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24.01.2016
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Hallo zusammen!

Wir sind eine Gruppe aus Erlangen und haben uns zum Ziel gesetzt, das erste Medizintechnikprojekt zu werden, das sich via Crowdinvesting finanziert. Unseres Wissens: weltweit!

https://www.aescuvest.de/snakefx

Der snakeFX - ein innovatives neues System eines Fixateur externe - nutzt das System sog. «Push-Puppets», um Knochenbrüche bei Schwerletzten in Bruchteilen der Zeit bosheriger Systeme zu stabilisieren.

 

Zur Stabilisation von Knochenbrüchen bei schwerverletzten Patienten (Polytrauma), offenen Knochenbrüchen (Zerreißung von Haut und Weichteilen über dem Knochen, Knochen liegt frei und ist kontaminiert), Ausrenkung von Gelenken (Luxation, oft in Kombination mit Gelenksbrüchen) und dem Transport von Verletzten in Krisengebieten ist ein äußerlich angebrachtes Haltesystem notwendig.

Solche äußerlich angebrachten Haltesysteme heißen «Fixateur externe», siehe Link zum Thema:  http://de.wikipedia.org/wiki/Fixateur_externe

Die Montage eines «Fixateur externe» muss ohne Zeitverzögerung erfolgen: Schwerverletzte müssen zuerst intensivmedizinisch versorgt werden. Ein offener Knochenbruch muss umgehend operativ gereinigt und zur Verhinderung einer Knocheneiterung stabilisiert werden. Ausgerenkte Gelenke müssen schnellstmöglich wieder eingerenkt und dann gehalten werden, um Schäden an Nerven und Blutgefäßen zu verhindern. Schwerverletzte in Krisengebieten haben, ohne die vorangegangene Stabilisierung von Knochenbrüchen, durch die Erschütterungen während des Transports starke Schmerzen und können an unzureichend versorgten Verletzungen sogar verbluten.

Zur Montage eines Fixateur externe werden vier bis sechs Knochen-Pins durch die Haut in den Knochen eingedreht, dann wird an diesen Knochen-Pins äußerlich ein Haltesystem (der eigentliche «Fixateur externe») angebracht. Herkömmliche, aktuell marktübliche Fixateur externe-Systeme unterscheiden sich in ihrer Grundfunktion kaum voneinander: Sie werden mit zahlreichen Schrauben an den Knochen-Pins fixiert und mittels ähnlich vieler Schrauben in sich stabilisiert. Diese Gesamtmontage ist enorm zeitaufwendig und fehleranfällig und nur durch routinierte Unfallchirurgen zuverlässig umsetzbar. In sehr vielen Fällen ist dies für den Patienten mit einem wertvollen Verlust von Zeit in einer absoluten Notsituation verbunden.

 

Auf Basis meiner Tätigkeit als Oberarzt an der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates des Kantonsspitals St. Gallen (Schweiz) habe ich ein neuartiges Fixateur externe-System entwickelt, den «snakeFX». Der Unterschied des «snakeFX» zu den aktuell marktüblichen Fixateur externe-Systemen ist, dass es durch seine innovative „one-step rapid fixation“-Technologie die Fixierung an den Knochen-Pins, die Korrektur von Fehlstellungen und die Stabilisation des Fixateur externe in einem Schritt erlaubt.


Die Montagezeit wird um ein Vielfaches verkürzt. Der Patient ist umgehend stabilisiert und kann der intensivmedizinischen Versorgung bzw. dem Transport zugeführt werden. Durch die Einfachheit des «snakeFX»-Systems ist selbst die Montage durch entsprechend geschultes, nicht-ärztliches Personal (zum Beispiel in Krisengebieten) umsetzbar. Am Ende resultieren vielschichtige Vorteile aus der  Entwicklung des «snakeFX». Der Patient profitiert von der deutlich beschleunigten Versorgung. Der Arzt verfügt über radikal vereinfachte Anwendungsmöglichkeiten und das Gesundheitssystem spart signifikant Kosten. Der «snakeFX» ist für die weltweit wichtigsten Märkte zum Patent angemeldet, in den USA und Japan wurde das Patent bereits erteilt.

 

Ein «snakeFX» besteht aus 10 – 20 Elementen, die jeweils aus zwei Halbschalen aufgebaut sind. Die obere Halbschale ist oben konvex geformt, die untere Halbschale unten konkav. Durch Aneinanderreihung von 10 – 20 solcher Elemente (je nach stabilisiertem Knochen) entsteht ein schlangenförmiges Gebilde, dessen Elemente gegeneinander rund 15 Grad in alle Richtungen verkippen können. Diese «Schlange» kann so praktisch jede beliebige Form annehmen: C-förmig, S-förmig, gewellt usw.


Die Knochen-Pins, die in gleicher Art und Weise wie bei den traditionellen Systemen in den Knochen eingedreht werden, lassen sich zwischen den beiden Halbschalen einklippsen und stören dadurch weder die Auslenkung der Elemente, noch deren Stabilität. Im Zentrum dieser Elemente verläuft schließlich ein hochfestes Zugelement. Es sorgt primär durch eine gewisse Vorspannung für eine Grundstabilität bei der Anbringung des «snakeFX». Nach Einrichtung des «snakeFX» wird dann dieses zentrale Zugelement angezogen und presst die Elemente gegeneinander, was zwei Vorgänge bewirkt: Durch Haftreibung wird die «Schlange» in sich stabilisiert und die Halbschalen werden mit den Knochen-Pins fest verbunden. Diese ‘one-step-rapid-fixation-Technologie’ ermöglicht also sowohl die Fixierung des «snakeFX» an den Knochen-Pins, als auch die Stabilisierung des «snakeFX» in sich, in einem einzigen Schritt! Bei den traditionellen Fixateur-externe-Systemen ist beides mit (zeit-)aufwendigen und fehleranfälligen mehrstufigen Montagevorgängen verbunden.



 
 
 
Die Zielgruppen für den «snakeFX» sind Unfallchirurgen, Orthopäden, medizinische Militärausstatter und andere Nothelfer in Krisengebieten. Im deutschen Gesundheitssystem besteht über das pauschalierte Abrechnungsverfahren (sogenannte DRGs und OPS-Codes) eine entsprechende Kostenerstattungsmöglichkeit für die Ärzte.
 
Wer Interesse hat einfach reinschauen! Die Crowd-Campagne läuft noch 6 Tage!
 
 

Artikel letztmalig aktualisiert am 24.01.2016.

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