PR: Direct-To-Consumer-Testing: Der Handel mit den Lifestyle-Tests

13.10.2015
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Die Möglichkeiten des Internets machen auch vor der Labormedizin nicht halt. Die Nachfrage nach biochemischen oder genetischen Tests steigt kontinuierlich. Parallel zu den standardmäßigen Laboruntersuchungen hat sich ein Markt entwickelt, bei dem der Patient der unmittelbare Empfänger des Befundes ist. Neue Vertriebswege schalten dabei den Arzt als Verantwortlichen aus.

MEDICA.de sprach mit Priv.-Doz. Dr.med. Matthias Orth, Chefarzt des Instituts für Laboratoriumsmedizin am Marienhospital in Stuttgart, über die Risiken des Direct-To-Consumer-Testings.

Herr Dr. Orth, was genau versteht man unter Direct-To-Consumer-Testing?

Dr. Matthias Orth:
In der Regel werden Laboruntersuchungen im Rahmen einer ärztlichen Behandlung durchgeführt. Das gilt auch für Point-of-Care-Tests oder Messungen, die der Patient zu Hause durchführen kann, wie die Blutzuckerbestimmung. Der Patient bleibt Patient, egal, wo die Untersuchung stattfindet.

Anders verhält es sich mit Untersuchungen, die außerhalb der Heilkunde stattfinden. Dazu zählen Smartwatches mit Messfunktion oder aber Laboruntersuchungen, die über das Internet angeboten werden. Der Anwender ist hier kein Patient mehr, sondern reiner Konsument. Dabei handelt es sich um das sogenannte Direct-To-Consumer-Testing oder DTC-Tests. Die Untersuchungen sowie die Befundung finden unter Ausgrenzung des Arztes statt. ...

Das komplette Interview mit Dr. Matthias Orth lesen Sie auf MEDICA.de!

Artikel letztmalig aktualisiert am 13.10.2015.

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Aus: MEDICA
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