Nachts im Krankenhaus – warum Patienten nachts nicht schlafen können (Teil3)

05.12.2015
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Und dann war ich also schon wieder Patient in diesem Krankenhaus und meine Zimmernachbarin schnarchte auch gar nicht. Okay, fast nicht. Ein bisschen. Manchmal zumindest war es ganz ruhig.

Das dritte Bett des Zimmers war sogar ganz leer und nicht belegt. Erfreut legte ich mich zur Ruhe. Mein Kopf war etwas wirr vom vorangegangenen Tag. Aus Langeweile hatte ich sämtliche Klatschblätter im Aufenthaltsraum der Station gelesen und wusste nun, welche Prinzen noch zu haben waren, sowie welches Parfüm Jake Gyllenhaal bewirbt. (Moment, WER ist Jake Gyllenhaal?)

Auf jeden Fall befand ich mich mitten in der süßesten Einschlafphase als ein lautes und langgezogenes „Kloooooook“ ertönte. AHHHH! Komisch. Aber dann war es wieder ruhig und ich beschloss zu schlafen. „Klook kloooook kloook“, machte es dann nochmal laut.

Meine Bettnachbarin tat so, als ob sie schlafen würde. Ein paar Minuten später klookte es wieder und ich versuchte mit weiten Pupillen im Dunkeln das freistehende dritte Bett anzuvisieren. Stille. Dann machte es nochmals „Klick, klick klooooook“ und das freie Bett fuhr selbsttätig sein Kopfteil in eine – für ein Bett – sehr unnatürliche, senkrechte Position. Anschließend klookte es nochmal und ich dachte mir: „Gleich fährt es von allein rüber zu meiner Nachbarin und frisst uns beide auf. Vielleicht renne ich einfach schreiend aus dem Zimmer.“ Aber dann kam die Nachtschwester und zog den Stecker des Monsterbetts.


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Bildquelle: Privatbild Zorgcooperations

Artikel letztmalig aktualisiert am 08.12.2015.

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Monsterbett. ROTFLMAO.
#2 am 05.02.2017 von Nicole Josan (Heilpraktikerin)
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Gast
Ha ha ha
#1 am 17.12.2015 von Gast
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Naja, dachte man sich dann: Herr Schdel nimmt ja alle Blutdruckmedikamente der Welt gleichzeitig. Vielleicht geht mehr...
Aha. Hm. Bei Eintreffen auf Station 11 erklärte mir die Schwester missmutig, der erst aufgenommene Patient, wäre mehr...
Erst der Hausarzt, dann die Aufnahmeschwestern, zwischendurch ihre zwei Töchter und nun wollte diese Aufnahmeärztin mehr...

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