PC023 Antidepressiva ist online!

21.07.2016
Teilen

In der jüngsten Folge des PsychCasts widmen wir uns einem wiederholt von Euch geäußertem Wunsch: Wir besprechen die Frage: „Welches Antidepressivum gebe ich wem und warum? Warum wir in diesem Zusammenhang auch über die Auswahl des richtigen Rotweines zum Grillen sprechen, erfahrt ihr ganz am Anfang der Episode.

 

Die aktuelle Episode des PsychCasts PC023 Antidepressiva findet ihr hier.

Außerdem berichten wir auch kurz über ein Interview des Hoaxilla-Podcasts mit dem Hochstapler Gerd Postel, das ihr hier finden könnt.

 

Bildquelle: Alan Levine, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 25.07.2016.

14 Wertungen (3.93 ø)
4901 Aufrufe
Medizin, Pädiatrie
Die maximale Zeichenanzahl für einen Kommentar beträgt 1000 Zeichen.
Die maximale Zeichenanzahl für ein Pseudonym beträgt 30 Zeichen.
Bitte füllen Sie das Kommentarfeld aus.
Bitte einen gültigen Kommentar eingeben!
@#3 Jörg Zink: Sport ist sicher ein hervorrragendes "Therapeutikum", aber leider werden auch Sportler, die sich gesund ernähren, mitunter schwer depressiv. Und einem Depressiven zu empfehlen, öfter mal zu lachen, ist in etwa so, als würde man einer/einem Magersüchtigen empfehlen, einfach mehr zu essen. Mitunter sind Antidepressive notwendig, um Patienten überhaupt erst in einen therapiefähigen Zustand zu bringen. Allein mit Sport und Obst gelingt das vielfach nicht, besonders wenn jegliche Motivation für irgendwas verloren ist.
#4 am 26.07.2016 von Dr. rer.nat. Stefan Graf (Biologe)
  0
Sport , Lachen und Obst mit Gemüse können diese Mittel ersetzen. Mit unglaublichen Erfolg!
#3 am 25.07.2016 von naturwissenschaftler jörg zink (Medizinischer Fachhändler)
  8
#2 am 25.07.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
  0
Am besten gar keins. Siehe: hier ruderte sogar der Herr Hegerl zurück Zitat: "Trotzdem ist überall zu lesen, es liege am Serotonin-Ungleichgewicht." "Ja", sagte Hegerl, "das wurde halt mal von irgendeinem etwas plakativ so erzählt, wohl um den Medien entgegenzukommen. Aber das haben wir nicht beweisen können." Weiteres Zitat: Tom Bschor, graues Hemd, graue Krawatte, gerader Rücken, ist eine wissenschaftliche Instanz: Mitglied der Arzneimittelkommission, Mitautor der deutschen Behandlungsleitlinien, Vorsitzender der Berliner Gesellschaft für Psychiatrie. Auch er sagt: Obwohl Einzelstudien immer wieder scheinbar gute Ergebnisse für einzelne Medikamente lieferten, "wissen wir aus Analysen, dass der Großteil der Wirkung, die wir sehen, wenn wir einem Patienten ein Antidepressivum geben, auf einen Placeboeffekt zurückgeht. Das ist wissenschaftlich eigentlich nicht zu bezweifeln." und dann noch: "Diese Serotonin-Hypothese ist totaler Quatsch", sagt er. Man merkt, dass ihn das simplifizierende Gerede über Serotonin persönlich ärgert. "Ich habe mir die Daten angeguckt, und sie sind Müll. Die Serotonin-Hypothese hält keiner Prüfung stand. Wir wissen heute, dass die Idee, dass ein einzelner Botenstoff für Depressionen verantwortlich gemacht werden kann, eigentlich lächerlich ist."
#1 am 25.07.2016 von Johannes Georg Bischoff (Psychologe)
  1
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!
Ich habe auf dem diesjährigen DGPPN-Kongress zum wiederholten Male den Workshop „Psychopharmakologie-Update“ mehr...
Die folgende Tabelle zeigt wichtige rezeptorblockadebedingte Wirkungen: (Modifiziert nach Hiemke mehr...
Als Psychiater hat man ja zum Glück nicht so oft mit Reanimationen zu tun. Aber so ein bis zwei Mal pro Jahr dann mehr...

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: