„Aus mir wird wohl kein Drogenbaron mehr ...“

29.07.2016
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Es zeichnet sich immer wieder der Gedanke in den Kommentaren auf meinem Blog ab, Antidepressiva seien letztlich Drogen, da sie – ebenso wie Kokain – eine Wirkung auf den Serotonin- teilweise auch auf den Dopaminstoffwechsel hätten.

Tasächlich sind Antidepressiva keine Drogen und wirken auch nicht wie Drogen. Der Unterschied ist pharmakologisch eindeutig, und ich möchte ihn hier und jetzt gerne mal erklären.


Was macht eine Droge aus?


Einige der klassischen Drogen wie Heroin, Kokain, Amphetamine oder Nikotin aktivieren alle das mesolimbische Belohnungssystem, entweder über eine dopaminerge Wirkung oder über die ebenfalls am Belohnungssystem aktive Opiatwirkung. Je schneller und stärker diese Aktivierung ist, desto größer ist der subjektiv erlebte Kick und desto stärker ist das Abhängigkeitspotential.


Heroin, Kokain und Nikotin wirken jeweils wenige Sekunden nach ihrer jeweiligen typischen Applikationsform mit einer extrem starken Aktivierung des Belohnungssystems.


Übrigens wirken auch die alltäglicheren Suchtmittel wie Alkohol, Kaffee oder Tee, indem sie das mesolimbische Belohnungssystem aktivieren. Wobei Koffein wegen der langsamen Anflutung kein verstärktes Suchtpotenzial hat.

Das Wirkprinzip von Kokain

Kokain ist ein Wiederaufnahmehemmer von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin. Seine Hauptwirkung ist allerdings mit weitem Abstand die Wiederaufnahmehemmung von Dopamin. Und diese setzt nicht irgendwo im Gehirn an, sondern insbesondere im Belohnungssystem. Und zwar nicht zeitverzögert und milde, sondern sofort nach der Aufnahme und in extrem hohem Ausmaß. Direkt nach Aufnahme des Kokains steigt die Dopaminkonzentration im synaptischen Spalt an den Synapsen des mesolimbischen dopaminergen Belohnungssystems auf das tausendfache oder mehr, relativ zum Normalzustand, an.

Zum Vergleich: Ein Orgasmus läßt die Dopaminkonzentration im Belohnungssystem etwa auf das zehnfache ansteigen. Dieser sofortige und extreme Anstieg der Dopaminkonzentration im Belohnungssystem nach Aufnahme des Kokains ist das, was süchtig macht.

Darüber hinaus wirkt es auch auf Noradrenalin und Serotonin im Sinne eines Wiederaufnahmehemmers. Dieser Bestandteil des Wirkprinzips steht aber eher im Hintergrund und hat weit weniger mit der Suchtpotenz des Kokains zu tun.

Das Wirkprinzip der Amphetamine

Amphetamine werden über einen aktiven Transporter in die präsynaptische Zelle aufgenommen. Dort bewirken sie eine Freisetzung von Noradrenalin und Dopamin etwa im Verhältnis 3,5 Einheiten Noradrenalin zu einer Einheit Dopamin. Anders als beim Kokain oder den Antidepressiva geschieht diese Freisetzung auch ohne einen Signalimpuls der präsynaptischen Zelle.

Das Ergebnis bei einer entsprechenden Menge Amphetaminen ist ebenso wie beim Kokain eine sofort extrem erhöhte Noradrenalin- und Dopaminkonzentration im synaptische Spalt an den Synapsen des mesolimbischen dopaminergen Belohnungssystems. Das macht wach und süchtig.

In einigen Ländern wie beispielsweise in den USA wird Amphetamin auch zur Behandlung von ADHS eingesetzt. Unter anderem wegen seines hohen Suchpotentials ist dies in Deutschland heute aber unüblich.

Etwas anders ist die Lage bei Methylphenidat

Methylphenidat gehört als chemische Abwandlung von Aphetamin ebenfalls zu den Phenethylaminen. Häufig zu Behandlung von ADHS eingesetzt, ist es pharmakologisch gesehen auch ein Dopamin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer. Allerdings hat es eine andere Kinetik als die Amphetamine. Nach Einnahme einer Tablette Methylphenidat kommt es zu keinem plötzlichen Anstieg der Dopaminkonzentration, sondern nur sehr verzögert und langsam; die Patienten beschreiben daher auch kein High-Gefühl nach der Einnahme. Dies gilt natürlich noch mehr für das üblicherweise in der Therapie bevorzugte eingesetzte retardierte Methylphenidat, das eine noch langsamere Kinetik hat.

