Essentialismus: Meine Top 10 der Psychopharmaka

17.09.2016
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Einfach = Gut. Stimmt praktisch immer. Wenn Dinge einfach und verständlich sind, dann kann man mit ihnen auch was anfangen. Ich habe mich in diesem Zusammenhang gefragt, wie es aussähe, wenn ich in der Psychopharmakotherapie mit möglichst wenig Medikamenten auskommen müsste.

Fast hätte ich mir neulich ein Kochbuch gekauft, in dem lauter Rezepte sind, die man mit 6 Zutaten kochen kann. Ich meine auch, dass man möglichst wenige Gegenstände besitzen soll, und empfehle daher mein Lieblingsspiel: Das Halber-Besitz-Spiel. Ich glaube auch an die Kraft einfacher Regeln: Einfache Regeln für komplexe Situationen. Selbstverständlich bin ich auch leicht dafür entflammbar, daraus gleich eine ganze Weltanschauung zu machen: Essentialism: The Disciplined Pursuit of Less.

Der Grund ist, dass man mit weniger Dingen im Kopf leichter, freier und am Schluss sicherer ans Ziel kommt, als wenn man über zu viele Gegenstände, Regeln, Verpflichtungen und anderen Ballast nachdenken muss. Der Mensch ist halt so. Mehr ist weniger.

Ich habe mich in diesem Zusammenhang gefragt, wie es aussähe, wenn ich in der Psychopharmakotherapie mit möglichst wenig Medikamenten auskommen müsste. Muss ich nicht, ist und bleibt für immer ein reines Gedankenexperiment, aber das stört ja niemanden. Als erstes habe ich überlegt, mit welchen Medikamenten ich denn gedanklich an den Start gehen würde. Die WHO hat ihre Liste der unverzichtbaren Medikamente, bei denen noch die Veteranen Chlorpromazin, Haloperidol und Diazepam vorkommen.

Nun habe ich überlegt, was man heute in Deutschland mindestens brauchen könnte. 

Von jeder Wirkstoffgruppe eines: Meine Top Six 

Damit hätte ich aus jeder relevanten Medikamentengruppe einen wirksamen Vertreter. Als Antidepressivum das gut verträgliche und sicher wirksame Escitalopram; als Antipsychotikum das bewährte Risperidon; unter den Benzos habe ich mir aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit Lorazepam ausgesucht; ein niederpotentes Neuroleptikum wie Promethazin kann man immer gebrauchen; und um ein Phasenprophylaktikum im Köcher zu haben, habe ich mich für Lithium entschieden. Für die Opiatentzugsbehandlung ist ein Opioid unentbehrlich, ich habe Polamidon ausgewählt. 

Wie gut käme ich mit diesen sechs Medikamenten aus?

Ich denke, dass ich mit diesen sechs Substanzen bei praktisch allen psychiatrischen Erkrankungen einen ersten Therapieversuch starten könnte. Sechs Substanzen ist wenig? Über Dermatologen sagt man immer, sie könnten mit zwei Substanzen auskommen: Fettcreme mit Kortison und Fettcreme ohne Kortison. Dabei stimmt das nicht, manchmal brauchen Dermatologen auch Zink-Paste…

Wenn die eingesetzte Substanz nicht wirkt, oder Nebenwirkungen verursacht, stände ich aber ratlos da. Dann bräuchte ich zumindest bei einigen Substanzen eine Alternative. 

Meine Top 10 Psychopharmaka

Wie gut käme ich mit diesen 10 Medikamenten aus?

Um ehrlich zu sein: ziemlich gut. Depressionen, Angststörungen und Zwangserkrankungen lassen sich mit Escitalopram oder Duloxetin in sehr vielen Fällen befriedigend behandeln. Reserveantidepressiva wie Agomelatin oder Moclobemid sind doch meist verzichtbar. 

