Körperliche Aktivität bei COPD: Depression als Bewegungsbremse

11.07.2016
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Zusammenhänge zwischen Angst, Depression und körperlicher Aktivität bei COPD-Patienten sind mehrfach nachgewiesen - die Ursache-Wirkungs-Beziehung blieb bisher unklar. Eine prospektive Studie belegt nun eine messbare Reduktion der körperlichen Aktivität bei depressiven COPD-Patienten in den Follow Up-Untersuchungen nach 6 bzw. 12 Monaten.

 

Im Rahmen des PROactive-Projektes (Physical Activity as a Crucial Patient Reported Outcome in COPD) wurden in einer prospektiven Multicenter-Studie Daten zur körperlichen Aktivität (Physical Activity = PA) von 220 COPD-Patienten ausgewertet. Die Ergebnisse an drei Messzeitpunkten (Baseline, 6 Monate, 12 Monate) wurden verglichen.

 

Studiendesign

Neben sozioökonomischen und krankheitsbezogenen Daten wurde Angst- und Depressions-Symptome mit der HADS (Hospital Anxiety and Depression Scale) erfasst.

Im Gegensatz zu vorausgegangenen Studien (mit indirekter Aktivitäts-Messung, z. B. durch Aktivitäts-Tagebücher) benutzten die Autoren des PROactive-Projektes ein validiertes Accelerometer (Dynaport Move Monitor) zur direkten Aktivitätsmessung.

 

Ergebnisse

     CAT-Score (höchster Zusammenhang bei mittlerem CAT-Score)

     sozio-ökonomischer Status (höherer Zusammenhang bei hohem Status)

 

Fazit

 

 

 

Bildquelle: Privat

Artikel letztmalig aktualisiert am 11.07.2016.

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