Neulich, auf der Organfarm.

03.08.2006

Science-Fiction-Schriftsteller haben seit ein paar Jahren ein Problem: Die Gegenwart ist teilweise schon weiter als die fiktive Zukunft. Da passt die Pressemitteilung von Tengion, einer amerikanischen Biotech-Schmiede, die sich anschickt (mit 50 Mio. Venture Capital im Rücken) aus Stammzellen die erste Ersatzblase zu züchten. Die "Neo-bladder" soll auf einem resorbierbaren Gewebegerüst wachsen und anschließend Patienten mit Spina bifida und Rückenmarksverletzungen helfen, die eine Blasenaugmentation benötigen.

Zugegeben: Die Sache steckt noch in den Kinderschuhen. Aber faszinierend ist sie schon.

Blase

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2013.

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