Trockene Kopfhaut Symptome erkennen und Ursachen bekämpfen

10.06.2016
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Wenn die Kopfhaut spannt und juckt, oder nach dem Duschen weiße Schüppchen vom Kopf rieseln ist die Diagnose schnell klar: Die Kopfhaut ist zu trocken.
Eigentlich kein großes Problem, denn meist sind die Schuppen nach ein paar Tagen
verschwunden und die Kopfhaut fühlt sich wieder gut an.
 
Doch was, wenn das Problem länger besteht? Wenn die Kopfhaut ständig trocken ist und juckt, sinkt das Wohlbefinden stetig. Dazu kommen eventuell noch weiße Schüppchen auf Hemd oder Bluse und der Ärger ist perfekt. Dann ist es an der Zeit, sich über Ursachen und Lösungen Gedanken zu machen.
 
Dabei ist es wichtig, die Problemfälle im Alltag aufzudecken und zu optimieren. Trockene Kopfhaut hat diverse Auslöser, die so individuell sind, wie wir selbst. Einige übliche Auslöser lassen sich aber schnell finden und häufig einfach vermeiden.
 
 
Typische Auslöser für trockene Kopfhaut
Der Klassiker unter den Ursachen ist wahrscheinlich die zu häufige Reinigung. Teilweisewaschen wir unsere Haare mehrmals täglich. Dies ist definitiv zu viel. Die natürliche Talg­Schicht der Haut wird so ständig wieder entfernt. Infolgedessen verliert die Haut viel Feuchtigkeit und trocknet mit jedem Mal mehr aus.
 
Neben der zu häufigen Reinigung, ist auch die zu intensive Reinigung ein Problem. Wer bei trockenen Schüppchen vorschnell zu aggressiven Anti­Schuppen Shampoos greift, trocknet seine Kopfhaut meist noch weiter aus. Auch normale Shampoos sind oftmals bereits zu stark reinigend. Unsere Haare sind allerdings selten so stark verschmutzt, das die starke Reinigungskraft einiger Shampoos überhaupt nötig wäre.
 
Achten Sie daher beim Duschen auf die Verwendung milder Shampoos mit möglichst natürlichen Inhaltsstoffen. Auch die Vermeidung von Silikonen und ähnlichen Stoffen ist ratsam. Bei der Wahl des richtigen Shampoos lohnt sich auch ein Blick auf trockenekopfhaut.net.
 
Ein weiterer Auslöser, der oftmals vergessen wird, ist Hitze. Sei es nur das heiße Duschwasser oder der Föhn im Anschluss. Die Hitze führt dazu, dass die Kopfhaut weiter strapaziert wird und erschwert so die Regeneration. Es lohnt sich also, die Haare auch mal an der Luft zu trocknen.
 
Starkes Rubbeln mit dem Handtuch sollte ebenso vermieden oder reduziert werden.
Neben bereits genannten, gibt es noch viele weitere Faktoren, die bei der Gesundheit der Kopfhaut eine Rolle spielen. Ein perfekter Umgang ist somit kaum möglich. Wichtig ist, dass ein Bewusstsein für das Problem entsteht und ein gewisses Hintergrundwissen existiert. So lässt sich jeder Auslöser, je nach Möglichkeit, reduzieren oder sogar komplett eliminieren.
 
 
Bewährte Hausmittel unterstützen
Neben der Wahl des richtigen Shampoos, können Sie im Kampf gegen die trockene Kopfhaut auch auf altbewährte Hausmittel zurückgreifen. Besonders der Juckreiz, lässt sich damit einfach und schnell reduzieren. Hochwertige Bio­Öle oder Cremes aus Avocado oder Honig sind nur ein paar Zutaten, die in fast jedem Haushalt zu finden sind, und direkt auf die Kopfhaut angewendet werden können.
 
 
Hautkrankheiten ausschließen
Trotz aller Maßnahmen der Eigenbehandlung, sollte stehts der Rat eines Arztes eingeholt werden. Spätestens, wenn auf der Kopfhaut Rötungen oder ähnliches sichtbar wird, ist der Gang zu einem Hautarzt Pflicht. Dieser kann ernste Krankheiten diagnostizieren oder ausschließen. Anschließend können Sie die gelernten Tipps immernoch anwenden um die juckende oder trockene Kopfhaut loszuwerden.

 

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2016.

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Allgemeinmedizin
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