PR: Vernetzung aktiven medizinischen Personals und Immigrationsmanagement

16.03.2016
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Herausforderung Immigrationsmanagement

Da wir in Deutschland ein Einwanderungsereignis haben, mit dem es noch wenig Erfahrung aus dem Vorfeld gibt, habe ich unter meinem Pseudonym DrDoliddle einen Erfassungs- und Screenigsvorschlag einzubringen der, ergänzend zu den bestehenden, als Bundesweite Leitlinie entwickelt werden sollte.

 

 

DrDoliddle Screening First encounter, Erster Eindruck oder der Robinson Crusoe Effekt, Ich Robinson - Du Freitag

 

Schwierigkeiten in der Kommunikation mit den Besuchern und der Wunsch einer Vernetzung des aktiven Personals in der Flüchtlingsbetreuung geben mir zum Anlass ein Arbeitspapier zu entwickeln, dass Bundesweit Anwendung finden könnte. Eine lückenlose Erfassung jeden neuen Besuchers, seinen juristischen und gesundheitlichen Status, seinen Verbleib zu jedem Moment zum Zwecke folgender medizinischer Betreuung oder juristischer Verfolgung ist Basis einer Erfolgreichen Abarbeitung und Sicherstellung der rechtlichen und gesundheitlichen Entwicklung des Landes. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Kommunikation zu legen. Da die mannigfaltigen Sprachen in jeder Beziehung, juristisch und medizinisch als problematisch dargestellt werden müssen (Babylon-Phänomen) sollten sie als nicht vorhanden gelten.

Zur Kommunikation müssen daher alternativen wie Piktogramme entwickelt b.z.w. genutzt werden. Ein Sortiment kann mit dem Dolmetschenden Personal zur Verständnissüberprüfung ausgearbeitet werden. Zudem ist ein Pool des aktiven medizinischen Personals zu entwickeln da die Verletzungen und Auffälligkeiten Facharztübergreifend, multiple und ständig überraschend sein können. Jeder behandelnde muss zu jeder Zeit einen Kollegen um Rat fragen können oder auf den Pool von Dolmetschern zurückgreifen können.

Es muss auch immer davon ausgegangen werden, dass eine Folgebehandlung ausgeschlossen ist. (One see, one Treatment - release)

Auch bei der Inaugenscheinnahme („Keine Diagnose durch die Hose“) darf nicht auf die üblichen Sicherheitsstandards zum Wohle des Besuchers, des Personals und der Bevölkerung verzichtet werden. (Prinzipiell muss bei Verdacht auf TBC ein Mundschutz getragen werden). Auch ist durch Sammelbedingungen und die nicht Ermittelbarkeit der Reisebedingungen/Lebensbedingungen eine prophylaktische Parasitenbehandlung empfehlenswert und wurde auch schon bei größeren Projekten in Afrika durch die Gabe von Praziquantel und Albendazol ohne nennenswerte Nachteile durchgeführt.

Bis zum Vorhandensein eines brauchbaren, jederzeit abrufbaren juristischen und medizinischen Dokumentes kann, wegen der Einschränkungen einer Weiterbehandlung, auf mannigfaltiges Screening verzichtet werden.

Es ist unabdingbar, das nach einem Screeningleitfaden gearbeitet wird, das sich schon in anderen Ländern und durch andere Organisationen bewährt hat. http://www.kidsnewtocanada.ca/screening/tuberculosis-assessment-syrian-refugees und andere.

Zu jeder Zeit kann der behandelnde Arzt von Leitlinien oder Standards abweichen, sollte aber die Möglichkeit der Besucher bindenden Erfassung von Ergebnissen und Dokumentation nutzen, sodass der Besucher jederzeit Verbleib und durchgeführte Maßnahmen nachweisen kann. Eine zusätzliche Dokumentation auf elektronischem Weg, welcher der Besucher immer bei sich trägt wie einen Ausweis ist hierfür die Lösung. Der Datensatz kann auch den Standort sowie Kommunikationsdaten für eine eventuelle Weiterbehandlung an eine Zentrale übermitteln.

Meine Vorschläge sind:

-Screening nach kanadischem Modell

-Pool des aktiven medizinischen Personals mit Fachgebiet, Wirkungsbereich/Ort, Verfügbarkeit, Land, Sprachen und Fortbildungen.

-Handouts als Bulletin mit Tipps und Neuerungen

-Pool der Dolmetscher mit Kapazität und Erreichbarkeit

-sonstiges Personal

Aufwandsentschädigungen

-Möglichkeiten für Ärzte

Da die Angaben der Besucher miss gedeutet werden können empfiehlt sich eine stumme Erfassung nach Screeningmodel und eine Einmalbehandlung in Parasitärer und Infektiöser Richtung sofern keine schlüssige Dokumentation vorliegt (Abweichungen nach Erwägung des med. Fach-Personals)

 

„Do good and brag about it“, natürlich braucht man auch die Einbindung der social media in diese Herausforderung. Dazu können wir mit der Unterstützung der Blogs von Medilearn, Flexikon, Twitter, Instagram, Youtube, Washabich und vieler mehr rechnen.

 

Was haltet Ihr davon, genauere Informationen und Scripte habe ich noch nicht sollten aber demnächst von Dr Junghanss gesendet werden. Wenn es noch Fragen gibt oder Anregungen bitte Mail an mich

 

Grüße

Sascha

 

Artikel letztmalig aktualisiert am 16.03.2016.

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