Brustkrebs - eine gefürchtete Diagnose

11.01.2016
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Was wissen Sie zum Thema Brustkrebs? Ein kurzer Blogbeitrag für ein Wissensupdate und nützlichen Links zum Weiterlesen.

Die weibliche Brust besteht größtenteils aus Fett- und Bindegewebe, in welches das typische Drüsengewebe eingelagert ist. Die Tumoren der Brust sind zu 70-80% duktal (von den Milchgängen ausgehend) bedingt, 10-15% entstehen lobulär (von den Drüsenlappen ausgehend). 50% aller Mammakarzinome sind im äußeren oberen Quadranten der Brust lokalisiert. Außerdem unterscheidet man bei der Klassifizierung des Tumors das Wachstum: es kann non-invasiv, das bedeutet keine anderen Gewebe infiltrierend, oder invasiv, das heißt andere Gewebe sind bereits infiltriert, sein.

Mehr Informationen zum Mammakarzinom erhalten Sie im passenden Flexikonartikel.

Circa 69.550 Frauen waren im Jahr 2012 in Deutschland laut Robert-Koch-Institut (Quelle: Pressemitteilung Dezember 2015 - Neue Daten zu Krebs in Deutschland) an Brustkrebs erkrankt. Viele Frauen fürchten die Diagnose an Brustkrebs erkrankt zu sein. Früherkennung ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger prognostischer Faktor. Doch was kann man als Frau selbst tun, um Knoten zu erkennen oder zu tasten?

Die Brustkrebszentrale gibt eine ausführliche Beschreibung und Erklärung zum eigenständigen Abstasten der Brust, sowie der Unterscheidung zu harmlosen Zysten oder gutartigen Geschwulsten. Link folgen, um mehr zu erfahren.

Dennoch ist zu betonen, dass die eigene Beurteilung nicht die Kontrolle bei einem Gynäkologen oder ein professionelles Mammascreening ersetzen kann. Keine Angst vor den medizinischen Tests: laut Krebsinformationsdienst erhalten 952 Frauen pro 1000 gescreenter Frauen unauffällige Untersuchungsergebnisse. Regelmäßige Untersuchungen können lebensrettend sein, deshalb ist zwischen 50 und 69 Jahren empfohlen, zwei mal im Jahr ein Screening durchführen zu lassen. Es wird geschätzt, dass die Sterblichkeit um circa 25% durch konsequente Früherkennung gesenkt werden könnte.
 

 

Artikel letztmalig aktualisiert am 01.02.2016.

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Hallo Frau Schuurman, vielen Dank für den Hinweis. Mit "Screening" ist in diesem Fall die Routineuntersuchung gemeint, die beim Gynäkologen mit Abtasten und gegebenenfalls Sonographie erfolgen kann. Die Möglichkeit, eine tatsächliche Mammographie (Röntgenaufnahme) für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren durchführen zu lassen, besteht alle 2 Jahre (https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/frueherkennung/brustkrebs-frueherkennung.php).
#2 am 19.05.2016 von Grischa Golenia (Mitarbeiter von DocCheck)
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Wie meinen Sie das:"deshalb ist zwischen 50 und 69 Jahren empfohlen, zwei mal im Jahr ein Screening durchführen zu lassen"? Der Ausdruck Mammascreening ist ja eigentlich mit dem Screening per Mammograghie besetzt. Aber das soll doch wohl hier nicht gemeint sein. Diese Untersuchung wird nur alle 2 Jahre durchgeführt.
#1 am 17.05.2016 von Ute Schuurman (Medizinisch-Technische Assistentin)
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