Auch psychotische Symptome lassen sich mit der Auswahl Risperidon, Olanzapin und Aripiprazol oft genug befriedigend behandeln. Gut, Clozapin, Amisulprid und Ziprasidon hätte ich schon auch noch gerne im Koffer, aber die Fälle, in denen die erstgenannten drei Neuroleptika nicht funktionieren, und man auf ein viertes umsteigen muss, sind recht selten. Clozapin wirkt am ehesten unverzichtbar, ist aber, um ehrlich zu sein, dem Rezeptorbindungsprofil nach dem Olanzapin recht ähnlich.

Die Bipolare Erkrankung läßt sich mit Lithium oder Carbamazepin zumeist wirksam behandeln, Valproat ist bei Frauen im gebärfähigen Alter ohnehin nur noch eine Reservemedikament.

Als Sedativa und auch als Schlafmittel sind Promethazin und Lorazepam geeignet, mehr Auswahl bringt hier kaum zusätzlichen Nutzen. 

Natürlich müsste man in vielen Fällen auch zwei dieser Substanzen kombinieren. Bei einer agitierten Depression würde ich dann beispielsweise Escitalopram mit Promethazin kombinieren, so brauche ich kein Mirtazapin. In der akuten Manie kann ich ein Phasenprophylaktikum, ein Antipsychotikum und ein Sedativum kombinieren; unter meinen TOP 10 fände ich in den meisten Fällen schon etwas geeignetes.

Deine Wahl?


Klar ist mehr besser, aber wenn man sich beschränken müsste? Wenn Du Dich für eine möglichst kleine Liste an essentiellen Psychopharmaka entscheiden müsstest, welche würdest Du dann auswählen? Vorschläge und Diskussionen bitte gerne in die Kommentare!

 

Bildquelle: Taki Steve, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 06.10.2016.

47 Wertungen (3.09 ø)
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Medizin, Psychiatrie
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Gast
@#28 Man sollte die zuständigen Behörden verständigen.
#28 am 14.01.2017 von Gast
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Sehr geehrter Herr Bischoff, ich lade Sie gerne einmal in unsere Klinik ein, damit Sie selbst - bei aller Berücksichtigung von Nebenwirkungen - die meist doch recht gute Wirksamkeit von verschiedensten Psychpharmaka bei schweren psychischen Erkrankungen erleben können. Nehmen Sie gerne direkt mit mir Kontakt auf !
#27 am 07.12.2016 von Dirk Sanner (Arzt)
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Gast
Nochmals @ Herr Bischoff: "Un nu ???" fragen Sie. Mit Ihrem Satz: "...weil man die Menschen z.B. in der Psychiatrie monatelang mit Neuroleptika gefoltert hat, ..." haben Sie die Grundlage für eine seriöse Diskussion verlassen. Dass die Neuroleptika "die Angstregulation" außer Funktion setzen, wie Sie behaupten, ist ebenso falsch. Einige Neuroleptika haben ein viel höheres angstlösendes Potential als das von Ihnen mehrfach genannte Benzodiazepin. Gast#12
#26 am 05.11.2016 von Gast
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#25 am 01.11.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
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@ Gast #12 Sie haben geschrieben mit Valium würde ich mir selbst widersprechen. "Es wirke doch zumeist in dem Bereich, in dem Sie sich als Psychologen medikamentenfrei für besonders kompetent halten" Wenn die Angstregulation nicht mehr funktioniert, weil man die Menschen z.B. in der Psychiatrie monatelang mit Neuroleptika gefoltert hat, und ich weiß wovon ich rede aus eigener Erfahrung, dann ist im akuten Angstzustand Valium ein Segen. Natürlich kriegen sie das auch mit Psychotherapie weg, aber dass dauert Jahre. Im Akutfall ist mir dann die Valium lieber. Trotzdem können sie nicht jeden Tag Valium fressen. Weil dies andere Konsequenzen hat. Und nochmals, Ich war in der S3 Leitliniengruppe Schizophrenie, ich habe mich nicht nur einmal gefragt wie da manche habilitiert wurden, O-Ton "das ist mit 1000 Versuchspersonen signifikant geworden" siehe auch den Link von #22 Im Übrigen hat seriöse Hirnforschung mit der Esoterik in der Psychiatrie nichts gemein.
#24 am 13.10.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
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Gast
@Herr Bischoff (#21): Jetzt wechseln Sie aber das Thema! Hier ging es nicht um die Dauermedikation. Es könnte sein, dass wir bei diesem Thema nicht so weit auseinander liegen. In diesem Beitrag sollten aus dem inzwischen sehr breiten Spektrum der Psychopharmaka NUR noch 10 zur Anwendung kommen. Und mit Ihrer Kenntnis von der "Wirkung am Rezeptor" glauben Sie sicher nicht die hochkomplizierte Physiologie und Pathophysiologie des Gehirns schon überschauen und damit auch den Einfluss der Psychopharmaka überblicken zu können. Leider ist Vieles noch reine Empirie! (Mein Kommentar #12) Ja, sicher gibt es auch schlechte Studien, aber auch viele mit klarer Evidenz, auf deren Grundlage vielen Patienten bei richtiger Anwendung sehr geholfen werden kann. Eine falsche Anwendung spricht nicht gegen die Medikamente... Gast #12
#23 am 12.10.2016 von Gast
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Johannes Georg Bischoff
@ gast #16 Zitatanfang "Dass Depression eine Verschiebung von Neurotransmittern sei, die man durch AD ausgleichen könne, das stimmt mit Sicherheit nicht. Das würde heute auch ein informierter Kollege auch nicht mehr so sehen. Aber das wurde mit sekundären Interessen auch von den Firmen so verbreitet. .... Warum aber war die Mär vom Serotonin dann so erfolgreich? Tom Bschor erklärt: "Das ist das Ergebnis von Marketing. Das ist eine Kampagne aus den 90er Jahren der pharmazeutischen Industrie, die genau dieses simplifizierende, unzutreffende Modell primär auch unter die Ärzte gebracht hat. Die ärztliche Weiterbildung wurde und wird immer noch in großen Teilen von der Industrie durchgeführt. Die Meinungsbildner sind im großen Umfang finanziell verknüpft mit der Industrie, haben Beraterverträge, bekommen Honorare, bekommen Symposien bezahlt..." Zitatende siehe: http://www.deutschlandradiokultur.de/antidepressiva-und-ihre-wirksamkeit-tabletten-gegen-die.976.de.html?dram:article_id=367696
#22 am 11.10.2016 von Johannes Georg Bischoff (Gast)
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Johannes Georg Bischoff
Ich konterkariere garnichts Ich habe geschrieben Notfallmedikament. Nicht Dauermedikation. Mein Studienschwerpunkt war Biologische/Neuropsychologie. "Wunder" war in Anführungszeichen. Ich kenne die Wirkung am Rezeptor. Ich bin eher biologisch ausgerichtet. Das hätten Sie an meinem Letzten Link erkennen können. Gerade deswegen halte ich nichts von Dauermedikation. Ich kann allerdings auch grau, nicht nur schwarz weiss. Nur mit Evidenz brauchen sie mir nicht zu kommen. Ich war eine Zeitlang Mietglied der S3 Leitliniengruppe Schizophrenie. Wenn ich dann die Originalstudien gesehen habe,auf denen die "Evidenz" beruht dann stellten sich mi r die Nackenhaare.
#21 am 09.10.2016 von Johannes Georg Bischoff (Gast)
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Gast
@Herr Bischhoff (#15): Ihre Grundhaltung konterkarieren Sie selbst, wenn Sie von "Wunder" mit Valium und Haldol schreiben. Das sind keine Wunder, sondern psychopharmakologisch evidenzbasiert nachgewiesene Wirkungen. Es überrascht mich übrigens, dass Sie auch Valium mit nennen. Es wirkt doch zumeist in dem Bereich, in dem Sie sich als Psychologen medikamentenfrei für besonders kompetent halten. Gast #12
#20 am 09.10.2016 von Gast
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Gast
@#18: Sie bestätigen mein Anliegen. Weil man eben noch nicht viel weiß, ist es anmaßend, alle über die 10 "Ausgewählten" mit ihren aber bereits bekannten spezifischen Wirkungen den Patienten vor zu enthalten. Allein die 9 wichtigen atypischen Neuroleptika zeichnen sich durch Wirkungsunterschiede aus. Welche wollen Sie also weg lassen? Jedes Beispiel hinkt. Sicher gibt es in der Onkologie inzwischen auch spezifischer wirkende Substanzen. Aber auch die sind in den meisten Fällen noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss. Nicht wenige zeichnen sie sich durch Verlängerung der Lebenszeit um wenige Monate aus. Trotzdem kommt niemand auf die Idee, alle auf 10 zu reduzieren. Gast#12
#19 am 09.10.2016 von Gast
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Gast
#12: in der Psychopharmakologie besteht das Problem, die Wirkung eben gerade nicht spezifisch (rezeptorgebunden) vorhersagen zu können. Das ist in der Onkologie heute z.T. deutlich anders und deswegen ist es dort sinnvoll unterschiedliche SPEZIFISCHE Substanzen zu haben. Solange wir in der Psychopharmakologie nicht soweit sind, ist es deswegen sicherer sich auf wenige Substanzen zu konzentrieren, deren Wirkung man dann wesentlich besser einschätzen kann. Wenn die nicht wirken, kann man immer noch wechseln oder es gerne auch mal ganz bleiben lassen. In der Psychiatrie gibt es einige Ärzte, denen man ein besonderes "Händchen" in der Auswahl der verabreichten Substanzen nachsagt, Evidenz gibt es für die "Händchen" leider nicht.
#18 am 08.10.2016 von Gast
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Gast
Hallo, Dieser Beitrag in Sachen Psychopharmaka und desssen langfristige Auswirkungen, kann ich nur aus der Vernunft heraus auf brutale Art und Weise nachvollziehen, allerdings nur wenn der Betroffene "noch die Fähigkeit besitzt" und auch "noch" über seinen eigenen freien Willen hat. Ein Punkt spielt auch noch eine Rolle, nämlich die Abhängigkeit - Sucht genannt - wie z.B. Nikotinabhängigkeit. In der Regel ignorier und mit fadenscheinigen Begründungen - selbst vom der Psychatrie ausgeblendet, nach der Devise ... er/sie kann ja aufhören, vielleicht brauch er/sie die Zigarette um sich zu beruigen ... . An Dieser Antwort kann man recht gut erkennen, daß ein Verhalten nicht nur 1 Frage der Emotion Aleine die Entscheidung ausmacht, sondern - wie bei Nikutin - Sucht - und wie Diesem im Beispiel - durch das Hirn massiv beeinflußt wird. Dadurch wird sogar noch zusätzlich die Wirksamkeit der Medikamente massivst beeinträchtigt wie neuere wissenschaftliche Studiendeutlich auch belegen.
#17 am 07.10.2016 von Gast
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Gast
Es würde mich immer noch interessieren ob Escitalopram wirklich besser als Citalopram gegen Depressionen wirkt.
#16 am 07.10.2016 von Gast
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@Gast 12 Ich habe mehrere Jahre für einen Betroffenenverband gearbeitet und habe die Menschen erlebt die in der Psychiatrie zu mit Neuroleptika zu Wracks "therapiert" wurden. Nach dem Motto "da werden sie geholfen" ob sie wollen oder nicht. Nach dem Motto, "Ihnen geht es doch objektiv gut", die Nebenwirkungen wie z.B. ein Zungenschlundkrampf, Akathasie usw. sind doch nur ihre falsche subjektive Wahrnehmung.Ein Zeichen Ihrer Erkrankung" Von der Hirnvolumenverminderung mal ganz abgesehen. http://link.springer.com/article/10.1007/s00115-014-4027-5 Und dem Schlechten Outcome auch https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23824214 Das heisst nicht dass es Kliniken gibt die sich verändern, die, die ich kenne kann ich aber an zwei Händen abzählen und ich habe auch nicht gesagt das Valium oder auch Haldol als Notfallmedikament nichts taugen. Ich habe da schon wahre "Wunder" erlebt, die sich auch erklären lassen aus z.B https://cip-medien.com/wp-content/uploads/2001-1-11-Kapfhammer1.pdf
#15 am 07.10.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
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Leider kann ich recht wenig über Psychopharmaka an sich referieren, für meinen Bereich (Rettungsdienst ) wäre es aber mehr als optimal sich neben Antiarrhytmika, Beta-Blockern, Antihistaminika uvm. im Bereich der Psychopharmaka den Überblick zu behalten.
#14 am 07.10.2016 von Sven Hallen (Rettungsassistent)
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#10 Gast Warum ist der "Gast" zu feige seinen Namen zu nennen, wenn er andere mit "Troll" beleidigt.
#13 am 07.10.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
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Gast
Das Gehirn wird das letzte Organ sein, das die Wissenschaft vollkommen erforscht haben wird. Der Weg dorthin ist noch sehr, sehr weit. Folgerichtig hat auch die Psychopharmakologie noch einen weiten Weg. Bei diesem Kenntnisstand von jeder Wirkstoffgruppe NUR ein Medikament nutzen zu wollen, mag für den Praktiker eine Versuchung sein, würde aber die auch in den Gruppen mehr oder weniger großen Unterschiede zum Nachteil einer individuell notwendigen Therapie missachten. Wie kann ich bei dem jetzigen unvollkommenen Kenntnistand mir anmaßen, diese Auslese zu treffen? Eine ähnliche Situation zeigt sich gerade in der Onkologie. Ich hoffe, dass Freunde einer 10-Wirkstoff-Psychopharmakologie bei Befall mit einem Malignom nicht an einen 10-Wirkstof-Onkologen geraten... @Herr Bischoff: Sie sollten sich einmal in einer psychiatrischen Klinik davon überzeugen, wie vielen psychotischen Patienten bei aller Unvollkommenheit mit Psychopharmaka geholfen werden kann.
#12 am 07.10.2016 von Gast
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Was von allen hier vergessen ist/wird; Z.B. Risperidon/Risperdal bewirken dass die Herzfrequenz auf vermutlich < 50 bis eher auf um 40 absenkt. SYS um <83/ Dia um < 55. Ausschließlich der Parasympathikus ist aktiv. Bzw. Das Stress-System aus den Nebennieren heraus angestoßen. Der Mensch wird mit diesem fragwürdigem, sogenannten Medikament zum Idioten abgestempelt. Bsp.; 3 kleine Pillen Risperidon führen dazu das aus der Ukraine, Uruguay wird, aus der Halbinsel Krim, eine Halbinsel irgendwo am Amazonas angesiedelt wird. Dieses über 6 Wochen hinweg, nach nur 3 Minipillen in 3 Tagen eingenommen. Die Herzfrequenz auf < 50 vermutlich < 45 gezwungen, bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als sträflich herabgesetzter, eingefrorener Blutvolumenumsatz. Tod innerhalb von 20 Jahren ist vorausgesagt. Mord mit sogenannten Medikamenten. Meine Intention, meine Erfahrung
