PR: Soziales Engagement für Zahnärzte leicht gemacht

09.02.2016
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„Zahngold spenden“: Studenten entwickeln unkompliziertes Konzept

Der Wettbewerb unter Zahnärzten ist hart. Über 50.000 Personen üben in Deutschland diesen Beruf aus. Der Konkurrenzkampf um Patienten ist damit in vollem Gange. Mit Erinnerungsbriefen zur Kontrolluntersuchung hebt sich die eine oder andere Praxis von den Wettbewerbern ab. Am eigenen Image zu basteln wird mehr und mehr zur Aufgabe der ausgebildeten Zahnmediziner. Dabei können sie von den Wirtschaftsunternehmen lernen. Corporate Citizenship, das bürgerschaftliche Engagement, ist hier längst geübte Praxis zur positiven Imagebildung im Wettbewerb um neue Kunden. Die Aktion „Zahngold spenden“ der studentischen Initiative „DEVELOPmed.aid“ bietet Zahnärzten einen einfachen und unkomplizierten Einstieg mit öffentlichkeitswirksamer Darstellung in der Zahnarztpraxis an. 

So funktioniert „Zahngold spenden“

Deren Motto „kleiner Einsatz, große Wirkung“, lässt sich auch auf die Aktion Zahngold übertragen. Der Einsatz für Zahnärzte ist überschaubar, der finanzielle Aufwand liegt bei null. Umso größer ist der Nutzen aus der Wahrnehmung der Aktion in der Praxis oder in der lokalen Presseberichterstattung.

Das Prinzip ist einfach: DEVELOPmed.aid stellt Spendenboxen und Flyer zur Verfügung, in die Patienten ihr vom Zahnarzt entferntes Zahngold selbst einwerfen. Allein bei der Behandlung ist die Frage zu stellen, was mit dem entfernten Goldstück passieren soll – und ob es vorstellbar ist, damit die gute Sache zu unterstützen. Die Spendendose ist versiegelt. Ist sie voll, kommt der Kooperationspartner „Werksgold“, holt die Büchse ab und schmilzt das Gold ein. Auch den Verkauf zum bestmöglichen Börsenpreis wickelt die Firma Werksgold ab. Der Erlös kommt DEVELOPmed.aid zugute.

Nach der ersten Leerung erhält der beteiligte Zahnarzt ein Zertifikat über die Höhe der Spende zum Aushang in der Praxis. Und die Studenten schicken regelmäßige Rechenschaftsberichte und Geschichten von Betroffenen, um zu zeigen, wie die Spende geholfen hat. Auf eigene Initiative können die Praxisinhaber die lokale Presse involvieren, die im Idealfall selbst dazu aufrufen, Zahngold für Burkina Faso zu spenden.

Hilfe für Burkina Faso

DEVELOPmed.aid ist ein 2010 von Studenten gegründeter Verein, der sich die Verbesserung der medizinischen Versorgung in Burkina Faso zum Ziel gesetzt hat. Ausschlaggebend war die Erfahrung der Vereinsgründerin Lena Müller – selbst angehende Zahnärztin – bei ihrem Auslandaufenthalt in Burkina Faso, als sie mitansehen musste, wie ein junger Mann nach einem Unfall sterben musste, weil keine medizinische Hilfe möglich war.

Unter dem Motto „Kleiner Einsatz, große Wirkung“ engagieren sich junge Menschen vor Ort in der Hochschulgruppe Mainz sowie in einem überregionalen Netzwerk dafür, die Betreuung von Kindern im Krankenhaus in Burkina Faso zu verbessern. Das gelingt mit zwei Mitarbeitern vor Ort in rund 40 Fällen – pro Quartal.

Notwendig ist das deshalb, weil es in dem afrikanischen Land keine Krankenversicherung gibt. Zwar hat der Staat einen Sozialfonds, mit dem die medizinische Versorgung in Teilen bezahlt wird, doch ist diese schon immer früh im Jahr aufgebraucht. Wer ins Krankenhaus kommt, muss Spritzen, Infusionen, Medikamente, sogar die Handschuhe der Ärzte selbst bezahlen. Wem die Mittel zur Finanzierung fehlen, dem bleibt die Behandlung verwehrt. In der Folge sammeln sich vor den Krankenhäusern die hilfsbedürftigen und kranken Menschen in der Hoffnung, doch irgendwie Hilfe zu erhalten. Genau hier setzt DEVELOPmed.aid an. Zwei halbtags beschäftige Mitarbeiter vor Ort sprechen Eltern mit erkrankten Kindern an und ermöglichen ihnen die Behandlung. Wie zum Beispiel bei dem fünfjährigen Abdul Rahim, dem nur Dank DEVELOPmed.aid Ödeme entfernt werden konnten oder dem kleinen Abdul Latif, bei dem eine schwere Fehlbildung operativ entfernt werden konnte. Häufig besteht die Hilfe der Mitarbeiter aber schon allein darin, Medikamente für die Betroffenen zu kaufen und die Kinder während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus zu betreuen, damit die Eltern sich wieder um den Broterwerb kümmern können.

Nutzen für die Praxis

Die Helfer von DEVELOPmed.aid vor Ort in Deutschland entwickeln regelmäßig neue Ideen, um die Aktion „Zahngold spenden“ zu bewerben und den Zahnärzten Möglichkeiten zu bieten, das Engagement in der Praxis bestmöglich sichtbar zu machen. Fotobücher, Presseartikel, Flyer und Berichte über die Menschen vor Ort zählen dazu. 

Mehr Informationen unter www.developmedaid.org/zahngold-spenden
 

Bildquelle: DEVELOPmedaid

Bildquelle: https://developmedaid.org/presse/

Artikel letztmalig aktualisiert am 09.02.2016.

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