Frühzeitiges Einüben der Work-Life-Balance

01.06.2016
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Es ist Juni. JUNI Ausrufezeichen. Das PJ ist demnach zur Hälfte geschafft. Sogar schon bissl mehr als die Hälfte. Cool.

Nach meinem vergangenen Schocktertial - und ich rede es mir Rückblick noch schön - darf ich dafür aktuell den Traum jedes Medizinstudenten leben.

Tolles, nerdiges, liebes, erklärungswilliges Team. Zwei Mal am Tag sehr gutes Teaching für alle. Morgens gemeinsame Frühstücksrunde. Eigener PC-Arbeitsplatz. Jedes Wochenende frei. Lange Mittagspausen. Alle freuen sich, wenn man was arbeitet - wenn man aber mal keine Lust hast, ist das auch total okay. 9 Tage Urlaub. Sehr guter Monatslohn. Die Stadt ist ne Perle. Und eigentlich kann man heim, wann man will.

Gefühlt habe ich noch nie im ganzen (schulischen) Leben so viel gelernt wie in den letzten 3 Monaten. Mein Kopf fühlt sich randvoll an. Randvoll mit radiologischem Wissen, Bildern und crazy Befundformulierungen, die kaum ein Patient versteht.

Hab hier meine Wunschfachrichtung gefunden. Weil sie sich optimal mit meiner persönlichen privaten und beruflichen Zukunftsvorstellung zusammenfügen lässt.

Ein Traum wäre es, auch hier die FAausbildung zu beginnen ... aber Plätze sind rar, womöglich nur mit Fremdjahr überbrückbar. Oder sehr langem Verreisen nach dem StEx. Äh ... mit Bildungsurlaub natürlich ... ;)

 

Langsam dämmert es mir aber, dass ich da noch sowas wie eine Abschlussprüfung vor mir habe. Realisiert habe ich das vor ein paar Tagen kurz nach Anmeldung zur M3 ... und fühlte schon die krabbelnden Raupen der Schmetterlinge, die pünktlich zum Prüfungstermin schlüpfen werden ...

Artikel letztmalig aktualisiert am 02.06.2016.

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Studium, Humanmedizin
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