Mini-Forschungsarbeit

21.11.2015
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Ich mag ja ein bisschen Detektivarbeit in der Apotheke ganz gerne – also wenn ich zum Beispiel für einen Patienten abklären soll, ob es etwas gibt und wie man da ran kommt. Das ist immer die Gelegenheit auch etwas neues zu lernen. Aber letzthin hatte ich eine, da fand ich das einfach nur noch … anstrengend.

Sie hat (erklärte sie mir) nach einer Antibiotikatherapie Halsschmerzen, die nicht weggingen. Das habe sie vor 15 Jahren (!) schon einmal gehabt und damals habe sie es mit Hilfe einer Ärztin damit wegbekommen … und dann streckt sie mir ihr Tagebuch von damals entgegen, wo die Mittel eingetragen sind. Nein, etwas anderes will sie nicht.

Gute Buchführung – nur … erstens 15 Jahre her (da ändert sich im Gesundheitsmarkt so einiges) … und zweitens ganz offensichtlich homöopathische Mittel (von denen ich noch nie was gehört habe, richtig interessantes Zeug) und drittens nicht mal in der Schweiz verschrieben.

Das gab dann wirklich viel Forschungsarbeit.

Aber da sie das wirklich geschätzt hat und ich ihr die Sachen dann auch bestellen und verkaufen durfte … war das okay.

Bildquelle: Pharmama

Artikel letztmalig aktualisiert am 21.11.2015.

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Pharmazie
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