Opiate

Die als Heroinersatzstoffe oder als Opiatschmerzmittel eingesetzten Opioide wie Methadon, Levomethadon, Morphinund Fentanyaktivieren das Opiat-gebundene Belohnungssystem und können bei längerer Einnahme natürlich – auch bei medizinischer Verordnung – abhängig machen. Allerdings fluten alle hier genannten Substanzen nicht schnell an und lösen daher bei niedrigen Dosen, im Gegensatz beispielsweise zu Heroin, keinen Kick aus. Dosiert man die Opioide allerdings entsprechend oder inhaliert sie gar, lässt sich sehr wohl auch ein Kick herbeiführen.

Im klinischen Gebrauch werden sie gegen Schmerzen eingesetzt, reduzieren oder verhindern Entzugssymptome etwa im Opiatentzug und führen insgesamt zu einer ruhigeren Stimmung.

Die Wirkung der Benzodiazepine

Benzodiazepine wirken nicht am Belohnungssystem. Aber sie reduzieren stark die Angst und wirken beruhigend. Das ist bei Benzodiazepinen der Grund, warum schnell eine körperliche und noch stärker psychische Abhängigkeit entstehen kann.

Das Wirkprinzip der Antidepressiva

Antidepressiva erhöhen die Konzentration von Serotonin und bei manchen Antidepressiva auch Noradrenalin im synaptischen Spalt. Für diese beiden Substanzen interessiert sich das Belohnungssystem nicht die Bohne.

Es gibt einzelne Antidepressiva wie Venlafaxin und Seroxat, die in sehr hohen Dosierungen als unerwünschte Wirkung auch eine sehr geringe Dopaminwiederaufnahmehemmung bewirken. Diese tritt aber sehr verzögert auf und ist in ihrem Ausmaß so gering, dass sie klinisch nicht zu irgendeiner spezifischen Wirkung führt. Auch diese beiden Antidepressiva machen keine sofortige Stimmungsaufhellung. Auch bei ihnen dauert es zwei bis sechs Wochen, bis eine stimmungsnormalisierende Wirkung auftritt. Daher machen sie auch nicht süchtig.

Fazit

Wenn ich als Psychiater mit allen mir zur Verfügung stehenden Substanzen neben einem Dealer am Hauptbahnhof einer beliebigen Großstadt stünde, würde sich niemand für mich interessieren. Der Grund ist ganz einfach: Die Stoffe, die ein Drogendealer vertickt, lösen einen schnellen Kick aus, machen high. Keine Substanz, die in der Psychopharmakotherapie verwendet wird, macht high.

Solange sich ein Dealer neben mir befände, könnte ich mit meinem gesamten Tablettensortiment keinen Blumentopf gewinnen.

Würde der hypothetische Dealer verschwinden, hätte ich zwei Substanzgruppen im Angebot, die zumindest geeignet sind, Entzugssymptome zu lindern, nämlich die Opiate wie Methadon oder Morphin und die Benzodiazepine. Zwar geben diese keinen Kick, aber die Linderung von Entzugssymptomen wäre dem einen oder anderen schon ein paar Euro wert. Allerdings könnte ich diese Substanzen bei geeigneter Indikation, passenden Rahmenbedingungen und einem umschriebenen Zeitraum auch als Krankenkassenleistung im Rahmen einer ganz normalen Therapie auf Rezept verabreichen.

Methylphenidat nimmt insofern eine Sonderrolle ein, als das es das mesolimbische dopaminerge System aktiviert und aus pharmakologischer Sicht damit eines von zwei Kriterien für einen potentiellen Suchtstoff erfüllt; aufgrund seiner sehr langsamen Anflutung verursacht es aber keinen richtigen Kick; und würde am Hauptbahnhof allerhöchstens als eher unbeliebtes „Ersatzspeed“ oder Lerndroge Beachtung finden und spielt daher praktisch keine Rolle.

 

Bildquelle: sacks08, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 05.08.2016.

117 Wertungen (4.2 ø)
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Medizin, Psychiatrie
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Ach ja, und Neuroleptika, die bestimmungsgemäß z.B. in der Delirbehandlung eingesetzt werden kann man bei abklingendem Delir sehr rasch und ganz ohne (wahrnehmbare) Absetzsymptomatik wieder loswerden. Es gibt natürlich auch psychiatrische Erkrankungen, die eine Dauertherapie mit Neuroleptika notwendig machen ... zum Teil haben wir nichts Besseres zur Verfügung. Dass das Weglassen eines Antidepressivums unter Umständen zu einem gegenüber vorher sogar verstärktem Wiederauftreten depressiver Symptome führen kann, will ich nicht in Abrede stellen. Aber: dann wurde der Absetzversuch schlicht zu früh unternommen. Das sollte man natürlich erst dann probieren, wenn man deutliche Hinweise darauf hat, dass die Erkrankung selbst in ihrem Verlauf (z.B. durch Psychotherapie) eine ausreichende Besserungstendenz zeigt, die den Absetzversuch rechtfertigt.
#40 am 13.08.2016 von Werner Schmidt (Arzt)
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Es ist schon ein Unterschied, ob ich Krankheiten behandle (die ich nun mal teils nicht heilen, sondern eben nur behandeln kann) und das Weglassen des Medikaments zum Wiederauftreten von Symptomen führt oder ob eine an sich unnötig zugeführte Substanz zu einer (psycho-) physischen Abhängigkeit (Sucht) geführt hat. Gut, ist *dann* auch eine Krankheit. Die aber halt vorher (also vor Beginn der Einnahme der Substanz) eben *nicht* vorhanden war. Im Gegensatz zur medizinisch indizierten Anwendung einer psychotropen Substanz. Da gab es die Erkrankung schon vorher.
#39 am 13.08.2016 von Werner Schmidt (Arzt)
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Gast
Auf die frage ob die schon mal Psychopharmaka genommen habe antwortete diese Patientin "Ja, aber danach ging es mir so gut (!)dass ich das nie mehr nehmen möchte".
#38 am 12.08.2016 von Gast
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Also ein bisschen Diazepam was ja ne ganz ordentliche Halbwertzeit hat, sagen wir mal nur so 5mg, plus ein bisschen Bier - und schon fängt man an zu fliegen. Weiss jedes halbwegs helle Schulkind. Also ich finde -azepame sind ganz klar Drogen, Flunitrazepam, Diazepam, Oxazepam, date rape... Einige sollen ja jetzt auch limitiert sein, habe ich gehört, aber nicht in Krankenhäusern, da kommen ja Leute hin die noch nicht süchtig sind.
#37 am 09.08.2016 von Rainer Kumm (Arzt)
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Anonymer Arzt
Hervorragend beschrieben, Nr. 35, genau so zeigt sich die Realität. Vielleicht noch erwähnenswert, dass diese Medikamente, die sich lautstark Antidepressiva nennen, nicht nur so gut wirken wie das nächstbeste Placebo, sondern auch noch, leitliniengerecht gemäß, tagtäglich verschrieben werden und nur diejenigen "beglücken", die mit den herstellenden Pharmafirma in Beziehung stehen und dieser Sachverhalt ist für die aufgeklärten Ärzte ein täglicher deprimierender Spagat zwischen einer doch angeblich so leitlinienengerechten Behandlungsnotwendigkeit und der Gewissheit, dass da was ganz und gar nicht in Ordnung ist! Und das ist die Wahrheit, wenn man ehrlich ist, so sieht der reale Alltag aus und nicht so ideal, wie man es laut Basislehrbuchwissen vielleicht gerne hätte und uns tagtäglich von der mächtigsten Lobbyvereinigung dieser Welt verkauft wird!
#36 am 08.08.2016 von Anonymer Arzt (Gast)
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Erfahrene Betroffene
Ihre Einschätzung "Psychopharmaka wirken nicht wie Drogen" ist insofern richtig, als dass bei den meisten Substanzen keine psychische Abhängigkeit entsteht, da, wie von Ihnen beschrieben, der euphorisierende "kick" fehlt. Dennoch wirken auch manche der heutzutage häufig verwendeten Psychopharmaka anscheinend auf noch unbekannte (?) Art auf das Belohnungssystem ein. Von Quetiapin gibt es zumindest eine Studie, die ein psychisches Abhängigkeitspotential bei Tests an Nagetieren nahelegt. Das häufig bei Ängsten und Schmerzen eingesetzte Pregabalin ist dagegen schon in Konsumentenkreisen als in hohen Dosierungen euphorisierend wirkend bekannt, und dass Benzodiazepine bei manchen Menschen ein Suchtverhalten auslösen, haben sie ja beschrieben. Neben dem Phänomen des "Kicks" und der starken Wirkung auf das Belohnungssystem beinhaltet Drogenabhängigkeit aber auch eine sehr starke körperliche Abhängigkeit von der regelmäßig eingenommenen Substanz. Dies ist ein Phänomen, dass Psychopharmaka mit illegalen Drogen gemeinsam haben und das nicht direkt mit dem subjektiven Wohlgefühl durch die Einnahme verbunden ist. Bei Benzodiazepinen ist bekannt, dass sie bereits nach wenigen Wochen regelmäßiger Einnahme starke körperliche Abhängigkeit und schwerste Entzugssymptome hervorrufen können, wobei der Wunsch nach einer weiteren Einnahme oder Dosiserhöhung (Craving, Suchtverhalten) nicht vorhanden sein muss. Dennoch ist es sehr schwer und mühsam, die Substanz wieder abzusetzen. Bei Neuroleptika, Antidepressiva und anderen gängigen Psychopharmaka scheint es etwas komplizierter zu sein. Es gibt aber in Betroffenenkreisen immer mehr Berichte von Menschen, die nach (meist langjähriger, aber manchmal auch kürzerer) Verschreibung große Schwierigkeiten haben, die Einnahme zu beenden. Beim Versuch einer Dosisreduktion leiden sie nicht nur unter verstärktem Auftreten der Ursprungsproblematik (Rebound) sondern klagen über eine Vielzahl alltagseinschränkender Symptome wie Schmerzen, Grippegefühl, Schwindel, Sehstörungen, sogenannten "Brain Zaps", Zittern, Übelkeit und vieles mehr. Diese Zustände erinnern frappierend an akuten Entzug von Benzodiazepinen, und auch illegalen Drogen, nur dass das oben erwähnte Craving fehlt. Diese Zustände können individuell über Wochen und Monate anhalten, und das Absetzen in manchen Fällen fast unmöglich machen. Daher sind die meisten Psychopharmaka vielleicht keine sehr attraktive Ware auf dem Drogenmarkt, aber sie können anscheinend beim Absetzen die gleichen schweren körperlichen und psychischen Entzugssyndrome hervorrufen, wie sie von Benzodiazepinen und anderen - illegalen - Drogen bekannt sind. Auch in der Fachwelt mehren sich kritische Stimmen, die Entzugssymptome beim Absetzen von Antidepressiva zumindest nicht mehr kategorisch ausschließen: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0041-107587
#35 am 08.08.2016 von Erfahrene Betroffene (Gast)
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Sprachlich erfreulich erfrischend und orthographisch ordentlich, was mittlerweile leider erwähnenswert ist. Wenn ich mir ansehe, daß hier eben nicht nur Apotheker und Ärzte unterwegs sind, und gerade bei Berufsanfängern auf diesem Gebiet eine große Unsicherheit besteht (das weltweite Netz verbreitet ja auch reichlich falsche Informationen und hat oft genug den Rang eines ordentlichen recherchierten Fachlexikons eingenommen), dann ist auch Tiefe des Artikels für mich absolut in Ordnung. Ein Text wird ja nicht durch den ausufernden Gebrauch von Xenomina und Fachtermini gut, sondern häufig durch das Herstellen von Sinnzusammenhängen oder das Klarstellen von eigentlich Bekanntem.
#34 am 08.08.2016 von Dr. Wolfgang Schiedermair (Apotheker)
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Anonymer Arzt
Süß, ich möchte dem Schreiberling ja nicht zu nahe treten, aber wenn man sich mal wegdenkt, in welchem profesionellen Rahmen man sich auf dieser Plattform hier eigentlich befindet, dann beschleicht einen das Gefühl, es mit einem netten, kleinen und stark vereinfacht-idealisierten Schulreferat zu tun zu haben, aber vielleicht war genau das ja auch die eigentliche Intention des Autors. Dem Herrn Schult pflichte ich bei, nur ist seine hochnäsige Bemerkung, dass jeder Arzt so ein Großverdiener sei wie die Apotheker (:->), genauso flach, wie meine zuletzt getroffene Aussage und der ganze Artikel hier insgesamt. ;-)
#33 am 07.08.2016 von Anonymer Arzt (Gast)
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Wie gut, dass man an Hand elementarer Schreib-, Grammatik und Semantik-Fehler sofort erkennen kann, dass Gast #30 #31 und #32 weder formal noch inhaltlich vom eigentlichen Thema eine medizinisch brauchbare Ahnung hat. Mit "probiert eure Pillen selber bevor ihr sie verordnet" disqualifizieren sich die 3 Kommentare selbst.
#32 am 07.08.2016 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Gast
Herr und Meister hör mich rufen... Wann wird die Energie, die hier in Diskussionen investiert wird, das Besen zum Stehen bringen. Es gibt in der Medizin so viele interessante und sinnvolle Forschungs- und Tätigkeitsfelder.
#31 am 06.08.2016 von Gast
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Gast
,,Illegale Drogen ,, sind die Medikamente die nicht mer wegzudenken sind aus der Medizin , dass Kokain als Schmerzmittel,Morphium bei Operation,dass sind Goldstandarts.Dann werden diese Goldstandarts Missbraucht und derart umgebaut in der Struckturformel dass diese legal verkauft werden können ,zbs PhenylethylaminDerivate ,wie Venlafaxin, Elontril ,Ritalin ,Paroxetin,dass sind Moderscheinung wie eine Jeans
#30 am 06.08.2016 von Gast
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M.L. DIETWALD
@ 18) Danke für die Berichtigung. Zu meiner Chemiestudienzeit als Pharmazeut war die Stoffklasse der Phosphonate noch unbekannt und bei der falschen Eingabe von Glyphosphat wurde sofort auf Glyphosat eingestellt, ohne dass ich dies bemerkte. Sorry!
#29 am 06.08.2016 von M.L. DIETWALD (Gast)
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Kokain ist ein: Dopamin/Noradrenalin/Serotonin-Wiederaufnahmehemmer SSRI = 1 Drittel Koks, nur Serotonin SNRI = 2 Drittel Koks, Serotonin, Noradrenalin SNDRI = 2 Drittel Koks, Dopamin, Noradrenalin Hinzu kommt, dass das Zeug gegen Depressionen nicht besser wirkt als Placebo http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/25/depressionen-psychotherapie-antidepressiva-serotonin-medikamente Also doch Drogenbaron der Herr Oberpsychiater aus Köln
#28 am 06.08.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
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Gast
viele Studenten.Missbrauchen Stimulatien um überhaupt Leistung zu erbringen ,traurig dieses.System ,
#27 am 06.08.2016 von Gast
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Gast
Sehr geehrter Herr Dr.med Anatol Rocker ,keinenfalls sind alle Ärzte überbezahlt auf keinen Fall wollte ich ihre Arbeit und Erfahrungen anzweifeln .In der Welt.in der ich lebe werden Menschen zugedröhnt mit unnötigen Psychopharmaka , diese richten meist ,nicht immer mehr Schaden an und dröhnen den Patienten bis zur Grenze zu,so manch Patient sah in der Klinik zugedröhnter aus als manch Drogensüchtiger ,der am Bahnhof einkauft und diese vergiftete Medizin einnimmt. Der Doctor kann nur etwas verordnen was die entsprechende Zulassung hatt. Das Doping ,findet in jeder Schicht statt ,Kokain für die reichen, schmutzige Substanzen für die andere Seite.Ich möchte speziell auf Ritalin eingehen, diese Weiterentwicklung von dem damals eingesetzten Methamphetamin wird heute eingesetzt um Adhs zu behandeln, manche Leute lernen eben niemals dazu,Ritalin macht so zugedröhnt, dass kann sich ein Arzt nicht vorstellen ,bei.einer Ordnungsgemäßen Einnahme von RItalin . ADULT 30mg-20mg.
#26 am 06.08.2016 von Gast
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@Andreas Schult: "Davon kann ein überbezahlter Mediziner natürlich nichts ahnen." Was ist das denn für ein unsachlicher Kommentar? In welcher Welt leben Sie eigentlich, daß Sie grundsätzlich jeden Arzt als "überbezahlt" empfinden?
#25 am 06.08.2016 von Dr. med. Anatol Rocke (Arzt)
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Gast
Benzodiazepine machen schwer abhängig ,wirken am Gabaaminobuttersäure Rezeptor ,hindern der Natriumeinstrom in die Zelle
#24 am 06.08.2016 von Gast
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Gast
Bei manch einer Bürokratie hier in Deutschland würde ich den Dealer am Bahnhof nehmen ,wenn der Patient seine Medikamente nicht bekommt gegen seine Adhs,Erwachsene mit Adhs haben schlechte Karten in Deutschland warum ? Unterentwickelte Medizin im Bereich Adhs,kein Vertrauen in den Patienten ,wegen der Medizin. Dass ein Patient der leidet an der Krankheit ,wird keine Stimulatien Missbrauchen geschweige denn Abhängig zu werden davon,die Patienten wurden teilweise abgefüllt mit unwirksamen Antidepresiva ,hatten schon unzählige zusammenbrüche bevor sie in Genuss kommen dürfen Amfetamine zu nehmen.
#23 am 06.08.2016 von Gast
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Gast
(4) "Benzodiazepine wirken nicht am Belohnungssystem. Aber sie reduzieren stark die Angst und wirken beruhigend." Das gilt nur für den reinen Monokonsum, nicht aber für den Mischkonsum mit Alkohol oder anderen Substanzen wie es bei Konsumenten üblich ist. Ich finde es immer wieder erschreckend wie naiv, kleingeistig und vor allem undifferenziert ausgebildete Mediziner und sogar Pharmakologen das Thema Drogenkonsum betrachten. Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist doch gewaltig. Deswegen haben die konventionellen Therapieansätze auch so gut wie keinen Erfolg. Insbesondere die abstinenzorientierte Therapie ist von Anfang an zum scheitern verurteilt. Aber so kann sich ja gut seinen Arbeitsplatz sichern. [Leider wurden Formatierungen und Absätze automatisch aus dem Text entfernt]
#22 am 06.08.2016 (editiert) von Gast
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Gast
(3) "Zum Vergleich: Ein Orgasmus läßt die Dopaminkonzentration im Belohnungssystem etwa auf das zehnfache ansteigen. Dieser sofortige und extreme Anstieg der Dopaminkonzentration im Belohnungssystem nach Aufnahme des Kokains ist das, was süchtig macht." Mit so einem mechanistischem Ansatz werden sie den tatsächlichen Hintergründen des Drogenkonsum niemals beikommen. Menschen werden auch Drogenabhängig ohne jemals das Verlangen nach einem "Kick" zu haben z.b. bei der iatrogenen Opioidabhängigkeit. Außerdem ist das Suchtgeschehen viel zu komplex um es auf so einfach Zusammenhänge zu reduzieren. Manche Menschen konsumieren Drogen um z.B. einem abhängigen Partner zu gefallen oder um das sexuelle Erleben zu steigern. Die eigentliche Wirkung steht dabei völlig im Hintergrund. Hinzu kommt die Komponente des sozialen Konsums, die sie mit keinem Wort gewürdigt haben.
#21 am 06.08.2016 (editiert) von Gast
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Gast
(2) Wenn man die sehr heterogene Gruppe der Konsumenten schon über einen Kamm schert, dann sollte man erwähnen, dass sie sich einfach alles einpfeifen, was irgendwie knallt und scheppert. Dazu gehören Antidepressiva genauso wie Antiepileptika, Neuroleptika, Narkotika, Parasympatholytika und natürlich Ritalin (egal ob nun retardiert oder unretardiert, sonst müsste man es nicht der BtMVV unterstellen). Antidepressiva gelten schon lange als legale Aufputschmittel, da sie die Leistungsfähigkeit steigern. Der Grund für den erhöhten Konsum von legalen und illegalen Aufputschmitteln ist in den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen der heutigen Zeit zu suchen, deren starke Leistungsanforderungen sich ohne Aufputschmittel kaum noch bewältigen lassen. Davon kann ein überbezahlter Mediziner natürlich nichts ahnen. In schlechter bezahlten Branchen wie der Gastronomie z.B. ist der Konsum von Aufputschmitteln gang gäbe.
#20 am 06.08.2016 (editiert) von Gast
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Gast
(1) "Wenn ich als Psychiater mit allen mir zur Verfügung stehenden Substanzen neben einem Dealer am Hauptbahnhof einer beliebigen Großstadt stünde, würde sich niemand für mich interessieren." Woher wissen sie das? Schon mal ausprobiert? Sie würden sich wundern... "Der Grund ist ganz einfach: Die Stoffe, die ein Drogendealer vertickt, lösen einen schnellen Kick aus, machen high. Keine Substanz, die in der Psychopharmakotherapie verwendet wird, macht high." Das ist blanker Unsinn. Drogen machen nicht nur "high", sondern auch "breit" um mal in diesem Jargon zu bleiben. Außerdem kann man die Wirkung von beispielsweise Halluzinogenen, Ketamin oder auch Benzodiazepinen kaum als "high machen" beschreiben. Daneben gibt es noch viele weitere andere Substanzen, die diesen sehr eingeschränkten Horizont sprengen würden.
#19 am 06.08.2016 (editiert) von Gast
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@#14 M.L.Dietwald Ohne näher auf den Inhalt Ihres Kommetars eingehen zu wollen: Mit "Glyphosphat" werden überhaupt keine Ackerflächen behandelt. Das Zeug heißt immer noch Glyphosat. Soviel Genauigkeit sollte dann schon sein, vor allem auch, wenn man auf Wikipedia verweist. Dort können Sie lange nach dem Artikel über "Glyphosphat" suchen, das Stichwort "Glyphosat" könnte bessere Ergebnisse bringen.
#18 am 06.08.2016 von Regina Sieber (Tierärztin)
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Soweit Grundkurswissen Pharmakologie. Warum Psychopharmakotherapeutische im Grunde gescheitert ist und die von Ihnen eingesetzten Medikamente Ihren Patienten langfristig nicht heilen, sondern nur temporär stabilisieren suf Kosten schlechter Langzeitoutcomes lesen wir zum Beispiel beim Kollegen Goetzsche (von Cochrane North) in seinem neuen Buch oder dem Journalisten Robert Whitaker. Sollte den unteflektiert Ritalin&Co, SSRI/SNRI und Neuroleptika etc verschreibenden Internisten, Geriatern, Allgemeinmedizinern und Psychiatern/Neurologen Pflichtlektüre sein. Bis auf wenige dramatische Fälle sind sie ein schlechter deal!
#17 am 06.08.2016 von Dr. med. Anatol Rocke (Arzt)
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Gast
Merkwürdigerweise entstehen beim Absetzen von Antidepressiva zum Teil extreme Absetzerscheinungen, wie Unruhe und Angst sowie verstärkte Depressionssymptome. Diesen Aspekt vermisse ich in Ihrem Artikel. Ich meine, durch Verschweigen solcher Tatsachen ist niemandem geholfen, am wenigstem dem Berufsstand der verschreibenden Ärzte.
#16 am 06.08.2016 von Gast
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Die sprachlich künstliche Unterscheidung zwischen Medikament und Droge ist ein gesellschaftliches Machtinstrument, welches benutzt wird, um die gerade aktuell zu verteufelnde Substanz mit dem Bann zu belegen. Droge=böse, Medikament=gut. Ist das so einfach? Es geht doch um Definitionshoheit über Wörter, die politisch ist. Ich plädiere eher für eine Unterscheidung durch ein vorangestelltes Adjektiv, z.B. rekreationale Droge, medizinische Droge. Den Wunsch nach Kick (was soll das eigentlich sein? Ist das etwa ein psychopathologischer Begriff) als Definitionsmerkmal einer Substanz zu nehmen halte ich für unsinnig, weil es Fronten verhärtet und Denken unterbindet, z.B. Denken über einen sinnvollen und einen weninger sinnvollen und sogar schädlichen Gebrauch der selben Substanz.
#15 am 05.08.2016 von Dipl.-Psych. Tom John Wolff (Psychotherapeut)
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M.L.DIETWALD
Das Herbizid Glyphosphat Blockiert das Enzyms EPSPS, das in Pflanzen die Synthese von essent. Aminosäuren Phenylalanin, L-Tryptophan und Tyrosin benötigt wird. Wir brauchen unter anderem L-Tryptophan um Serotonin zu bilden, das bei Mangel psychische Prozesse, wie Depressionen und Fettleibigkeit fördert, aber auch manchen Krebs behindert, anstatt wie verdächtigt Krebs auslöst. Da Phenylalanin und Tyrosin ähnliche Strukturen aufweisen, ist mit komplexen Krankheitsbildern zu rechnen. Mittlerweile wird Gyphosphatkontakt bei vielen Lebensmitteln die Regel. Laut einer Expertenbefragung aus dem Jahr 2011 werden 30%-39% der deutschen Ackerfläche jährlich mit Glyphosphat behandelt. Weizen, Mais, Zuckerrüben, Raps und Luzerne sind Träger dieser Gefahr. Die EU- Behörde für Lebensmittelsicherheit hat hingegen nur den unbedenklichen Kontakt der Menschen und Ratten mit Glyphosphat überprüft, obwohl das Enzym EPSPS nur in Pflanzen wirkt. Man lese also in Wikipedia die Erläuterung "Glyphosphat".
#14 am 05.08.2016 von M.L.DIETWALD (Gast)
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Natürlich sind Psychopharmaka keine Drogen (außer Benzos) im Sinn von „Ich will mehr davon haben“. Dazu ist die Wirkung gerade bei den Neuroleptika zu unangenehm. Aber haben Sie schon mal versucht, ein Neuroleptikum oder auch ein Antidepressivum zu schnell wegzulassen? Da bietet sich der Drogenvergleich gerade zu an, nur dass man mit der Heroinentgiftung in drei Wochen durch ist und an Absetzsymptomen Monatelang leiden kann.
#13 am 05.08.2016 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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90% der Patienten haben biochemisch definierbare Gründe für eine Antriebsstörung: Z.B. ein schlichter Vitamin D Mangel oder auch Mangel an L-Methionin oder L-Tryptophan oder Schilddrüsenerkrankungen oder chronisch entzündliche Erkrankungen, die Liste ist lang, vorausgesetzt man hat eine Ahnung von der Biochemie. Ich finde es verheerend, wie viele Patienten Antidepressiva bekommen, ohne daß nach wirklichen Ursachen der Erkrankung gefahndet worden ist!
#12 am 05.08.2016 von Dr. med. Elena Habersetzer (Ärztin)
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Gast
Hier jetzt mal eine kleine Anmerkung aus der Paxis eines Drogenkonsumraums. Neben Heroin und Kokain sind insbesondere die Substitutionsmittel die meistgebrauchten Substanzen. Je nach Applikationsform können einzelne auch einen Kick hervorrufen. Außerdem geht es der absoluten Mehrheit der Konsumenten eher darum sich "gesund zu machen", also um das Verhindern oder Abwenden der Entzugserscheinungen, und nicht mehr um einen Kick. Dieser bleibt nach einigen Jahren des Konsums ohnehin aus, egal mit welchem Opiat gearbeitet wird. Methylphenidad ist nicht gerade unbeliebt aber auch Präparate wie Seroquel oder Lyrica finden auf der offenen Drogenszene ihre Abnehmer. Und als Alternative zu den Benzodiazepinen gibt es die "Z-Drugs" Zopiclon und Zolpidem. Für viele i.v. Konsumenten gilt: es gibt nichts, was man nicht spritzen kann. Und alles, was irgendwie die Stimmung oder das Bewusstsein / die Orientierung verändert, lässt sich verkaufen. Belohnungssystem hin oder her. Vor allem wenn die benötigte Substanz gerade nicht auf dem Markt ist, muss zwangsläufig mit anderen Substanzen überbrückt werden. Also keine Sorge um die Karriere, das mit dem Drogenbaron ist zwar nicht unbedingt empfehlenswert, ließe sich aber ganz sicher noch bewerkstelligen...
#11 am 05.08.2016 von Gast
  1
Gast
Na, da fehlt doch eines... Bupropion ist auch ein Amphetamin, NDRI. Macht Depressive wacher und aktiver und bei der ersten Einnahme oder Dosiserhöhungen durchaus auch mal high. Sonderlich spektakulär ist es nicht, aber einen Warnhinweis an die Patienten wert.