#11 am 06.10.2016 von franz laudenbach (Nichtmedizinische Berufe)
  2
Gast
Wann endlich sperrt man diesen unsäglichen Troll Bischoff aus diesem Forum aus?
#10 am 06.10.2016 von Gast
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Was wollen sie denn mit Evidenz bei Psychopharmaka. Pharma macht die Studie Pharma wirft die weg, die nicht signifikankt werden. https://www.bundestag.de/presse/hib/201606/-/426844 Ein "Signifikant" gewordene randomisiert Studie reicht aus für Evidenzstufe Ib Bei dem Herrn Chefpsychiater aus Krefeld ist es allerdings wohl eher Evidenzstufe IV: Meinungen und Überzeugungen von angesehenen Autoritäten (aus klinischer Erfahrung) Wobei er die angesehenen Autorität darstellt. Siehe: https://psychiatrietogo.de/
#9 am 06.10.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
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wo ist die Evidenz für diese Auswahl?
#8 am 06.10.2016 von Dr Ilka Aden (Ärztin)
  0
Was ist mit dem guten alten Haloperidol? Ihre aufgelisteten NL kann man nicht per Injektion verabreichen, oder?
#7 am 06.10.2016 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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@tändler: habe schon seit Jahren kein Trazodon eingesetzt, zu "anticholinerg" und unspezifisch. Setze aber bei leichten Störungen eh kaum Psychopharmaka ein, deswegen habe ich mit Trazodon auch wenig Erfahrung
#6 am 06.10.2016 von Dr Wilhelm Tophinke (Arzt)
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@Dr med Christina Pohlman Und mit Neuroleptika werden Psychosen geheilt? Haben sie schon mal jemand gesehen der 20 Jahre das Zeug genommen. Gerne schicke ich Ihnen jemand vorbei. Ich habe mehrere Jahre für einen Betroffenenverband gearbeitet. Siehe auch. http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de/downloads/2OKTOBer2016%20Ank%C3%BCndigung%20Bochum.pdf und was halten sie davon https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23824214 http://link.springer.com/article/10.1007/s00115-014-4027-5 Vielleicht sollte man an die Grunderkrankung gehen anstatt im Hirnstoffwechsel herumzupfuschen. https://www.uke.uni-hamburg.de/dateien/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/2016-suse-trauma-zwang-scha%CC%88fer.pdf Ich kenne mehrere Frauen mit der Diagnose "Schizophrenie" bei der einen war es der Vater, der andere der Arbeitskollege, der dritten der Onkel + Abtreibung usw Und dann noch Erfahrung mit Zwangsbehandlung.
#5 am 06.10.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
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Nach persönlicher Erfahrung bzw. ist Trazodon eine Nebenwirkungsarme Alternative bei Angst- und Panikstörungen sowie leichter Depression. Was sagen Psychiater dazu???
#4 am 06.10.2016 von Dr. med. Peter Tändler (Arzt)
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Na da hätte ich doch ein paar interessante Fälle (z.B Psychosen oder jahrzehntelang rez. Depressionen) die der Herr Psychologe gerne ganz ohne Psychopharmaka heilen darf... Willkommen in meiner Landarztpraxis !
#3 am 06.10.2016 von Dr med Christina Pohlman (Ärztin)
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Gast
Super 6!!! Allerdings würde ich Mirtazapin dazunehmen und Promethazin weglassen. Diskutieren kann man noch, ob ein Neuroleptikum über ein günstigeres Wirkungs/Nebenwirkungsprofil verfügt.Die TOP TEN sind schon wieder 4 zuviel:-)
#2 am 06.10.2016 von Gast
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Der Herr Chefarzt aus Krefeld mal wieder, der nur einen Hammer hat und deswegen für ihn jedes Problem ein Nagel ist. Ich frage mich warum man, für so einen Beitrag Medizin studieren muss. Der Besuch der Pharmastände auf dem DGPPN Kongress reicht doch vollkommen aus. oder die Ausbildung zum Postboten http://www.focus.de/wissen/mensch/psychologie/tid-15095/falsche-aerzte-gert-postel-das-kann-auch-eine-dressierte-ziege_aid_423648.html
#1 am 06.10.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
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