenheit, die wissenschaftliche Forschung am Deutschen Resilienz-Zentrum Mainz kennenzulernen.

Welche Vorgänge im Gehirn befähigen uns dazu, weniger angreifbar für Stress und belastende Lebensereignisse zu sein? Was macht uns resilient, beziehungsweise seelisch widerstandsfähig? Diesen zentralen Forschungsfragen gehen die Wissenschaftler des Deutschen Resilienz-Zentrums (DRZ) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nach, das an der Universitätsmedizin Mainz beheimatet ist. Interessierte Bürger haben im Rahmen des 2. Internationalen Symposiums zum Thema Resilienz-Forschung am 28. September 2016 von 9:30 bis 12 Uhr Gelegenheit, das Forschungskonzept am DRZ kennen zu lernen. Das Symposium ist die offizielle Inaugurationsveranstaltung für das DRZ als medizinische Betriebseinheit der Universitätsmedizin Mainz und des neu eingeworbenen Sonderforschungsbereichs 1193 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Thema Neurobiologie der Resilienz. Veranstaltungsort des Symposiums ist: Am Pulverturm 13, Gebäude 906, Raum 0361. Eine Teilnahme von 9:30 bis 12 Uhr ist kostenfrei. Ab 13 Uhr erfolgen dann der Kick-Off für den Sonderforschungsbereich 1193 und der wissenschaftliche Teil des Symposiums mit Fachvorträgen aus verschiedenen Bereichen der Resilienzforschung. Auch bei diesem weiteren Programmpunkt der ansonsten nicht öffentlichen Veranstaltung sind Journalisten herzlich willkommen.

Verstehen, Vorbeugen, Verändern: Diese drei Bereiche bilden das Kern-Profil des DRZ Mainz. Es geht darum zu verstehen, welche Vorgänge im Gehirn Menschen dazu befähigen, sich gegen die schädlichen Auswirkungen von Stress und belastenden Lebensereignissen zu schützen und wie diese Schutzmechanismen gezielt gefördert und verstärkt werden können. Ziel ist es, diese Erkenntnisse zu nutzen, um psychischen Problemen vorzubeugen.

Das DRZ hat sich eine enge Verbindung der Forschung auf höchstem internationalem Niveau mit der unmittelbaren Umsetzung neuester Erkenntnisse in die klinische und gesellschaftliche Praxis in einer universitären Struktur auf die Fahnen geschrieben. Auch hat das DRZ den Anspruch, eine seriöse Anlaufstelle für Wissenschaftler, Kliniker, Journalisten, Entscheidungsträger in Gesellschaft und Politik sowie Betroffene für Fragen über Stress und Resilienz zu sein.

In diesem Sinne haben Interessierte beim Symposium Gelegenheit, die wissenschaftliche Forschung am DRZ bei den Einweihungsfeierlichkeiten kennenzulernen. In Vorträgen wird unter anderem dargelegt, wie es zur Gründung des DRZ Mainz kam, wie das DRZ strukturell aufgebaut ist und auf welche Forschungsansätze sich die am DRZ tätigen Wissenschaftler fokussieren.

Neben offiziellen Grußworten der Vertreter aus Ministerium, Universitätsleitung und Vorstand der Universitätsmedizin werden die Sprecher des DRZ, Univ.-Prof. Dr. Beat Lutz und Univ.-Prof. Dr. Klaus Lieb, die neue medizinische Betriebseinheit der Universitätsmedizin Mainz „Deutsches Resilienz-Zentrum“ und aktuelle Forschungsprojekte vorstellen. Anschließend wird Univ.-Prof. Dr. Jochen Roeper von dem Universitätsklinikum der Goethe-Universität in Frankfurt in einem wissenschaftlichen Festvortrag über die aktuelle Forschung zur Neurobiologie der Resilienz sprechen.

Darüber hinaus ist das Symposium die Kick-Off-Veranstaltung für den Ende Mai 2016 von der DFG bewilligten Sonderforschungsbereich (SFB) 1193. Dieser SFB zielt darauf ab, die Mechanismen der Resilienz zu ergründen. Die Federführung des mit rund 12,1 Millionen Euro geförderten SFB liegt bei Prof. Dr. Beat Lutz, Direktor des Instituts für Physiologische Chemie an der Universitätsmedizin Mainz und den Co-Sprechern Prof. Dr. Raffael Kalisch vom Neuroimaging Center der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Michèle Wessa vom Psychologischen Institut der JGU. An diesem SFB sind neben Naturwissenschaftlern, Medizinern und Psychologen der JGU und der Universitätsmedizin Mainz zudem das Institut für Molekulare Biologie (IMB) in Mainz, die Goethe-Universität Frankfurt am Main und das Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main beteiligt.

Auf dem weiteren Programm des vom 28. bis 30. September 2016 dauernden Symposiums steht außerdem eine Vielzahl an englischsprachigen Vorträgen von national und international hochkarätigen Wissenschaftlern, die aktuelle Ergebnisse im Bereich der neuro- und psychobiologischen Resilienzforschung vorstellen.

Artikel letztmalig aktualisiert am 27.09.2016.

0 Wertungen (0 ø)
493 Aufrufe
Die maximale Zeichenanzahl für einen Kommentar beträgt 1000 Zeichen.
Die maximale Zeichenanzahl für ein Pseudonym beträgt 30 Zeichen.
Bitte füllen Sie das Kommentarfeld aus.
Bitte einen gültigen Kommentar eingeben!
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!
Wenn Schlucken zur Qual wird, dann leiden die Betroffenen in der Regel an der Refluxkrankheit. Die Klinik für mehr...
In Leukämiezellen sind häufig Gene reaktiviert, die normalerweise eine Selbsterneuerung von Blutstammzellen mehr...
Lärmbelästigung geht mit Angst und Depression einher - neue Ergebnisse aus der Gutenberg Gesundheitsstudie mehr...

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: