Kein Weg zurück

11.04.2010
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Telefonanruf in einer wirklich hektischen Periode.

 Mann: “Hallo, ich versuche schon eine ganze Weile durchzukommen, was ist los?”

Apothekerin: “Ja, es war ziemlich hektisch hier und wir hatten viel zu tun. Wie kann ich ihnen helfen?”

Mann: “Ich habe heute ein Medikament bei ihnen abgeholt, es heisst Perindopril.”

Apothekerin: “Ok?”

Mann: “Ich weiss nicht, was das ist, ich hatte bisher Coversum.”

Apothekerin: “Ah, das ist das Generikum. Es hat aber denselben Wirkstoff in derselben Dosierung, das sollte also in Ordnung sein. Wenn sie ein Problem damit haben, rufen sie vielleicht den Arzt an, der neu das Generikum aufgeschrieben hat.”

Mann: “Sind sie sicher, dass es dasselbe ist?”

Apothekerin: “Ja, bin ich.”

Mann: “ Sind sie Apothekerin?”

Apothekerin: “Ja.”

Mann: “Ich schreibe jetzt Coversum auf die Packung!”

Apothekerin: “Ja, machen sie das.”

Mann: “Ich schreibe jetzt! Keine Möglichkeit das rückgängig zu machen!”

Apothekerin: “Ok, fahren sie fort.”

Mann: “Fast fertig!”

Apothekerin: “Ok …”

Mann: “Also. Fertig!”

Apothekerin: “Gut gemacht! Ich wünsche noch einen schönen Abend!” 

... 

Grundsätzlich ist es eine sehr gute Idee, bei einem Wechsel den Namen der ursprünglichen Medikation auch auf das Etikett des Medikamentes zu schreiben - nicht nur, wie es eingenommen wird. Damit verhindert man Verwirrungen wie obige sowie eventuelle doppelte Einnahme desselben Medikamentes - wenn in der Übergangsphase noch vom "alten" Medikament vorhanden ist und der Kunde nicht mitbekommen hat, dass das neu aufgeschriebene dem bisherigen entspricht. --Das funktioniert natürlich nicht so gut, wenn der Kunde das Medikament jedesmal woanders holt und man nicht wissen kann, was er vorher hatte. :-(

 

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Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2013.

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