#10 am 05.08.2016 von Gast
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@ Gast #7 - Dass Citalopram zur Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, der SSRI (selective serotonin reuptake inhibitors) gehört, ist medizinisches Allgemeinwissen. Psychiatrie to go hat als Autor hoffentlich auch Ihnen klar gemacht, dass es entscheidend auf die Anflutungsgeschwindigkeit ankommt, mit der das Belohnungssystem von verschiedenen psychoaktiven Substanzen erreicht wird. Oder ist das bei Ihnen nicht angekommen? Ihr Citalopram taucht übrigens im Artikel gar nicht auf.
#9 am 05.08.2016 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Gast
Zerlegbar ist im Endeffekt jedes geschriebene Wort. Ich find den Artikel gut und die Verhältnisse zwischen Psychopharmaka und "Drugs" sehr gut beschrieben. Man muss nicht immer alles bis ins kleinste zerfieseln.
#8 am 05.08.2016 von Gast
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Gast
Der Autor hat anscheinend keine Ahnung von Antidepressiva! Ich sage nur CITALOPRAM ist ein Serotoninwiederaufnahmehemmer! So viel zum thema "wirken nicht aufs Belohnungssystem"
#7 am 05.08.2016 von Gast
  29
Gast
Generell lässt sich sagen, dass Pauschalisierungen über eine so heterogene Substanzgruppe einfach nicht möglich sind und auch nicht dem fachlichen Anspruch eines Wissenschaftlers genügen sollten. Auch wenn Gesundheit jeden interessiert, kann ab einem gewissen fachlichen Level nunmal nicht jeder mitreden. Dennoch ein guter Versuch des Autors, der leider an einigen Stellen zu ungenau ist oder einfach falsche Aussagen trifft.
#6 am 05.08.2016 von Gast
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Vielen Dank! Sehr aufschlussreich. Also dealen ist bei uns nicht drin. Verstehe jetzt besser wieso. Schönen Tag noch.
#5 am 05.08.2016 von Elisabeth Grunwald (Ärztin)
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Hallo Andreas, gern möchte ich kurz auf einige Punkte in deinen Kommentaren eingehen. 1.) Danke für deinen Hinweis, dass man sich mit Opioiden sehr wohl berauschen und auch davon abhängig werden kann. Die entsprechende Textstelle wurde angepasst, um die von dir angesprochenen Aspekte noch besser hervorzuheben. 2.) Was die Anmerkung zu Methylphenidat und Amphetamin angeht: Hier gilt wie so häufig der Spruch „Die Dosis macht das Gift“.
#4 am 04.08.2016 von Dr. Jan Dreher (Arzt)
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3.) Nicht alle Drogen definieren sich darüber, dass sie eine Wirkung auf das Belohnungszentrum haben. Insbesondere auf Halluzinogene trifft dies häufig nicht zu. Die Wirkung halluzinogener Drogen weicht aber ebenfalls von der pharmakologischen Funktionsweise der Antidepressiva ab. Ich habe meine inhaltlichen Schwerpunkte in diesem Artikel schlicht und einfach anders gesetzt und gehe deshalb nicht auf psychodelische Substanzen ein. 4.) Die Studie ist mir bekannt, sie ist mittlerweile aber auch schon einige Jahre alt. Die Ergebnisse sind interessant, stellen aber bislang eine eindeutige Außenseiterposition dar. Viele Grüße Jan Dreher
#3 am 04.08.2016 von Dr. Jan Dreher (Arzt)
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Andreas Minelli
Und zur Behauptung, Benzodiazepine hätten keine Wirkung auf das Belohnungszentrum: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2871668/
#2 am 30.07.2016 von Andreas Minelli (Gast)
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Andreas Minelli
Der Artikel ist eine einzige Sammlung von Falschaussagen. Erstens: Selbstverständlich ist es möglich, sich mit medizinischen Opioiden zu berauschen. Vielleicht sollte der Autor mal "Feldstudien" betreiben und in einem der vielen Drogen-Foren mitlesen. Ob Tramadol, Codein, Tilidin oder Oxycodon. All diese Mittel werden als Rauschdroge verwendet. Tilidin war sogar vor einigen Jahren häufig in den Medien, weil immer mehr junge Drogenkonsumenten Rezepte gefälscht haben. Zweitens: Dass Methylphenidat nicht berauscht, liegt nur an der Dosierung. Auch Amphetamin wirkt in der Dosierung, in der es in anderen Ländern gegen ADS verschrieben wird, nicht berauschend. Bei einer fünf oder zehnfachen Dosis sieht die Sache anders aus. Drittens: Drogen definieren sich nicht darüber, dass sie eine Wirkung auf das Belohnungszentrum haben. Andernfalls wären psychedelische Substanzen wie LSD definitionsgemäß keine Drogen.
#1 am 30.07.2016 von Andreas Minelli (Gast)
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