Das Märchen von der CME-Fee.

21.06.2006
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Es war einmal eine Kammer, die war nicht irgendeine Kammer, sondern eine Landesärztekammer. In der gab es eine gute Fee. Sie hatte ein freundliches Lächeln und war für die Zertifizierung der Arztfortbildungen verantwortlich. Eines Tages begab es sich, dass ein wackerer Lehrer daher kam. Der wollte seine Online-Fortbildungen zertifizieren lassen und schrieb der Fee deshalb einen Brief. Doch die Fee konnte Briefe nicht lesen und machte deshalb das, was Feen gerne tun. Sie wartete erst einmal ab.

Nach einigen Wochen wurde der Lehrer unruhig und fragte die Fee, warum es nicht voran gehe. Da antwortete die Fee: "Den Brief konnte ich nicht lesen - du musst erst einmal mein Feen-Formular im Internet ausfüllen." Das tat der Lehrer umgehend - doch wieder schwieg die Fee und er musste ihr erst einmal eine e-Mail schicken. Und tatsächlich bekam er eine Antwort. Darin stand: "Ich bin vom 31.5.2006 bis zum 6.6.2006 außer Haus." Doch der Lehrer war sehr geduldig und schickte ihr viele, viele e-Mails. Da erbarmte sich die Fee und schrieb ihm, dass sie seine Online-Fortbildung leider nicht ansehen könnte, da ihr Computer sie nicht verstünde. Der Lehrer bot ihr Hlfe an, doch die Fee hatte 2 EDV-Trolle, die mussten zuerst einige Schräubchen an ihrem Rechner zurecht drehen. Da die Trolle aber im Keller der Kammer saßen, dauerte das sehr, sehr lange. Und am Ende schafften sie es leider nicht. Deshalb ließ die Fee nach einigen Wochen vernehmen, dass sie sich die Fortbildungen, die sonst für jedermann zugänglich waren, leider immer noch nicht ansehen könne. Inzwischen waren viele Monde vergangen und die zarten Frühlingsfarben waren dem kräftigen Grün des Sommers gewichen. Da seufzte der Lehrer tief. Und wenn er nicht gestorben ist, dann wartet er noch heute.

Fee

Die CME-Fee - erkennbar an ihrem gut ausgeprägten Sitzfleisch.

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2013.

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